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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von begine:

Odenwaldkrimi

Rache im Odenwald von Susanne Roßbach


Von Susanne Roßbach habe ich schon Die Tote im Odenwald gerne gelesen. Der Neue Roman
„Rache im Odenwald“ ist wieder gut gelungen. Es macht Spaß durch den Odenwald zu lesen, überhaupt, wenn man einige Orte kennt.
Auf Burg Frankenstein findet die Halloween feier statt. Hauptkommissar Tom und seine Verlobte Alexandra (Alex) besuchen das Fest und Alex findet eine Leiche.

Alex kann es nicht lassen, sie ermittelt auf eigene Faust und bring sich in Gefahr.
Tom macht sich Sorgen, obwohl er einiges von ihren Erkenntnissen gebrauchen kann.
Es gibt dann noch Eifersüchteleien.
Die Autorin lässt die verschiedensten Charaktere mitspielen. Ich konnte mich mit der Geschichte gut unterhalten. Der Roman ist leicht und locker geschrieben.

Es hat Spaß gemacht Alex zu begleiten.

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Rezensionen von Petra:

Typisch Hamish

Hamish Macbeth ist reif für die Insel von M. C. Beaton

Klappentext:

Eigentlich will Hamish nur seinen Schnupfen auskurieren, als er die Einladung in ein Wellnesshotel auf der schottischen Insel Eileencraig annimmt. Seine Gastgeberin Jane dagegen bangt um ihr Leben und hofft, dass Hamish sie vor allem Arg beschützen kann. Kaum ist er da, gibt es tatsächlich eine Leiche.

Allerdings musste nicht Jane ihr Leben lassen, sondern die schrecklich arrogante Heather. Verdächtige für die Tat gibt's unter der exklusiven Gästeschar genug - denn auch in der High Society tun sich erschreckende Abgründe auf. Einziges Problem für den schottischen Dorfpolizisten: Alle haben ein wasserdichtes Alibi ...

Meinung:

Hamish ist eine besondere Sorte Buchheld. Ein absoluter Familienmensch, ein Schnorrer ( weil sein ganzes Geld an die Familie geht, was kaum einer weiß ), sehr intelligent ( benimmt sich etwas seltsam damit er nicht befördert wird denn er liebt seinen Posten ), unglücklich verliebt in Priscilla aber entweder vergeigt er es oder sie.
Das ist das Grundgerüst der Serie.
Jeder neue Mordfall ist einzigartig und Hamish löst ihn mit seinen besonderen Methoden.
Wir als Leser haben das Vergnügen über seine Ränke und Listen zu schmunzeln Wie er mit den Betroffenen umgeht und mit seinen Kollegen ist immer für einen Lacher gut.

Klappentext:

Eigentlich will Hamish nur seinen Schnupfen auskurieren, als er die Einladung in ein Wellnesshotel auf der schottischen Insel Eileencraig annimmt. Seine Gastgeberin Jane dagegen bangt um ihr Leben und hofft, dass Hamish sie vor allem Arg beschützen kann. Kaum ist er da, gibt es tatsächlich eine Leiche. Allerdings musste nicht Jane ihr Leben lassen, sondern die schrecklich arrogante Heather. Verdächtige für die Tat gibt's unter der exklusiven Gästeschar genug - denn auch in der High Society tun sich erschreckende Abgründe auf. Einziges Problem für den schottischen Dorfpolizisten: Alle haben ein wasserdichtes Alibi ...

Meinung:

Hamish ist eine besondere Sorte Buchheld. Ein absoluter Familienmensch, ein Schnorrer ( weil sein ganzes Geld an die Familie geht, was kaum einer weiß ), sehr intelligent ( benimmt sich etwas seltsam damit er nicht befördert wird denn er liebt seinen Posten ), unglücklich verliebt in Priscilla aber entweder vergeigt er es oder sie.
Das ist das Grundgerüst der Serie.
Jeder neue Mordfall ist einzigartig und Hamish löst ihn mit seinen besonderen Methoden.
Wir als Leser haben das Vergnügen über seine Ränke und Listen zu schmunzeln Wie er mit den Betroffenen umgeht und mit seinen Kollegen ist immer für einen Lacher gut.

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Rezensionen von liesmal:

Hoffnung und Gottvertrauen

Wo die Hoffnung blüht von Kristy Cambron

Schauplatz der Geschichte ist das kleine Dorf es Trois-Moutiers im Loiretal. Ein Schloss in den Weinbergen ist der magische Ort für drei bemerkenswerte Frauen, deren Geschichte in drei verschiedenen Jahrhunderten spielt. Dennoch haben die drei Frauen außer ihrer Liebe zum Schloss noch Vieles gemeinsam.

Alle drei beweisen auf ihre eigene Art eine außergewöhnliche Stärke und haben einen eisernen Willen, mit dem sie ihre gesteckten Ziele erreichen.

Aveline lebt zur Zeit der Französischen Revolution, Viola im Zweiten Weltkrieg und deren Enkelin Ellie in der Gegenwart. Erst als Viola an Alzheimer erkrankt, erzählt sie Ellie etwas aus ihrem Leben, das sie lange in ihrem Herzen bewahrt hatte. Dadurch wird Ellies Neugier geweckt und sie macht sich auf den Weg ins Loiretal, um die Schlossruine, die kleine Kapelle, die eine wesentliche Rolle im Leben Violas gespielt hat, und vor allem den Platz, auf dem ihre Großmutter mit einem Mann zu sehen ist, zu finden. Sie hofft, der Lebensgeschichte auf die Spur zu kommen.

Ich liebe Geschichten, die in verschiedenen Zeitebenen spielen. Hier geschieht der Wechsel mit jedem Kapitel. Es der Autorin sehr gut gelungen, alle drei Erzählstränge gleich spannend zu beschreiben. Man könnte glauben, es sind drei Geschichten, die man parallel liest. Doch immer wieder gibt es Schnittpunkte, die alles ganz langsam miteinander verknüpfen, um es schließlich zu einem großen Ganzen werden zu lassen. Ein anschaulicher Schreibstil erzeugt Kopfbilder, die mir das Gefühl geben, das Schloss und seine Umgebung mit den Weinbergen und dem Fuchswald persönlich zu kennen. Dazu trägt natürlich auch das wunderschöne Cover bei, das mich mitnimmt ganz in die blühende Nähe des Schlosses.

Sehr beeindruckt hat mich die Anmerkung der Autorin. Es ist sehr berührend, dass Kristy Cambron schreibt, dass „einige kostbare Erinnerungen“ diesem Buch zugrunde liegen. Vielleicht ist es gerade das, was diese Geschichte zu einer ganz besonderen macht.

Ich möchte noch anmerken, dass die Geschichte von großem Gottvertrauen getragen ist. Einen passenderen Bibelvers zum Buch als den aus Jesaja 58,12, mit dem der Prolog beginnt, hätte man kaum finden können: „Euer Volk wird wieder aufbauen, was seit Langem in Trümmern liegt, und wird die alten Mauern neu errichten. Man nennt euch dann ,das Volk, das die Lücken in den Mauern schließt‘ und ,Volk, das die Straßen wieder bewohnbar macht‘.“

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Rezensionen von S.:

Tote Löwen

Dead Lions von Mick Herron

Sie waren einmal richtig gut. Erfolgreiche Agenten des MI5. Bis sie es versaut haben. Entlassen geht nicht, also werden sie abgeschoben und als „Slow horses“ mit derart langweiligen Büroarbeiten überhäuft, bis sie möglichst von selbst kündigen. Wollen sie aber nicht. Da kommen die Ermittlungen zum Tod eines Ehemaligen gerade recht, um vielleicht den Wiedereinstieg zu schaffen.

Nur: so leicht ist das denn für die lahmen Gäule doch nicht, immerhin hat jede/r von ihnen persönliche Probleme, begrenzte Fähigkeiten oder eigene Vorstellungen.
Der Titel lautet: „Tote Löwen“. Gefällt mir besser als die oft erwähnten „Lahmen Gäule“.
Mick Herron beschreibt skurrile Charaktere, verleiht ihnen sehr individuelle Charaktere und lässt den Leser in gemächlichem Tempo erfahren, wie sehr sich die Glücklosen abstrampeln. Intrigen in der Chefetage spielen ebenso eine Rolle wie russische Oligarchen, wie die Liebe, wie Londoner Sehenswürdigkeiten.
Wer ein beschauliches Erzähltempo mit Verwicklungen, speziellen Charakteren und Englischem Flair mag, wird an diesem Buch aus dem Diogenes Verlag Freude haben.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Eine aufregende Rettungsaktion

CanGu und das Vogeldesaster von Audrey Harings

Kurz zum Inhalt:
Kater Canelo und Katze Simba retten ein Vogeljunges auf einer Müllkippe und bringen es zur Pflege zu den befreundeten Ratten in den Kanal.
Doch als das Vogeljunge die Ratten angreift, muss es in einen Käfig gesperrt werden.
Als dann ein Küken vom Bauernhof abhaut und sich in den Kanal verirrt, wird es gefährlich für das Küken, denn das Vogeljunge konnte sich aus dem Käfig befreien!
Das ist eine Mission für das CanGu-Team: kann das kleine Küken gerettet werden?


Meine Meinung:
"CanGu und das Vogeldesaster" ist der 4.

Teil der Reihe um Kater Canelo und Hündin Gucci (daher auch der Name "CanGu").
Die Geschichte ist in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Zu Beginn gibt es ein Vorwort, erzählt vom jungen Kater Saphir, in dem er alle Protagonisten vorstellt und die Geschichte des CanGu-Teams erklärt. Das ist informativ für alle CanGu-Neulinge aber auch nochmal eine gute Zusammenfassung für alle, die das CanGu Team bereits kennen.
Die Schreibeweise ist für Kinder leicht verständlich und mit viel direkter Rede, was die Geschichte noch lebendiger macht. Die Handlung lässt sich gut verfolgen, und detailreiche schwarz-weiß Illustrationen untermalen das Gelesene. Es gibt natürlich ein Happy End.
Die Geschichte ist sowohl witzig (meine Tochter und ich lieben das niedliche Küken!) als auch lehrreich (es wird auf die schlimme Umweltverschmutzung durch die Menschen hingewiesen), man lernt auch viel über Freundschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Tierrettung.
Wir haben mit den Tieren mitgefiebert und wurden wieder sehr gut unterhalten.


Fazit:
"CanGu und das Vogeldesaster" ist eine wundervolle Geschichte über eine Tierrettung, über Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft; mit vielen schönen schwarz-weiß Illustrationen.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Faszinierendes Marschmädchen Kya

Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

„DER GESANG DER FLUSSKREBSE“ von Delia Owens ist eine Ode an das Marschland von North Carolina. Owens kann die Zoologin nicht verheimlichen; mit ungeheurer Detailtreue beschreibt sie Flora und Fauna. Diese Liebe zur Natur ist einzigartig gepaart mit der Schilderung der dramatischen Lebensgeschichte eines kleinen Mädchens: Dem Marschmädchen KYA.

Über 60 Jahre verfolgt Owens die Geschichte von Kya, deren Familie mit Vater, Mutter und vier Geschwistern, die sich sukzessive dezimiert, bis Kya mit 6 Jahren auf sich alleine gestellt ist. Nur die Liebe zu „ihrer“ Marsch hält sie am Leben. Sie fühlt sich von allen verlassen und vertraut niemandem. Mit fast autistischen Zügen zelebriert sie nun ihr selbstgewähltes Alleinsein. Zwei Liebesabenteuer bestimmen ihr Erwachsenwerden und hätten sie beinahe ins Verderben gestürzt. Der Tod/Mord von/an Chase macht aus einem genüsslichen Roman einen spannenden Krimi: Eine Stadt such eine Mörderin und hat sie in der Außenseiterin Kya gefunden. Kya wird der Prozess gemacht. Freispruch.
Kya wird eine anerkannte Expertin des Marschlandes und arbeitet mit ihrer ersten Liebe Tate, jetzt Ökologe zusammen.
Wer hat aber Chase wirklich ermordet? Das ist eine Überraschung, oder auch nicht.

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Rezensionen von PMelittaM:

Schönes Genremix-Kinderbuch

Hotel der Magier von Thornton Nicki

Im Hotel zur letzten Chance hat sich wegen eines „Auswahlverfahrens“ eine Reihe Magier eingemietet. Dass es sich um Magier handelt, erfährt Küchenjunge Seth allerdings erst, nachdem einer davon ermordet wurde, und er unter Verdacht gerät. Nun gilt es, seine Unschuld zu beweisen.

Schon das Cover und dann die „Gästeliste“ versprechen ein spannendes Kinderbuch.

Seth Seppi, der Protagonist, ist dem Leser schnell sympathisch, er ist ein aufgeweckter Junge, der es nicht leicht hat, elternlos wird er von den Betreibern des Hotels ausgenutzt und muss arbeiten bis zum Umfallen. Er hat ein Händchen fürs Kochen und findet im Garten des Hotels immer die Zutaten, die er gerade braucht. Schnell fragt man sich als Leser, warum das so ist.

Die Gäste des Hotels sind nicht nur Magier, sondern auch allesamt recht skurril, und lange weiß weder Seth noch der Leser, wem er trauen kann und wem nicht. Das Rätsel um die vergiftete Nachspeise ist ein klassisches „Verschlossener Raum“-Rätsel, das durch den möglichen magischen Einfluss noch einen besonderen Kick bekommt.

Erzählt wird kindgerecht, aber auch so, dass Erwachsene Spaß am Lesen haben können. Seth lernt der Leser gut kennen, man kann gut mit ihm mitempfinden. Gut gefallen hat mir, dass auch der Humor nicht zu kurz kommt.

Am Ende habe ich das Gefühl, dass die Geschichte um Seth und die Magier hier noch nicht zu Ende ist und hoffe sehr auf eine Fortsetzung, zu erzählen gäbe es sicher genug und es gibt auch noch ein paar Rätsel zu lösen. Und tatsächlich gibt, es, zumindest im Original, bereits eine Fortsetzung, hoffentlich wird diese auch auf Deutsch erhältlich sein.

„Das Hotel der Magier“ ist eines jener Kinderbücher, an denen auch Erwachsene Spaß haben können, außerdem ein gelungener Genremix. Abenteuerlustige und phantasievolle Kinder werden Spaß beim Lesen haben, schön ist es sicher auch, den Roman mit den Eltern zusammen zu lesen. Ich empfehle ihn sehr gerne weiter und vergebe volle Punktzahl.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Fesselnde Fortsetzung

Zimmer 19 von Raabe Marc

Als ich "Schlüssel 17", Band eins der Reihe ausgelesen hatte, war ich etwas angesäuert, weil das Buch mit einem ganz üblen Cliffhanger geendet hatte.
Eigentlich kann ich das gar nicht leiden und ich strafe solche Reihen mit knallhartem Leseentzug meinerseits.
Tja. Soweit zur Theorie.

Ich war viel zu neugierig auf die Fortsetzung und konnte meinen gefassten Vorsatz nicht durchhalten.

Band 2 hat mir fast noch besser gefallen. Die Verknüpfung der aktuellen Ereignisse mit der Vergangenheit Tom Babylons (LKA Ermittler) und Sita Johanns (Psychologin) war richtig fesselnd. Ich fand insbesondere Sita sehr gut beschrieben, ihr Schicksal hat mich berührt.

Leider hatte ich Band eins nicht mehr vollständig parat, es hat mich gestört, dass der Leseeindruck nicht mehr frisch war. Während ich sonst meist ohne Probleme in Reihen quereinsteige, wäre es hier tatsächlich besser, wenn man beide Bände hintereinander ohne großen Abstand liest.

Natürlich endet auch Band Zwei wieder mit einem fiesen Cliffhanger, grrrr.
Hoffentlich dauert es nicht allzu lang, bis Band Drei erscheint.

Mein Fazit: temporeich, spannend, berührend samt einem Ermittlerteam mit Ecken und Kanten. So mag ich Thriller!

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Rezensionen von ingrid78:

großes Kino

Verratenes Land von Iles Greg

Buck Ferris, Archäologe und allseits beliebter Mann, wird tot aus dem Mississippi geborgen. Buck Ferris war auf der Suche nach uralten Artefakten auf einem brachliegenden Industriegelände, er war sich sicher, dort Spuren einer uralten Kultur zu finden. Mit seinen illegalen Grabungen kam er einer Gruppe Männer in die Quere, die schon die Verträge für den Bau einer Papierfabrik auf dem Gelände angeleiert hatten.

Marshall McEwen, eine guter Freund von Buck, ist sich sicher, dass Buck ermordet wurde. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt er in ein Wespennest aus Intrigen und bringt sich selbst in Gefahr.

Wow, mein erstes Buch von Greg Iles und das hat mich total begeistert. Zum einen liegt es an der Art, wie Greg Iles seine Geschichten erzählt, wie dicht er sie webt und Querverbindungen herstellt. Marshall erzählt die Geschichte und gibt dabei viel seiner Gefühle preis, lässt den Leser teilhaben an seinem Leben, gibt einen Einblick in seine Vergangenheit. Wie er in dieser kleinen Stadt aufgewachsen ist, wie er Schicksalsschläge miterleben musste, die ihn zu dem Mann gemacht haben, der er heute ist. Und doch ist er ein absolut aufrichtiger Typ, der sich nicht verbiegen lässt. Ein Kämpfer, bis zum Schluss.

Genial ist die Spannungskurve, die langsam anläuft, sich aber immer mehr steigert und in einem atemberaubenden Showdown endet. Einfach nur wow, ich konnte das Buch nicht mehr beiseite legen. Zugleich ist es eine Story die sehr nachdenklich macht und eine, die zu Herzen geht. Ich habe mit Marshall mitgelitten und so gehofft, dass für ihn am Ende alles gut ausgeht. Er ist ein sehr sympathischer Charakter, davon gibt es noch mehrere in der Story. Gegenüber stehen die absolut Bösen, die auch richtig gut skizziert sind. Bei ihren Taten hatte ich Gänsehaut vor Entsetzen. Sehr gut kommt das Südstaatenfeeling rüber, durch Ortsbeschreibungen und Figuren, die für mich den tiefen Süden repräsentieren. Für mich war der Thriller ein Lesehighlight und definitiv nicht das letzte Buch von Greg Iles. Ich kann es wirklich nur empfehlen.

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Rezensionen von begine:

Ein interessanter Zustand.

Die guten Tage von Marko Dinic


„Die guten Tage“ ist der erste Roman von dem serbischen Schriftsteller Marko Dinec.

Sein Protagonist fährt nach vielen Jahren von Wien nach Belgrad, weil seine Großmutter gestorben ist. Der Bus wird der Gastarbeiter Express genannt und fährt täglich die Strecke.
Der junge Mann, ein Serbe, ist der Erzähler der Geschichte.

Seine Großmutter hat 4 Söhne und alle sind in dem grausamen Krieg der Balkanländer beteiligt und überzeugt im Recht zu sein.
Der Erzähler ist aus diesem Umfeld geflohen. Er beschimpft seinen Vater und seine Onkel mit direkter Sprache. Er wird als Feigling angesehen. Es ist schon eine eigenartige Familie.
Der Autor bringt uns die Zustände und Vergangenheit in Serbien nahe. Der Schreibstil ist modern und klar. Ein gutes Debüt.

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