Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Immenhof:
Spricht viele Sinne an
Hör mal, wie ich schnattern kann (Mein erstes Streichel-Soundbuch 1) von Julia Rosenkranz
Das Buch besteht hauptsächlich aus zwei Elementen. Es kann Geräusche machen und bietet Material zum Fühlen an. Ich finde es toll, dass das Buch somit verschiedene Sinne anspricht. Die Tiergeräusche sind angenehm und klingen auch echt. Hinten am Buch gibt es eine Ein- und Ausschaltfunktion, so dass die Geräusche nicht dauerhaft zu hören sein müssen.
Der Text ist kurz und angenehm, wie es für ein Bilderbuch in der Altersklasse passend ist.
Folgende Tiere kommen im Buch vor: Kalb, Lamm, Katze, Ferkel, Küken
Insgesamt hätte ich mehr Tiere toll gefunden, allerdings ist dies bei allen Büchern mit Geräuschen, die ich bisher gesehen habe, dass es sich um weniger Seiten handelt. Zusätzlich verfügt das Buch über ein handliches Format und ist trotz der Audioelemente nicht dicker als vergleichbare Bücher. Vermutlich hat es auch deshalb weniger Seiten. Die Seiten sind aus dickem Material, so dass es nicht so schnell kaputt geht.
Lokaler Krimi
Das Teufelshorn von Anna Nicholas
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Die hilfreichsten Bewertungen zuerst
Anonymbewertet am 21.05.2025
Lokaler Krimi
Der Kriminalfall ist spannend und unterhaltsam geschildert. Mir gefällt besonders, dass er hauptsächlich aus der Sichtweise einer Person geschildert ist, was bei vielen anderen Romanen nicht mehr der Fall ist.
So kann man sich gut in die Person hineinversetzen und der Geschichte folgen. Neben dem Kriminalfall wird auch die Insel und das Umfeld der Person geschildert. Dies geschieht jedoch auf eine unterhaltsame Weise, so dass es nicht langweilig wird. Wer jedoch nur über den Fall lesen möchte, findet dies eventuell zu langweilig. Ihr ungewöhnliches Haustier lockert aber meiner Meinung nach die Geschichte immer wieder auf. Fazit: Wer gerne eine sehr authentische, etwas unkonventionelle Ermittlerin kennen lernen möchte und auf die Welt Mallorcas eintauchen möchte, bekommt einen unterhaltsamen und spannenden Kriminalroman.
Berührend
Der Kindersuchdienst von Antonia Blum
Das Buch handelt vom Kindersuchdienst nach Beendigung des zweiten Weltkrieges. Mich hat es dabei erschüttert, wie viele Kinder auch 10 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs noch getrennt waren.
Beim Buch handelt es sich um den ersten Band. Der zweite Band soll nächstes Jahr erscheinen.
Im Roman wird aus der Sichtweise von 3 Personen erzählt, wobei hauptsächlich 2 Personen eine zentrale Rolle spielen.
Die Erzähllänge ist hierbei sehr angenehm, so dass es kein ständiger Wechsel ist, sondern man wirklich gerne bei der entsprechenden Protagonistin bleibt. Im Buch werden viele Details des damaligen Alltags geschildert, so dass man sich diesen sehr gut vorstellen kann. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Ich freue mich, dass es eine Fortsetzung geben wird, da ich am Schluss gerne gewusst hätte, wie es weitergeht.
Gardaseekrimi
Was am Ufer lauert von Lenz Koppelstätter
Beim Buch handelt es sich um den zweiten Roman einer Krimireihe, welche am Gardasee spielt. Auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, ist der Fall spannend und man kann dem Inhalt gut folgen. Man erhält aber natürlich Hinweise und Spoiler aus dem ersten Band, was ich aber nicht als störend empfand.
Der Krimi wird hauptsächlich aus 4 Perspektiven erzählt. Hierbei waren mir zu viele Wechsel und ich hätte es schöner gefunden, wenn es nur zwei Perspektiven gewesen wären, da ich lieber länger bei einer Person geblieben wäre. Da es sich aber um eine Reihe handelt und man sich an die Personen gewöhnt, ist es auch schön mehrere Personen kennen zu lernen.
Ich empfand den Krimi als authentisch und wirklich schön auf den Gardasee bezogen, da auch viele lokale Gegebenheiten, wie Zuständigkeitsgrenzen der Staatsanwaltschaft etc. einfliessen.
Fazit: Wer lokale Krimis aus verschiedenen Perspektiven gerne hat, wird einen spannenden Fall vorfinden.
Inspirierende Geschichte
Nur du weißt, wer du bist von Michaela Wiebusch
Das Buch enthält die inspirierende Geschichte von Lena, deren Selbstwert nach diversen gescheiterten Beziehungen am Boden ist. Durch ihre Freundin und Unterstützung ihrer Tochter meldet sie sich bei der Agentur für Selbstwert an. Dort lernt sie sieben Tage lang sich selbst zu lieben. Das Buch ist ebenfalls nach diesen sieben Tagen unterteilt.
An jedem Tag enthält man auch selbst Hinweise, wie man "Lenas Gelerntes" selbst in seinen Alltag integrieren könnte.
Während des gesamten Buches kann man sich sehr gut mit Lena identifizieren. Einige ihrer Probleme kennt man sehr gut und enthält auch Lösungsvorschläge für den eigenen Alltag. Das Buch ist sehr angenehm und inspirierend geschrieben, so dass man dem Inhalt gut folgen kann. Durch den Aufbau nach Wochentagen, kann man die Tipps auch in den eigenen Alltag integrieren.
Fazit: Ein inspirierendes Buch mit angenehmem Schreibstil, durch welches man, wenn man möchte, ebenfalls Tipps umsetzen kann.
Lokaler Krimi
Commissario Gaetano und der lügende Fisch von Fabio Nola
Das Buch «Commissario Gaetano und der lügende Fisch» ist das erste Buch aus einer neuen Neapel-Krimi-Reihe. Ich habe den Eindruck, dass es momentan stark im Trend liegt Kriminalromanen einer Örtlichkeit zuzuordnen. Hier passt der Ortsbezug zu Neapel jedoch eindeutig und Neapel würde sich nicht einfach durch eine andere Stadt ersetzen lassen.
Ich habe durch das Buch vieles über die Traditionen und Aberglauben gelernt. Dominant ist im Buch das Blutwunder rund um San Genaro. Auch wenn dies bereits im Klappentext kurz erwähnt wird, hätte ich mir jedoch zu Beginn etwas mehr Details gewünscht. Da der Feiertag im Buch sehr dominant ist, habe ich mich im Internet dazu weiter informiert, um besser in die Welt eintauchen zu können. Besonders das Glossar am Ende des Buches über die Napulitano fand ich spannend. Leider habe ich dies erst zum Ende entdeckt. Der Schreibstil beschreibt viele Handlungen und Orte ausführlich. Dies ermöglicht es einem gut in die Geschichte einzutauchen und sich alles gut vorzustellen, jedoch wird es dadurch gerade am Anfang aber auch etwas langwierig. Gegen Ende steigt die Spannung jedoch, so dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte. Immer wieder werden parallelen zwischen Vorfällen im Kriminalroman und dem Privatleben von Commisario Gaetano dargestellt, dies fand ich für das Charakterverständnis hilfreich, jedoch wollte ich auch immer wissen, wie der Kriminalfall weitergeht, da ich mich mit seinem Privatleben weniger identifizieren konnte. Insgesamt hält das Buch, was es verspricht, definitiv ein Neapel Krimi zu sein, in welchem man in eine fremde Stadt und Kultur eintauchen kann.
Eine umfassende Darstellung der Revolution
Im Wind der Freiheit von Tanja Kinkel
Das Buch "Im Wind der Freiheit" schildert die Informationen rund um die Revolution 1848. Im Zentrum stehen zwei Frauen verschiedener Herkunft. Besonders die ersten Seiten des Romans haben mich sehr stark gefesselt. Es war spannend zu erfahren, welchen Einfluss Frauen auf die Revolution hatten bzw.
wie die Frauenbewegung entstand. Die historischen Ereignisse werden dabei umfassend wiedergegeben. Leider wird der Blickwinkel nicht nur aus der Sicht der beiden Frauen geschildert, sondern es kommen im Laufe des Romans eine Vielzahl an Personen dazu, aus deren Sicht zum Teil auch nur ein oder zweimal erzählt wird. Dies macht es schwierig die Identifikation mit den beiden Hauptfiguren zu vertiefen, wie es am Anfang des Romans möglich war. Ich hätte gerne mit diesen mitgefiebert und dies wurde dadurch zeitweise unterbrochen.
Eine andere Welt
Der ewige Tanz von Steffen Schroeder
Bei diesem Buch handelt es sich um die Geschichte von Anita Berber, einer Künstlerin, welche Anfang des 20. Jahrhunderts gelebt hat. Die Geschichte beinhaltet zwei verschiedene Zeitstränge. In einem wird ihr Leben erzählt, im anderen Zeitstrang befindet sie sich im Krankenhaus in Berlin. Während diesem blickt sie auf ihr Leben zurück.
Dem Autor gelingt es den Leser in einem angenehmen, sachlichen Schreibstil in eine andere Epoche zu entführen. Besonders spannend fand ich die Darstellungen der künstlerischen Szene in den 20er Jahren. Das bereits damals Drogen verbreitet waren und wie der Alltag der Künstler aussah, wurde schön dargestellt. Zusätzlich werden immer wieder medizinische Sachverhalte dargestellt, welche sehr spannend waren. Mir war nicht bewusst, welche Krankheiten damals noch aktuell waren und wie die Betreuung im Krankenhaus aussah. Für alle die in eine andere, historische Welt eintauchen möchten und sich für die Kunst des 20.Jahrhunderts interessieren eine klare Empfehlung.









