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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Immenhof:

Lehrreich

Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser

Die Bücher aus der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ haben ein bekanntes und bewährtes Format. Auch „Was Tiere alles bauen“ hat stabile Seiten und eine sehr robuste Spiralbindung, die gerade beim gemeinsamen Anschauen praktisch ist. Natürlich dürfen auch die zahlreichen Klappen nicht fehlen, hinter denen es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.

Thematisch bietet das Buch erstaunlich viel Fachwissen rund um Tiere und ihre Bauwerke. Dabei können meiner Meinung nach auch Erwachsene noch das eine oder andere lernen. Der Aufbau gefällt mir gut. Es werden sowohl heimische Tiere vorgestellt als auch Tiere aus anderen Ländern, die wir besonders spannend fanden.

Unser Highlight war der Aufbau eines Termitenbaus. Wir hatten Termitenbauten im Urlaub bereits von aussen gesehen und fanden es deshalb besonders interessant zu entdecken, wie es im Inneren aussieht und wie komplex diese aufgebaut sind.

Insgesamt wieder ein gelungenes Sachbuch der Reihe, das Wissen altersgerecht vermittelt und durch die Klappen zum gemeinsamen Entdecken einlädt.

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Museum

Das Museum der Vögel von Dominic Couzens; Teagan White

„Das Museum der Vögel“ fällt bereits durch sein grosses Format auf. Das Buch ist deutlich grösser, als ich erwartet hatte. Zum gemeinsamen Anschauen ist das sehr schön, beim Verstauen allerdings etwas unpraktischer.

Inhaltlich ist das Buch wie ein Museum aufgebaut und in verschiedene Säle unterteilt.

Vorgestellt werden unter anderem flugunfähige Vögel, Seevögel, Wasservögel, Greifvögel, Bodenvögel, Tropenvögel, Waldvögel sowie insektenfressende und samenfressende Vögel. Besonders gut gefallen mir die Illustrationen. Sie wirken etwas klassischer und älter und passen dadurch sehr gut zum Museumsthema.

Zu den einzelnen Bildern gibt es jeweils eine Bildlegende mit dem deutschen und lateinischen Namen, der Grösse und weiteren Informationen. Zusätzlich finden sich allgemeine Informationen zu den verschiedenen Vogelarten. Dadurch bietet das Buch nicht nur viel zum Anschauen, sondern auch einiges zum Nachlesen und Entdecken. Am Ende gibt es ausserdem ein Stichwortverzeichnis, das sehr hilfreich ist, wenn man gezielt nach einem bestimmten Vogel suchen möchte.

Für Vogelfans ist das Buch sehr zu empfehlen. Durch den besonderen Zeichenstil und den Museumscharakter unterscheidet es sich deutlich von vielen anderen Sachbüchern zum Thema Vögel.

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Für Kleinkinder

Play+ Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald - ab 12 Monate von Maria Höck

„Mein allererstes Soundbuch Tiere im Wald“ aus der Play+ Reihe richtet sich an Kinder ab einem Jahr. Das Buch besteht aus fünf Doppelseiten und die Buchseiten sind aus stabilem Karton gefertigt, sodass sie auch von kleinen Kinderhänden gut umgeblättert werden können. Sehr praktisch für den Alltag finde ich den An und Ausschalter.

Auch die Knöpfe zum Auslösen der verschiedenen Geräusche sind schön gross und lassen sich bereits von Einjährigen gut drücken.

Die Zeichnungen sind eher einfach und übersichtlich gehalten und passen damit gut zur Altersgruppe. Trotzdem gibt es auf den einzelnen Seiten verschiedene Tiere zu entdecken, sodass sich beim gemeinsamen Anschauen immer wieder Gesprächsmöglichkeiten ergeben. Auch die Auswahl der unterschiedlichen Lebensräume und der dazu passenden Tiere gefällt mir gut.

Im Vergleich zu anderen Kleinkinderbüchern fehlen mir ein wenig die unterschiedlichen haptischen Elemente, beispielsweise Fell zum Fühlen. Dafür sind die Knöpfe einfacher zu bedienen und meiner Meinung nach gerade für Kinder ab einem Jahr sehr gut geeignet. Insgesamt ein schönes erstes Soundbuch, bei dem insbesondere die altersgerechte Gestaltung überzeugen kann.

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Lustige Idee

Play+ Mein lustiges Spielbuch Wut im Bauch - ab 2 Jahre von Maria Höck

„Mein lustiges Spielbuch – Wut im Bauch“ ist Teil einer neuen Ravensburger Reihe für Kleinkinder und wird ab 2 Jahren empfohlen. Diese Altersangabe finde ich passend, da die Inhalte einfach, verständlich und sehr spielerisch vermittelt werden.

Im Mittelpunkt stehen die Gefühle Angst, Ekel, Freude, Trauer und Wut.

Im Buch treten verschiedene Tiere als handelnde Figuren auf und erleben passende Situationen aus dem Alltag, anhand derer die einzelnen Gefühle aufgegriffen werden. Besonders gut gefallen haben mir die Emotionskärtchen, da sie dabei helfen, Gefühle sichtbar und dadurch auch greifbarer zu machen. Eine schöne und lustige Idee ist es außerdem, die jeweils passende Emotion in den Bauch zu legen.

Das Buch bietet damit einen ersten spielerischen Zugang zum Thema Emotionen und lädt dazu ein, gemeinsam über Gefühle zu sprechen. Gleichzeitig gibt es für die Kinder einiges zu entdecken und auszuprobieren. Für mich ein gelungenes Mitmachbuch für die angegebene Altersgruppe.

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Wohlfühlkrimi

Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand von Kirstin Hesse; Marion Hahn

Ich lese sehr gerne Bücher passend zu den jeweiligen Jahreszeiten. Bisher waren dies allerdings überwiegend Liebesromane, weshalb „Mordsbohei in der kleinen Frittenbude am Strand“ mein erster Krimi dieser Art war. Meine Erwartungen an einen Herbstroman wurden absolut erfüllt. Die Landschaft, das Wetter und die Atmosphäre werden schön beschrieben und sorgen für eine gemütliche Herbststimmung.

Der Kriminalfall fügt sich gut in die Handlung ein und macht neugierig auf den weiteren Verlauf. Allerdings handelt es sich für mich eher um einen Wohlfühlkrimi. Wer viel Detektivarbeit oder extreme Spannung erwartet, wird vermutlich etwas enttäuscht sein. Trotzdem bleibt die Geschichte unterhaltsam und hat mir gerade durch die Mischung aus Krimi und Herbstroman gut gefallen. Für mich ein gelungener Einstieg in herbstliche Krimis.

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Keine Herbststimmung

Oakfell Autumn Nights von Mimi Heeger

Das Buch überzeugt mit einem wunderschönen Farbschnitt und einem gelungenen Buchcover. Beides passt wunderbar in eine Herbstkollektion im Bücheregal.
Leider ist diese Atmosphäre für mich im Buch weniger vorhanden gewesen. Bei den Oakfell Autumn Nights handelt es sich um eine feste Woche kurz vor Halloween.

Auch wenn verschiedene Events beschrieben werden, waren diese und die Aktivitäten für mich nicht wirklich herbsttypisch und das Buch hätte zu jeder Jahreszeit spielen können. Bei einem Herbstroman hätte ich mir hierbei genauere Beschreibungen der Landschaft und der Jahreszeit gewünscht. Dies ging für meinen Geschmack etwas unter.
Die beiden Protagonisten haben eine sehr verworrene Beziehung, die mir in der zweiten Hälfte des Buches zu langatmig wurde. Sie sind mir nicht komplett unsympathisch, sondern die Handlung ging mir schlichtweg zu schleppend voran und es gab mir zu wenig Entwicklung.
Normalerweise schätze ich Rückblenden aus der Vergangenheit, da sie sehr viel Spannung hineinbringen. Hier war dies leider nicht der Fall, da die Szenen für mich doch zu speziell waren.

Fazit: Wer Freundschaftsliebesgeschichten gerne liest, könnte hier fündig werden. Wer mehr auf eine Herbstatmosphäre wert legt, wird vermutlich eher enttäuscht sein.

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Gaming

Kosmos SchlauFUX Gaming von Birk Grüling

Gaming ist für viele Kinder und Jugendliche ein spannendes Thema, weshalb das Buch bereits mit seinem Inhalt neugierig macht. Besonders gelungen finde ich das Konzept: Statt nur Informationen zu vermitteln, arbeitet das Buch immer wieder mit weiterführenden Fragen und Denkanstössen. Dadurch wird man aktiv einbezogen und setzt sich intensiver mit den Themen auseinander.

Positiv aufgefallen ist mir auch die Auswahl der behandelten Inhalte. Es werden viele bekannte Spiele aufgegriffen, darunter beispielsweise Animal Crossing. Gleichzeitig beschränkt sich das Buch nicht nur auf einzelne Spiele, sondern beleuchtet auch allgemeinere Themen wie Gaming als Beruf, die Entwicklung von Videospielen oder die Frage, wann Spielen problematisch werden kann. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Überblick über die Welt der Videospiele.

Die Texte sind übersichtlich gestaltet und gut verständlich. Durch die Kombination aus Fakten, Fragen und kurzen Abschnitten eignet sich das Buch auch für Kinder, die nicht gerne lange Sachtexte lesen.

Etwas kritisch sehe ich die Erwähnung von Lara Croft. Die Figur ist zwar zweifellos ein wichtiger Teil der Spielegeschichte, erscheint mir für die eigentliche Zielgruppe aber nicht ganz passend. Viele Kinder spielen ohnehin bereits Spiele, die nicht für ihr Alter freigegeben sind. Dies muss aus meiner Sicht nicht zusätzlich durch Kinderbücher unterstützt oder beworben werden.

Insgesamt bietet „Schlaufux Gaming“ einen spannenden und abwechslungsreichen Einstieg in das Thema Gaming. Das Buch greift viele aktuelle Aspekte auf und regt dazu an, sich nicht nur mit Spielen selbst, sondern auch mit deren Auswirkungen und Hintergründen auseinanderzusetzen.

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Unterhaltsam

The Secret Identity of a Broken Girl von Teodora Thoma

„The Secret Identity of a Broken Girl“ überzeugt mit einem spannenden Konzept rund um die beiden Identitäten der Protagonistin. Zusätzlich tragen die Ereignisse aus der Vergangenheit dazu bei, dass die Geschichte durchgehend interessant bleibt. Hier hätte ich mir sogar noch etwas mehr Rückblicke gewünscht, da diese Passagen besonders spannend waren und zum besseren Verständnis der Figur beitragen.

Der Titel passt sehr gut zur Hauptfigur. Die Protagonistin ist alles andere als perfekt und bringt einige Verletzungen aus ihrer Vergangenheit mit sich. Dadurch wirkt sie authentisch und nachvollziehbar. Generell gefällt mir, dass die meisten Charaktere sowohl Stärken als auch Schwächen haben und dadurch glaubwürdig wirken.

Die Superheldenthematik zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt immer wieder für amüsante Momente. Wer selbst ein Fan von Superheldengeschichten ist, wird vermutlich noch mehr Anspielungen und Details entdecken als ich. Obwohl die Handlung im Herbst spielt, handelt es sich nicht um ein klassisches Cozy-Herbstbuch.

Etwas störend fand ich die Verwendung von Anglizismen wie „Soccer“ statt Fussball. Das wirkte auf mich stellenweise etwas künstlich. Insgesamt hat mir das Buch jedoch gut gefallen und vor allem durch seine Figuren und die spannende Hintergrundgeschichte überzeugt.

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung für die Redaktion, falls diese Rezension gelesen wird: Auf Seite 248 fehlt in der obersten Zeile das Subjekt „ich“ im Satz.

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Umfassend

National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon

Wie die anderen Bücher von National Geographic Kids überzeugt auch das „Lexikon der Meere“ durch beeindruckende Bilder und eine ansprechende Gestaltung. Die Fotografien machen das Buch zu einem echten Hingucker und laden dazu ein, immer wieder darin zu blättern und Neues zu entdecken.

Besonders gelungen finde ich den Aufbau.

Das Buch vermittelt nicht nur Wissen über Tiere, sondern greift auch viele geografische und naturwissenschaftliche Themen auf. So wird beispielsweise erklärt, wie Wellen entstehen oder welche Besonderheiten verschiedene Meeresräume auszeichnen. Dadurch erhält man einen umfassenden Einblick in die Welt der Ozeane.

Neben bekannten Meerestieren finden sich auch viele spannende Zusatzinformationen. Interessant fand ich beispielsweise die Hinweise zur Giftigkeit von Würfelquallen und weitere Fakten, die über die reine Tierbeschreibung hinausgehen. Dadurch wirkt das Buch abwechslungsreich und bietet immer wieder neue Entdeckungen.

Insgesamt handelt es sich um ein sehr umfassendes Lexikon, das viel Sachwissen vermittelt, ohne trocken zu wirken. Die Mischung aus eindrücklichen Bildern, gut verständlichen Erklärungen und spannenden Fakten macht das Buch zu einer gelungenen Wissensquelle für Kinder und Erwachsene. Ein Buch, das zum Schmökern einlädt und bei dem man immer wieder etwas Neues lernt.

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Tolle Darstellungen

Sterne finden ganz einfach von Klaus M. Schittenhelm

Astronomie hat mich schon immer fasziniert. Bereits in der Schule gehörten astronomische Themen zu meinen Lieblingsinhalten. Trotzdem tue ich mich im Alltag oft schwer, mehr als den Orion oder den Grossen Wagen am Nachthimmel zu erkennen. Genau deshalb hat mich „Sterne finden ganz einfach“ sofort angesprochen.

Besonders gelungen finde ich die praktische Herangehensweise. Die Sternbilder sind übersichtlich nach Jahreszeiten geordnet, sodass man schnell die passenden Seiten für die aktuelle Beobachtung findet. Sehr hilfreich sind auch die Darstellungen, die mit Handabständen arbeiten und so eine einfache Orientierung am Himmel ermöglichen. Dadurch fällt es deutlich leichter, Sternbilder selbst zu finden und ein Gefühl für Entfernungen und Grössenverhältnisse zu entwickeln.

Das Buch richtet sich klar an Einsteigerinnen und Einsteiger und vermittelt die Inhalte verständlich und nachvollziehbar. Gerade für Familien bietet es viele Anregungen, gemeinsam den Nachthimmel zu entdecken. Ich freue mich jedenfalls darauf, mit meiner Familie auf die Suche nach Sternbildern zu gehen und das Gelernte direkt auszuprobieren.

Praktisch finde ich zudem die aufgeführten Sternwarten. Positiv ist dabei, dass nicht nur Orte in der Schweiz, sondern auch Sternwarten in Deutschland und Österreich berücksichtigt werden. Insgesamt ein sehr zugängliches Buch, das Lust macht, den Blick öfter in den Nachthimmel zu richten und die Welt der Sterne besser kennenzulernen.

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