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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesestern:

Diebe, Lügner und Betrüger... - und eine heile Glaubenswelt wird erschüttert

Mond über Sudeley Castle von Ingrid Kretz

"Mond über Sudeley Castle" von Ingrid Kretz ist ihr vierter historischer Roman und im Januar 2019 im Brunnen Verlag erschienen

Wir tauchen ein in das Jahr 1813 und erleben wie die Familienidylle der jungen Louise Cherleton von einem auf den anderen Tag zerbricht.
Die äußerst attraktive junge Witwe Lilian Wilkinson bittet um vorübergehende Aufnahme auf dem herrschaftlichen Schloss Sudeley Castle, das ihre Cousine Louise, zusammen mit ihrem Mann Peter, dem Söhnchen Jacob und ihrem Schwiegervater Lord Cherleton bewohnt.

Lilian entpuppt sich als Schreckgespenst der Vergangenheit.
Mit Intrige und Raffinesse hat sie vor vielen Jahren den ehemaligen Verlobten von Louise umgarnt, ausgespannt, geheiratet und damit für einen öffentlichen Skandal gesorgt.
In dieser misslichen Lage hat Louise ihren jetzigen Ehemann Peter kennen und lieben gelernt und ist inzwischen zu einer glücklich-zufriedenen, reifen und im Glauben gefestigten Persönlichkeit gewachsen.
Trotz ihren demütigenden Erfahrungen mit Lilian stellt sie sich der Herausforderung christlicher Nächstenliebe und willigt ein in die großzügige Aufnahmebereitschaft ihres Mannes und Schwiegervaters, die sowohl Lilian als auch ihren Bruder Bradley und seine Freunde auf Sudeley Castle willkommen heißen.

Schon bald wird die beschauliche und ruhige Atmosphäre dieses wunderbaren Landsitzes kräftig durcheinander gewirbelt. Pferdewetten, unlautbare Kricket-Turniere und der Diebstahl eines wertvollen historischen Kleinods erschüttern die friedliche Welt von Sudeley Castle.
Als Lilian dann auch noch anfängt, Peter Avancen zu machen, bricht die alte Wunde wieder auf und beginnt Louises Leben zu beherrschen und zu vergiften.

Die Geschichte wird in einem flüssigen Schreibstil mit bildhafter Sprache und vielen Spannungselementen erzählt.
Eifersucht, Konflikte, Intrigen und Misstrauen bestimmen den Alltag der Protagonisten und es braucht Charakterstärke, Menschenkenntnis, Geduld, Vergebung und Vertrauen, dass das Blatt sich wenden kann.
Ein historisches Lesevergnügen, das man einmal begonnen nicht mehr aus der Hand legen kann.

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Rezensionen von Harakiri:

auch ohne Septimus ein großer Lesespaß

Silberdrache von Sage Angie

Joss und seine Schwester Allie leben als Knechte bei der Familie Zoll. Als Joss eines Nachts ein Drachenei findet, ändert sich sein Leben gewaltig. Denn der Drache ist etwas ganz Besonderes: er kann die Welten wechseln.
Doch das bleibt in der Welt der Drachen nicht unerkannt und die grausame Familie Lennix will den silbernen Drachen für ihre Zwecke missbrauchen.

Kann es Joss und Allie gelingen, die Lennix aufzuhalten?
Hach, wie habe ich die Serie um Septimus Heap geliebt. Und mich ganz besonders auf neues Lesefutter von Angie Sage gefreut. Und sie hat mich nicht enttäuscht, wenn auch der Kampf der Drachen am Ende etwas langwierig war.
Sages Charaktere mochte ich gleich wieder sehr gerne. Joss, der Schafhirte und Allie, seine Schwester, denen das Schicksal übel mitgespielt hat. Und dann ist da ja auch noch Sirin, in der anderen Welt, die mit der Krankheit ihrer Mutter kämpfen muss. Die Drachen (obwohl bunt) blieben mir etwas farblos, hier ist viel der Fantasie des Lesers überlassen, aber Lysander als Baby habe ich auch gleich ins Herz geschlossen.
Die Handlung spielt auf zwei Ebenen, wobei die von Sirin beginnt, dann aber zu Gunsten der Drachenwelt in den Hintergrund tritt. Erst am Ende vereinen sich beide Fäden zu einem und ich bin schon sehr gespannt, wie Sage diese in den nächsten Bänden weiterspinnt.
Fazit: auch ohne den siebten Sohn eines siebten Sohnes ein tolles Abenteuer für Jung und Alt.

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Rezensionen von mota:

Ein Buch zum Lachen und Nachdenken

Unser Hof in der Bretagne von Regine Rompa

Ich habe das Buch in der Buchhandlung entdeckt.
Der Titel und der Text am Cover des Buches, haben mich sehr angesprochen. Das Buch ist lebendig, lustig und ansprechend geschrieben. Es regt zum Nachdenken an, wie man das Leben abseits von Konsum und Stress realistisch gestalten kann . Es kann als Sachbuch genauso wie ein Roman gelesen werden.

Nachdem ich fertig war wurde es auch von anderen Familienmitgliedern mit Freude gelesen. Für Menschen, die sich ein alternatives Leben vorstellen können bzw. davon Träumen, sehr empfehlenswert.

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Rezensionen von rewareni:

Ein neues Leben

Schatten der Erinnerung von Margarete van Marvik

Die 33 jährige Amelie ist endlich frei. Fünf lange Jahre hat sie wegen fahrlässiger Tötung mit unterlassener Hilfeleistung und dem Diebstahl eines teuren Diamantringes, im Gefängnis verbracht. Aber sie ist sicher, dass sie unschuldig ist, obwohl sie sich an den Tathergang kaum noch erinnern kann.

Nach ihrer Haftentlassung hat Amelie nur ein Ziel- sie will ihre Unschuld beweisen. Zum Glück findet sie schnell Arbeit in einer Anwaltskanzlei, wo ihr Chef Herr Schmidt, sowie ihre beiden Kollegen Harry und Daniel sie bei diesem Vorhaben unterstützen. Amelie tritt dabei einigen Leuten auf die Füße und sie muss immer wieder am eigenen Leib spüren, dass es Menschen gibt, die ihr Vorhaben nicht gutheißen. Selbst als bei Daniel eingebrochen wird und man Harrys Wohnwagen anzündet, stehen ihre Kollegen zu ihr und Amelie kommt der Wahrheit immer näher.
,, Schatten der Erinnerung´´ von Margarete van Marvik ist ein Kriminalroman, wo es nicht zu blutigen Szenen oder extrem brutalen Handlungen kommt, sondern ein Roman, wo es um Gerechtigkeit, Freundschaft und Hoffnung auf ein neues Leben geht. Die Protagonistin Amelie wird als willensstarke und auf Gerechtigkeit hoffende Person beschrieben. Die Autorin zeigt dabei auf wie schwer es für einen Menschen sein kann, wenn er unschuldig verhaftet wird, wenn sich Familie und Freunde von einem abwenden und man als Verbrecher angesehen wird, obwohl man gar keiner ist. Schön war dabei zu lesen, dass es sehr wohl Menschen gibt, die keine Vorurteile haben und so wie hier Amelie unterstützen und zur Seite stehen. Die Autorin hat auch versucht gewisse Eigenheiten und Vorlieben von Amelie hervor zu heben. Dabei ist aber mit der Zeit ein ,,Gewöhnungseffekt´´ eingetreten. Vor allem, dass sehr oft erwähnt wird, dass sie sich ihre Lakritze in den Mund steckt, was mit der Zeit ein wenig nervig war. Ebenso haben sich manche Szenen in ähnlicher Art und Weise immer wieder wiederholt. So ist Amelie verfolgt worten, nieder geschlagen worden, sie hat einen Unfall.... und sie macht sich wieder auf um weiter nach dem wahren Täter zu suchen. Durch diese ähnlichen Wiederholungen, hat sich dann die Geschichte etwas dahin gezogen.
Der Roman lässt sich schnell lesen, auch wenn nicht ganz der Funke übergesprungen ist. Ich mag die Bücher der Autorin, die sich nicht scheut auch unangenehme und berührende Geschichten zu schreiben.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Spannend, aber auch anstrengend

ATME! von Merchant Judith

Ben und Nile haben sich gesucht und gefunden, es ist die große Liebe, sie sind seelenverwandt. Sie können kaum ohne einander und wenn sie nicht zusammensein können, dann sind sie zumindest immer füreinander erreichbar.

Als Nile ein Kleid in einer Boutique anprobiert, ist Ben urplötzlich verschwunden.

Er würde nie einfach so gehen, deswegen weiß Nile, dass etwas Schreckliches passiert sein muss.

Anfangs fand ich den Plot sehr spannend, ich fieberte mit Nile auf der Suche nach Ben mit und konnte mir sein Verschwinden genausowenig erklären.

Doch nach und nach war ich zunehmend genervt von Nike, ihrer hysterischen Art und leider auch vom Buch. Ausschließlich getrieben von der Suche, mit zum Schluss hin immer verwirrenderen Wendungen, nein, das war nicht wirklich mein Buch.
Das endgültige Ende fand ich dann aber wieder gelungen, der Weg dort hin war mir jedoch zu lese-mühsam.

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Rezensionen von begine:

Ergreifend

Blackbird von Matthias Brandt


Der Autor und Schauspieler Matthias Brandt beschreibt in seinem neuen Roman „Blackbird“ die Empfindungen des 16jährigen Morten, genannt Motte.
Motte erzählt aus seinem Leben. Seine Eltern haben sich getrennt und er und seine Mutter ziehen in eine neue Wohnung. Dann wird sein Freund Bogi schwer krank.

Es fällt ihm schwer das Leiden seines Freundes mit zu erleben. In der Zeit verliebt er sich, da macht er sich noch Vorwürfe, das er Bogi nicht genug besucht.
Als er dann das Sterben Bogis mit erlebt, dreht er durch.

Der Autor lässt Mottes Sorgen und Ängste so deutlich und lebensecht werden, das man davon ergriffen wird. Das Jahr, das ich mit Motte erleben konnte, war humorvoll und traurig gleichzeitig.
Blackbird ist ein .lesenswerter Roman.

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Rezensionen von Vicky:

Wir sind, was wir sind

Das Genesis Backup von Dale Harwin

‘Das Genesis Backup‘ ist ein Science-Fiction Roman des Autors Dale Harwin und bildet den ersten Band einer dreiteiligen Serie.

Ich finde das Cover ist toll gestaltet und wirkt sehr interessant und vielversprechend.

Die Geschichte umfasst einen Prolog und dreiundsechzig Kapitel. Jedes Kapitel beinhaltet Orts- sowie Zeitangaben, dadurch findet man sich in der Geschichte einfach zu recht und weiß immer ganz genau wann und wo man sich gerade befindet.

Die Geschichte startet mit dem Prolog im Jahr 2042. Das fand ich einen sehr spannenden aber auch beunruhigenden Ausblick auf die Zukunft. Bereits in Kapitel eins springt man jedoch wieder ins Hamburg der Gegenwart zurück was ich anfangs etwas enttäuschend fand. Allerdings wurden die Handlungen und Geschehnisse in der Gegenwart mit jedem Kapitel auch zunehmend spannender. Außerdem darf man zwischendurch kurz wieder einen Blick in die Zukunft werfen, der Hauptteil der Handlung spielt sich aber in der Gegenwart ab. Die ‚Auflösung‘ fand ich im ersten Moment etwas befremdlich und dachte nur ‚Was soll das?!‘, aber je länger ich das Buch las und je mehr ich darüber nachdachte, desto besser konnte ich mich damit anfreunden. Allerdings kann man wohl noch lange nicht von ‚Auflösung‘ sprechen, schließlich warten noch zwei weitere Bände auf uns!

Fazit: Sehr interessant! Ich bin bereits gespannt wie es mit dem Mathematikprofessor William Ell weitergeht.

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Rezensionen von begine:

Auf Psychotrip

ATME! von Merchant Judith


Die Autorin Judith Merchant hat mit ihrem Roman „Atme“ ihren ersten Thriller geschrieben.
Nile ist die Protagonistin, sie hat in Ben ihre große Liebe gefunden. Als sie in einer Boutique ein Kleid anprobiert verschwindet Ben plötzlich. Auf der Suche besucht sie die Nochfrau Bens Floh. Nach einigem Zaudern will die Nile helfen.

Ich wusste nie richtig, was ich von ihr halten sollte. Keiner von Bens Freunden mag Nile. Die ist sehr eifersüchtig, das Ben sich von den Freunden fern hält.
Niles Gedanken waren nicht immer nach zu vollziehen. Ihre Panikattacken waren bedrohlich, sie sagt Ben hätte ihr Atme Nile Atme als Hilfe gegen die Attacken empfohlen.

Die Autorin hat diesen Roman verzwickt und spannend gestaltet. Ich war hin und her gerissen. Der reinste Psychotrip.
Sie hat mich mit dieser Geschichte in Atem gehalten. Der Thriller bekommt von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Kompakt und präzise

Geschichte des Zweiten Weltkriegs von Basil Henry Liddell Hart

Dieses 892 Seiten umfassende Werk, das bereits 1972 erschienen und nun neu aufgelegt wurde, ist hervorragendes Kompendium zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Obwohl es Dutzende Laufmeter von Büchern zu diesem Thema gibt, ist es, durch die klare Sprache se des Autors, ein wirklich empfehlenswertes Buch.

Basil H. Liddel Hart bringt in acht Kapiteln alles, was man über den Zweiten Weltkrieg wissen muss

"Vorspiel"
„Kriegsausbruch 1939-1940“
„Die Woge"
"Die Flut steigt"
"Die große Wende 1942"
"Der Anfang vom Ende"
"Die Ebbe"
„Das Ende“

Ergänzt wird das aufschlussreiche Buch noch einen knapp 20 seitigen Epilog, rund 30 Karten und ein umfassenden Personenregister.

Meine Meinung:

Ich habe schon einige Bücher über den Zweiten Weltkrieg gelesen. Dieses hier besticht durch seinen klaren, schnörkellosen Schreibstil. Der Autor war selbst lange Jahre Soldat und kannte als Militärhistoriker die Staatsarchive diverser Staaten ganz genau.

Eine winzig kleine Kritik gilt dem „Westend-Verlag“: Die Schrift hätte durchaus ein wenig größer sein können. Dann wäre allerdings das Buch noch ein wenig umfangreicher ausgefallen oder wie in früherern Ausgaben 2-bändig. Aber, das ist Jammern auf allerhöchstem Niveau.

Fazit:

Wer sich mit den Ursachen, dem Schrecken und dem Ende des Zweiten Weltkrieges kompakt auseinander setzen will, ist hier richtig. Gerne gebe ich wohlverdiente 5 Sterne.

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Rezensionen von yesterday:

Kummer, Kitsch und Küsse

Im Freibad von Libby Page

“Im Freibad” ist ein Roman darüber, was eine Gruppe engagierter Menschen mit Unterstützung der Öffentlichkeit alles leisten kann, trotz großer Konzerne, mächtiger Leute und dem Geld, das die Welt regiert. Diese Utopie dreht sich hier um das titelgebende Freibad in einem Londoner Stadtteil.

Wie überall wird auch dort gespart und so kommt es zu Schließungen von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen.

Der ganze Stadtteil trauert und nimmt es hin. Der ganze Stadtteil? Nein! Eine Gruppe unbeugsamer Schwimmer überzeugt eine junge Journalistin, um ihre Freizeiteinrichtung zu kämpfen.

Die Idee ist okay, die Charaktere großteils auch, zwischendrin gab es für mein Empfinden ein paar zu viele Klischees, die unbedingt bedient werden mussten. Kate und Rosemary, die beiden Hauptfiguren, werden ausgiebig beleuchtet (werden mir zu sehr durch ihre Probleme, ihren Kummer definiert), wodurch für manch andere Personen wenig Raum bleibt.

Der einfache Schreibstil (oder die Übersetzung?) ist relativ Metaphern-lastig, wovon einige neu sind oder in gewissen Szenen durchaus überraschen können, aber durch die Häufigkeit verlierst sich dieser Effekt bald.

Generell ist wenig Überraschung möglich, der Verlauf erwartbar sogar mit der einen oder anderen Wendung. Gute Momente, wo ein bisschen gegen das Klischee gekämpft wird (Teenager krempelt sein Leben um und kommt von der “schiefen Bahn” noch weg) werden leider oft mit kitschigen Dialogen oder offensichtlichen Entwicklungen (warum braucht es noch die Lovestory?) plattgewalzt.

Alles in allem ein netter Sommerroman, der gerne etwas Tiefe hätte, aber meiner Meinung nach im seichten Nichtschwimmerbereich stehen bleibt.

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