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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

Drachenmagie vom Feinsten

Klappentext:

Ein silbernes Drachenei! Der Waisenjunge Joss traut seinen Augen kaum, als ihm das kostbare Ei einfach so vor die Füße fällt. Sind Silberdrachen nicht längst ausgestorben? Wer sich mit einem silbernen Drachen verbündet, sagt die Legende, kann unermessliche Macht erhalten. Bald schlüpft Silberdrache Lysander aus dem Ei.

Doch der skrupellose Clan der Lennix ist hinter dem Drachen her. Und sie schrecken vor nichts zurück.

In einer ganz anderen Welt, zur selben Zeit: Die elfjährige Sirin ist mit den Erzählungen über Drachenreiter aufgewachsen, die über Generationen weitergegeben wurden. Doch als ihre Mutter schwer krank wird, hat Sirin Mühe, noch an Magie und an Wunder zu glauben ... bis sie einen geheimnisvollen Silberstreifen am Nachthimmel über London leuchten sieht.

Bald stehen Joss, Lysander und Sirin im Mittelpunkt eines Kampfes zwischen den Drachen, welche die Menschheit beschützen - und denjenigen, die sie zerstören wollen ...

"Silberdrache" von Angie Sage hat mich wirklich positiv überrascht. Ich kannte bisher noch nichts von der Autorin, daher kann ich es auch mit nichts von ihr vergleichen. Nach dem ich die Leseprobe gelesen habe, hatte ich mir zwar eine nette Geschichte erhofft, aber nie gedacht, dass es doch noch so spannend und mitreißend werden könnte.

Den Schreibstil fand ich sehr spannend und schön zu lesen, dachte mir aber teilweise, ob es für die angesprochene Zielgruppe nicht zu grausam ist. Kinder kann man nicht alle über einen Kamm schehren. Manche Szenen waren wirklich hart zu lesen, selbst für mich als 30 Jährige und das sollte man auf jedenfall beachten, bevor man es seinen Kindern zu lesen gibt (jeder kann seine Kinder ja am Besten einschätzen)

Dennoch war es für mich persönlich ein toller Reihenauftakt, der auf jeden Fall Lust auf die Nachfolgebände macht, in denen man dann hoffentlich über den ein oder anderen mehr erfährt.

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Rezensionen von spozal89:

The last woman

Eve of Man - Die letzte Frau von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher

Klappentext:

Auf Eve ruhen die Hoffnungen der gesamten Menschheit, denn sie ist die erste Frau, die nach 50 Jahren geboren wurde. Man hat sie ihr Leben lang isoliert, sie in einen goldenen Käfig gesteckt und ihr die Wahrheit über ihre Eltern verheimlicht - alles nur zu ihrem Schutz, sagen die, die über sie wachen.

Doch nun, mit sechszehn Jahren, ist sie alt genug, ihre Aufgabe zu erfüllen. Drei Kandidaten stehen bereit. Einen muss sie wählen, um die Zukunft der Menschheit zu sichern. Immer hat sie ihr Schicksal klaglos angenommen, wusste sie doch, was man von ihr erwartet. Bis sie Bram trifft. Eve will endlich frei sein. Sie möchte Kontrolle über ihr Leben und über ihren Körper. Aber hat sie überhaupt die Möglichkeit sich zwischen der großen Liebe und der Verantwortung gegenüber der Menschheit zu entscheiden?

"Eve of Man - Die letzte Frau" hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen. Ich finde es ist sowohl Liebesgeschichte, als auch eine Dystopie und es war beim Lesen teilweise wirklich erschreckend, weil man sich gar nicht vorstellen möchte, wie es ist, sollte so ein Fall wirklich mal eintreten. Die Idee, dass nur noch Jungen geboren werden ist gleichzeitig so genial, wie auch erschreckend, und ich fand es gut, wie die beiden Autoren die Geschichte umgesetzt haben. Gleichzeitig flossen noch viele weitere Aspekte mit in die Geschichte ein, wie der Klimawandel oder die Forschung im Algemeinen - beides sehr brisante Themen in der heutigen Zeit, über die sich jeder seine Gedanken machen sollte.

Der Schreibstil hat mich richtig gepackt und ich fand das Buch wahnsinnig spannend zu lesen. Vorallem der Perspetivenwechsel zwischen Bram und Eve hat mir gut gefallen. Die Zukunftswelt (Lodon in diesem Falle - was man aber erst recht spät erfährt) die erschaffen wurde, fand ich mega erschreckend, aber gleichzeitig sehr realistisch, was dem Ganzen wirklich noch so einen Hauch Weltuntergangsstimmung verliehen hat. Eve mochte ich richtig gerne und ich fand ihre Wandlung innerhalb der Geschichte wirklich gut. Man merkte richtig, wie sie von einer sehr fügsamen Person zu jemanden wurde, der beginnt zu hinterfragen und langsam beginnt zu rebellieren. Ich konnte ihre Gefühle gut nachvollziehen und fand die Entwicklung passend. Aber auch Bram mochte ich sehr gerne und habe beim Lesen richtig mit ihm mitgefiebert.

Ich kann es dementsprechend nun gar nicht erwarten, bis die Fortsetzung erscheint und kann gutem Gewissens eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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Rezensionen von yellowdog:

In Schieflage

Das flüssige Land von Raphaela Edelbauer

Die österreichische Schriftstellerin Raphaela Edelbauer ist mir letztes Jahr durch ihre Lesung beim Ingeborg Bachmann-Wettbewerb aufgefallen. Sie las eine Story „Das Loch“, das im Zusammenhang mit diesem ungewöhnlichen Roman steht.
Die Protagonistin ist die Physikerin Ruth Schwarz. Sie kommt nach dem Unfalltod ihrer Eltern in deren Heimatort Groß-Einland.

Ruth recherchiert vor Ort über die Vergangenheit, während sie gleichzeitig auf verquere Art Teil der Gemeinschaft wird. Das mischt sich mit dem Willen zum Widerstand, denn hier gab es einmal ein schlimmes Kriegsverbrechen.

Die Autorin lässt sich Zeit, die Geschichte zu entfalten. Man benötigt daher am Anfang etwas Geduld Aber es gibt schon von Anfang an interessante Motive, die einen dabei helfen, zum Beispiel auch das einer Fremden, die in eine geschlossene Gesellschaft eindringt. Dabei geht Ruth aufgrund ihres wissenschaftlichen Backgrounds sachlich vor. Ich bewundere so einige der präzisen Beschreibungen von Raphaela Edelbauer.

Das Gebiet hatte viel Bergbau. Es ist ein Ort des Geschehens, dass von der Gemeinschaft kollektiv verdrängt hat. Zudem ist die Gegend im Untergrund durch viele poröse Schichten beschädigt. Es gibt schon einige treffende Metaphern, die die Autorin gekonnt einsetzt.

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Rezensionen von Lesestern:

"All you need is love" oder GELIEBT, um zu lieben.

Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte von Böttcher Jens

"Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte", erzählt von Jens Böttcher, ist im Frühjahr 2019 im Adeo Verlag erschienen.

Jens Böttcher zählt zu den unkonventionellen christlichen Sängern und Poeten, der sein neuestes Buch dem Thema der Gottesliebe
widmet.

Wir lernen Leon, einen begnadeten Klavierspieler kennen, der in einer tiefen Lebenskrise steckt.

Seine Ehe ist gescheitert und seine einzige Tochter drogenabhängig.
Das Leben hat für ihn an Bedeutung verloren und die Schuld darüber erdrückt ihn.
In dieser dunklen Phase seines Lebens begegnet er Gott in Form einer himmlischen Inspiration.
Gott kommt zu ihm auf die Erde und somit in die tiefsten Tiefen seines irdischen Daseins.
Er offenbart sich Leon, als" der Schöpfer von allem", der sich den Menschen zuwendet und sie mit seiner grenzenlosen Liebe beschenkt.
Leon spürt, wie er durch diese Begegnung neue Kraft schöpft und offen wird für all das Schöne und Wunderbare, was das Leben zu bieten hat.
Diese Kraft schenkt ihm auch den Mut schwierigen Situationen zu begegnen und totgeglaubten Beziehungen und Sehnsüchten , neues Vertrauen zu schenken.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das bereits durch sein besonderes Design den Blick des Lesers auf sich zieht.
Der Anfang jedes Kapitels ist eine Wohltat für unsere Augen und das Gelesene beflügelt und wärmt unsere Seele.
Wir lernen mit Leon zusammen einen Gott kennen, der uns Menschen als kostbar und wertvoll erachtet und uns ermuntert, die von ihm geschenkte Lebensfreude weiter zu geben und seine Barmherzigkeit und Gnade zu leben.
Dabei werden nicht alle Fragen, die das Leben an uns stellt, beantwortet. Vieles bleibt in der Schwebe, denn es ist keine theologische Abhandlung, sondern eine Erzählung mit poetischer und bildhafter Sprachkraft, die uns einen kleinen Ausschnitt zeigt, was der Himmel zu bieten hat.
Und die inspiriert darüber nachzudenken, was der Name Gottes für uns bedeuten kann.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Gewinner, Gewinner, Hähnchen zum Dinner

An Nachteule von Sternhai von Holly Goldberg Sloan; Meg Wolitzer


...oder: was bringt Dein Herz zum Klingen?
Das zeigt schon schön, wie das Buch ausbalanciert ist, zwischen lustigen Quatsch-Sprüchen der Oma und tiefergehenden Lebensweisheiten.

Dieses Buch ist vollständig in Form einer E-Mail-Konversation geschrieben, hauptsächlich zwischen den zwei Mädchen Bett und Avery, deren Väter sich ineinander verliebt haben.

Aber zwischendurch mischen sich auch andere Personen ein.

Mir hat vor Jahren schon das Buch „Gut gegen Nordwind“ richtig gut gefallen, das ähnlich aufgebaut war.
Hier geht es zwar auch um Liebe, aber im Vordergrund steht das Thema Freundschaft sowie die unterschiedlichen Formen, die Familie haben kann.
Richtig schön ist die Botschaft des Buches: „Aber ich finde es nicht schlimm, wen man sich mal mit jemandem streitet, dem man nahesteht. Wenn man sich wieder verträgt, ist man sich danach noch näher. Eine Freundschaft muss gute und schlechte Zeiten überstehen, dann hält sie auch. Weil man ehrlich zueinander ist.“

Das alles sehr, sehr witzig, manchmal rührend - für mich war das Buch Unterhaltung der feinsten Art. Die komplett unterschiedlichen Mädels mit ihrer altklugen Art sowie die ebenfalls so unterschiedlichen Väter, einfach nur schön zu lesen.

Ich war richtig traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte und kann es nur weiterempfehlen.

Allerdings möchte ich eines nicht verschweigen:
Die eigentliche Zielgruppe des Buches ist eigentlich die Altersgruppe der Zehn- bis Zwöfjährgen, meiner knapp Zehnjährigen hat das Buch aber nicht gefallen, sie hat abgebrochen.
Sie mochte das Mailformat nicht und fand es auch schwieg (trotz Symbolen) zuzuordnen, welche Person nun schreibt.
E-Mail-Kommunikation ist einfach (noch) nicht ihre Welt und auch die sonstigen Themen sind noch nicht ihre. Zudem wirken die beiden Hauptpersonen deutlich reifer als 12 Jahre, so dass ich das Buch erst für Kinder ab 12, eher sogar ab 14 empfehlen würde. Und natürlich für Erwachsene.

Zum Schluss nochmal ein rührendes Zitat: „Du und ich, wir sind wie Romeo und Julia der BFFs. Oder Julia und Julia?“

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Rezensionen von Lilli33:

Spannendes Drachenabenteuer

An Nachteule von Sternhai von Holly Goldberg Sloan; Meg Wolitzer

Spannendes Drachenabenteuer

Inhalt:
Die elfjährige Sirin ist mit den Drachengeschichten ihrer Mutter aufgewachsen. An ihnen hält das Mädchen fest, als die Mutter schwer erkrankt und Sirin zu einer Pflegefamilie kommt.

In einer anderen Welt findet der Waisenjunge Joss ein silbernes Drachenei.

Doch hinter dem ist die mächtige Famiie Lennix her, und die scheuen vor nichts zurück, um zu bekommen, was sie wollen …

Meine Meinung:
Angie Sage ist vielen jungen Leser*innen sicher durch ihre Septimus Heap-Reihe sowie TodHunter Moon bekannt. Nun ist es also Zeit für eine neue Reihe mit Drachen. Der Auftakt ist schon mal sehr gut gelungen, aber Achtung! Die Geschichte ist zum Teil sehr grausam und düster. Nicht jedes Kind wird das locker wegstecken können. Ansonsten ist die Geschichte aufgrund von männlichen und weiblichen Protagonisten sehr gut für Jungen und Mädchen ab ca. 11 Jahren geeignet.

Der Schreibstil ist locker und der Zielgruppe entsprechend einfach gehalten; die Kapitel haben mit meist 6 - 10 Seiten eine angemessene Länge. Spannung gibt es von Anfang bis Ende; sie steigert sich noch von Seite zu Seite.

Mit den Protagonisten Sirin und Joss kann man sich sehr gut identifizieren. Die beiden sind sehr sympathisch. Man begleitet sie sehr gerne durch dieses Buch und hofft, dass es am Ende gut für sie ausgeht. Vor allem Joss macht durch seine Freundschaft zu dem Drachen Lysander eine schöne Entwicklung durch. Er wird im Lauf der Zeit immer mutiger und selbstständiger und durchschaut die Bluffs der Bösen.

Die Familie Lennix erscheint auf den ersten Blick sehr grausam und machtbesessen, doch bei näherer Betrachtung findet man auch hier Nuancen. Nicht alle sind böse und dürfen mit den anderen in eine Schublade gesteckt werden. Doch sind gerade die Lennix-Anteile an der Handlung zum Teil sehr brutal und bedrückend. Hier fehlte mir - gerade im Hinblick auf die jungen Lesenden - ein wenig der Ausgleich durch humorvolle Szenen oder Dialoge, die das Ganze wieder etwas aufgelockert hätten.

Fazit:
Eine spannende, aber auch zum Teil grausame Geschichte um Drachen, Freundschaft und Vertrauen für junge Leute ab ca. 11 Jahren.

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Rezensionen von inya:

schön aber düster

Der lange Weg zu dir von Widmark Martin

Ich finde das Cover wunderschön gestaltet und könnte mir dieses die ganze Zeit anschauen. Doch natürlich ist auch die Geschichte um Sonia und Adam interessant. Die beiden Kinder leben weit weg voneinander. Eines Tages stirbt der Hund von Adam und er versinkt in tiefer Trauer und verliert allen Lebensmut.

Im gleichen Moment machen sich Sonia und ihre Katze auf, jedoch ohne ersichtlichen Ziel. Auf dem Weg begegnen sie vielen nicht gut gesonnenen Menschen und müssen sich mit Hunger und Einsamkeit auseinandersetzen. Sehr düstere Themen wenn man sich bedenkt dass das Buch für Kinder ab 5 Jahren geeignet sein soll. Ich denke das Buch ist sehr sehr schön gestaltet und beinhaltet auch wichtige Themen wie Trauer und Freundschaft, allerdings sehr erwachsen dargestellt und eher etwas für ältere Kinder.

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Rezensionen von Harakiri:

war mir zu lang und zu komplex

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton

Fing ja ganz viel versprechend an, aber dann habe ich mich leider irgendwann verfranzt in der Handlung. Das Buch (und die Handlung) sind schon sehr komplex und man liest oft die Auflösung vor der Frage. Wobei ich das toll fand. Da lösten sich dann später Sachen auf, über die man vorher gerätselt hatte.

Auch die Grundidee des Buches fand ich toll. Dass jemand täglich in einem neuen Körper aufwacht, um einen Mord zu lösen. Sehr schön! Vor allem die Probleme, die das manchmal so mit sich führte, waren toll beschrieben. Allerdings wurde das dann mit der Zeit auch unübersichtlich und hat dazu geführt, dass manche Dinge doppelt vorkamen. So habe ich in der zweiten Hälfte des Buches vieles nur noch überflogen. Die Lösung war dann aber überraschend.
Man hat schon gemerkt, dass das Buch einen britischen Unterton hat, allerdings hat das wenig gestört, wenn man sich einmal eingelesen hatte. Die Ich-Erzählung machte den Lesefluss allerdings teilweise etwas stockend. Besonders als der Ich-Erzähler zwar bleibt, aber andere Körper hat, da muss man dann schon aufpassen, dass man sich nicht verzettelt.
Fazit: ein wenig anstrengender Lesegenuss, der mir persönlich etwas zu langgezogen war. Allerdings eine neue Idee der Handlung und eine überraschende Auflösung

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Rezensionen von Sabine M:

Die Kunst war ihr Leben

Die Malerin des Nordlichts von Lena Johannson

Signe Munch Siebke hatte nur einen Wunsch: Sie wollte malen. Diesen Wunsch hat sie ihr ganzes Leben verfolgt. Inspiriert von ihrem berühmten Onkel Edvard Munch, wagt sie mit 38 Jahren endlich den großen Schritt. Sie löst sich aus ihrer unglücklichen Ehe und nimmt Unterricht beim Sohn Paul Gauguins.

Stipendien führen sie unter anderem nach Paris und Kopenhagen. Leider ist kein einziges ihrer vielen Bilder erhalten. Vernichtet von den deutschen Besatzern oder verschollen, was die ganze Tragik ihres Lebens erst zeigt. 

Lena Johannson hat ein beeindruckendes Porträt von Signe Munch erschaffen. Sie lässt mit ihren Beschreibungen, die mir bis dato unbekannte Malerin, vor meinen Augen lebendig werden. In zarte, kalte Farben getaucht, voll Poesie wird eine Atmosphäre geschaffen, die mich als Leser sehr in den Bann gezogen hat. Die Autorin zeigt den Kampf einer starken Frau, die endlich frei sein wollte, frei, um das zu tun, was sie will. Das gelingt ihr ganz hervorragend. Sie mischt Fiktion und Realität sehr gekonnt und malt quasi das Bild zu Ende. Es ist so bedauerlich, dass es keine Werke der Künstlerin mehr zu sehen gibt, aber dank der detaillierten Schilderungen von Lena Johansson habe ich sie direkt im Kopf. Der Roman hat mich sehr berührt und die Farben werde ich noch lange im Gedächtnis behalten.

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Rezensionen von Lesemama:

Auftaktband mit Luft nach oben

Clans of London, Band 1: Hexentochter von Grauer Sandra

Zum Buch:
Caroline lernt beim Feiern mit ihrer Freundin den gutaussehenden Ash kennen. Obwohl sie sich von ihm angezogen fühlt, lässt sie ihn abblitzen. Was Ash aber nicht weiter stört, er taucht solange in Carolines Nähe auf, bis sie ihm zuhört. Denn was Caroline nicht weiß, sie ist eine Hexe und Ash stammt aus einer alten Hexerfamilien mit langem Stammbaum.

Dann versucht irgendwer Caroline zu schaden. Ist es Ash, oder kann sie ihm vertrauen?

Meine Meinung:
Angezogen vom Klappentext und dem anschauenden Cover war ich sehr neugierig auf das Buch. Wie es sich bei einem Auftaktband einer Reihe gehört lernen wir zuerst viele verschiedene Personen kennen. Allen voran natürlich Caroline und Ash, sowie Carolines beste Freundin Megan und Henri, Ashs Freund.
Die Geschichte ist durchaus spannend, die Liebesgeschichte zwischen Caroline und Ash rückt immer mal wieder in den Vordergrund, erst ganz am Schluss versteht man, was daran fatal ist.
Die Prophezeiung ist kryptisch und magisch und darauf baut die Geschichte auf.

Mir hat Hexentochter sehr gut gefallen, es ist noch Luft nach oben, manches war ein wenig undurchsichtig, aber eine spannende Geschichte mit viel Liebe, für junge Mädchen genau die richtige Lektüre. Fantasievoll und romantisch.
Am Ende ist alles noch offen, so dass ich mich schon auf den zweiten Teil freue, von dem am Ende eine kleine Leseprobe im Buch ist. Man darf also weiterhin sehr gespannt sein wie es mit Ash, Caroline und ihren Freunden weiter geht.

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