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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marw76:

Hexen, Dämonen und Herbstmagie

Spookily Yours von Jennifer Chipman

Cover: Das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen, die Farben sind schön kräftig und erinnern an den Herbst und die bald beginnenden Halloween- Tage. Beide Protagonisten sind auf dem Cover zu sehen und der Hintergrund mit den Friedhofsteinen und Kürbissen runden die magisch- herbstliche Atmosphäre perfekt ab.

Inhalt: Willow ist eine Hexe, das ist jedoch nichts Ungewöhnliches in dem kleinen Städtchen Pleasant Grove, in dem es vor Magiebegabten nur so wimmelt. Trotzdem spürt sie, dass das einsame Leben hier für sie nicht alles ist. Zwar liebt sie die Arbeit in dem kleinen Café ihrer Schwester, doch für immer sieht sie sich dort nicht. Als ihr ein sprechender schwarzer Kater über den Weg läuft, der ihr mitteilt, ein verfluchter Dämon zu sein und sie um ihre Hilfe bittet, wittert Willow ihre Chance, mehr Pepp in ihren Alltag zu bringen. Mithilfe von Mondschein, Kräutern und dem richtigen Zauberspruch kann sie Damien wieder in seine menschliche Gestalt verwandeln und kann ihren Augen nicht trauen, was für ein ansehnliches Exemplar eines Mannes da vor ihr steht. Kann Willow ihm und seiner Anziehungskraft widerstehen, immerhin ist er doch ein Dämon? Und wieso und von wem wurde Damien überhaupt erst verwandelt?

Meine Meinung: Ich lese immer wieder sehr gerne kurzweilige Liebesgeschichten mit einem Hauch von Magie und Halloween- Flair. Deshalb wusste ich gleich als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, dass es genau mein Fall sein wird. Ich wurde auch gut unterhalten und bin regelrecht durch das Buch geflogen. In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht und deshalb hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich finde es zudem super, dass die Geschichte im Wechsel aus der jeweiligen Sicht von Willow und Damien erzählt wird. Dies macht die Handlung abwechslungreicher und so kann man sich außerdem besser mit den Charakteren identifizieren und ihr Denken und Handeln nachvollziehen. Willow ist eine sympathische junge Frau, die manchmal noch etwas naiv wirkt, aber ihr Herz am rechten Fleck hat, Damien dagegen ist manchmal etwas besitzergreifend, aber ich habe auch ihn bald ins Herz geschlossen. Beide passen sie gut zusammen und ergänzen sich. Ich musste bei dieser Geschichte manches Mal schmunzeln und wurde auch immer gut unterhalten, auch wenn sie ziemlich gradlinig verlaufen ist, ausser ein paar kleine Überraschungen. Dafür ist die Atmosphäre des Buches wirklich schön magisch-herbstlich und das Städchen wurde wunderbar bildhaft beschrieben. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß mit diesem eher dünnen Buch und empfehle es gerne weiter. Von mir erhält er gute 4 von 5 Sternen.

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Wo bleibt da die Triggerwarnung?

The Book Eaters von Sunyi Dean

Cover: In das Cover hatte ich mich sofort verliebt, denn er ist düster und auf alt gemacht. Dazu der schöne Farbschnitt haben mich sehr schnell neugierig auf die Geschichte hinter dem tollen Cover gemacht.

Inhalt: In den Mooren Yorkshires lebt eine geheime Gruppe von Menschen, für die Bücher Nahrung sind, die alles verschlingen, was darin steht.

Devon gehört dazu - bis ihr Sohn mit einer dunkleren Art von Hunger geboren wird: nicht nach den Geschichten in Büchern, sondern nach denen in den Köpfen der Menschen. Er ist ein 'Seelenfresser', eine 'Abart', die meist schon bei der Geburt gnadenlos getötet wird. Doch Devon schwört ihn zu retten und flieht mit ihm in die Welt der Menschen, verfolgt vom eigenen Clan und seinen schrecklichen Handlangern, den ‘Rittern’. Um zu überleben, ist sie gezwungen, schlimme Dinge zu tun. Hoffnung verspricht nur ein mysteriöser zweiter Clan. Doch die Hoffnung trügt.

Meine Meinung: Auf dieses Buch war ich nach dem Lesen des Klappentextes wirklich total gespannt, aber leider wurde ich sehr enttäuscht. Es war sogar ein kleiner Kampf, das Buch überhaupt zu Ende zu lesen. Schade, denn die Story hätte wirklich Potenzial gehabt. Der innere Kampf das Buch zu lesen lag nicht etwa daran, dass es super langweilig gewesen wäre, das Problem war die massive Brutalität, die ich so in keiner Weise erwartet hatte! Ich muss dazusagen, dass ich schon wirklich viele Thriller und Horrorbücher gelesen habe, die für mich alle kein Problem dargestellt haben und ich habe auch wahrlich keine schwachen Nerven, aber wenn SPOILER/TRIGGER: Babys gequält werden SPOILER ENDE, dann hört es bei mir wirklich auf! Und das war nicht nur einmal, nein, weil es ja "so schön war" wird fast die gleiche Szene sogar zweimal in ihrer ganzer Abartigkeit beschrieben. Wäre es keine Leserunde gewesen, hätte ich das Buch ganz klar abgebrochen. Und ich war schon wirklich entsetzt, dass im gesamten Buch keine einzige Triggerwarnung zu lesen ist! Es wird ja nicht mal als Horror oder Thriller gekennzeichnet sondern als Roman. Ich kann mir vorstellen, dass es einigen Lesern so gehen wird wie mir, vorallem Eltern, die selbst Kinder haben. Zudem hat mir der Schreibstil nicht richtig zugesagt. Mein Lesefluss wurde immer mal wieder gehemmt, dies hat mich ziemlich gestört, denn ich habe mich teilweise richtig durch die Seiten kämpfen müssen. Auch die Protagonisten konnten mich leider auch nicht wirklich fesseln. Ich konnte mich zu keiner Zeit mit nur einem richtig identifizieren, was schade ist, denn das ist für mich bei einem Buch mit das wichtigste. Die Grundidee ist wirklich richtig toll bei diesem Buch aber sowohl die zähen Passagen und vorallem die unendliche Gewalt in der Geschichte, die nicht mal vor den kleinsten, unschuldigsten halt macht, haben meinen Lesespaß sehr vermiest. Ohne diese viele Gewalt und ohne die unbereifliche Brutalität wäre das Buch wirklich gut geworden, so kann ich potenzielle Leser nur warnen sich eine Rezension mit Triggerwarnungen zu suchen.

Triggerwarnung: - Misshandlung von Babys, schwere Gewalt

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Für dich würde ich durch die Hölle gehen

Anima Daemonis von Mandy Rauch

Cover: Das Cover hat mir gleich sehr gut gefallen, es ist düster gehalten und passt zum Thema Hölle, Schuld und Feuer. Es hat mich direkt neugierig gemacht und deshalb wollte ich auch mehr über das Buch erfahren und die Geschichte lesen. Ausserdem ist der Farbschnitt an den Seiten des Buches natürlich ein echter Hingucker.

Inhalt: Änlin lässt ihren Körper und ihre Welt hinter sich, um in die Tiefen der Hölle hinabzusteigen. Dort, wo Dämonen herrschen, Seelen unter Qualen geläutert werden und Hoffnung nur eine flüchtige Illusion ist, sucht sie nach einem einzigen Wesen: Mephisto, dem Kriegsverbrecher, einem Gefangenen der Höllenkönigin- dem Dämon, dem sie ihr Leben verdankt. Doch Änlins Weg zu ihm ist voller Hindernisse. Gemeinsam mit der Dämonin Nepthys stellt sie sich der Dunkelheit, ihrem eigenen Misstrauen und einer Macht, die mit Änlins Verbindung zu Mephisto ein grausames Spiel treibt. Denn in der Hölle sind Schuld und Unschuld nur schwer zu unterscheiden, und die Wahrheit kommt immer ans Licht.

Meine Meinung: Der Schreibstil hat mir gleich gut gefallen, er ist sehr locker und leicht gewesen und dabei sehr bildlich. Der Schreibstil hat gut zum Genre gepasst und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich hatte das Buch in wenigen Tagen gelesen, da ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Die Autorin hat die Hölle und die Wesen darin anschaulich und atmosphärisch beschrieben und so gab es auch immer eine gewisse Dunkelheit in diesem Buch, die gut zur Geschichte gepasst hat. Da Kapitelweise wechselnd aus Sicht von Änlin und Mephisto geschrieben wurde, hatte man direkt einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt von beiden Protagonisten. Ausserdem wird in Rückblenden immer wieder etwas aus der Vergangenheit von Änlin erzählt, dies hat die Geschichte noch abwechslungsreicher gemacht. Ich mochte beide Protagonisten gerne und auch Nepthys war eine richtig coole Begleiterin. Die Gefühle von Mephisto und Änlin waren immer sehr gut spürbar, auch wenn sie sich im Buch kaum wirklich begegnen. Ich fand es richtig spannend die verschiedenen Abschnitte der Hölle kennen zu lernen und es waren richtig gute, bzw. gemeine Ideen dabei! Der Mittelteil des Buches hat sich etwas in die Länge gezogen, dafür aber konnte mich das Ende dann richtig überraschen und ich fand es klasse! Hier werden sich die Geister sicherlich scheiden, denn es ist auf jeden Fall mal was ganz anderes und eigenes! Ich wurde sehr gut von dieser tollen Fantasygeschichte unterhalten und das Ende hat mich wirklich mal (positiv) überrascht, deshalb vergebe ich gerne 4,5 von 5 Sternen.

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Emotionale Geschichte die nach Frankreich führt

Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern

Cover: Das Cover zeigt den winden atlantischen Ozean, das Buch passt daher ideal zur Geschichte. Ich selbst war schon in St. Malo und in der Bretagne und kenne die wilde und aufgebrauste See dort und das Cover zeigt diese Natur ganz wunderbar und macht Lust auf die Geschichte hinter dem Bild.

Inhalt: Nach dem Tod seines Vaters verlässt Yann Paris, um sich in Saint-Malo in dem Haus seiner Kindheit niederzulassen. Erinnerungen an unbeschwerte Sommer an der Seite seines Zwillingsbruders werden wach: Wie sie als Kinder den hüpfenden Wellen auswichen und mit dem Segelboot die Küste erkundeten. Hier, gegenüber der Insel Cézembre, wurde das Schicksal der Familie Kérambrun geschrieben. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts heiratete sein Urgroßvater die Frau, die er liebte, und gründete eine florierende Reederei, die an die folgenden Generationen weitergegeben wurde. Im Arbeitszimmer der Familienvilla stößt Yann auf das beeindruckende Familienarchiv und entdeckt dort die verborgene Geschichte seiner Familie. Immer wieder führen die Spuren nach Cézembre, auf die kleine Insel vor Saint-Malo mit ihrer bewegten Geschichte.

Meine Meinung: Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Personen unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Da ich selbst schon in St. Malo war und den Ort kenne war das Buch für mich natürlich noch interessanter zu lesen. Ich kann daher nun sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Roman bin. Ich habe ihn von Anfang bis zum Ende regelrecht verschlungen. In die Geschichte habe ich ohne große Probleme hineingefunden. Der Schreibstil war schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Ein- ums andere mal war eine Lesepassage ein wenig langatmig aber dafür hat mich der poetische Stil der Autorin auch wieder begeistern können, sodass ich die Längen gut verzeihen konnte. Wie die Landschaft rund um St. Malo beschrieben wurde, war einfach nur toll und ich konnte mich an den Ort zurück träumen. Zudem hat sich ein in großen Teilen sehr schöner Lesefluss ergeben und ich hatte das Buch in wenigen Tagen gelesen. Ich wurde wirklich sehr gut von der Geschichte unterhalten und wollte das Buch kaum zur Seite legen, da ich immer wissen wollte wie es weiter geht. Auch die überraschenden und emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Für mich war dieser Roman ein wirklich tolles Buch, das mich auch in großen Teilen gefesselt hat. Ich vergebe dafür deshalb auch 5 Sterne.

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Voller Rätsel und Geheimnisse

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz

Cover: Das Cover ist wirklich ein Blickfang und wunderschön gemacht. In der Mitte ist Irida mit ihrer Flechtfrisur, im Hintergrund ist das geheimnisvolle Städchen Hohenburg zu sehen, mit seinen Burgen und unten im Bild sind die Höhlen zu sehen, die im Buch auch eine Rolle spielen. Das Cover passt einerseits super zum Inhalt und ist anderseits wirklich toll anzusehen.

Ein weiterer Pluspunkt ist auf jeden Fall auch der bezaubernde Farbschnitt des Buches, dass das Äußere des Buches sehr gekonnt abrundet.

Inhalt: Nächtliche Raubgräber im Maisfeld, ein rätselhafter Schlüssel und ein Vermisster in den Schlossberghöhlen - in denen es obendrein spukt! Irida und ihre Freunde, die „Furchtlosen“, gehen dem seltsamen Fall im beschaulichen Städtchen Hohenburg nach. Die mysteriösen Ereignisse führen Irida auf die Spur einer geheimen Anderswelt - und von bösartigen Wesen, die als Menschen getarnt unter den Einwohnern leben. Woher kommen sie? Was haben sie vor? Ist das mystische Reich in Gefahr? Irida und ihre Freunde wissen bald nicht mehr, wem sie vertrauen können. Und dann gibt es da noch ein allgegenwärtiges Kaninchen.

Meine Meinung: Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und ich hatte die Stadt Hohenburg, wie auch seine Einwohner und den Wald und die Höhlen sehr schön vor Augen und das Buch ist wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und das Buch war keine Sekunde langweilig. Anfangs habe ich ein wenig Zeit gebraucht um ganz ins Buch reinzukommen, denn das Buch handelt nicht nur von Irida und ihren Freunden, den "Furchtlosen", sondern das Buch wird auch aus Sicht von verschiedenen anderen Menschen und Wesen erzählt. Aber als ich dann ganz in der Geschichte drinnen war, wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Irida wie auch ihre Freunde werden sehr abwechslungsreich und gekonnt beschrieben, sie sind alle auf ihre Weise "Aussenseiter" an der Schule aber ihre Freundschaft ist stark und die Liebe zu Märchen und Sagen vereint sie. Die Geschichte steckt voller Geheimnisse und unterschiedlicher Wesen die ich richtig toll fand! Die Handlung hat mich sofort mitgerissen und, obwohl das Buch wenig Action hat, war es die ganze Zeit über sehr spannend und konnte mich richtig einnehmen. Wer auf Sagen- und Märchengestalten, düstere Höhlen, verwitterte Burgen und jeder Menge Geheimnisse steht, der sollte sich das Buch nicht entgehen lassen! Das Buch endet sehr offen und ich kann es kaum erwarten, wenn der zweite Band rauskommt, ich bin auf jeden Fall wieder mit dabei!

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Schöne Fantasygeschichte für Kinder

Die Bestimmung der Mondsteinkinder von Maike Harel

Cover: Das Cover ist wirklich schön gezeichnet und wirkt mystisch und magisch. Es passt hervorragend zur Geschichte und zeigt die gläserne Stadt, über deren Dächern die beiden Protagonisten mit dem Glügelpferd Sturm zu sehen sind. Ausserdem gibt es in den Buchklappen noch eine tolle, bunte Karte auf der die verschiedenen Orte eingezeichnet sind, die die Kinder auf ihrem Abenteuer bereisen.

Inhalt: »Den Mondstein in der Hand, von Schärfe und Verstand, Schwarz auf dem Haupt, einer Chance beraubt, die Haut rein und zart, das Herz stark und hart«, so lautet die Prophezeiung zur bevorstehenden Königswahl. In diesen Worten findet sich der 13-jährige Meelo, ein Perlentaucher mit Angst vor dem Wasser, selbst nicht gleich wieder. Trotzdem macht er sich auf den Weg zur Königslese. Dort lernt er Ria vom Stamm der Flügelhüter kennen, die ihn in ein schreckliches Geheimnis einweiht. Gemeinsam beschließen sie, die fliegenden Pferde vor Unheil zu beschützen!

Meine Meinung: Auch wenn ich nicht in die direkte Zielgruppe passe, lese ich doch immer gerne auch Kinder- und Jugendbücher. Vor allem, wenn sie noch einen Schuss Fantasy enthalten. Deshalb bin ich gleich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen. In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, passt daher ideal zu der Zielgruppe und es hat sich ein sehr schöner Lesefluss ergeben. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und ich hatte das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Zudem ist der Schreibstil auch schön bildlich, so dass man sich direkt im Geschehen wiederfindet und sich alles gut vorstellen kann, natürlich ist hier auch für Kinder die bunte Karte auf den Buchklappen hilfreich. Die einzelnen Charaktere sind sympathisch beschrieben, vor allem Meelo und Ria haben mir sehr gefallen, da sie sich nicht so leicht unterkriegen lassen und sich richtig in das Abenteuer stürzen, auch wenn es nicht gerade einfach für sie wird und der Ausgang umgewiss ist. Generell bleibt die Geschichte die ganze Zeit über spannend und man fiebert mit den Figuren richtig mit, bis zum spannenden Showdown! Es gab ausserdem die ein- oder andere Wendung in der Geschichte die wirklich überraschen konnte und die Spannung hoch gehalten hat. Ich wurde sehr gut unterhalten von dieser Fantasygeschichte und empfehle sie deshalb Kindern und auch Erwachsenen weiter, die das Genre mögen. Von mir erhält das Buch 5 von 5 Sternen.

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Lustiger Comic für geübte Leser

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen von Nicola Anker

Cover: Das Cover zeigt schon den Protagonisten Franky und sein neues Gruseltier Odi, die gemeinsam auf eine Katastrophe zusteuern. Mein Sohn fand das Cover sofort sehr cool und es hat ihn angeregt den Comic auch gleich lesen zu wollen.

Inhalt: Franky ist ein echter Katastrophen-Magnet. Ständig passieren ihm die unglaublichsten Dinge, sodass er beschlossen hat, alles in einem Fotobuch festzuhalten.

Dass Franky ein 3/4-Zombie ist, macht alles nicht einfacher, denn "anders sein" ist manchmal ziemlich anstrengend. Trotzdem ist sein erklärtes Ziel, ein berühmter Gruseltier-Fotograf zu werden. Gut, dass Franky mit Gruseltieren sprechen kann. Allerdings bekommt er Odi an die Seite gestellt - einen Schrumpfdrachen, der statt Feuer nur ekligen Schleim spuckt...Wenig hilfreich, wenn man auf der Suche nach dem eigenen coolen Gruseltier ist.

Unsere Meinung: Ich habe diesen Comic gemeinsam mit meinem 8- jährigen Sohn gelesen und er war gleich sehr begeistert als ich ihm das Buch gezeigt habe. Wie für einen Comic üblich gibt es hier viele, schöne und bunte Bilder und weniger Text. Die Schrift enthält kaum schwierige Worte, war aber doch ziemlich klein gedruckt, sodass sich der Comic auch erst für geübte Leser eignet. Mein Sohn kommt jetzt in die dritte Klasse und für ihn war es kein großes Problem, vorallem da wir im Wechsel gelesen haben. Die Illustrationen sind auch wirklich schön anzusehen und unterstützen die Geschichte gut. Die Bilder sprechen außerdem für sich und sind sehr humorvoll gezeichnet. Für meinen Sohn und mich hat die Geschichte etwas Zeit gebraucht um richtig in Fahrt zu kommen, aber nach einigen Kapiteln mussten wir gemeinsam laut lachen und haben die Witze und den Humor im Buch sehr genossen! Die Geschichte selbst bleibt die ganze Zeit unterhaltsam, mit vielen tollen Bildern und einer ordentlichen Prise Humor. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben, denn Franky und Odi haben auf jeden Fall Potential für weitere Bände und mein Sohn würde diese auch unbedingt lesen wollen. Wir vergeben für das Buch deshalb 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für geübte Leser, die mit kleiner Schrift zurecht kommen.

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Das Traumschiff zwischen Ost und West

Ein grenzenloser Sommer von Ralf Günther

Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und macht schon neugierig auf das Buch, die beiden Menschen an Bord des Schiffes geben einem schon ein Traumschiff- Gefühl und durch die Kleidung wird klar, dass das Buch nicht in der Gegenwart handelt, sondern uns zurück in die 80er Jahre führt.

Inhalt: Sommer 1988: Der zwanzigjährige Ronni und die Mittzwanzigerin Sabine lernen sich an Bord der MS Arkona kennen, einem Kreuzfahrtschiff der DDR. Sie ist Jurastudentin und reist in der gehobenen Klasse, er ist ein einfacher Steward. Sie lebt in Frankfurt am Main, er stammt aus Dresden. Ihre Reise führt sie nach Skandinavien, die großen Hafenstädte der Ostsee entlang, mit ausnahmslos westdeutschen Gästen, ostdeutscher Besatzung – und der Stasi an Bord. Ronni und Sabine fühlen sich bald zueinander hingezogen, obwohl ihre Lebenswelten so unterschiedlich sind. Treffen können sich die beiden nur heimlich. In der Schiffswäscherei tauschen sie sich über ihre Lieblingsfilme aus, über ihre Sorgen, ihre heimlichen Träume. Doch dann wird ihre Beziehung entdeckt, und die Staatssicherheit setzt Ronni unter Druck. Er muss sich entscheiden – für sein Land oder für die Liebe.

Meine Meinung: Der Schreibstil war locker und einfach zu lesen und deshalb sind die Seiten auch nur so dahin geflogen und ich hatte das Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Sehr bildhaft und lebendig beschreibt der Autor das Traumschiff- Gefühl an Bord der MS Arkona und die teils extravaganten Wünsche der Passagiere, denn damals war das Traumschiff noch eher der Elite der Gesellschaft vorbehalten. Da das Buch wechselnd aus Sicht von Ronni und Sabine beschrieben wird, liest sich die Geschichte abwechslungsreich und man kann sich noch besser in die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten einfühlen. Ronni war mir sehr schnell sympathisch, er genießt durch einen wichtigen Onkel mehr Privilegien als andere junge Männer in der DDR und ist anfangs auch etwas naiv aber im Laufe des Buches entwickelt sich der Charakter wirklich weiter und das war schön zu lesen. Mit Sabine musste ich erst warm werden. Sie hat ein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und wirkt anfangs recht zickig und unnahbar, auch sie entwickelt sich weiter aber ich hätte mir bei ihr noch ein wenig mehr Gefühl gewünscht. Besonders gut gefallen an diesem Buch haben mir die historischen Begebenheiten, die der Autor gekonnt in die Geschichte eingeflochten hat und die wirklich interessant zu lesen sind. Ich durfte etwas dazu lernen und das ganz nebenbei und mit Spaß. Das Buch ist Liebesgeschichte, Historie der DDR und sogar ein wenig Krimi in einem und das macht das Buch sehr unterhaltsam. Lediglich die Liebesgeschichte hätte ich mir noch ein wenig präsenter gewünscht, vorallem von Sabine. Die Geschichte ist insgesamt aber ein tolles Erlebnis und ein Mix aus verschiedenene Genre der mich bestens unterhalten kannte und mir wirklich gefallen hat, deshalb gebe ich hier gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Interessierte .

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Leider bleiben viele Fragen offen

Eden von Jan Costin Wagner

Cover: Das Cover ist sehr schlicht aber edel gehalten und die weisse Farbe erinnert ein wenig an Frieden und Stille. Darin ist ein Schemen zu erkennen und der groß gedruckte Titel "Eden", der sofort ins Auge springt. Das Cover passt mit seiner Schlichtheit gut zum Inhalt der Geschichte und der Titel konnte mich sofort in den Bann ziehen.

Inhalt: Die Geschichte dreht sich um die lebensfrohe Sofie, ihre Familie ist ein Glücksfall, denn sie selbst, ihr Vater Markus und ihre Mutter Kerstin geben einander Sicherheit und wissen auch, was dem jeweils anderen wichtig ist. Als Markus seine Tochter mit Konzerttickets für ihre Lieblingssängerin überrascht, geht für diese ein Traum in Erfüllung. Der Abend nimmt jedoch eine schreckliche Wendung: Auf dem Konzert wird ein Anschlag verübt, auch Sofie ist unter den Opfern. Das einst so glückliche Ehepaar verliert die Balance. Währenddessen spitzt sich die gesellschaftliche Situation zu und die Familie muss mitansehen, wie ihr Unglück politisch instrumentalisiert wird. Im Moment tiefster Verzweiflung erinnert sich Markus an die soziale Lebenskraft seiner Tochter und beschließt, nicht aufzugeben. Er sucht weiterhin das Gespräch und fasst sogar den gewagten Entschluss, die Familie des Mörders aufzusuchen!

Meine Meinung: In das Buch hat ich gut reingefunden, der Schreibstil ist zwar ungewöhnlich und für manche etwas abgehakt, denn die Sätze sind immer sehr kurz, aber ich fande, dieser Schreibstil hat gut zur Geschichte gepasst und die ganze ohnmächtige Situation gut unterstützt und getragen. Ich hatte das Buch in nur zwei Tagen durchgelesen, da ich sehr gefesselt war und immer wissen wollte wie es weiter geht! Gerade die erste Hälfte des Buches ist nur so dahingeflogen und konnte mich sehr packen. Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt, anfangs kommt sogar noch kurz Sofie selbst zum Zug, aber auch aus Sicht von Markus, Kerstin und dem Schulfreund von Sofie, Tobias, wird erzählt. Ein paar kurze Kapitel kommt auch der Täter zur Sprache. Dadurch ist das Buch abwechslungsreich zu lesen und man kann gut in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen eintauchen. Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen, man lernt die Familie kennen, das Konzert erlebt man mit und auch die Tat. Die Ohnmacht und die Trauer der Eltern sind auf jeder Seite sehr sichtbar und bedrückend dargestellt. Die Trauerarbeit wirkt immer authentisch und echt. Die zweite Hälfte dreht sich vorallem um Markus und wie er das Gespräch mit der Familie des Täters sucht. Teils wurde mir die Handlung hier etwas zu abstrus und ich habe nicht alle Handlungen von Markus nachvollziehen können. Das Buch endet dann doch sehr abrupt und viele Fragen bleiben offen. Von dem "Gespräch" zwischen Markus der Familie des Täters hätte ich mir mehr erhofft, dieses führt Markus mehr oder weniger im Monolog und die anderen hören ihm zu. Da hätte ich mehr erwartet und auch warum es überhaupt zur Tat gekommen ist und wer vielleicht eine Mitschuld trägt wird nur am Rand behandelt. Dafür wird immer mal wieder auf die AFD eingegangen und ich hatte ehrlich gesagt etwas den Eindruck, dass dies von der Tat und dem Motiv ablenken soll, schade! Ich lasse das Buch etwas ratlos zurück, der Anfang war so einnehmend und toll, das Ende wirkt auf mich nicht rund und der Autor scheint sich etwas verloren zu haben. Viele Fragen bleiben zurück und ich hätte mir ein anderes, runderes Ende gewünscht.

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Zaubershows und Praterluft

Der Totengräber und die Pratermorde von Oliver Pötzsch

Cover: das Cover ist wieder wunderschön und passt hervorragend zu den anderen Teilen der Totengräber- Reihe. Das alte Wien im Hintergrund und der gruselige Handabdruck im Vordergrund, stimmen schon auf einen spannenden, historischen Kriminalroman ein.

Inhalt: Die Geschichte führt den Leser nach Wien 1896: Bei dem Zaubertrick »Die zersägte Jungfrau« stirbt eine junge Bühnendarstellerin.

Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt, ebenso ist die Reporterin Julia Wolf auf eine große Story aus. Julia kommt ausserdem einem weiteren Verbrechen auf die Spur, die in den Prater führt. Dort verschwinden Frauen, die keiner groß vermisst. Leo wendet sich wieder einmal an seinen Freund Augustin Rothmayer, den Totengräber.

Meine Meinung: Ich kenne bereits die anderen Teile der Totengräber- Reihe und sie haben mir immer sehr gut gefallen. Ich mag den Mix aus Kriminalroman und historischem Roman sehr gerne und der Autor verwebt beide Genre wirklich perfekt miteinander! Natürlich ist es immer schöner, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, aber ich denke dieses Buch könnte man auch gut ohne Vorwissen lesen. Der Schreibstil war, wie auch schon in den anderen Roman sehr locker und leicht zu lesen und vorallem wieder sehr bildlich. Wien, den Prater und die Zelte der Zauberer konnte ich mir richtig vorstellen und bin ganz ins Wien der alten Zeit versunken. Auch das ab und an der Wiener Dialekt im Buch durchkommt hat mir gut gefallen und hat noch eine bessere Atmosphäre geschaffen. Vorallem von der Beschreibung des Praters war ich beeindruckt, die ganzen Schausteller, die Buden und die Tiere, alles wurde wirklich toll beschrieben und man merkt es dem Autor an, dass er selbst schon dort war und ihn der Prater fasziniert hat. Leo und vorallem Augustin fand ich wieder sehr sympathisch und gerade Augustin hat bei mir wieder für kleine Lacher und Schmunzler gesorgt. Ich mag den Totengräber einfach sehr gerne und, wie immer, hätte er gerne noch eine größere Rolle einnehmen dürfen. Schade war, dass diesmal keine Ausschnitte aus dem neuesten Buch vorgekommen sind, ich habe diese immer sehr gerne gelesen. Julia dagegen mag ich meist recht gerne, aber hier kam sie mir auch das ein- oder andere mal sehr zickig und eingebildet vor. Der Krimi wurde zwar wieder recht spannend erzählt und gut beschrieben, aber leider konnte mich das Bch diesmal nicht ganz so mitreissen wie ich das erwartet habe und wie ich das von den anderen Teilen der Reihe kannte. Es gab immer wieder etwas zähe Passagen im Buch, die man hätte kürzen dürfen. Sehr schön fand ich dagegen, dass man einiges über die damalige Zeit in Wien erfährt und so etwas neues lernen konnte. Die Auflösung fand ich gut ausgearbeitet, auch wenn die Täter für mich keine Überraschung waren und ich damit gerechnet habe. Ich gebe deshalb diesmal 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans der Reihe.

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