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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nil_liest:

Ein amerikanisch-vietnamesischer Lyrik-Roman

Auf Erden sind wir kurz grandios von Ocean Vuong

Was für einen Schatz ich geborgen habe, merke ich bei Büchern erst, wenn ich es zuklappe und eine Wehmut sich in mir breit macht, dass es leider schon wieder zu Ende ist. Und einen solchen Schatz habe ich mit dem Debüt von Ocean Vuong geborgen! Sein Roman "Auf Erden sind wir kurz grandios“ ist eine Perle in diesem Bücherjahr.

Vor allem weil es so anders ist als viele andere Romane. Übrigens ist der Romantitel, den ich grandios finde, auch der Titel eines seiner Gedichte.
Er schreibt klar- leise Töne mit hohem Einschlag. Die poetische Prosa trifft einen mit voller Wucht, wie eine Welle die man kaum abwarten kann und dann haut sie einen doch um und man sitzt im Sand. So fühlt sich dieser Text an.
Ocean Vuong verarbeitet seine eigenen Erfahrungen als Einwanderungskind aus Vietnam in die USA mit diesem Roman. Ein fiktiver Charakter schreibt seiner Mutter, die nicht lesen kann, einen Brief um seine Erlebnisse zu verarbeiten. Die Kombination aus Liebe und Leid, diese Gradwanderung beschreibt er sehr gut. Die Geschichte wird erzählt, aber Ocean Vuong behält viel Raum für eigene Gedanken des Lesers bereit. Auch merkt man dem Roman sehr stark an, dass Ocean Vuong in erster Linie Lyriker ist und dann erst Schriftsteller – oder macht er eine neue Dimension auf mit diesem Roman?
Mich hat der Roman überzeugt, daher wünsche ich dem Roman viele Leser! Aber ich rate nur zum Roman, wer auch gerne Lyrik liest.

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Rezensionen von nil_liest:

Verbindet spannend die Welten

Die geheime Mission des Kardinals von Rafik Schami

Für mich einer DER Autoren unserer Zeit, ein Kosmopolit, ein Weltbürger, ein Erzählkünstler mit Meinung und Haltung: Rafik Schami!
Ich habe ihn einmal live erleben dürfen und habe seitdem seine Stimme von dieser Lesung und dem daran angeknüpften Interview im Ohr. Ich erwähne es nur, da es meine Art seine Romane zu lesen massiv beeinflusst hat.

Ich lese seine Roman förmlich mit seiner Stimme im Kopf. Seine sehr spezielle ruhige Taktung und sein Akzent, wunderbar!
Zum Roman, der neuste Roman „Die geheime Mission des Kardinals“ verbindet seine reiche Erzählkunst wieder einmal mit einer überzeugend guten Geschichte.
Wir werden nur ein paar Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt, Damaskus 2010, Vorkriegszeit. Die Leiche eine Kardinals wird in einem Ölfass an die italienische Botschaft geliefert –der Schreck ist groß. Wir lernen den syrischen Kommissar Barudi vor Ort kennen, der bald unterstützt wird von Mancini aus Rom. Die beiden gehen auf die Suche warum der Kardinal sein Leben lassen musste.
„Die geheime Mission des Kardinals“ ist spannend, geheimnisvoll und mit so viel Menschenkenntnis geschrieben, dass ich als Leser immer das Gefühl hatte die Charaktere förmlich vor Augen zu haben.
Klar, dieser Roman von Rafik Schami ist kein schmaler Roman und auch mit ausführlichen Beschreibungen geschmückt. Das führt zu diesem Schwergewicht mit über 400 engbedruckten Seiten. Daher rate ich nur zu diesem fast märchenhaft erzähltem Roman nur, wenn man als Leser gerne in eine andere Welt eintauchen und sich gerne vom dem Text tragen lassen. Es ist schon ein Roman zu dem man sich Zeit nehmen sollte um viele Seiten am Stück zu lesen, sonst kommt man nicht in den Lesefluss und in der Geschichte an.

Fazit: Ein spannender Roman der die Welten verbindet und zugleich unterhaltsam ist!

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Rezensionen von buchina:

Einfach wunderschön

Die geheime Mission des Kardinals von Rafik Schami

Es ist als erstes ein schweres Buch, was man in den Händen hält. Der Einband und das Papier wirken sehr wertig. Ein Buch was ich erst einmal gestreichelt habe, als es per Post bei mir ankam. Schon der Einband ist wunderschön gestaltet, schon bei dieser Karte möchte ich verweilen und die einzelnen Grenzen nachzeichnen.

Das Buch ist inhaltlich in vier Kategorien geteilt, die sich für mich jetzt nicht eindeutig abgrenzen lassen. Während zu Beginn auch noch auf echte Karten eingegangen wird, beschäftigt sich die restlichen Kapitel mit literarischen Karten. Zu Essays zu mehr oder weniger bekannten Autor*innen gibt es immer wieder sehr unterschiedliche Karten. Karten mit vielen kleinen Details, wunderschönen Zeichnungen, aber auch ganz einfache Skizzen. Die Autor*innen beschreiben dazu, wie sie die Karten entwickelten und wie sie sie nutzen, um ihre Geschichten zu entwickeln. Das ist für mich ein neuer Ansatz gewesen, manche Aussagen wiederholen sich natürlich.
Das Buch ist für mich weniger ein typisches Lesebuch, was man von Anfang bis Ende liest, sondern eher ein Buch, was ich ab und zu zur Hand nehme, um darin zu blättern und einige Textpassagen zu lesen. Dabei ist es auch nicht wichtig, es der Reihenfolge nach zu lesen, man kann ruhig irgendwo starten. Das Buch findet jetzt einen offenen Platz im Haus, denn ich vermute, dass es sehr gerne von meinen Gästen durchgeblättert wird.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Endgültige Entschleunigung

Die geheime Mission des Kardinals von Rafik Schami

Kommissarin Franziska hätte die Urlaubswoche mit ihrer Freundin lieber an der Ostsee verbracht. Aber Marie ist noch nicht wieder völlig genesen und mag nicht so weit reisen, lieber in der Nähe des Heimatortes und der vertrauten Ärzte bleiben. So wird es also Niederbayern. Der erste Ausflug führt nach Ortenburg, dort lockt ein Mittelaltermarkt.

Aber das wird kein Vergnügen, ein als Narr verkleideter Mann torkelt in ihre Arme und stirbt blutüberströmt. Ein alter Dolch steckt in seiner Brust. Franziska kann ihren Beruf nicht verleugnen, auch wenn sie in Urlaub ist, zudem scheint die örtliche Dienststelle total überfordert, der Chef in Urlaub und der Stellvertreter macht nichts ohne sich bei seinem Vater rückzuversichern. Der ist nämlich der pensionierte Vorgänger des Dienststellenleiters.
Der Tote nahm an einem Seminar zur Stressbewältigung für Manager teil. Aber so jäh sollte die Entschleunigung nicht erfolgen. Auch bleibt es nicht bei einer Leiche und bei den Seminarteilnehmern geht die Angst um.
Alle ermitteln so gemütlich vor sich hin, als Running Gag erscheint immer der gleiche, angetrunkene Notarzt, der ohne Rücksicht auf Spuren die Leichen dreht und wendet. Die Befragungen erfolgen eher nach dem Zufallsprinzip. Aber trotzdem verbreitet der Schreibstil von Katharina Gerwens gute Laune. Mit ihren Protagonisten Franziska und Marie gibt es dazu noch zwei ausgesprochene Sympathieträgerinnen. Wohldosiert ist auch der Witz bei diesem Buch, der eindeutig zum Genre der Humorkrimis zu zählen ist.
Allerdings hat mich das Ende, das schon sehr früh angedeutet wird, enttäuscht. Ein etwas seltsamer Krimi. Ich habe schon viel von der Autorin gelesen, schade, dass mich das neue Buch nicht restlos begeistern konnte.

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Rezensionen von begine:

Die Magie der Wolga

Wolgakinder von Gusel Jachina


Die russische Schriftstellerin Gusel Jachina fesselt den Leser mit ihrem neuen Roman
„Wolgakinder“. Man erkennt die russische Seele. Sie verknüpft die Geschichte mit Tatsachen und Magie.

Der Schulmeister Jakob Bach unterrichtet die Kinder in dem deutschen Dorf Gnadental an der Wolga. Die Deutschen sind im 18.

Jahrhundert dort eingewandert.
1916 ändert sich das Leben des Dorfes. Die Revolution, die neuen Machthaber lassen das
Schicksal der Menschen gefährlich.
Das Leben Bachs ändert sich als er mit Klara zusammenkommt und die Liebe erfährt. Dann muss die Tochter aufziehen. Er ist schon ein eigenartiger Mann, aber er kämpft uns Überleben. Das Schicksal Jakob Bachs berührt.
Es geschehen teilweise schockierende Begebenheiten. Die russische und deutsche Kultur und Politik gibt dem Roman etwas besonderes.
Die Autorin hat einen brillanten Schreibstil.

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Rezensionen von C.P.:

Wunderbare Geschichte über Freundschaft und Familie

An Nachteule von Sternhai von Holly Goldberg Sloan; Meg Wolitzer

Avery und Bett, zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die eine sich am liebsten mit vielen Büchern in ihrem Zimmer verkriecht und Angst vor vielen Dingen hat, ist die andere vor allem beim Surfen anzutreffen und umgibt sich sonst mit einer Menge an Tieren. Besonnen und introvertiert steht im Gegensatz zu draufgängerisch und extrovertiert.

Und ausgerechnet Bett und Avery sollen Freundinnen werden. Das zumindest haben ihre Väter beschlossen, die den jeweils anderen gefunden und lieben gelernt haben.

Im Programm des Hanser Verlags habe ich schon das ein oder andere unglaublich rührende Kinder-oder Jugendbuch gefunden und bin von der Auswahl der Bücher wirklich sehr überzeugt. Auch die Zusammenarbeit von zwei Autorinnen klang spannend, weshalb ich ganz erwartungsvoll das Buch begann.
Sowohl Bett als auch Avery haben es mir sofort angetan. Die beiden sind so verschieden und ihre Charaktere so gut ausgearbeitet, so dass sie kaum miteinander zu verwechseln sind.
Da das gesamte Buch in E-Mail- und Briefverläufen verfasst ist, hatte ich zu Beginn etwas Bedenken, ob ich die beiden nicht irgendwann gedanklich miteinander vermischen würde. Doch dies war zum Glück nie der Fall. Jede Mail ist mit Absender- und Betreffzeile versehen, die ich jedoch immer wieder überlesen habe. Doch die eingefügten Tiere (Nachteule und Sternhai selbstverständlich), machten es auf den ersten Blick schon sehr leicht, die Mail richtig zuzuordnen.
Ich rechnete fast mit Zickereien und mehr bösem Willen, doch beide Mädchen haben eine ganz wunderbare Art gehabt, miteinander umzugehen. Sehr pragmatisch wurden Lösungen gefunden und die zarten Freundschaftsbande waren sehr schön mitzuerleben.
Auch die weiteren Charaktere wie zum Beispiel die beiden Väter und Betts Großmutter „Gaga“ gefielen mir unglaublich gut. Auch wenn die Väter mehr durch die Erzählungen ihrer Töchter lebendig wurden.
Die Verwendung von Mails und Briefen als Stilmittel zur Erzählung der Geschichte gefiel mir gut und ich kann mir gut vorstellen, dass es auch der Zielgruppe der Geschichte gefallen wird.
Ich fand es eine außerordentlich große Leistung der Autorinnen, die Charaktere so lebendig zu beschreiben ohne den Platz zu haben, den eine „normale“ Erzählform geboten hätte.

Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Familie, die ich nur wärmstens weiterempfehlen kann!

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Etwas schwächer als der Vorgängerband

Die Sturmschwester von Lucinda Riley

Bei diesem Werk handelt es sich um den zweiten Band der "Sieben Schwestern"-Reihe aus der Feder von Autorin Lucinda Riley. Die Handlung ist in sich abgeschlossen und kann gänzlich ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gelesen werden. Der Vollständigkeit halber - und da Teil 1 mir deutlich besser gefallen hat - empfehle ich die Vorab-Lektüre jedoch an dieser Stelle.

Klappentext:

Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters: die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys begibt sich in das raue Land im Norden – und es eröffnet sich ihr eine ungeahnte Wahrheit…

Der Einstieg zog sich für meinen Geschmack unnötig in die Länge und so richtig warmwerden konnte ich mit der weiblichen Hauptfigur, Ally, nicht. Ihre Annäherung zu Theo hingegen kam mir etwas zu plötzlich und erschien mir zu konstruiert, nicht glaubwürdig. Theo selbst gefiel mir als Figur zum Teil besser als Ally, seine Ecken und Kanten ließen ihn authentisch wirken. Besonders seine Mutter Celia, die 'English Rose', habe ich ins Herz geschlossen. Ohne viele Details hinsichtlich der Handlung verraten zu wollen: es ist eine ordentliche Dosis Schicksal, die Ally innerhalb weniger Wochen verkraften muss. Etwas weniger Dramatik hätte es schon sein dürfen – das arme Mädel kommt ja kaum zur Ruhe! Ally ist mir keinesfalls unsympathisch, aber mitgefiebert habe ich nicht mit ihr. Kleine Randnotiz: sie scheint nur am "murmeln" zu sein.

Mit dem ersten Teil der Buchreihe kann dieser Roman leider nicht mithalten; die Geschichte um Ally hat mich irgendwie nicht so sehr berührt – trotz sämtlicher Schicksalsschläge, die auf die junge Frau einprasseln. Eine Konstante gibt es allerdings: die Figur der Schwester CeCe ist mir nach wie vor ein Graus.

Auch der in der in der Vergangenheit spielende Handlungspart zog sich anfangs ein wenig und nahm erst langsam an Fahrt auf. Solange es noch um das Leben von Anna und Jens ging, hielt sich der Spannungsbogen gut – der Wechsel zur späteren Generation (Pip und Karine) war zwar nötig für die Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der Handlung, konnte mich allerdings nicht mehr packen…

Das Personenverzeichnis zu Beginn des Werkes fällt schon deutlich länger aus als beim Vorgängerband. Dank des sehr geordneten Aufbaus und der übersichtlichen Abfolge der Handlung bereitet die große Anzahl der Figuren keinerlei Verständnisschwierigkeiten.

Insgesamt würde ich das Werk als 'ganz okay' beurteilen – ich habe es trotz gewisser Längen nicht abgebrochen, weil mir der bildreiche Schreibstil der Autorin ausnehmend gut gefällt und ich zudem gerne wissen möchte, wie alle Schwestern mit der Suche nach ihrer Herkunft verfahren. Außerdem bin ich der Lösung des Rätsels um Pa Salt - wer er wirklich war - noch nicht nähergekommen.

Vielleicht sind die Landschaftsbeschreibungen im nächsten Band wieder etwas intensiver, das würde mich freuen. Die wildromatische Natur Norwegens fand hier und da kurz Erwähnung, schimmerte mir aber ein letztlich zu selten durch. Die zahlreichen musikalischen Elemente hingegen waren der rote Faden, der sich durch das Werk gezogen hat. Erneut hat die Autorin intensive Recherche betrieben und gekonnt reale historische Persönlichkeiten in den Roman miteingebunden: Edvard Grieg (Komponist der legendären Peer-Gynt-Suite) und Henrik Ibsen. Dass das Leipziger Konservatorium bereits damals solch einen exzellenten internationalen Ruf als Musikhochschule genossen hat und Leipzig ein Mekka für Musikliebhaber war, hatte ich gar nicht gewusst; ebenso wenig war mir bekannt gewesen, dass Norwegens Hauptstadt Oslo einst den Namen 'Christiania' getragen hat.

Weiterhin lobend zu erwähnen ist die traumhaft schöne Covergestaltung sowie die Tatsache, dass die Autorin geschickt Elemente aus Band 1 mit diesem Folgeband verbunden hat. So erleben wir eine Wiederholung gewisser Dialoge zwischen den Figuren, jedoch aus einer anderen Perspektive, was durchaus seinen Reiz hat.

Fazit: Etwas zu dramatisch am Anfang, leichte Flaute im Mittelbereich, zum Schluss ganz in Ordnung.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Tote Katzen in Stockholm

Blutsbande von Gerhardsen Carin

Mai 1989 – Lillemor und Tor verlieren auf äußerst tragische Weise ihre Mutter und kommen anschließend zu ihrer Tante Nettan, Onkel Örjan und ihren Cousins Björn und Frederik.
Ab April 2012 tauchen in Stockholm plötzlich immer wieder ersäufte Katzen auf. Außerdem häufen sich die Todesfälle, die auch alle mit dem Element Wasser zu tun haben.

Besteht hier eine Verbindung? Kommissar Conny Sjöberg und sein Team haben es nicht leicht, hier die richtigen Schlüsse zu ziehen und dem Täter langsam aber stetig auf die Spur zu kommen.


Carin Gerhardsen nimmt mich mit nach Stockholm und bringt mir das Ermittlerteam, das sich durch Entschlossenheit und Solidarität auszeichnet näher. Hier hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten mit den vielen fremd klingenden Namen. Auch weil die Kommissare mal mit dem Vor- mal mit dem Nachnamen angesprochen wurden. Das hat sich aber beim Lesen dann schnell eingespielt. Vielleicht hätte ich aber auch die Vorgängerbänden lesen sollen, um mich noch näher mit den Protagonisten bekannt zu machen.

Ich bekomme eine sehr interessante Geschichte vorgesetzt, in deren Mittelpunkt anfangs Katzen stehen und 4 Kinder, deren Leben eng mit Katzen verknüpft ist. Aber wie passen die Morde hier rein? Bis ich die ganzen Zusammenhänge endlich begriffen hatte, war ich auch schon am Schluss des Buches angelangt.

Mir waren die vielen verschiedenen Fälle, die schlussendlich alle zusammenhängen doch etwas zu viel des Guten. Ich hatte einfach irgendwann das Gefühl nicht mehr mit zu kommen, was mir das Lesen ein klein wenig verleitet hat. Aber auch hier denke ich, wäre ich besser zurecht gekommen, hätte ich die vorherigen Fälle von Conny Sjöberg und seinem Team gekannt.

Der Spannungsbogen ist von Anfang an sehr hoch und hält sich auch bis zum Schluss.
Die Protagonisten sind alle sehr lebendig und menschlich beschrieben. Besonders die fünfjährige Saga hat mein Herz im Sturm erobert. Aber auch die anderen Mitwirkenden konnte ich in ihrem Verhalten gut verstehen und ihr Tun nachvollziehen. Über einige mir unerklärliche Geschehnisse, die in meinen Augen schon sehr konstruiert wirken, habe ich einfach mal hinweg gesehen.

Ein interessanter Krimi mit einigen unerwarteten Wendungen und einem Täter, den ich nicht erwartet habe, hat mir spannende Lesestunden geschenkt. Auch wenn ich zu Beginn einige Schwierigkeiten hatte, mich hinein fallen zu lassen.

Blutsbande ist mir 4 von 5 Sternen wert.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Tote Katzen in Stockholm

Borderless von Heinichen Veit

Mai 1989 – Lillemor und Tor verlieren auf äußerst tragische Weise ihre Mutter und kommen anschließend zu ihrer Tante Nettan, Onkel Örjan und ihren Cousins Björn und Frederik.
Ab April 2012 tauchen in Stockholm plötzlich immer wieder ersäufte Katzen auf. Außerdem häufen sich die Todesfälle, die auch alle mit dem Element Wasser zu tun haben.

Besteht hier eine Verbindung? Kommissar Conny Sjöberg und sein Team haben es nicht leicht, hier die richtigen Schlüsse zu ziehen und dem Täter langsam aber stetig auf die Spur zu kommen.


Carin Gerhardsen nimmt mich mit nach Stockholm und bringt mir das Ermittlerteam, das sich durch Entschlossenheit und Solidarität auszeichnet näher. Hier hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten mit den vielen fremd klingenden Namen. Auch weil die Kommissare mal mit dem Vor- mal mit dem Nachnamen angesprochen wurden. Das hat sich aber beim Lesen dann schnell eingespielt. Vielleicht hätte ich aber auch die Vorgängerbänden lesen sollen, um mich noch näher mit den Protagonisten bekannt zu machen.

Ich bekomme eine sehr interessante Geschichte vorgesetzt, in deren Mittelpunkt anfangs Katzen stehen und 4 Kinder, deren Leben eng mit Katzen verknüpft ist. Aber wie passen die Morde hier rein? Bis ich die ganzen Zusammenhänge endlich begriffen hatte, war ich auch schon am Schluss des Buches angelangt.

Mir waren die vielen verschiedenen Fälle, die schlussendlich alle zusammenhängen doch etwas zu viel des Guten. Ich hatte einfach irgendwann das Gefühl nicht mehr mit zu kommen, was mir das Lesen ein klein wenig verleitet hat. Aber auch hier denke ich, wäre ich besser zurecht gekommen, hätte ich die vorherigen Fälle von Conny Sjöberg und seinem Team gekannt.

Der Spannungsbogen ist von Anang an sehr hoch und hält sich auch bis zum Schluss.
Die Protagonisten sind alle sehr lebendig und menschlich beschrieben. Besonders die fünfjährige Saga hat mein Herz im Sturm erobert. Aber auch die anderen Mitwirkenden konnte ich in ihrem Verhalten gut verstehen und ihr Tun nachvollziehen. Über einige mir unerklärliche Geschehnisse, die in meinen Augen schon sehr konstruiert wirken, habe ich einfach mal hinweg gesehen.

Ein interessanter Krimi mit einigen unerwarteten Wendungen und einem Täter, den ich nicht erwartet habe, hat mir spannende Lesestunden geschenkt. Auch wenn ich zu Beginn einige Schwierigkeiten hatte, mich hinein fallen zu lassen.

Blutsbande ist mir 4 von 5 Sternen wert.

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Rezensionen von Tara:

Zauberhaft !

Spukalarm in der Schokofabrik von Matysiak Mascha

„Spukalarm in der Schokofabrik“ ist unterhaltsames und spannendes Kinderbuch der Autorin Mascha Matysiak für kleine Leser ab acht Jahren.

Klara ist über den Umzug in die Konfektallee und darüber, dass sie ihre Freunde zurücklassen musste, wenig begeistert. Aber schnell findet sie in Mattis und Theo zwei neue Freunde, mit denen sie so einiges erlebt.

Zusammen mit den beiden begibt sie sich in die stillgelegte Schokoladenfabrik und dort werden sie überrascht. So verlassen wie sie dachten, ist die Fabrik gar nicht….

Der Schreibstil der Autorin ist lebendig, leicht zu lesen und altersgerecht. Die Dialoge der kleinen Protagonisten wirken authentisch und wie aus dem Leben gegriffen. Mit Klara, Theo und Matti hat die Autorin drei liebenswerte Charaktere geschaffen aber auch die übrigen Charaktere haben sich in unsere Herzen geschlichen.

Nicht nur das Cover ist ein toller Blickfang. Auch das Innencover ist wundervoll gestaltet und im gesamten Buch findet man zahlreiche detaillierte Illustrationen von Monika Parciak. Diese sind so zauberhaft gestaltet, dass selbst kleine Lesemuffel Spaß an dem Buch haben werden.

Die Story ist fantasievoll und zauberhaft und beim Lesen bekommt man garantiert Lust auf Schokolade.

Wir hatten beim Lesen großen Spaß an dem Buch. Durch die angenehme Schriftgröße und die zahlreichen Illustrationen eignet es sich sowohl für Leseanfänger als auch wunderbar als Buch zum Vorlesen.
Von mir gibt es eine Lesempfehlung für kleine Leser ab der zweiten Klasse und große Leser die gerne vorlesen oder fantasievolle Geschichten mögen.

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