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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Immenhof:

Für ältere Kinder

Conni-Bilderbücher: Conni und das Abenteuer mit Kranich Klaus von Liane Schneider

Ich bin selbst mit Conni aufgewachsen und habe neben der ursprünglichen Reihe auch die Conni & Co Bücher, die Conni 15 Bücher sowie die Kurzgeschichten für jüngere Kinder gelesen. Das Konzept dieses Buches war mir jedoch neu.

Das Buch enthält viele grosse Bilder und für Kinder ab 3 Jahren auch relativ viel Text.

Dies finde ich einen schönen Kontrast zu vielen anderen Vorlesebüchern. Durch die grossen Illustrationen wird die Handlung zusätzlich gut unterstrichen und aufgelockert.

Allerdings finde ich Teile des Buches für die angegebene Altersklasse nur bedingt geeignet. Das Übernachten ohne Eltern empfinde ich zwar als zeitgemäss, dass jedoch zusätzlich noch Freunde dabei sind, finde ich eher ungeeignet. Gerade in dieser Altersspanne fände ich es schön, wenn die Handlung stärker alltagsnah bleiben würde. Für mich würde das Thema deshalb eher in die klassische „Meine Freundin Conni“ Reihe für das Grundschulalter passen.

Insgesamt ist das Buch schön gestaltet und bietet durch die grossen Bilder sowie die längeren Texte ein etwas anderes Vorleseerlebnis. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass das Buch eher für etwas ältere Kinder geeignet ist als für die empfohlene Altersgruppe ab 3 Jahren

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Rezensionen von Ele:

Die seltsame Puppe

Tödliche Nachlese von Matthias Melich

Tödliche Nachlese, Krimi von Matthias Melich, 311 Seiten, Draupadi Verlag
Der nächste Putt könnte der letzte sein.
Im Weinort Malsch, im beschaulichen Kriechgau bringt eine Voodoo-Puppe, die auf der Kirchentreppe liegt, die Mesnerin und den Lektor Tobias durcheinander. Handelt es sich um ein Überbleibsel von der feuchtfröhlichen Faschingseröffnung am Abend davor? Gibt es in Malsch einen Voodoo-Kult oder handelt es sich um eine Warnung? Ein Jahr zuvor hatte Tobias und sein Tennisfreund Dominik, einen Mordserie aufgeklärt die den ruhigen Ort in Aufruhr gebracht hat.

Es erhärtet sich der Verdacht, dass sich der Bruder des Täters, für den Tod seines Bruders, an den beiden rächen will.
M. Melich schreibt den Kriminalroman aus der Sicht der beiden Freunde, abwechselnd lässt er Dominik und auch Tobias zu Wort kommen, ganz nah ist der Leser da dran an der Geschichte, erfährt die Vorkommnisse direkt aus erster Hand. Sehr viel Dialoge, machen die Erzählung lebendig, der Autor verwendet in seinem Buch etliche Stilmittel die die Stimmung direkt implizieren. Je nachdem ob die Figuren schreien, flüstern oder zeitverzögert sprechen hat der Autor diverse Schriftarten gewählt, selbst die Gedanken des Killers sind kursiv hervorgehoben. Dies habe ich bisher noch nie so deutlich erfahren, es gefällt mir wirklich gut und kommt an. Es zeiht den Leser tatsächlich noch intensiver in die Abläufe und Geschehnisse.
Insgesamt war der Kriminalroman verhalten spannend, hat aber leider immer wieder Szenen bei denen ich mich nicht wohl gefühlt habe, denn unsere beiden „Helden“ benehmen sich mitunter sehr komisch, zum Teil hysterisch, linkisch, sie übertreiben maßlos. Auch Nebenfiguren wie Hitman Hartmann (Höhöhö), waren nach einiger Zeit nicht mehr lustig. Immer wieder kamen alltägliche Szenen die so ausführlich beschrieben waren, dass ich sie nur überflogen habe, z.B. das Aufladen eines E-Autos über 11 Zeilen.
Die letzten 50 Seiten haben mir besser gefallen, da zieht die Spannung an, da wird es nochmal richtig brenzlig. Letztendlich hat mich auch das Ende nicht zufriedengestellt. Eine nachvollziehbare Aufklärung habe ich vermisst, das war den involvierten „Hobbyermittlern“ wohl selbst nicht ganz klar, bzw. es wurde dem Leser nicht erklärt. Die Figur Ritter kann und konnte ich auch nicht so ganz einordnen.
Ich habe für meine Verhältnisse lange am Buch gelesen, konnte es auch jederzeit und mitten im Kapitel zur Seite legen. Insgesamt vergebe ich 3 Sterne

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Rezensionen von nessabo:

Ein dichtes, hochpolitisches und spannungsvolles Werk

Schon schwankte die Welt von Felicitas Prokopetz

Ich mochte schon das Debüt von Felicitas Prokopetz sehr gern und ihr neuer Roman konnte das noch einmal toppen. Eine wirklich runde Erzählung mit hohem Tempo, pointierten Perspektivwechseln, einer scharfzüngigen politischen Komponente und einer Prise Raben-Mystik.

Die Figuren sind alle total spannend und ergänzen sich ganz toll.

Ich bin besonders beeindruckt davon, wie die Autorin Perspektivwechsel einsetzt, um die Geschichte dichter zu machen. Das Tempo der Wechsel zieht manchmal so stark an, dass wir in einer bestimmten Szene quasi mit dabeisitzen und die verschiedenen Wahrnehmungen und Gedanken gleichzeitig erleben dürfen. Außerdem gelingt es ihr, die Spannung verschiedener Situationen auszuhalten. Die Empfindungen der Figuren in einem bestimmten Moment sind teilweise völlig gegensätzlich und diesen Raum zu halten ist anstrengend, aber eben eine wahre Kunst.

Die Sprache ist teils anspruchsvoll, die Sätze wirken nahezu wie Wort für Wort kuratiert. Das ist nicht immer mein Fall, hier ist es aber wohldosiert eingesetzt und bei einem so schmalen Buch nehme ich auch gern in Kauf, manche Sätze doppelt lesen zu müssen.

Ich finde es großartig, dass hier so politisch geschrieben wird. Feminismus, Veganismus, Klimakrise - alles ganz wichtige Themen und Prokopetz nimmt hier kein Blatt vor den Mund. Außerdem liebe ich ältere Frauenfiguren, die happily single sind und sich nicht dem gesellschaftlichen Narrativ einer „richtigen" Familie unterordnen wollen. Männer kommen dagegen nicht so gut weg und auch, wenn Polly als etwas klischeehaft eingeordnet werden kann, akzeptiere ich das gern - denn viele cis Männer sind eben genau auf diese Art „feministisch“. Wie subtil sexistisches Denken wirkt, fand ich unglaublich fein herausgearbeitet.

Das Ende greift die mystische Raben-Storyline noch einmal auf und hinterlässt seine Lesenden mit ein paar Fragezeichen. Das passt für mich nicht immer, aber hier war es mit Blick auf die gesamte Interaktion mit dem Raben stimmig. Nicht alles wird geklärt und das ist auch okay so.

Eine wirklich tolle, intensive Erzählung mit starken Figuren, die uns dank vieler Perspektivwechsel keineswegs schonen. Prokopetz jongliert eine schiere Masse an Themen und vermittelt sie auf anspruchsvolle, aber kluge Weise, die mich völlig für sich eingenommen hat. Die Kürze des Romans verhindert an manchen Stellen eine gewisse Tiefe, die mein Urteil insgesamt aber nicht verändert. Bitte mehr davon!

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Rezensionen von peedee:

Liebeserklärung an Sardinien

Insel der Hundertjährigen von Geraldine Voss

Was ist das Rezept für ein gesundes Altern? Haben die Sarden es entdeckt? Gutes Essen, Bewegung, Natur und soziale Bindungen sind nichts Neues, aber doch erreichen gerade in Sardinien überdurchschnittlich viele das hundertste Lebensjahr. Die Autorin ist tief ins sardische Alltagsleben eingetaucht und erzählt von ihren Begegnungen.

Erster Eindruck: Das Cover mit dem Polstersessel gefällt mir gut, aber ich hätte eher erwartet, Fotos von Hundertjährigen zu sehen.

Longevity ist einer der neusten Schlagworte im Gesundheitsbereich; unzählige Bücher fluten den Markt. Mit diesem Trend würden die Sarden wohl nicht viel anfangen können, denn sie leben einfach so, wie es ihnen entspricht. Wie andere das nennen wollen, ist nicht wichtig. Stimmt absolut! Sardinien gehört zu den sogenannten „Blue Zones“: Dies sind Orte mit einer besonders hohen Lebenserwartung. Mir waren bisher nur Japan (Insel Okinawa) und Griechenland (Insel Ikaria) bekannt.

„Das Leben ist eine Kombination aus Magie und Nudeln.“

Die „Pasta Grannies“ sind ein Internet-Phänomen. Das ist witzig, denn ich habe diese auch schon mal gesehen und gestaunt, mit welchem handwerklichen Geschick sie mühelos Pasta in allen Formen und Farben herstellen. Für sie ist diese Herstellung ganz „normal“, für mich leider ein sehr grosser Aufwand.
Es gibt viele Einblicke in die Kultur, wie z.B. Musik oder Kunst. Auf sogenannten „Murales“ (Wandbildern) haben Künstler wunderbar Alltagssituationen auf die Hauswände gebracht. Mir war nicht bewusst, dass die Sarden eine eigene Sprache haben (man möge es mir verzeihen!); ich dachte, es sei ein italienischer Dialekt. Aber nein, es ist eine eigenständige romanische Sprache, die vor allem mündlich überliefert wird. Wieder etwas gelernt! Weitere behandelte Stichworte sind die Hirtenkultur, der Glaube, Pflege von Traditionen, Problem der Abwanderung, soziale Bindungen.

Das Buch ist eine Liebeserklärung an Sardinien, ein Reiseführer mit Geheimtipps, ein Fotoalbum, ein Rezeptbuch, und auch der Versuch, das gesunde Altern der Sarden zu ergründen. Die Liebe der Autorin zu Land und Leuten ist sehr gut spürbar; von mir gibt es 4 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

tolle Gesamtausgabe

Ripper's Daughters Gesamtausgabe von Markus Heitz

Klappentext / Inhalt:

Die erfolgreiche Hörspiel-Serie des Dark-Fantasy-Großmeisters endlich als Buch: drei Romane um die Ripper's Daughters in einem Band!
Ripper’s Daughters beginnt im London des Jahres 1904. Die Reporterin Beth und Lady Cassandra sind – ohne es zu wissen – die Töchter von Jack the Ripper.

Und es gibt überraschenderweise weitere Halbschwestern. Alle besitzen übersinnliche Fähigkeiten, aber sie zahlen dafür einen hohen Preis. Gemeinsam kommen sie einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur, und bald sind sämtliche ihrer Fertigkeiten gefragt, um zu überleben.
In der Gegenwart erfährt die junge Hamburgerin Ella von ihrer besonderen Herkunft und soll eine seltsame Ausbildung bei ihrer Tante durchlaufen. Während Ella nach und nach das Geheimnis ihres Ahnen entschlüsselt, muss sie eine Katastrophe aufhalten – eine immense Aufgabe, an der Jack the Ripper im Jahr 1888 scheiterte.
Denn er mordete damals nicht ohne Grund …
Mystery trifft History: Die neue historisch-fantastische Trilogie des Multi-Bestsellerautors Markus Heitz!

Cover:

Das Cover wirkt fantastisch, gefährlich, geheimnisvoll und spannend zugleich. Einige der Charaktere sind hierauf gleich erkennbar. der Totenschädel prangt über allem und eine mystische Aura liegt in der Luft. Der dunkelgrüne Hintergrundton macht eine geheimnisvolle Atmosphäre aus und das Ganze ist sehr spannend umgesetzt. Das Cover macht auf jeden Fall neugierig auf mehr.

Meinung:

Eine gelungene Mischung aus zeitgenössischem Mysterykrimi und spannendem Urban-Fantasy mit Thriller Elemente verleihen dieser Gesamtausgabe ihrem Glanz und sorgen für packende Unterhaltung.

Die Geschichte wechselt zwischen London von 1904 und der Gegenwart hin und her. Reporterin Beth und Lady Cassandra entdecken, dass sie mehr als nur ein schockierendes Familiengeheimnis verbindet. Währenddessen stolpert in Hamburg die junge Ella in eine Wahrheit hinein, die ihr Leben komplett verändert. Wer Jack the Rapper liebt, wird seine Töchter ebenfalls lieben lernen.

Mehr zu den Geschehnissen möchte ich hier jedoch nicht verraten und halte mich mit weiteren inhaltlichen Details und Informationen zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und angepasst. man findet in die jeweilige Ebene und in die beschriebenen Geschehnisse sehr gut hinein. Auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und facettenreich aufgebaut. Die Charaktere sind gut durchdacht und es macht Spaß diesen zu folgen. Die Mischung aus Geheimnissen und so einigem Thrill und so mancher Ermittlung ist hier sehr gut gelungen. Die wechselnden Perspektiven bringen Spannung und Tempo hinein.

Es handelt sich hierbei um die Gesamtausgabe, d.h. es umfasst alle 3 Bücher. Die Anfänge der Bücher und auch die Unterteilungen in die jeweiligen Kapitel bzw. Chapter ist sehr gut ersichtlich und erkennbar. Die angegebenen Zeit- und Ortsangaben sind dabei sehr hilfreich und wichtig für die Zuordnung. Zu Beginn der Bücher gibt es auch jeweils ein Verzeichnis mit den handelnden Personen in Gegenwart und Vergangenheit, auch dieses finde ich sehr interessant und hilfreich.

Die Geschichten selbst sind spannend und fesselnd angelegt und haben eine Mischung aus Mystery, Fantasy, Krimi und Thrill und dies gepaart mit einer Mischung aus Humor und fesselnder Spannung.

Gliederung und Gestaltung ist klasse und auch im gesamten ist diese Trilogie stimmig und klasse. Mich konnte diese komplett abholen und erreichen.

Fazit:

Eine gelungene Mischung aus zeitgenössischem Mysterykrimi und spannendem Urban-Fantasy mit Thriller Elemente.

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Rezensionen von Lilli33:

Beeindruckend und bedrückend

John of John von Douglas Stuart

Beeindruckend und bedrückend

Aufgewachsen auf einer kleinen Insel der Äußeren Hebriden, studierte Cal in Edinburgh, leider ohne anschließend einen Job zu finden. Da kommt die Bitte seines Vaters, nach Hause zurückzukehren, gar nicht so ungelegen. Doch Cal ahnt, dass das Zusammenleben mit seinem Vater John und seiner Großmutter Ella nicht einfach werden wird.

John ist in der Kirche sehr aktiv und bibelfest, sodass Cal sich nicht traut, ihm seine Homosexualität zu gestehen. Dabei hat John selbst ein Geheimnis, das ihm zu schaffen macht.

Douglas Stuart hat einen ganz wunderbaren, ehrlichen, direkten Schreibstil, der einen tief eintauchen und nicht an dem Gelesenen zweifeln lässt. Und was man hier zu lesen bekommt, ist harter Tobak. Es tut richtig weh, Cal dabei zu begleiten, sich selbst zu finden. Sein Hadern mit seiner Familie, mit seinem Leben, mit seiner sexuellen Orientierung, seine Unentschlossenheit zwischen Familienbanden und Freiheit lassen sich fast schon mit Händen greifen, so dicht und intensiv werden sie dargestellt.

Es passiert eigentlich nicht viel und doch benötigt die Story die über 550 Seiten, um sich genau richtig zu entwickeln. Ich hätte auch gerne noch mehr davon lesen können, mir war keine Seite zu viel. Die Handlung ist zwar nicht wirklich spannend, aber mich konnte sie so dermaßen fesseln, dass ich in jeder freien Minute nach dem Buch greifen musste. Und auch dazwischen waren meine Gedanken oft bei Cal und John und Innes und den anderen Dorfbewohnern, die auf einem unglaublich kargen Fleckchen Erde ihr Auskommen finden und es miteinander aushalten müssen.

Fazit:
Ein langsamer, intensiver Roman, den man nicht so schnell vergisst.

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Rezensionen von beavielleser :

Ein ganz besonderes Buch

In den Flügeln das Licht von Aidin Halimi

Eine Geschichte einer iranischen Familie während der Revolution, deren Vater im Gefängnis sitzt und dann hingerichtet wird.

Ruhig, warmherzig und poetisch wird die Geschichte von Kāveh, Ābtin und ihren Eltern Tārā und Sorāb erzählt, deren Mut und Kampfgeist mich beeindruckt haben.

Diese Buch hat den Weg direkt in mein Herz gefunden.

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Rezensionen von Claudia R.:

magisch spannend

Die geheime Schule der Tempelagenten - Ich, zwischen fliegenden Teppichen und glühenden Schwertern von Sibel Susann Teoman

Klappentext / Inhalt:

Wie ich meinen ersten Kein-Kebap esse und fast zum Monsterfutter werde
Eigentlich wollte ich in den Ferien ein paar chillige Wochen mit meinem Chamäleon Wasabi und Paps beim Schnorcheln verbringen, aber stattdessen werde ich zu meiner mir bis dahin völlig unbekannten Tante Melda nach Amintos verfrachtet! Und das Einzige, was ich über Amintos weiß, ist, dass meine Mutter dort verschwunden ist.

Klar, dass ich da nicht hinwill, oder? Aber da wusste ich auch noch nicht, dass es in Amintos nur so wimmelt von fliegenden Teppichen, Tempelagenten und glühenden Schwertern – ziemlich abgefahrene Sache! Wenn da nur nicht plötzlich diese gruseligen Monster hinter mir her wären …
- Timur Taygan – liebenswerter Held zwischen Teenagerchaos und Magie
- Spannende Fantasystory, die verschiedene Kulturen miteinander verbindet
- Perfekt für Fans von Flüsterwald und Mein geheimes Leben als Monsterjäger
- Mit Antolin Lesepunkte sammeln
Tritt ein in die magische Welt von Amintos!
Fliegende Teppiche, Hausgeister, die in Teekannen leben und ihrem Besitzer jeden Wunsch erfüllen – von der Weltherrschaft bis zum Spaghetti-Eis ist da alles drin –, geschwätzige Blumen, die über das Schicksal neuer Tempelagenten entscheiden – der fast 13-jährige Timur genannt Tim (Vegetarier und selbst ernannter Reptilienexperte) findet sich plötzlich in einer magischen Welt wieder, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Folge Tim in ein magisches Abenteuer voller Spannung und Situationskomik.

Cover:

Das Cover wirkt magisch, spannend und abenteuerlich. Kids mit verschiedenen magischen Talenten und Gegenständen sind hier erkennbar. Die magischen Kräfte sind leuchtend hervorgehoben und es ist alles sehr spannend und interessant umgesetzt. Das Cover macht Lust auf mehr und spricht einen direkt an. Farbenfroh und kreativ ist das Ganze umgesetzt und durch das Cover bekommt man direkt Lust auf die Geschichte.

Meinung:

Timur, eigentlich nur Tim genannt, wollte chillige Ferien mit seinem Paps beim schnorcheln verbringen, wird dann aber bei seiner bis dahin unbekannten Tante in Amintos geparkt. Und das verändert einiges. Denn in Amintos wimmelt es nur so von fliegenden Teppichen, magischen Schwertern, Flaschengeistern und weiteren sehr abgefahrenen Sachen. Das Abenteuer beginnt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten, denn es geht auf jeden Fall dann erst so richtig los und hier passiert einiges in der Geschichte. Es wird also spannend. Wer Spannung mag, ist hier also richtig.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und es lässt sich sehr gut und flüssig lesen. In die Charaktere findet man sich sehr schnell und gut hinein. Auch den Geschehnissen kann man gut folgen. Die Figuren sind facettenreich umgesetzt und auch ein gewisser Humor schwingt hier die Ganze Zeit mit.

Toll fand ich die kurze Vorstellung der Charaktere mit kleinen Bildern und Informationen zu Beginn des Buches. Die einzelnen Kapitel haben eine sehr gute und angenehme Länge. Diese ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und optisch auch sehr gut hervorgehoben und durch die kleinen Illustrationen am Beginn gut ersichtlich. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Durch die Ich Perspektive kann man sich vor allem in Tim besonders hinein denken und hinein versetzen. Gedanken und Emotionen von Tim sind so gut nachvollziehbar. Durch die Ich-Perspektive ist man ihm sehr nah. Aber auch in die anderen Charaktere und Wesen findet man sich schnell hinein. Besonders klasse fand ich auch das Chamäleon Wasabi, welches immer wieder für lustige Unterhaltung sorgt. Die Situationskomik an so manchen Stellen hat mir hier ebenfalls sehr gut gefallen. Die Geschichte ist in sich spannend und unterhaltsam gepaart mit einer guten Mischung an Humor und Charme.

Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen. Das ganze ist in sich sehr rund und auch die Spannung und das Abenteuer sorgen für tolle Unterhaltung und viele schöne Momente. es lässt sich toll und kurzweilig lesen und man kommt sehr gut und leicht voran.

Fazit:

Spannendes, magisches und unterhaltsames Abenteuer mit einer guten Portion an Humor.

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Rezensionen von gabiliest:

Im Spiegel siehst du deine Seele

Mit anderen Augen von Jane Tara

Die aus Australien stammende Autorin Jane Tara hat ihren bemerkenswerten Roman “Mit anderen Augen” über die Bedeutung der reiferen Frau in der Gesellschaft vorgelegt. Schon auf dem gelungenen Hardcover kann man die Intention des Buches erkennen, das Frauen, egal welchen Alters, dazu ermutigen will, vor den Vorhang zu treten.

Tilda ist zweiundfünfzig, betreibt eine eigene Firma, die Motivationssprüche auf diverse Artikel wie beispielsweise Kaffeetassen druckt. Sie hat erwachsene Zwillingstöchter und wunderbare Freundinnen. Aber sie hat keinen Partner, ihr Ehemann hat sie für eine jüngere Frau verlassen. Als Tilda eines Tages bemerkt, dass ihre Körperteile sukzessive verschwinden, erhält sie die Diagnose “Unsichtbarkeit”, nicht heilbar! Doch Tilda nimmt Hilfe in Anspruch, eine berühmte Therapeutin verspricht Genesung. Dazu muss Tilda sich klar werden über ihr Selbstbild und ihre negativen Gedanken, die sie ständig begleiten. In einer Selbsthilfegruppe- denn sehr viele Frauen sind auch von Tildas Krankheitsbild betroffen- fühlt sich Tilda nicht wohl, Meditation und Schweigen scheinen einen Weg zu weisen. Und ihr Jugendtraum, Porträts zu fotografieren, tritt wieder in den Vordergrund.
Auch ein attraktiver Mann, der ihre Makel nicht bemerkt, zeigt Interesse an Tilda. Unsichtbarkeit, ein Schicksal?

Jane Tara bettet die Geschichte von Tilda in eine allgemeine Analyse des Lebens von Frauen, die das gebärfähige Alter hinter sich haben. Sind sie deswegen weniger begehrenswert? Werden sie tatsächlich nicht mehr gesehen, vor allem von den Männern? Stellen sie für die Gesellschaft keine Bereicherung mehr dar, vielleicht sogar eine Last?

All diese Fragen verwebt die Autorin mit Tildas Leidensweg. Vielleicht mag es irritieren, dass die Autorin hier als Protagonistin eine Frau wählt, die in komfortablen Verhältnissen lebt, über viele Sozialkontakte verfügt und ökonomisch keine Probleme hat. Dennoch ist die Annahme richtig, dass dieses Gefühl des Verschwindens, des nicht wahrgenommen Werdens, jede Frau, ganz unabhängig von ihrer Situation, betreffen kann. Oft ist die Unsichtbarkeit eine Folge von Traumata in der Kindheit, die Muster für die Partnerwahl im späteren Leben geprägt haben und die Frauen gelehrt haben, dass sie Konflikten am ehesten aus dem Weg gehen, wenn sie so unbemerkt wie möglich bleiben. Auch negative Gedankenspiralen zerstören den Selbstwert. Für Tilda scheinen die Hinwendung zur Selbstliebe und Meditation ein Heilmittel zu sein. Hier verallgemeinert die Autorin nicht, sondern zeigt Wege auf, die aus einer scheinbar aussichtslosen Situation, wenn man sich selbst aus dem Blick verloren hat, herausführen können.

Natürlich hilft Tilda auch die Liebesgeschichte, die Jane Tara gekonnt in das Geschehen einbaut. In diesem Zusammenhang mögen sich die Lesenden fragen, ob von Bedeutung ist, dass der Mann, Patrick, superreich, attraktiv und empathisch ist. Wird nicht zu sehr die Außensicht betont? Genau hier liegt aber Patricks Defizit, diese Sicht des Äußeren ist ihm verwehrt.

“Mit anderen Augen” greift ernste gesellschaftliche Entwicklungen auf, dennoch besticht das Buch immer wieder mit subtilem Humor. In klarer Sprache führt die Autorin durch ein Frauenleben, das zu kippen droht, dennoch fehlt es dem Buch nicht an Spannung und Zuversicht. Damit bietet der Roman in großen Linien soziologische Befunde über den Bedeutungsverlust von Weiblichkeit, jedoch führt er beschwingt, aber gelassen durch ein schwieriges Thema. So bietet “Mit anderen Augen” vieles, was gute Literatur erfüllen soll: Der Roman ermöglicht Diskussion und kritische Betrachtung, er regt an, dem Geschehen in eigenen Gedanken nachzuspüren. “Mit anderen Augen” ist ein empfehlenswertes Buch, das nicht nur Frauen lesen sollten.

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Rezensionen von Leser:

Es geht an die Ostsee!

Der kleine Campingplatz in den Dünen: Ein Stellplatz fürs Glück von Barbara Erlenkamp

Annika hat eine Ausbildung beendet und träumt von einem Job in der Tourismus-Branche. Aus diesem Grund ist sie an die Ostsee gezogen. Leider ist das nicht so einfach wie gedacht und sie steckt erstmal in einer Sackgasse.

Als der Campingplatzbesitzer Lars Harmsen unerwartet stirbt und seinen Platz der der Stammtischrunde vererbt, bietet sich eine perfekte Möglichkeit für Annika.

Mit dem ersten Band der "Ostsee-Camping-Reihe" hat das Autorenduo voll ins Schwarze getroffen. ein echter Wohlfühlroman mit einem Handlungsort, dem man nicht widerstehen kann!

Es mach1 Spaß Annika und ihre Freunde dabei zu begleiten, dem Campingplatz neues Leben einzuhauchen und wieder in die schwarze Zahlen zu führen.
Dabei gibt es kleine und große Problem zu lösen, was manchmal auch sehr humorvoll ist.
Ein plötzlich auftauchender Neffe bringt noch zusätzlich Aufregung ins Geschehen. Und ganz nebenbei findet die Liebe auch noch ihren Weg ....

Dank der sympathischen Charaktere fühlt man sich hier richtig wohl!

Sehr unterhaltsam, aufregend und sehr schön zu lesen!!!
Ich freue mich schon auf weitere Abenteuer mit Annika und Timo!

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