Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KimVi:
Nicht hochspannend, aber durchgehend interessant
Todeslügen Kartoniert / Broschiert. von Kiernan Olivia
Detective Frankie Sheehan hat es dieses Mal mit einem äußerst rätselhaften Fall zu tun, denn in einer Kirche werden zwei Leichen gefunden. Es handelt sich um einen Mann und eine Frau. Der Tote trägt ein Priestergewand, doch offensichtlich ist es nicht der Priester der Gemeinde. Schon bald geschieht ein weiterer Mord.
Ein Journalist, der vor Jahren Kapital aus dem Hennessy-Fall geschlagen hat, ist dieses Mal das Opfer. Da der verurteilte Doppelmörder Sean Hennessy vor kurzem aus der Haft entlassen wurde und nun darum kämpft, dass sein Fall neu aufgerollt wird, muss Frankie mit ihrem Team schnelle Ermittlungserfolge liefern. Denn die Angst vor weiteren Morden greift um sich. Doch was ist damals wirklich geschehen? Könnte Sean Hennessy unschuldig sein?
"Todeslügen" ist nach "Zu nah" der zweite Fall für Detective Frankie Sheehan von der Dubliner Polizei. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, können sie völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Der Einstieg in die aktuellen Ermittlungen gelingt relativ mühelos, denn die Autorin versteht es hervorragend, sofort das Interesse zu wecken.
Frankie Sheehan hat es dieses Mal mit einem ziemlich rätselhaften Fall zu tun. Hier scheint zunächst nichts wirklich zusammenzupassen und deshalb tappt man gemeinsam mit ihr lange Zeit im Dunkeln und wird dabei oft in die Irre geleitet. Denn immer wenn man meint, dass man der Auflösung nun einen großen Schritt näher gekommen ist, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass dem doch nicht so ist. Dadurch bleibt die Handlung durchgehend interessant und wirkt kaum vorhersehbar. Richtig spannend wird es allerdings erst zum Ende hin, denn dann beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen und gipfeln in einem rasanten Finale.
Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin mühelos, die Szenen so zu beschreiben, dass man sie vor Augen hat und dadurch in die Ermittlungen eintauchen kann. Die Charaktere wirken allerdings etwas blass. Man beobachtet sie beim Lesen eher distanziert. Eine Ausnahme bildet dabei allerdings die Hauptprotagonistin Frankie Sheehan, denn sie wirkt sehr lebendig, sodass man ihr gerne bei den Ermittlungen über die Schulter schaut.
Dieser Fall war für mich bereits die zweite Begegnung mit Detective Frankie Sheehan. Die Ermittlungen waren für mich nicht so leicht zu durchschauen und ich wurde einige Male in die Irre geleitet. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir noch etwas mehr Spannung erhofft hätte. Dennoch würde ich mich freuen, demnächst weitere Ermittlungen von Frankie Sheehan zu verfolgen.
Rezensionen von aldo:
Dead Lions
Dead Lions von Mick Herron
Endlich ist mit "Dead Lions" die Fortsetzung erschienen, der zweite Fall für Jackson Lamb. Jackson Lamb, Chef der Losertruppe aus dem Slough House. Lamb und seine Agenten wurden aussortierten, weil sie Fehler gemacht haben. So heruntergekommen das Gebäude in dem sie arbeiten wirkt, so heruntergekommen wirken auch die Agenten.
Als ein Ex-Spion unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird, den Lamb noch aus der Zeit des kalten Krieges kennt, wittert er seine Chance dem Slough House zu entkommen. Er muss beweisen, dass er es noch drauf hat und beginnt selbst zu ermitteln, kommt aber nicht so recht voran.
Der Autor lässt seinen Protagonisten in Sackgassen laufen und bietet Wendungen, die nicht vorhersehbar sind. Bis zum Schluss stand ich auf dem Schlauch, finde es gut dass die Story nicht zu durchschauen ist. Mick Herron schreibt in einem klaren, ungeschönten Schreibstil, das passt gut zur Handlung im Agentenmilieu. Es gibt mehrere Stränge und einige Protagonisten, aber alles ist noch gut überschaubar. Spannender Spionagethriller, kann ich nur empfehlen.
Rezensionen von maus1@onlinehome.de:
beste (Kopf)-Kinounterhaltung mit viel Action
Cold Storage - Es tötet von David Koepp
"Cold Storage - Es tötet" von David Koepp hat alles was ein guter Blockbuster in Buchform braucht, so dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen, besser, verschlungen habe. Man merkt dass der Autor vom Fach ist und Drehbücher schreibt, so lief die Handlung vor meinem inneren Auge wie ein Actionfilm ab, ein Film der es in sich hat.
Spannung, viel Action und dabei noch Situationskomik.
Doch worum geht es? 1987 bricht ein kleines Team, bestehend aus zwei US Agenten und einer Biologin nach Australien auf. In dem kleinen Ort Kiwirkurra wurden alle Bewohner durch einen mutierten Killerpilz getötet. Ein Pilz, der zu Forschungszwecken ins All geschossen wurde und zusammen mit Weltraumschrott beim Absturz wieder auf der Erde landete. Und der mutierte und nur ein Ziel vor Augen hat: sich zu vermehren. Die Biologin Dr. Hero Martins wird vom Pilz infiziert und überlebt den Einsatz nicht, Lieutenant Colonel Trini Romano und Major Roberto Diaz kommen alleine mit einer Probe des Pilzes zurück, kurz darauf wird die Geisterstadt dem Erdboden gleich gemacht, der Pilz vernichtet.
32 Jahre später: Zum Verhängnis wird die Probe, eingeschlossen in einem Hochsicherheitstrakt unter der Erde, als sich die Lebensbedingungen durch die langsame, aber stetige Erderwärmung ändern und der Pilz neue Nahrung bekommt, um sich auszubreiten. Das ehemalige Gelände der Atchinson Minen ist inzwischen privatisiert und wurde zu einem Selfstorage Lagerhaus. Von der gefährlichen Fracht geschweige denn den zwei zusätzlichen Untergeschossen ahnt keiner etwas. Doch als ein Alarmton mitten in der Nachtschicht angeht, werden die beiden Angestellten der Naomi und Teacake aufmerksam und gehen dem Warnton auf den Grund....
David Koepp beschreibt die Handlung und den Pilz Cordycep Novus so anschaulich, dass ich das Gefühl hatte, auf dem Gelände dabei zu sein. Naomi und Teacake über die Schulter zu schauen und zu sehen, wie das Unheil seinen Lauf nimmt. Man begegnet in dieser Story jeder Menge schrägen Typen, die Helden sind eigentlich Antihelden. Teacake eine gescheiterte Existenz, der Job ist sein erster, nachdem er aus dem Knast entlassen wurde. Naomi wurde viel zu früh ungewollt schwanger, hat aber der festen Willen mehr aus ihrem Leben zu machen und geht aufs College, um Tierärztin zu werden. zwei interessante und sympathische Typen, mit denen ihc mitfiebern konnte.
Das Strickmuster zu diesem Thriller ist typisch amerikanisch, würde in Europa wohl nicht funktionieren. Aber in bester Actionmanier wird geschossen was das Zeug hält, wird eine ältere Dame zur Retterin und zwei Loser haben die Aufgabe, die Welt zu retten.
Fazit: Beste (Kopf)-Kinounterhaltung mit viel Action, Spannung und Situationskomik. Ich hoffe, das Buch wird verfilmt.
Rezensionen von Vicky:
Happy Mama, happy Baby.
Kugelzeit von Maike Mauer
'Kugelzeit' ist ein Ratgeber der Autorin Maike Mauer zu Schwangerschaft, Wochenbett und die Anfangszeit mit Baby.
Das Cover ist sehr toll und passend zum Titel gewählt! Ich finde es schön und sehr stimmig gestaltet. Die Begrüßung mit dem Titel 'Hallo Liebe Bald-Mami' fand ich sehr nett und eine tolle Einleitung bzw.
Einführung in das Buch. Danach folgt schön unterteilt das erste bis dritte Trimester sowie das Wochenbett. Diese Aufteilung fand ich ausgezeichnet gewählt und sehr übersichtlich gestaltet. Die Interviews mit den verschiedensten Personen zwischendurch fand ich eine gelungen Abwechslung.
Was ich am Anfang allerdings etwas störend, oder besser gesagt irritierend fand war der Buchhinweis zu Kochen für Babys der Autorin Dagmar von Cramm. Dieses Buch ist bestimmt auch interessant aber erst zu einem späteren Zeitpunkt relevant. Ich hätte diesen Verweis erst am Ende des Buches, viel besser platziert gefunden als gleich am Anfang, bevor man überhaupt etwas zur Schwangerschaft gelesen hat... Deshalb einen Punkt abzuziehen fand ich dann aber doch überzogen und belasse es deshalb bei dieser Notiz.
Die Tipps und Infos zum ersten Trimester fand ich sehr gut und übersichtlich gestaltet. Auch die anderen sind toll aber der erste Teil hat es mir irgendwie besonders angetan :-) Sehr begeistert haben mich auch die 'Dein Kalender für das 1, 2, und 3 Trimester'-Übersichten. Diese fand ich wirklich gelungen! Schön kurz gestaltet aber trotzdem sehr informativ.
Die beste, und für mich wohl auch eine der wichtigsten Aussagen die ich aus diesem wundervollen Buch mitnehmen durfte, stand bereits ziemlich am Anfang und möchte ich hier nochmals kurz wiedergeben: “Nimm Hilfe an. Das ist keine Schwäche, sondern eine riesige Stärke!“. Diese Aussage ist vermutlich auch für viele andere sehr wichtig und sollte man von Zeit zu Zeit befolgen!
Eine 'Lösung im Versuch-macht-klug-Verfahren' zu finden fand ich auch eine tolle Idee und die Bezeichnung 'Versuch-macht-klug-Verfahren' hat mich so sehr begeistert das ich den Begriff einige Zeit lang selbst immer wieder in Unterhaltungen mit anderen verwendet habe :-)
Enden möchte ich meine Bewertung zu diesem wunderbaren Buch mit einem ebenso wundervollen Zitat aus ebendiesen: “Und plötzlich weißt du: Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen. (Meister Eckhart)“
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Sei du selbst - alle anderen gibt es schon
Schmidt malt von Zaoui David
Die Geschichte von "Schmidt malt" läuft nicht ganz so ab, wie im Klappentext beschrieben. Alfredo, ein junger Arbeitsloser, wohnt in einem Vorort von Paris. Er übernimmt Schmidt, das Kappuzineräffchen seiner an Alzheimer erkrankten Grossmutter Daisy. Von Daniel Dossier, Alfredos Betreuer vom Arbeitsvermittlungszentrum, bekommt er immer wieder neue Hilfsjobangebote.
Die Jobs passen Alfredo nicht, denn er ist schliesslich weder Möbelpacker noch sonst etwas, sondern Kunstmaler, was er immer wieder betont. Nur hat er keine Kunstschule besucht und keinen Abschluss.
Bis zur Mitte des Buches malt er nur einmal. Von daher konnte ich bis hierhin auch kein wirkliches Herzensanliegen feststellen, das Malen kommt eher als spärlich betriebenes Hobby rüber. Doch dann verliebt er sich in Celestine, und Schmidt beginnt zu malen. Aber nur unter bestimmten Umständen, die ich hier nicht verrate. Dummerweise sind es genau Schmidts Bilder, die Alfredo verkaufen kann. Nun ist Alfredo im Clinch mit sich selbst: endlich hat er Erfolg, aber es ist nicht sein Verdienst.
"Schmidt malt" wird erst ab diesem Zeitpunkt interessant, vorher ist es einfach eine Story über einen arbeitslosen jungen Mann, der nicht wirklich etwas dagegen unternimmt. Bis dahin hatte ich Mühe mit der Geschichte, ich fand sie uninteressant, denn ich habe eine Abneigungen gegen inaktive Protagonisten. Deswegen lese ich Romane über junge Männer, die einfach so in den Tag hineinleben, rum maulen und nicht aktiv sind, nicht gerne.
Doch genau dies beschreibt David Zaoui im ersten Teil. Den Alltag von Alfredo, was er so macht oder was nicht, meist alles erfolglos. Der Protagonist zeigt kein Interesse, etwas zu lernen oder sich den Lebensunterhalt irgendwie zu verdienen.
Alfredos Eltern sind sehr nett, insbesondere Alfredos Vater, ein Tierpfleger, fand ich toll. Die Lebensweisheit, die er seinem Sohn mitgibt, ist: sei du selbst. Damit kann Alfredo aber gar nichts anfangen, denn für ihn ist klar, was er ist. Kunstmaler. So wie er es immer an Daniel Dossier schreibt. Bis das "sich selbst sein" in sein Inneres dringt, braucht es einiges - fast die ganze Länge des Romans. Und so sind die Figuren in zwei Gruppen aufgeteilt: die einen, die sich noch suchen und die anderen, sie sich erst noch finden müssen. Originale sind sie jedenfalls fast alle.
Erst im zweiten Teil, als Schmidt endlich malt, kommt Leben in die Geschichte. Das war dringend nötig, sonst hätte ich sie vielleicht nicht zu Ende gelesen - es ist einfach nicht die Art Geschichte, die ich mag, obwohl sie gut geschrieben ist. Zum Schluss hin macht aber alles Sinn, die Botschaft "Sei du selbst. Alle anderen gibt es schon" (so sinngemäss auch der französische Originaltitel) erreicht den Leser auf jeden Fall.
Die Szenen mit dem cleveren Affen sind manchmal schon etwas an den Haaren herbeigezogen, aber sie sind sehr witzig und sorgen für den nötigen Humor im eher tristen Umfeld. Die Kommunikation zwischen Alfredo und Herrn Dossier lockern den eintönigen ersten Teil des Buches auf. Man wartet förmlich drauf, dass Dossier seine Post endlich mal richtig liest und hat gleichzeitig Angst vor dessen Reaktion.
"Schmidt malt" ist kein Roman über Kunst und Malerei, sondern ein Roman über Selbstfindung, anfangs mit Mitleid suchenden Figuren, das Ende immerhin versöhnend. Der Held darin und ruhende Pol ist Alfredos Vater, der mit seiner Freundlichkeit, seinem tiefen jüdischen Glauben, seiner Lebenseinstellung und immer mit Keksen in der Tasche, nicht nur seinem Sohn ein Vorbild ist.
Fazit: Die Quintessenz des Romans: sei du selbst und wasche deine Hände!
3.5 Punkte.
Rezensionen von begine:
Linn und Leila
Wir, im Fenster von Lene Albrecht
Lene Albrechts Roman „Wir, im Fenster“ ist ein besonderer Roman.
Linn erzählt aus ihrer Kindheit mit ihrer Freundin Laila. Da es in Lailas Familie Probleme gibt zieht sie für eine ganze Zeit zu Lailas Familie. Die beiden Mädchen teilen sich Linns Zimmer. Es macht Spaß, die beiden zu beobachten.
Aus ihrem Fenster beobachten sie die anderen Bewohner in der Gegend. Linn ist die Schüchterne und Laila die Mutigere.
Einiges Tages kommt es zu einem Zerwürfnis und Laila zieht zu ihrer Mutter. Linn denkt immer wieder an sie.
Als erwachsene Frau erkennt sie in einer Gruppe spielender Kinder ihre Kindheit mit Laila.
Der Roman springt zwischen dem Einst und Jetzt hin und her.
Die Autorin schreibt die Geschichte ruhig, mal detailliert, dann wieder in Gedankensprüngen.
Es ist ein schöner unterhaltsamer Roman.
Rezensionen von begine:
Hamburger Geschichte
Große Elbstraße 7 - Das Schicksal einer Familie von Wolf Serno
Der Autor Wolf Serno hat schon viele historische Romane geschrienen. Mein erster Roman von ihm war der Wanderchirurg.
„Große Elbstraße 7“ führt uns wieder in die Krankenversorgung.
Der Roman spielt ab 1892 in Hamburg in der Eppendorfer Klinik. Die Geschichte beginnt mit einer Cholera Epidemie und der kämpferischen Arzttochter Vicki, die Kranken helfen will.
Ihr Vater ist Chefarzt, eigentlich ein guter Arzt, nur von seiner Tochter erwartet er, das sie in die richtige Familie einheiratet. Von den Erikaschestern hörte ich das erste mal.
Wolf Serno schreibt mit angenehmer Sprache und guter Recherche. Er zeigt die Entwicklung in der Medizin. Er führt uns durch die arme und reiche Bevölkerung und den Kampf der Arbeiter um bessere Bedingungen.
Der Roman hat mich wieder gut unterhalten.
Rezensionen von begine:
Heimatroman aus dem Schwarzwald
Wolf von Brunntaler Marie
Wolf ist ein historischer Roman aus dem Schwarzwald, geschrieben von Marie Brunntaler. Ich habe schon ihren Roman Das einfache Leben gerne gelesen. Die Autorin lässt ihre Geschichten in der Landbevölkerung spielen.
Dieser Roman hat Schrötteln im Südschwarzwald im Jahre 1820 als Schauplatz. Der etwa 15jährige Gabriel wird halbwild aufgefunden.
Um ihn wogt ein Geheimnis.
Die Autorin lässt in dem Roman einige Themen anklingen. Da ist der Abt, mit seinem Drang zu Jungen. Es kommt zu eigenartigen Todesfällen, Eifersüchteleien und Grausamkeiten.
Dieser Heimatroman besticht durch die Beschreibung der Nöte, Wünsche, Liebe und Rache. Es ist eine fesselnde Geschichte, die mich gut unterhalten hat.
Rezensionen von yellowdog:
Im Krieg
Nachts ist unser Blut schwarz von Diop David
David Diops preisgekrönter Roman besitzt eine beeindruckende Sprache mit hoher Intensität, die auch aufgrund der gewählten Erzählform entsteht.
Der Autor thematisiert Ereignisse der französischen Armee aus dem ersten Weltkrieg, Frankreich setzt da Soldaten ein, die aus Senegal oder anderen kolonisierten Ländern stammen und die als Kanonenfutter verheizt wurde.
Der Icherzähler ist so ein Soldat aus Senegal, der nicht mal französisch spricht und von den Kriegserlebnisse, in erster Linie durch den Tod seines Freundes und Waffenbruder, den er hautnah miterleben musste. Das treibt ihn selbst dazu, mit Grausamkeit gegen den Feind vorzugehen. Er verliert sich selbst und sogar nach dem Kriegseinsatz kann er nicht wieder zu sich finden.
Das Buch besitzt wegen der Umsetzung eine erschütternde Härte, die Sprache hat aber sogar etwas poetisches und zeigt, was Literatur vermag!
Rezensionen von begine:
Gefühle in Bildern malen.
Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard
Frida Kahlo und die Farben des Lebens ist ein neues Buch interessanter starker Frauen vom Aufbauverlag. Geschrieben von Caroline Bernard, ein Pseudonym von Tania Schlie.
Hier stellt sie uns die mexikanische Malerin Frida Kahlo vor. Als sechsjährige erkrankte sie an der Kinderlähmung. 1925 wollte sie noch Ärztin werden, aber dann überlebt sie schwerverletzt einen Busunfall.
Lange musste sie im Gipsbett liegen, da bringt ihr Vater ihr Leinwand und Farben. Als 17jährige malt sie ihr erstes Selbsttragend.
Als sie wieder gesund ist befasst sie sich weiter mit dem Malen. Sie zeigt ihre Bilder dem Maler Diego Rivera, den sie später auch heiratet. Eine Weile lebt sie im Schatten ihres Mannes, aber dann zeigt sie was sie kann.
Sie beschreibt ihre Gefühle in ihren Bildern.
Die Autorin beschreibt die Lebensumstände und die Emotionen der Künstlerin liebevoll und real.
Dieser Roman hat mich gut unterhalten.











