Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Leser:
Familientragödie
Einsam wie der Tod von Bernhard Stäber
Der dritte Band der "Ein Fall für Wolf Larsen"-Reihe hat mich wieder sehr gut unterhalten.
Großen Anteil daran hat die Figur des Wolf Larsen. Er ist kein Privatdetektiv von der Stange. Er ist anders und geht die Fälle auf seine Art an.
Dazu kommt die Journalistin Sanna Bjørnstad, die mit einer dissoziativen Identitätsstörung lebt, steht ihm auch hier wieder zur Seite.
Dieses Mal betrifft der Fall auch sie persönlich, wodurch man sie noch näher kennenlernt und einen Blick in ihre Vergangenheit werfen kann.
Der abgelegene norwegische Handlungsort verströmt eine besondere Atmosphäre, die etwas düster und manchmal beklemmend wirkt, was die Spannung noch zusätzlich unterstreicht.
Der Fall führt in die Vergangenheit und legt Dinge offen, die nicht vergessen sind und bis heute nachhallen.
Ein spannungsgeladenes Familiendrama, dass ungemein fesselt und bis zum Ende in Atem hält.
Der Autor hat auch dieses Mal wieder gezeigt, wie ein guter Krimi gemacht wird!
Rezensionen von Leser:
Spuren in die Vergangenheit
Tödliche Begegnung von Elisa Corti
Ein Mordopfer. Ein Täter mit einem blutigen Messer in der Hand.
Der Fall scheint geklärt zu sein, alle Indizien sprechen für sich.
Aber Commissaria Giovanna Ruggieri hat da so ihre Zweifel. Ist der Ex-Mann ihrer Kollegin Ispettrice Maria di Bartolomeo wirklich schuldig?
Die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und enthüllen einige Geheimnisse, in deren Mittelpunkt das ungelöste Verschwinden eines jungen Mädchens vor 25 Jahren.
Besteht ein Zusammenhang und inwieweit ist der Verdächtige in diesen Fall involviert?
Der zweite Band hat mir sehr gut gefallen. Alte Bekannte, neue Gesichter, ein schöner Handlungsort, der Urlaubsfeeling verströmt, und ein spannender Fall sorgen für jede Menge gute Unterhaltung!
Am Ende laufen alle Fäden zusammen und es gibt eine überraschende Auflösung.
Rezensionen von Liselottchen:
Wunderbarer Abschlussband der Reihe
Das unehrenhafte Mädchen von Lotte Römer
Josefa ist erwachsen geworden, ihre Mutter ist verstorben und ihr Stiefvater möchte sie versorgt wissen. Also wird sie mit dem wesentlich älteren Berthold verheiratet. Sie möchte ein gehorsames Mädchen sein und fügt sich. Berthold zeigt sich anfangs auch sehr zuvorkommend, doch bereits in der Hochzeitsnacht stellt sich heraus, dass er dem Alkohol zugetan ist.
Zudem verweist er sie auf ihren Platz als Hausfrau, sie darf weder ihrem Hobby der historischen Kunst nachgehen, noch sich in irgendeiner Weise fortbilden. Als er sogar handgreiflich wird, flüchtet sie aus dem Haus. Ihre Schwester Elsa nimmt sie auf. Hier begegnet sie dem Polizisten Otto, der ihr zeigt, dass Männer auch anders sein können ...
Mit diesem dritten Band schließt die Reihe rund um die »Töchter Innsbrucks«. Auch dieser Teil kann unabhängig gelesen werden, jedoch hat es mir riesige Freude bereitet, zu erfahren, wie es Josefas Schwestern weiter ergangen ist. Dass die Mutter, die ebenfalls in den letzten beiden Büchern eine tolle Entwicklung durchgemacht hat, verstorben ist, fand ich schade. Aber dadurch konnte der Stiefvater Josefa leichter mit einem sehr viel älteren Mann verheiratet. Josefa selbst sticht – wie schon ihre Schwestern - durch einen starken Charakter hervor. Sie bemüht sich, ihrem Mann alles rechtzumachen, was aber von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Gegen den Feind Alkohol ist es nutzlos zu kämpfen.
Ich hätte mir am Schluss noch gewünscht, dass »der Geschwendtner«, der Stiefvater der drei, eine Strafe abbekommt. Aber auch ohne dieses Detail war es ein Vergnügen, zu lesen, wie sich in einer Zeit, in der es Frauen extrem schwer gemacht wurde, drei Frauen behaupten haben können. Wie immer ist der Schreibstil von Lotte Römer wunderbar flüssig zu lesen, der Spannungsbogen anhaltend, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
Die Reihe punktet besonders durch die großartig recherchierten historischen Details, da habe ich einiges dazulernen können. Wer weiß schon, was eine Abtrittanbieterin für eine Funktion hatte?
Wer die ersten beiden Bände gelesen hat, der wird auch diesen mögen. Und wer die Reihe noch nicht kennt, dem kann ich sie nur herzlich empfehlen. Danke für die tollen Lesestunden!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Familiengeheimnisse
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Da ich die anderen Bücher der Autorin bisher super gern mochte, habe ich mich sehr auf diesen neuen Thriller von ihr gefreut. Und der hat es durchaus in sich und verbirgt ein paar echt brisante Familiengeheimnisse. Für alle, die ihre Thriller zwar düster, aber nicht brutal und blutig mögen, ist dieser hier genau das richtige Buch.
Ich finde diese Art des Erzählens- Marsi die als Erwachsene zurück zu ihrem Elternhaus kommt und den Vermisstenfall ihrer Schwester aufzuklären versucht, wobei sich in beiden Zeitebenen langsam ein Bild zusammenzusetzen beginnt- richtig gelungen. Ein paar Ereignisse aus der Vergangenheit werden dabei in ein neues Licht gerückt und gekonnt wird hier mit der Erwartungshaltung des Lesers gespielt.
Ich fands auch richtig cool, dass auch so viele Kapitel aus Stings eigener Sicht geschrieben waren, was dem Fall nochmal eine andere Tiefe gibt.
Generell steht Stings eigene Familie unter verschiedenen Gesichtspunkten im Fokus, es wird viel alter Staub aufgewirbelt, wodurch keines der Familienmitglieder besonders gut dasteht. Trotzdem fand Ichs stark, wie die Familie bis zum Ende der Geschichte trotz aller Widrigkeiten eine Einheit bildet, auch wenn die Figuren für sich alle eher unnahbar auftreten.
Ich fand die Geschichte durchaus wendungsreich und an einigen Stellen wirklich überraschend. Vor allem mit der Auflösung um Stinas Verschwinden hätte ich nie gerechnet. Die Story war durchweg spannend und sehr atmosphärisch geplottet.
Das Ende war ja nochmal ein absoluter Knaller. Absolut unberechenbar. Ich wurde top unterhalten, daher klare Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Liselottchen:
Tolles Buch für Vorschulkinder
Die Vorschulprofis: Wir sind die Großen in der Kita von Jasmin Schaudinn
Meine Enkelin (5) freut sich schon sehr auf die Schule, daher war dieses Buch genau das Richtige. Die Geschichten haben ihr gut gefallen und die zahlreichen Spiele und Bastelideen waren ein Highlight. Die Illustrationen haben auch wunderbar gepasst, in dieser Altersgruppe sind sie sehr wichtig. Das Selbstwertgefühl wurde enorm gesteigert, immer wieder wurde betont, dass sie nun zu den »Großen« gehören, was meiner Enkelin besonders gefallen hat, zumal sie noch eine kleinere Schwester hat.
Das Vorschullied fand sie ein wenig einfach. Das ist aber auch das Einzige, was ich hier kritisieren könnte.
Unter dem Strich ist es ein schönes Buch für die Vorbereitung auf die Schule. Es sind so viele Anregungen drin, dass man die letzte Zeit im Kindergarten bewusst genießen kann. Die Geschichten spiegeln viele Situationen wider, die man erlebt und es bietet viele Tipps zum Spielen und Basteln, die man auch wirklich gut nachmachen kann. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
bisschen einseitig von den Rezepten
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
Das erste Backbuch von Theresa fan dich richtig klasse und ich backe immer noch regelmäßig die Rezepte daraus nach. Daher hatte ich mich auf die Sommer-Version wirklich gefreut. Ich muss aber sagen, dass ich die Auswahl dieses Mal etwas einseitig fand. Das Buch ist doch recht Erdbeer-/Himbeer- und Rhabarber-lastig.
Ich mag super gerne, aber der Sommer hat doch so viel mehr zu bieten und ich hätte mir ein bisschen mehr Vielfalt gewünscht als nur diverse Abwandlungen ähnlicher Kuchen. Es gibt natürlich noch andere Rezepte, aber die fand ich dann teilweise sehr Basic und weniger sommerlich.
Was ich mochte war, dass Theresas Charakter auch hier wieder voll durchkommt. Das merkt man nicht nur in der Wortwahl/im Ton, sondern einfach, dass die Rezepte Persönlichkeit haben. Finds einfach wieder super sympathisch gemacht. Eben als würde eine Freundin einem ein Rezept empfehlen.
Ich hab jetzt schon die Erdbeerschnitten und den Rhabarber-Streusel ausprobiert. Hat beides funktioniert und gut geschmeckt. Es sind natürlich auch hier wieder Rezepte dabei, die gar nicht meins sind, aber für so ein bisschen frische Inspiration taugt das Buch allemal was. Finde die Beschreibungen bisher auch ausreichend, damit es gelingsicher ist, genau wie schon beim letzten Buch. Bei mir hat bisher alles geklappt.
Werde auf jeden Fall noch andere Rezepte ausprobieren
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Finds richtig cool
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe
Bin ja generell Fan moderner und düsterer Adaptionen bekannter und beliebter Märchen und Geschichten. Wicked/ Der Zauberer von Oz hat ja in der letzten Zeit durch die Neuverfilmung sowieso schon einen neueren Anstrich bekommen, aber auch diese deutlich düstere, erwachsenere Version gefällt mir richtig gut.
Ich finds richtig cool, dass hier die originalen Figuren auftreten, wenn auch teilweise in leicht abgewandeltem Gewand. So findet man sich schnell in der Geschichte zurecht, wird aber trotzdem überrascht, weil nicht alles 1:1 übernommen wurde. Dadurch hing ich quasi an den Seiten und hatte ne richtig gute Zeit mit diesem Buch.
Die Sprache ist teilweise ziemlich derb, was in hartem Kontrast zum Original steht. Auch geht es ziemlich brutal und gewalttätig zu. Muss man mögen, ich find hier passts rein. Gewalt/Sex stehen hier schon ziemlich stark im Fokus, tatsächliche Handlung steht da eher im Hintergrund. Es passiert tatsächlich gar nicht mal so viel. Weder vor Dorothy Reise nach Oz, noch auf dem Weg zum Zauberer. Vielmehr arbeitet hier die Atmosphäre und die Spannung rund um die geheimnisvollen Identitäten und Interessen der jeweiligen Personen für die Geschichte.
Glaube tatsächlich, dass der Blechmann fast schon die für mich interessanteste Figur war. Dorothy war eher leicht gestrickt und irgendwie hatte ich mir von ihr insgesamt mehr erhofft als nur den Wunsch nach sexuellen Abenteuern und der Suche nach dem Weg heim um einen langweiligen Typen zu heiraten, den sie nicht liebt. Für einen zweiten Band würde ich mir hier mehr Charakterentwicklung erhoffen.
Ist kurzweilig, liest sich locker runter und unterm Strich hat mir der düstere, moralisch fragwürdige Anstrich gut gefallen.
Rezensionen von Cellissima:
Island im Jahre 1949
Moosland von Katrin Zipse
Im Sommer 1949 kamen knapp dreihundert junge, ledige deutsche Frauen im Alter zwischen zwanzig und dreißig Jahren nach Island, um dort auf Höfen zu arbeiten. Diese Maßnahme war nötig, da es während des Krieges und danach in Island zu einer regelrechten Landflucht kam. So tauchten auch Frauen, die bisher in der Stadt lebten, nicht nur in ein neues Land, sondern auch sonst in jeder Hinsicht in eine ganz neue Welt ein.
Diese jungen Frauen mussten also nicht nur den Krieg hinter sich lassen, sondern sich auch in einem völlig neuen und fremden Land und in einer völlig neuen und fremden Welt zurechtfinden. Eine völlig neue und fremde Sprache kam hinzu, dass die Frauen schon deshalb sehr alleine waren, weil sie nicht mit den Isländern reden konnten. Viele von ihnen lebten nie zuvor auf dem Land und auf einem Hof und hatten keine Ahnung, was sie erwartet. Und das Island der damaligen Zeit war zudem ganz anders als das Island, das wir heute kennen.
Erstaunlich viele dieser Frauen fanden sich erstaunlich schnell und gut zurecht und blieben auf der Insel. Doch es gab auch die, die Schwierigkeiten hatten. Von einer solchen Frau erzählt Katrin Zipse in "Moosland". Diese Frau ist Elsa. Wir begleiten sie ab ihrer Ankunft auf der Insel eine ganze Weile - ihre Gefühle und Gedanken, ihren Alltag, ihr Leben, ihre Entscheidungen, wir lernen auch die Familie, der der Hof gehört und mit der sie zusammenlebt, sehr gut kennen ...
******
Obwohl ich Island liebe, hatte ich noch nie zuvor von diesen Frauen, die damals auf die Insel kamen, gehört. Ich fand es sehr spannend, darüber zu lesen. Dass man so viel über sie und alles, was damit zu tun hat, erfährt liegt auch an dem hervorragenden und wirklich lesenswerten Nachwort der Autorin. Auch dies war ein Highlight für mich. Auch deshalb hat sich "Moosland" gelohnt.
Überhaupt fand ich diese Idee sehr spannend, wichtig und gut. Katrin Zipse lässt Geschichte wieder lebendig werden bzw. macht Geschichte überhaupt sichtbar und beleuchtet, wie es ist, sich nach dem Krieg als junge Frau in einem völlig fremden Land, einer völlig fremden Welt, einer völlig fremden Sprache zurechtfinden zu müssen. Dies ist ihr jedenfalls über weite Strecken sehr gut gelungen. Andererseits blieben mir sowohl Elsa als auch diese isländische Familie aber leider auch streckenweise einfach zu fremd und distanziert, hatte ich leider streckenweise keinerlei Verbindung zu ihnen, sondern habe nur oberflächlich gelesen. Dies auch deshalb, weil der Roman meiner Meinung nach leider immer wieder Längen aufweist. Auch deshalb fiel es mir stellenweise leider schwer, dranzubleiben, und war ich froh, als ich dann die letzte Seite gelesen hatte. Sehr schade, denn auch Katrin Zipses Schreibstil fand ich großartig. Sie erzählt nüchtern, aber doch extrem atmosphärisch und bildhaft. Ich habe die Atmosphäre dieses Romans geliebt.
Fazit: Tolle Idee, toller Schreibstil, aber leider mit Längen und daher nicht ganz überzeugend.
Wer aber gute Literatur, Romane der leisen Töne liebt und nach Island reisen und mehr über das Land, die Leute und die Frauen, die damals nach Island kamen, und damit auch über die Geschichte erfahren möchte, dem kann man "Moosland" nur empfehlen! Obwohl ich am Ende leider nicht ganz überzeugt war, hat sich die Lektüre doch gelohnt.
Rezensionen von Renni:
Zu alt für die junge Liebe?
Sylt oder Sehnsucht von Claudia Thesenfitz
Das Cover ist fröhlich illustriert, sehr passend zu einem Glücksroman, wie der Zusatz Titel lautet. Steffi die Hauptprotaganistin in diesem Buch, wird zum 35 jährigen Klassentreffen in ihrer ehemaligen Heimat Sylt eingeladen. Im Laufe des Abends hört sie viel über den größeren oder kleineren Erfolg ihrer Klassenkameraden.
Mit viel Eigenkritik hinterfragt sie ihr bisheriges Leben. Ist sie wirklich glücklich? Dies ist aus dem Leben gegriffen und dadurch sehr authentisch. Außerdem lernt Steffi an diesem Abend den um 19 Jahre jüngeren Yannik, kennen, der ihre routinierte Welt völlig auf den Kopf stellt. Dieser Roman bringt ein streitbares Thema über Beziehungen mit viel Humor rüber. Allerdings ist der Autorin dies in vorhergehenden Romanen schon besser gelungen. Ein gut lesbares Buch in dem man sich in diesem Alter oft selbst findet.
Rezensionen von Ric:
Informativ
Light my Fire von Sheila de Liz
Dieses Buch enthält viele, viele, gute Informationen.
Am spannendsten fand ich "The Big Eight" - das sind die 8. Merkmale, die einen brillanten Liebhaber/Liebhaberin auszeichnen. Kleiner Spoiler: Es sind keine Techniken oder ähnliches, sondern so etwas wie Authentizität. ????
Auch werden ein paar verstaubte Mythen aus ihren Ecken geholt und entsorgt.
Sehr interessant ist die Tatsache, dass mehr Geld in die Entwicklung "der blauen Pille" für die Frau - eine Substanz, die die weibliche Lust entfachen soll - geflossen ist, als in die gesamte Forschung über Frauengesundheit. Wer hat da wohl die Priorität gesetzt?
Wertvolle Ideen gibt es auch, wie man eine langjährige Beziehung am "zündeln" ???? hält.
Außerdem wird erklärt, dass auch für Frauen das Testosteron mehr als wichtig ist, für Libido, Stimmung, Muskelkraft und Energie. Ergo ein wichtiges Thema, dass vielen warscheinlich nicht bewusst ist und worüber man auch in den seltensten Fällen von einem Arzt informiert wird.
Wer sich um sich selbst kümmern möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.











