Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marw76:
Leider bleiben viele Fragen offen
Eden von Jan Costin Wagner
Cover: Das Cover ist sehr schlicht aber edel gehalten und die weisse Farbe erinnert ein wenig an Frieden und Stille. Darin ist ein Schemen zu erkennen und der groß gedruckte Titel "Eden", der sofort ins Auge springt. Das Cover passt mit seiner Schlichtheit gut zum Inhalt der Geschichte und der Titel konnte mich sofort in den Bann ziehen.
Inhalt: Die Geschichte dreht sich um die lebensfrohe Sofie, ihre Familie ist ein Glücksfall, denn sie selbst, ihr Vater Markus und ihre Mutter Kerstin geben einander Sicherheit und wissen auch, was dem jeweils anderen wichtig ist. Als Markus seine Tochter mit Konzerttickets für ihre Lieblingssängerin überrascht, geht für diese ein Traum in Erfüllung. Der Abend nimmt jedoch eine schreckliche Wendung: Auf dem Konzert wird ein Anschlag verübt, auch Sofie ist unter den Opfern. Das einst so glückliche Ehepaar verliert die Balance. Währenddessen spitzt sich die gesellschaftliche Situation zu und die Familie muss mitansehen, wie ihr Unglück politisch instrumentalisiert wird. Im Moment tiefster Verzweiflung erinnert sich Markus an die soziale Lebenskraft seiner Tochter und beschließt, nicht aufzugeben. Er sucht weiterhin das Gespräch und fasst sogar den gewagten Entschluss, die Familie des Mörders aufzusuchen!
Meine Meinung: In das Buch hat ich gut reingefunden, der Schreibstil ist zwar ungewöhnlich und für manche etwas abgehakt, denn die Sätze sind immer sehr kurz, aber ich fande, dieser Schreibstil hat gut zur Geschichte gepasst und die ganze ohnmächtige Situation gut unterstützt und getragen. Ich hatte das Buch in nur zwei Tagen durchgelesen, da ich sehr gefesselt war und immer wissen wollte wie es weiter geht! Gerade die erste Hälfte des Buches ist nur so dahingeflogen und konnte mich sehr packen. Das Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt, anfangs kommt sogar noch kurz Sofie selbst zum Zug, aber auch aus Sicht von Markus, Kerstin und dem Schulfreund von Sofie, Tobias, wird erzählt. Ein paar kurze Kapitel kommt auch der Täter zur Sprache. Dadurch ist das Buch abwechslungsreich zu lesen und man kann gut in die Gedanken und Gefühle der einzelnen Personen eintauchen. Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen, man lernt die Familie kennen, das Konzert erlebt man mit und auch die Tat. Die Ohnmacht und die Trauer der Eltern sind auf jeder Seite sehr sichtbar und bedrückend dargestellt. Die Trauerarbeit wirkt immer authentisch und echt. Die zweite Hälfte dreht sich vorallem um Markus und wie er das Gespräch mit der Familie des Täters sucht. Teils wurde mir die Handlung hier etwas zu abstrus und ich habe nicht alle Handlungen von Markus nachvollziehen können. Das Buch endet dann doch sehr abrupt und viele Fragen bleiben offen. Von dem "Gespräch" zwischen Markus der Familie des Täters hätte ich mir mehr erhofft, dieses führt Markus mehr oder weniger im Monolog und die anderen hören ihm zu. Da hätte ich mehr erwartet und auch warum es überhaupt zur Tat gekommen ist und wer vielleicht eine Mitschuld trägt wird nur am Rand behandelt. Dafür wird immer mal wieder auf die AFD eingegangen und ich hatte ehrlich gesagt etwas den Eindruck, dass dies von der Tat und dem Motiv ablenken soll, schade! Ich lasse das Buch etwas ratlos zurück, der Anfang war so einnehmend und toll, das Ende wirkt auf mich nicht rund und der Autor scheint sich etwas verloren zu haben. Viele Fragen bleiben zurück und ich hätte mir ein anderes, runderes Ende gewünscht.
Zaubershows und Praterluft
Der Totengräber und die Pratermorde von Oliver Pötzsch
Cover: das Cover ist wieder wunderschön und passt hervorragend zu den anderen Teilen der Totengräber- Reihe. Das alte Wien im Hintergrund und der gruselige Handabdruck im Vordergrund, stimmen schon auf einen spannenden, historischen Kriminalroman ein.
Inhalt: Die Geschichte führt den Leser nach Wien 1896: Bei dem Zaubertrick »Die zersägte Jungfrau« stirbt eine junge Bühnendarstellerin.
Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt, ebenso ist die Reporterin Julia Wolf auf eine große Story aus. Julia kommt ausserdem einem weiteren Verbrechen auf die Spur, die in den Prater führt. Dort verschwinden Frauen, die keiner groß vermisst. Leo wendet sich wieder einmal an seinen Freund Augustin Rothmayer, den Totengräber.
Meine Meinung: Ich kenne bereits die anderen Teile der Totengräber- Reihe und sie haben mir immer sehr gut gefallen. Ich mag den Mix aus Kriminalroman und historischem Roman sehr gerne und der Autor verwebt beide Genre wirklich perfekt miteinander! Natürlich ist es immer schöner, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, aber ich denke dieses Buch könnte man auch gut ohne Vorwissen lesen. Der Schreibstil war, wie auch schon in den anderen Roman sehr locker und leicht zu lesen und vorallem wieder sehr bildlich. Wien, den Prater und die Zelte der Zauberer konnte ich mir richtig vorstellen und bin ganz ins Wien der alten Zeit versunken. Auch das ab und an der Wiener Dialekt im Buch durchkommt hat mir gut gefallen und hat noch eine bessere Atmosphäre geschaffen. Vorallem von der Beschreibung des Praters war ich beeindruckt, die ganzen Schausteller, die Buden und die Tiere, alles wurde wirklich toll beschrieben und man merkt es dem Autor an, dass er selbst schon dort war und ihn der Prater fasziniert hat. Leo und vorallem Augustin fand ich wieder sehr sympathisch und gerade Augustin hat bei mir wieder für kleine Lacher und Schmunzler gesorgt. Ich mag den Totengräber einfach sehr gerne und, wie immer, hätte er gerne noch eine größere Rolle einnehmen dürfen. Schade war, dass diesmal keine Ausschnitte aus dem neuesten Buch vorgekommen sind, ich habe diese immer sehr gerne gelesen. Julia dagegen mag ich meist recht gerne, aber hier kam sie mir auch das ein- oder andere mal sehr zickig und eingebildet vor. Der Krimi wurde zwar wieder recht spannend erzählt und gut beschrieben, aber leider konnte mich das Bch diesmal nicht ganz so mitreissen wie ich das erwartet habe und wie ich das von den anderen Teilen der Reihe kannte. Es gab immer wieder etwas zähe Passagen im Buch, die man hätte kürzen dürfen. Sehr schön fand ich dagegen, dass man einiges über die damalige Zeit in Wien erfährt und so etwas neues lernen konnte. Die Auflösung fand ich gut ausgearbeitet, auch wenn die Täter für mich keine Überraschung waren und ich damit gerechnet habe. Ich gebe deshalb diesmal 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans der Reihe.
Entführungen und mehr
Die Kriminalistinnen. Der stumme Zeuge von Mathias Berg
Cover: Das Cover passt wunderbar zum zweiten Teil der Reihe und fügt sich somit sehr gut ein. Außerdem erinnert das Coverbild ein wenig an die Zeit der 70er Jahre und passt daher auch ganz gut zum Inhalt.
Inhalt: Dezember 1970: Die vierjährige Liese verschwindet spurlos von einem Kinderkarussell – Hinweise sprechen für eine Entführung.
Kommissarin Lucia Specht und das Team des Düsseldorfer Polizeipräsidiums setzen alles daran, den Täter zu finden. Doch während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wird Lucia überraschend von höchster Stelle abgezogen: Sie soll verdeckt im berüchtigten Kölner Ganovenmilieu ermitteln. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse, und Lucia muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.
Meine Meinung: Ich kannte bereits den zweiten Teil der Reihe rund um die Kriminalistinnen, und da mir dieser gut gefallen hat, wollte ich nun gerne wissen wie es mit der Protagonistin Lucia und ihren Mädels von der Polizei weitergeht. Der Schreibstil war, wie auch schon im zweiten Teil, von Beginn an sehr locker und einfach zu lesen, deshalb hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, die Seiten fliegen nur so dahin und ich hatte das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Wobei die erste Hälfte des Buches deutlich mitreißender war in meinen Augen, aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache. Lucia Specht ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der ich mich gerne ins Leben der Kriminalistinnen gestürzt habe und dadurch dass ich die anderen Charaktere nun schon etwas besser kannte, sind sie mir mehr ans Herz gewachsen, besonders Toni mit seiner lockeren italienischen Art. Und auch Kuhn von der Düsseldorfer Polizei ist ein spannender Charakter gewesen. Ich mochte den Entführungsfall der kleinen Luise total gerne und dieser wurde in der ersten Hälfte des Buches sehr spannend, emotional und nahbar erzählt und wenn man selber Kinder hat geht einem der Fall natürlich noch mehr an Herz und Nieren. Ab der zweiten Hälfte soll Lucia dann jedoch in einer ganz anderen Sache ermitteln und der eigentliche Fall um die kleine Liese gerät immer mehr in den Hintergrund. Ich verstehe zwar, dass der Autor etwas von der damaligen Zeit einfangen möchte, aber dieser abrupte Wechsel der Krimifälle hat mir nicht so gut gefallen, ich hätte da viel lieber mehr über den Fall der kleinen Liese gelesen. Für mich war die erste Hälfte des Buches deswegen top, dann jedoch lässt das Buch aber (für mich) leider etwas nach. Das Ende ist relativ rund, auch wenn mich noch die ein- oder ander Privatsache der Charaktere interessiert hätte (Stichwort Petra oder auch Toni). Ich habe das Buch aber insgesamt sehr gerne gelesen und vergebe deshalb 4 von 5 Sternen.
Man muss der Geschichte Zeit geben
Der Lehrerinnendrucker von Christian Seltmann
Cover: Das Cover hat uns sehr gut gefallen und man sieht direkt, dass es sich hier um eine große Maschiene handelt, inder unten eine Lehrerin erschaffen werden soll. Das Cover hat uns direkt in den Bann gezogen und uns dazu animiert das Buch lesen zu wollen. Auch im Buch selber finden sich einige schöne schwarz-weiss Illustrationen, die immer gut zum Inhalt passen und diesen auflockern und unterstützen.
Inhalt: Fritz und Carl sind verzweifelt. Die beste Klassenlehrerin der Welt ist im Mutterschutz und es ist keine passende Vertretung in Sicht. Darum beschließen die beiden, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Im Kellerlabor von Carls genial-verrücktem Erfinder-Papa haben die beiden eine ganz besondere Maschine entdeckt: einen Biodrucker. Damit kann man »Lebensformen« drucken. Vielleicht sogar die perfekte Lehrerin? Nach sorgfältiger Recherche im Internet und einer Umfrage in der Klasse, kann das waghalsige Experiment beginnen.
Unsere Meinung: Mein 8- jähriger Sohn und ich haben, zugegeben, eine ganze Weile gebraucht um richtig ins Buch reinzukommen. Der Schreibstil war ziemlich zackig und nicht so locker und leicht wie wir es gerne haben. Wir sind deshalb ein paar Mal über Sätze gestolpert und mussten uns erst an den Schreibstil gewöhnen. Leider sind wir auch mit den Charakteren sind ganz warm geworden, Carl und Fritz sind uns bis zum Schluss nicht sehr symmpathisch gewesen und die Eltern von Carl fanden wir in ihrem Reden und Handeln auch immer mal wieder komisch und nicht wirklich authentisch. Nur für Frau Brenner, die neue Lehrerin aus dem Drucker konnten wir uns schnell begeistern und fanden sie sehr sympathisch. Die Idee des Buches fanden wir von Beginn an interessant, wollten daher auch unbedingt wissen wie es weiter geht und das ist auch gut so gewesen! Denn der Anfang des Buches konnte uns wenig begeistern, aber dann ist das Buch immer besser, spannender und interessanter geworden und gegen Ende der Geschichte gab es eine richtige Überraschung, mit der wir nicht gerechnet haben, die uns aber gut gefallen und das Buch auch rund gemacht hat. Da wir mit der zweiten Hälfte noch sehr viel Spaß hatten und dann doch noch einiges an Humor durchgekommen ist, vergeben wir für die Geschichte 3,5 von 5 Sternen.
Lehrreiche und unterhaltsame Geschichtsstunde
Die Farben der Revolution. Éléonore und Robespierre von Jeanette Limbeck
Ich lese sehr gerne historische Liebesromane, bei denen ich etwas Neues lernen kann, die von interessanten Personen handeln, die tatsächlich gelebt haben und die mich gleichzeitig gut unterhalten und packen können. das Buch hat mich dann auch wirklich gut unterhalten und ich durfte einiges über die Französische Revolution dazugelernt und das sogar mit Freude.
Die Geschichte handelt von der junge Malerin Éléonore Duplay, die auf dem Marsfeld ist, um eine Petition für ein allgemeines Wahlrecht zu unterzeichnen – und entgeht nur knapp einem Blutbad an den versammelten Bürgern. Éléonore flüchtet zu ihrem Vater und anderen Gegnern der absolutistischen Monarchie in den Jakobinerklub. Dort begegnet sie dem attraktiven, charismatischen Revolutionsführer Maximilien Robespierre. Diese Begegnung wird ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen..
In die Geschichte habe ich ohne Probleme reingefunden, denn der Schreibstil hat sich sehr locker und einfach lesen lesen und war zudem bildlich und lebendig. Die Seiten nur so dahinfliegen geflogen während ich das Buch gelesen habe und ich habe es in nur wenigen Tagen verschlungen, trotz der hohen Seitenzahl.
Die Geschichte ist total interessant, mitreißend und wirklich spannend gewesen. Ausserdem konnte ich einiges über die damalige Zeit lernen und dies war nicht staubtrocken, sondern sehr unterhaltsam! Das Buch ist so interessant, dass es zur Recherche einlädt, auch wenn man das Buch fertig gelesen hat und auch währenddessen. Obwohl die Geschichte anspruchsvoll ist, schafft es die Autorin die Handlung mitreißend zu erzählen und eine wichige Epoche der Geschichte greifbar und lebendig zu machen.
Da die Autorin es geschafft hat dieses Thema so lebendig und interessant zu erzählen gebe ich gerne die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung ab.
Geheimnisse auf der Klosterinsel Reichenau
Adelindis von Carmen Mayer
Cover: Das Cover ist wunderschön und wenn man es genauer betrachtet, sieht man im Hintergrund des Covers eine alte Schrift, wie auf Pergament geschrieben. Dazu im Vordergrund die Heilpflanze und natürlich die Protagonistin Adelindis selbst passen ganz wunderbar zur Geschichte und haben mich sehr neugierig darauf gemacht!
Inhalt: Im düsteren Kloster Bochaugia am Verdersee wächst die junge Adelindis auf, abgeschieden von der Welt und den Geheimnissen um ihre Herkunft als Findelkind.
Während sie in den alten, verstaubten Handschriften der Bibliothek forscht, entdeckt sie eine tiefe Leidenschaft: die Heil- und Pflanzenkunde. Ein Wissen, das ihr Leben verändern könnte. Doch als sie ihren eigenen Weg finden will, fernab des strengen Klosters, sind nicht alle bereit, ihr diesen zu gewähren. Im Jahr 1136 wird Adelindis zur Klosterinsel Reichenau gesandt, um eine bedeutende Urkunde abzuholen. Dort gerät sie in ein Netz aus Intrigen, Verrat und dunklen Machenschaften. Der plötzliche und mysteriöse Tod des Abts Udalrich von Zollern erschüttert die Klostergemeinschaft. Schnell fällt der Verdacht auf Adelindis, die des Giftmords beschuldigt wird. In einem Wettlauf gegen die Zeit versucht sie, das Rätsel um den Tod des Abts zu lösen, während unerwartet Verbündete ihren Pfad kreuzen. Doch die Intrigen drohen, alles zu zerstören, was sie sich erträumt hat. Wird es Adelindis gelingen, das Geheimnis zu lüften und ihre Freiheit zu erlangen?
Meine Meinung: Ich lese sehr gerne historische Romane und da in diesem sogar noch ein kleiner Kriminalfall vorkommt, wollte ich unbedingt mehr erfahren und wurde auch nicht enttäuscht! Im Gegenteil habe ich eine wunderbar recherchierte und sehr interessante Geschichte erhalten, die einen in eine andere Zeit eintauchen lässt. Der Schreibstil war einfach und locker zu lesen und hat mich meist sehr fesseln und in den Bann ziehen können. Die Autorin hat es ausserdem geschafft die verschiedenen Klöster und die Insel Reichenau am Bodensee sehr bildhaft und lebendig zu beschreiben. Man erfährt sehr viel über das Leben der Mönchinnen und allgemein der Frauen in der damaligen Zeit, über die Heilkunst mit Pflanzen und Fälschungen in Papierform. Ich fand diese Themen sehr interessant zu lesen und da ich die Insel Reichenau selbst auch kenne und schon dort war, hat es mir natürlich sogar noch größeren Spaß gemacht. Adelindis ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich schnell ins Herz geschlossen habe. Da das Buch aus Sicht der Protagonistin geschrieben wurde, ist es mir nicht schwer gefallen ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Vielen der anderen Charaktere fand ich ebenfalls sympathisch, andere nicht so sehr, aber alle wurden authentisch beschrieben. Besonders gut gefallen hat mir, wie gut die Autorin recherchiert hat, denn ich habe viel über die damalige Zeit gelernt. Auch das Nachwort und das Glossar mit vielleicht unbekannten Wörtern fand ich toll und aufschlussreich. Ich hätte richtig Lust Adelindis in einem zweiten Teil weiter zu begleiten und gebe 4,5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter...
National Geographic Kids - Jenseits der Unendlichkeit von
Cover: Schon allein das Cover lässt einen ehrfürchtig werden und man denkt daran, dass man selbst nur "ein Staubkorn im großen Universum" ist. Die vielen Sterne und sind einfach wunderschön und schon das Cover ist atemberaubend (und passt natürlich wunderbar zum Inhalt).
Inhalt: In diesem tollen Buch, dass ein tolles, großes Format besitzt, dreht sich alles um das Universum.
..Planeten, Supernova, Wie entstand überhaupt das Universum, Wie entstehen Sterne und welche Geheimnisse birgt das Sonnensystem...all das und noch mehr wird in diesem Buch beantwortet, neben unzähligen spektakulären Bildern!
Unsere Meinung: Sowohl mein 8- jähriger Sohn als auch ich sind von diesem tollen Buch sehr beeindruckt! Wir mussten es sofort aufschlagen, sind darin eingetaucht und sind von diesem Buch von Anfang bis Ende in den Bann gezogen worden! Selbst mein drei Jahre alter Sohn hat sich für die wunderschönen Sternbilder interessiert und wollte sich diese ansehen! Die Bilder haben uns regelrecht umgehauen! Man wird wirklich ehrfürchtig wenn man in die Bilder eintaucht und kann nur staunen und diese immer wieder betrachten und genießen! Aber auch der Wissensteil dieses Buches ist absolut gelungen! Mein Sohn liebt das Thema Sterne und Planeten aber auch ich als Erwachsener konnte sehr viel Neues in diesem Buch erfahren! Das Buch ist in einer klaren und oft auch großen Schrift verfasst, sodass mein Sohn damit keine Probleme hatte. Besonders interessant fanden wir die Infos über Teleskope, Geburt einer Galaxie und das wissen über die Sterne, von der Entstehung bis zur Supernova! Aber auch die Seiten in denen Forscher zu Wort kamen fanden wir total interessant und spannend! Mein Sohn und ich finden beide: wenn man sich auch nur ein wenig für das Universum, Planeten und Sterne interessiert sollte man dieses Buch auf jeden Fall näher ansehen! Denn wir haben schon einige Bücher zu diesem Thema kennengelernt und gelesen, aber so atemberaubende Bilder wie in diesem Buch findet man selten!
Nobody is perfect!?
Menschenhausen von Rusanna Danielian
Cover: Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und passt super zur Geschichte. In der Mitte ist die wunderhübsche Betty zu sehen, die nach Menschenhausen kommt, um sie herum die Bewohner, die alle nicht ganz so perfekt sind wie Betty. Das Cover macht deshalb schonmal sehr gut auf das Thema aufmerksam indem es in diesem Buch geht.
Inhalt: In Menschenhausen stört sich keiner an den kleinen Makeln der anderen Bewohner, da ja niemand ganz fehlerfrei ist. Doch dann kommt die schöne Betty in die Stadt und stellt alles auf den Kopf, denn sie ist wunderschön und ohne einen Makel. Plötzlich schämen sich alle für ihre Fehler und versuchen diese zu verstecken. Irgendwann jedoch stellt sich heraus, dass die perfekte junge Frau auch nicht ganz so fehlerfrei ist wie die anderen zunächst gedacht haben.
Unsere Meinung: Ich habe dieses Buch gemeinsam mit meinem Sohn gelesen, denn das Thema Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen ist wichtig und wir waren deshalb sehr auf die Umsetzung der Geschichte gespannt. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und passt gut zur Altersgruppe der Kinderbücher. Groß und klar ist auch die Schrift zu lesen, doch einige Worte sind groß oder klein oder in verschiedenen Farben und Formen geschrieben. Hier könnte es Leseanfängern etwas schwer fallen sich zu konzentrieren, mein Sohn der geübter Erstleser ist hatte damit jedoch keine Probleme. Er brauchte etwas Hilfe bei Sätzen, die auf französisch und spanisch geschrieben wurden, aber diese halten sich im gesamten Buch in Grenzen. Die Geschichte fanden wir richtig toll und sehr unterhaltsam. Es wird gut auf die Themen Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen eingegangen aber auch wie es weh tun kann wenn andere über dich lachen. Mit dem Ende der Geschichte hatten wir auch nicht gerechnet und dieses konnte uns überraschen. Ganz verzaubert waren wir außerdem von den vielen, bunten Illustrationen. Diese unterstützen die Geschichte und passen ganz hervorragend zum Text und wem das Cover gefällt, der sollte sich die Illustrationen im Buch nicht entgehen lassen. Uns hat die Geschichte sehr viel Spaß gemacht und wir empfehlen sie gerne weiter. Das Buch erhält gute 4 von 5 Sternen.
Was macht introvertierte Menschen glücklich?
Der Garten der kleinen Wunder von Patricia Koelle-Wolken
Cover: Das Cover ist schön sommerlich und bunt und zeigt den blühenden und gemütlichen Garten von Toja und Bär. Das Cover passt sehr gut zur Geschichte und hat mich neugierig auf das Buch gemacht.
Inhalt: Toja lebt seit einer Lebenskrise in einem Haus am Stadtrand, wo sie zwischen blühenden Beeten wieder zu sich gefunden hat.
Eines Tages taucht am Gartenzaun die vierzehnjährige Vica auf und Toja erkennt sich in dem introvertierten Mädchen wieder. Sie fühlt sich an ihre eigene Vergangenheit erinnert und an das beklemmende Gefühl, nicht richtig zu sein. Toja möchte für Vica einen friedlichen Ort schaffen, an dem diese auch in dunklen Momenten Hoffnung finden kann.
Meine Meinung: In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht und lässt sich deshalb gut lesen und ich hatte das Buch in zwei Tagen auch schon ausgelesen. Der Autorin gelingt es sehr gut den blühenden und besonderen Garten von Toja und ihrem Freund Bär bildhaft zu beschreiben und ich hatte alles schön vor meinen Augen. Der Schreibstil ist aber auch sehr besonders und "blumig" und kann deshalb manchmal auch stellenweise etwas langatmig erscheinen. Ganz besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch, dass es um introvertierte Menschen geht und das die Autorin es ganz wunderbar geschafft hat die Gefühle von Introvertierten in den verschiedenen Momenten zu beschreiben, sei es in der Schule bei Referaten, bei einer Gartenparty oder auch einfach das diese Menschen keine Langeweile kennen. Erzählt wird die Geschichte im Wechsel von der Vergangenheit in dieser lernt Toja die Frau "Wille" kennen die wegweisend für sie ist, und der Gegenwart inder Toja Vica begegnet. Dabei hat mir die Vergangenheit anfangs erzählerisch etwas besser gefallen, die Gegenwart hat sich in der ersten Hälfte des Buches zäher angefühlt. Ab der Hälfte konnte mich das Buch aber von der Handlung richtig packen und mitnehmen und ich habe das lesen dann sehr genossen, gerade weil man sich als Introvertierter Mensch oft wiedererkannt hat. Das Buch ist auch stellenweise sehr klug geschrieben und macht immer wieder nachdenklich. Warum maßen sich Menschen zum Beispiel immer wieder an introvertierte Menschen ändern zu wollen, bei extrovertierten würde das aber keiner machen? Dieser Roman war zum einen lehrreich und macht teilweise auch nachdenklich, es gab die ein oder andere Länge, aber ich wurde trotzdem gut unterhalten und das Buch wird noch einige Zeit in meinen Gedanken nachhallen. Ich vergebe dafür 3,5 von 5 Sternen.
Eismagie in Venedig
Geheim! Ein Rätselabenteuer - Rette die magische Eis-Akademie von Heike Eva Schmidt
Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet. Sowohl die bunten Farben, als auch die fröhlichen Zeichnungen laden die Kinder zu einem tollen Eismagie- Abenteuer ein. Toll finden wir auch, dass die Protagonistin Elli direkt auf dem Cover abgebildet ist. Auch im Buch finden sich einige schöne Zeichnungen, die gut zum Inhalt passen und uns sehr gefallen haben.
Inhalt: Elli kann es kaum erwarten, über die Sommerferien mehr von ihrem Opa über das magische Eismachen zu lernen. Doch plötzlich verschwindet ihr Nonno und hinterlässt seiner Enkelin nur eine mysteriöse Notiz. Gemeinsam mit ihrem Huhn Ente findet Elli heraus, dass Nonno nach Venedig zur magischen Eis-Akademie gerufen wurde. Denn die ist in großer Gefahr! Kurzerhand sorgt Elli dafür, dass die ganze Familie Sonntag Urlaub in Venedig macht, damit sie sich auf die Suche nach Nonno begeben kann. Und es gilt außerdem herauszufinden, welche Gefahr über der magischen Eis-Akademie schwebt.
Unsere Meinung: Die Geschichte rund um Elli und die Eismagie hat uns richtig gut gefallen! Die Geschichte eignet sich ideal für Kinder ab circa 8 Jahren, kann aber auch schon jüngeren Kindern vorgelesen werden. Die Geschichte ist mal humorvoll, wenn die Hühner der Familie für Trubel sorgen, aber auch spannend und mitreißend. Elli folgt der Eismagie nach Venedig und die Stadt wird sehr schön beschrieben. Die ganze Zeit üner bleibt die Handlung mitreißend, sodass wir das Buch in wenigen Tagen gelesen hatten und die Seiten nur so dahingeflogen sind. Die Rätsel sind sehr unterschiedlich was uns gut gefallen hat. Mal sind es Bilderrätsel, mal muss man richtig seinen Kopf anstrengen um auf die Lösung zu kommen. Einen halben Stern ziehen wir aber ab, da ein paar Rätsel nicht gestimmt haben, hier wäre eine Überarbeitung wünschenswert Ansonsten hat uns das Buch aber sehr viel Spaß gemacht und wir empfehlen es gerne weiter. Das Buch erhält von uns 4,5 von 5 Sternen.











