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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Leserin:

Neue Herausforderungen, Veränderungen und Träume

Hedley Mill - Wo deine Träume leuchten von Sophie Oliver

Der zweite Band der Familiensaga schließt direkt an den ersten an.
Es geht wieder in die kleine Weberei von Laura, die sich inzwischen einen Namen gemacht hat, und bringt ein Wiedersehen mit den bereits bekannten Figuren. Es kommen ein paar neue hinzu, die für einigen Wirbel verschiedener Art sorgen.

Es ist nicht nur ein Geschichte, eine Familien-Saga, es ist viel mehr. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, eine Reise nach Northumberland, eine Reise mit der Familie Barrington.
Mitreißend, aufregend und absolut fesselnd!

Die kleinen Beiträge zu Beginn jedes Kapitels sind sehr interessant und enthalten Wissenswertes über Personen, Mahlzeiten, Redewendungen und anderes mehr. So erfährt man viel über Land, Leute und Traditionen und kann tief ins Geschehen eintauchen.

Die ersten beiden Teile waren wunderbare Leseerlebnisse und jetzt freue ich mich auf den dritten Band der Reihe!!!

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Rezensionen von Krani:

Weiblich

Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett

Sophie ist Künstlerin, sie malt. Auf einer griechischen Insel feiert sie gemeinsam mit ihen Studienfreundinnen Alessia und Iris den Junggesellinnenabschied von Helena. Sophie hadert mit dem Kinderwunsch ihres langjährigen Freundes. Sie versucht, im eigenen Leben anzukommen und sich künstlerisch zu verwirklichen.

Sophie wirkt mit ihrer Verletzlichkeit und ihrer Suche sehr authentisch und glaubhaft. Sie ist eine interessante Protagonistin, der man gerne folgt. Ihre reichen Freundinnen und auch die Männer bleiben dagegen etwas blass. Arbeiten bekannter Künstlerinnen werden geschildert, die Sophie auf ihrem Weg beeinflusst haben und noch beeinflussen werden. Hier gibt es auch Zeitsprünge, aber die verwirren nur wenig. Im Zentrum stehen weibliche Lebensentwürfe zwischen Mutterschaft, gesellschaftlichen Erwartungen und künstlerischem Ausdruck.
Eine Sommergeschichte voller Tiefe und Ehrlichkeit, für Künstlerinnen und Frauen, die das sein könnten.

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Rezensionen von Claudia R.:

Mittsommer in Schweden

Die Ponys von Lillasund 4. Das Mittsommer-Turnier von Kathrin Lena Orso

Klappentext / Inhalt:

Wo Ponyträume wahr werden… Band 4: Mittsommer steht vor der Tür! Das bedeutet Zelten unter der Mitternachtssonne, Picknick auf der Blumenwiese – und Trainieren für das Mittsommer-Turnier. Auch Leyla, die auf Lillasund Urlaub macht, ist mit von der Partie. Ida und Elsa freuen sich besonders, dass sie auf Astrids Hund Tobbe aufpassen dürfen, während diese im Urlaub ist.

Doch Tobbe verhält sich sonderbar und büxt sogar in den Wald aus – hat er dort ein Geheimnis entdeckt?

Die Ponys von Lillasund: Eine beste Freundin und ein Herzenspony – das ist Glück pur. Idyllische Kinderabenteuer im Sehnsuchtsort Schweden.

Die Ponys von Lillasund 4. Das Mittsommer-Turnier: Band 4 der Pferdebuchreihe über Islandponys und Mädchenglück

Mittsommer in Schweden: Zauberhaftes Pferde-Buch mit besten Freundinnen und niedlichen Ponys für Kinder ab 7 Jahren.
Das Geheimnis im Wald: Bei den Vorbereitungen für das Midsommar-Fest reißt Astrids Hund Tobbe aus, auf den Ida und Elsa aufpassen sollten.
Heile Welt: Eine stimmungsvolle Geschichte über Freundschaft, Ponyliebe und einen unbeschwerten Sommer in Schweden.
Hyggelige Bilder: Die zauberhaften Illustrationen lassen die schwedischen Mittsommer-Rituale lebendig werden.
Pferdestarker Lesestoff: Das Pferde-Kinderbuch ist ein tolles Geschenk für 7-jährige, die Abenteuer auf dem Reiterhof und Geschichten wie „Bullerbü“ lieben.
Eine beste Freundin und ein eigenes Islandpony - hier werden Ponyträume wahr! In der Pferdebuchreihe „Die Ponys von Lillasund“ erleben zwei Freundinnen aufregende Abenteuer auf einem Ponyhof auf einer schwedischen Insel. Die liebevollen Pony-Geschichten sorgen bei kleinen Pferdefans ab 7 Jahren garantiert für strahlende Kinderaugen.

Cover:

Das Cover zeigt einige Pferde, Tiere und Kinder und ist von der Ausstrahlung sehr hell und warm gewählt. Eine wunderschöne sonnige Atmosphäre und auch ein freundliches Flair geht von dem Cover aus. Farblich und optisch finde ich es sehr schön umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den vierten Band der Reihe. Jedes enthält ein eigenes spannendes Abenteuer, weswegen man die Bücher durchaus unabhängig lesen kann, um aber das drumherum und auch die Charaktere mehr greifen zu können, sind Vorkenntnisse schon vorteilhaft.

Mittsommer steht vor der Tür und damit heißt es trainieren für das Mittsommertunier. Neben dem Training übernehmen Ida und Elsa auch noch die Pflege von Hund Tobbe, der für einige Unterhaltung und Aufregung sorgt.

Doch zu viel möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker. Man findet schnell und Charaktere und Geschehnisse hinein. Es wird alles sehr bildlich beschrieben, weswegen man sich das Ganze sehr gut vorstellen kann. Besonders klasse fand ich den Zusammenhalt und die Unterstützung der Kinder untereinander. Diese sind stets füreinander da und zeigen und beweisen wie wichtig Freundschaft ist. Sie beweisen auch, dass siegen nie das wichtigste ist, sondern Spaß und Miteinander viel wichtiger sind.

Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Kapitelanfänge sind gut ersichtlich. Auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Tolle Illustrationen zwischendurch runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder lockern die Geschichte auf und machen das Ganze rund. Auch zu Beginn die Karte fand ich toll und am Ende das kleine Schwedisch Lexikon ist auch wohl durchdacht. Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen.

Ein tolles Abenteuer nicht nur für Pferdefans. Freundschaft und Zusammenhalt spielen hier eine wichtige Rolle und kleine Einblicke in Mittsommer werden hier auch geboten.

Fazit:

Spannende und gute Unterhaltung zu Mittsommer in Schweden.

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Rezensionen von Streiflicht:

Absoluter Hingucker

KUNTH Unterwegs in Neuseeland von Birgit Adam; Robert Fischer; Thomas Frank; Melanie Goldmann

Schon seit ich ein Kind war, hat mein Vater immer von Neuseeland geschwärmt und es war sein größter Wunsch, dorthin zu reisen. Anfang 2020 war es dann endlich soweit und er schwärmt immer noch davon. Wenn man so geprägt ist, dann steht dieses ganz besondere Land am Ende der Welt natürlich auch auf der eigenen Reiseliste.

Bis Australien habe ich es schon geschafft, nach Neuseeland leider noch nicht. Umso begeisterter lese ich aber alle möglichen Bücher über Aotearoa, das „Land der langen weißen Wolke“, wie die Inseln von den Maori genannt werden.
Dieses Buch ist nicht nur ein faszinierender Bildband, sondern – wie schon der Titel sagt – ein großes Reisebuch. Hier bleiben keine Wünsche offen. Großflächige Bilder begeistern in ihrer Farbenpracht, mit mystischer Natur, besonderen Tiere und atemberaubenden An- und Ausblicken. Hier nichts Passendes zu finden, ist unmöglich. Gleichzeitig ist es aber auch schwierig, sich nur für wenige Reiseziele zu entscheiden, weil alles so besuchenswert erscheint.
Das Buch eignet sich nicht nur zur Vorbereitung einer Reise nach Neuseeland, sondern auch zum Blättern, Schmökern und Erinnern an eine bereits erfolgte Reise. Mein Vater war gar nicht mehr loszueisen vom Buch, das er immer wieder gerne in die Hand nimmt. Wer noch kein Neuseelandfan war, ist es, sobald er dieses Buch einmal aufgeschlagen hat.

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Rezensionen von Kat:

Der Zauber des Menschseins

Alt genug von Ildikó von Kürthy

„Alt genug“ zu sein, davon schreibt Ildiko von Kürthy in ihrer neuesten Veröffentlichung. Alt genug… aber wofür? Nun unter anderem dafür, nun bequeme Unterwäsche zu tragen, zu seinen Falten zu stehen, zu grauen Haaren oder auch mehr Gewicht, sich nicht mehr klein zu machen vor anderen, ehrlich seine Meinung zu sagen, auch wenn die nicht jedem gefällt.

Die Autorin hat sich zur Recherche des Buches viele kleine und große Aufgaben gestellt, unter anderem hat sie sich bei „Germany’s next Topmodel“ beworben, ist alleine nach New York geflogen, hat ein Festival besucht. Es geht ums Älterwerden, um eine Art Bestandsaufnahe. Man sollte vielleicht wissen, dass das Buch kein Roman, sondern eher ein persönlicher Einblick in das Leben und die Vergangenheit der Autorin. Ich habe den Entstehungsprozess des Buches neugierig bei Instagram verfolgt und so kamen mir einige Stellen des Buches bereits vertraut und bekannt vor und ich habe mich von Seite 1 wohl gefühlt wie bei einem Gespräch mit einer guten Freundin. Aber wie toll ist bitte die Umsetzung, ihre Biografie in eine Rahmenhandlung einzubetten? So im Sinne von „Ein Tag im Leben von Ildiko von Kürthy“!
Ildiko’s Bücher lese ich schon seit langem mit Begeisterung, ich mag ihre Art des Erzählens, ihre Alltagsbeobachtungen, ihren Humor und ihre Ehrlichkeit und übrigens höre ich die von ihr eingesprochenen Bücher auch unheimlich gern. Altersmäßig hinke ich ihr 6 Jahre hinterher, was man aber bei unserer grundsätzlichen Lebenssituation sicherlich vernachlässigen kann und so fühle ich mich beim Lesen ihrer Bücher einfach gut verstanden. Ihre Gedanken kommen mir bekannt vor. An der Stelle, wo sie ihre Familie beschimpft, um dann fortzulaufen und später zu bemerken, dass es gar niemanden kümmert, habe ich laut aufgelacht und mich hinterher gefreut, dass ich nun drüber lachen kann, während ich so oft in den Situationen einfach nur sauer bin.
Mir gefällt an „Alt genug“ unheimlich gut, dass es neben den vielen witzigen Begebenheiten auch die weniger schönen Dinge beschreibt: Krankheiten, Verluste, Abschiede. Und so habe ich gelacht und auch geweint. Weil mir vieles davon auch bekannt vorkommt. Ich mag ihre Botschaft, dass man als sogenannter „Bestager“ (natürlich auch vorher schon aber da fällt es den meisten von uns ja so unheimlich schwer) ruhig ehrlich sein darf. Und egoistischer.
Mein Fazit: Ich habe das Buch geliebt und bereits an die 2. Freundin verliehen. Aber ich will es zurückhaben, denn es bekommt einen festen Lieblingsplatz in meinem Bücherregal.

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Rezensionen von Kat:

Schönheit und Zugehörigkeit

Das schönste aller Leben von Betty Boras

Der Roman ist das Debüt der Buchbloggerin Betty Boras. Ich habe im Vorfeld der Veröffentlichung auf Instagram gelesen, dass diese Geschichte Bezüge zu ihrer eigene Familiengeschichte hat.
Der Roman ist auf verschiedenen Zeitebenen geschrieben, was ich sehr mag, da es Geschichten in der Regel vielschichtiger und interessanter macht.

Der Zeitstrang in der Gegenwart dreht sich um Vio (Viola), die mit ihren Eltern und Großeltern als Kind von Rumänien nach Deutschland zieht und deren Leben sich um Anerkennung und Schönheit dreht. Im zweiten Zeitstrang kämpft ihre Vorfahrin im 18 JH um ein selbstbestimmtes Leben im rumänischen Banat.
Die Idee des Buches fand ich sehr interessant und das Cover des Buches ist unbestreitbar wunderschön. Und um das Thema Schönheit dreht sich ja auch die Geschichte. Allerdings hatte ich große Probleme mit der Protagonistin Vio. Sie ist auf die Schönheit ihrer kleinen Tochter fixiert und leidet unter großen Schuldgefühlen, weil diese nach einem Unfall im Kinderzimmer Narben im Gesicht davongetragen hat. Natürlich kann ich ihre Position verstehen, insbesondere auch unter dem Aspekt des Migrationshintergrundes, aber wenn ich ganz ehrlich bin, hat sie mich genervt. Ihr Thema nimmt im Buch einen viel größeren Anteil als der der Protagonistin Theresia ein, deren Themen sich um Entbehrung, Fremdheit und der „Last“ ihrer Schönheit drehen. Ich konnte mit Vio überhaupt nicht warm werden, sie blieb mir fremd. Über die Geschichte von Theresia hätte ich dagegen mehr erfahren. Sie blieb mir ebenfalls fremd aber das hauptsächlich, weil die Autorin von ihr nicht mehr preisgegeben hat.

Ich hätte den Roman gern gemocht, auch weil er von einigen Bloggern, denen ich folge, sehr gut besprochen wurde. Aber für mich hat es leider nicht gepasst.

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Rezensionen von Streiflicht:

Gelungene Fortsetzung

Die Wahtari-Saga. Steinschmelze von Sophie Alvarsson

Mit Steinschmelze legt Autorin Sophie Avarsson den ersehnten zweiten Teil ihrer Wahtari-Saga vor. Ich habe erst hier von diesem Buch erfahren und musste mir dann natürlich schnell noch Band 1 reinziehen. Das ist gar nicht so einfach, weil das Buch doch sehr umfangreich ist, gleichzeitig liest es sich aber schnell und gut und ich war so in der Geschichte drin, dass ich wirklich froh war, dass der zweite Teil schon hier lag und ich direkt weiterlesen konnte!

So war natürlich auch der Einstieg ins Buch recht einfach und gelang gut, es war, als hätte ich den ersten Band nie aus der Hand gelegt.

Gleichzeitig würde ich aber auf jeden Fall empfehlen, den ersten Band auch wirklich zuerst zu lesen, weil die Geschichte hier weitergeht und anschließt. Ich denke, bei dieser Saga macht ein Quereinstieg wenig Sinn.

Die Schreibweise der Autorin ist sehr angenehm und flüssig, man kann herrlich mit den Figuren mitfiebern. Durch das Beschriebene entsteht ein tolles Kopfkino mit vielen faszinierenden Bildern. Gerne möchte man immer weiterlesen, aber leider war das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen und der Cliffhanger hat mich ein bisschen auf dem Trockenen gelassen. Gerne würde ich bald in einem dritten Band weiterlesen!

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Rezensionen von Kat:

Wie sehr prägt uns unser Name?

Die Namen von Florence Knapp

Das Buch hat mich in ein wahres Gefühlschaos geschickt! „Die Namen“ erzählt drei komplett unterschiedliche Geschichten, ausgehend von derselben Basis - Cora, die Mutter, Gordon, der Vater und Maia, die 9jährige Schwester. Jeder wünscht sich einen anderen Namen für das Baby und je nachdem, welchen Namen der kleine Junge bekommt, ergeben sich drei völlig unterschiedliche Leben - nicht nur des Jungen, sondern auch von Mutter, Vater und Schwester.

Die Geschichte wird in Sieben-Jahresschritten über insgesamt 35 Jahre erzählt, dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen, er ist komplex und die 3 Geschichten sind klug konstruiert.

Es passiert wahnsinnig viel! Dadurch bleibt zwar die Tiefe der Figuren auf der Strecke - es ist eher so, als würde der Leser immer mal wieder vorbeischauen und einen Blick auf die Personen erhaschen - aber das wertet die Geschichte mitnichten ab. Gerade weil man für die Zwischenjahre seine eigene Phantasie bemühen muss, dafür von der Autorin allerdings viele Hinweise bekommt, die sie so unglaublich gut in die Erzählung einfließen lässt, macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem! Dazu die clevere Verflechtung der drei Erzählstränge... Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum dieser Roman als der beste Debütroman seit langem beworben wird.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, dass jetzt das Schlimmste passiert ist, kam eine neue überraschende Wendung
Das Buch ist keine leichte Kost, der Inhalt ist schwer verdaulich, und doch empfehle ich dieses komplexe Buch! Ich werde den liebenswerten Bear, den sensiblen Künstler Julien, Gordon jun., der am Ende der Geschichte über sich hinauswächst, Cora, die immer ihre Kinder beschützt und Gordon sen., der so ein unglaublich manipulatives gewalttätiges Ekelpaket ist, auch so nicht vergessen.

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Rezensionen von Petra:

WEniger Romance mehr Realität

Ein Duke für Josephine von Manila Klafack

Josepine möchte auch eine besondere Beziehung haben, aber im Moment muss sie sich um ihre kranke Mutter und die drei Geschwister kümmern. Zufällig lernt sie die Prinzessin Sophie kennen und erfährt ein brisantes Geheimnis. Diese Freundschaft setzt sie nun höfischen Intrigen aus. Der Duke of Hatherleigh, der ihr gefällt, steht ihr zur Seite.

Mit einfachen Worten wird hier eine Regency Romance erzählt, die gleichzeitig auch ein etwas realistischeres Bild auf diese Zeit werfen will. Das ist für mein Empfinden gelungen, obwohl es gegen meine Erwartungen an diesen Roman war. Mir fehlten die sonst üblichen spannenden Dialoge, der Wortwitz und auch mal die Situationskomik.
Die Charaktere wirkten spröde und auch wenn von Kindern und Hunden die Rede war staksten die eher durch die Geschichte als das sie rannten oder tobten.
Die Tatsache das nicht alles glänzte und lebensfroh war, das Probleme als solche erkannt und benannt wurden, veränderte das ursprüngliche Thema und konnte meine Meinung etwas bessern.

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Rezensionen von begine:

Beobachtungen über ein Jahr

Die Straße von Robert Seethaler



Robert Seethaler ist ein begnadeter Schriftsteller. Seine Darstellung des Romans §Die Straße“ ist ein besonderes Werk.
Er führt uns für ein Jahr in eine versteckte Straße. Wir hören verschiedene Personen miteinander sprechen. Man ist in die Zeit von früher, als die Nachbarn immer alles von den anderen wussten.

In dieser Stra0e ist das noch so. Da sind die Gespräche beim Bäcker, beim Metzger und beim Arzt.
Das Hörbuch wird von dem Schauspiel Matthias Brand gelesen. Das hat er ganz gut hinbekommen, obwohl ich im Anfang nicht gleich <auf dem Laufenden war.
Es ist manchmal schwierig den Wechsel der Erzählenden mit zu bekommen.
Der Autor lässt einen Brand geschehen. Die Geschichte mit der Katze ist etwas traurig. Witzig war die Invasion der Kanarienvögel, als sie überall als kleine gelbe Kugeln auftauchten.
Robert Seethaler konnte mich da wieder mit seiner Kunst begeistern.

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