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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julia:

In guten, wie in schlechten Zeiten

Der Bräutigam von Benjamin Wiater

In dieser Geschichte ist so einiges unerwartetes geschehen und es war wirklich Nervenkitzel pur! Ich liebe Psycho Thriller, da sie mit verstörenden Elementen arbeiten und oftmals in die tiefen Abgründe von Tätern eintauchen. Und bei diesem Buch wurde ich mit der Einordnung in das Genre absolut nicht enttäuscht.

Der Bräutigam spielt nicht nur mit seinen Opfern, sondern auch mit den Lesern. Die Kapitel endeten ganz oft mit einem Mini Cliffhanger und ich konnte gar nicht anders, als immer direkt weiterzulesen.

Da es sich bei Nora nicht um eine Polizistin, sondern eben nur die Schwester des Opfers handelt, gibt es hier auch nicht die typischen Ermittlungsarbeiten und ohne zu viel zu spoilern, befinden wir uns ganz schnell in einer Zwickmühle, aus der man nicht mehr so leicht entkommen kann. Benjamin Wiater ist definitiv nicht zimperlich, was die ein oder andere Wendung angeht und einige Stellen sind nichts für schwache Nerven.

Der Schreibstil ist wirklich gelungen, die Charaktere klug ausgearbeitet und auch wenn ich mit Noras Art an der ein oder anderen Stelle etwas gehadert habe, so habe ich ihr Handeln dennoch nachvollziehen können. Ein wirklich super gelungener Psycho Thriller, bei dem ich trotz Fiktion ziemlich froh bin, weit entfernt vom Alten Land zu leben. Für Thriller Fans eine absolute Empfehlung.

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Rezensionen von nanu?!:

Authentisch Italienisch

Italia a casa von Natalie Bruno; Marisa Bruno

"Le Sorelle", das sind die beiden Schwestern Natalie und Marisa Bruno. Aufgewachsen sind sie vor allem in Deutschland, das Kochen haben sie aber bei ihren Großeltern in Italien gelernt.
Mittlerweile sind die beiden in München als Event-Köchinnen bekannt.
Dieses Kochbuch ist ein Herzensprojekt der Schwestern, denn alle Rezepte in diesem Buch stammen aus der Rezeptesammlung der Familie.

Das macht das Buch nicht nur authentisch italienisch, sondern auch noch besonders persönlich und warmherzig.

- Man merkt, dass Le Sorelle auch Kurse anbietet, denn der erste Teil des Buches zeigt, wie man das perfekte italienische Essen plant und organisiert. Nichts soll dabei dem Zufall überlassen werden.
Dann geht es auch schon los mit dem Kochen. Die Rezepte wurden nach den klassischen Gängen eines italienischen Menus unterteilt.
- Im Kapitel ANTIPASTI geht es um die Lieblingsvorspeisen der Schwestern. Sie sind der Meinung, das Vorspeisen nicht unnötig kompliziert sein sollten.
So finden sich hier Gerichte, die meistens schnell zuzubereiten sind. Verschieden belegte Crostini, Salat aus Tomaten und Mozzarella, knusprige Frittelle aus Zucchini, Auberginenbällchen, ...
- Das Kapitel PRIMI ist schon fast eine echte Lehrstunde in der Kochschule, denn hier lernt man wie man den perfekten Nudelteig herstellt. Vom Basis-Nudelteig über gefärbte Nudelteige, vom richtigen formen, trocknen und lagern und der richtigen Zubereitung der frischen Nudeln erfährt man alles.
Und wenn man schon dabei ist, gibt es gleich noch einige tolle Rezepte für Pastasaucen und Pesto und Auflaufgerichte wie Lasagne oder Cannelloni.
Dann folgt eine Lehrstunde in der Kartoffelgnocchi-Herstellung, samt Saucen.
Und nicht zu vergessen: Das perfekte Risotto! Wie wird es gekocht, wie am besten präsentiert, inklusive toller Rezeptvorschläge.
Das Primi-Kapitel ist wirklich umfangreich und voller wertvoller Tipps.
- Die Hauptgerichte im Kapitel SECONDI bestehen laut der Autorinnen alle nur aus Fleisch. Ganz einfach, weil die Familie nie Zugang zu wirklich frischen Fisch hatte.
Dieser Rezepteteil ist nicht so groß wie das vorherige Kapitel, aber ein paar Klassiker finden sich hier trotzdem. Polpette al sugo (Hackbällchen), Saltimbocca alla Romana (Kalbsschnitzel mit Schinken und Salbei) oder vielleicht Pollo alla cacciatora (Hähnchen nach Jägerart), nur um ein paar Beispiele zu nennen.
- Im Teil CONTORNI geht es um die Beilagen, die vor allem aus Gemüse bestehen. Die Schwestern haben Gemüsesorten aus allen Jahreszeiten verwendet, um jeden Monat abzudecken.
- DOLCI sagt es ja schon, hier geht es um Desserts. Sowohl Torten und Kuchen werden gezeigt, wie auch klassische Desserts zum Löffeln. Hier muss ich die Torta della nonna extra erwähnen, eine Tarte aus Mürbeteig, Vanillecreme und Pinienkernen, die ist einfach nur göttlich.

Die Anleitungen sind sehr praktisch, leicht verständlich und auch logisch beschrieben.
Jedes Rezept hat sein eigenes Foto, wenn auch nicht immer direkt auf der gegenüber liegenden Seite der Anleitung.
Für die italienische Küche ein wenig typisch sind die oft sehr kurzen Zutatenlisten. Viele Rezepte kommen mit auffallend wenigen Zutaten aus.
Ab und zu ist es schwierig, einen bestimmten italienischen Käse oder Schinken oder ähnliches zu bekommen. Oft werden aber Alternativen genannt.
Im großen und ganzen finde ich das Buch sehr gelungen. Bei zwei, drei Rezepten frage ich mich vielleicht, ob dafür wirklich ein Kochbuch nötig ist (Beispiel: Schinken mit Melone), aber die fallen kaum ins Gewicht wenn man bedenkt, wie viel anderes an Rezepten ich noch nicht kenne.
Von mir also eine Empfehlung für alle, die die authentische italienische Küche auf den heimischen Tisch bringen wollen.

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Rezensionen von Ameland:

Humorvolle Unterhaltung mit der Online-Omi

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich von Renate Bergmann

Renate Bergmann verschlägt es ins brandenburgische Örtchen Spreeweide. Ein Disput mit dem Bürgermeister hat Folgen, denn Renate entschließt sich trotz ihrer 82 Jahre für den Gemeinderat zu kandidieren. Dem Filz in der Gemeinde musste ein Riegel vorgeschoben werden.

In gewohnter Manier nimmt Renate Bergmann Missstände aufs Korn.

Humorvoll und mit einem Augenzwinkern werden in überspitzter Form die Verwaltung, die Berliner Verkehrsbetriebe sowie die Politiker in der Gemeinde aufs Korn genommen. An der einen oder anderen Stelle nickte ich mit dem Kopf und konnte Renate nur beipflichten.

Ich mag die Bücher von Renate Bergmann, garantieren sie mir doch ein paar witzige Lesestunden. Ihre Spitzen gegen Personen oder Institutionen sind dabei nie bösartig und enthalten immer ein Körnchen Wahrheit. Ich bin gespannt um welches Thema es in dem nächsten Buch von ihr gehen wird.

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Rezensionen von Ele:

Die Wäscherin vom Sellraintal

Das verstoßene Mädchen von Lotte Römer


Das verstoßene Mädchen, Historischer Roman von Lotte Römer, EBook, aus dem Tinte & Feder-Verlag.
Auftaktband der „Die Töchter aus Innsbruck“-Reihe
1881 in Innsbruck: Fannerl ist eine Tochter der besseren Gesellschaft, die Kaufmanntochter hat ein privilegiertes Leben zusammen mit ihren beiden jüngeren Schwestern, auch eine baldige Ehe mit Johann ebenfalls Kaufmannssohn ist in Aussicht.

Doch das Gefühl des romantischen Verliebtseins ändert sich schlagartig zum tiefsten Unglück. Ich herzensguter Vater stirbt bei einem Unfall, scheinbar ist auch die Firma des Vaters kurz vor dem Zusammenbruch. Deshalb beschließt die Mutter, so schnell wie möglich wieder zu heiraten. Dem neuen Mann jedoch ist Fannerl mit ihrer porzellanfarbenen Haut und den hellen Haaren unheimlich. Er will sie aus dem Haus haben. Die Mutter schickt sie zu einer Verwandten ins Sellraintal, dort soll Fannerl von nun an leben und ihr Auskommen haben. Für Fannerl beginnt eine arbeitsreiche, harte Zeit und auch Johann scheint sich von ihr abgewendet zu haben.
Das Buch besteht aus 22. Kapiteln in angenehmer Leselänge. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Die Personen wie auch das Setting ist gut beschrieben, ständig hatte ich bei der Lektüre Bilder vor dem inneren Auge. Die Autorin schreibt aus der Sicht der Protagonistin, deshalb ist es jederzeit möglich das Geschehen aus erster Hand mitzuerleben. Die tiefste Verzweiflung und auch die Freude ist so gut beschrieben, dass ich emotional ganz in der Lektüre versunken bin, ich habe mit Fannerl ihr Schicksal geteilt, und habe den Reader gar nicht mehr aus der Hand legen wollen. Die in die Zeit und zum Setting passenden Dialoge, belebten die Lektüre.
Die Figuren waren durchgehend glaubhaft, ihr Handeln zumeist nachvollziehbar. Einzig die Mutter und ihre Handlungen konnte ich nicht verstehen. Der neue Mann an ihrer Seite hat wohl ordentlich an dem drohenden Konkurs des väterlichen Geschäfts zu tun, das wird im Buch nur angedeutet, da hätte ich mir eine Klärung gewünscht, das Buch hätte m. M. nach gerne mehr Seiten vertragen können. Am Schluss blieb auch noch eine wichtige Frage offen, die nicht geklärt wurde. Die Protagonistin und auch die meisten Figuren haben sich gut entwickelt, Es war schön sie ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen. Ich hoffe, dass im nächsten Band die verbliebenen Unklarheiten aufgedeckt werden. Elsa, ich vermute die Schwester von Fannerl, ist im nächsten Band die Heldin des Romans.
Ein Buch voller Emotionen und herzzerreißenden Schicksalsschlägen, es hat mich hervorragend unterhalten, gerne hätte ich im ersten Teil, die offenen Fragen geklärt gehabt. Etwas mehr Seiten zum darin Versinken hätten mir auch gefallen. Auf jeden Fall werde ich Teil zwei lesen. Ich vergebe 4 Sterne.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Ein langes, aber interessantes Auf und Ab

Montmartre - Licht und Schatten von Marie Lacrosse

Sofort war ich mitten drin im Montmartre anno 1866. Streifte mit Elise unerlaubt durch das Quartier, beobachtete das Leben von Valérie Dumas, die Tochter des bekannten Kunsthändlers.

Licht und Schatten - ein passender Titel. Das Licht leuchtet eher auf Valérie, die in eine wohlhabende Familie geboren wird.

Elise dagegen erlebt täglich den Schatten des Lebens. Sie arbeitet als Wäscherin bei ihrer Mutter. Marianne, die alte und weise Hebamme, war bei beiden Geburten dabei.

Abwechselnd wird das Leben von Valérie und Elise, die man beim Erwachsen werden begleitet, erzählt. Ausbildung, Job, erste Liebe - und beides je einmal im Licht (Reichtum) und auf der Schattenseite (Armut). Dabei kreuzen sich die Wege der beiden immer mal wieder, das macht die Geschichte enorm interessant. Behandelt werden auch die grossen Fragen des Lebens, zum Beispiel das Thema Verhütung, wer meint es gut mit dir, wer nutzt dich nur aus - das und vieles mehr müssen die beiden und ihre Familien teilweise schmerzhaft lernen.

Marie Lacrosse bringt uns Montmartre näher und wer sich mit der Hoch-Zeit der Impressionisten in Paris ein bisschen auskennt, trifft immer wieder auf bekannte Namen, die den beiden Protagonistinnen begegnen.

Die Begeisterung, mit der ich bis nach der Mitte diesen ersten Band las, verebbte danach langsam, denn es ging immer weiter mit dem Auf und Ab der Geschichte der Charaktere und wollte kein Ende und leider auch keinen Höhepunkt haben. Vielleicht gibt es den dann im zweiten Band, auf den ich mich trotz der erneuten Länge freue.

Fazit: Eigentlich ein sehr toller erster Band, der uns die Geschichte von Montmartre anhand spannender Figuren näher bringt, aber viel zu ausführlich auf 624 Seiten erzählt.
4 Sterne.

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Rezensionen von peedee:

Sehr gut erklärt

Was ist Künstliche Intelligenz? von Angelika Zahn

Künstliche Intelligenz? Was soll das sein? Ist das ein Roboter, der mich bedienen kann? Oder meine Gedanken lesen kann? Die Künstliche Intelligenz, kurz KI genannt, ist im Alltag weitverbreitet: zum Beispiel im Smartphone, im Computer, im Sprachassistenten oder dem Navigationssystem im Auto. Die KI lernt immer wieder dazu und wird dadurch besser.

Spannend – und auch ein wenig unheimlich! Für Kinder ab 8 Jahren (und wissbegierige Erwachsene); illustriert von Lena Hesse.

Erster Eindruck: Ein durchgehend farbig illustriertes Sachbuch für Kinder (und Erwachsene!); gefällt mir sehr gut.

Die heutigen Kinder wachsen mit Künstlicher Intelligenz auf – es ist für sie „normal“, ein Smartphone zu haben, das unzählige Möglichkeiten bietet oder ein Wearable, das die Schritte zählt und gleichzeitig noch sagt, wie hoch der Puls ist oder was am besten gegessen werden sollte. Dem Sprachassistenten kann zugerufen werden, dass er bitte das Lieblingslied abspielen soll. Oder das Navigationssystem im Auto kann den Weg zum Reiseziel zeigen, obwohl man dort noch nie vorher war.
Die KI ist ein Teilgebiet der Informatik; sie ist nicht erst seit diesem Jahr ein Thema, denn Smartphones, Sprachassistenten oder Navis gibt es schon etliche Jahre, aber vor allem durch ChatGPT ist der Begriff doch viel mehr ins Rampenlicht gerückt. Warum heisst es „Intelligenz“? Weil die Technologie immer wieder dazulernt. Es gibt übrigens schwache Intelligenz, starke Intelligenz und Superintelligenz. Es heisst, dass bisher nur schwache Intelligenz vorhanden ist – der Rest kommt bisher nur in Science-Fiction-Filmen vor.

Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren ausgeschrieben; ich würde es ungefähr ab 10 Jahren empfehlen. Es werden viele Dinge anschaulich erklärt (z.B. was ein Algorithmus ist oder was genau passiert, wenn ich mich mit einem Chatbot „unterhalte“). Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung – 5 Sterne.

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Rezensionen von rainbowly:

Atmosphärisch und nostalgisch

Die Auferstehung von Andreas Eschbach

Inhalt
Eine junge Frau, die seit 7 Jahren vermisst wurde, taucht plötzlich in Brasilien wieder auf. Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews, ehemals beste Freunde und bekanntes Detektivtrio, kommen auf verschiedenen Wege mit dem Fall in Berührung. Jeder beginnt für sich zu ermitteln. Doch ob es auch noch gemeinsam funktioniert?

Sprache
Ich finde Andreas Eschbach hat perfekt den Ton der Drei???-Geschichten getroffen.

Ich mochte die Stimmung der Geschichte sehr gern, eher etwas melancholisch und trist.
Den Fall fand ich spannend und bin nicht so bald auf die genaue Lösung gekommen. Ich fand es auch gut gelöst, wie die drei Detektive auf unterschiedlichen Wegen auf den Fall stoßen und wie sich ihre Ermittlungen dann überkreuzen.
Ganz besonders hat mich aber die Entwicklung der Figuren gefesselt. Zu erfahren, was aus den drei Jungs und ihren Träumen geworden ist, hat sich irgendwie traurig angefühlt. Aber die Geschichte bleibt hoffnungsvoll. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass alles wieder gut werden würde. Man spürt, dass in der Vergangenheit irgendetwas die Drei auseinander gebracht hat und auch das war gut nachvollziehbar erklärt und sehr emotional zu erfahren.

Charaktere
Die drei Detektive sind gut getroffen. Man erkennt noch die Jungs aus der Vergangenheit, aber so manches hat sich nicht entwickelt, wie die Drei sich das vorgestellt haben. Es gibt kein gemeinsames Detektivbüro, Justus hat den Schrottplatz übernommen, Peter arbeitet bei Google und Bob ist Literaturagent. Und Justus und Peter haben seit Jahren kein Wort miteinander gewechselt.

Fazit
Ein super atmosphärischer Roman mit einer Prise Nostalgie.

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Rezensionen von Anndlich:

Dunkelheit über Kristinestad!

Gerächt sein sollst du von Kaisu Tuokko

In Kristinestad kommt es zu einem furchtbaren Verbrechen, bei dem am Ende der siebzehnjährige Jonas tot aufgefunden wird. Die Journalisten Eevi Manner macht sich sofort an die Recherche und trifft dabei auf ihre Jugendliebe Maus Bergholm, der mittlerweile als Kriminalkommissar arbeitet. Beide wollen unbedingt wissen, was an diesem Abend wirklich passiert ist und finden grausame Zusammenhänge.

Gerächt sein sollst du von Kaisu Tuokko ist seit langem mal wieder ein Kriminalroman der mich von der ersten bist zur letzten Seite einnehmen konnte. Der Schreibstil war super angenehm, die beiden Protagonisten haben interessante Hintergründe und stehen mit Anfang 40 an einem entscheidenden Punkt in ihrem Leben. Zwei Menschen, die schon viel erreicht haben und doch noch nicht angekommen sind. Authentisch und nahbar.

Der Fall wird komplexer und verzwickter als man es vom Klappentext annehmen könnte. Er schockiert, spielt mit Grauzonen und den eigenen moralischen Vorstellung. Ein Kriminalroman der mich nicht nur unterhalten, sondern auch berühren und zum nachdenken anregen konnte.
Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch mehr von Eevi und Mats lesen dürfen!

Eine volle Empfehlung gibt es auch für das Hörbuch, das von János Jung, Jana Kozewa, Lina Syren und Henrike Tönnes perfekt eingesprochen wurde und einen atmosphärisch nach Finnland und in die Geschichte holt!

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Rezensionen von Danislesestube:

Toller zweiter Teil der Reihe

Der Zuschauer von Roland Hebesberger

Vor ein paar Wochen habe ich „Die Vernehmung“ ein Buch der Lisa Seifert und Jan Theurer Reihe gelesen und habe es sehr gemocht. Als logische Konsequenz durfte schon bald der zweite Teil „Der Zuschauer“ in mein Bücherregal einziehen. Konnte mich dieses Buch auch überzeugen?
Wie schon zuvor startet die Handlung ohne großes Geplänkel direkt ins Geschehen.

Was ist das Kernthema des Buches? Wer ist darin involviert? Garniert mit ein paar Zusatzinfos, welche praktischerweise erst gegen Ende des Buches Sinn ergeben. Mit dabei sind natürlich wieder unsere Lieblings-Protagonisten. Der Zuschauer als Täter ist sehr interessant. Bekomme selten derartige Charaktere serviert, die nicht direkt ihren Opfern das Leben aushauchen. Dieser ist anders. Das merkt man vom ersten Absatz weg. Vor allem aber auf eine unangenehme Art und Weise. Ich hatte von Anfang an eine Vermutung, um welche Art von Mensch es sich bei diesem Kollegen handeln könnte. Habe leider recht behalten.
Auf dem Weg zur Auflösung begegnet unser Duo zahlreichen Charakteren, denkt sich mehr und mehr in den Kopf des Drahtziehers hinein und schnappt diesen vermutlich am Ende auch. Der Weg dahin ist gepflastert mit Blut und Hirnresten. Denn der Zuschauer hat bei keinem der Opfer Kosten und Mühen gescheut, sie so brutal wie möglich hinzurichten. Pardon. Natürlich sind es die Opfer, die über ihr Leben entscheiden. Nicht er. Man kann sich Vieles einreden, wenn der Tag lang ist. ^^
Insgesamt wieder ein spannender Thriller ohne Überlängen oder Pausen. Wenn man erst einmal in dem Sog drinnen ist, kann es durchaus sein, dass das Buch in einem Rutsch gelesen werden könnte. ^^

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Rezensionen von Pearl:

Fesselt nicht

Das Versprechen eines Sommertags von Elena Sonnberg

Der Roman entführt den Leser nach Mallorca, wo sich Isabelles Familie trifft um die Goldene Hochzeit ihrer Eltern zu feiern. Ihre Eltern leben schon lange auf Mallorca und deshalb soll der große Tag auch dort mit der ganzen Familie gefeiert werden. Auch Isabelles Bruder kommt zur Feier, bringt aber seinen besten Freund Ben mit.

Isabelle ist entsetzt ihn zu sehen, da sie ihre erste große Liebe war und sie in ihn vergessen hat. Gefühle wallen wieder hoch, zumal sie kurz vor der Scheidung mit ihrem Ehemann Stefan steht. Weder die zwei Kinder der beiden noch die Familie weiß um die bevorstehende Scheidung, die die beiden aber erst versuchen zu verschweigen. Doch es bleibt auch Ben nicht unbemerkt.Klar das Isabelle und Ben sich wieder näherkommen.
Fazit:

Seichte Lektüre die nur so daher plänkelt ohne Tiefgang, ohne Spannung, echt langatmig und zäh. Das Cover dagegen vermittelt Sommergefühle. Leider hat der Roman meinen Ansprüchen nicht genügt. Aber das ist ja Geschmackssache.

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