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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lilli33:

Konnte mich erst spät fesseln

Licht und Schatten von Zoran Drvenkar


Inhalt:
Vida wird im Winter 1704 geboren. Sie wächst bei ihrem Vater auf und wird von ihren Tanten unterrichtet, die Vida das Erbe ihrer Mutter vermitteln. Denn Vida ist ein ganz besonderes Mädchen mit einem ganz besonderen Schicksal. Sie ist dazu bestimmt, das Licht in die Welt zurückzubringen und über das Dunkle zu siegen.

Meine Meinung:
Die Idee zu diesem Buch fand ich sehr spannend und auch außergewöhnlich. Ja, ich weiß, es gibt viele Bücher über den Kampf zwischen Licht und Schatten, aber dieses ist doch anders als die anderen. Die fantastischen Elemente haben mich dabei besonders gereizt. Ich finde auch die Botschaft dieser märchenhaften Geschichte ganz toll. Inhaltlich hat mir das alles sehr gut gefallen.

Auch der Schreibstil war für mich sehr angenehm und passend, ein wenig poetisch, manchmal etwas schwermütig, bildhaft und wortgewaltig. Auch eine Prise Humor fehlt nicht - einige Dialoge brachten mich zum Schmunzeln.

Und doch hatte ich meine Probleme mit dem Buch. Nach einem interessanten Anfang zieht sich die erste Hälfte doch ziemlich in die Länge. Viele verschiedene Personen, von denen ich etliche nur als schmückendes Beiwerk und nicht als handlungsrelevant empfand, und häufige Perspektivwechsel erleichtern das Lesen nicht gerade. Vieles wird hier einfach erzählt und ist für den Leser nicht erlebbar. Nachdem dann alle Personen eingeführt und die Hintergründe dieser Welt geklärt sind, wird es spannender. Nun kommt es zu mehr Interaktionen zwischen den Guten und den Bösen. Es gibt brutale Übergriffe und blutige Kämpfe. Beide Seiten warten immer wieder mit neuen Überraschungen auf. Die zweite Hälfte hat mir definitiv besser gefallen und konnte mich wirklich fesseln. Durch die erste musste ich mich mühsam durchbeißen.

Dies ist mein ganz persönlicher Eindruck. Sicherlich wird es auch Leser geben, die von „Licht und Schatten“ absolut begeistert sind. Wer ausschweifende Erzählungen und komplexe Handlungen mag, ist hier nicht ganz verkehrt.

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Rezensionen von yellowdog:

Eine Gormenghast-Geschichte

Der Junge im Dunkeln von Mervyn Peake

Die Erzählung Der Junge im Dunkeln ist eine gute Gelegenheit zur Annäherung an das Werk von Mervyn Peake, das im zentralen aus den Gormenghast-Romanen besteht.

Der titelgebende Junge ist der 14jährige Titus, der überfordert von Zeremonien zu seinem Geburtstag heimlich die Feierlichkeiten und das Schloss Gormenghast verlässt und dabei auf tierähnliche Menschen trifft.

Er gerät in Gefahr. Die Geschichte bleibt geheimnisvoll und packend.

Mervyn Peake ist leider relativ jung gestorben, daher ist sein Werk nicht so umfassend, dennoch sieht man schon in dieser Erzählung wie dicht es geschrieben ist. Das hat wirklich Niveau und steckt voller Atmosphäre.

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Rezensionen von EdVanSchleck:

Spannung bis zum Schluss

Der Junge im Dunkeln von Mervyn Peake

An einem stürmischen Tag in Kopenhagen wird die grauenvoll entstellte Leiche einer jungen Frau entdeckt. Als Hinweis hat der Mörder ein Kastanienmännchen über dem Leichnam aufgehängt. Auf diesem befindet sich der Fingerabdruck eines seit längerem verschwundenen Mädchens. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess nehmen die Fährte auf, doch schon bald taucht ein weiteres Männchen auf, sodass nun klar ist, sie müssen den Fall schnellstmöglich lösen und den Täter fassen, bevor dieser wieder zuschlagen kann.

Meinung:
Die beiden Protagonisten konnten mich vollends überzeugen. Ihre Charaktere passen gut in das Szenario und ihr Verhalten sowie die Entwicklung, die sie durchlaufen wirken rund und stimmig.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich schnell und flüssig lesen. Durch die gewählte Sprache kann der Leser sehr gut und auch sehr schnell in die Handlung eintauchen. Trotz der relativ hohen Seitenzahl schafft es der Autor, den Spannungsbogen stets aufrecht zu erhalten. Immer neue Fährten und Spuren tragen ihren Teil dazu bei. Dabei wirkt die Handlung allerdings nie extra in die Länge gezogen.

"Der Kastanienmann" ist ein sehr spannender Thriller, der den Leser sehr schnell in seinen Bann zieht. Trotz seiner gut 600 Seiten bleibt die Handlung stets spannend und aufregend und auch die Auflösung des Falls ist dem Autor sehr gut gelungen.
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Rezensionen von PeLi:

sehr informativ

Der Junge im Dunkeln von Mervyn Peake

Ich habe mich schon lange sehr intensiv mit dem Thema "Impfen" auseinandergesetzt und ich bin FÜR das Impfen und habe auch meine beiden Kinder impfen lassen. Heutzutage liest man allerdings so viel negatives und es werden häufig richtige Horrorgeschichten über Nebenwirkungen von Impfungen verbreitet, dass ich auch Verständnis für die Ängste der Impfgegner habe.

Wenn man so schlimme Horrorgeschichten hört, hat man natürlich Angst um seine Kinder, es verunsichert einfach. Deshalb finde ich dieses Buch so wichtig, denn hier informieren ein Kinderarzt und ein Biologe sehr sachlich, informativ und auch mit Verständnis für die Ängste vieler Eltern, über das Thema Impfen. In ,auch für den Laien leicht verständlichen Worten, wird über die verschiedenen Krankheiten berichtet, vor denen das Impfen schützt. Es wird erklärt, wie ein Impfstoff wirkt, wie wichtig es ist, dass möglichst viele Menschen geimpft werden, um eben auch diejenigen durch den Herdenschutz zu schützen, die noch zu jung zum Impfen sind oder aus anderen Gründen nicht geimpft werden können. Es wird auch nicht verschwiegen, dass es natürlich auch Nebenwirkungen geben kann, dass diese aber im Vergleich zu den Gefahren, wenn sich keiner mehr impfen lassen würde, sehr viel geringer sind.

Ich hoffe, dass auch viele Impfgegner dieses Buch lesen und so doch wenigstens einige überzeugt werden können, ihre Kinder impfen zu lassen, auch wenn ich fürchte , dass die richtig harten Impfgegner leider auch durch die besten Argumente und Fakten nicht überzeugt werden können. Aber jeder, der überzeugt werden kann, ist ein Gewinn für die Gesundheit der Menschen.

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Rezensionen von Vicky:

Im Regen, im Sonnenschein und nachts in den Sternen.

Perfectly Broken von Sarah Stankewitz

'Perfectly Broken' ist ein Liebesroman der Autorin Sarah Stankewitz.

Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf Brooklyn, Chase und deren tragische Liebesgeschichte holen.

Der Roman selbst umfasst einen Prolog, zweiunddreißig Kapitel sowie einen Epilog. Es wird abwechselnd aus Sicht von Brooklyn und Chase erzählt.

Das finde ich sehr gelungen und bringt noch mehr Schwung und Abwechslung in die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und die Geschichte dadurch flüssig zu lesen. Man kommt sehr schnell voran und ehe man sich’s versieht ist man am Ende dieser wunderbaren Geschichte angekommen.

Fazit: 'Perfectly Broken' ist ein herrliches aber zugleich auch herzzerreißendes Buch. Ich habe es fast in einem durchgelesen und konnte es nur schwer aus der Hand legen. Den Abschluss als Brief zu gestalten fand ich eine tolle Idee und ein gelungenes Ende.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Tanz auf dem Vulkan

Die schwarze Fee von Kerstin Ehmer

Berlin in den Zwanzigern. Oft als die goldene Zeit verklärt. Es gab aber nicht nur die Tanzpaläste, die sexuelle Freizügigkeit und die wilden Partys. Eine große russische Exilgemeinde hat sich in der Stadt zusammengefunden, Literaten und Künstler, Wissenschaftler, Adlige und Revolutionäre jeder Couleur.

Es gibt den immer stärker spürbaren Antisemitismus und die ersten Anzeichen des kommenden Nationalsozialismus werden deutlich.

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Fließt in den teuren Hotels der Champagner und glitzern die Juwelen, leben die Menschen in den Arbeiterbezirken in unglaublichem Elend. Krankheiten und Hunger sind an der Tagesordnung, das Heer der Arbeitslosen wächst.

Ariel Spiro, der noch nicht lange in Berlin lebt, ist weiterhin der Außenseiter. Da hilft ihm der Erfolg als Kommissar bei seinem letzten Fall nicht viel. Im Gegenteil, das hat auch Neid und Eifersucht geweckt. Zwei Tote werden gefunden, keiner kennt sie und keiner vermisst sie. Gestorben auf einem Ausflugsdampfer und in einem Bus, inmitten von Menschen, die nichts gesehen haben.

Dann trifft Ariel wieder auf Nike. Sie haben sich einmal etwas bedeutet, aber nun will Nike Anton vermisst melden. Einen jungen Sozialdemokraten, den sie bei ihrer freiwilligen Arbeit bei der AWO kennengelernt hat. Liebt sie ihn oder ist es nur der sexuelle Reiz? Oder ist es nur Ausflug in der Arbeiterwelt, den Nike in der Kleidung ihres Dienstmädchens inkognito unternimmt, aus hehren Beweggründen, aber immer auch mit der garantierten Rückkehr in den gediegenen Luxus ihrer Bankiersfamilie.

Kerstin Ehmer hat schon mit ihrem ersten Krimi ein erstaunliches Gespür für die Stimmung der Zeit gezeigt. Den historischen Hintergrund fand ich auch in ihrem neuen Buch unglaublich faszinierend dargestellt. Das ist wie eine Geschichtslektion aus erster Hand. Es fließt viel aus der unruhigen Zeit der Weimarer Republik als Handlungshintergrund in das Buch ein. Das macht für mich den Reiz dieses Kriminalromans aus. Ich finde, die Autorin hat den Ton dieser Zeit perfekt getroffen.

Ihre Figuren sind vielschichtig gezeichnet, auch in den abstoßenden Charakteren finden sich noch menschliche Züge. Stark sind auch ihre Frauenfiguren, wie Nike, die selbstbewusste junge Frau, die in ihrem Medizinstudium aufgeht – auch nicht selbstverständlich in der Zeit – und Helene, die starke Frau aus dem Arbeitermilieu, die ihre ganze Kraft einsetzt um ihre Familie zusammenzuhalten.

Ein spannender Kriminalroman mit einem überzeugendend erzählten historischen Hintergrund. Ein Ermittler, Ariel Spiro, vom dem man unbedingt mehr lesen möchte. Das ist mein Fazit für dieses Buch, das ich wirklich empfehlen kann.

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Rezensionen von Biene2004:

Überragender Auftakt einer wunderbaren Romance-Trilogie!

Show me the Stars von Kira Mohn

Das Cover ist mir bereits auf verschiedenen Internetseiten aufgefallen und hat alleine schon deshalb irgendwie mein Interesse geweckt, die kurze Inhaltsangabe hat mich dann endgültig davon überzeugt, dieses Buch lesen zu wollen.

Ehrlich gesagt bin ich mit ziemlich wenig Erwartung ran an diese Geschichte rund um die Hauptprotagonistin Liv, da unsere Buchläden uns erschlagen mit Geschichten solcher oder ähnlicher Art, doch hier wurde ich relativ zügig eines besseren belehrt.

Innerhalb der ersten Seiten war ich mittendrin in der Story, die mir bis dato unbekannte Autorin Kira Mohn hat es von Anfang an geschafft, mich mit ihrer Geschichte abzuholen und zu begeistern, sodass ich mich beim Lesen einfach nur rundum wohl gefühlt habe. Die beiden Hauptprotagonisten Liv und Kjer sowie auch sämtliche Nebendarsteller werden absolut authentisch und echt beschrieben. Hier hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass irgendjemand oder irgendeine Situation unglaubwürdig oder nicht stimmig dargestellt sein könnte.

Liv habe ich von der ersten Seite an ins Herz geschlossen, gleichfalls bewundere ich ihren Mut, tatsächlich alles hinter sich zu lassen und für 6 Monate irgendwo ins Nirgendwo zu ziehen. Hier muss ich übrigens zugeben, dass ich laut Klappentext davon ausgegangen bin, dass Kjer ebenfalls im Leuchtturm wohnt. Die Tatsache, dass Liv dort alleine bleibt, hat mich irgendwie dann doch überrascht. Kjer mag ich übrigens ebenfalls sehr gerne! Auch wenn zwischendurch Mutmaßungen über ihn im Raume stehen, bin ich trotzdem die ganze Zeit von seiner Unschuld überzeugt gewesen!

Die Idee zur Geschichte ist einfach nur überragend! Wenn man (bzw. in diesem Fall ich) in der Mitte des Buches schon ein bisschen traurig wird, weil das Ende dieser Geschichte abzusehen ist, dann hat die Autorin definitiv alles richtig gemacht! ;-)

Kira Mohn hat hier mit Liebe zum Detail eine Geschichte zu Papier gebracht, die einfach nur wunderbar ist!

Ich liebe dieses Buch, die einzelnen Charaktere, die Beschreibungen der Landschaft und nicht zuletzt den Schreibstil! Und ich freue mich total auf die nächsten beiden Teile und kann das Erscheinungsdatum kaum abwarten!

Fazit:
Ein tolles Buch, mein absolutes Lesehighlight in 2019! Ich kann dieses Buch vorbehaltlos weiterempfehlen!

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Rezensionen von Stanislaus :

Kurz & Kickl von Helmut Brandstätter

Rezensionen von yellowdog:

Von Panik getrieben

ATME! von Merchant Judith

Atme ist ein Thriller, der von Anfang an von der Panik der Protagonistin vorangetrieben wird. Ihr Freund ist während eines gemeinsamen Besuchs eines Geschäfts verschwunden. Nile glaubt sofort, dass Ben etwas passiert ist. Als Leser ist man sofort irritiert. Warum diese große Panik und warum übertreibt Nile so? Sie bedrängt sogar die Verkäuferin, die nichts weiß.

Die hat Ben nicht einmal gesehen. War er überhaupt mit im Geschäft? Nile geht noch weiter, indem sie die Ehefrau ihres Freundes aufsucht und attackiert diese sogar.

So eine aufgeregte, aggressive Hauptfigur trifft man selten. Als Leser weiß man sofort, dass etwas mit ihr nicht stimmt und es eine heikle Vorgeschichte geben muss.
Man ist sich aber auch nicht ganz sicher, was Bens Frau Flo angeht, die sich auch etwas merkwürdig verhält.
Dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, ist interessant. Dennoch wirkt das ganze konstruiert und übertrieben. Es ist auch nicht ganz einfach diese Hektik, die den ganzen Roman nie nachlässt, auf Dauer zu ertragen.

Die deutsche Autorin Judith Merchant schreibt ein wenig in der Tradition einer Joy Fielding (Lauf Jane Lauf) und ist auch vergleichbar mit z.B. Melanie Raabe. Man darf gespannt auf ihre kommenden Thriller sein.

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Rezensionen von Harakiri:

Berührend

Sal von Mick Kitson

Sal ist 13 und hat schon einiges hinter sich im Leben: ihr Stiefvater vergeht sich an ihr, die Mutter ist alkoholabhängig und Sal muss sich um die kleine Schwester Peppa kümmern. Als der Stiefvater droht, auch Peppa zu missbrauchen, schmiedet Sal einen Plan: zusammen mit Peppa flieht sie in den Wald und lebt dort mit ihr.

Doch wie lange können Kinder allein im Wald bleiben? Als sie auf die Deutsche Ingrid treffen, verändert sich ihr Leben noch einmal.
Was für ein schönes Buch! Auch wenn es einen tragischen Unterton hat. Sal muss man einfach mögen, wie sie sich um ihre Schwester kümmert und wie einfallsreich sie ihr Überleben im Wald plant und ausführt. Auch die Sprache von Mick Kitson gefiel mir sehr gut. Einfache Sätze, aber dennoch eindringlich und mit einem Ende, das zwar logisch ist, aber auch traurig.
Fazit: eine wunderschöne Erzählung, an die ich sicher noch lange zurück denken werde.

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