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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesehörnchen99:

Sehr seltsame Geschichte

Letzte Rettung: Paris von Patrick deWitt

Frances und Malcom Price sind wohl das unterhaltsamste Mutter-Sohn-Duo New Yorks. Ein Großteil von Frances’ Bekanntheit beruht auf der Tatsache, dass sie, als sie den toten Körper ihres Mannes entdeckte, zu einem Skiwochenende aufbrach, anstatt die Behörden zu alarmieren. Gewöhnt an ein Leben voller Luxus, muss sie sich ad hoc etwas einfallen lassen, denn Frances hat das Erbe ihres Mannes jahrzehntelang verprasst und ist jetzt pleite.

Zusammen mit ihrem Kater Kleiner Frank, den Frances für die Reinkarnation ihres Mannes hält, fliehen die Prices nach Paris. Als Kleiner Frank verschwindet, trommeln sie allerlei skurriles Personal zusammen, um den Kater, der ein Geheimnis mit sich trägt, wiederzufinden...


Zuerst einmal, ich mag normal witzige Geschichte, ich mag es auch wenn es skuril ist, aber mit diesem Buch konnte ich nicht wirklich was anfangen. Ich wurde einfach nicht warm mit der Geschichte.
Es war skuril, es hätte witzig sein können, aber irgendwie war es eine Aneinanderreihung von sehr seltsamen Begebenheiten und ließ mich bis zum Ende immer wieder ratlos zurück.
Ich bin wohl nicht für die Art von Literatur geschaffen, dabei fand ich die Leseprobe noch ganz gut

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Rezensionen von yellowdog:

Portrait der Einsamkeit

Alles okay von LaCour Nina

Die aus Kalifornien stammende, junge Autorin Nina LaCour stellt den Lesern ihre Protagonistin auf leicht distanzierte Art vor und die Aufgabe des Lesers ist es, sich Gedanken um Marin und ihr Leben zu machen. Das ist der Reiz des Romans.

Es ist ein sehr amerikanisches Buch, das spürt man zum Beispiel auch an den Entfernungen zwischen Marins Heimat Kalifornien und dem College in New York, auf das sie dann geht.

Das sind 4000 Kilometer.

Marin ist an ihrem College in der Fremde anscheinend völlig allein und nahezu isoliert. Den Grund für ihre momentane Situation erfährt man erst allmählich.
Die Eltern sind tot und der Großvater, bei dem sie aufwuchs vermutlich auch.
Man spürt ihre Verletztheit und ihre schmerzhafte Einsamkeit.
Durch den Besuch ihrer Freundin Mabel und einigen Rückblicken gelingt es dann aber doch Zugang zu ihrer Persönlichkeit und ihren Gefühlen zu finden.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Die letzte Frau

Eve of Man - Die letzte Frau von Tom Fletcher; Giovanna Fletcher

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen.

Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

Ich war nach der Leseprobe so gespannt auf das Buch. Nach vielen Jahren, in denen nur Jungen geboren wurden kam endlich Eve. Total beschützt wächst sie auf, sie muss die Welt retten.
Ein dystopischer Roman, ein Szenario, welches ich mir nicht vorstellen mag. In so manch armen Ländern werden ja schon mehr Jungen geboren, da Mädchen nicht so viel wert sind, und da sieht man ja schon, wie es den Mädchen dort geht. So las ich mit erschrecken wie es Eve ergangenen ist.
Gerne hätte ich etwas mehr Tiefgang gehabt, so ganz konnte mich die Story nicht überzeugen. Ob ich Eve weiterverfolgen kann ich im Moment noch nicht sagen, so spannend fand ich das Buch dann doch nicht.

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Rezensionen von Petra:

ein Südstaatenepos

Verratenes Land von Iles Greg

Klappentext:
»Wir leben in schwierigen Zeiten. Und es ist nicht immer einfach, gut zu sein.« Dies muss Marshall McEwan feststellen, als er nach fast 30 Jahren wieder in seine Heimatstadt Bienville, Mississippi, zurückkehrt.
Nach wie vor wird das Wohl und Wehe der Stadt durch den »Bienville Poker Club« gelenkt - ein zwielichtiger Zusammenschluss der Reichen und Mächtigen, der noch aus den Tagen des Bürgerkriegs stammt.

Genau dort fängt Marshall mit seinen Nachforschungen an, als Buck Ferris, Archäologe und Ziehvater von Marshall, unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt.
Denn seine Ausgrabungspläne gefährdeten das Bauvorhaben der neuen chinesischen Papiermühle. Und es sind die Mitglieder des Poker Clubs, die das größte Interesse an diesem Deal haben. Dass ausgerechnet Max Matheson, Schwiegervater von Marshalls Highschool-Liebe und Vater seines Jugendfreundes, Mitglied des illustren Clubs ist, macht seine Ermittlungen noch brisanter.
Meinung:
Der Autor lässt den Ich Erzähler sein Leben und seine Heimat im Süden der USA sehr intensiv beschreiben. Marschall kommt zurück in den Süden und versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Die Erzähl weise, abwechselnd Gegenwart und Vergangenheit vermittelt fast den Eindruck eine Biographie zu lesen.
Auf den über 800 Seiten passiert ungeheuer viel, fast jedes Kapital-verbrechen wird verübt, Freunde werden verraten und es wird gelogen das sich die Balken biegen.
Für mich ein bisschen viel auf einmal, aber nicht langweilig sondern das Buch hatte ein hohes Spannungspotential es ist eben der Stil des Autors.

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Rezensionen von Lesemama:

Großer Lesespaß

Finns fantastische Freunde. Trollangriff und Einhornschinken von Bertram Rüdiger

Zum Buch:
Finn bezeichnet sich selbst als Sachensammler, er kann alles was er findet brauchen. So ist es auch an diesem regnerischen Sonntag im Park unterwegs als auf einmal ein Fass vom Himmel fällt. In dem Fass der Zauberer Zackarius und sein Drachen-Chamäleon Attilla.
Er nimmt die zwei mit nach Hause, nichts ahnend dass ausgerechnet seine größte Konkurrentin Marie-Lou sie beobachtet .

..

Meine Meinung:
Finn ist ein Einzelgänger, von seinen Klassenkameraden wird er gehänselt. Aber gerade das macht ihn als Helden eines Kinderbuches so liebenswert. Wir mochten ihn jedenfalls von der ersten Seite an. Die Geschichte ist abenteuerlich, fantasievoll und spannend. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass man noch schnell ein Kapitel lesen kann.
Durch die zauberhaften, abwechslungsreichen Illustrationen eignet es sich auch für ältere Kinder zum Vorlesen.

Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem Lesepatenkind gelesen, es geht in die zweite Klasse und braucht manchmal noch ein wenig Hilfe bei längeren, leseschweren Worten. Aber wir hatten unheimlich viel Spaß mit den Figuren. Alleine schon Zackarius mir seinem rosa Einhornmantel.

Für mich war Finns fantastische Freunde ein absoluter Lesespaß. Ein Buch, welches auch Jungs bestimmt viel Lesefreude bereitet.
Ich kann euch Finns Abenteuer sehr empfehlen, es macht nicht nur den Kindern Spaß, sondern auch den mit- bzw. vorlegenden Erwachsenen.
Zum Glück gibt es bald schon den zweiten Teil, dann erfahren wir wie es mit Finn und seinen Freunden weitergeht.

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Rezensionen von begine:

Wie das Leben spielt

Es wird Zeit von Ildikó von Kürthy


Ildiko von Kürthy schreibt mit Schwung ihren Roman „Es wird Zeit“

Im Anfang konnte ich Judiths Augenproblem mitleiden, das habe ich auch. Dann jammert sie noch so, das ich dachte sie sei mindestens 70, dann erfahre ich, das sie erst 50 wird. Tja das Älterwerden belastet jede Frau.
In dem Buch kann ich so richtig mitschwelgen, die Söhne werden flügge und man fühlt sich allein.

Wenn Judith über die Sorgen ihrer Freundinnen redet und auch die Ihren, bin ich ganz bei ihr. Der Verlauf der Beerdigung ihrer Mutter ist ja seltsam, aber es passt gut in diese Geschichte. Tragisch ist das Schicksal ihrer Freundin Anne.
Der Humor der Autorin zieht durch die ganze Geschichte, aber sie hat auch eine gewisse Ernsthaftigkeit und es gibt auch traurige Stellen.

Die Aneinanderreihung Judiths Probleme ist ein interessanter Schreibstil.
Die Autorin hat sich für diesen Roman eine besonders gute Geschichte einfallen lassen, es ist ziemlich, wie das Leben spielt.
Ich war begeistert. Ich mag diese Art Lektüre.

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Rezensionen von yesterday:

Sommerlich-flockiges Cosy-Crime-Lesevergnügen

Seefimmel von Christiane Kördel

Die Konstanzer Hobbyermittlerin Ines Fox ist wieder auf großer Fahrt, diesmal gleich mit verschiedenen Verkehrsmitteln. Dabei steht auch das Wasser - See, Meer - hoch im Kurs, allen voran der Bodensee. Hier, wo für Ines eigentlich immer alles seinen Ausgang nimmt, gibts einen Unfall und auch eine Leiche.

Damit nicht genug, verschwinden diverse Personen aus Ines’ Leben spurlos und obwohl sie nicht alle gerne wiederhaben will, macht sie sich gemeinsam mit Freund und Rechtsmediziner Marc Frieder auf die Suche. Weil doch heutzutage “jeder eine Pistole hat” (Zitat Ines) wird das aber nicht nur lustig, sondern mitunter auch gefährlich und höchstgradig kriminell.

Wer mehr Details zu den diversen Charakteren haben möchte, sollte hier auf jeden Fall “Seekoller” vorher lesen, den dritten Band der Reihe um die unerschütterliche wie herzensgute Ines Fox, im Nebenberuf Inhaberin einer Internetagentur.

Wenn nicht, kann man sich auch mit den Erklärungen in “Seefimmel” zufriedengeben, für ein sommerlich-flockiges Cosy-Crime-Lesevergnügen allemal ausreichend.

Christiane Kördel hat sich über die bisher vier Bücher in ihren vier Jahren vollends auf Ines “eingegroovt”, parallel zur Beziehung zwischen Doktor Frieder und Frau Fox.

Beide Verbindungen haben sich, soweit sich das gewissermaßen aus der Ferne beurteilen lässt, positiv entwickelt. Somit stehen uns hoffentlich noch einige “Ines-Jahre” bevor - denn man mal sich mal mit der Dame und ihren Eigenheiten angefreundet hat, möchte man sie nicht mehr missen.

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Rezensionen von begine:

Sal und Peppas Erleben

Sal von Mick Kitson


Der britische Schriftsteller Mick Kitson hat mit „Sal“ seinen ersten Roman geschrieben. Der Roman ist ihm gut gelungen, er beschreibt Missbrauch, Vergewaltigung und Alkoholismus.

Die junge Sal musste schon einiges ertragen, ihr Stiefvater missbraucht sie seit sie 10 Jahre alt ist und ihre Mutter ist Alkoholikerin.

Jetzt wird ihre Schwester Peppa bald 10, da muss sie reagieren, sie will nicht das es der genauso ergeht.
Sie verschwindet mit Peppa im Wald. Sal hat sich durchs Internet vieles beigebracht. Sie baut einen Unterschlupf, sie jagt Hasen um zu überleben.

Sal erzählt aus ihrer Sicht diese Geschichte.
Es ist immer wieder erschütternd was solche Kinder mitmachen müssen. Der Stiefvater warnt sie, wenn sie was sagt, werden die Schwestern getrennt. Da gerät sie in eine Notlage. Sie muss Peppa retten.
Das Leben im Wald hat der Autor wunderbar beschrieben.

Mick Kitson lässt die Stimmung realistisch werden. Man kann sich in die Kinder hinein denken und hofft auf Hilfe.
Er hat die Liebe und die Verantwortung gegenseitig gut dargestellt.
Der Roman ist eine gute empfehlenswerte Lektüre.

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Rezensionen von Ecinev:

Marschmädchen

Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

Kya ist gerade 6 Jahre als ihre Mutter sie ohne ein Wort des Abschieds verläßt. Mit einem Koffer in der Hand in ihren besten Schuhen verläßt sie die Hütte in der Marsch Landschaft vor der Küste North Carolinas. Nach und nach verschwinden auch die älteren Geschwister, als letzter ihr Bruder Jodie.

Kya bleibt alleine mit dem trinkenden und prügelnden Vater in der armseligen Hütte zurück bis dieser sie nach einer kurzen Phase der Annäherung ebenso verläßt.

Alleine in der Marsch schafft sie es zu überleben und sogar etwas Geld zu verdienen. Freunde findet sie in dem Tankstellenbesitzer Jumpin und seiner Frau Mabel die sie etwas unterstützen. Sie vertraut keinem anderen mehr und es dauert lange bis sie sich mit dem Jungen Tate anfreundet der ihr von Kind an vertraut ist. Sie hat in ihrem ganzen Leben nur einen Tag die Schule besucht doch Tate schafft es ihr Lesen und schreiben beizubringen. Ihr Lehrmeister ist die Natur, die Federn der Seevögel, die Muscheln am Strand und die vielen Lebewesen in der Marsch.

So verbringt sie ihr Leben in Ruhe und Abgeschiedenheit wenn da nicht ein anderer junger Mann ist der die Schöne aus der Marsch verführen möchte. Er verbringt einige Tage in der Stadt mit ihr und redet von Hochzeit bis sie aus der Zeitung von der Verlobung mit einer anderen Frau aus dem Dorf liest. Einest Tages wird Chase tot aufgefunden und Kya gerät in Verdacht ihn ermordet zu haben.

Ein wunderschöner Roman in dem man die Natur spüren kann und das einem gefangen nimmt. Der Schreibstil ist einfühlsam und unaufgeregt.

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Rezensionen von Ecinev:

Mittsommernächte

Dunkelsommer von Jackson Stina

Seit drei Jahren fährt Lelle in den hellen Mittsommernächten durch die Wälder in Nordschweden. Dort verschwand vor drei Jahren seine Tochter Lina spurlos. Im Gegensatz zu seiner Frau gibt er die Hoffnung nicht auf sie eines Tages wieder zu finden.

Zur gleichen Zeit reist die 17-jährige Meja mit ihrer Mutter Silje nach Norrland zu der neuen Internetbekanntschaft der Mutter.

An einem See lernt sie Carl-Johann und seine Brüder kennen und zieht zu deren Familie die auf einem Selbstversorgerhof leben.

Als am Ende des Sommers ein weiteres Mädchen verschwindet scheint nur Lelle die Ähnlichkeit mit dem Verschwinden seiner Tochter zu bemerken. Die Suchen bleiben erfolglos wie bei Lina.

Im zweiten Teil des Buches kommt zu den Erzählungen von Lelle und Meja noch ein Teil hinzu aus der Gefangenschaft des verschundenen Mädchens. Am Ende führen alle Fäden zusammen.

Die subtile Spannung und der lebendige Erzählstil lassen das Buch zu einem echten Pageturner werden. Ich hoffe weitere Bücher von Stina Jackson lesen zu können.

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