Kunden em pfehlungen
Rezensionen von lectrice:
Tolles Retelling
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe
Ein wunderschönes Cover und der Farbschnitt ist noch schöner - und bei dem Titel war ich sofort neugierig.
Und es gibt eine Karte - ich liebe Karten in Büchern, vor allem bei Fantasy-Büchern schaue ich sie mir immer wieder an.
Dorothy wurde als Kind auf einer Farm in Kansas abgegeben - sofort habe ich die Bilder des Films im Kopf - und mittlerweile ist Dorothy erwachsen.
Edward, der Sohn der Nachbarn, ist in sie verliebt. Aber Dorothy träumt immer wieder von einer Welt voller Farben, ohne harte Farmarbeit. Und da kommt ein Sturm auf und wirbelt Dorothy mit ihrem Hund Toto auf und davon in eine andere Welt.
Wer jetzt denkt, ach, ich weiß schon, wie es weitergeht, dem sei gesagt: nein, weißt du nicht, denn Nikki St. Crowe hat ihre ganz eigene Welt geschaffen, angelehnt an Oz, aber das war nur der Ausgangspunkt.
Ich fand es gut, dass es nicht so spicy war, denn das ist ehrlich gesagt nicht so mein Fall, hier war das Maß angemessen.
Eine interessante Welt, ein gelungener Einstiegsband, der Lust auf die Fortsetzung macht.
Rezensionen von rewareni:
Schwierige Geschichten
Alles in Ordnung, Liebe überall von Michal Tallo
, Alles in Ordnung, Liebe überall“, so lautet der Titel diverser Kurzgeschichten des slowakischen Autors Michal Tallo. Seine Erzählungen haben dabei eine eigene Ausdrucksweise, wo man nicht immer leicht in eine Geschichte eintauchen kann. So findet man unter anderem einen Satz, der sich über mehrere Seiten zieht, bis endlich ein Punkt den Satz beendet.
Da fällt es natürlich nicht leicht an der Geschichte dran zu bleiben, obwohl sie durchaus einen besonderen Reiz ausübt.
Viele Geschichten sind eher trauriger Natur, wo Menschen verzweifelt sind, wo sie auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind oder wo sich jemand für einen anderen verantwortlich fühlt und dabei auf sich selbst vergisst.
Es ist mir leider sehr schwer gefallen bei den meisten Erzählungen die Intention des Autors zu erfassen. Er deutet vieles nur an, erzeugt Bilder im Kopf des Lesers, wo ich oft ratlos zurück geblieben bin. So ist mir z.b immer noch nicht klar, warum Männer in eine Konditorei weinen gehen oder warum eine Frau plötzlich ein Baby bekommt, das gleich älter wird und dann weggeht. Man findet in seinen Geschichten immer wieder absurde und aberwitzige Situationen, wo es dauert bis man den Sinn dahinter versteht.
Seine Protagonisten bleiben auch immer unnahbar, sodass es jede Person sein kann die die Geschichte gerade erlebt. So findet man keine Namen sondern z.b. nur den Anfangsbuchstaben wenn L.etwas sagt oder P.etwas tut. Oder wenn es einfach nur Bezeichnungen gibt wie der Körper, die Ältere, die Frau....
Für mich waren die Kurzgeschichten anstrengend zu lesen, weil ich es nicht gerne mag, wenn man beim Ende angelangt ist und man im Grunde nicht wirklich weiß, was der Autor damit ausdrücken wollte. Wer in lyrische, kafkaeske und teils absurde Geschichten eintauchen möchte, wird hier sicher auf seine Kosten kommen.
Rezensionen von rewareni:
Schwierige Geschichten
Alles in Ordnung, Liebe überall von Michal Tallo
, Alles in Ordnung, Liebe überall“, so lautet der Titel diverser Kurzgeschichten des slowakischen Autors Michal Tallo. Seine Erzählungen haben dabei eine eigene Ausdrucksweise, wo man nicht immer leicht in eine Geschichte eintauchen kann. So findet man unter anderem einen Satz, der sich über mehrere Seiten zieht, bis endlich ein Punkt den Satz beendet.
Da fällt es natürlich nicht leicht an der Geschichte dran zu bleiben, obwohl sie durchaus einen besonderen Reiz ausübt.
Viele Geschichten sind eher trauriger Natur, wo Menschen verzweifelt sind, wo sie auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind oder wo sich jemand für einen anderen verantwortlich fühlt und dabei auf sich selbst vergisst.
Es ist mir leider sehr schwer gefallen bei den meisten Erzählungen die Intention des Autors zu erfassen. Er deutet vieles nur an, erzeugt Bilder im Kopf des Lesers, wo ich oft ratlos zurück geblieben bin. So ist mir z.b immer noch nicht klar, warum Männer in eine Konditorei weinen gehen oder warum eine Frau plötzlich ein Baby bekommt, das gleich älter wird und dann weggeht. Man findet in seinen Geschichten immer wieder absurde und aberwitzige Situationen, wo es dauert bis man den Sinn dahinter versteht.
Seine Protagonisten bleiben auch immer unnahbar, sodass es jede Person sein kann die die Geschichte gerade erlebt. So findet man keine Namen sondern z.b. nur den Anfangsbuchstaben wenn L .etwas sagt oder P. etwas tut. Oder wenn es einfach nur Bezeichnungen gibt wie der Körper, die Ältere, die Frau....
Für mich waren die Kurzgeschichten anstrengend zu lesen, weil ich es nicht gerne mag, wenn man beim Ende angelangt ist und man im Grunde nicht wirklich weiß, was der Autor damit ausdrücken wollte. Wer in lyrische, kafkaeske und teils absurde Geschichten eintauchen möchte, wird hier sicher auf seine Kosten kommen.
Rezensionen von Claudia R.:
Albtraum Bürokratie
Albtraum in Kalifornien - Das Schweigen des Gesetzes - Er nahm mir alles. Und wollte mehr. - Autobiografischer Roman von Dary Christine
Klappentext / Inhalt:
Manche Männer nehmen dir nicht nur alles – sie wollen noch mehr.
Im Namen des Gesetzes verlor ich die Existenz, die ich mir selbst aufgebaut hatte. Anna flieht mit ihren drei Kindern aus Österreich nach Kalifornien. Neuanfang. Sonne. Sicherheit. Liebe. Sie trifft David: charmant, gebildet, verlässlich.
Ein Mann, der das System kennt – und ihr sagt, sie müsse sich um nichts kümmern. Es fühlt sich an wie Rettung. Bis sie unterschreibt. „Nur Formsache.“ Er führt die Konten, regelt alles, übernimmt. Anna vertraut ihm – bis ihr Name unter Entscheidungen steht, die sie nie getroffen hat. Geld verschwindet, Wahrheiten zerfallen. Und sie begreift: In einem fremden Land ist sie in Wirklichkeit ganz allein. Als sie geht, glaubt sie, frei zu sein. Doch jetzt beginnt der wahre Albtraum. Ihre Sicherheit bricht weg, ihre Existenz gerät ins Wanken – und schließlich fordert man ihre Verhaftung. Was wie Liebe begann, war Kontrolle. Was wie Schutz wirkte, war eine Falle und die systematische Zerstörung eines Lebens.
Ein autobiografischer Roman nach einer wahren Geschichte – über Vertrauen, Machtmissbrauch und das Schweigen des Gesetzes.
Cover:
Das Cover zeigt eine Familie und der Hintergrund scheint in Flammen zu stehen, was zeigt, dass es hier schwerwiegende Konflikte gibt und dies ist auch im Cover sehr gut erkennbar. Das Cover ist in Brauntönen gehalten und macht eine betroffene und sehr emotionale Stimmung und Atmosphäre aus, die kann man besonders auch in den Gesichtern der Personen sehen. Das Cover ist passend zur Geschichte umgesetzt.
Meinung:
Eine bewegende Geschichte und emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle. Anna möchte mit ihren 3 Kindern in Kalifornien einen Neuanfang wagen und erlebt dort die Hölle auf Erden. Was anfänglich zu schön um wahr zu sein erscheint, entpuppt sich mehr und mehr als Albtraum.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht vorgreifen und halte mich mit detaillierten Angaben und Informationen zum Buch zurück.
Der Schreibstil ist detailliert und bildlich. Schnell findet man sich in Charaktere und Geschehnisse hinein. Anna hat es nicht leicht und der Neuanfang scheint auch erst recht gut zu klappen und mit David scheint sie jemanden gefunden zu haben, der sich auskennt und sie heiratet ihn sogar. Die Geschehnisse danach ändern so einiges und die Entwicklungen sind ziemlich heftig und beklemmend. David regelt und übernimmt alles und nimmt Anna dabei aus und sie setzt leider zu bereitwillig Unterschriften, die sie ihre Freiheit kosten. Eine regelrechte Justizschlacht bricht aus und man merkt, wie viel daran hängt und wie wenig man bewirken kann, wenn man in ein Land einreist und neu starten möchte, aber sich nicht mit allem genau auskennt. Viele detaillierte Beschreibungen zu Justiz und Verfahren machen es für den Leser nicht immer leicht und nehmen zudem auch ein wenig an Spannung heraus, dennoch hat mich das Buch sehr berührt und mitgenommen.
Die Geschehnisse werden sehr anschaulich beschrieben und auch die Emotionen und Gedanken sind mehr und mehr spürbar. Manchmal hofft man, dass sich ein einfacherer Weg finden lässt, aber da es sich um eine autobiografische Geschichte handelt wurde hier sehr detailreich der Werdegang nahegelegt.
Die Abschnitte und Kapitel sind teils etwas länger, aber deutlich und gut hervorgehoben. Gliederung und Gestaltung fand ich gut.
Die Geschichte ist nachvollziehbar geschrieben und man findet in die Geschehnisse und Ereignisse schnell und gut hinein. Für mich hat es einige Längen, die man vielleicht hätte kompakter zusammenfassen können, aber dies ist meine Ansichtssache und sieht jeder vielleicht etwas anders.
Die Geschichte zeigt, was zu viel Bürokratie bewirkt und wie diese nicht Opfern hilft, sondern Tätern in die Karten spielt. Was das Ganze umso schlimmer macht. Es ist schockierend und aufwühlend zugleich. Wer autobiografische Romane mit detailreichen Beschreibungen mag, wird hier sicherlich fündig.
Fazit:
Eine bewegende und emotionale Reise und Achterbahnfahrt durch bürokratische Hindernisse.
Rezensionen von Claudia R.:
düstere Jugendfantasy
Dämonen aus Angsterdam von Hubert Wiest
Klappentext / Inhalt:
Der zwölfjährige Paco kennt sie nur zu gut: Dämonen. Sie tauchen nachts auf und verbreiten Angst. Nicht einmal sein Vater kann sich dagegen wehren. Doch Paco hat genug. Er schmiedet einen Plan, der eigentlich unmöglich ist.
Währenddessen läuft in der Dämonenstadt Angsterdam längst nicht alles nach Plan.
Gobi, ein zweitklassiger Whisperer, träumt davon, zur Eliteeinheit TopFear zu gehören. Aber wie soll er die Prüfung schaffen?
Ein spannendes, witziges Abenteuer über Freundschaft, Angst und den Mut, sich dem zu stellen, was größer wirkt als man selbst.
Für Kinder ab 10 Jahren – und alle, die wissen wollen, wie man Dämonen austrickst.
Cover:
Ein haariges Monster mit spitzen Zähnen jagdt einem Jungen nach. Es wirkt spannend und abenteuerlich und zugleich auch etwas gruselig. Die dunklen Hintergrundfarben verstärken die düsteren Eindruck zusätzlich. Optisch und auch farblich finde ich das Cover zur Geschichte passend umgesetzt, denn dieses hat schon so einige düstere und gruselige Ansätze. Die geweiteten Augen des Jungen zeigen pure Panik, aber die Geschichte entwickelt sich mit viel Tiefgang weiter. Wer Spannung mag und auch Düsternis vertragen kann, der sollte sich vom Cover nicht abschrecken lassen, aber auf jeden Fall gewarnt sein.
Meinung:
Eine spannende Lektüre über Ängste und Dämonen und den Mut sich diesen zu stellen. Eine Kinderfantasygeschichte mit jede Menge Spannung, aber auch sehr viel Tiefgang. Man begleitet Paco, der Dämonen nur zu gut kennt und auch in der Dämonenstadt Angsterdam geht so einiges vor sich.
Doch zu viel möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist locker und angenehm und lässt sich leicht und flüssig lesen. Schnell findet man in Charaktere und Geschehnisse hinein. Die wechselnden Perspektiven bringen verschiedenen Einblicke und zugleich ist man den Charakteren dadurch sehr nah.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Durch die wechselnden Perspektiven kommt zusätzlich Spannung und Tempo hinein. Die Kapitelanfänge sind klasse gewählt und gut ersichtlich. Auch die kleinen Illustrationen zu Beginn finde ich klasse und toll umgesetzt. Die Illustrationen lockern zudem das Ganze ein wenig auf. Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig und besonders haben mir auch dessen Entwicklungen gefallen. Paco, aber auch die anderen entwickeln sich sehr weiter und zugleich werden ganze nebenbei noch wichtige Botschaften mit vermittelt. Die Geschichte zeigt, dass es wichtig ist sich seinen Ängsten zu stellen und sich mit diesen auseinander zu setzen.
An manchen Stellen ist die Geschichte jedoch auch etwas düsterer und gruseliger, also nichts für ganz junge oder zartbesaitete Leser, daher wäre hier meine Empfehlung auch erst ab ca. 12 Jahren für unerschrockene Jungen und Mädchen.
Fazit:
Spannende Jugendfantasy mit Tiefgang, aber auch einer gewissen Schwere.
Rezensionen von Igela:
Sachlicher Schreibstil
Schlaf von Honor Jones
Margaret lebt als alleinerziehende Mutter mit ihren Töchtern Helen und Jo in New York. Sie ist geprägt von ihrer Kindheit mit einer narzisstischen Mutter, die nun im Sterben liegt.
Margaret kehrt nun ins Elternhaus in New Jersey und zu der sterbenden Elisabeth zurück.
Sie muss Abschied nehmen, aber auch Ungesagtes aus der Kindheit bereinigen und sich ihren Erinnerungen stellen.
Honor Jones hat ihrem Debütroman den Titel "Schlaf" gegeben und tatsächlich ist der Zustand des Schlafes ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Protagonistin Margaret erfährt nämlich nachts, als Zehnjährige, Übergriffe durch ihren älteren Bruder. Diese werden jedoch äusserst sachlich und unaufgeregt erzählt.
Die Kindheit Margarets, in einer eher toxischen Familie, dient als Einstieg in das Buch. Sie wächst mit Bruder Neil, Vater Hugh und Mutter Elisabeth auf und zumindest zwei der vier Familienmitglieder sind psychisch seltsam. Bruder Neil ist nicht nur seltsam, sondern auch übergriffig. Mutter Elisabeth ist immer bereit ihre Tochter zu piesacken und den Sohn vorzuziehen. Mir hat das kleine Mädchen, deren Stütze und Halt nicht etwa Vater Hugh, sondern ihre beste Freundin Biddy ist, leid getan. Es gibt da ein paar Passagen, da lief es mir trotz aller Sachlichkeit kalt den Rücken hinunter.
Abrupt wechselt die Geschichte nach einem Drittel und Margaret ist 35 Jahre alt, geschieden, Mutter von zwei kleinen Töchtern und geprägt von der schwierigen Kindheit und der Beziehung zu ihrer Mutter. Sie hat sich zu einer überbehütenden Mutter entwickelt und muss sich nun mit dem baldigen Tod ihrer Mutter auseinandersetzen. Margaret denkt oft zurück an ihre Kindheit und kurze Einspieler davon wurden in die Handlung in der Gegenwart eingesetzt.
Horor Jones schreibt in einem leicht holperigen Schreibstil. Zum grössten Teil ist der Stil sachlich, was einerseits bei oben erwähnten Passagen erleichternd ist und andererseits halt auch automatisch zu den Figuren eine Distanz erzeugt.
Rezensionen von Marw76:
Eine sehr berührende Liebesgeschichte!
Das Echo deines Namens von Diana Ak
Ein Neuanfang in New York das ist alles, was Brittany Haris wollte, doch zwischen beruflichem
Erfolg und einer unerwarteten Begegnung mit Alex Sullivan, ihrem charismatischen und
verschlossenen Chef, wird sie in eine Welt aus Gefühlen und Geheimnissen gezogen.
Am Ende schreibt das Leben seine eigenen Regeln.
Ein Moment reicht aus, um alles zu verändern. Ein Tag, der Brittany zwingt sich ihren tiefsten Ängsten und Fragen zu stellen: Was bleibt, wenn alles zerbricht?
Der Schreibstil der Geschichte ist sehr leicht und locker zu lesen, ohne große Schnörkel kommt man beim Lesen gut vorran und ich habe die Geschichte in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.
Die Autorin hat ausserdem ein Händchen dafür die Personen sehr nahbar zu beschreiben und so konnte ich mir die Gedanken und Gefühle der drei Protagonisten sehr gut vorstellen. Sie waren echt und authentisch und vorallem Brittany war mir schnell sympathisch.
Es gab aber auch immer wieder interessante Wendungen in der Geschichte mit denen ich nicht gerechnet habe, dazu gehörte zum Beipiel wie sich Alex und sein Freund Nathan überhaupt kennen gelernt haben und auch wie der schicksalhafte Tag von 9/11 für die drei Personen enden wird.
Eine unglaublich schöne, berührende und besondere Geschichte, die einem das Herz erwärmt. Manchmal humorvoll, manchmal etwas traurig aber vorallem so hoffungsvoll und wunderschön!
Ich empfehle das Buch wirklich allen weiter, die an besonderen und berührenden Liebesgeschichten ihre Freude haben!
Rezensionen von Petra:
Drei Generationen, eine Vergangenheit
Bis ans Meer von Peggy Patzschke
Von pewie
Warum verhalte ich mich so? Dieser Frage geht eine Frau nach, die immer wieder ihre Beziehungen zerstört obwohl sie sich mit dem Partner wohlfühlt aber immer wenn es um ständige Nähe geht, zieht sie die Reissleine. Sie fragt ihre Mutter die auch Schwierigkeiten hat Nähe zuzulassen. Sie muss es wissen, daher forscht sie in den Briefen und Fotos ihrer Großmutter.
Frieda ist mit der kleinen Erika am Ende des Krieges aus Schlesien geflohen, Mann und Sohn waren an der Front.Das es für Frieda und ihrer Tochter traumatische Erlebnisse waren ist klar, aber wie intensiv das kann man eigentlich im Heute und Jetzt nicht nachvollziehen. Die Autorin hat es anhand ihrer eigenen Familiengeschichte getan und es ist ihr gelungen ihr erlangtes Wissen durch dieses Buch an uns Leser weiter zu geben.
Sie erzählt in verschiedenen Zeitabschnitten aus Sicht von Frieda, Erika und der Enkelin im Heute wie sich ihre Leben angefühlt haben. Frieda erlebt glückliche Zeiten mit ihrem Karl, der Winter ist ihre liebste Jahreszeit. Aber genau bei Schnee, Eis und Kälte ist sie mit einem kleinen Kind auf der Flucht.
Das Schönste und das Schrecklichste liegen dadurch ganz dicht beieinander.
Frieda ist eine starke Persönlichkeit, so stark das zerbricht, Erika zieht sich als Erwachsene zurück, das Glück hat uns vergessen, sie traut sich nicht glücklich zu sein. Die Enkelin lernt es nicht anders. Ihr Vertrauen in schöne Zeiten ist nicht vorhanden im HIntergrund lauert die Frage was wird passieren damit dieses Glück verschwindet.
Intensiv und unter die Haut gehend ist diese Geschichte erzählt, die Bewunderung für Frieda ist groß, ich habe diese Kraft nicht hinterfragt, bis sie auf einmal nicht mehr da war. Dann habe ich verstanden wie diese Traumata auf folgende Generationen übertragen wird.
Es ist ein gutes Buch, auch weil es ein Thema aufgreift was ich bisher nur in Sachbüchern verfolgt habe. Da ist die Erzählerin mit ähnlich, bis auf ihre persönliche Erfahrung und ihre Zweifel bleibt sie die Journalistin und nicht unbedingt die Betroffene.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Eiskalter Thriller mit düsterer Atmosphäre und starken Emotionen
Die Pipeline – Sara Konrad Thriller (Band 7) von Marley Alexis Owen
Im 7. Teil von Melanie Amelie Opalkas Thrillerreihe rund um Sara Konrad werden wir in die eisige Weite Kanadas entführt – genauer gesagt in den Yukon, ganz im äußersten Nordwesten Kanadas an der Grenze zu Alaska. Schon allein die Kulisse sorgt für eine düstere und beklemmende Atmosphäre.
Dort soll sich Jay befinden, die spurlos verschwunden ist.
Sara macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Schwester, denn nicht nur Jay ist verschwunden, sondern auch mehrere Frauen der Sisterhood. Besonders brisant: Jay verschwand, nachdem sie Nachforschungen über entführte indigene Mädchen angestellt hatte. Seitdem fehlt jede Spur von ihr und den Mädchen. Für Sara stellt sich deshalb die Frage, ob auch Jay selbst zum Opfer geworden ist.
Also reist Sara in den Yukon, um Jay zu finden. Schnell wird klar, dass die dort ansässige Frackinggesellschaft nicht ganz sauber ist und einiges zu verbergen hat. Zwar findet Sara schließlich Jay, doch gemeinsam geraten sie in einen gefährlichen Strudel aus Gewalt, illegalen Bordellen, Macht, Betrug und viel Geld. Egal wen sie befragen – überall stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens.
Dieses Mal sind die Themen besonders hart und bedrückend: Entführungen, Korruption und vor allem der Umgang mit den indigenen Menschen gehen wirklich unter die Haut. Das spannende Ende hat mich überrascht und gleichzeitig traurig zurückgelassen – dennoch konnte ich es nachvollziehen.
Für mich war „Pipeline“ wieder ein absoluter Hochgenuss. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, empfehle es definitiv weiter und warte jetzt schon sehnsüchtig auf Band 8.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Eiskalter Thriller mit düsterer Atmosphäre und starken Emotionen
Die Pipeline Sara Konrad Thriller von Marley Alexis Owen
Im 7. Teil von Melanie Amelie Opalkas Thrillerreihe rund um Sara Konrad werden wir in die eisige Weite Kanadas entführt – genauer gesagt in den Yukon, ganz im äußersten Nordwesten Kanadas an der Grenze zu Alaska. Schon allein die Kulisse sorgt für eine düstere und beklemmende Atmosphäre.
Dort soll sich Jay befinden, die spurlos verschwunden ist.
Sara macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Schwester, denn nicht nur Jay ist verschwunden, sondern auch mehrere Frauen der Sisterhood. Besonders brisant: Jay verschwand, nachdem sie Nachforschungen über entführte indigene Mädchen angestellt hatte. Seitdem fehlt jede Spur von ihr und den Mädchen. Für Sara stellt sich deshalb die Frage, ob auch Jay selbst zum Opfer geworden ist.
Also reist Sara in den Yukon, um Jay zu finden. Schnell wird klar, dass die dort ansässige Frackinggesellschaft nicht ganz sauber ist und einiges zu verbergen hat. Zwar findet Sara schließlich Jay, doch gemeinsam geraten sie in einen gefährlichen Strudel aus Gewalt, illegalen Bordellen, Macht, Betrug und viel Geld. Egal wen sie befragen – überall stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens.
Dieses Mal sind die Themen besonders hart und bedrückend: Entführungen, Korruption und vor allem der Umgang mit den indigenen Menschen gehen wirklich unter die Haut. Das spannende Ende hat mich überrascht und gleichzeitig traurig zurückgelassen – dennoch konnte ich es nachvollziehen.
Für mich war „Pipeline“ wieder ein absoluter Hochgenuss. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, empfehle es definitiv weiter und warte jetzt schon sehnsüchtig auf Band 8.










