Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Berührend
Alles okay von LaCour Nina
Die Autorin Nina LaCour zeichnet in ihrem Roman „Alles Okay“ ein schönes realistisches Bild junger Mädchen.
Die Icherzählerin Marin hat schon ein Schicksal hinter sich. Sie wächst bei ihrem Großvater auf. Ihr fehlt es an fast nichts. Gemeinsam mit ihrer Freundin Mabel erleben sie eine unbeschwerte Kindheit.
Kurz bevor sie aufs College geht verschwindet der Großvater. Marins Schmerz ist furchtbar, sie fühlt sich verlassen. Da fliegt sie sofort und ohne Abschied zum College.
Dann wird sie von Mabel besucht und sie muss endlich einmal über die Vergangenheit reden
Die Autorin gibt diese, Buch eine hinreißende Geschichte. Ich war von Marins Leben gefesselt und konnte mich hinein versetzen.
In dem Roman wird die Zerrissenheit und der Kampf ums Weiterleben eines jungen tapferen Menschen sehr gut beschrieben.
Es ist eine ergreifende und berührende Geschichte.
Rezensionen von Lesemama:
Vince 21
Hearts on Fire - Vincent von Greta Milán
Zum Buch:
Vincent ist bei der Münchner BerufsFeuerwehr, genauer auf Wache 21. Immer wieder müssen die Feuerwehrmänner zu Bränden, die von einem Brandstifter gelegt wurden.
Vincent hat aber nicht nur damit ein Problem, sondern auch mit seiner Aggression. Darum wird er von seinem Boss zu einem Anti-Aggressions-training verdonnert.
Dort ist die Therapeutin Tessa, von der Vincent magisch angezogen wird. Aber kann er seine Aggressionen überwinden und vor allem seine Vergangenheit?
Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich schon um den dritten Teil einer Reihe, die von verschiedenen Autorinnen geschrieben wurde. Die ersten zwei kenne ich leider nicht, aber man kann den Teil auch gut alleine lesen. Die Personen lernt man auch so kennen, vielleicht ist es intensiver wenn man die Vorgänger kennt, aber ich fand es nicht störend .
Vincent ist ein harter Kerl, er fährt eine Harley, er ist Tätowiert, er sieht gut aus. Genau was man (Frau) für eine schöne Lesevergnügen braucht. Seine Geschichte hat mich berührt, sie ist romantisch, aber auch spannend durch die Einsätze und vor auch prickelnd.
Ich werde wohl versuchen die Vorgänger auch noch zu lesen, auch wenn ich im Prinzip schon ein wenig gespoilert bin.
Eine romantische, berührende und vor allem authentische Reihe über die Berufsfeuerwehr, die spannend geschrieben ist und mich sehr gut unterhalten hat. Zum Glück geht es im September schon weiter ...
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Hat mich leider nicht vollends überzeugt
Als wir im Regen tanzten von Saalfeld Michaela
Dieses Buch ist der zweite Band, der die Geschwister Felice, Willi und Ille zur Nieden nun im Berlin von 1928 begleitet. Im ersten Band „Was wir zu hoffen wagten“ erleben wir die Zeit vor Ausbruch des Ersten Krieges und die Zeit unmittelbar danach.
Felice ist die erfolgreiche Anwältin, Willi ein gefeierter Regisseur und Ille, die ja als Gattenmörderin verurteilt worden ist, findet sich kaum in der neuen Welt zurecht.
Illes Kinder wachsen gemeinsam mit jenen von Felice und Quintus auf.
Willi hat seine große Liebe Recha geheiratet. Doch während er nach wie vor einem „perfekten“ Film nachjagt, bekommt seine jüdische Frau, Schauspielerin, den immer stärker werdenden Antisemitismus hautnah zu spüren.
Die gesamte (Groß)Familie scheint auseinander zu brechen, als Ille in Gernot einen neuen Partner zu finden glaubt, und ihre Kinder von Felice wegholen will. In beinahe halsbrecherischen Aktionen kämpft Felice darum, ihre Pflegekinder zu behalten.
Meine Meinung:
Michaela Saalfeld ist es stellenweise gut gelungen die Stimmung in Deutschland einzufangen: Da ist zum Beispiel die scheinbare Normalität, in der die Menschen leben, aber auch der Tanz auf dem Vulkan (man steht ja kurz vor dem Börsencrash) und den heraufdäuenden schwarzen Wolken des immer stärker werdenden Antisemitismus. Als Leser kennt man ja die richtige Weltgeschichte und weiß daher, was sich so abspielen wird.
Die Charaktere haben sich seit dem ersten Band anders entwickelt als gedacht. So schlittert die toughe Anwältin Felice als es darum geht, dass Ille ihre Töchter wieder zu sich nehmen will, in ein emotionales Chaos, das sie ziemlich irrational agieren lässt.
Recha wünscht sich ein Kind, aber anstatt mit Willi darüber zu reden, verbeißen sich beide sprachlos in ihren Beruf. Doch für die jüdische Recha wird es immer schwieriger, Rollen zu bekommen und das liegt nicht nur daran, dass der Tonfilm dem Stummfilm starke Konkurrenz macht. Willi selbst versucht aus dem Schatten seines in Ypern gefallenen Freundes Wolfgang Vanselow herauszutreten und hetzt einer Vision nach.
Am besten hat mir noch Quintus gefallen, der sich, obwohl fast wie ein Statist wirkend, als Fels in der Brandung entpuppt.
Der Schreibstil ist detailverliebt, manchmal ausufernd und hemmt dadurch den Fortgang der Handlung. Hier wäre ein strategischer Eingriff seitens Lektorat vermutlich hilfreich gewesen, die vielen Verzweigungen der Familiensaga ein wenig zu kürzen.
Gut gefallen hat mir, dass der Titel, der als Zitat in unterschiedlichen Varianten, sich mehrfach im Buch wiederfindet. Auch der Besuch des Schuhgeschäftes „Salamander“ hat mich schmunzeln lassen. Sonst hat mir das Lokalkolorit von Berlin um 1928/29 ein wenig gefehlt.
Es steht die Ankündigung der Autorin im Raum, einen dritten Teil zu schreiben. Der wird, so befürchte ich, eine Zessur in der Familiengeschichte bedeuten. Wir wissen ja, was nach 1933 in Deutschland bzw. auf der ganzen Welt passiert ist.
Fazit:
So ganz hat mich der zweite Teil nicht überzeugt. 3 Sterne kann ich dennoch vergeben.
Rezensionen von Gaby 2707:
Mörderische Geburtstagsfeier
Als wir im Regen tanzten von Saalfeld Michaela
Moritz Dehnhardt kennt die Schwäche seiner Schwägerin Lisa Holtkamp zu dem am Rande der Deutschen Bucht stehenden Leuchtturm Roter Sand. Er schafft es sogar, einen Kapitän mit Schiff zu organisieren, der sie zusammen mit seiner Frau Karla und seinem Sohn Leon dort hin bringt um Lisas Geburtstag dort zu feiern.
Dass ihre Ankunft dort der Beginn eines irrsinnigen Alptraumes wird, damit hatte hier keiner gerechnet.
In zwei unterschiedlichen Erzählsträngen bin ich ab der ersten Seite eingefangen und gefesselt.
Ich fühle mich eingebunden zwischen den vier Personen auf dem Leuchtturm. Hier erzählt Lisa die Geschichte aus ihrer Sicht. Allein der Gedanke, hier von dem Leuchtturm nicht weg zu können, verbunden mit einigen gruseligen Szenen, lässt mir ab und zu eine Gänsehaut über den Rücken laufen.
Genau fühle ich mich als Mitglied der Wasserschutzpolizei, wo ich die Ereignisse aus Sicht von Kriminalkommissar Anton Hayen erlebe. Hier muss nicht nur die Havarie dreier Schiffe auf dem Weg nach Bremerhaven bearbeiten bzw. bewerkstelligt werden. Auch zwei tote Männer, die aus dem Meer gefischt bzw. auf einer Sandbank gefunden werden, bereiten dem Team Kopfzerbrechen.
Ein Spannungsbogen, der sich ab der ersten Seite stetig nach oben orientiert, macht es mir sehr schwer, das Buch zwischendurch auch mal aus der Hand zu legen. Erst ganz zum Schluss löst sich die Spannung auf und ich komme zum Durchatmen.
Anfangs waren es doch etliche Protagonisten, die mir vorgesetzt wurden. Ich habe sie aber alle nach und nach besser kennenlernen und ihnen tief in ihre Seele blicken dürfen. Nicht alle sind mir sympathisch geworden. Genau wie im richtigen Leben gibt es auch hier Menschen, denen ich von Anfang an nicht über den Weg getraut habe oder die mich einfach enttäuscht haben. Ganz besonders liebt gewonnen habe ich den kleinen Leon, der gezeigt hat, was in ihm kleinen Kerl alles steckt.
Ein spannender Küstenkrimi mit einer interessanten Geschichte, die mir Gänsehautfeeling beschert hat und bei der ich richtig mitfiebern konnte. Sehr positiv finde ich auch, dass ich einiges Wissenswerte über die Wasserwacht und deren Arbeit erfahren habe.
Rezensionen von simone.h1:
Anfänglich schwierig
Otto von Dana von Suffrin
Bei diesem Buch handelt es sich um eine doch eher untypische jüdische Familiengeschichte, insbesondere derjenigen von Otto dem Vater und seinen beiden Töchtern.
Die Protagonisten blieben mir leider im ganzen Buch etwas fremd und konnte ich viele Handlungen nicht nachvollziehen. Die Personen waren größtenteils nur sehr leicht umrissen, wie z.
B. der Lebensgefährte, sodass diese gar nicht wirklich greifbar waren. Otto selbst hat mich mit seiner skurrilen Art jedoch gut unterhalten. Auch seine Pflegerinnen haben mir von den Beschreibungen her sehr gut gefallen.
Die Sprache des Romans ist angenehm zu lesen. Schwierig waren für mich anfangs die Zeitsprünge und dass das Erzählte keinen wirklichen Zusammenhang zueinander zu haben scheint.
Trotzdem habe ich dieses Buch im Großen und Ganzen gern gelesen, obwohl ich mir auch ein wenig mehr Hintergrundinformationen zum Judentum gewünscht hätte.
Rezensionen von urlaubsbille:
Die Gärten von Monte Spina
Die Gärten von Monte Spina von Scriverius Henrike
Das Buch ist ein schöner stimmungsreicher Roman. Die trauernde und depressive Kate ist sehr stark herausgearbeitet. Die Gartenszenen sind wunderschön beschrieben und regen das Kopfkino an. Die beschriebene Story ist unglaubwürdig und wenig konkret. Schade, daraus hätte mehr werden können. Der Versuch der Darstellung der verschiedenen Facetten des menschlichen Miteinanders ist nur bedingt gelungen.
Max Bror bekommt nicht recht Form. Auch werden einige Vorurteile ausgiebig bedient. Der plötzliche Schicksalsschlag rettet nichts, sondern versucht noch eine Kehrtwende, aber dann kommt schnell das Ende und alles wird gut.
Da es sich um das Debüt handelt, hoffe ich auf Steigerung, denn das Können vorhanden ist, was den Gartenszenen gut entnommen werden kann.
Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen.
Rezensionen von Jsfine:
fesselnd und traurig zugleich
Nur für eine Nacht von Markus Steiner
der Roman ist sehr gut aufgebaut und nimmt fortlaufend spannung mit einem Schuß Erotik auf. Von letzterm hätte es gerne auch bisschen mehr sein können :-). Irgendwann will man das Buch dann nicht mehr weglegen nur um dann zum Schluss mit verheulten Augen zru Kenntnis zu nehmen dass nicht alle Geschichten ein happy end haben.
Alles zusammen ein sehr schöner fesselnder und zugleich traurig endender Roman von Markus Steiner.
Rezensionen von dorli:
Der Schatten eines Sommertags
Der Schatten eines Sommertags von Noa C. Walker
Sieben Jahre ist es her, dass Tonya Wielands Freund Dennis bei dem Versuch, sie zu beschützen, ermordet wurde. Tonya glaubt, damals falsch reagiert zu haben und wird deshalb auch heute noch von großen Schuldgefühlen geplagt. Den Schmerz über den Verlust ihrer ersten großen Liebe hat sie mit Studium und Arbeit betäubt und ist mittlerweile als IT-Spezialistin beim BKA tätig.
Von Dennis’ Mörder fehlt nach wie vor jede Spur, dennoch hegt Tonya die Hoffnung, den Täter irgendwann dingfest machen zu können.
Mit der Verwüstung ihrer Wohnung wird Tonyas Leben jetzt erneut auf den Kopf gestellt, denn dem Einbruch folgen weitere Attacken, die immer bedrohlicher werden. Familie und Kollegen unterstützen sie bei der Suche nach dem skrupellosen Angreifer - besonders der attraktive Ermittler Jake Sturm steht ihr in dieser schwierigen Zeit zur Seite…
Noa C. Walker hat einen sehr fesselnden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Die Handlung gleicht einem Krimi und entwickelt schnell einen Sog, dem man sich als Leser nicht entziehen kann.
Die Autorin hat nicht nur ein gutes Händchen dafür, Tonyas Umfeld und die dramatischen Ereignisse anschaulich und authentisch zu beschreiben, sie versteht es auch ganz ausgezeichnet, den Leser an den Gedanken und Gefühlen der Mittzwanzigerin teilhaben zu lassen - Trauer, Furcht, Wut, nagende Schuldgefühle und Selbstvorwürfe und auch Tonyas im Verlauf der Handlung wachsende Zuneigung zu Jake werden sehr mitreißend geschildert. Zudem gibt es viele frische, wortwitzige Dialoge, die die Handlung auflockern und für gute Unterhaltung sorgen.
Die Suche nach dem mysteriösen Attentäter gestaltet sich als äußerst schwierig. Er scheint immer bestens über Tonyas Aktivitäten informiert zu sein und versteht es meisterlich, bei seinen Übergriffen unerkannt zu bleiben. Geschickt lenkt Noa C. Walker den Blick des Lesers während der Ermittlungen in unterschiedliche Richtungen, so dass man prima über die Identität des Übeltäters miträtseln und mitgrübeln kann.
„Der Schatten eines Sommertags“ hat mir sehr gut gefallen – ein abwechslungsreicher, tiefgründiger Roman, der mit ausdrucksstarken Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß.
Rezensionen von LEXI:
Wie definiert sich Schuld?
Der Schatten eines Sommertags von Noa C. Walker
Wie definiert sich Schuld?
Tonya Wieland verlor bei einem Überfall ihre erste große Liebe Dennis. Einzig die Fürsorge und der Zusammenhalt ihrer großen Familie gaben ihr die Kraft, um ihr Leben nach diesem schrecklichen Verlust weiter zu führen. Tonya wurde zu einer IT-Spezialistin bei der Bundeskriminalpolizei, die Arbeit bestimmte fortan ihr Dasein.
Ihre verletzte Seele verbarg sie hinter der Fassade einer starken und kämpferischen Frau. Ein Einbruch in ihre Wohnung sowie zahlreiche weitere Übergriffe versetzen Tonya jedoch in Alarmbereitschaft. Fieberhaft versuchen ihre Kollegen bei der Polizei, die Identität jenes Verfolgers herauszufinden, der mit tödlichem Hass, großer Hartnäckigkeit und Unberechenbarkeit gegen die zierliche junge Frau vorgeht. Der Ermittler Jake Sturm wird mit der Untersuchung des Einbruchs und dem Schutz seiner eigenwilligen Kollegin beauftragt. Tonya stellt für den Mann mit dem Ruf eines Frauenhelden eine große Herausforderung dar. Hinter Jakes dominantem Auftreten und seinem beeindruckenden Äußeren verbergen sich eine sanfte Seite und ein weiches Herz. Es gelingt ihm, Tonyas Abwehr zu durchbrechen und tief hinter ihre Fassade zu blicken. Und obgleich Tonya feste Prinzipien hat und den traumatischen Überfall auf Dennis noch nicht überwunden hat, fällt es ihr immer schwerer, Jakes Anziehungskraft zu widerstehen. Doch die Angriffe des unbekannten Aggressors werden irrationaler und geraten schließlich vollkommen außer Kontrolle…
Noa C. Walkers aktuelle Neuerscheinung erzählt vom tragischen Ende einer ersten Liebe und einer jungen Frau, die zwar körperlich unversehrt blieb, deren Innerstes jedoch zerbrochen war. Die Autorin beschreibt die seelischen Qualen und Schuldgefühle ihrer Protagonistin und die weitreichenden Auswirkungen der damaligen Ereignisse auf die Familie Wieland. Pastor Markus Wieland und seine Frau Christina lebten ihren Kindern stets Beständigkeit, Treue, Durchhaltevermögen und Vergebung vor. Seit dem Überfall auf das jüngste Familienmitglied Tonya reagieren ihre älteren Brüder mit einem unverhältnismäßig ausgeprägten Beschützerinstinkt und ersticken Tonya förmlich mit ihrer Fürsorge. Die kleinen Kabbeleien zwischen den Geschwistern brachten mich an vielen Stellen zum Schmunzeln, auch die Interaktionen mit Jake sorgte oftmals für eine gewisse Situationskomik. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausgezeichnet gefallen, sowohl die Protagonisten, als auch die Nebenfiguren wurden einfühlsam beschrieben und überzeugend dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auf Tonyas Bruder Thomas gelegt, der alles in seiner Macht Stehende tut, um seine kleine Schwester zu beschützen, jedoch geflissentlich die Tatsache ignoriert, dass Tonya seine Anstrengungen als Einschränkung und Bevormundung empfindet.
Der einnehmende Schreibstil der Autorin und der hohe Spannungsfaktor machten dieses Buch zu einem wahren Pageturner. Die Übergriffe von Tonyas Verfolger, dessen Identität erst sehr spät enthüllt wird, sorgten für aufregende Turbulenzen. Der Glaube spielt für die Wielands eine wichtige Rolle im Leben, er wurde dezent in die Geschichte eingebracht. Familiärer Zusammenhalt, Beschützerinstinkt, sowie Schuld und Vergebung sind weitere gewichtige Themen dieses Buches. Die Tatsache, dass die Protagonistin Tonya stets nur mit dem Buchstaben „T“ angesprochen wird, irritierte mich jedoch das gesamte Buch hindurch. Darüber hinaus ging mir das Schicksal von Hoss und Little Joe sehr nahe.
Fazit: Mit „Der Schatten eines Sommertags“ präsentiert Noa C. Walker einen aufregenden Roman, der mit einem ungewöhnlich hohen Spannungsfaktor, facettenreichen Figuren, einer ausgeklügelten Handlung und einer Prise Humor aufwartet. Das Buch hat mir großes Lesevergnügen bereitet und mir ausgezeichnet gefallen. Begeisterte fünf Bewertungspunkte und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
Rezensionen von Bibliomarie:
Ein Reisebuch der Extraklasse
Schwarzes Meer von Caroline Eden
Das Schwarze Meer – eine Region am Rande Europas. Von uns oft nur wahrgenommen, wenn der Krim-Konflikt die Nachrichten beherrscht.
Die Autorin Caroline Eden nimmt die Leser mit auf eine Reise zu den Küsten des Schwarzes Meers und es gelingt ihr, aus dem Leser schon nach wenigen Seiten einen Mitreisenden zu machen.
Sie beschreibt Städte, wie Odessa, Constanta und Trabzon und lässt ihre Geschichte wieder aufleben, erzählt von der bunten Bevölkerungsmischung die mit ihren Bräuchen und Traditionen die Orte geformt haben.
Vieles davon findet sich in den Speisen wieder, traditionelle Rezepte, aber auch ganz neue Interpretationen mit den Köstlichkeiten, die das Meer und das Land bieten. Ich war sehr neugierig auf diese Küche mit ihren Anklängen an jiddische und mediterrane Kochkunst und habe inzwischen schon zwei – drei Gerichte nachgekocht. Auch wenn die Gemüse hier sicher nicht so schmecken, wie frisch und reif von einem rumänischen oder bulgarischen Feld, war ich begeistert. Die Rezepte sind schön erklärt und gut nachzukochen. Abgerundet wird das noch durch Fotos, die schon beim Betrachten das Wasser im Mund zusammen laufen lässt.
Aber es ist nicht nur die Küche der Schwarzmeerregion, die der Autorin am Herzen liegt. Auch die Menschen und ihre Geschichten interessieren sie. So sucht sie das Gespräch und berichtet von Begegnungen. Immer wieder erzählt sie wunderschöne Anekdoten aus der Vergangenheit, lässt alte Größe und Bedeutung lebendig werden.
Für mich ist ein Reisebuch gelungen, wenn ich das Gefühl habe dort zu sein. Wenn ich beim Lesen die Farbe und Gerüche fühle, mit allen Sinnen in das Buch eintauchen kann. Das ist mir hier gelungen.
Sicher liegt es auch an der wunderschönen und wertigen Ausstattung. Ein von Wellen inspiriertes Titelbild mit edler Silberprägung und ein auffälliger Farbschnitt in schwarz sind echte Hingucker. Dazu kommen noch die reichhaltige Bebilderung und das edle Papier.
Ein reiches Quellenverzeichnis und viele Literaturhinweise runden das Buch ab und geben dem interessierten Leser noch viele Anregungen mit.
Mein Fazit ist kurz: Extraklasse !









