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Rezensionen von Marw76:

Die Karte

Das Rad der Welt von Hendrik Lambertus

Lüneburg um 1300.

Die junge Agnes leidet unter den Machtspielen ihres Vaters, des Fürsten Otto, der entschlossen ist, seine Tochter an einen Adeligen zu verheiraten. Doch Agnes' Liebe gilt der Wissenschaft: Begeistert studiert sie Werke der Naturkunde und Geografie. Sie erstellt Skizzen für eine eigene Darstellung der Welt, eine Karte, in die ihr gesamtes Wissen einfließen soll.

Bei ihrer Recherche begegnet sie dem jungen Krämer Liudger, der ihre Leidenschaft teilt und in den sie sich verliebt. Sie plant, mit ihm davonzulaufen, den Standeszwängen zu entfliehen und endlich etwas von der Welt zu sehen, als ihr Vater hinter die Affäre kommt und sie zur Buße für den Rest ihrer Tage ins Heidekloster Ebstorf schickt.


Agnes ist verzweifelt, bis sie den großen Wissensschatz des Klosters entdeckt: die Bibliothek. Während ihr Traum zu reisen in unerreichbare Ferne rückt, wächst die Entschlossenheit, ihre Karte fertigzustellen. Ein prunkvolles Dokument, das die Welt als großes Ganzes abbildet – eine Karte, die in die Geschichte eingehen könnte. Wenn es Agnes gelingt, sie zu vollenden ...

Der Schreibstil war immer sehr mitreißend und leicht zu lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogen. Ausserdem wurde die Welt zu dieser Zeit sehr gut beschrieben, das Buch war wie eine kleine Zeitreise ins 12. Jahrhundert.

Die Handlung habe ich sehr gemocht, sie ist mitreißend und spannend geschrieben. Obwohl das Buch 600 Seiten hat, kam niemals Langeweile auf! Auch die Recherchearbeit war sehr penibel und wunderbar.

Der Autor integriert immer wieder Traditionen und Feste von der damaligen Zeit in die Handlung, ich konnte deshalb allerlei dazu lernen. Auch die Zeit im Kloster wird anschaulich und lebendig beschrieben.

Agnes ist ihrer Zeit vorraus, aber dadurch war ich als Leser auch immer sehr nah an ihr dran und konnte ihr Handeln nachvollziehen.

Ein wirklich tolles Buch über eine mutige Frau, die die erste Karte der Welt vollenden möchte. Nur zu empfehlen

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Humorvoll, aber auch mit ernsten Themen (Hörbuch)

Verlorene Schäfchen von Madeline Cash

Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander.

Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen.

Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.

Der Klappentext hat mich irgendwie neugierig gemacht und, ich muss es zugeben, ich habe auch schon einiges über diese Geschichte gehört und wollte sie deshalb nicht missen. Und ich kann sagen, dass mich das Hörbuch gut unterhalten hat, mal was er humorvoll, dann aber auch wieder überraschend tiefgründig.

Der Schreibstil war sehr leicht und einfach zu hören und immer mit einer Prise Humor versehen. Bei einigen Themen hat mir dies auch richtig Spaß gemacht und ich musste öfters grinsen, aber manchmal war der Humor auch etwas drüber für einige ernstere Themen, aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache.

Die Geschichte wird aus Sicht von allem Familienmitgliedern erzählt und dies hat eine gelungene Abwechslung ins Hörbuch gebracht, sodass ich auch immer weiterhören wollte.

Es werden allerhand Themen in dieser Geschichte behandelt, es geht um Schönheitswettbewerbe, Arbeitgeber, Seitensprünge, queere Liebe und sogar düstere Themen wie die Machtposition der Reichen dieser Welt spielen am Ende eine Rolle. Insgesamt eine unterhaltsame Story.

Sehr gut gelesen wird diese von der Sprecherin. Anfangs musste ich mich kurz an die Stimme gewöhnen, aber je mehr sie gelesen hat, desto mehr hat sie zum Hörbuch gepasst und hat den feinen Humor zwischen den Zeilen sehr gut vorgetragen! Deshalb kann ich die Story gerade als Hörversion sehr empfehlen.

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Märchenhaftes Hörbuch

Eventyr-Saga 1: Tochter des Nebelwalds Eventyr-Saga von Gry Kappel Jensen

Am Rande eines düsteren Waldes lebt Ava mit ihrer kleinen Schwester Linn und ihrem Vater. Das Leben ist hart und die Familie hungert. Als der Vater spurlos verschwindet, irren die Schwestern alleine umher und finden schließlich Unterschlupf bei der unheimlichen Nebula, die tief im Wald in einer alten Kate haust.

Sie sorgt wie eine Mutter für die Schwestern, doch warum nur hält sie die kleine Linn in ihrer Kammer gefangen? Und wer sind all die anderen Kinder, die bei ihr leben? Ava beschleicht ein schrecklicher Verdacht: Ist Nebula eine Hexe?

Auf dieses Hörbuch war ich sehr gespannt, das Cover ist ganz wunderbar und märchenhaft und der Klappentext weckte schnell meine Neugier. Ich lese und höre unheimlich gerne solche Märchenadaptionen und diese Geschichte, die an "Hänsel und Gretel" erinnert hat viel Spaß gemacht.

Die Geschichte ist sehr atmosphärisch und schön geschrieben, vorallem der Anfang erinnert sehr an das Märchen ums Hexenhäuschen. Sehr leicht und einfach verständlich kann man sich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Dennoch ist das Buch nichts für Kinder, da es hier schon einige unheimliche und gruselige Szenen gibt.

Der Anfang und der Schluss der Geschichte haben mir richtig gut gefallen, der Mittelteil war ebenfalls unterhaltsam, aber ich meine das ein-oder andere hätten man hier auch kürzen dürfen. Nichtsdestotrotz hat mir die Grundidee richtig gut gefallen wer in der Geschichte denn nun eigentlich gut und wer böse ist.

Mit der Sprecherin musste ich, zugegeben, erst warm werden. Sie hat eine etwas verwaschene Stimme und vorallem wie sie das "sch" ausspricht hat mich irgendwie zunächst irritiert. Aber je mehr ich gehört habe, desto besser und märchenhafter fand ich die Stimme und muss am Ende sagen, dass sie sehr gut zum Hörbuch gepasst hat und das ganze noch ein wenig mystischer und atmosphärischer gemacht hat.

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Leben zwischen Ost- und Westberlin

Die geheime Mission von Titus Müller

Nela wächst als Tochter einer Kommunistin auf und hilft beim Aufbau in der Sowjetischen Zone. Vom Vater redet die Mutter nur verächtlich, er ist in ihren Augen ein Kollaborateur der Nazis.

Nela trifft sich heimlich in Westberlin mit ihm. Je näher sie den Vater kennenlernt, desto mehr erfährt sie über ihn und die tragische Vergangenheit der Familie.

Und desto mehr muss sie ihre Ideologie hinterfragen.

Als die Lage in den westlichen Sektoren Berlins sich weiter zuspitzt, gesteht ihr der Vater, für die CIA zu arbeiten, und macht sie zur Kurierin zwischen Ost und West.

Bald steht Nela zwischen allen Fronten und muss entscheiden, wen sie künftig unterstützen will. Auch Erik, den sie in der Redaktion der »Jungen Welt« kennenlernt, wirft Fragen auf. Wochenlang bleibt er verschwunden und offenbart ihr nicht, wo er war. Wem kann Nela noch vertrauen?

Ich habe schon "Die Dolmetscherin" von Titus Müller gelesen und war ganz begeistert von diesem Roman! Auch mit seiner neuen Geschichte konnte er mich wieder überzeugen, auch wenn sie für mich nicht ganz an die andere Story rankommt, aber das liegt vielleicht auch einfach am persönlichen Interesse welche Zeit man da als Leser spanneder findet.

Wieder ist es dem Autor gelungen den Leser ganz in die Vergangenheit Deutschlands mitzunehmen, es war wie eine sehr spannende Zeitreise und ich habe wieder sehr viel dazulernen dürfen! Das Leben in West-und Ostberlin wird in der Geschichte sehr eindrücklich beschrieben und man erlebt die Geschichte sehr bildhaft mit, die Unterschiede, die Vor- und Nachteile der Luftbrücke und vieles mehr.

Der Autor hat für diesen Roman wieder sehr akribisch recherchiert und, obwohl ich schon einige Romane über diese Zeit gelesen habe, hat der Autor es immer wieder geschafft mich mit neuen, spannenden Fakten zu überraschen, die ich so noch nicht zuvor gehört hatte.

Die Story an sich ist spannend geschrieben und Langeweile kommt keine auf, die Personen sind authentisch, auch wenn nicht alle immer sympathisch sind. Die meisten Entscheidungen konnte ich auch gut nachvollziehen, bei einigen war ich aber auch mal überrascht.

Am Ende bleiben ein paar Fragen offen, deshalb bin ich nun sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe und freue mich schon Nela dort wiederzusehen.

Lesenswert ist auch das kleine Nachwort, in dem nochmal die historischen Begebenheiten erklärt werden. Ein sehr gelungener Auftakt, den ich weiterempfehlen kann. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Neuanfang auf Neuseeland

Das Blau auf der anderen Seite von Lucinde Hutzenlaub

Ihre Hochzeitsreise sollte Karla und Sebastian nach Neuseeland führen. Doch Sebastian stirbt, und Karla steht vor den Scherben ihres Lebens.

Dass es ihr gelungen ist, den Flug nach Christchurch dennoch zu buchen, wundert sie selbst am meisten.

Als sie einen Zwischenhalt auf der Apfelplantage der 97-Jährigen Auswandererin Marge macht, stößt sie in der Scheune auf Dokumente von Dr.

Joshua Eichelbaum, die von einer dunklen Epoche in Deutschland erzählen. Und von einem Band, das die beiden ungleichen Frauen auf schicksalhafte Weise verbindet.

Dieses Buch ist etwas für Leser, die gerne über Hoffnung und Neuanfang lesen, egal wie alt man ist und egal wie lange es dauert mit der Vergangenheit abschließen zu können.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, locker und leicht fliegen die Seiten nur so dahin. Außerdem versteht die Autorin es Neuseeland sehr anschaulich zu beschreiben und ich habe immer wieder nach Bildern gegoogelt und würde gerne selbst einmal dorthin reisen.

Die Geschichte ist einerseits aus der Sicht von Karla und der 97-jährigen Marge geschrieben, aber auch Tagebucheinträge von Dr. Eichelbaum und seiner Frau begleiten die Storyline und bringen Abwechlung.

Ich mochte das Buch sehr gerne, es kann berühren und schafft Hoffnung das ein Neubeginn immer wieder neu möglich ist. Gerne empfehle ich die Geschichte weiter und werde mir die Autorin merken.

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Eine Hommage an Marilyn Monroe

Marilyn Monroe liegt auf der Couch und spricht über Sex von Hektor Haarkötter

Im Spätsommer 1956 kommt es in London zu einem ungewöhnlichen Treffen, um das sich bis heute viele Geheimnisse ranken: Marilyn Monroe , damals der größte Star Hollywoods, sucht die Psychoanalytikerin Anna Freud in deren Haus in Hampstead auf.

Sieben Tage lang begegnen sich zwei Frauen, die auf völlig unterschiedlichen Bühnen agieren und doch von ähnlichen Fragen getrieben sind: Identität, Begehren, Selbstbild und innerer Zerrissenheit.

Das Buch ist einfach wunderbar! Der Schreibstil hat sich sehr leicht lesen lassen und ich konnte richtig in das Buch eintauchen! Ich habe einiges über die beiden spannenden Frauen lernen können, über ihre Ansichten über das was sie als Mensch ausgemacht hat.

Dem Autor ist hier ein sehr feiner und toller Spagat aus Fiktion und echten Fakten gelungen, und man merkt ihm auch an wie wichtig ihm das Buch ist und wie viel Herzblut darin steckt!

Wer Marilyn (und natürlich auch Anna Freund) einmal näher kennen lernen möchte, der sollte sich dieses Buch hier auf jeden Fall ansehen. Ich empfehle es gerne weiter und wünsche diesem Buch viele Leser, denn es ist wirklich etwas besonderes geworden!

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Magie und Tiermedizin

Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Gwendolynne Chan will nur ihren Abschluss am Seamere College für magische Tiermedizin schaffen und die Auszeichnung als Jahrgangsbeste erhalten. Doch Harrisford Briggs, ihr arroganter Kommilitone aus reichem Elternhaus, kommt ihr dabei ständig in die Quere.

Als gefährliche Magieexplosionen die Stadt erschüttern, die etwas mit den magischen Tieren in Gwens und Harrisfords Obhut zu tun haben, bleibt ihnen nur eins: zusammenarbeiten.

Zwischen knisternden Flirts, hitzigen Wortgefechten und einem mürrischen, sprechenden Kater steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss, nämlich das Schicksal der ganzen magischen Welt.

Der Schreibstil hat mich gleich sehr gut gefallen, er liest sich sehr leicht und angenehm und deshalb wollte ich das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Idee der magischen Tiermedizin fand ich sehr interessant und eine richtig spannende Idee die hier auch gut in die Geschichte gepasst hat. Auch die magische Welt wird gut beschrieben und ich mochte es sehr, dass es sich hier um eine magische Welt in unserer modernen Welt handelt. Manchmal hätte ich mir aber noch mehr, beziehungsweise früher mehr Infos über die Magie in der Welt gewünscht, das war mir manchmal nicht ganz klar.

Gwen mochte ich als Charakter gerne, gerade am Anfang ist sie sehr zielstrebig und lässt sich auch durch nichts von ihrem Traum abbringen das fand ich toll. Harrisford war erst sehr arrogant aber wenn man hinter die Fassade blickt, habe ich ihn zum Ende hin fast noch mehr gemocht als Gwen.

Die Geschichte ist spannend, interessant, mal actionreich aber es gibt auch spicy-Szenen. Etwas nervig fand ich allerdings, dass die Protagonisten immer wieder deutlich jünger gewirkt haben wie mitte 20. Da habe ich oft gedacht ich hätte es hier mit Teenagern zu tun.

Insgesamt aber ein wirklich toller Auftakt der Reihe, mit viel Magie und tollen fantasievollen Tieren und Charakteren. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

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Wunderbares Buch von innen und außen

Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan

Das Cover ist schon ein Blickfang, aber ich habe eher mit einer seichten Geschichte gerechnet. das mich das Buch so in seinen Bann ziehen würde, hätte ich nicht erwartet und bin absolut positiv überrascht worden!

Inhaltlich dreht es sich um Roz die nach dem Tod ihrer Mutter Australien den Rücken kehrt.

Sie trägt nur einen Ring mit einem leuchtenden Opal bei sich, ein Erbstück, das sie bei der Räumung ihres Zuhauses entdeckt hat.

In London, zwischen den antiken Schätzen eines kleinen Ladens, fühlt sie sich auf beinahe mystische Weise von einem Gemälde angezogen, das vier Felsen an der Küste Schottlands zeigt. Von einer unstillbaren Sehnsucht getrieben, reist sie nach Skara, in die Heimat der verstorbenen Malerin.

Gemeinsam mit Drew, einem charismatischen Inselbewohner, enthüllt Roz nicht nur die Geschichte einer großen Liebe, sondern auch das tragische Geheimnis von vier Schwestern, das ihr eigenes Leben für immer verändern wird .

Der Schreibstil ist sehr locker zu lesen und ich wollte einmal mit dem Buch begonnen immer wissen wie es weiter geht. Auch die Beschreibungen der Landschaft hat mich wirklich umgehauen, ich hatte alles so schön vor Augen!

Die Charakteren wurden alle authentisch beschrieben und vorallem Roz war mir sehr schnell sympathisch. Aber auch Drew hat es mir nicht schwer gemacht ihn zu mögen und so konnte ich richtig gut mit ihnen mitfiebern und habe die Geschichte sehr genießen können!

das Buch ist nicht nur eine seichte Liebesgeschichte, mit etwas Familiengeheimnis wie zunächst erwartet. Sie ist so berührend, überraschend und auch voller Spannung das ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte, bis zum Schluss!

Ich freue mich schon jetzt sehr auf den nächsten Teil der Reihe, den der Auftakt konnte mich absolut von sich überzeugen.

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Das Internet- großes Glück oder Gefahr?

Just Watch Me von Lior Torenberg

Dell Danvers braucht dringend Geld. Ihre Schwester liegt im Koma, das Krankenhaus will die lebenserhaltenden Maschinen abstellen.

In ihrer Verzweiflung startet Dell einen siebentägigen Livestream, um Spenden zu sammeln: schlagfertig, wütend, voller Schmerz und Schärfe - im wahrsten Sinne des Wortes, denn bald feiert das Internet ihre Chili-Challenges.

Je größer die Aufmerksamkeit, desto mehr entgleitet ihr die Kontrolle. Wie viel kann man von sich preisgeben, ohne sich selbst aufzugeben?

Mich hat das Thema des Buches und der Klappentext schnell faszinieren können. Wie wichtig ist heutzutage das Internet, manche verdienen viel Geld damit, haben Fans und Follower. Da stellt sich immer wieder die Frage: Internet-Fluch oder Segen?

Dieses Buch geht dem Thema mit viel Atmosphäre und Leidenschaft auf den Grund. Ich mochte zum Beispiel den Schreibstil sehr, der nicht nur Fließtext, sondern auch Chatnachrichten vereint. Das macht das Thema noch echter und greifbarer und man hat sich wirklich sehr nah an diesem Thema "Livestream" gefühlt.

Dell Danvers als Protagonistin ist nicht immer ganz einfach zu verstehen für mich als Leser. Sie handelt teils aus Trotzigkeit und sehr impulsiv und reflektiert das Verhalten in dieser Zeit wenig. Hier ist es mir manchmal schwer gefallen an sie als Mensch ranzukommen.

Das Buch ist auf jeden Fall sehr fesselnd und interessant geschrieben und einmal mit dem lesen angefangen ist es mir schwer gefallen das Buch aus der Hand zu legen. Man fiebert schon sehr mit und möchte immer wissen wie es weiter geht, es entwickelt sich eine Sogwirkung.

Andererseits ist es schon auch nichts für schwache Nerven, denn es geht hier auch darum die eigenen Grenzen zu testen und wie weit man eigentlich gehen kann/würde.

Ich finde das Buch richtet sich an ein breites Publikum, es ist auf jeden Fall etwas für junge Erwachsene, die ja auch viel in der Welt des Internets unterwegs sind, aber auch andere interessierte Leser werden sicher in den Bann gezogen werden. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 Sterne.

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Eine sehr berührende Liebesgeschichte!

Das Echo deines Namens von Diana Ak

Ein Neuanfang in New York das ist alles, was Brittany Haris wollte, doch zwischen beruflichem
Erfolg und einer unerwarteten Begegnung mit Alex Sullivan, ihrem charismatischen und
verschlossenen Chef, wird sie in eine Welt aus Gefühlen und Geheimnissen gezogen.

Am Ende schreibt das Leben seine eigenen Regeln.

Ein Moment reicht aus, um alles zu verändern. Ein Tag, der Brittany zwingt sich ihren tiefsten Ängsten und Fragen zu stellen: Was bleibt, wenn alles zerbricht?

Der Schreibstil der Geschichte ist sehr leicht und locker zu lesen, ohne große Schnörkel kommt man beim Lesen gut vorran und ich habe die Geschichte in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Autorin hat ausserdem ein Händchen dafür die Personen sehr nahbar zu beschreiben und so konnte ich mir die Gedanken und Gefühle der drei Protagonisten sehr gut vorstellen. Sie waren echt und authentisch und vorallem Brittany war mir schnell sympathisch.

Es gab aber auch immer wieder interessante Wendungen in der Geschichte mit denen ich nicht gerechnet habe, dazu gehörte zum Beipiel wie sich Alex und sein Freund Nathan überhaupt kennen gelernt haben und auch wie der schicksalhafte Tag von 9/11 für die drei Personen enden wird.

Eine unglaublich schöne, berührende und besondere Geschichte, die einem das Herz erwärmt. Manchmal humorvoll, manchmal etwas traurig aber vorallem so hoffungsvoll und wunderschön!

Ich empfehle das Buch wirklich allen weiter, die an besonderen und berührenden Liebesgeschichten ihre Freude haben!

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