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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

Gewohnt fesselnd

Die letzte Witwe von Karin Slaughter

Die letzte Witwe von Karin Slaughter ist der mittlerweile 7. Band um
Sara Linton und Will Trent.

Endlich ging es weiter für Sara und Will, die während eines Familienfestes zwei Explosionen hören. Da Sara Ärztinist machen sich die Beiden dirkt auf den Weg um vor Ort zu helfen. Der Weg dorthin wird ihnen erschwert, da auf dem Weg dorthin ein Autounfall mit drei ineinander gefahrenen Autos den Weg versperrt.

Sara wird entführt und landet in einem Camp in dem viele erkrankt sind.Um Sara zu retten lässt sich Will auf einen gefärhlichen Undercover Einsatz ein. Wird es ihm gelingen Sara zu retten und die Vereinigung zu zerschlagen?

Schon der Anfang des Buches war sehr spannend und fesselte mich direkt.
Karin Slaughter verwebt brisante Themen gekonnt miteinander und schafft es mühelos die offenen Enden miteinander zu verbinden. Die Protagonisten waren mir bekannt und es macht Spass sie bei ihrer weiteren Entwicklung und in ihrem Leben zu begleiten. Derr Erzählstil ist Tagebuchartig und immer aus der wechselnden Perspektive der Protagonisten. Gerade die unterschiedliche Sichtweise macht die Dramatik der Situation mehr als deutlich.

Für mich ein guter, wenn auch nicht der beste Band in der Reihe um Sara und Will.

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Rezensionen von Kathrin T. :

muss man einfach lesen!

Tagebuch meines Verschwindens von Camilla Grebe

Das neue Buch von Crebbe handelt von Mord, Fremdenhass, Mutterliebe, Homosexualität, Behinderung, Liebe, Heimatverbundenheit, Pubertät, Krankheiten, Selbstfindung, Verlust und Einsamkeit - also fast von allem, was das Leben von Menschen so ausmacht!
Mehrere gut miteinander verwobene Erzählstränge halten eine Spannung aufrecht, die es einem schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen, hat man einmal mit dem Lesen angefangen, und führen schließlich zu einem völlig unerwarteten Höhepunkt, der den Leser zwar einerseits traurig und erschüttert, aber in gewisser Weise auch erleichtert und hoffnungsvoll zurücklässt.

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Rezensionen von inya:

Toll

Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Das große Wimmelwissen (Riesenbuch) von Carola von Kessel

Dieses Buch begeistert Groß und Klein schon allein durch seine beachtliche Größe! Es ist wahnsinnig toll, dass es ganz viele verschiedene Themen umfasst, vom Zoo über Hilfe in Notfallsituationen bis hin zum Bahnhof und Bauernhof. Es wird umfassend und detailreich auf die Themen eingegangen und die vielen Bilder laden zum Entdecken ein.

Auch finde ich besonders toll die Klappfunktion, dass man verschiedene Teile im Buch umklappen und so noch mehr Bilder und Erklärungen entdecken kann. Mit diesem Buch kann einem nicht langweilig werden und man kann sich jedes Mal beim Anschauen mit einem neuen Thema beschäftigen! Da das Buch so groß ist lädt es auch zum zusammen Entdecken und lesen von mehreren Kindern ein. Ein absolutes Muss für jedes Kinderzimmer!

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Rezensionen von SLovesBooks:

Klasse

Tagebuch eines Buchhändlers von Shaun Bythell

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Das Cover sieht schon irgendwie niedlich aus aber die Leseprobe hat mir eindeutig den Impuls gegeben weiterzulesen. Dieses Buch ist ehrlich, komisch und erfrischend zugleich.

Bythell gestaltet sein Buch anhand von Tagebucheinträgen. Er ist Eigentümer eines Buchshops in Schottland und erzählt was sein Hobby als Beruf taugt und kann hier mit einigen kuriosen Geschichten aufwarten.

Nebenbei lernt man auch ein paar andere Personen wie seine Angestellte kennen. Dabei hat er seine ganz eigene Art und Weise zu erzählen. Schottisch ist definitiv ein Wort, das hier sehr gut passt, der Humor und die Art ist wohl unleugbar.

Inhaltlich geht er auf die Probleme und Chancen des stationären Buchhandels im Zeiten des Onlinehandels ein und setzt sich sachlich kritisch damit auseinander. Absolut nachvollziehbar und angemessen dezidiert für diesen Zweck. Dabei verliert er aber nie die Komponente: Freude am Lesen aus den Augen. Sein Buch ist absolut nicht als reine Abrechnung mit diesem oder jenem zu sehen. Vielmehr ist es unterhaltend und vertreibt die Zeit.

Man kann immer mal wieder eines der kurzen Kapitel lesen. Es ist absolut für zwischendurch geeignet, weil nicht unbedingt ein innerer Zusammenhang in Form eines Romans gegeben ist. Nach Lust und Laune lesbar!

Ich mag auch seine Sprache und die Seitengestaltungen bzw. Kapitelgestaltung.

Eine sehr gelungene Lektüre, die sich auch als Buch neben anderen Büchern eignet, weil man quasi nicht den Faden verlieren kann und vielmehr schnell gut unterhalten wird.

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Rezensionen von SLovesBooks:

Die Reihe macht süchtig

Lotus House - Sinnliches Verlangen von Audrey Carlan

Es handelt sich um den dritten Band der Reihe, der jedoch unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden kann, weil die Geschichten in sich abgeschlossen sind.

Das Besondere an dieser Reihe ist, dass die Autorin dem Leser nicht nur eine sinnliche und prickelnde Liebesgeschichte präsentiert, sondern auch bezüglich des Ausgangsthemas Yoga näher ins Detail geht.

Man lernt viele Dinge über diese Sportart und bekommt so auch einen Zugang zum Thema, selbst wenn man es selbst nicht macht.

Die Liebesgeschichte hat mir gefallen. Sie war prickelnd und anziehend. Mir hat die emotionale Komponente gut gefallen. Beide haben eine spannende Geschichte zu erzählen. Spannung kommt auch vor. Aber vor allem die normalen Dialoge haben es mir angetan. Ich finde den Humor der Autorin wirklich gelungen. Klasse.

Die Erzählperspektiven haben mir gefallen. Man konnte über beide Protagonisten etwas erfahren und sie so besser verstehen. Die Gedankenwelt von beiden war wirklich unterhaltsam.

Carlan überzeugt auch wieder mit ihrem leichten Schreibstil, der das Buch zur perfekten Sommerlektüre macht. Explizite Begriffe kommen allerdings auch vor, weswegen das Buch nicht für Jedermann etwas ist.

Ein wunderbares Buch für den Urlaub und leichte Unterhaltung für den Strand oder Pool.

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Rezensionen von liesmal:

Ein Himmel auch für Hunde

Lotus House - Sinnliches Verlangen von Audrey Carlan

Der zwölfjährige Florian ist liebenswert und fleißig. Sein größtes Hobby ist die Luftarchäologie. Um dafür eine Drohne zu bekommen, hat er wochenlang bei den Nachbarn den Rasen gemäht. Der Erfolg seiner Schatzsuche ließ nicht lange auf sich warten. Doch Flo hat nicht nur ein tolles Hobby, sondern auch einen allerbesten Freund: seinen Mischlingshund Klecks, der ihn bei seiner Arbeit mit der Drohne begeistert begleitet, aber auch sonst nicht von seiner Seite weicht.

Nur durch Zufall erfährt Flo, dass Klecks sehr krank ist und nicht mehr lange leben wird. Da hat ihm der neue Pfarrer gerade noch gefehlt, der der Meinung ist, Hunde kommen nicht in den Himmel. Das ist den Menschen vorbehalten. Eine der ersten Aktionen des Pfarrers soll die Schließung des Hundefriedhofs sein. Doch da haben Flo und Klecks auch noch so manches Wörtchen mitzureden!

Es macht unglaublich viel Spaß, Flo und Klecks zu begleiten bei ihren verschiedenen Unternehmungen, die dazu führen sollen, den Pfarrer eines Besseren zu belehren. Aber der ist besonders hartnäckig und hat bald auch noch sämtliche Dorfbewohner gegen sich. Auch der Kirchwart Lübbi, ein Freund der Kinder im Allgemeinen und von Flo und Klecks im Besonderen, bekommt gleich Gegenwind vom Pfarrer.

Mit der Frage „Kommen Hunde in den Himmel?“ hat der Autor Manuel Deinert einen großartigen Einstieg in das Thema „Paradies, Tod, Trauer und Erinnerung“ gefunden. Immer wieder werden auch Bibelstellen angeführt, die sehr gut zur Beantwortung der Frage beitragen. Das hat mir persönlich besonders gut gefallen.

Das Buch ist eingeteilt in viele kurze Kapitel, die alle einen Titel tragen. An mehreren Stellen gibt es Kapitel in Kursivschrift, alle mit der Überschrift „Wuff“ . In diesen Kapiteln lässt der Autor die Gedanken des Hundes „zu Wort kommen“. Eine schöne Idee, die zum Nachdenken anregt und erkennen lässt, dass sich nicht nur die Menschen um ihren Hund sorgen, sondern auch der Hund alles tut, damit es seinem Menschen gut geht.

Die Geschichte „Die blaue Stunde“ findet man im Cover wieder, eine Geschichte von vielen, die mich emotional sehr berührt haben.

Übrigens macht das Buch – wie der Titel vermuten lässt - nicht nur traurig, sondern es gibt viele fröhliche Situationen und manchmal kann man sogar herzhaft lachen. Ein wunderbares Buch zum Thema Tod und Trauer für Menschen von 9 bis 99!

Wie ich finde, ist es auch zum Vor- und Miteinanderlesen sehr gut geeignet.

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Rezensionen von Lesestern:

JÜNGERSCHAFT - Ganzheitliches Leben und Lernen nach dem Vorbild von Jesus

Lifestyle Jüngerschaft von Patrick Knittelfelder; Bernadette Lang

"Lifestyle Jüngerschaft" von Patrick Knittelfelder und Bernadette Lange ist im SCM Verlag Brockhaus erschienen und ist ein Buch, dessen Thematik mich schon sehr lange beschäftigt.
Die Autoren Patrick Knittelfelder und Bernadette Lange gehören zur HOME MISSION BASE in Salzburg, einer Lebensgemeinschaft mit einer Akademie für Studenten und allen zentralen Themen der Jüngerschaft.

Damit sind sie Leute, die nicht vom grünen Tisch reden, sondern ihre Erfahrungen in Form eines Lebensprogramms niedergeschrieben haben.
Für sie gehören vier wesentliche Bereiche zum Glaubensfundament: Gottes Vaterherz kennenlernen
Sich selbst annehmen
Gottes Stimme hören
Jesus, Herr über unser Leben sein lassen.
Mit diesen Bausteinen zeigen sie, wie man Jüngerschaft und Nachfolge praktisch im Alltag umsetzen kann und bieten uns damit ein Ideenpool für unser Glaubensleben.
Sie ermutigen uns mit und für Gott Geschichte zu schreiben und nach dem Vorbild Jesus zu lehren und zu leben.
Dazu fordern sie uns auf, die Bibel besser kennenzulernen und intensiv Zeit mit Gott zu verbringen, um unsere Gaben zu entdecken, den Glauben zu verstehen, Gemeinschaft zu leben und sich Gottes Führung anzuvertrauen.

Für mich ist die Kernaussage dieses Buches, dass gelebte Jüngerschaft, so wie sie hier beschrieben wird, eine Gemeinde verändert und neu belebt und dadurch Wachstum geschieht. Dadurch entsteht eine geistliche Dynamik, die uns zum authentischen Christsein herausfordert.

Als Ergänzung zu dem mir vorliegenden Basisbuch, habe ich mir das Kleingruppenmaterial mit gleichnamigem Titel gekauft, um das hier beschriebene Lebensprinzip in die Hauskreise unserer Gemeinde zu kommunizieren und multiplizieren.
In diesem Büchlein gibt es konkrete Vorlagen um 12 Abende mit wenig Zeitaufwand zu planen und zu organisieren.
Ein sehr wertvoller Zusatz mit tollen Ideen zum Einstieg, Input-Inspirationen und Fragen zur Vertiefung, um "gemeinsam Jünger zu werden"
Dabei fällt mir noch ein Zitat aus dem Buch "Lebendig" von Michael Herbst ( ebenfalls SCM Verlag ) ein: "Es darf in unseren Gemeinden nicht nur um die Frage gehen, wie Erwachsene zum Glauben finden, sondern es muss auch um die Frage gehen, wie Glaubende erwachsen werden."
Ich denke, dazu ist das hier beschriebene Gesamtpaket als Basisbuch und Kleingruppen Material sehr wertvoll und unterstützt den tiefgehenden und lebensverändernden Prozess der Jüngerschaft.
Für die praktische Arbeit und Umsetzung empfehle ich deshalb unbedingt beide Bücher anzuschaffen und vergebe für diese Kombination 5 Sterne.

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Rezensionen von Petra:

Horror

Cold Storage - Es tötet von David Koepp

Klappentext:
1987: Alle Bewohner des australischen Wüstenorts Kiwirkurra sind tot - Opfer eines mutierten Killerpilzes. Ein Team US-Agenten schafft es unter hohen Verlusten, den Pilz in letzter Sekunde zu vernichten. Ein derart tödlicher Organismus muss studiert werden, und so sichern sie kurz zuvor eine Probe, die sie in eine Hochsicherheitseinrichtung in die USA bringen.

32 Jahre später: Die öde Nachtschicht im Selfstorage-Lagerhaus wird für Teacake und Naomi sehr viel spannender, als plötzlich ein leises Piepsen beginnt, das sie nicht ignorieren können. Sie finden die Quelle auf einer Alarm-Schalttafel hinter einer Wand verborgen: Ein Störfall im vierten Untergeschoss – dabei hat das Lagerhaus doch nur zwei! Als Teacake und Naomi sich auf die Suche nach der Ursache machen, ahnen sie nicht, dass sie einen Pilz finden werden, der die ganze Menschheit ausrotten könnte …
Meinung:
Der Klappentext kündigt einen spannenden Thriller an.
Der Prolog setzt das fort.
32 Jahre später wird man erstmal mit den Lebensgeschichten der neuen Personen gelangweilt.
Wenn man dann weiter liest wird es Horror-mäßig spannend. Es ist über-spannt, total abstrus und teilweise witzig. Die ganze Zeit fragt man sich ist vielleicht ein Körnchen Wahrheit in der Geschichte, weil sehr viel mit wissenschaftlichen Beschreibungen gearbeitet wird die natürlich eine gewisse Glaubwürdigkeit hervor rufen.
Die Art wie der Autor und sein Übersetzer mit der Sprache umgehen, war leicht und schnell zu lesen.
Ich hatte mich auf einen guten Thriller gefreut und war enttäuscht weil Horror, vor allem Horror mit Witz mich nicht interessiert.

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Rezensionen von skiaddict7:

Ein Sprung ins Leben

Der Sprung von Simone Lappert

„(...) also wenn du mich fragst, so gesamthaft gesehen, ist das Nichtverrücktsein die eigentliche Anomalie.“

Es ist ein ruhiger Dienstagmorgen in Thalbach bei Freiburg. Manu steht auf einem Dach, sie schimpft und tobt, wirft Dachziegel und Gärtnereibedarf auf den Platz vor dem Haus hinunter.

Was hat sie dazu gebracht, aufs Dach zu steigen? Wird sie springen? Unten versammeln sich die Stadtbewohner. «Spring doch! », schreit da einer. Andere fragen sich, wie es soweit kommen konnte und wer die Frau am Dach ist. Die Geschichte nimmt ihren Lauf…

Simone Lappert erzählt abwechselnd aus der Sicht verschiedener Kleinstadtbewohner diesen einen Tag und die paar Tage zuvor. Wir lernen Felix, Maren, Egon, Finn, Henry, Theres, Winnie, Edna und Astrid kennen. Einzig Manu kommt nicht zu Wort. Die verschiedenen Erzähler verbindet eines: sie leben in Thalbach und gehen regelmässig zu Roswitha ins Cafe. Nach und nach erfahren wir mehr über diese ruhige Kleinstadt, wo doch so viel vor sich geht. Was ist die Tage vorher passiert? Wer kennt Manu? Was hat sie dazu getrieben, aufs Dach zu steigen? Unglaublich poetisch aber doch nüchtern webt Lappert die Geschichten dieser unterschiedlichen Menschen zusammen und schafft es, den Leser völlig in ihren Bann zu ziehen. Das Ganze wird gekrönt von einem überraschendem Ende. Ein wunderbares Buch und eine sehr talentierte Autorin, von der wir hoffentlich noch viel lesen werden!

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Rezensionen von Minangel:

DDR und Paris: ein Leben erzählt

Kastanienjahre von Anja Baumheier

Inhalt: Zwei Orte gibt es, die für Elise Heimat bedeuten: Paris, wo sie seit über 20 Jahren ihre Boutique führt; und Peleroich, das verschlafene Dorf an der mecklenburgischen Ostseeküste. Hier wächst sie in den 60er Jahren auf, hier lernt sie Henning und Jakob kennen, die beiden Lieben ihres Lebens.

Henning, der Fels in der Brandung, den sie seit Kindertagen kennt, Jakob, der Frauenschwarm, der davon träumt, Künstler zu werden. Eine fatale Dreiecksbeziehung voller Geheimnisse – bis Jakob eines Tages spurlos verschwindet. Als Elise nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt, taucht sie tief ein in ihre eigene Vergangenheit und in die Geschichte von Peleroich, wo ihre Eltern sich kurz nach Gründung der DDR kennenlernten …

Meine Meinung: Auf zwei Zeitebenen begegnen wir Elise und ihrer Familie. Beginnend mit der ersten zarten Verliebtheit ihrer Eltern zu Beginn der DDR erleben wir ein Stück Zeitgeschichte im Familienverband. Hierbei bekommen banale Nebenhandlungen manchmal leider mehr Platz als historische Zeitgeschehnisse. Wir lernen etliche sicherlich liebenswürdige Dorfbewohner kennen, doch bleiben diese Charaktere für mich großteils zu oberflächlich.
Der zweite Erzählstrang aus der Jetztzeit gestaltet sich rund um Elise in Paris und wie sie sich mit ihrer Freundin Marina auf die Reise macht, um Leute aus der Vergangenheit zu treffen. Hierbei gibt es einige Handlungen (z.B. Augenprobleme), welche für mich völlig unnötig in die Geschichte ohne weiteren Einfluss auf die Handlung hineingepackt wurden. Die Liebe Elises zu ihrem Beruf und Paris hingegen wurde sehr schön herausgearbeitet. Auch, das tägliche Leben in der DDR ist gut konstruiert erzählt und die schön erzählten Geschichten aus der Jugend und der Liebe waren für mich schöne Elemente der Erzählung.

Fazit: Einige Aspekte der Erzählung haben mir nicht so zugesagt, obwohl das Gesamtkonzept absolut historisch interessant ist. Ich möchte knappe 4 Lesesterne vergeben.

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