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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Mord im Grandhotel

Düster von Ivar Leon Menger

Ich lese die Bücher um den ehemaligen Kriminalkommissar Stahl super gern, schon Band 1 hat mir richtig gut gefallen und Band 2 legt wahnsinnig stark nach. Durch die vielen Perspektiven ist man quasi hautnah im Geschehen dabei und kann sogar ein kleines bisschen miträtseln: denn Geheimnisse gibt es im Hotel und auf der Insel ohne Ende.

Ohne einige von ihnen haben es wirklich in sich.

Ich fand den Start ins Buch direkt wahnsinnig packend und auch danach werden Gegenwart und Vergangenheit geschickt verknüpft, sodass man als Leser richtig mitfiebert. Tatsächlich hab ich die Enthüllung des Täters null kommen sehen, das war ein großartiger Twist. Dadurch, dass sich so einige Personen auf der Insel seltsam und auffällig verhalten, bleibt es bis zum Schluss spannend, wer nun hinter den grausigen morgen steckt.

Geli und Stahl sind einfach ein geniales Team, aber ich liebe es auch, wie sie ihn in seine Schranken verweist, wenn es notwendig ist.
Der Fall selbst ist schon unheimlich und auch brutal, aber noch spannender fand ich eigentlich, dass auf der Insel so ziemlich jeder seine Geheimnisse und Abgründe hat. Das macht das Miträtseln auch besonders spaßig. Wobei ich schon sagen muss: auf die tatsächliche Auflösung hat in meinen Augen absolut nichts hingewiesen, Ich war geschockt.

Das Buch ist stark geplottet und toll geschrieben- einfach unheimlich spannend und mitreißend. Habs inhaliert.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Schön geschrieben

Weiterleben von Patrick Charnley

So Geschichten vom Leben geschrieben und über das Leben finde ich immer sehr besonders und ich war begeistert, wie der Autor hier Fiktion mit seiner eigenen Erfahrung verwoben hat. Für mich lebt die Geschichte vor allem von dem tollen Erzählstil, dem ruhigen Klang der Geschichte und Jargos Reflexion, wie sein Leben aussehen kann.

Jargo lebt in seinem ganz eigenen Rhythmus, gesteuert durch die Folgen seines Herzstillstands, die ihn in ein ruhigeres Tempo zwingen. Anschaulich wird geschildert, womit er zu kämpfen hat, was ihm schwerfällt, aber auch wo er sich Raum geschaffen hat, selbstständig zu arbeiten. Ich fand den Tonus der Geschichte sehr positiv, Jargo lässt sich nicht unterkriegen, er passt sich an und erobert sich sein Leben Stück für Stück zurück.

Es ist ein einfaches Leben auf dem Hof von Jakob, geprägt von den Begebenheiten der Natur, schwerer körperlicher Arbeit und klaren Routinen. Das Leben ist rau, aber genügsam. Durch die schurkische Figur des Bill Sligo wird die Beschaulichkeit der Handlung angenehm durchbrochen und bekommt einen spannenden Touch. Aber mein absolutes Highlight ist Granny Carne- die ist echt ne Marke für sich.

Ich fand vor allem die Beschreibungen rund um das Weihnachtsfest im Farmhause richtig urig und sehr eindrücklich. Es schwingt eine wunderbare Behaglichkeit mit, die Freude an den einfachen Dingen und der Wärme des Beisammenseins.

Ich fands einfach wahnsinnig angenehm dieses Buch zu lesen und sich einfach in die Handlung und das Setting fallen zu lassen. Die Geschichte selbst fand ich dabei gar nicht mal so im Fokus, sondern einfach die Art wie sie erzählt wird und wie Jargos Wesen eingefangen wird. Fands toll.

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Rezensionen von Lies_ein_Buch:

Sieh nicht weg

72 Stunden mit dir von Darianne Schramm

Dieses Buch spielt nicht nur auf die tragischen Liebesgeschichten von John Green an, es könnte fast selbst eine sein- der Vibe geht auf jeden Fall in diese Richtung. Es geht um Menschlichkeit, um persönliche Entwicklung und Heilung. Und um die Unvermeidbarkeit von Verlust. Sehr schön, sehr traurig, bisschen dramatisch.

Ich liebe Peters offene, herzensgute Art, die die Welt ein bisschen besser und Syds Leben etwas heller macht. Jeder braucht einen Peter in seinem Leben. Finds so knuffig, wie er versucht einfach für die Menschen mit dem Countdown da zu sein und damit auch Syd eine neue Perspektive eröffnet.

Syd ist ne harte Nuss, aber ihre Gabe ist einfach auch super unheimlich. Man merkt, wie sehr das an ihr zehrt. Und als diese eine besondere Uhr auftaucht, ist mir schier das Herz gebrochen. Das fühlte sich so unfair an. Und gleichzeitig so absolut lebensecht, denn Verlust ist niemals fair, kommt immer unerwartet und trifft einen immer eiskalt. Und trotzdem wäre es der größere Verlust nie gelebt und nie geliebt zu haben.

Ich fand das Buch so gottlos traurig und gleichzeitig richtig schön. Es ist ein kleiner Reminder, worauf es im Leben ankommt. Hat mir richtig gut gefallen

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Rezensionen von Lilli33:

Eine Familie am Abgrund

Eine zu viel von Samantha Hayes

Eine Familie am Abgrund

Nach dem Tod ihres Mannes Ray lädt Connie die ganze Familie - ihre drei Töchter sowie deren Ehemänner und Kinder - in ihr Ferienhaus in den Highlands ein. Sie möchte ihnen endlich die Wahrheit sagen. Doch bevor sie dazu kommt, passieren die unglaublichsten Dinge. Jeder in dieser Familie hat sein Geheimnis, und eins nach dem anderen kommt ans Tageslicht …

Erzählt wird aus den Perspektiven fast aller Familienmitglieder, wodurch das Geschehen von verschiedenen Seiten beleuchtet wird.

Connie erinnert sich auch an die Vergangenheit, als der Grundstein zum aktuellen Drama gelegt wurde. Der Schreibstil ist in der Regel gut zu lesen. Die ein oder andere holperige Stelle schreibe ich der Übersetzung zu.

Die Handlung beginnt langsam, um dann immer mehr Fahrt aufzunehmen. Es gibt etliche Personen, die nach und nach eingeführt werden, sodass man sie gut auseinanderhalten kann. Schon früh gibt es Andeutungen und Verdächtigungen, was ich interessant fand, doch wirkliche Spannung kam für mich erst am Schluss auf. Einiges versandet auch wieder ohne großen Effekt.

Samantha Hayes hat eine wilde Geschichte rund um die Familie Hunter zusammengesponnen. An jeder Ecke lauert eine neue Überraschung. Eigentlich liebe ich das, aber hier war es mir schon fast zu viel. Zudem konnte ich der allerletzten Wendung nicht mehr folgen. Da fehlte mir definitiv eine Erklärung.

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Rezensionen von libraryoflaura:

Warum tötete sie ihren einzigen Freund live im Netz?

Most Hated Girl von Kirsty Lockwood

WORUM GEHT ES?
Stell dir vor, du schaust einen ganz normalen Livestream und wirst plötzlich Zeuge eines blutigen Verbrechens. Genau das passiert der Öffentlichkeit, als die 19-jährige Odette ihren 80-jährigen Freund und Wohltäter Amos vor laufender Kamera tötet. Von heute auf morgen verwandelt sich die einsame, unscheinbare junge Frau im Netz in das meistgehasste Mädchen des Landes.

Die Indizien scheinen erdrückend, das Urteil der Online-Community ist längst gefällt und Odette schweigt eisern. Doch wie konnte aus einer ungewöhnlichen Zweckfreundschaft zweier einsamer Seelen ein so dramatisches Blutbad werden? Was geschah wirklich hinter den verschlossenen Türen, als die Kameras aus waren? Ein extrem fesselnder Blick hinter die Fassaden von Social Media, der deine eigene Wahrnehmung auf die Probe stellt.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Odette als Figur: Sie ist unglaublich nahbar, verletzlich und schmerzhaft realistisch gezeichnet. Ihre Einsamkeit und ihr verzweifelter Wunsch nach Halt gehen richtig ans Herz.
- Emotionale Tiefe statt Action: Wer hier einen reinen Action-Thriller erwartet, wird überrascht, denn das Buch ist vielmehr ein intensiv erzähltes Psychodrama, das das "Warum" hinter der Tat schrittweise aufdeckt.
- Eindringliche Thematik: Die schleichende Dynamik von psychischer Manipulation, Machtgefällen und emotionalem Missbrauch wird extrem beklemmend und realistisch greifbar gemacht.
- Visuelles Detail im Buch: Die Gestaltung greift das Thema richtig toll auf. Auf den ersten Buchseiten finden sich noch liebevolle Kommentare aus dem Netz, während man am Ende nur noch auf reine Hassnachrichten blickt.
- Erschreckend ehrlicher Social-Media-Spiegel: Das Buch zeigt erschreckend ehrlich, wie schnell die Onlinewelt vorschnelle Urteile fällt und aus Halbwahrheiten ein Monster erschafft.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Irreführende Vermarktung: Der Roman wird primär als rasanter Thriller beworben, was eine etwas falsche Erwartungshaltung schüren kann, da der Fokus klar auf den dramatischen Charakterstudien liegt.

FAZIT:
"Most Hated Girl" ist ein bewegendes, emotionales Debüt, das noch lange nachhallt und den Nerv unserer Zeit trifft. Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von tiefgründigen Psychodramen rund um die Schattenseiten von Social Media!

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Rezensionen von BarbaraM:

Ein stilles Buch über das Leben, das bleibt

Der Baum von Tommie Goerz

„Der Baum“ von Tommie Goerz ist für mich ein ganz besonderes Buch. Eigentlich erzählt es vom einfachen, ganz normalen Leben und gerade darin liegt seine große Stärke. Von Kindheit und Jugend, von Familie und Liebe, von Heimat, Schuld und verpassten Möglichkeiten. Es ist kein leichtes Leben, von dem Tommie Goerz erzählt.

Manches ist hart, manches traurig und über allem liegt eine leise Melancholie. Und doch hatte ich nie das Gefühl, dass das Buch schwermütig sein möchte. Es ist vielmehr ehrlich und ungeschönt. Besonders beeindruckt hat mich die wunderschöne Sprache. Goerz braucht keine großen Worte, um große Gefühle entstehen zu lassen. Beim Lesen hatte ich die Menschen, das Dorf und vor allem das alte Wirtshaus regelrecht vor Augen. Mehr noch: Ich hatte seinen Geruch in der Nase. Diesen ganz eigenen Geruch eines alten Wirtshauses, den ich selbst noch kenne und den man wohl nie ganz vergisst. Das Buch erzählt von einer Welt, die langsam verschwindet, von einem Ort, an dem Menschen zusammenkamen und an dem sich ein ganzes Leben abgespielt hat. Dabei wirft „Der Baum“ immer wieder Fragen auf: Was macht ein gelungenes Leben aus? Welche Entscheidungen bestimmen unseren Weg? Was bleibt am Ende? Und kann man dem Ort, aus dem man kommt, überhaupt jemals wirklich entkommen? Ein stilles, hartes und zugleich wunderschönes Buch, das mich sehr berührt hat und noch lange nach der letzten Seite beschäftigt.
Wie schön, dass es dieses Buch, diese Geschichte gibt.

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Rezensionen von marcialoup:

Die Welt da draußen

Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking

Ms. Atkins und die Bibliothek der Träume erscheint schon äußerlich beeindruckend auch durch ein etwas anderes Format. Harmonisch abgestimmt mit farblich passendem Seitensaum und einer besonderen Bibliothek als Cover überrascht der Bucheinband unter dem Schutzumschlag noch mit dem mysteriösen Fahrstuhl und seinen 333 Knöpfen.

Die Idee ist einfach bezaubernd!

In ruhiger, einladender Sprache erzeugt die Autorin Vanessa Göcking von Anfang an wunderbar ausgereifte Szenen, so dass man das Gefühl hat, man ist mit der Protagonistin Amanda Atkins in der Bibliothek, in dem besonderen Lesezimmer. Die Einrichtung ist so authentisch beschrieben, dass man die Biblbiotheksregale neben sich spürt, den Geruch der Bücher, den Bodenbelag unter den Füßen und selbst in den bequemen Sesseln versinkt.
Dieser Roman weiß zu verzaubern und streift mit den Lesern durch die magische Welt der Bücher.
Zu Beginn fiel mir auf, dass für Amanda Bücher eine Flucht aus der Welt "da draußen" sind, was mehrmals erwähnt wurde. Und ja, das sind sie. Die Welt "da draußen" ist machmal nicht einfach und Bücher machen vieles wieder gut! Auf geschickte Weise wird diese Verknüpfung der Außenwelt, die Schicksale und schmerzhafte Erfahrungen aufweist, mit den noch unbeschriebenen Seiten der Bücher in den Regalen des magischen Lesezimmers verflochten. So setzt sich Amanda automatisch mit der eigenen Vergangenheit auseinander, die sie in ihrem sonst so durchstrukturierten, nahezu festgefahrenen Lebensabläufen vergessen wollte.

Die Geschichte geht zu Herzen und ist einfach wunderbar erzählt.

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Rezensionen von morlin:

Was für ein Plot!

FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Was für ein Plot! Fünf Menschen auf einem Bahnsteig. Es ist 07:01 Uhr. Eine Mutter mit ihrem Kind, ein Geschäftsmann, eine alte Frau und ein Spieler. Und fünf Minuten später, um 07:06 Uhr, wird einer von Ihnen tot sein.
Damit beginnt das Buch und der Erzähler schwebt dabei über allem und beschreibt uns Lesern die erste Eindrücke dieser Personen.

Der Erzähler spricht die Leser dabei direkt an. Er zeigt uns, was wir sehen sollen. Er beschreibt uns, was wir wissen sollen. Und der fragt uns, wer wohl der Tode sein wird. Ob wir einen Favoriten haben? Mir hat gerade diese allwissende Erzählstimme unheimlich gut gefallen. Sie hat mich regelrecht in die Geschichte hineingezogen.
Nach dem ersten Kapitel hatte ich eine gewisse Einschätzung der fünf Personen. Nur musste ich diese, dann in den folgenden fünf Kapiteln radikal revidieren.Selten waren mir die Protagonisten eines Romans derart unsympathisch. Das hat mich selber erstaunt. Trotzdem fand ich die Lebensgeschichten wirklich interessant und auch nachvollziehbar. Aber persönlich kennenlernen wollte ich keine von Ihnen.
Wer nun am Ende den Tod gefunden hat? Findet es selbst heraus, bei diesem interessanten und ungewöhnlichen Roman. Ich vergeben hier gerne 4,5 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

wertvoll

Die Schildkröte Mirakula von Eric Carle; Richard Buckley

Klappentext / Inhalt:

Die Schildkröte Mirakula ist unzufrieden; sie will ihren schweren Panzer nicht mehr mit sich herumschleppen und wirft ihn kurz entschlossen ab. Die Freude über die Entlastung dauert allerdings nicht lange: Raubvogel, Fisch und Schlange versuchen, das nun schutzlose Tier zu fangen.

Und zu allem Überfluss leidet Mirakula auch noch unter dem Wetter: auf Schwüle folgen Regenguss und Sturm. Zum Glück erfüllt sich aber Mirakulas größter Wunsch: sie findet ihren Panzer wieder! In ihm kann sie nun gut beschützt schlafen.

Cover:

Eine grüne Schildkröte ist hier erkennbar und nimmt das Cover in der Gänze ein. Durch den stechenden Blick wirkt sie fast etwas bedrohlich, wenn auch der Gesichtsausdruck selbst eher etwas freudig hat, so ist die zeichenweise schon etwas besonderes und auch ein wenig eigen. Da Ich Schildkröten mag wurde aber hier in jedem Fall mein Interesse geweckt. Der Zeichenstil ist eigen, die umsetzt, fast etwas gewagt und doch auch direkt ins Auge stechend durch die grüne Farbgebung.

Meinung:

Mirakula ist es leid ihren schwerer Panzer rumzuschleppen und befreit sich davon. Doch bereut sie dies fast sofort, da sie nun allen möglichen Einflüssen schutzlos ausgesetzt ist. Daraus kann man auch als Leser so einiges ableiten. Die Botschaft dahinter ist toll umgesetzt und man lernt, dass der einfachste Weg nicht immer der Beste ist. Manchmal möchte man etwas an sich verändern, aber nicht immer ist das zum eigenen Besten. Und manchmal schätzt man die Dinge auch erst, wenn man sie nicht mehr hat.

Inhaltlich möchte ich aber nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.

Die Geschichte ist liebevoll und wertvoll umgesetzt. Man kann so einiges aus dieser lernen. Die kurzen Textpassagen sind gut verständlich und man kann diesen gut folgen. Der Text ist in Reimform verfasst und dieser ist recht flüssig und gut umgesetzt. Die Geschichte wird niedlich erzählt und die Botschaft dahinter ist toll umgesetzt. Ohne Panzer ist die Schildkröte wehrlos und obwohl sie sich erst von diesem gestört gefühlt hat, so merkt sie doch, wie wertvoll dieser ist und dass dieser ihr Schutz und Zuflucht bietet. Das lehrt einem seine eigenen Stärken und Eigenschaften zu schätzen wissen und diese nicht einfach wegzuwerfen, sondern sich auf das was man kann und was einen ausmacht zu besinnen.

Eine niedliche Geschichte, kurze Textpassagen, liebevolle Illustrationen, die die Geschichte gut umsetzen und eine tolle Botschaft dahinter.

Man sollte auf die Dinge Acht geben, die man besitzt. manche sind mehr wert, als man ahnt und erst wenn man sie nicht mehr hat, wird man sich dessen bewusst.

Fazit:

Man sollte auf die Dinge Acht geben, die man besitzt.

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Rezensionen von Claudia R.:

Körperworte

Zipfel waschen?! Bilderbuch von Dianne Dela Cruz

Klappentext / Inhalt:

Lustiges Aufklärungsbuch: Geschlechtsteile richtig und ohne Scham benennen

Finn soll baden – und dabei bloß nicht vergessen, seinen »Zipfel« zu waschen. Aber was genau soll das sein? Und warum wird Mama so komisch rot? Gemeinsam mit seiner Freundin Fiona begibt sich Finn auf eine Reise ins Wörterland, um den verstoßenen Körperwörtern zu helfen, die vom Tabu nicht mehr in die Stadt gelassen werden.

Mit dieser humorvollen Geschichte leistet Sexualpädagogin Dianne Dela Cruz einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung im Kindergarten und in der Grundschule – liebevoll illustriert und alltagsnah erzählt für Kinder ab 4 Jahren.

Humorvolles Aufklärungsbuch: Genitalien und Geschlechtsorgane kindgerecht und ohne Scham bezeichnen

Zeigt, wie man unverkrampft über Geschlechtsteile und vermeintliche Tabuwörter sprechen kann

Missbrauchsprävention: den eigenen Körper kennen und benennen lernen und so das Selbstbewusstsein bei Kindern stärken

Bilderbuch ab 4 mit farbenfrohen Illustrationen und einer alltagsnahen Geschichte

Perfekt als Sexualpädagogik-Material für den Einsatz in Kita und den ersten Grundschuljahren

Sexuelle Aufklärung in Kita und Grundschule: Die Dinge beim Namen nennen

Wenn es um Wörter für Geschlechtsteile geht, landen Eltern und Erzieher:innen noch häufig bei verniedlichenden Bezeichnungen. Dabei ist es im Rahmen der Missbrauchsprävention besonders wichtig, dass Kinder ihre Genitalien korrekt benennen können. Denn wer die richtigen Worte kennt, kann sich besser mitteilen und schützen.

Dieses Kinderbuch gibt Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften die Sprache an die Hand, die sie brauchen: klar, kindgerecht und frei von Scham.

Cover:

Ein Junge in der Badewanne mit schäum auf dem Kopf schaut etwas verdutzt drein und weiß nicht so ganz, was er machen soll. Lustig und niedlich ist das Cover umgesetzt, ganz ohne Scham und so wie man sich einen kleinen Jungen in der Badewanne vorstellt. Das Cover nimmt die Thematik auf und setzt sie gut um.

Meinung:

Manchmal meiden Erwachsene Wörter aus Scham und nehmen lieber Verniedlichungen oder andere Wörter um etwas zu umschreiben und so steht Finn vor dem Rätsel des Zipfel Waschens. Was ist wohl mit Zipfel gemeint fragt sich Finn und versucht dem auf den Grund zu gehen. Dabei wird direkt über die Geschlechtsorgane gesprochen und nebenbei aufgeklärt, dass es besser ist die Körperwörter beim direkten Namen zu nennen und sich keine Fantasiewörter dafür auszudenken, denn man sollte den Geschlechts- und Körperwörtern ohne Scham begegnen und sie direkt benennen.

Eine Geschichte die humorvoll, aber auch pädagogisch wertvoll umgesetzt ist und man dabei so einiges über den eigenen Körper, Scham und Tabuwörter lernt, die kein Tabu sein sollten.

Auf kreative Art und Weise nähert man sich hier den Körperwörtern und befreit sie so aus dem Tabu Thema und nimmt diesen die Scham. Kinder sollen lockern und bewusst mit diesen Themen und Wörtern umgesehen können und dies so von klein auf erlernen.

Die Illustrationen sind etwas überspitzt und zugleich auch sehr lustig und humorvoll umgesetzt, so dass sie dem Ganzen eine weitere lustige Note verpassen. Die Bilder sind verniedlicht dargestellt und auch etwas mehr Karikaturistisch umgesetzt. Die beiden Kinder Finn und Fiona landen im Wörterwald und treffen da auf die Körperwörter, welche dort auch als Wesen bzw. vermenschlicht bzw. karikaturistisch dargestellt sind. Kreativ und humorvoll ist das Ganze umgesetzt und man setzt sich zugleich mit dieser Thematik genauer auseinander. Es zeigt, dass dies eigentlich nicht tabuisiert werden sollte.

Eine niedliche Geschichte für Kinder über Körperworte, Tabus und Scham, die eigentlich nicht herrschen sollte. Ich fand es toll und fantasievoll umgesetzt und es lockert die Thematik sehr gut auf und zeigt schon den Kleinsten, dass es hier keine Scham oder Tabus geben sollte.

Fazit:

Eine niedliche Geschichte für Kinder über Körperworte, Tabus und Scham, die eigentlich nicht existieren sollte.

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