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Rezensionen von bookloving:

Zwischen Sprachlosigkeit und Aufbruch - Ein leiser, vielschichtiger Roman

Wirf einen Schatten von Elena Fischer

In ihrem berührenden Roman „Wirf einen Schatten“ erzählt Elena Fischer eine stille, eindringliche Geschichte über Verlust, Rettung, die Kraft der Liebe und Gemeinschaft sowie die Möglichkeit eines Neuanfangs.
Dabei setzt die Autorin auf eine ruhige, psychologisch ausgerichtete Erzählweise und verzichtet bewusst auf dramatische Zuspitzungen, was allerdings nicht durchgehend frei von Längen ist.

Im Mittelpunkt der in den frühen 1960er Jahre angesiedelten Geschichte steht der Landwirt Joseph, der auf einem abgelegenen Hof lebt. Sein Lebensalltag ist geprägt von harter Arbeit, Pflichterfüllung und großer Sprachlosigkeit. Als ihn seine Frau Lis mit dem kleinen gemeinsamen Sohn Samuel verlässt, um in der Stadt ein anderes Leben zu beginnen, gerät nicht nur seine gewohnte Ordnung ins Wanken, sondern auch sein Selbstverständnis und Lebenswillen. Das unerwartete Auftauchen der jungen, geheimnisvollen Birdie an Heiligabend lässt das fragile Gefüge seiner Existenz langsam bröckeln und bringt eine leise, aber entscheidende Wendung in sein Leben.
Geschickt hat die Autorin ihre Geschichte auf zwei Zeitebenen angelegt. Neben der einer Monate umfassenden Gegenwartshandlung werden nicht chronologische Rückblenden in die Vergangenheit eingestreut. Schrittweise werden die biografischen Hintergründe für Josephs innere Zerrissenheit enthüllt, wodurch sich eine subtile Spannung aufbaut. Die ruhig erzählte Geschichte lässt uns immer tiefer in die Entwicklungsgeschichte der Charaktere eintauchen und gewinnt zunehmend an Tiefe und atmosphärischer Dichte, die besonders durch die eindrücklichen Natur- und Jahreszeitenschilderungen verstärkt wird.
Sehr gelungen ist die facettenreiche Ausarbeitung der Hauptfigur und behutsame Figurenentwicklung sowie die einfühlsame Schilderung zwischenmenschlicher Spannungen.
Nach und nach entsteht das facettenreiche Portrait eines sehr verschlossenen Mannes, der kaum Zugang zu zu seinen Gefühlen und inneren Blockaden findet und wenig über sein Leben reflektiert. Rückblickende Episoden zeichnen ein stimmiges Bild seiner Herkunft mit einer schwierigen Kindheit, geprägt von seinem emotional distanzierten Vater, der Härte mit Stärke verwechselt, sowie von einem tragischen familiären Verlusterlebnis, das tiefe Schuldgefühle in Joseph hinterlassen hat. Als Kind seiner Zeit und seines sozialen Umfelds, in dem emotionale Befindlichkeiten keinen Platz haben und tradierte Rollenbilder tief verinnerlicht sind, fällt es ihm schwer, die Bedürfnisse seiner Frau zu verstehen, die unter den täglichen Anforderungen, der beklemmenden Enge des Hoflebens und emotionaler Vereinsamung leidet. Ihr Weggang erscheint so nicht nur als Flucht, sondern auch als ein Versuch der Selbstbehauptung. Mit großem psychologischen Feingefühl zeigt Fischer das Scheitern dieser Ehe nicht als individuelles Versagen zweier Menschen, sondern als Folge widersprüchlicher Bedürfnisse, unausgesprochener Erwartungen und rigider Rollenbilder jener Zeit. Insgesamt konnte mich die psychologische Herleitung überzeugen, auch wenn sie stellenweise erwartbaren Mustern folgt.
Besonders gelungen ist die glaubhafte Darstellung von Josephs schrittweiser, innerer Entwicklung aus seiner Erstarrung. Diese verläuft keineswegs gradlinig, sondern wird als ein von Rückschlägen und Unsicherheiten geprägter Prozess beschrieben, bei dem sich für ihn schließlich die Möglichkeit einer vorsichtigen Hinwendung zum Leben eröffnet.
Sehr überzeugend ist auch die differenzierte und sorfältig ausgearbeitete historische Einbettung der Geschichte. Ohne nostalgische Verklärung beschwört die Autorin jene Zeit herauf, in der soziale Herkunft, ökonomische Zwänge, starre Geschlechterrollen, familiäre Hierarchien und gesellschaftliche Normen die Lebenswege der Menschen maßgeblich bestimmten. Eindringlich wird am Beispiel der Figuren spürbar, wie sehr diese Bedingungen individuelle Entscheidungen beeinflussen und begrenzen.
FAZIT
Ein stiller, eindrucksvoller und psychologisch fein gezeichneter Roman über Einsamkeit, Schuld, Fürsorge, zwischenmenschliche Entfremdung und die Schwierigkeit, sich selbst und andere wirklich zu verstehen. Eine atmosphärisch dichte, nachdenklich stimmende Geschichte, die von einfühlsamen Beobachtungen und der behutsamen Figurenentwicklung lebt.

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Rezensionen von Annaja:

Den Bergen nah sein

Mehr Himmel, als gut für uns ist von Dominika Meindl

Das Cover beeindruckt mit dem schönen Panorama der Berge
Dieser Roman wurde in zwei Teilen verfasst.
Im ersten Teil erzählt Arthur selbst. Er ist beim Land Oberösterreich als Kulturförderbeamter angestellt und sein Job lässt ihm noch viel Freiraum. Er ist gern in den österreichischen Bergen unterwegs, wofür diese ja perfekt geeignet sind.

Nach diversen Beziehungen und einer Ehe mit Kind, wird sein Drang, die eigenen Grenzen zu spüren, immer größer. Er wagt zusehends mehr und man darf auch schöne Erlebnisse, wie beispielsweise eine Gamsrettung und andere Tiererlebnisse mit ihm teilen.
Im zweiten Teil berichtet Johanna, eine Expartnerin aus ihrer Sicht von den Eigenheiten ihres Verflossenen. Von seiner List und seinen kopierten Literaturergüssen und seinen Ansichten vom Leben im Allgemeinen. Arthur hatte sich in den Kopf gesetzt, den Mount Everest zu besteigen und das wurde ihm wohl zum Verhängnis.

Die Geschichte ist mit viel Charme, Witz und sehr realitätsnah geschrieben. Man bekommt direkt Lust auf die Berge, ein Gefühl fürs Wandern und eine Sehnsucht nach Weite.
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Rezensionen von Ulrike:

Gleichzeitig spannend und verwirrend

Drowning Sorrows in Raging Fire 1 von Priest

'Drowning Sorrowa in Raging Fire' ist der Auftakt einer 4bändigen chinesischen Fantasy-Reihe rund um den Dämon/wiedergeborenen Kaiser Sheng Lingyuan und den mit magischen Fähigkeiten ausgestatteten Mensch Xuan Ji. Die Geschichte fängt gleich zu Beginn rasant an. Magische Kämpfe, gefährliche Konfrontationen und unerwartete Wendungen ziehen sich durch das gesamte Buch.

Das Worldbuilding geschieht fast beiläufig und baut sich etwas langsam auf. Die Mischung aus - soweit ich das beurteilen kann - chinesicher Folklore und moderner Kultur sorgen für eine spannende Umgebung. Dennoch stellten sich mir während des Lesens oft Fragen, da manches zu Beginn etwas zu wenig erklärt/beschrieben wurde. Sobald man das Gefühl hatte, nun gut in der Geschichte angekommen zu sein, kam schon die nächste unerwartete Wendung und das nächste Fragezeichen tat sich auf. Dieser Stil macht meiner Meinung nach das Buch zwar äußerst spannend, trotzdem hatte ich oft das Gefühl, der Handlung nicht ganz folgen zu können, da mir noch wichtige Informationen dazu fehlen.
Die Charaktere in den Büchern sind gut gelungen. Etwas gestört hat mich, dass Sheng Lingyuan im Klappentext als wiedergeborener Kaiser bezeichnet wird, diese Information aber erst gegen Ende des Buches auftaucht. Auch die Anziehung zwischen den beiden Protagonisten ist zumindest in diesem Band noch überhaupt nicht spürbar, da hätte ich mir der Beschreibung nach schon etwas anderes erwartet.
Alles in allem hat mir die Geschichte aber git gefallen. Ich lese gerne und viel Fantasy und habe es daher toll gefunden, mal in eine andere Kultur und eine für mich neue Umgebung einzutauchen. Der Cliffhanger am Ende macht natürlich Lust auf mehr und ich freue mich bereits auf Band 2.
Fazit: Für Fantasy-Fans, die sich gerne mal in eine andere Kultur wagen möchten und sich von offenen Fragen nicht abschrecken lassen.

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Rezensionen von Dorsay:

Gnadenlose Rache

Tod in heller Sommernacht von Lisa Sarah Brandstäter

In dem kleinen Ort Porvoo nahe bei Helsinki ereignet sich ein kaltblütiger Mord. In der Nacht fährt die Studentin Lina Saarinen mit ihrem Moped nach Hause. Plötzlich wird sie von einem Auto verfolgt, sie stürzt und wird äußerst brutal gleich mehrmals überfahren. Für Lina gibt es keine Rettung, sie stirbt an Ort und Stelle.

Erst am nächsten Tag wird ihre Leiche von einem Spaziergänger gefunden. Die Kommissarin Leena Victor aus Helsinki und ihr Partner Sebastian Nyberg übernehmen den Fall.
Ein weitverzweigter Plot mit einigen Nebenschauplätzen, sehr spannend platziert. Immer wieder meint man dem Täter oder der Täterin auf der Spur zu sein, doch dann ergeben sich andere Spuren. Lebendig geschrieben, sympathische Protagonisten, wovon jeder so seine eigenen Probleme zu wälzen hat. Fast ein Zuviel an Geschehnissen. Trotzdem kurze aufregende Kapitel lassen einem mitfiebern bis zum unerwarteten Ende.

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Gnadenlose Rache

Tod in heller Sommernacht von Lisa Sarah Brandstäter

In dem kleinen Ort Porvoo nahe bei Helsinki ereignet sich ein kaltblütiger Mord. In der Nacht fährt die Studentin Lina Saarinen mit ihrem Moped nach Hause. Plötzlich wird sie von einem Auto verfolgt, sie stürzt und wird äußerst brutal gleich mehrmals überfahren. Für Lina gibt es keine Rettung, sie stirbt an Ort und Stelle.

Erst am nächsten Tag wird ihre Leiche von einem Spaziergänger gefunden. Die Kommissarin Leena Victor aus Helsinki und ihr Partner Sebastian Nyberg übernehmen den Fall.
Ein weitverzweigter Plot mit einigen Nebenschauplätzen, sehr spannend platziert. Immer wieder meint man dem Täter oder der Täterin auf der Spur zu sein, doch dann ergeben sich andere Spuren. Lebendig geschrieben, sympathische Protagonisten, wovon jeder so seine eigenen Probleme zu wälzen hat. Fast ein Zuviel an Geschehnissen. Trotzdem kurze aufregende Kapitel lassen einem mitfiebern bis zum unerwarteten Ende.

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Rezensionen von pandas_bücherblog:

Sehr empfehlenswert

Mein erstes Sachen suchen Wimmelbuch: Fahrzeuge von Maria Höck

Wimmelbücher sind neben Soundbüchern bei uns momentan total beliebt. Und dieses Wimmelbuch hat uns dabei besonders gut gefallen. Die Illustrationen sind farbenfroh, groß und absolut kindgerecht, überfordern aber nicht, da die Seiten nicht überladen sind. Auf jeder Seite gibt es viele spannende Situationen, Menschen und Fahrzeuge zu entdecken, und auch nach mehrmaligem Ansehen gibt es immer wieder etwas neues zu sehen.

Begleitet werden die bunten Bilder von kurzen Texten, die den Kleinen etwas zum jeweiligen Geschehen erzählen - am Ende steht immer eine Frage, die zum Suchen animiert.
Meine Tochter nimmt das Buch super gerne zur Hand, schaut sich die tollen Bilder an und erzählt mir auch schon, was sie Tolles entdeckt hat. Das gemeinsame Anschauen macht ihr natürlich noch viel mehr Spaß, da sie hier spielerisch gefordert wird und dabei auch noch ihren Wortschatz erweitert.

Fazit:
Für den Preis ist das Buch wirklich absolut empfehlenswert. Wer auf der Suche nach einem Wimmelbuch mit tollen, kindgerechten Illustrationen ist, das nicht zu überladen ist, wird hier sicher seine Freude haben.
5/5 Sterne

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Rezensionen von peedee:

Eine hoffnungsvolle Geschichte

Wo die Liebe ein Zuhause findet von Kerstin Sonntag

Karolina arbeitet hart, um bei ihrem TV-Sender weiterzukommen; die Übernahme der Sendung „Am Puls“ scheint in Greifnähe. Doch ihr Chef gibt die Sendung einer noch relativ unerfahrenen Kollegin. Erschöpft und voller Zweifel reist sie in den Schwarzwald, wo sie in der Kindheit bei ihrer Grossmutter Geborgenheit verspürte.

Da es die einstige Pension nicht mehr gibt, landet sie auf Hennys Gnadenhof, wo ihr Unterschlupf gewährt wird. Ihr Glaube beeindruckt Karolina; die Arbeit mit den Tieren lässt sie zur Ruhe kommen. Den wortkargen Holzschnitzer Simon kann sie noch nicht so recht einschätzen. Aber wieso macht sie sich überhaupt Gedanken? Sie geht doch bald wieder zurück nach Köln, in ihr altes Leben…

Erster Eindruck: Ein sehr gut zum Thema Schwarzwald passendes Cover; der Buchtitel hat etwas Anrührendes.

Die Geschichte wird abwechselnd aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt: Karolina, Simon, Henny. Der Wechsel ist gut angegeben.

Karolina verlor früh ihre Eltern und hatte deshalb eine besonders innige Beziehung zu ihrer Grossmutter, die mittlerweile leider auch verstorben ist. Sie will das Grab ihrer Grossmutter besuchen und überlegen, wie es für sie weitergehen soll. Seit Jahren ist sie auf der Suche – nach sich selbst, dem Sinn des Lebens, Liebe und Geborgenheit. Immer wieder ist sie von Selbstzweifeln geplagt; die berufliche Krise scheint erneut zu bestätigen, dass sie niemals gut genug ist. Meint sie zumindest. Ich konnte Karolina gut verstehen.
Simon ist ein alleinerziehender Vater, der seinen kleinen Sohn über alles liebt. Er macht sich aber auch ständig Sorgen um ihn, da er herzkrank ist. Einem schwerkranken Kind eine möglichst „normale“ Kindheit zu schenken, aber es trotzdem nicht zu überfordern, ist eine grosse Herausforderung.
Henny, die Besitzerin des Gnadenhofes, hat mir sehr gefallen. Sie ist – trotz der schweren Verluste, die sie hinnehmen musste – nicht verbittert; sie liebt die Arbeit mit den Tieren, auch wenn es finanziell schwierig ist. Es beeindruckt mich, wenn Menschen einen Gnadenhof führen oder auf einem solchen mitarbeiten.

„Der Frühling erinnert mich daran, dass nichts verloren ist. Es ist eine Zeit des Neubeginns, eine Zeit der Hoffnung.“

Der Glaube ist ein wichtiges Thema – zuweilen ist es auch der verlorengeglaubte Glaube; das Unvermögen, Dinge zu akzeptieren, auch wenn sich einem der Sinn dahinter nicht erschliesst; die Angst vor erneuten Verlusten; Hoffnung; Freundschaft; Liebe. Die Liebesgeschichte in diesem Buch ist so zart und rein (klingt kitschig, ich weiss), dass sie mir ein bisschen unwirklich erschien. Ich hatte bei dieser Geschichte und der Schwarzwaldkulisse des Öftern das Gefühl, in einem Volkstheaterstück zu sitzen. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von 19cici95:

Leider enttäuschend

Die Villa von Markus Heitz

Als ich gesehen habe, dass der Meister des deutschsprachigen Fantasys einen Horror-Roman geschrieben hat, war ich total vorfreudig.
Die zentrale Figur ist hier ein Gebäude, in Anlehnung an die vielen Gothic Horror Novels, die ein ähnliches Motiv aufweisen.
Die erste Überraschung war dann die Kürze des Buches.

Nur knapp über 300 Seiten und dann noch mit einem Handlungsstrang in Deutschland und einem in England – man hätte stutzig werden können.

Die ersten Kapitel beginnen vielversprechend. Die Ersteherin der Villa wird vorgestellt (hier geht einmal vielen Dank raus für die Erwähnung des Berufs der Rechtspflegerin), dann die Funktionsweise der Villa und schließlich auch Tochter Marina. Der Plot geht flott voran (wie gesagt, kaum über 300 Seiten), manchmal passieren Zeitsprünge, auf die nicht näher eingegangen wird.
Und hier fangen dann auch die Probleme des Buches an. Sowohl die Protagonistin Doreen, als auch Marina sind als Charaktere kaum bis gar nicht zu greifen. Marina pubertiert und macht Musik und Doreen – ja, die wechselt ihre Meinungen mit dem Wind. Erst Villa verkaufen, dann wieder nicht, dann als sie schon halb fertig restauriert ist auf einmal doch wieder. Man weiß nicht woran man bei ihr ist und ich führe das auf eine Plot- und Pacing-Problematik zurück. Z.B. erfährt Doreen, dass ihr Nachbar gestorben ist und mehr als ein Schulterzucken hat sie dafür nicht übrig, sie geht zurück zur Party, die in diesem Moment der eigentliche Handlungsstrang ist. Für die Kürze des Buchs gibt es zu viele Charaktere (Immobilienhai, Schläger, englischer Mann) und zu viel Hintergrundstory. Das wäre alles super spannend gewesen, wenn es Zeit gehabt hätte, sich zu entfalten.

Die eigentlichen Horror-Szenen sind wie gewohnt gut geschrieben und haben während des Lesens wirklich Spaß gemacht. Einzige Kritik auch hierbei: sie waren zu kurz und wenig einflussreich auf die Handlung. Sobald der Horror vorbei war, war auch die ängstliche Stimmung vorbei. Ich habe nicht mit den Protagonisten mitgefiebert, deswegen war mir am Ende auch egal, was mit ihnen passiert.
Das Ende war okay, hätte aber besser als ein 08/15-Ende einer Horror-Geschichte sein können.

Alles in allem bin ich leider ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Besonders, wenn man schon mehrere Heitz-Bücher gelesen hat und eigentlich weiß was er kann.

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Rezensionen von Niko:

Tief berührender biografischer Roman

Wildboden von Constantin Lieb

Mir hat das Cover besonders gut gefallen und es hat mich sofort an das Buch aufmerksam geworden.

"Wildboden" ist geschrieben von Constantin Lieb und erzählt die letzten zwei Jahren des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner, und seiner Lebensgefährtin Schilling Erna.
Sie leben abgeschieden in Schweiz, und kämpfen sowohl nach außen mit den politischen Umstände, sowohl innerlich mit verschiedenen Dämonen - er und Depressionen - sie.

Der Maler ist noch dazu Morphium abhängig was die ganze Situation nur erschwert.

Der Erzählstil ist ruhig und bildgewaltig und die Sprache ist kraftvoll und vermittelt sehr gut die Schwere der Situation. Ein Element, das sehr gut die Stimmung des Buches unterstützt.

Obwohl der Roman gut dokumentiert scheint, bleiben am Ende - bestimmt bewusst - einige Fragen offen.

Ich gebe eine Leseempfehlung an alle, die an biografischen Romane interessiert sind und sich vor schweren Themen wie Medikamentenabhängigkeit, Depression, sich nicht schrecken.

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Rezensionen von pandas_bücherblog:

Tolles Kinder-Sachbuch

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören von Droop Constanza

Ein weiterer Band der Wieso? Weshalb? Warum? Reihe, der unbedingt bei uns einziehen musste, da meine Kleine gerade in einer Phase steckt, in der sie alles Mögliche interessiert, sie aber auch schon kleinere Fragen stellt.
Die Illustrationen sind wie gewohnt detailreich, bunt und sprechen Kinder an.

Die Texte sind mal kürzer und mal länger gehalten, grundsätzlich aber altersgerecht geschrieben. Bei den längeren Abschnitten ist meine Tochter nicht ganz so konzentriert, da sie manche Dinge nicht richtig versteht, doch das kommt mit der Zeit sicher noch. Die kurzen Informationen, die in diesem Band vermittelt werden, haben mir gut gefallen. Natürlich hätten manche Themen ausführlicher behandelt werden können, aber für die angegebene Altersgruppe von 2-4 Jahren finde ich den Input genau richtig.
Die vielen Klappen waren wie jedes Mal ein kleines Highlight für sie, doch besonders toll fand sie vor allem die erhabenen Elemente zum selber Tasten auf der Seite über das Fühlen.

Fazit:
"Sehen, riechen, hören" ist für uns ein weiterer toller Band der Reihe, der in keiner Sammlung fehlen darf und uns sicher noch einige Zeit begleiten wird.
4/5 Sterne

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