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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von manu63:

Ophelia erwacht

Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast von Christelle Dabos

Band zwei der Reihe Die Spiegelreisende der Autorin Christelle Dabos trägt den Titel Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast. Ophelia ist gerade Vize-Erzählerin am Hof von Faruk geworden, die Hochzeit soll in wenigen Tagen statt finden da verschwinden mehrere bedeutende Personen der Himmelburg. Faruk selber beauftragt Ophelia nach diesen zu suchen.

Als ob das nicht genug ist bekommt Ophelia auch noch Drohbriefe die sie dazu bewegen sollen nach Hause zurückzukehren und die Heirat abzusagen.

Nach einer kleinen Einführung in die Geschehnisse des erstens Bandes steigt die Autorin gleicht wieder tief in die Geschichte ein. Das Ganze wird aus Ophelias Sicht erzählt und als Leserin konnte ich dadurch unmittelbar ihre Wandlung von einer eher schüchternen jungen Frau zu einer Persönlichkeit die erkennt was sie zu tun hat erleben. Auch das Verhältnis zu Thorn unterliegt einer stetigen Wandlung in eine Richtung die mir gefallen hat. Einige Rätsel aus der ersten Band werden geklärt aber auch weitere Fragen entstehen die einen stetigen Spannungsbogen halten. Etliche Passagen sind eher ruhiger, aber für mich dennoch nicht uninteressant. Der Erzählstil ist schnörkellos und für die empfohlene Altersgruppe geeignet. Als erwachsener Leser sollte man bei dieser Reihe im Auge behalten, dass es sich um ein Jugendbuch handelt das die entsprechende Zielgruppe ansprechen soll und keine reine Erwachsenenlektüre ist. Für mich eine gelungene Fortsetzung die Lust auf Band drei macht.

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Rezensionen von manu63:

Blutzeit

Das Erbe der Macht - Band 19: Blutzeit von Andreas Suchanek

Band 19 der Das Erbe der Macht Reihe trägt den Titel Blutzeit und der Autor Andreas Suchanek enthüllt hier das Geheimnis rund um den Pakt. Die Überlebenden des Massakers sind auf der Flut, Kevin ist in den Fängen von Bran und Jen und Alex erfahren wer sie in der Vergangenheit waren und wie es zum Pakt kam.

Das Geschehen wird auf zwei Zeitebenen geschildert und mir fiel es leicht diese voneinander zu trennen. Der Geschichte ist gewohnt spannend und hält wieder einige Überraschungen für die Leser bereit. Man taucht ab in die Sagenwelt rund um Artus und die Tafelrunde, mir ist diese Sage bekannt daher kann ich dem Geschehen gut folgen. Schwer einzuschätzen ist es für mich, ob jemand der diese Sage nicht kennt, der Geschichte gut folgen kann. Bran geht weiter brutal vor auf seinem Weg seinen Plan zu erfüllen, wobei der Leser immer noch im unklaren gelassen wird wo dieser Weg genau enden wird. Auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung der Reihe bei der man auch auf kleine Feinheiten achten sollte.

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Rezensionen von begine:

Familiengeschichte

Otto von Dana von Suffrin


Der Roman „Otto“ von der Schriftstellerin
Dana von Suffrin zeigt das Leben des Familienpatriarchen Otto.

Otto ist schon ziemlich alt und krank. Nach schwerer Krankheit kommt er aus dem Krankenhaus. Er braucht Pflege, aber er ist nicht einfach. Er ist ein grantiger Patient, aber er war wohl schon immer schwierig.

Er wurde in Rumänien als Jude geboren hat in Israel die Kriege mitgemacht und dann nach München gezogen.
Er war schon nicht mehr so jung, als er seine Töchter bekam.
Mir gefällt Otto trotz allem gut. Seine Töchter haben allerdings einiges auszuhalten, aber er ist eben der Vater. Schon ihre Kindheit war anders, als bei den Klassenkameraden.

Ich hoffe Dana von Suffrin behält ihren guten Stil bei. Ich werde mir ihren Namen merken um auch ihr nächstes Buch zu lesen.

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Rezensionen von liesmal:

Wir wollen eine große Familie sein

Familie Flickenteppich 1. Wir ziehen ein von Stefanie Taschinski

Auch ohne Mama sind Emma, Ben, Jojo und Papa eine tolle Familie, deren Geschichte mit dem Umzug in eine kleinere Wohnung in der Nummer 11 beginnt. Ben ist das älteste der Geschwisterkinder, die zwei Jahre jüngere Emma ist Erzählerin der Geschichte und Nesthäkchen Jojo kümmert sich liebevoll um die Stoffschildkröte Gerti.

Durch ein kleines Missgeschick von Emma lernen sie schnell einige Nachbarn der Nr. 11 kennen und finden sogar die ersten Freunde, Aylin und Tarek, die mit ihrer Mutter zusammen leben. Die alte Frau Becker ist lieb wie eine richtige Oma. So steht für die Kinder bald fest, dass es doch schön wäre, wenn die ganze Hausgemeinschaft eine große Flickenteppich-Familie wäre. Allerdings gibt es da auch das ältere Ehepaar mit dem piekfeinen, akkurat gepflegten Garten – Oma und Opa von Freddy, der viel Zeit bei seinen Großeltern verbringt. Jedenfalls sind Freddys Großeltern richtige Erbsenzähler! Ja, und dann ist da noch der geheimnisvolle Graf, der den Kindern Rätsel aufgibt, weil es scheint, als wäre die Wohnung unbewohnt. Da ist detektivischer Spürsinn gefragt!
Das Buch „Familie Flickenteppich – Wir ziehen ein“ ist erschienen im Oetinger Verlag. Der Autorin Stefanie Taschinski ist mit dem Band 1 der der Auftakt zu einer spannenden Kinderbuchreihe für Kinder ab 8 Jahren gelungen. Mit Emma als Ich-Erzählerin und einem abwechslungsreichen Schreibstil, bei dem keine Wünsche offen bleiben, sind kleine und große Leser von Beginn an begeistert und gleich mittendrin in der Geschichte. Die bunten Illustrationen von Anne-Kathrin Behl lassen die Kopfbilder noch deutlicher werden. Auch die Schilder mit der Anzeige der Kapitelnummer und den kleinen Untertiteln sind sehr liebevoll gestaltet.
Die Geschichte ist nicht nur zum Selberlesen, sondern auch zum Vorlesen in einer kleinen Gruppe sehr gut geeignet. Gerade die Stellen mit „Tiefgang“ können in einer Gruppe intensiv besprochen werden – und auch das Lachen und Mitfiebern macht in Gemeinschaft doppelt so viel Spaß.

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Rezensionen von begine:

Der Bömbchenleger

Familie Flickenteppich 1. Wir ziehen ein von Stefanie Taschinski


Die niederländische Autorin Marjolijn van Heemstraschreibt angenehm und mit Gefühl.
In ihrem Roman „Ein Name für dich“ geht es um ihr erstes Kind und den Bombenleger.

Als sie 18 Jahre alt wurde schenkt ihre Großmutter einen Ring, den sie von einem Onkel bekommen hatte, mit der Bitte, den ersten Jungen der seinen Namen bekommt, soll ihn bekommen.

Als sie dann schwanger wird, will sie erstmals mehr von diesem Onkel erfahren. Er hieß Frans Julius Johann. Sie befragt die Verwandtschaft, keiner lebt mehr der ihn kannte. Er war im Widerstand, hat 1946 Bomben an Kollaborateure geschickt, die sie töteten.
Die Autorin sucht in Archiven. Sie besucht Nachkommen der Opfer um mehr zu erfahren. Die Zeit wird knapp, der Sohn kommt.
Sie schreibt die Geschichte ihrer Such und der Schwangerschaft spannend.
So wird es ein interessantes Buch.

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Rezensionen von yellowdog:

sich selbst verlieren

Du gehörst mir von Peter Middendorp

Das Gefühl, sich verächtlich zu fühlen, nagt an einem Menschen. Über lange Zeit gesehen, zerstört es einen Teil des Wesen. Das Menschsein verlassen ist das schlimmste. Die meisten, die so fühlen, werden keine Täter, aber es kann wohl dazu beitragen. Tille ergibt sich in sein Leben als wäre es vom Schicksal vorgegeben.

Der Vater Bauer, also wird er es auch. Ada war das einzige Mädchen, das sich für ihn interessierte, also heiratete er sie. Eine echte Lebensgestaltung ist das nicht.

Peter Middendorp zeichnet die Figuren ehrlich, wie man es nicht immer in der Literatur findet. Eine große Stärke des Autors. So kann man Vater und Mutter von Tille so nehmen wie sie sind. Ada auch und die gemeinsamen Kinder.
Die Geschichte ist wirklich tragisch. Streckenweise ist es schmerzhaft zu lesen.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Sehr seltsame Geschichte

Letzte Rettung: Paris von Patrick deWitt

Frances und Malcom Price sind wohl das unterhaltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes entdeckte, zu einem Skiwochenende aufbrach, anstatt die Behörden zu alarmieren. Gewöhnt an ein Leben voller Luxus, muss sie sich ad hoc etwas einfallen lassen, denn Frances hat das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst und ist jetzt pleite.

Zusammen mit ihrem Kater Kleiner Frank, den Frances für die Reinkarnation ihres Mannes hält, fliehen die Prices nach Paris. Als Kleiner Frank verschwindet, trommeln sie allerlei skurriles Personal zusammen, um den Kater, der ein Geheimnis mit sich trägt, wiederzufinden...


Zuerst einmal, ich mag normal witzige Geschichte, ich mag es auch wenn es skuril ist, aber mit diesem Buch konnte ich nicht wirklich was anfangen. Ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte.
Es war skuril, es hätte witzig sein können, aber irgendwie war es eine Aneinanderreihung von sehr seltsamen Begebenheiten und ließ mich bis zum Ende immer wieder ratlos zurück.
Ich bin wohl nicht für die Art von Literatur geschaffen, dabei fand ich die Leseprobe noch ganz gut

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Rezensionen von yellowdog:

Portrait der Einsamkeit

Alles okay von LaCour Nina

Die aus Kalifornien stammende, junge Autorin Nina LaCour stellt den Lesern ihre Protagonistin auf leicht distanzierte Art vor und die Aufgabe des Lesers ist es, sich Gedanken um Marin und ihr Leben zu machen. Das ist der Reiz des Romans.

Es ist ein sehr amerikanisches Buch, das spürt man zum Beispiel auch an den Entfernungen zwischen Marins Heimat Kalifornien und dem College in New York, auf das sie dann geht.

Das sind 4000 Kilometer.

Marin ist an ihrem College in der Fremde anscheinend völlig allein und nahezu isoliert. Den Grund für ihre momentane Situation erfährt man erst allmählich.
Die Eltern sind tot und der Großvater, bei dem sie aufwuchs vermutlich auch.
Man spürt ihre Verletztheit und ihre schmerzhafte Einsamkeit.
Durch den Besuch ihrer Freundin Mabel und einigen Rückblicken gelingt es dann aber doch Zugang zu ihrer Persönlichkeit und ihren Gefühlen zu finden.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Die letzte Frau

Eve of Man - Die letzte Frau von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen.

Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

Ich war nach der Leseprobe so gespannt auf das Buch. Nach vielen Jahren, in denen nur Jungen geboren wurden kam endlich Eve. Total beschützt wächst sie auf, sie muss die Welt retten.
Ein dystopischer Roman, ein Szenario, welches ich mir nicht vorstellen mag. In so manch armen Ländern werden ja schon mehr Jungen geboren, da Mädchen nicht so viel wert sind, und da sieht man ja schon, wie es den Mädchen dort geht. So las ich mit erschrecken wie es Eve ergangenen ist.
Gerne hätte ich etwas mehr Tiefgang gehabt, so ganz konnte mich die Story nicht überzeugen. Ob ich Eve weiterverfolgen kann ich im Moment noch nicht sagen, so spannend fand ich das Buch dann doch nicht.

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Rezensionen von Petra:

ein Südstaatenepos

Verratenes Land von Iles Greg

Klappentext:
»Wir leben in schwierigen Zeiten. Und es ist nicht immer einfach, gut zu sein.« Dies muss Marshall McEwan feststellen, als er nach fast 30 Jahren wieder in seine Heimatstadt Bienville, Mississippi, zurückkehrt.
Nach wie vor wird das Wohl und Wehe der Stadt durch den »Bienville Poker Club« gelenkt - ein zwielichtiger Zusammenschluss der Reichen und Mächtigen, der noch aus den Tagen des Bürgerkriegs stammt.

Genau dort fängt Marshall mit seinen Nachforschungen an, als Buck Ferris, Archäologe und Ziehvater von Marshall, unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt.
Denn seine Ausgrabungspläne gefährdeten das Bauvorhaben der neuen chinesischen Papiermühle. Und es sind die Mitglieder des Poker Clubs, die das größte Interesse an diesem Deal haben. Dass ausgerechnet Max Matheson, Schwiegervater von Marshalls Highschool-Liebe und Vater seines Jugendfreundes, Mitglied des illustren Clubs ist, macht seine Ermittlungen noch brisanter.
Meinung:
Der Autor lässt den Ich Erzähler sein Leben und seine Heimat im Süden der USA sehr intensiv beschreiben. Marschall kommt zurück in den Süden und versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Die Erzähl weise, abwechselnd Gegenwart und Vergangenheit vermittelt fast den Eindruck eine Biographie zu lesen.
Auf den über 800 Seiten passiert ungeheuer viel, fast jedes Kapital-verbrechen wird verübt, Freunde werden verraten und es wird gelogen das sich die Balken biegen.
Für mich ein bisschen viel auf einmal, aber nicht langweilig sondern das Buch hatte ein hohes Spannungspotential es ist eben der Stil des Autors.

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