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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anja:

etwas Anderes vorgestellt

Die One-Pot-Challenge von Sarah Schocke; Jumbo Schreiner; Martin Kintrup; Sandra Schumann

Auf den ersten Blick wirkt die Aufmachung des Buches ganz lustig. Drei Köche/innen stellen sich der Herausforderung, One-Pot Gerichte mit einer vorgegebenen Zutat zu kreieren und wählen dafür Topf, Pfanne oder Blech.

Insgesamt enthält das Buch 60 Rezepte zu 20 vorgegebenen „Grundzutaten“.

Der Sinn der „Challenge“ ist mir dabei leider nicht klar geworden.

Nach jeder Zutat begründen die Köche/innen ihre Wahl. Allerdings variieren sie dabei nicht etwa zwischen Topf, Blech und Pfanne, sondern jeder behält sein jeweiliges Küchengerät bei. Diese wiederholte Auflistung wäre daher nicht nötig gewesen.
Zudem gibt es auch keinen Challengegewinner. Jumbo lobt jedes Gericht, beschreibt, was daran besonders ist, und setzt es ganz oben auf das Treppchen.

Hinzu kommt, dass ich von One-Pot-Rezepten auch einfach aufgrund anderer Bücher eine andere Vorstellung hatte. Beispielsweise hat ein auf dem Blech fertig aufgeschichteter Burger für mich nichts mehr mit One-Pot zu tun, da hier viele Handlungsschritte nacheinander ablaufen, bis dieser dann auf dem einen Blech steht.
Und so geht der Aufwand bei vielen Gerichten über das schnell-in-einem-Topf hinaus.

Hinzu kommt, dass bei vielen Rezepten eine kleine Menge einer bestimmten Zutat benötigt wird. Seien es (für mich) eher ungewöhnliche Gewürze oder einfach kleine Mengen Gemüse, z.B. Kohl, sodass man dann schauen muss, was man mit dem Resten macht...

Ein paar Rezepte finde ich ganz interessant und möchte sie noch weiter ausprobieren.

Fazit
Insgesamt habe ich mir unter One-Pot einfach etwas anderes vorgestellt.
Die Challenge an sich erfüllt für mich keinen Zweck, da alle Gerichte hochgelobt werden und die wiederholte Auflistung der Wahl von Blech, Topf und Pfanne unnötig Platz kostet, der gern für weitere Rezepte hätte benutzt werden können.

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Rezensionen von Tara:

Sprache ist mehr als nur Kommunikation

Alles außer fern von Konrad Ksenia

„Alles außer fern“ ist ein eindrucksvolles Buch der russischen Autorin und Deutschtrainerin Ksenia Konrad, das ich interessant fand und das mich so einige Male zum Schmunzeln gebracht hat.

Nachdem die Autorin von Russland nach Tirol gezogen ist, stellt sie fest, dass sie zwar die Sprache beherrscht, aber dennoch vor so einigen kleinen und großen Unwägbarkeiten steht.

In diesem Buch erfährt man eine Menge aus dem Leben der Autorin und über ihre Arbeit als Sprachtrainerin. Ihre Anekdoten sind interessant und oft auch sehr amüsant. Man macht sich kaum eine Vorstellung davon wie schwierig es ist die Deutsche Sprache zu erlernen und wie absurd die Regeln und die vielen Ausnahmen jemanden der das lernen muss, erscheinen mögen.

„Deutsch kommt mir sehr oft wie ein Puzzle oder wie Lego vor, die Wörter sind wie Bauklötze: Etwas wird zusammengelegt, zusammengeführt, zerlegt, aufeinandergestapelt, aufgebaut, umgebaut. Im ungünstigsten Fall ist das wie eine große Baustelle, die noch dazu in einem denkbar schlechten Moment in vollem Gange ist, wie zum Beispiel mitten in der Touristensaison bei uns im Bezirk, wenn man eifrig und voller Engagement mit der Renovierung beginnt. Und zwar so, dass die verwirrten Touristen in Panik nach der Umfahrung suchen müssen, weil das Umleitungsschild leicht schief hängt und der Pfeil in den Asphalt zeigt oder genau in die Straßenrichtung mit dem Fahrverbot.“

Dieser und viele andere Sätze haben mich schmunzeln und staunen lassen.
Mir hat das Buch einen völlig neuen Blick auf die Probleme der Migranten und unsere Sprache gezeigt. Man spürt, dass Ksenia Konrad ihre Arbeit liebt und ihre Erzählungen sind so lebendig und ungewöhnlich, dass dieses Buch einfach ein tolles Leseerlebnis ist.

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Rezensionen von Castilleja:

Atme

ATME! von Judith Merchant

Von Judith Merchant habe ich vor einigen Jahren bereits "Loreley singt nicht mehr" gelesen und musste mich - damals wie auch dieses Mal - erst ein wenig "einlesen" in die Art zu erzählen und den Schreibstil. Der Leser ist oftmals etwas verwirrt und weiß nicht so recht, was ihn erwartet.

Und vor allem, ob er der Protagonistin trauen kann, oder aber nicht.
Allein schon die Ausgangssituation mit den zwei Frauen, in Bens Leben, die sich zusammen tun, als er verschwindet, ist nicht ganz alltäglich. Der Leser erfährt immer mehr Details und die Anzahl der Fragen erhöht sich stetig. Was ist hier passiert? Welche Absicht steckt dahinter? Wem ist zu glauben?
Ein Psychothriller mit einem ausgeklügeltem Verwirrspiel, bei dem die Beteiligten bei mir jedoch viel an Sympathie eingebüßt haben, was es mir auch an manch einer Stelle schwer gemacht hat. Psychologisch raffiiniert mit einem überraschenden Ende.

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Rezensionen von Castilleja:

Bauernhof

Wenn der Bauernhof erwacht von Grimm Sandra

Dieses Buch ist genau das Richtige für meine kleine Nichte. Hier gibt es viel zu entdecken für die Kleinsten und die Zeichnungen mit den vielen Tieren gefallen ihr sehr; vor allem die Seite mit den Schafen hat es ihr angetan. Ich finde es auch angenehm, dass die Schrift nicht immer gerade verläuft, sondern mal in Kurven oder auf und ab.

Nicht nur die Tiere, die auf dem Bauernhof leben, sondern auch beispielsweise ein Maulwurf taucht hier auf; einen Maulwurfshügel haben die Kinder ganz bestimmt schon mal entdeckt und so kann gut angeknüpft werden an das Vorwissen beziehungsweise die Neugierde und Spannung geweckt werden, wenn gemeinsam nach einem Maulwurfshügel gesucht wird. Die Größe der Tiere und weiteren Elemente ist gut gewählt und die Pappe schön fest.

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Rezensionen von manu63:

Nette Familiengeschichte

Der Gutshof im Alten Land von Micaela Jary

Der Gutshof im Alten Land geschrieben von der Autorin Michaela Jary entführt die Leser ins Jahr 1919 und ins Alte Land. Der Gutsherr Edzard von Voss liegt im Sterben und würde gerne seinen Sohn Lennart vor seinem Tod noch einmal wieder sehen, der ist jedoch genauso wie der ältere Sohn Gerrit vermisst.

Plötzlich steht ein Kamerad von Lennart vor der Türe und hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem vermissten Lennart. Die Scharade beginnt, der Kamerad gibt sich auf Wunsch der Ehefrau von Edzard als der verschollene Sohn aus. Die Geschichte könnte gut enden wenn es nicht eine unerwartete Wendung geben würde.

Die Geschichte selber hat nicht viel Tiefgang und dümpelt die meiste Zeit ein wenig vor sich her, dafür sind die einzelnen Charaktere interessant und welche Auswirkungen sie auf die Scharade haben. Vordergründig steht kein einzelner Protagonist im Vordergrund sondern sie stehen eher gleichberechtigt nebeneinander. Das Alte Land wird gut beschrieben und auch die Auswirkungen des Krieges geraten immer wieder in den Fokus. Großartige Spannungsbögen hat die Geschichte nicht, sie ist eher nett und fast beschaulich, was gerade auch die Landschaftsbeschreibungen bewirken.

Insgesamt eine eher ruhige Geschichte die man zur Entspannung gut lesen kann und bei der man nicht atemlos jede Seite umblättert,

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Rezensionen von Petra Gruber:

Ein Roman wie ein Wimmelbild

Der Sprung von Simone Lappert

Auf dem Cover sieht einem das Portrait einer jungen, nachdenklichen Frau entgegen, gemalt in Grüntönen. Schön sieht es aus, elegant und einladend im typischen Diogenes-Stil. Die Autorin sagte mir nichts, der Titel ist kurz und prägnant, könnte aber zu vielen Geschichten passen.

Doch gleich auf der ersten Seite geht es um diesen Sprung, wie er sich anfühlt, was in der Springerin vorgeht.

Gefesselt liest man mit, hofft, dass es nur eine Wunschvorstellung ist oder dass irgendetwas ihren Fall bremst und sie rettet. Nur das erfährt man hier noch nicht.

Und dann geht es los, episodenhaft werfen wir Leser*innen einen Blick in die Leben ganz vieler verschiedener Menschen. Da ist der Polizist Felix im Café von Roswitha, Maren, deren Beziehung sich anders entwickelt hat, als sie es erhofft hatte und deren Partner Hannes immer kälter und zwanghafter wird, Henry, der Obdachlose, der sich bemüht, Struktur in seinem Leben zu behalten, Finn, der Fahrradbote, der eigentlich auf große Reise gehen möchte, doch seit er die Gärtnerin Manu kennengelernt hat, sich gar nicht mehr so unwohl fühlt in dieser Stadt. Sie, und noch einige mehr, bilden den Mikrokosmos dieses Romans, am Anfang muss man manchmal zurückblättern, um zu schauen, wer wer ist oder ob vielleicht wieder ein neuer Charakter auftritt, das hat was von Detektivspielen. Ich mag das nicht ungern.
Mit der Zeit verweben sich die einzelnen Geschichten immer mehr, berühren sich, hängen zusammen. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, alleine auf einem Dach. Will sie sterben? Was macht sie auf dem Dach? Erzählt wird ein Zeitraum von 3 Tagen, der Tag vor dem Drama, der Tag des Beginns des Dramas und der Tag danach. Am Ende hat sich für alle von ihnen etwas geändert, nicht in diesem Esoterik- oder Kitschromansinn eines Happy Endes für alle, aber eine Verschiebung, Bewegung weg vom Stillstand, und in Wirklichkeit hört der Roman genau hier auf und lässt offen, wohin die Veränderungen führen.

Ich habe „Der Sprung“ verschlungen, mochte die vielen Charaktere, fand die Dramaturgie unglaublich spannend und auch wenn die Zusammenhänge natürlich schon sehr konstruiert sind, ging die Idee auf und erschien mir schlüssig und gut gemacht. Manche Szenen hatten fast etwas von einem Wimmelbild, z.B. im kleinen Laden, in dem die meisten Figuren einmal am Rande vorkommen.

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Rezensionen von LEXI:

Unruhige Zeiten

Die Ärztin: Die Wege der Liebe von Helene Sommerfeld

Unruhige Zeiten

„Wenn die Welt verrücktspielt, dürfen wir uns nicht von unserem Weg abbringen lassen. Sonst gehen wir verloren.“ (Ricarda Thomasius)

„Wir leben in Zeiten voller Ungewissheit. Wenn wir jetzt die Hoffnung verlieren, verlieren wir, was uns weitermachen lässt.“ (Siegfried Thomasius)

Im Prolog des dritten und letzten Bandes dieser eindrucksvollen Trilogie kehrt die Ärztin Ricarda Thomasius mit ihrem Ehemann Siegfried aus Tsingtau zurück.

Die Familie trifft sich in Freystetten, um das Weihnachtsfest des Jahres 1914 gemeinsam zu feiern. Der Niedergang des Kaiserreiches und der Erste Weltkrieg als historischer Hintergrund überschatten das Leben der Menschen, Beschreibungen der schrecklichen Auswirkungen der Kämpfe an der Front und das entbehrungsreiche Leben der Menschen in Berlin durchdringen das Buch. Nicht nur Georg Kögler, sondern auch Franz, Ferdinand und Florian von Freystetten sind im Krieg, und das Leben und Wirken der Ärztin Ricarda muss sich dieser schweren Zeit ebenfalls anpassen. Ricardas Kinder sind flügge geworden. Während ihr ältester Sohn Georg Hochzeitspläne mit seiner Sophie schmiedet, verliert Ricardas Tochter Henny ihr Herz an den attraktiven Regisseur Victor Vandenberg. Nach ihrem erfolgreich absolvierten Medizinstudium kommt es jedoch zu einem schlimmen Zerwürfnis mit Ricarda, das beide Frauen sehr belastet, eine große räumliche Distanz ist die Folge. Antonia lebt als jüngstes Kind noch bei Siegfried und Ricarda, strebt jedoch ebenfalls ein Studium an. Ihr Interesse liegt jedoch in der Veterinärmedizin. Ein Praktikum in einem Zoo verhilft Antonia nicht nur zu völlig neuen und interessanten Erkenntnissen, sie begegnet hierbei auch ihrer ersten großen Liebe. Das Schicksal mischt die Karten neu und es kommen viele Turbulenzen und schwere Zeiten auf die Protagonistin zu. Doch Ricarda ist optimistisch und baut auf den Zusammenhalt und die Liebe ihrer Familie.

Die einzelnen Bände dieser beeindruckenden Trilogie gehen inhaltlich ineinander über. Darüber hinaus erleichtern ein Personenregister und eine detaillierte Karte von Berlin mit den relevanten Schauplätzen die Orientierung, und man findet sehr rasch wieder in die Geschichte. Helene Sommerfeld befasst sich im vorliegenden Roman mit den Jahren 1914 bis 1920 und gibt auch bereits bekannten Figuren aus den Vorgängerbüchern Raum. Vorrangig werden jedoch die Geschicke von Ricarda und ihren drei Kindern thematisiert, wobei die Autorin die Geschicke aller Beteiligten durch einen laufenden Schauplatzwechsel zwischen Berlin, Los Angeles und New York sowie dem Anwesen in Freystetten verfolgt. Die gut recherchierten historischen Hintergründe bilden eine dramatischen Rahmenhandlung – der schreckliche Krieg greift tief in das Leben der Menschen, und natürlich auch in die Geschicke von Ricardas Familie, ein. Dunkle Geheimnisse, Schuld und Vergebung und die über allem stehende Liebe einer Mutter zu ihren Kindern sind die dominierenden Themen dieses Buches. Ein laufender Perspektivenwechsel und viele kleine Cliffhanger sorgen für einen durchgehenden Spannungsbogen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und brannte förmlich darauf, den Fortgang dieser Geschichte in Erfahrung zu bringen.

Die Charakterzeichnung der handelnden Personen empfand ich als hervorragend, durch die lebendige Darstellung schaffte es die Autorin, mich tief in die Geschichte einzubeziehen. Die Emotionen und die persönliche Entwicklung von Ricarda und ihrem Umfeld sorgten für große Authentizität, die einzelnen Charaktere wuchsen mir mit jeder Seite mehr ans Herz. Ein sehr einnehmender Schreibstil und die hoch interessante und komplexe Handlung machten dieses Buch zu einem regelrechten Pageturner. Ich habe die Lektüre dieser beeindruckenden Saga über das Schicksal einer sehr mutigen und starken Frau sehr genossen und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Zum besseren Verständnis würde ich jedoch jedem Interessenten die Einhaltung der Reihenfolge ans Herz legen:

1. Die Ärztin. Das Licht der Welt
2. Die Ärztin. Stürme des Lebens
3. Die Ärztin. Die Wege der Liebe

„Jedes Leben ist letztlich nicht mehr als ein Funke in der Ewigkeit, der rasend schnell verglüht. Man muss ihn liebevoll behandeln, diesen kleinen Funken.“ (Ricarda Thomasius)

„Der Kreis schließt sich. Die Vergangenheit bleibt hinter uns, damit die Zukunft sich entfalten kann.“ (Ricarda Thomasius)

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Rezensionen von manu63:

Teilweise heftig

Die Ärztin: Die Wege der Liebe von Helene Sommerfeld

Ich schenke dir die Angst ist der dritte Band rund um den halleschen Hauptkommissar Strömer geschrieben vom Autor Ralf Gebhardt. Dieses mal geraten seine Tochter Verena und seine Freundin Magdalena in die Fänge brutaler Entführer, die es eigentlich auf jemand anderes abgesehen hatten. Strömer selber darf nicht ermitteln weil es persönlich betroffen ist aber dank seiner Verbindungen zu Staatsanwalt Nagel gelingt es ihm dennoch dabei zu sein.

Ralf Gebhardt erzählt die Geschichte auf spannende Art und verzichtet dabei nicht auf grausige Beschreibungen von Folter und Drohungen durch die Entführer. Wer also zart besaitet ist wird keine Freude an den Schilderungen haben.

Zum Verständnis der Geschichte gibt es auch immer wieder kleine Einblicke in die Mechanik der Finanzwelt, die ich recht verständlich und nicht zu umfangreich fand. Die Figur von Strömer wird in all seinen Höhen und Tiefen geschildert und als Leser hat man unmittelbar Anteil an seinen Sorgen und Nöten. Die unterschiedlichen Perspektiven die der Autor wählt lassen das Geschehen und die Zusammenhänge gut verstehen. Man muss die beiden Vorbände nicht kennen um der Geschichte zu folgen, aber ich lese Reihen immer gerne in chronologischer Folge und würde es hier auch empfehlen, gerade auch um Strömer besser einordnen zu können.

Das letzte Kapitel des Buches stimmt auf eine weitere Geschichte ein die sicherlich genauso viel Spannung bietet wie die drei Bände zuvor.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Gerechtigkeit oder Rache?

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld von Colleen Oakes

Die Frauen des mysteriösen Geheimbundes »Black Coats« haben sich geschworen, gewalttätigen Männern eine Lektion zu erteilen. Als Thea eine Einladung erhält, sieht sie endlich ihre Chance gekommen, sich am Mörder ihrer Cousine zu rächen. Doch die Vergeltungsaktionen eskalieren und Thea zweifelt am Sinn ihrer Mission: Sorgt Rache wirklich für Gerechtigkeit? Als die »Black Coats« ihren Freund Drew entführen, muss Thea handeln.

Kann sie noch aussteigen – oder ist es längst zu spät?

Gerechtigkeit oder Rache? Ein schmaler Grat.
Ein total spannender Jugendthriller, ein fesselnder Schreibstil und ein bewegendes Thema. Mich hat der Thriller total gefesselt, ich fand es von Beginn an sehr spannend was Thea empfindet. Natürlich möchte sie den Tod ihrer Cousine gerne rächen, aber sie möchte dass der Mörder seine gerechte Starge bekommt und dies scheint mir dem Geheimbund nicht möglich zu sein. Ich fand den Sog, dem sich Thea ausgesetzt fühlte total wirklichkeitsnah und könnte mir tatsächlich vorstellen dass sowas echt sein könnte.
Ein spannendes Thema, sehr packend geschrieben. Ein absolut empfehlenswerter Thriller, nicht nur für Jugendliche ...

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Rezensionen von manu63:

Abschied

The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld von Colleen Oakes

Cyberworld 7.0 Bunker 7 ist leider der letzte Band der Cyberworld-Reihe der Autorin Nadine Erdmann. Einmal mehr schickt sie die sechs Freunde in eine Spielewelt in der nicht nur die Gefahren der künstlichen Welt drohen, sondern auch das reale Leben der sechs in Gefahr gerät.

Im laufe der Reihe sind die Charaktere gereift und erwachsener geworden, viele Gefahren galt es gemeinsam zu meistern und nur ihr Zusammenhalt führte bisher zu einem guten Ende.

In diesem Band wird es wieder zum Ende hin sehr brenzlig und als Leserin habe ich um das Leben jedes einzelnen der Protagonisten gebangt. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft ein gutes Spannungsfeld aufzubauen mit immer wieder kleinen Lichtblicken und liebevollen Momenten welche für mich Entspannung und Wohlfühlmomente brachte um dann wieder das Geschehen voranzutreiben. Die Geschichte selber wird gut abgeschlossen und ließ mich nicht mit ungelösten Fragen und Problemen zurück. Gerade die letzten Kapitel waren sehr gefühlvoll und voll mit Familie und Freundschaft. Das war für mich passend und gut, andere werden es vielleicht ein wenig viel finden, für mich war es genau das Richtige.

Auch die kleinen Randgeschichten passen gut ins Gesamtkonzept und mit Bedauern habe ich mich vom Geschehen verabschiedet. Vielleicht gibt es ja von der Autorin in Zukunft noch mal einen Band, der alle Protagonisten in einigen Jahren versammelt und beschreibt wie es mit ihnen weiter gegangen ist und ob sich ihre Träume und Hoffnungen erfüllt haben. Ich würde mich dafür auf jeden Fall interessieren.

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