Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marw76:
Hat mir sehr gefallen!
Fräulein Renée und das kartografische Komplott von Kaja Grimme
Deutschland, 1908
Caspar Schütze heuert als Chronist bei der 17-jährigen Renée Graf an.
Das erste Abenteuer erwartet sie auch schon bald in Form einer Leiche, die sie in einem alten Forsthaus entdecken. Eine Spur führt zur ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft Württemberg.
Ich hatte so viel Spaß beim Lesen dieses aussergewöhnlichen Buches! Der Schreibstil ist für Jugendliche optimal und alles liest sich leicht und fesselnd, man möchte gar nicht aufhören, wenn man einmal mit lesen angefangen hat!
Es geht zu historischen Plätzen nach Stuttgart und Umgebung, man lernt zum Beispiel die Wilhelma kennen.
Ich mochte das sehr gerne, da man super googeln kann wie die Orte wirklich aussehen, beziehungsweise ausgesehen haben.
Renée und Caspar sind beide eigenwillige Charaktere, die beide sehr besonders sind, aber dabei auch sehr sympathisch. Das miträtseln macht daher auch umso mehr Spaß!
Der Kriminalfall ist spannend und abwechslungsreich, führt zu einer geheimnisvollen Gesellschaft und man lernt im Buch noch ganz nebenbei etwas über die historische Geschichte dazu. Den oder die Täter habe ich nicht kommen sehen und es gab einige tolle Wendungen in der Geschichte. Der Rätselspaß war sehr groß!
Schönes Buch für junge Leser
Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich von Britta Sabbag
Tyl träumt davon, Ritter zu werden, doch sein Schicksal scheint ein anderes.
Er rettet einem verletzten Adler das Leben und dieser bringt ihn ins geheimnisvolle Tal der Adlerreiter.
Dort kämpft Tyl mit anderen Kindern gegen den finsteren Lord und seine Falkenreiter, die das Land bedrohen.
Meinem Sohn hat die Geschichte gut gefallen.
Der Schreibstil ist leicht zu lesen und verständlich für die Altersgruppe ab 8 Jahren.
Mit Tyl konnte mein Sohn schnell mitfühlen, denn er hat es in seiner Familie nicht leicht und wird dort nicht gut behandelt, deshalb ist der Adler so etwas wie sein erster Freund und Beschützer.
Die Geschichte liest sich flott und gut, an manchen Stellen hätte sie noch ein wenig Tiefgang vertragen, aber sehr empfehlenswert für junge Leser.
Die Geschichte endet actionreich, spannend und etwas traurig und macht Lust den zweiten Teil zu lesen und die Geschichte von Tyl und seinem Adler weiter zu folgen.
Meinem Sohn hat der zweite Teil wieder richtig gut gefallen!
Secret Forest Academy. Der Seelendieb von Tina Stein
Inhalt: Seit Avas Eltern spurlos verschwunden sind, ist in ihrem Leben nichts mehr so, wie es mal war. Hätte ihr irgendjemand erzählt, dass es sprechende Bären und eine geheime Schule gibt, in der alle in Baumhäusern wohnen und von Stinktieren schikaniert werden, hätte sie ziemlich sicher kein Wort davon geglaubt.
Doch genau zu dieser Schule, die mitten im Redwood-Nationalpark im Norden Kaliforniens liegt, führt sie die einzige Spur ihrer Eltern. Zusammen mit ihrem Seelentier Spirit und dem unergründlichen River begibt Ava sich auf eine gefährliche Suche auf der anderen Seite des Schattenportals. Sind sie schon stark genug für das, was dort auf sie wartet?
Meinung meines Sohnes: Mein Sohn kannte bereits den ersten Teil der Reihe, dieser hat ihm schon richtig gut gefallen, deshalb wollte er nun auch unbedingt wissen wie die Geschichte weitergeht und es hat sich sehr gelohnt! Der Schreibstil ist wieder leicht verständlich geschrieben und passend für die Altersgruppe, mein Sohn hatte keine Probleme das Buch zu lesen. Es hat ihm auch so gut gefallen, dass er in jeder freien Minute wissen wollte wie die tolle Geschichte rund um Protagonistin Ava weitergeht!
Die Personen und Figuren fand mein Sohn schon im ersten Teil sympatisch, jetzt sind sie ihm noch mehr ans Herz gewachsen. Die Geschichte ist laut meinem Sohn die ganze Zeit über mitreißend und Spannend gewesen und er hat das Buch deshalb sehr gerne gelesen. Ein paar Fragen bleiben am Ende für einen dritten Teil der Reihe offen und mein Sohn ist dann auf jeden Fall wieder an Bord und freut sich jetzt schon darauf! Ihm hat es großen Spaß gemacht und deshalb wird das Buch auf jeden Fall weiterempfohlen.
Distanziert geschrieben und mit Längen
Immergrün von Ruth Olshan
Ruth reist nach Litauen, um die Urnen ihrer Mutter und Großmutter in der lang verlorenen Heimat der Familie beizusetzen.
Sie erinnert sich in Rückblenden an ihre Kindheit nach der Emigration in den siebziger Jahren. Zunächst ging es für die Familie nach Israel und später nach Deutschland.
Sie haben mit Bürokratie aber auch mit persönlichen Problemen zu kämpfen.
Der Schreibstil des Buches liest sich einfach, aber sehr distanziert und wenig emotional, was ich so nicht erwartet hatte. Immer wieder gab es im Buch auch Längen und Stellen die sich zäh gelesen haben und ich musste mich manchmal zwingen weiterzulesen.
Es ist sicher nicht leicht seine Familiengeschichte als autobiografischen Roman aufzuschreiben, und vielleicht hat die Autorin deshalb die Distanz für das Schreiben gebraucht, aber leider ist mir dadurch die Geschichte und die Personen fremd geblieben.
Leider war das Buch nichts für mich, es gab ein paar Stellen im Buch die ich gerne gelesen habe, aber zum größsten Teil ist die Handlung entweder so dahingeplätschert, oder sie war sehr deprimierend zu lesen. Schwierig war für mich auch nachzuempfinden warum sie so lange in Deutschland geblieben sind, wenn sie sich wenig wohl gefühlt haben.
Leider nicht mein Buch, ich hatte es mir emotionaler erwartet und hatte mir auch eine andere Handlung gewünscht.
Eine historische Geschichte mit Wendungen und voller Spannung
Das Haus in Charlottenburg von Beate Sauer
Die Geschichte handelt im deutsches Kaiserreich um 1890
Elise wächst durch einen Schicksalsschlag in ärmlichen Verhältnissen auch, sie träumt jedoch davon eine gefragte Schneiderin zu werden.
Der Architekten Johann kämpft derweil um einen genossenschaftlichen Bau um die Wohnungsnot von einigen zu mindern.
Die beiden lernen sich kennen und wollen mit ihrem Bekannten Louis den Wohnungsbau in Berlin voranzutreiben und eine Heimat für bedürftige Menschen schaffen.
Ausserdem begleitet der Leser die Baronin von Rienäcker, eine Wohltäterin Berlins die es zunächst gut mit Elise meint. Doch kann man den mächtigen Menschen in Berlin trauen?
In die Geschichte findet man schnell hinein, die Charaktere sind mir gleich sympathisch gewesen und ich habe ihrem Handlen gerne gefolgt.
Spannend war auch, dass man sich immer wieder in die Baronin von Rienäcker hineinversetzen kann, da das Buch auch aus ihrer Sicht geschrieben wurde.
Die ganze Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben und man ist nah am Geschehen dran. Es gibt viele Wendungen und Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.
Das Leben um 1890 wird sehr gut beschrieben und man kann sich als Leser richtig in die Zeit hineinversetzen, wo es reichen Menschen so gut ging und die ärmeren mit allen möglichen Problemen zu kämpfen hatten.
Auf jeden Fall eine tolle Geschichte über den ersten genossenschaftlichen Bau. Ich kann mir vorstellen das viele Leser begeistert von diesem Buch sein werden, so wie ich es war!
Mal ein ganz anderer Krimi
Geisterreich Berlin von Jens Benjamin Plath
Bernd aus der E-Bike-Staffel fliegt durch ein seltsames Ereignis vom Fahrrad und wird krank geschrieben.
Durch den Unfall kann er mit einem Mal Geister sehen, unter anderem den von Ernst Gennat, Berliner Kriminallegende und seit 1939 tot.
Da Bernie sonst nichts zu tun hat, widmet er sich in der Zeit seiner Krankschreibung gleich zwei Kriminafällen, einer führt zurück ins Jahr 1920, der andere ist gerade in einem Berliner Nobelbordell passiert.
Bernie stellt sich der Frage was der Tod eines hochbetagten Bankiers in der Jetztzeit mit dem Tod eines Barons vor über hundert Jahren zu tun hat.
Der Schreibstil ist locker-leicht und man fliegt deshalb nur so durch die Seiten. Es gibt in der Geschichte auch einiges an Humor, deshalb würde ich den Fall als Übersinnlichen-Cosy-Crime einstufen.
Ich fande das Buch wirklich toll zu lesen, da die beiden Kriminalfälle schon speziell waren, wobei mir der Krimi in der Vergangenheit noch besser gefallen hat. Schade das dieser eher im Hintergrund behandelt wurde.
Leider fand ich das Ende des Buches und die Auflösung des Falles in der Gegenwart etwas wirr und konnte dies nicht ganz nachvollziehen. Die Auflösung des Falles der Vergangenheit war aber schlüssig.
Ich hätte allerdings gedacht das die Mordfälle noch mehr miteinander zu tun haben und man auch mehr in die Vergangenheit ermittelt hätte.
Die Charaktere sind sympathisch und originell, besonders gefällt mir, dass hier mal ein etwas naiver und chaotischer Mann von einer Powerfrau beschützt wird.
Wer übersinnliche Kriminalfälle mag, der kommt hier bestimmt auf seine Kosten.
Lehrreiches Buch für ältere Kinder und/ oder Erwachsene
Die verborgenen Bilder von Maja Ilisch
Friekes Welt bricht in einem Augenblick am Frühstückstisch in tausend Scherben! Ihre Eltern erklären sie würden sich trennen, da ihr Vater mit seinem neuen Freund zusammen ziehen möchte. Und dann wird Frieke auch noch aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und in ein Haus ziehen das schon vor über 100 Jahren gebaut wurde!
In der neuen Wohnung kommen unter den Tapeten alte Zeichnungen zum Vorschein und wenn Frieke diese Bilder berührt, kann sie in die Vergangenheit reisen! Dort trifft sie auf Ilsabeth die im Jahr 1928 in dieser Wohnung mit ihrer Familie lebt.
Immer öfter reist Frieke in die Vergangenheit zu der Familie bis sie eines Nachmittags beim Tee ein ganz anderes Bild dieser Menschen kennen lernt...
Die Gefühlswelt von Frieke nach der Trennung der Eltern wird wirklich ganz fantastisch und nachvollziebar beschrieben! Man erlebt die Einsamkeit, die Wut und die Verzweiflung ganz nach mit dem jungen Mädchen mit und alles wird sehr authentisch beschrieben!
Ausserdem lernen vorallem Kinder einiges über die Zeit der späten 20er Jahre kennen, die ersten Kinos und wie es sich in einer so großen Familie lebt, aber auch die Schatten der Zeit.
Deshalb ist das Buch auch eher etwas für ältere Kinder und Erwachsene Leser, da die düstere Zeit sehr eindrücklich eingefangen wird.
Die Geschichte ist die ganze Zeit über spannend und interessant erzählt, nur das Ende finde ich dann ein bisschen zu schnell erzählt und die Wandlung von Frieke kommt zu plötzlich in meinen Augen. Hier hätten ein paar Seiten noch gut getan.
Insgesamt ein tolles Buch über den Verlust einer heilen Familie und wie etwas neues darauf entstehen kann. Und sehr lehrreich lernen Kinder etwas über die späten 20er Jahre kennen.
Geschichtlich gut, aber ohne roten Faden
Berchtesgaden von Carolin Otto
Berchtesgaden im Mai 1945.
Die Lieblingsstadt des Führers kapituliert, die US-Amerikaner übernehmen die Regierung, unter ihnen ist der jüdische Emigrant Frank Rosenzweig, der auf Nachricht überlebender Verwandter hofft, und seine Freundin, die glamouröse Kriegsreporterin Meg.
Die 19-jährige Sophie deren Heimat Berchtesgaden ist, tritt eine Stelle beim Military Government an und wird hier mit der Wahrheit über die deutschen Verbrechen konfrontiert und verliebt sich in den schwarze GI Sam .
Sophies Bruder ist derweil ein ehemaliger Soldat der Waffen-SS und versteckt sich vor den Amerikanern.
Der einst zum Tode verurteilte Bürgermeister Rudolf Kriss versucht die Stadt wieder aufzubauen.
Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Es lässt sich meist gut und flott lesen und der Schreibstil ist angenehm, es sind aber auch immer wieder Passagen dabei die sich ziehen.
Geschichtlich hat mir das Buch gut gefallen, weil die Autorin hier sehr viele wahre historische Begebenheiten vereint, diese aber auch in großen Teilen nur anreißt und nicht in die Tiefe geht. Mir gefällt es besser wenn man nicht so viele Themen behandelt und diese dafür dann mehr in die Tiefe gehen. Dennoch habe ich wieder einiges über die Nachkriegszeit lernen können.
An die Personen bin ich leider nicht so richtig rangekommen, da sie zu viel gewechselt haben und immer nur Situatonen beschrieben wurden, die Gefühle und Gedanken der Figuren wurden meistens eher hinten angestellt.
Ein interessantes Buch durchaus, aber für mich eher ein spannendes Geschichtsbuch als ein Roman, denn dafür fehlte etwas der rote Faden in der Geschichte.
Dennoch lesenswert, wenn man mehr über die Hintergründe der Nachkriegszeit lesen möchte, dann kann ich es weiterempfehlen.
Gut recherchierter Roman über eine jüdische Medica
Hiobs Tochter von Peter Orontes
Cover: Das Cover des Romans ist schlicht aber dafür sehr edel und ich mag diesen dunklen Blauton sehr gerne. Er passt auch zu den eher düsteren Themen des Romans.
Inhalt: Deggenfeld im Jahre 1338. Die junge Miriam, eine ausgebildete Medica und Jüdin, stürzt in ein Netz aus Intrigen und Gefahr, als sie zufällig eine Verschwörung belauscht.
Im Schatten wachsender Spannungen und angesichts einer drohenden Attacke auf die jüdische Gemeinde, muss Miriam Mut, Klugheit und Tatkraft beweisen, um ihre Liebsten zu beschützen und Gerechtigkeit zu suchen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn Miriams eigenes Leben und dass ihrer Tochter Rebecca ist, eng mit der Verschwörung verknüpft. Und auch wenn Miriam als Ärztin einiges an Ansehen genießt und so an manche Information gelangt, bleiben ihr als Frau und Jüdin viele Privilegien verwehrt.
Meine Meinung: Ich lese zurzeit supergerne historische Romane, die mich mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich der Klappentext schon angesprochen hatte. Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist wirklich angenehm, bildlich und es hat sich ein sehr schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten geradezu dahinfliegen lässt. Somit habe ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist zwar eher langsam und gemächlich, aber Längen gab es im Buch dennoch nur sehr selten, da die Handlung immer spannend gewesen ist. Besonders sympathisch war mir in diesem Buch die Protagonistin Miriam, die ein sehr großes Medizinwissen mitbringt und mich damit immer wieder faszinieren konnte! Im Buch geht es einerseits um die Medizin einer jüdischen Media, aber auch um Intrigen, Plagen und Bedrohungen die sich vorallem gegen jüdische Menschen gerichtet haben. Es war spannend zu lesen, aber auch grausam und ich musste öfter schlucken. Der Roman endet mit einem kleinen Cliffhanger und ist, im Vergleich zum restlichen Buch, etwas schnell und abrupt erzählt, jedoch hat mich der Roman sehr gut unterhalten und mich wieder etwas dazulernen lassen. Auch das Nachwort des Autors ist sehr lesenswert und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Von mir erhält das Buch 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Toller historischer Roman mit interessantem Themengebiet
Die Kryptografin von Hanna Aden
Cover: Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und passt gut zum Inhalt der Geschichte. Margot als Protagonistin ist darauf zu sehen und ausserdem sieht man Verschlüsselungen auf dem Cover und weiss daher auf dem ersten Blick worum es grob geht.
Inhalt: München in den frühen 1950er Jahren: Die junge Margot ist stolz, als eine der wenigen Frauen einen Studienplatz für Mathematik an der LMU bekommen zu haben.
Bei einer Vorlesung fällt sie durch außergewöhnlich kluge Fragen auf und erregt damit die Aufmerksamkeit eines Gasthörers, der für die Operation Gehlen, den Vorläufer des Bundesnachrichtendienstes, arbeitet. Aufgrund ihrer Begabung bietet er Margot eine Stelle in der Decodierungsabteilung an, welche sie voller Aufregung annimmt. Doch die Freude über die neue Aufgabe weicht bald Ernüchterung, denn in dieser für Margot vollkommen neuen Welt haben immer noch die Männer von früher das Sagen und es fällt ihr schwer, sich zu behaupten. Ihre Hoffnungen auf eine bessere Zukunft scheinen vergebens und sie steht kurz davor, zu kündigen. Einzig ihre Freundin Sue bestärkt sie darin, ihren Weg zu gehen. Sie träumt von einem besseren Leben und davon, eines Tages als Journalistin für die Rechte der Frau zu kämpfen. Gemeinsam besuchen die beiden jungen Frauen Diskussionsabende im Amerika-Haus, wo Margot auf den einfühlsamen und politisch aktiven Willi trifft. Doch ihre Aufgabe beim Geheimdienst macht es Margot nicht leicht, Privates und Berufliches zu trennen …
Meine Meinung: Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das sich um eine Kryptografin dreht. Ich wurde auch wahnsinnig gut von dem Roman unterhalten und würde mich auch über weitere Bände freuen. In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, bildlich und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Überhaupt hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt, langweilige Passagen sucht man hier vergebens. Richtig ans Herz gewachsen ist mir Margot, die es zu dieser Zeit als Frau in der Uni und später in ihrem Berufsfeld nicht ganz so einfach hat. Aber sie hat nie aufgegeben und hat sich nach und nach zu einer starken Persönlichkeit entwickelt. Mit ihr konnte ich mich richtig gut identifizieren. Ebenfalls ein sympathischer Charakter ist Sue, die es in ihrem bisherigen Leben nicht leicht hatte und für ihre Familie immer wieder ihre Träume, Reporterin zu werden, zurückstecken muss. Auch ihre Geschichte ist sehr berührend und nahbar zu lesen und konnte mich immer fesseln. Die Themen Kryptografie und Geheimdienst werden in diesem Buch spannend und interessant behandelt und ich habe einiges dazulernen können. Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, aber da noch ein paar Fragen offen sind, hoffe ich sehr auf einen weiteren Band mit den zwei bezaubernden Protagonistinnen! Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe gerne die volle Punktahl.











