Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Julchentim:
Ein Geschenk für alle, die mit den drei ??? groß geworden sind
Die Auferstehung von Andreas Eschbach
Als jemand, der seit den frühen 90ern mit über 130 Originalkassetten, Live-Erlebnissen und unzähligen gemeinsamen Hörspielabenden mit der Familie tief in die Welt der drei ??? eingetaucht ist, war ich gleichermaßen neugierig wie vorsichtig gespannt auf dieses Buch. Was soll ich sagen: Die Auferstehung hat mich auf ganzer Linie abgeholt!
Natürlich darf man bei einem Drei-???-Fall keinen Hochglanz-Thriller erwarten, und genau das macht den Charme aus.
Andreas Eschbach hat es geschafft, den Geist der alten Geschichten einzufangen und in eine reifere, vielschichtigere Erzählweise zu überführen. Die Struktur, die Atmosphäre, sogar der Aufbau der Ermittlungen fühlte sich für mich verblüffend vertraut an. Es war, als würde man alten Freunden begegnen, gezeichnet vom Leben, aber immer noch mit demselben Funken in den Augen.
Ich fand es berührend, zu erfahren, was aus Justus, Peter und Bob geworden ist. Nicht alles lief bei ihnen geradeaus, das hat wehgetan, aber auch total Sinn ergeben. Und doch: Das Gefühl von Hoffnung und Zusammenhalt zieht sich durch das ganze Buch. Es ist keine einfache Rückkehr nach Rocky Beach, sondern eine, die Spuren hinterlässt, im besten Sinne.
Der Fall selbst ist spannend, vielleicht nicht revolutionär, aber genau richtig dosiert und wunderbar erzählt. Mir hat besonders gefallen, wie die drei zunächst getrennt agieren, sich aber nach und nach wieder annähern. Es fühlt sich ehrlich an, nicht konstruiert. Die melancholische Stimmung, gepaart mit kleinen Lichtblicken und einem klugen Blick auf das Leben, das hat mich richtig bewegt. Beim finalen Zuklappen des Buches hatte ich sogar ein Tränchen im Auge,
Für mich war Die Auferstehung weit mehr als nur ein Krimi: Es war ein Nachhausekommen. Ein durch und durch lohnendes, emotionales und nostalgisch eingefärbtes Leseerlebnis, das mich noch lange begleiten wird.
Fünf Sterne +, und eine klare Empfehlung an alle, die Rocky Beach nie ganz verlassen haben.
Rezensionen von nanu?!:
Die Sonne auf dem Teller
Kaliméra von Alina Sawallisch; Susanne Sawallisch
Man könnte fast behaupten, das Schicksal habe die Familie Sawallisch in die Hafenstadt Kymi geschickt.
Es war nämlich eine Unwetterwarnung, die die Familie dazu zwang, von der geplanten Reiseroute abzuweichen.
Es kommt, wie es kommen musste: Sie verlieben sich prompt in den Ort, aus einer Übernachtung wurden ganz viele und sie beschlossen dann, für immer dort zu bleiben.
Das Haus mit dem Garten voller Obstbäume half natürlich bei der Entscheidung, für immer zu bleiben.
Und wenn man dann so durch das Kochbuch blättert, welches auch irgendwie ein bisschen was von einem Reiseführer hat, versteht man auch gleich, was die Familie dort so toll findet. Von jeder Seite leuchtet einem die Sonne entgegen. Nicht nur die Familienrezepte werden in den buntesten Farben präsentiert, sondern auch das Land und seine Leute. Da überkommt einem sofort das Fernweh.
Gekocht wird dann aber trotzdem irgendwann. Aufgeteilt sind die Kapitel praktischerweise nach den Früchten, die im Garten der Familie wachsen. Die bilden auch meist die Basis der jeweiligen Gerichte.
- So gibt es zum Beispiel im ZITRONENkapitel besonders erfrischende Gerichte. Hier kann ich die Halloumispieße mit der Zitronenmarinade empfehlen. Sehr gut fand ich auch die Hähnchenschenkel mit gegrillter Zitrone.
- Die ORANGEN werden von der Familie nach der Ernte nicht nur für Drinks und Desserts verwendet, sondern auch für eine Reihe erstaunlich deftiger Hauptgerichte.
Wie wäre es mit Süßkartoffeln mit Linsen-Orangen-Salat oder mit gegrillter Meerbrasse (Dorade) mit Orangen?
- Auf die hauseigenen GRANATÄPFEL könnte man glatt neidisch werden. Die kommen hier bei allerlei Salaten und Ofengemüse als besondere Farbtupfer zum Einsatz.
- WEINTRAUBEN haben die Sawallischs auch im Garten und wenn sie nach dem pflücken nicht sowieso direkt weggesnackt werden, landen sie im Weintraubensalat mit Fetakäse und Tomaten oder werden zum gebackenen Käse serviert. Ganz toll schmecken sie auch als Einlage in der Sahnesauce zum Schweinefilet.
- Dann gibt es noch das Kapitel mit den FEIGEN. Da gefällt mir vor allem das Feigenchutney, welches zum Käse gereicht wird. Und die überbackenen Feigen mit Ziegenkäse und Honig machen echt was her.
- Und zum Ende gibt es mein Lieblingskapitel mit den OLIVEN, mit dem Rezept für die leckerste Oliventapenade die ich je essen durfte. Und ans Herz legen möchte ich noch unbedingt den gebackenen Honig-Feta auf Kritharaki. Das Buch lohnt sich für mich schon alleine wegen dieses unheimlich leckeren Gerichts.
Insgesamt gibt es 50 Rezepte zu entdecken, von Drinks über Vor- und Hauptspeisen, bis hin zu Desserts und Dips.
Über die einzelnen vorgestellten Früchte gibt es nochmal extra wissenswerte Facts zum Nachlesen.
Zu jedem Gericht gibt es ein eigenes, schön in Szene gesetztes Foto, das sofort die Lust aufs Ausprobieren weckt.
Die Anleitungen sind leicht verständlich, keine Fragen bleiben offen.
Die Rezepte sind einfach nachzumachen, das Buch ist also auch für Anfänger geeignet.
Ganz selten gibt es griechische Zutaten, es wird aber immer eine Alternative genannt, sollte man diese nicht bekommen.
Das Buch gefällt mir wirklich gut, man merkt sofort mit wieviel Liebe es gestaltet wurde.
Einige Gerichte daraus, werde ich in mein Repertoire aufnehmen, denn sie schmecken wie Urlaub und den kann man ja öfter mal gebrauchen.
Rezensionen von Harakiri:
Der Kreis schließt sich
Wir sehen uns wieder am Meer von Trude Teige
Der Kreis schließt sich, die Trilogie ist zu Ende. Obwohl die Autorin eigentlich gar keine Trilogie aus ihrem ersten Buch machen wollte. Doch es gibt halt viel zu erzählen über die harte Zeit.
Annelise, Tekla und Birgit sind beste Freundinnen. Nichts kann sie trennen – außer der 2. Weltkrieg. Während Annelise als Krankenschwester an die Front geht, bewirbt sich Birgit an einem Krankenhaus in Nordnorwegen.
Dort bewegt sie das Schicksal von Nadia und gerät durch eine Widerstandsbewegung in Gefahr. Kann sie jemals wieder glücklich werden?
Ein harter Stoff, vor allem die Verhältnisse der verschleppten Ukrainerinnen, die in der Fischfabrik schuften müssen. Aber auch Birgit hat es nicht einfach. Wobei ihre Geschichte mir fast etwas zu nüchtern erzählt wurde. Mit Nadia konnte ich mehr anfangen.
Sehr eindringlich, manchmal aber etwas kurz, schreibt Trude Teige über eine Zeit, die man sich im heutigen Dasein nicht mehr vorstellen kann. Und genau deshalb lese ich die Romane sehr gerne: sie rütteln auf, regen zum Nachdenken an, machen aber auch Hoffnung.
Fazit: Wir sehen uns wieder am Meer ist ein kurzweiliger, sehr aufrüttelnder Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
Rezensionen von carola1475:
Vlats Geschichte geht spannend weiter
Seelenschwur von Andrea Revers
Der zweite Band ist auch ohne Kenntnis des ersten Buchs gut verständlich, er beginnt mit einem kurzen Rückblick auf die Ereignisse, die den Läufer Vlat seine Vertraute Hanna finden ließen und stellt die anderen Seelen vor, die Vlat in sich beherbergt, bis er ihre offenen Wünsche erfüllt hat. Besonders Franka, ehemalige Soldatin, Polizistin und Security-Fachfrau ist mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten eine Bereicherung für Vlat.
Er macht sich wegen des Rodin Museums auf den Weg nach Paris, wo er sich in den Katakomben am wohlsten fühlt, und dann geht es zu einer Eifeler Kunstgießerei, wo wir die aufwändige Herstellung einer Bronzestatue durch Jean miterleben.
Durch den Verrat von Lus, Hannas Freundin, wird Vlat im Auftrag eines Pharmaunternehmens gejagt und auch gefunden, man will Experimente an ihm vornehmen und ihn erforschen. Durch häufige Perspektiv- und Ortswechsel gewinnt die Geschichte an Tempo und Vlats faszinierende Eigenschaften werden nun, den ersten Band 'Das Erwachen' ergänzend, auf wissenschaftlicher Ebene beleuchtet.
Andrea Revers schreibt klar, lebendig und packend, auch mit feinem Humor, sie schafft interessante Charaktere, die zur Komplexität der Geschichte beitragen, wiederholt lässt mich Vlats Sicht auf die Menschen innehalten und über unser Verständnis der Welt und unsere Konventionen nachdenken. Die Bedrohung für Vlat wird immer größer und die Frage, ob Hanna es schaffen wird, ihn rechtzeitig aus der Forschungseinrichtung zu befreien, sorgt für Spannung bis zum Schluss.
Immer wieder spielt die Handlung in der Eifel, wo die Autorin lebt. Mit ihrer spannenden geologischen Geschichte und der schönen, abwechslungsreichen Landschaft mit all dem Wald ist die Eifel wie geschaffen für uralte geheimnisvolle Wesen wie Vlat. Die Seelenschwur-Dilogie ist gelungene Urban Fantasy mit ungewöhnlichem Thema und Setting und ich würde mich über mehr Bände um den Läufer freuen.
Rezensionen von carola1475:
Originell, spannend und überzeugend
Seelenschwur von Andrea Revers
Wie ein Vampir ernährt sich Vlat, der letzte Läufer, von Blut, und im ersten Weltkrieg, als es keine Tiere mehr im Eifeler Hürtgenwald gibt, trinkt er das Blut der sterbender Soldaten Josef, Waldi und Schang. Doch anders als ein Vampir muss ein Läufer die übernommene Seelenschuld seiner Opfer irgendwann tilgen.
Bis dahin bleiben die Seelen Teil von ihm, erst wenn die Schuld beglichen ist, sind sie frei.
Zwischen Läufer und einigen wenigen Menschen ist mentale Kommunikation möglich, Josef ist einer dieser 'Vertrauten', die ihre Besonderheit vererbt bekommen. Etwa 80 Jahre später erkennt Josef in Hanna die nächste 'Vertraute' seiner Familie, sie soll Vlat helfen, sich in der heutigen, ihm fremden Welt zurecht zu finden.
Wie Hanna bin ich fasziniert von Vlats Fähigkeiten, die im Laufe der Geschichte zu Tage treten. Und auch von der Belastung, die es für den Läufer bedeutet, mit den Gedanken, Erinnerungen und dem Wissen seiner Opfer konfrontiert zu werden, wird glaubwürdig erzählt.
Die drei Soldaten werden in eigenen Kapiteln vorgestellt, in denen auch ihre noch offenen Wünsche und Hoffnungen beschrieben werden, die Vlat zu erfüllen hat. Der psychisch labile Schang könnte Vlat gefährlich werden. Seine Sehnsucht gilt einer verloren gegangenen Frauen-Skulptur. Vlat, Hanna und deren Freundin Lus machen sich auf die spannende Suche nach dieser offensichtlich von Rodin geschaffenen Figur.
Die Autorin hat auch die bis heute rätselhaften Funde von Herxheim sehr gelungen und einleuchtend in eigenen Kapiteln in die Geschichte um die Läufer eingeflochten. Andrea Revers schreibt lebendig, klar und packend, die menschlichen Charaktere sind glaubwürdig und authentisch und vor allem Vlats Andersartigkeit ist einfallsreich und überzeugend beschrieben, er ist ein faszinierender, außergewöhnlicher und komplex ausgearbeiteter Protagonist, der uns mit seiner Sicht auf die Menschen durchaus den Spiegel vorhält. Mir hat diese Urban Fantasy Geschichte sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Band.
Rezensionen von ReiShimura:
Hörgenuss für den Gaumen
A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe Die Cornwall-Reihe von Katharina Herzog
Von der Autorin Katharina Herzog habe ich schon sehr viel positives gehört, also natürlich nicht von ihr als Person, aber von ihren Büchern. Daher habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut.
Gelesen wird das Hörbuch von Elena Wilms, gleich wie die Autorin, ist auch sie für mich eine Unbekannte.
Jedenfalls wäre mir nicht bewusst, dass ich bereits ein Hörbuch gehört habe, dass von ihr gelesen wurde. Allerdings hoffe ich sehr, dass ich bald wieder eines in die Hand bekommen werde. Denn ihre Stimme hat mir außerordentlich gut gefallen. Ihre Stimmfarbe und ihre Art die Dinge zu betonen haben mir zugesagt und es hat wirklich Spaß gemacht ihr zu zuhören.
Besonders angesprochen hat mich bei diesem Buch einerseits das Setting, ich mag Cornwall als Handlungsort für Bücher sehr gerne. Andererseits war es aber auch das kulinarische Grundthema. Bei ersterem bin ich voll auf meine Kosten gekommen, da die Beschreibungen von Katharina Herzog detailliert und ansprechend waren. Zweiteres kam mir ein wenig zu kurz. Zwar ist Essen und Kochen immer wieder mal Thema, ich dachte aber, dass es einen größeren Stellenwert in dem Buch haben würde.
Der Hauptfokus der Geschichte liegt auf der Liebesgeschichte, nicht verwunderlich, handelt es sich ja um einen Liebesroman. In sehr vielen Fällen bestechen Bücher dieses Genres nicht gerade mit Tiefgang und auch dieses Exemplar ist keine Ausnahme. Positiv aufgefallen ist mir hierbei aber die Charakterentwicklung. Sophie empfand ich zu Beginn des Buches als äußerst unsympathisch. Dies hat sich aber still und leise während des Fortschreitens der Handlung geändert. Schade fand ich hingegen, dass gerade die Beziehung zu ihrer Tochter nicht mehr thematisiert wurde. Hier wäre noch einiges an Potential und vor allem auch Tiefe drinnen gewesen.
Wobei dies nicht die einzige Stelle war, an der es sich die Autorin bzw. es die Autorin den Charakteren leicht macht. Natürlich gibt es die obligatorischen Schwierigkeiten und das unausweichliche Missverständnis der Liebenden, aber im Großen und Ganzen lassen sich alle Probleme recht schnell und einfach lösen. Für meinen Geschmack ein wenig zu einfach, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.
Das kleine Küstendörfchen Port Haven hat mir als Handlungsort sehr gut gefallen und auch das urige Smugglers Inn mit seinen teilweise sehr skurrilen Angestellten und Gästen hat es mir angetan. Daher freut es mich ganz besonders, dass es 2026 eine Chance gibt wieder dorthin zu reisen. Denn dann erscheint der zweite Teil der "Taste of Cornwall" Reihe.
Obwohl das Buch kleinere Schwächen und Mängel aufweist und die Handlung stellenweise ein wenig dünn ist, kann ich trotzdem eine Empfehlung aussprechen. Vor allem für all jene, die so wie ich, neben dem Hörbuch hören gerne ihre Hände beschäftigen. Die Geschichte war eine wunderbare Ergänzung zum Aufräumen, Putzen und Handarbeiten und hat mir die teilweise ungeliebten und lästigen Aufgaben versüßt.
Rezensionen von GB:
Beziehungen sind nicht immer einfach
Red Flags von Sophie Jo
Das besondere Cover hat mich gleich neugierig gemacht auf das Buch. Die Buchbeschreibung verspricht ja einiges. Sehr schöne Buchidee. Zwei, die beide wohl etwas Bindungsangst haben, bzw. extrem hohe Erwartungen an einen möglichen Partner, bekomme beide von ihren Freunden die Aufgabe mal nicht vorschnell eine mögliche Beziehung aufzugeben, sondern beim nächsten Mal nicht die/derjenigen zu sein, die/der die Sache beendet.
Ich finde die Idee ist ehr gut umgesetzt. Poppy und Cam sind aber ja auch beide wirklich sympatische Zeitgenossen, denen man nur das Beste wünscht. Schön zu lesen mit welchen Tricks sie erst versuchen, die Pläne ihrer Freunde zu sabotieren und wie sie dann doch merken, dass sie ja eigentlich ganz gut miteinander harmonieren könnten. Aber ich will ja nicht zu viel verraten. Wie es weiter geht müsst ihr dann schon selber herausfinden. Aber in dem Buch geht es nicht nur um eine mögliche Verbindungen von den beiden - auch die Beziehung von Cam zu seiner Mutter, von Poppy zu ihren Eltern und die Liebesbeziehungen ihrer Freunde sind ein wichtiges Thema in dem Buch.
Gut gemachtes Jugendbuch über Erwartungen an Beziehungen und wie sie Gelingen können aber auch wann man vielleicht besser auf Abstand gehen eine unguten Beziehungen vielleicht sogar lösen sollte.
Rezensionen von Buster:
Irre Spannend
Das heimliche Zimmer: Thriller von Catherine Shepherd
Dieses Buch von Cathrine Shepherd ist von Anfang bis Ende spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Leider ist es schon der 10te Teil der Laura Kern Reihe aber er ist sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesbar. Das hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil und der Erzählstil kommen mir sehr entgegen und ließen mich nahezu durch das Buch fliegen um zu erfahren wer, warum und wie.
Bis zum Schluss war es mir nicht möglich eindeutig einen Täter zu benennen und Verdächtige gab es genug!!
Ich kann dieses Buch an Thriller Fans nur sehr empfehlen und ich persönlich fiebere schon dem nächsten Teil entgegen...
Rezensionen von Petra:
Geheimnisvolle Drachen
Funken – The Secrets of Dracon Rock von Vanessa Golnik
Alyssa lebt seit Jahren versteckt und unbekannt inmitten ihrer Feinde. Sie forscht sogar für sie an der Universität. Ihre Aufgabe Drachenreiter mit neuen Waffen und Schutzausrüstung zu versorgen. Dabei sind es sie die verantwortlich sind für den Tod ihres Vaters. Dann kommt Rowen ein Reiter und schon sind sie für einander entbrannt.
Wie soll sie ihr Geheimnis mit ihrer Liebe vereinbaren. Klar er ist nicht einer der Täter aber er gehört der Institution an die die Verantwortung trägt. Drachen regieren das Land und die Rebellen können diese Macht nicht brechen. Alyssa sollte in Sicherheit fern von den Rebellen und den Drachen sein, so war es der Wunsch ihres Vaters.
Wegen ihrer Liebe ist sie von Schuldgefühlen zerfressen. Sie verrät die Rebellion auf der einen Seite, auf der anderen Seite ist Rowen der durch die Rebellen auch einen geliebten Menschen verloren hat. Außerdem hat er einen übergroßen Beschützerinstinkt auch gegenüber Alysssa.
Die Beschreibung und die ständige Wiederholung dieser Schuldgefühle machen die ansonsten spannende Geschichte stellenweise langweilig. Es fehlen viele Informaitonen so dass das Buch oft unlogisch klingt. Beim Schreiben der Rezension habe ich dann entdeckt das es eine Trilogie ist. In der Buchbeschreibung steht nichts davon. Damit sind alle Ungereimtheiten erklärt, es muss auch noch etwas für die Folgebände übrig bleiben. Es gibt ein fulminantes Ende mit einem bösen Cliffhanger. Zum Glück erscheint der nächste Band im August.
Rezensionen von yellowdog:
Der Teufelsgeiger
Schwarzer Schwan von Theres Essmann
Es ist ein kurzes Buch, mehr eine Novelle als ein Roman. Aber es steckt hier viel drin.
Das Buch handelt von Jürgen Krause, der Taxifahrer ist und ein alter Mann, den er als Chauffeur zu klassischen Konzerte fahren wird und später ihn sogar einmal begleiten.
Der alte Mann heißt Federico Temperini und liebt die klassische Musik, ganz besonders Paganini.
Für Krause war dieser Teufelsgeiger bisher nicht bekannt, doch ihn beginnt Temperini und die Leidenschaft für Musik zu interessieren und es wird eine Beziehung der Freundschaft zwischen ihnen. Schließlich erfährt man auch, dass diese Begegnung nicht ganz zufällig ist. Das Buch hat seine Geheimnisse, die sich erst mit der Zeit enthüllen. Das ist vielleicht seine größte Stärke.
Neben der Musik ist das Vater-Sohn-Motiv wichtig in dem Buch.
Schon Krauses Vater war Chauffeur. Er selbst leidet darunter, nach der Scheidung von seinem 15jährigen Sohn ein Stück weit entfremdet zu sein.
Auch Paganini hatte einen Sohn, der sich um ihn kümmerte.
Das Ende kommt ein wenig zu abrupt und überzeugte mich nicht ganz, aber es bleibt ein gutes Buch, das vermag, den Leser an diesem gemeinsamen Weg, den die Protagonisten gehen, teilhaben zu lassen.











