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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Immenhof:

Andere Kultur

Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi

Bereits am Schreibstil fällt auf, dass es sich um einen anderen Kulturkreis handelt. Ich habe bisher keine japanische Literatur gelesen, weshalb ich natürlich keine allgemeinen Aussagen treffen kann. Ich vermute jedoch, dass diverse sprachliche Ausdrücke und die Namensgebung daher kommen. Für mich waren sie jedoch eher verwirrend.

Der Aufbau des Buches war für mich auch eher verwirrend und mir hat etwas einleitendes gefehlt, um in die Geschichte zu kommen.
Auch die Struktur hätte für mich optimaler sein können. Absätze und Kapiteln auf neuen Seiten, machen für mich Texte angenehmer lesbar.
Davon abgesehen finde ich es sprachlich spannend andere Kulturen zu erkunden, jedoch muss man sich dafür aktiv Zeit nehmen. Ich glaube, wenn man typische japanische Sprachelemente kennt, ist es toll diese im Buch zu erkennen.
Zusätzlich dazu ist das Buchcover und der Buchschnitt natürlich ein richtiger Hingucker und bereits ein Schmuckstück.

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Zwei Zeiten

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann

Beim Roman handelt es sich um den zweiten und abschließenden Teil. Möglicherweise liegt meine Wahrnehmung auch daran, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe, doch ich bin mit den Figuren nicht richtig warm geworden und konnte mich nur schwer mit ihnen identifizieren.

Martje wirkte auf mich als Charakter eher unsympathisch.

Die Gründe für die Trennung sowie ihren starken Groll gegenüber ihrer Schwester konnte ich nur bedingt nachvollziehen. Nach der ersten traumatischen Beziehung mit Hark geht sie auch Jahre später, obwohl man eine gewisse Reife erwarten könnte, erneut eine Beziehung ein und wird schwanger. Dass sie die Heiratspläne ihrer 21-jährigen Tochter kritisch sieht und stattdessen meint, diese solle das Leben genießen, empfand ich als etwas befremdlich. Gleichzeitig passt es jedoch zum dargestellten Charakter.

Der Charakter von Hark ist grundsätzlich gut gezeichnet. Sein wiederholtes Auftauchen im Verlauf der Handlung wirkte auf mich jedoch teilweise etwas unerklärt.

Die fehlende Identifikation mit dem Buch könnte auch daran liegen, dass zwar die Landschaft sehr ausführlich beschrieben wird, gleichzeitig aber versucht wird, Martjes gesamtes Leben abzubilden. Im ersten Drittel konnte ich noch mit ihr mitfühlen, doch durch die zunehmende Verdichtung der Ereignisse und die ausgelassenen Entwicklungsschritte ging dies im weiteren Verlauf wieder verloren. Ein stärkerer Fokus auf einen kürzeren Zeitraum hätte für mich mehr Spannung und Identifikation geschaffen.

Für Leserinnen und Leser, die sich für die Nordseeinseln begeistern, ist der Roman aufgrund der atmosphärischen und gelungenen Beschreibungen dennoch sicherlich empfehlenswert.

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Wohkfühlkrimi

Mord & Breakfast von Anne Gordon

Beim ersten Band der Reihe Mord&Breakfast handelt es sich meiner Meinung nach um einen Wohlfühkrimi. Die Landschaft wird schön beschrieben und man kann in Schottland eintauchen. Die verschiedenen Akteure und Machenschaften sind gut beschrieben und lassen Spannung entstehen, die neugierig macht.

Trotzdem ist es ein Wohkfühlkrimi, wer mehr Spannung erwartet, sollte besser ein anderes Buch wählen.
Es gibt jedoch Stellen, an denen sich die Protagonistin nicht treu bleibt und sich sogar erpressen lässt. Dies hätte ich nicht unbedingt benötigt. Auch die Kündigung war mir etwas zu konstruiert und schnell, auch wenn sich am Ende des Buches der Kreis schliesst. Manche Beziehungen bleiben für den weiteren Verlauf offen, was ich schön finde.
Ich bin gespannt auf den nächsten Teil und freue mich bereits jetzt wieder darauf...

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Sprachlich toll

Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels von Tobias Goldfarb

Bei "Hilda Hasenherz – Das Abenteuer am Drachenfels" handelt es sich um den dritten Band der Reihe. Das Buch ist aber auch gut lesbar, wenn man die Bände davor nicht gelesen hat. Allerdings gibt es in den Bänden einige Spoiler, was jedoch nicht weiter stören würde. Die Geschichte ist kindgerecht mit einer tollen, kurzen Kapitellänge, die zum Lesen motiviert.

Die Illustrationen sind farbenfroh und wirklich toll gelungen. Sie sind nicht zu groß und doch detaillreich gestaltet. Besonders gefällt mir die Sprache des Buches. Wörter wie mümmeln erweitern den Wortschatz und sorgen für eine abwechslungsreiche, beschreibende, kindgerechte Sprache. Dies kommt leider in vielen Kinderbüchern nicht so häufig vor. Zusätzlich sind die verschiedenen Tiere authentisch dargestellt, und es werden ihre Besonderheiten auch im Verhalten deutlich. Ein sprachlich toller Band mit klarer Empfehlung für alle Kinder, die ihre ersten Bücher selbst lesen.

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Kinderfreundlicher Atlas

National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von

Ich finde den Weltatlas von Nationalgeographic Kids sehr kinderfreundlich und ein guter Einstiegsatlas. Mir gefallen die allgemeinen, vielfältigen Karten, welchen einen Gesamtüberblick über verschiedene Aspekte bieten. Danach erfolgt eine Unterteilung nach Kontinenten. Es gibt generell immer eine physische und eine politische Karte.

Danach erfolgt eine Unterteilung in verschiedene Regionen.
Besonders gelungen finde ich, dass es zu den verschiedenen Regionen immer einen Übersichtskasten mit Grundwissen gibt, welcher viele spannenden Fakten liefert.
Etwas ungünstig finde ich, dass die USA und Kanada separat gezeigt werden, da alle anderen Länder (mit Ausnahme von Russland), da Amerika von Kindern häufig mit den USA gleichgesetzt wird. Natürlich liegt dies auch an der Grösse der Länder. China mit einer ähnlichen Grösse wie den USA wird jedoch mit der Mongolei, Japan, Nordkorea und Südkorea dargestellt.
Dies ist jedoch eher eine kleine Anmerkung. Zusätzlich bin ich auch von den Bildern etwas enttäuscht und hätte mir noch mehr beeindruckende Landschaften gewünscht, da die Fotos der anderen national Geographic Kids-Bände richtige Eyecatcher sind und mir dies hier etwas fehlt. Dieser Kritikpunkt liegt aber eher an der hohen fotographischen Leistung der anderen Bände.
Zusätzlich finde ich die Altersempfehlung ab 8 Jahren sehr früh gewählt, da der Text sehr klein geschrieben ist. Für begleitetes Lesen ist dies sicherlich umsetzbar. Für Kinder alleine würde ich es aber erst ab 10 bis 11 Jahren erwerben.
Ein gelungener Atlas der den Einstieg in die Welt der Atlanten sehr gut und spielerisch ermöglicht. Er läd dazu ein die Welt zu entdecken, beinhaltet viele Fakten und stellt Karten auf eine ansprechende Art und Weise dar.

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Fesselnd

Heaven's Gate von Daniel Faßbender

„Heaven’s Gate“ hat mich direkt zu Beginn gefesselt. Die ausführliche Beschreibung der Surfszene zieht sich glücklicherweise nicht durch das ganze Buch, sodass es nicht langatmig, sondern sehr schnell spannend wird. Die Kapitel sind angenehm kurz gehalten. Nach ungefähr einem Sechstel wird die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt, wobei Caruso der Haupterzähler bleibt.

Die Personen an sich sind authentisch, abwechslungsreich und faszinierend. Auch wenn ich mich auf den Philippinen nicht auskenne, wirken die Probleme und das Verhalten der Personen vor Ort auf mich sehr authentisch. Etwas überflüssig finde ich die immer wieder aufkeimende Vorgeschichte Carusos, welche gegen Ende relativ kurz abgehandelt wird und für mich nur begrenzt nachvollziehbar war. Aus meiner Sicht hätte man dies problemlos weglassen können. Andererseits ist es auch positiv, dass sie so kurz abgehandelt wurde, da die Haupterzählung dadurch mehr Raum erhalten hat. Die Hauptgeschichte ist einer der spannendsten Krimis, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Er regt zum Miträtseln an und enthält spannende Wendungen.

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Lehrreich

National Geographic Kids - Lexikon des Weltalls; ein visuell spektakuläres Nachschlagewerk zu Astronomie und Raumfahrt für Kinder ab 8 von David A. Aguilar

Das „Lexikon des Weltalls“ ist der zweite Band über den Weltraum, der bei National Geographic Kids erschienen ist. Wie bei allen bisherigen Exemplaren der National Geographic Kids Reihe finde ich den Aufbau und vor allem die Bilder sehr gelungen. Es handelt sich um richtige Eyecatcher. Mir gefällt das Buch sogar noch besser als der Vorgänger „Jenseits der Unendlichkeit“, da die Planeten hier sehr gut abgedeckt werden und deutlich mehr Informationen enthalten sind.

Auch komplexe Manöver wie das Swing-by-Manöver werden im Buch kindgerecht thematisiert. Leider fällt der Fachbegriff nicht, was ich etwas schade finde, da es einfach gewesen wäre, diesen noch zu integrieren. Das ist natürlich nicht gravierend, aber bei einer so guten Erklärung hätte es gut dazu gepasst.

Während der Vorgängerband knapp unter 100 Seiten umfasst, enthält das Lexikon knapp 200 Seiten. Entsprechend werden deutlich mehr Informationen vermittelt und es gibt auch mehr Text. Einige Themen, die bereits im Vorgängerband aufgegriffen wurden, werden hier vertieft dargestellt, zum Beispiel der Tod eines Sterns. Andere Themen sind hingegen komplett neu, etwa eine umfassende Darstellung der Planeten.

Beide Bücher finde ich uneingeschränkt empfehlenswert, sie setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Wer auf der Suche nach einem möglichst umfassenden Buch ist, sollte zum „Lexikon des Weltalls“ greifen. Für Weltraumfans sind aber beide Bücher sehr gut geeignet.

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Solide

Sonne und Regen - So ist unser Leben von BarbaraSofie

„Sonne und Regen“ ist ein Bilderbuch aus stabilem, hartem Material, das sich gut für jüngere Kinder eignet. Die liebevollen Zeichnungen sprechen sofort an und zeigen vertraute Alltagssituationen, die Kinder gut wieder erkennen können. Thematisch handelt es sich um gute Alltagssituationen, wie z.

B. das Gehen des Vaters zur Arbeit. Die dargestellten Szenen wirken ruhig und nahbar, auch die Textmenge ist gut gewählt und überfordert nicht. Insgesamt umfasst das Buch elf Doppelseiten, was für diese Altersgruppe gut passt.

Positiv fällt auf, dass Diversität zumindest ansatzweise vorkommt, allerdings beschränkt sich auf Nebencharakter. Hier hätte ich mir eine etwas breitere Darstellung gewünscht. Wie in vielen Büchern, sind Kinder mit asiatischem Hintergrund selten anzutreffen. Kritisch sehe ich zudem die Szene mit dem Trampolin, da sie aus meiner Sicht ein eher fragwürdiges Vorbild darstellt. Es mag kleinlich klingen, aber Trampoline werden für Kleinkinder nicht empfohlen und das Buch wäre problemlos ohne ausgekommen, Insgesamt ist es jedoch ein solides Bilderbuch mit alltagsnahen Themen, schöner Gestaltung und einer guten Balance zwischen Text und Bild.

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Tolle Gliederung

National Geographic Kids - Die tollsten Tierbabys aus aller Welt von Maya Myers

Tolle Gliederung
„Die tollsten Tierbabys“ ist ein neuer, informativer „Bildband“ aus der National Geographic Kids Reihe. Bereits die letzten Ausgaben haben mich fasziniert. Interessant finde ich, dass dieses Buch eher auf jüngere Kinder ausgelegt ist. Beim Buch handelt es sich um ein Hardcover-Exemplar in quadratischer Form mit knapp über 120 Seiten.

Das Papier ist normal dünn, weshalb es jüngere Geschwister nicht unbeaufsichtigt in die Finger bekommen sollten. Das Papier wirkt jedoch relativ stabil. Besonders finde ich die Gliederung der Tiere nach Lebensraum. Neben fünf verschiedenen Lebensräumen (Grasland, Wasser, Berge und Wüste, Wald und Polargebiete) gibt es noch ein Kapitel zum Grundwissen. Innerhalb der Lebensräume finden sich teilweise Tiere aller Kontinente gemischt. Dies fand ich auf den ersten Blick verwirrend, denn selbst Wimmelbücher für Kleinkinder sind oft nach Kontinenten geordnet. Für jüngere Kinder finde ich dies jedoch eine geniale Lösung, da sie mit Kontinenten meist noch relativ wenig anfangen können und diese Kategorisierung eher für Erwachsene Sinn macht. Natürlich bietet dies die Möglichkeit, verschiedene Kontinente zu thematisieren, jedoch wird dies Kindern in Büchern ohnehin begegnen. Insofern finde ich die Kategorisierung nach Lebensräumen wirklich genial. Auch die Auswahl der Tiere ist sehr vielfältig. Von bekannten Tieren wie der Stockente bis zu unbekannteren Tieren wie dem Karakal ist alles vorhanden.

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Lustig

Dreh-das-Rad-Buch: Füttere dein Monster von Anna Milbourne

Die Buchseiten sind aus dicker Pappe und sind somit für unvorsichtige Kinderhände wunderbar geeignet. Ob die Drehscheiben dauerhaft ebenfalls Stand halten, muss sich im Langzeittest zeigen.
Die Idee an sich ist lustig. Das Monster muss durch drehen an den Scheiben gefüttert werden. Dabei werden auch lustige Sachen angezeigt, wie z.

B. alte Socken. Die Augen des Monsters machen dabei ebenfalls lustige Gesten, was amüsant ist anzuschauen.
Generell ist der Text sehr gelungen und nicht zu lange. Wie bei so vielen Kinderbüchern ist es für die Zielgruppe ein Buch, welches sicherlich öfter gelesen wird, auch wenn wir Erwachsenen es schnell gesehen haben.
Die Drehscheiben finde ich ein gelungenes Element, da sie zum Greifen, Drehen und Handeln einladen und das Buch sich dadurch von anderen Kinderbüchern unterscheidet.
Wer auf der Suche nach etwas Abwechslung ist und gerne ein animierendes, lustiges Buch sucht, wird hier sicherlich zufrieden sein.

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