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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gute_Laune:

Sommerliches Backen mit Obst

Sunny Baking Time von Theresa Haubs

Dieses Buch ist quasi die Fortsetzung der Cozy Baking Time und ich hatte tatsächlich schon darauf gewartet. Der Stil ist identisch und das finde ich stimmig und gut. Auch hier werden hauptsächlich die jüngeren Backfans angesprochen, die sogenannten Zoomer oder Generation Z. Aber auch ich als Oldie hab mich an den Rezepten erfreut und einiges für mich gefunden.

Auch diesmal gibt es wieder Back-Hacks und die Pannenhilfe, diesmal etwas abgewandelt. Und für die obligatorische Playlist gibt es diesmal sogar einen QR-Code. Zudem findet sich für die Prinzessin Biskuit viel Wissenswertes und Hilfreiches. Und wie man Rezepte vegan, glutenfrei oder laktosefrei machen kann, erfährt man ebenfalls.

Dann geht es auch schon in gewohnter Manier und Theresa-Sprech mit den Rezepten los. Eine Veränderung fällt auf. Es gibt seltener das Oder wie meine Mama sagen würde, dafür nach dem Theresa-Titel als Untertitel und manchmal auch noch in einer Art Balken zusätzlich einen weiteren witzigen Spruch im Jugend-Sprech. Der Aufbau der Rezepte ist wie im letzten Buch. Als Liste findet man die Zutaten mitsamt passender Form und der Zubereitungs- und Backzeit, daneben die Arbeitsschritte. Diese sind nicht zu ausführlich, aber eben im Theresa-Sprech. Dazu gibt es jeweils noch ein ansprechendes Foto, aber keine Angaben zu den Nährwerten.

Die Rezepte sind oft Klassiker, ein wenig modernisiert, nachjustiert, aufgepimpt. Für die junge Generation sind sie eine tolle Sammlung, aber auch ich freue mich darüber. Kleine Änderungen in bekannten Rezepten erzielen oft erstaunliche Ergebnisse! Aber auch neue Rezepte finden sich dazwischen. Fast alle sind, passend zur sunny time, mit Obst. Schön fruchtig, farbenfroh und lecker. So auch bei den Desserts. Alle Rezepte lassen sich über das Register gut finden, wenn man noch weiß, wie Theresa die Kuchen nennt! Insgesamt in meinen Augen ein ebenbürtiger Nachfolger des ersten Backbuchs der Autorin. Und auch diesmal gebe ich gern vier Sterne.

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Rezensionen von Ceecee:

Wenn Gladiator auf Vampire Diaries trifft

We Who Will Die von Stacia Stark

Wie schreibt man einen Bestseller? Man nehme eine Prise Gladiator, ein bisschen Vampire Diaries, einen Schuss Hunger Games und etwas ACOTAR, füge ein wenig Magie hinzu – und heraus kommt Stacia Starks „Empire of Blood – We Who Will Die“.

Der erste Band der Reihe ist wirklich ein wilder Genre- und Themenmix: ein Setting, das stark an das römische Reich erinnert, Gladiatorenähnliche Kämpfe, Vampire, magische Kreaturen sowie magisch begabte Menschen und sogenannte Mundies, also Menschen ohne Magie.

Vieles wirkt auf den ersten Blick vertraut und erinnert an bekannte Tropes aus anderen Fantasyreihen. Trotzdem gelingt es Stacia Stark, daraus eine Welt zu erschaffen, die sich eigenständig anfühlt.

Während des Lesens hatte ich immer wieder das Bedürfnis, mehr über die Lore dieser Welt zu erfahren – über die Götter, die politischen Spannungen mit anderen Königreichen oder die Hintergründe des Imperiums. Leider bleibt vieles davon im ersten Band noch recht vage. Stattdessen spielt sich ein Großteil der Handlung innerhalb der Mauern des Palasts des Imperators ab. Dadurch bekommt man von der Welt außerhalb nur wenig mit. Ich hoffe sehr, dass die kommenden Bände den Horizont hier noch erweitern und uns stärker in die größere Welt eintauchen lassen.

Der Schreibstil liest sich flüssig und bildhaft, wodurch man schnell durch die Seiten kommt. Besonders mochte ich die kurzen Rückblicke in Arvelles Vergangenheit. Gleichzeitig werden allerdings viele Begriffe, Hintergründe und Regeln der Welt relativ kommentarlos eingeführt, sodass es etwas dauert, bis man sich vollständig orientiert hat. Einige Entwicklungen innerhalb der Handlung wirkten dadurch für mich nicht immer ganz nachvollziehbar – etwa warum eine gefangene Rebellin plötzlich relativ frei im Palast agieren darf oder weshalb einer der männlichen Protagonisten auf Arvelles geheimen Plan kaum reagiert. Auch beim Pacing war ich mir manchmal unsicher, wie viel Zeit innerhalb der Geschichte tatsächlich vergeht.

Arvelle selbst mochte ich als Protagonistin insgesamt gern. Sie ist stark, loyal und entschlossen, hat aber auch ihre Schwächen und Zweifel, was sie angenehm menschlich macht. Bei den beiden männlichen Hauptfiguren habe ich bereits eine Vermutung, in welche romantische Richtung sich die Geschichte entwickeln könnte – und habe definitiv meinen persönlichen Favoriten. Gerade deshalb bin ich gespannt, wie sich diese Dynamik in den kommenden Bänden noch entfalten wird, zumal am Ende noch ein interessanter Fakt angedeutet wird, der für einen kleinen Cliffhanger sorgt.

Alles in allem ist „We Who Will Die“ unterhaltsame, eher leicht zugängliche Romantasy. Wenn man die düsteren und teilweise spicy Szenen ausblendet, würde ich das Buch vom Ton her fast im Young-Adult-Bereich einordnen. Die Geschichte ist nicht übermäßig tiefgründig, bietet aber genug Spannung, interessante Ansätze und romantisches Drama, um beim Lesen gut zu unterhalten.

Das Cover ist meiner Meinung nach übrigens auch sehr gelungen gestaltet. Die haptischen Details machen wirklich etwas her. Die raue, sandartige Textur im Hintergrund passt perfekt zum Arena- und Gladiatoren-Setting, während einzelne Elemente des Motivs glänzend und leicht erhaben hervorgehoben sind.

Ich vergebe 3,5 Sterne, aufgerundet auf 4, weil das Buch trotz einiger Schwächen einfach Spaß gemacht hat zu lesen – und ich neugierig bin, wie sich diese Welt und ihre Figuren in den nächsten Teilen noch weiterentwickeln werden.

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Rezensionen von Ceecee:

Fermentieren leicht (und hübsch) gemacht

Fermentieren – Twist your Taste! von Nadine Schünemann

Da mein Freund und ich uns erst vor kurzem angefangen haben, mit dem Fermentieren auseinanderzusetzen, kam dieses Buch genau zur richtigen Zeit! Die grafische Aufmachung ist wirklich schick gestaltet und das Cover wirkt sehr hochwertig mit den in das Cover fühlbar hineingeprägten Schrift- und Fotoelementen! Die Fotos sehen zudem alle sehr ästhetisch aus und veranschaulichen die informativen Texte super.

Meines Erachtens ist das Buch perfekt für Einsteiger in das Thema Fermentation geeignet, da es von der Theorie und den Basics, über ausgefallenere Fermente hin zu Rezeptideen, für die man die Fermente verwenden kann, wirklich alles abdeckt. Vor allem regt es einen dazu an, mit fermentierten Lebensmitteln zu experimentieren und kreativ zu werden. Mir war vorher gar nicht klar, wie vielfältig Fermentation sein kann und dass man neben Rotkohl, Sauerkraut, Kimchi und Kombucha eben auch z.B. weiße Bohnen, Haferflocken oder Erdbeeren fermentieren kann! Das Buch zeigt sehr schön auf, dass der Kreativität hier eigentlich keine Grenzen gesetzt sind.

Ein paar negative Punkte sind mir aber dennoch aufgefallen. Da das Buch von der Gründerin der Firma Lieblingsglas geschrieben wurde, sollte man sich bewusst machen, dass das Buch natürlich auch ein bisschen Eigenwerbung für Lieblingsglas und deren hübsche, aber verhältnismäßig teure Produkte ist. Ein Weckglas tut es beim Fermentieren genauso wie ein Ripple Mason Jar. Und statt eines Stampfers kann man auch seine sauberen Hände verwenden. Schade, dass solche Alternativen nicht aufgezeigt werden. Das hätte auf mich etwas ehrlicher und sympathischer gewirkt.
Bei ein paar wenigen Fermenten waren mir die Anweisungen etwas zu ungenau. Beispielsweise musste ich bei den weißen Bohnen nochmal im Internet nachrecherchieren, ob das ganze auch mit Dosenbohnen funktioniert bzw. ob diese im Rezept gemeint sind. Beim Coconut Cult habe ich mich gefragt, ob man statt eines Päckchens Joghurtkulturen nicht auch einen Esslöffel Supermarkt-Joghurt verwenden könnte, da ich ähnliches schon mal woanders gelesen hatte.
Zur gesundheitsförderlichen Wirkung von Fermenten hätten mir zudem auch noch ein paar ausführlichere und wissenschaftlichere Absätze im theoretischen Teil des Buchs gefallen.

Mein Fazit: Wer sich von der Eigenwerbung nicht beirren lässt, bekommt hier ein wunderschön gestaltetes Buch mit tollen Ideen. Es nimmt die Berührungsängste vor dem Thema Fermentation und zeigt, wie vielseitig dieses alte Handwerk eigentlich ist. Als motivierendes Einsteigerwerk ist es absolut empfehlenswert - auch wenn man das beworbene teure Equipment nicht zwingend braucht, um erfolgreich zu fermentieren.

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Rezensionen von Ameland:

Niederländisch lernen

Een zomer in Amsterdam von Jacob Jansen; Ineke de Bakker

Da wir häufig in den Niederlanden sind, wollte ich die Sprache auch gerne lernen. Sprachkurse fanden in unserer Gegend mangels Nachfrage nicht statt, daher kam mir dieses Büchlein des Circon-Verlags gerade recht.

Mir gefällt das Konzept, Sprache anhand von Kurzgeschichten, in die Vokabelangaben und Übungen eingebettet sind sehr gut.

Gedacht ist das Buch für geübte Anfänger. Da ich noch nicht zu dieser Gruppe zähle, dauerte das Lesen bei mir entsprechend länger. Sinngemäß hatte ich so gut wie keine Verständnisprobleme, aber es fehlten mir doch viele Vokabeln und die Verbformen waren mir nahezu unbekannt. Das machte sich besonders bei den Übungen bemerkbar. Damit sich das Erlernte verfestigt und nicht gleich wieder in Vergessenheit gerät, sind zusätzliche Wiederholungen erforderlich. Was mir jetzt noch fehlt, ist dass mir jemand die richtige Aussprache beibringt bevor ich die falsche verinnerlicht habe.

Toll fand ich die Infokästen zu Land und Sprache, die mich die Nachbarn noch besser kennenlernen lassen. Neben den im Text aufgeführten Vokabeln findet man am Ende viele weitere mit Angabe des Artikels bei den Substantiven oder ob es sich um ein unregelmäßiges Verb handelt. Zudem steht das englische Glossar als Gratis-Download zur Verfügung. Ein Manko war für mich, dass das Online-Vokabeltraining im Internet noch nicht bereitstand.

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Rezensionen von Claudia R.:

tierisch nordisch

Die Tiere der nordischen Mythologie von Nina Feichtinger

Klappentext / Inhalt:

Von Odin und Thor haben die meisten schon gehört, bekannte Filme und Videospiele haben unter anderem ihren Beitrag dazu geleistet.
In diesem Buch werden aber die Tiere der nordischen Mythologie beleuchtet. Wie eine Kuh, ein Eichhörnchen, ein Hahn und ein Wildschwein, sowie viele andere Tiere in diese passen, erfährst du hier.

Zu beachten ist: Dies ist kein wissenschaftliches Nachschlagewerk. Die Informationen, die für dieses Buch herangezogen wurden, wurden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, dennoch hat die Autorin und Illustratorin sich die künstlerische Freiheit genommen, auch ihre Kreativität einfließen zu lassen um die Geschichten und Illustrationen zu verdeutlichen und vor allem verständlich zu gestalten.

Cover:

Das Cover ist wundervoll umgesetzt und zeigt bereits einige der Tiere, die in nordischen Sagen vorkommen. Das Ganze ist wundervoll umgesetzt und angeordnet. Zentrale Punkte sind erkennbar und auch drumherum erkennt man viele verschiedene Tiere, wie einen Raben, eine Kuh, Wölfe und vieles mehr. Beim lesen des Buches erschließt sich das Ganze noch mehr und man kann viele Dinge auf dem Cover wiederfinden. Auch optisch und farblich ist das Cover sehr schön und ansprechend umgesetzt. Der nordische Einfluss und der Einfluss der nordischen Sagen ist hier sehr prägsam und auch gut erkennbar. Einige Elemente und auch der Titel des Buches sind durch Silberfolie hervorgehoben und geben so dem Ganzen noch einen besonderen und edlen Touch. Das Cover ist ein wundervoller Blickfang und mich spricht es auf jeden Fall sehr an.

Meinung:

In diesem Buch erfährt man mehr über die verschiedenen Tiere aus den nordischen Sagen. So erfährt man einiges über die Tiere des Weltenraumes, Odins Tiere, aber auch mehr über die verschiedenen Wesen, so diese herkommen, in welchen Mythologien die Tiere ihren Ursprung haben und vieles mehr.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.

Wer mehr über nordische Mythologie und besonders die Tiere in den nordischen Mythologien erfahren möchte ist hier genau richtig. Nicht nur Hirsche, Ragen und Wölfe findet man dort, auch besondere Wesen und Tiere und erfährt wo diese ihren Ursprung haben, wie sie entstanden sind und was sie ausmacht. Auch Fafnir, Sleipnir und viele andere finden hier Erwähnung.

Die Tiere und Wesen werden sehr gut vorgestellt und beschrieben und dazu findet man auch immer wundervolle Illustrationen und Bilder, die das Ganze sehr schön Umgesetzen.

Die Texte und Beschreibungen sind gut verständlich. Man erfährt hier so einiges zu den Tieren, aber auch zu den Sagen und Mythologien. Man bekommt einen tollen Einblick und es wird gut und verständlich erklärt. Man erfährt hier so einiges über die nordischen Sagen, Mythologien und Tiere und wer schon immer mehr darüber erfahren wollte, sollte hier in dieses Buch auf jeden Fall reinschauen.

Zudem finde ich es sehr schön gegliedert und toll illustriert. Das Inhaltsverzeichnis zu Beginn gibt einen tollen Überblick. Es ist sehr schön gegliedert und gestaltet und es macht einen sehr wertigen und edlen Eindruck. Ein wundervolles Nachschlagewerk ist es zugleich.

Ich finde dieses Buch wundervoll umgesetzt und es sollte in keiner Sammlung von Mythologie Fans fehlen.

Die einzelnen Textpassagen haben eine angenehme und gute Länge. Die Bilder sind wundervoll umgesetzt und die Zeichnungen runden das Ganze zusätzlich sehr schön ab.

Ein wundervolles Sammel- und Nachschlagewerk, nicht nur für Fans der nordischen Mythologie, sondern alle die gern mehr über Sagengestalten, Tiere des Nordens und vergangene Kulturen interessierten.

Fazit:

Tolles Nachschlagewerk über Tiere der nordischen Mythologie.

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Rezensionen von Gute_Laune:

Murder-Mystery?

Beth is dead von Katie Bernet

Das Leben der Marchs gerät durch den neuesten Roman des Vaters in arge Turbulenzen. Als dann Beth tot aufgefunden wird, gibt es enorm viele Verdächtige. Wie eng verbunden sind die Schwestern wirklich? Wo steckt der Vater? Die Wahrheit muss ans Licht.

Dieses Buch ist an Little Women angelehnt. Sehr grob.

Ich finde, eigentlich sind nur die Namen einiger Figuren, vorneweg der Schwestern natürlich, daraus entliehen. Die Rahmenhandlung selbst ist nicht nur zeitlich völlig anders angesiedelt.

Mir drehte sich die Geschichte zu lang zu sehr im Kreis, nur um dann kurz vor Ende so viel Fahrt aufzunehmen, dass die Fliehkraft zu stark wurde und die Auflösung regelrecht davonflog. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel wirkten sich leider sehr negativ auf den Spannungsbogen und das Entwickeln der Story aus. Eine Szene immer wieder aus vier Perspektiven zu erleben, ist enorm ermüdend. Leider mochte ich auch keine der Figuren so wirklich. Da war immer ein großer Abstand, keine Nähe, wodurch eben keine Sympathie entstehen konnte.

Für mich sind da auch zu viele unlogische Szenen, unrealistische Handlungen und große Fragen, die nie beantwortet werden. Dass die Adaption in einem anderen Jahrhundert natürlich auch bedeutet, dass vieles neu erfunden wird, stört mich nicht. Die Grundidee ist wirklich gut, doch die Umsetzung nicht. Streicht man alles raus, was mich gestört oder genervt hat, bleibt eine sehr gute Kurzgeschichte. Als Thriller oder Murder-Mystery sehe ich dieses Buch allerdings nicht, weder in gedruckter Form, noch als Hörbuch. In letzterer Version hatte ich auch tatsächlich Mühe, die einzelnen Frauen auseinanderhalten zu können. Nur eine Stimme hob sich deutlich ab, der Rest war sich sehr ähnlich. Selbst der Knalleffekt der Auflösung war für mich nicht thrillermäßig.

Schade. Packend war da nix, Thrill fehlte auch und von packend keine Spur. Also viel versprochen, nichts gehalten. Das reicht leider nur für zwei Sterne.

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Rezensionen von JennifersBooks:

Mehr Glitzer als Gänsehaut – die Düsternis bleibt aus

West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe

Ich gebe dem Buch 3.5 Sterne.

"West of Wicked" ist ein Retelling von "Der Zauberer von Oz" – und genau mit diesem Wissen bin ich an die Geschichte herangegangen. Optisch hat mich das Buch sofort begeistert. Das Cover wirkt in echt noch viel eindrucksvoller, der Farbschnitt ist wunderschön gestaltet und die Innenseiten mit Karte und Spruch machen direkt Lust, in diese düstere Version von Oz einzutauchen.

Auch der Aufbau mit dem Wechsel aus kurzen und längeren Kapiteln hat mir gut gefallen und sorgt für einen angenehmen Lesefluss.

Was mich zu Beginn am stärksten abgeholt hat, war der Blick in Dorothys Gedankenwelt. Ihre innere Leere, die Beklemmung, das Gefühl, in einem Leben festzustecken, das sie Em und Henry (ihre Zieheltern) zuliebe nicht infrage stellen darf – all das ist sehr greifbar. Gleichzeitig spürt man ihre Schuldgefühle und ihre Sehnsucht nach etwas Größerem, das sie sich kaum zu denken traut. Die verschiedenen Perspektiven im Buch fand ich ebenfalls spannend, weil sie der Geschichte mehr Tiefe geben und Figuren wie Cleo oder andere Wegbegleiter interessanter machen. Die Gedankenwelt der Charaktere bleibt für mich einer der stärksten Aspekte des Buches.

Trotzdem verläuft die Handlung insgesamt recht schleppend. Oft hatte ich das Gefühl, Dorothy würde eher einen gemütlichen Ausflug machen als sich in einer gefährlichen, unbekannten Welt zu bewegen. Die düstere Atmosphäre, die das Buch verspricht, kommt nur punktuell durch und baut sich erst spät wirklich auf. Dazu kommt, dass Dorothy für meinen Geschmack recht naiv handelt. Sie lässt sich emotional viel zu schnell auf andere Figuren ein, obwohl ihr Charakter und der Beginn des Buches eigentlich etwas anderes andeuten. Diese Naivität hat mich immer wieder aus der Geschichte herausgerissen.

Viele Szenen wirken zudem übermäßig konstruiert oder an manchen Stellen sogar deplatziert. Es gibt Momente, die sich nicht organisch aus der Handlung ergeben, sondern eher wie eingeschobene Elemente wirken, die die Geschichte künstlich strecken. Trotz der vielen interessanten Figuren und Ansätze kommt die Handlung einfach nicht richtig in Schwung. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass Band 1 vor allem ein Trittstein für Band 2 ist – als würde die eigentliche Geschichte erst dort beginnen. Fast alles spielt sich entlang des gelben Ziegelwegs ab, und am Ende ist Dorothy noch nicht einmal ansatzweise in der Smaragdstadt angekommen. Der Handlungsaufbau bleibt für mich daher der größte Schwachpunkt.

Genretechnisch hat sich das Buch für mich häufig eher nach Young Adult angefühlt als nach New Adult. Das liegt zum einen an der Art, wie Beziehungen und Emotionen dargestellt werden, zum anderen daran, dass die wenigen Figuren relativ klar bestimmten Rollen zugeordnet sind. Zwar gibt es Szenen mit Blut, Messern und auch intime Momente zwischen einzelnen Charakteren, insgesamt bleibt die Darstellung aber überraschend harmlos und weniger intensiv, als ich es bei einem düsteren Retelling erwartet hätte. Die Figuren in Oz hätten für meinen Geschmack ruhig bedrohlicher, unheimlicher und insgesamt dunkler gezeichnet sein dürfen – dann hätten auch bestimmte Wendungen stärker und weniger vorhersehbar gewirkt.

Trotz dieser Kritikpunkte gibt es Elemente, die mich neugierig gemacht haben – besonders die Andeutungen rund um die Welt, die Figuren und die Geheimnisse, die noch im Hintergrund lauern. Einige Charaktere haben definitiv Potenzial, im nächsten Band stärker zu glänzen, und bestimmte Fragen möchte ich unbedingt beantwortet sehen.

Fazit: West of Wicked ist optisch ein Highlight und hat erzählerisch viele spannende Ansätze, die aber nicht immer konsequent genutzt werden. Die Atmosphäre baut sich langsam auf, manche Entwicklungen wirken konstruiert und die Handlung bleibt über weite Strecken erstaunlich ruhig. Für mich ist Band 1 ein solider Einstieg mit Luft nach oben – ein Buch, das neugierig macht, aber noch nicht sein volles Potenzial als düsteres Retelling ausschöpft.

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Rezensionen von JennifersBooks:

Eine schöne Geschichte über das Erwachsenwerden

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens von Daisy Garrison

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Die warmen Farben, das Licht und die Personen auf dem Steg vermitteln ein Gefühl von Nähe, Freundschaft und dem Wunsch, die Zeit für einen Moment festhalten zu wollen. Gleichzeitig schwingt durch den Sonnenuntergang ein leiser Hinweis auf das Ende mit und all die Möglichkeiten, die vor einem liegen – ein stimmungsvolles Versprechen, das perfekt zu der sommerlichen Atmosphäre passt, die mich schon beim Aufschlagen des Buches erwartet hat.

Mit genau dieser Mischung aus Wehmut und Hoffnung bin ich in "Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens" gestartet – und wurde überrascht, wie viel mehr das Buch zu erzählen hat, als man zunächst vermutet.

Was auf den ersten Blick wie eine leichte Young-Adult-Romanze wirkt, entpuppt sich schnell als tiefgründige Geschichte über Freundschaft, Verlust und das Erwachsenwerden. Im Mittelpunkt stehen Caplan und Mia, die sich seit der Grundschule kennen und trotz ihrer Unterschiede unerschütterlich füreinander da sind. Caplan, laut, beliebt und voller Energie, und Mia, introvertiert, lesend und oft Ziel von Gemeinheiten – ihre Freundschaft ist das Herz des Romans. Man spürt in jedem Kapitel, wie wichtig sie einander sind, wie sie sich stützen, anfeuern und trösten. Ich habe beide schnell ins Herz geschlossen, Mia vielleicht sogar ein wenig mehr, und selbst Nebenfiguren wie Hollis und Quinn haben mich berührt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die Autorin ernste Themen einbindet. Mias Vergangenheit ist schwer, ihre Panikattacken sind nachvollziehbar, und die Darstellung bleibt stets altersgerecht. Man versteht, was passiert ist, ohne dass unnötige Details erzählt werden – genau die richtige Balance für ein Jugendbuch. Gleichzeitig schafft es die Geschichte, dieses typische Schulgefühl zurückzubringen: erste Schwärme, erste Enttäuschungen, Cliquen, Lachen auf dem Pausenhof. Man fühlt sich, als würde man selbst noch einmal durch die Schulflure laufen und all die kleinen Dramen und großen Gefühle der Jugend erneut erleben.

Die Umgebung ist ausreichend beschrieben, um ein Bild im Kopf zu haben, doch der Fokus liegt klar auf den Figuren und ihrer Entwicklung. Das funktioniert gut, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Atmosphäre gewünscht hätte. Gegen Ende hatte ich zudem das Gefühl, dass die Geschichte etwas zu schnell zum Abschluss kommen musste. Die letzten Kapitel wirkten kürzer, und manche Entwicklungen kamen für mich etwas abrupt oder nicht ganz charaktertypisch rüber. Vielleicht liegt das daran, dass ich Mias Trauma nicht aus eigener Erfahrung nachvollziehen kann, aber einige Reaktionen fühlten sich für mich etwas hastig an.

Trotz dieser kleinen Schwächen hat mich das Buch emotional sehr berührt. Die Freundschaften, die sich im Laufe der Handlung entwickeln, sind warmherzig und glaubwürdig, und das eher offene Ende passt wunderbar zu dieser Lebensphase, in der alles möglich scheint und die Zukunft noch unbeschrieben vor einem liegt.

Fazit: Ein gefühlvoller, berührender Roman, der deutlich mehr Tiefe besitzt, als man zunächst erwartet. Trotz kleiner Schwächen im letzten Drittel hat mich die Geschichte mitgerissen und lange beschäftigt. Für mich klare vier Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

schafsstarke Ermittlungen

Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung von Carola Becker

Klappentext / Inhalt:

Wer hat das Schafmädchen Malvina entführt? Mäc Mief und Bonnie nehmen die Spur auf ...
Mäc Mief ist verliebt – ausgerechnet in die Cousine der rotzfrechen Nachbarschafe der Eddingbörg-Farm. Doch als er das hübsche Schafmädchen Malvina wiedersehen will, ist sie plötzlich verschwunden! Mäc Mief ist sofort klar: Malvina wurde entführt! Aber von wem? Und warum? Für Mäc Mief steht jedenfalls fest: Er muss Malvina retten! Gemeinsam mit seiner besten Freundin, der Hütehündin Bonnie, folgt er Malvinas Spur quer durch Schottland …
- Ein liebenswertes Detektiv-Team auf 4 Hufen und 4 Pfoten : Schaf Mäc Mief und Hütehund Bonnie ermitteln
- So macht Lesen Spaß : Einfach formulierte Texte, kurze Kapitel, große Schrift
- Witzige farbige Illustrationen auf jeder Doppelseite
- Warmherzige, humorvolle Tiergeschichte zum Vorlesen ab 5 Jahre und ersten Selberlesen ab 7 Jahre
- Mit Mäc Mief Lesepunkte bei Antolin sammeln
Schaf Mäc Mief steht am liebsten auf seiner Weide und futtert.

Aber immer wieder muss er seinem Lieblingsmenschen Finn aus der Klemme helfen, gemeinsam mit Hütehund Bonnie . Autorin Carola Becker hat mit Mäc Mief einen liebenswerten tierischen Kinderbuchhelden geschaffen: ein Schaf mit Herz, Humor und detektivischer Spürnase , das Spaß und Spannung garantiert. Die charmante Erzählung ist mit einer Portion schottischem Flair gewürzt und verknüpft eine lustige Freundschaftsgeschichte mit einem Detektivabenteuer, das zum Miträtseln anregt .

Cover:

Das Cover ist wundervoll und spannend umgesetzt. Es wirkt actionreich und abenteuerlustig. Ein Hund und ein Schaf auf einem Kohlenwagon und der Fahrtwind des Zuges ist dabei fast spürbar. Optisch und farblich ist das Ganze auch sehr schön umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt zu den Covern der anderen Bände ist auch hier vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um das dritte Abenteuer mit Mac Mief in neuer Auflage mir farbigen Illustrationen. Es gibt bereits fünf spannende Mäc Mief Abenteuer, welche nun neuaufgelegt wurden mit bunten Illustrationen. Es handelt sich dabei um den dritten Band, aber man kann die Bücher und Bände auch sehr gut unabhängig lesen, da die Geschichten und Abenteuer in sich geschlossen sind, daher ist die Reihenfolge bzw. Vorkenntnisse nicht zwingend wichtig.

Mäc Mief ermittelt wieder. Wer hat Malvina entführt und wohin wird ihn diesmal seine Reise führen, wenn er der Spur folgt?

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt. Lest am besten selbst hinein.

Der Schreibstil ist angenehm und locker. Es lässt sich leicht und flüssig lesen. man findet schnell in Charaktere und Situationen hinein. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und bringen so Spannung und Tempo hinein. Zudem ermöglichen die teils recht kurzen Kapitel einen guten und angenehmen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr gut und deutlich erkennbar. Die Überschriften sind farblich hervorgehoben und zudem sind diese passend gewählt, verraten dabei selbst aber nicht zu viel.

Die bunten Illustrationen setzen das Ganze sehr schön um. Die Bilder geben die Geschichte und die Situation sehr gut wieder und veranschaulichen sehr schön das Gelesene. Die bunten Bilder geben dem Ganzen eine wundervolle Atmosphäre und runden die Geschichte sehr schön ab.

Die Charaktere sind toll gezeichnet und man kann sich gut in diese hineinversetzen. Das Abenteuer ist spannend umgesetzt und man kann dem Fall sehr gut folgen.

Fazit:

Spannende und unterhaltsame Geschichte mit schafsstarken Ermittlungen.

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Rezensionen von Streiflicht:

Perfekt für die Planung

LONELY PLANET Reiseführer Neuseeland von Roxanne de Bruyn; Brett Atkinson; Peter Dragicevich; Catherine Le Nevez; Craig McLachlan; Nicole Mudgway; Elen Turner; Rawinia Parata

Neuseeland steht schon lange auf meiner Reiseliste. Mein Vater hat schon immer davon geschwärmt, seit ich ein Kind war. Er und meine Mutter haben ihre Traumreise dann 2020 wahrgemacht und sind immer noch begeistert davon. Seitdem bin ich noch neugieriger auf das Land am anderen Ende der Welt, das sich so mystisch und faszinierend präsentiert.

Das Cover hätte mich jetzt nicht so begeistert, aber das ist bei einem Reiseführer wohl auch nicht das Entscheidende. Gut dagegen fand ich den Hinweis auf den Maori-Tourismus und die Spektakulären Wanderwege – insofern passt das Wanderbild natürlich gut. Die Idee, den Landesnamen und Titel in rot zu schreiben und auch einen roten Kreis um die Highlights zu machen, fand ich sehr passend.
Ich kenne schon einige Bücher aus dieser Reihe von lonely planet und bin immer wieder begeistert, wie umfangreich und informativ sie sind. Neben den üblichen Reisetipps und Tourenplanungen gibt es auch Hinweise auf Festivals, wo man den besten Pinot trinkt, ob man besser ins Blue oder Brown Pub geht und vieles, vieles mehr. Hier findet jeder die besten Locations, Wanderungen und Sehenswürdigkeiten für den eigenen Geschmack und kann sich eine individuelle Reise zusammenbasteln. Wer noch nie da war oder lieber auf vorgegebenen Routen unterwegs ist, findet natürlich auch hierzu Tipps. Genau wie zu Unterkünften, den Traditionen der Maori, der Geschichte des Landes und der einzigartigen Natur. Ein Storybook mit vielen interessanten Geschichten findet sich am Ende des Buchs und rundet es bestens ab!

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