Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

Rahel Wald, es war mir ein Vergnügen

Wir von der anderen Seite von Decker Anika

Rahel Wald, es war mir ein Vergnügen :)
Seine Krankengeschichte mit so viel Witz und Esprit zu verkünden, grenzt schon fast an ein Märchen. Wobei die Autorin ja auch ihre negativen Emotionen nicht unterdrückte und sehr gut rüber brachte.
Das Buch trägt autobiographische Züge und in dem Buch hat Anika Decker ihre eigenen Erlebnisse erzählt.

Ich konnte mich – auch teilweise weil ich durch die Pflege eines Angehörigen ähnliche Erfahrungen in Krankenhäusern gemacht habe – sehr gut in die Situation hinein denken und habe mich nie gelangweilt. Deckers Humor mag vielleicht nicht jeder und teilweise war er mir auch zu derb, aber ich musste schon einige Male schmunzeln bei der Lektüre.
Gerne hätte ich noch ein wenig mehr von Sarah gelesen. Denn auch die Nebenfiguren in Deckers Roman haben mir gut gefallen. Frau Rose, die 200kg Frau, oder die Krankenschwester Meral, von der ich hoffe, dass sie nicht erfunden ist. Auch Rahels Bruder Juri und die Sätze, die sich die beiden immer an die Ohren werfen – herrlich. Nur mit Rahels Freund wurde ich nicht warm, der war mir von Anfang an suspekt.
Fazit: Kein Buch, das man leicht vergisst. Rahel kämpft und bringt das dem Leser auf humorvolle Art näher.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri

Rezensionen von C. P.:

Schöne Sammlung voller Emotionen

éclair bleue von Diverse

Die dritte Girls Love Anthologie aus der éclair-Serie und meiner Ansicht nach die schönste bisher. 18 Künstlerinnen bieten diesmal drei Illustrationen und 15 Kurzgeschichten. Sowohl inhaltlich als auch stilistisch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Sammlung. Diesmal kommen nicht nur junge Mädchen, sondern auch ältere Schülerinnen sowie mehrfach erwachsene Frauen vor.

Erotische Szenen gibt es kaum und dann auch eher angedeutet, vielmehr drehen die Geschichten sich wieder hauptsächlich um erste Annäherungen. Ein wenig Fantasy ist wieder mit dabei, ebenso sind ein paar Geschichten zum Schmunzeln, z. B. wenn es um die Nebenwirkungen von Kuhmilch geht oder um Horoskope und Glücksbringer. Laut Verlagsseite enthält die deutsche Ausgabe aus rechtlichen Gründen eine Kurzgeschichte weniger als das japanische Original.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von C. P.

Rezensionen von Caroline :

Wer ist Sunny?

Das Leuchten des Mondes von Netzer Lydia

Mitten in einer amerikanischen Kleinstadtidylle leben Sunny, ihre Ehemann Maxon und ihr autistischer kleiner Sohn Bubber. Haus mit gepflegtem Garten, diverese Vorschulaktivitäten, Elternabende, Hauseinweihungsparties und Grillabende entsprechen den allgemeinen Vorstellungen. Nichts und niemand soll an den Grundfesten der Vorstadt rütteln.

So sieht es auch Sunny. Sie fügt sich in diese Gesellschaft nahtlos ein, obwohl sie eine sehr ungewöhnliche Kinderheit verbracht hat. Sie schafft es immer, sich den Gegebenheiten anzupassen, wie ein Chamälion und vergisst darüber, wer sie eigentlich ist.

Sunny, die Ehefrau eines genialen Mannes. Maxon mit Preisen ausgezeichnet, befindet sich auf einer sensationellen Mission im All, um auf dem Mond die Kolonialisierung zu beginnen. Als Paar von den Medien umschwärmt, noch dazu da Sunny hochschwanger ist, als Maxon sich auf den Weg macht.
Sunny, die Mutter eines autistischen Sohnes, der ebenfalls geniale Züge zu erkennen gibt. Immer bereit die besten Therapien zu finden, die Behandlung zu optimieren.
Sonny, die Mutter eines noch ungeborenen Kindes, um die Familie komplett zu machen.

Sunny, die Tochter einer schwerkranken Mutter, die noch so viel zu erzählen hätte.

Da ist dann noch Sunny, die Frau – aber wer ist diese nun?

Wie hat es mir gefallen?

Ich weiß nicht mehr ganz genau, bei wem oder auf welchem Blog ich dieses Buch entdeckt habe, aber der Klappentext lies mich sofort aufhorchen. Ich danke dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Sunny steht im Mittelpunkt der Geschichte. In Rückblicken erfährt der Leser mehr über ihre Eltern, ihre ungewöhnliche Kindheit, ihre Jugend und ihre Studienzeit. Die Autorin hat mit ihr eine einzigartige Figur erschaffen. Ihre innere Stärke und ihre Kraft sich allen Widrigkeiten zu stellen, sich den Problemen entgegenzusetzen, machen sie zu einer ungewöhnlichen Frau. Trotzdem bleibt sie im Dunkeln und schwer zu fassen. Vor allem gefühlsmäßig hatte ich meine Probleme mit ihr. Dennoch mochte ich sie, auch wenn sie ein wenig zu distanziert wirkte. Aber ich denke, das liegt an dem Mix aus Erfahrungen, ihren Eltern und ihrem genialen Ehemann.
Sunny entspricht immer den Anforderungen, aber niemals aus vollstem Herzen. Erst ein harmloser Autounfall bringt alle ihre Mauern zu Bruch. Ab diesem Moment fand ich sie persönlich richtig toll.
Maxons Rolle bleibt eher klein, aber wir begleiten ihn ins All und erfahren, wie sehr er Sunny liebt. Die zwei scheinen für einander bestimmt zu sein. Für Maxon stand immer schon fest, dass er Sunny für immer lieben wird. Eine Konstante, die für ihn unumstößlich ist. So wie die Erde die Sonne umkreist.

Dieses Buch beschreibt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, eine kleine Familie mit ihren einzigartigen Mitgliedern und eine Frau, die ihren Platz im Leben sucht.

Mein Fazit: Wer seltsame Figuren mag, einer Handlung Zeit gibt sich zu entwickeln und kein Problem mit Interpretationsmöglichkeiten hat, der kann diesem Buch genauso viel abgewinnen, wie ich.

www.mariessalondulivre.at

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Caroline

Rezensionen von Bibliomarie:

Aus der Dunkelheit

Die Welt in allen Farben von Heap Joe

Man stelle sich vor, ein Mann wird blind geboren und man lehrt ihn, durch Betasten zwischen einem Würfel und einer Kugel zu unterscheiden. Wenn man ihm nun als Erwachsenem das Augenlicht geben könnte, wäre er dann durch bloße Anschauung, noch vor dem Betasten, in der Lage, die Kugel vom Würfel zu unterscheiden? (W.

Molyneux)


Nova ist seit ihrer Geburt blind. Dann gibt es da plötzlich eine Operationsmethode, die ihr das Sehen ermöglicht. Lange zögert Nova, sie fühlt sich sicher in ihrer dunklen Welt und weiß nicht, was danach kommen wird.


Kate ist eine recht erfolgreiche Architektin, aber es gibt einen dunklen Punkt in ihrem Leben. Nach zwei Jahren ehe ahnt sie, dass Tony sie nicht liebt, sondern beherrscht. Sie wird immer kleiner bis zu dem Tag, als Tony sie stößt und sie schwer stürzt. Ein Hämatom breitet sich unbemerkt immer weiter in ihrem Kopf aus, bis sie ins Koma fällt.


In der Klinik treffen sich Kate und Nova und für beide Frauen beginnt Schritt für Schritt und langsam tastend ein Weg in ein farbiges Leben.
Dieser Roman verursachte mir Gänsehaut . Ich versuchte mir vorstellen, wie es ist zu sehen, wenn man vorher nicht wusste, was „sehen“ ist. Wenn Farben und Formen fremd und unverständlich sind, wenn man Gesichter sieht und sie nicht deuten kann. Das alles ist für Sehende völlig unverständlich und trotzdem hat es die Autorin geschafft, mir eine Ahnung davon zu geben. Sie erzählt Novas erste Monate als Sehende unglaublich einfühlsam und sensibel.
Auch die Geschichte von Kate hat mich berührt. Wie sich allmählich in ihr Auflehnung gegen ihr kontrollsüchtigen und gewalttätigen Mann regt, wie sie mit Hilfe von Novas Freundschaft sich auf ihre Stärke besinnt, war großartig.


Die Autorin hat die Geschichte ihrer beiden Protagonisten beeindruckend erzählt dass sich Kate und Nova dann ineinander verlieben, war für mich eine logische Fortführung. Allerdings fand ich die Liebesgeschichte mit ihren Dialogen und Szenen bei weitem nicht so stark, wie die Entwicklung der beiden Frauen.


Ich finde das Schriftbild des Buches ebenfalls der Erwähnung wert. Es wird mit Schriftgrößen und Formen gespielt. So gibt sich Nova in den ersten Wochen „Sehregeln“, die abgesetzt vom Text sind. Jede dieser Regel fällt sofort ins Auge und regen zum Nachdenken an. Dann gefiel mir ganz besonders ein Stern aus Text, der symbolisiert, wie Nova zum ersten Mal nach einem Stern im Nachthimmel sucht.


Ein beeindruckender und berührender Roman, dem ich viele Leserinnen wünsche.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bibliomarie

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Briefe im Hotel

Das Geheimnis des alten Strandhotels von Anna Bednorz

Im zweiten Band der Aoife-Serie geht es um einen Cold Case, einen sehr alten, nie aufgelösten Mord- und Vermisstenfall.

Tom möchte das alte Strandhotel renovieren und es zusätzlich zum Pub betreiben. Viel Arbeit müssen sie hineinstecken, dass Aoife hilft, ist klar. Gleich bei ihrem ersten Arbeitseinsatz finden sie versteckt eine Schachtel mit alten Liebesbriefen.

Aoife ist begeistert und will herausfinden, von wem die sind.

Ihr Inhalt ist geheimnisvoll, da geht es um eifersüchtige Ehemänner und Drohungen. Als sie bei ihrer Recherche herausfindet, dass da wirklich etwas dran war, ist sie Feuer und Flamme. Sie vermutet, dass die Briefeschreiber wahrscheinlich nicht mehr leben, aber ihre Angehörigen schon. Mit Hilfe von Putzfrau Maggie, die eine Doktorarbeit über alte Herrenhäuser in der Gegend schrieb, will sie das Rätsel lösen.

Derweil ist Tom weiterhin mit den Renovationsarbeiten im Hotel und dem normalen Puballtag beschäftigt. Immerhin hat er aktuell einen neuen jungen Koch, Rory, der nicht nur sensationell kocht, sondern zu Toms Leidwesen auch seine Tochter Liz beeindruckt hat. Vater-Tochter-Konflikte sind da vorprogrammiert.

Mit "Das Geheimnis des alten Strandhotels" verschafft es Anna Bednorz erneut, mir einige angenehme Lesestunden zu schenken, in dem ich mich an die irische Küste versetzen konnte. Dieser abwechslungsreiche Cold Case ist aber weniger ein Krimi, sondern vielmehr eine lockere Spannungsgeschichte, bei dem es ein Wiedersehen mit den bereits aus dem ersten Band bekannten Dorfbewohner gibt.

Fazit: Eine lesenswerte und gelungene Geschichte für alle "Herrenhäuser-mit-Geheimnissen"-Fans.
4 Punkte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Bücher in meiner Hand

Rezensionen von PMelittaM:

Es fehlt an Emotionen

Die Lotosblüte von Anna Bednorz

Asien 19. Jahrhundert: 15jährig wird Chong, die schon von Geburt an kein leichtes Leben hatte, von der Stiefmutter an eine reiche chinesische Familie verkauft, als Zweitfrau für den alten Patriarchen. Als dieser stirbt beginnt eine Odyssee für Chong, durch mehrere Länder, Freuden- und Herrenhäuser.

Ein koreanischer Autor schreibt einen historischen Roman, der in Korea, China und Japan spielt, das klingt sehr interessant. Leider gibt es lange kaum Anhaltspunkte, wann genau der Roman spielt, nur wenige Ereignisse lassen sich historisch einordnen, wie etwa die Opiumkriege. Ist zunächst wenig historischer Hintergrund zu spüren, wird er im letzten Viertel geballt eingesetzt, so dass fast schon Chongs Geschichte darin untergeht. Ich hätte mir eine Zeittafel und ein Nachwort des Autors gewünscht, leider ist aber außer einem Glossar kein Bonusmaterial vorhanden.

Erzählt wird bildhaft und detailliert, aber auch sehr sachlich und wenig emotional. Wenn man bedenkt, was Chong alles mitmacht, hätte man sich mehr über ihre Gefühlswelt gewünscht. Vielleicht liegt das daran, dass ein Autor und keine Autorin schreibt? So kommt mir Chong auch nicht sehr nahe, zumal ich auch ihre Entwicklung nicht immer nachvollziehen kann. Auch das ist sehr schade, weil ich so kaum mit ihr mitleiden kann. Das klappt etwas besser bei anderen Charakteren, wie z. B. Lingling. Da Chong relativ häufig ihren Standort wechselt, und dann mit ihren früheren Gefährten keinen Kontakt mehr hat, muss man sich ständig an neue Nebencharaktere gewöhnen. Manch einer wird womöglich mit den vielen asiatischen Namen Schwierigkeiten haben, wenn man aber aufmerksam liest, sollte das aber kein allzu großes Problem sein.

Mich hat der Roman leider weniger gut unterhalten als erhofft und ich konnte keine Beziehung zur Protagonistin aufbauen. Interessant war etwas über die gesellschaftliche Situation zu lesen und die diversen Anregungen zum Googeln. Ich denke, der Roman ist am ehesten geeignet für Menschen, die sich für asiatische Literatur interessieren und vielleicht auch schon ein bisschen über die historischen Hintergründe wissen. Von mir gibt es leider nur 3 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von PMelittaM

Rezensionen von heinoko:

Rosa-Laune-Buch

Die Lotosblüte von Anna Bednorz


Witzig und lebendig wird eine fröhlich-kunterbunte Geschichte erzählt. Ein Kinderbuch, das einfach rundum Spaß macht und auf keinen Fall ernst genommen werden möchte. Ein Buch mit Rosa-Laune-Garantie…
Jonas und Fabian leben bei ihrer Tante Erdmute, die Gute. Und sie haben es mit ihrer Tante nicht leicht, denn sie benimmt sich so, als wäre sie eine erwachsene Pippi Langstrumpf.

Sie ist unberechenbar und hat stets außergewöhnliche Ideen. Als der Vermieter ihre Wohnung verkaufen will und Tante Erdmute deshalb dringend Geld benötigt, überfällt sie aus der Not heraus in einem wunderbar auffälligen roten Kleid eine Bank. Jonas und Fabian wird ganz anders, als sie sich zusammen mit ihnen und dem Geldsäckchen auf eine rasante Flucht in ein abgelegenes Waldhotel begibt. Dass dort recht wunderliche Leute wohnen und dass auch noch ein wertvolles Briefmarkenalbum geklaut wird, führt zu sehr spannenden Verwicklungen und Jonas und Fabian haben alle Hände voll zu tun, um aus ihrer Tante die Unschuld vom Lande zu zaubern.
Ein so fröhliches, unbeschwertes Kinderbuch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es ist frei von allzu ernstem pädagogischem Anspruch und erzählt mit Spaß und Spannung und sehr ideenreich eine flotte Geschichte. Dass man vom Singen rosa Laune bekommen kann oder dass man jemanden mit den Augen in den Arm nehmen kann – solch schöne im Text versteckte Sprachbilder verraten, dass die Autorin (auch) Lyrikerin ist. Ein meiner Meinung nach rundum gelungenes, spritzig erzähltes, mit liebenswerten Protagonisten versehenes Kinderbuch ab 10 zum Selberlesen, zum Vorlesen durchaus auch für jüngere Kinder.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von heinoko

Rezensionen von rainbowly:

Really crazy world of rich people

Crazy Rich Asians von Kwan Kevin

Inhalt
Nick lädt seine Freundin Rachel ein mit ihm zur Hochzeit seines besten Freundes nach Singapur zu reisen und so endlich seine Familie kennenzulernen. Was Rachel allerdings nicht weiß ist, dass diese Hochzeit als das Event des Jahres gefeiert wird und Nick, seine Familie und seine Freunde zu den Superreichen von Singapur gehören.

Deshalb findet sie sich plötzlich in einer verrückten Welt aus Luxus und Intrigen wieder.

Sprache
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit der Person und dem Ort an dem die Erzählung spielt. Meist begleitet man Rachel, Nick, Astrid (Nicks Cousine), Peik Lin (Rachels Freundin) oder Eleanor (Nicks Mutter).
Die Geschichte ist so unterhaltsam, witzig und fesselnd geschrieben, dass man sie wirklich nicht aus der Hand legen will. Diese Welt der Superreichen ist so absurd und doch faszinierend. Ich schwankte die ganze Zeit zwischen Faszination und Verzweiflung. Was sich Menschen alles einfallen lassen, die nicht mehr wissen wo hin mit ihrem Geld! Wirklich aberwitzig!
Ausserdem gibt es so viele unterschiedliche Charaktere - verrückte Tanten, protzende Onkels, regierende Omas, klammernde Mütter, verzweifelte Väter, unterstützende Cousinen und klatschende Cousins.... Will man sich jeden Namen merken, der in diesem Buch vorkommt, wird man verzweifeln! Aber die wichtigen Figuren kristallisieren sich dann doch heraus und die sind einfach klasse!

Charaktere
Es gibt wirklich viele unterhaltsame Charaktere, aber ganz besonders begeisternd finde ich Rachel! Denn obwohl sie ganz unverhofft in diese Welt hineinstolpert, lässt sie sich nicht davon einwickeln. Sie lässt sich nicht vom Schein dieser Welt blenden, sondern bleibt mit beiden Beinen auf dem Boden. Behält ihren Charakter obwohl er in diesem Umfeld nicht sehr gefragt ist und hält an ihren Prinzipien fest. Ich hoffe sie hält auch im zweiten Band weiter daran fest.

Fazit
Einfach eine richtig unterhaltsame Geschichte! Ich freue mich jetzt sehr auf den Film!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rainbowly

Rezensionen von Vicky:

Carpe Diem - Nutze den Tag

Roadtrip mit Gott von Ungewitter Mira

'Roadtrip mit Gott - Leben ist Freiheit und jeden Tag ein Abenteuer' ist eine Biographie von und über die Pastorin Mira Ungewitter.

Das Cover ist sehr toll und ansprechend gestaltet. Mira wirkt ab dem ersten Blick sympathisch. Das Bild ist sehr stimmig. Nur dachte ich anfangs es passt so überhaupt nicht zum Titel aber nach nur wenigen Kapitel musst ich mein Urteil revidieren – es ist absolut passend gestaltet!

Das Buch umfasst insgesamt neun Kapitel.

Den Abschnitt 'Über die Autorin' hätte ich mir persönlich am Anfang gewünscht anstatt diesen erst am Ende vorzufinden. Aber okay, das tue ich mal als gestalterische Freiheit ab und akzeptieren es so.

Ich finde Miras Ansichten aber vor allem auch ihre Einstellung, welche bereits ab dem ersten Kapitel gut vermittelt wird, sehr faszinierend und auch ansprechend! Man fühlt sich ihr von der ersten Seite an nahe und sie schafft es trotz vermeintlicher Differenzen bei so manchen (Glaubens)Ansichten dass man sie trotzdem versteht und sie am liebsten persönlich kennen lernen würde.

Ich kann mich nach wie vor nicht entscheiden ob ich die ersten Kapitel (die Reise durch die Welt und das Herausfinden was sie machen will) oder die zum Ende hin (das Angekommen sein, im Beruf, der neuen Stadt und vor allem im Glauben und ihrer Berufung) besser finde. Ich denke es ist eine Mischung aus allem!

In der ersten Hälfte des Buches fand ich ihre Erkenntnisse interessant. Dass man zum Beispiel durch die Geburt in einem europäischen Land von Anfang an mehr Freiheit mit auf den Weg bekommt als in Honduras fand ich mutig von ihr niederzuschreiben – allgemeint gilt ja eher das alle dieselben Chancen haben. Interessant zu lesen fand ich auch die Vielfalt der Kulturen welche sie entdeckt und den damit verbundenen Unterschieden im Glauben an Gott - vor allem aber auch wie das Glauben sich in verschiedenen Ländern und Kulturen wiederspiegelt.

Abschließen möchte ich hier mit einem Zitat aus dem Buch vom Theologen Dietrich Bonhoeffer: »Muss es so sein, dass das Christentum, das einstmals so ungeheuer revolutionär begonnen hat, nun für alle Zeiten konservativ ist?«


Fazit: Ein tolles und unglaublich inspirierendes Buch!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Vicky

Rezensionen von begine:

Die nicht ganz so goldenen Jahre

Roadtrip mit Gott von Ungewitter Mira


Die britische Autorin Naomi Wood lässt ihren Roman „Diese goldenen Jahre“ ab 1922 in Wismar spielen. Claudia Feldman hat den Roman ins Deutsche übersetzt.

Die fünf Freunde Paul, Walter Jenö, Irma und Charlotte beginnen ihre Lehre bei Bauhaus. Paul ist der Icherzähler des Romans. Der Roman wird im Rückblick erzählt, denn es fängt damit an, Walter ist tot.

Aber zwischen ihnen gab es Geheimnisse, Intrigen und Lügen. Bei der Konstellation kommt es natürlich zu Eifersüchteleien.
Die Autorin hat die schwere Zeit sehr gut eingefangen. Das Bauhaus ist inzwischen 100 Jahre alt . Es war den Nationalisten ein Dorn im Auge. Die Künstler mussten flüchten.
Naomi Wood konnte mich mit der Geschichte packen.
Die Lektüre des Romans war spannend, interessant und gut unterhaltend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine