Kunden em pfehlungen
Rezensionen von ekiam:
Jedes Kind braucht einen Pomps
Eine Tür für den Pomps von Judith Spörl
Eine Tür für den Pomps ist ein Kinderbuch, das schon auf den ersten Seiten zeigt, wie viel Liebe in ihm steckt. Die Idee einer Kinderbuchwerkstatt, in der Figuren, Schreiblinge und Farbklecksis zusammenleben, ist wunderbar kreativ und macht sofort neugierig.
Das absolute Highlight sind für mich die Illustrationen.
Sie sind unglaublich detailreich, humorvoll und mit viel Herz gestaltet. Dabei bleibt das Buch abwechslungsreich: Mal finden sich kleine Zeichnungen am Seitenrand oder um einzelne Wörter herum, dann wieder seitenfüllende Illustrationen oder kleine Comics, die direkt in die Geschichte eingebunden sind.
Gerade diese Comic-Elemente fand ich besonders gelungen. Der Wechsel zwischen Fließtext und Comics führt Kinder ganz spielerisch an ein Genre heran, das anders erzählt als klassische Bücher. Comics leben davon, Mimik, Gestik und Situationen selbst zu deuten. Eine Tür für den Pomps lässt junge Leserinnen und Leser mit dieser Aufgabe aber nicht allein. Durch den begleitenden Fließtext entsteht genügend Orientierung, sodass Kinder erste Erfahrungen mit dem Medium Comic sammeln können, ohne überfordert zu werden. Diesen Ansatz fand ich wirklich spannend.
Besonders ans Herz gewachsen ist mir Marie. Gerade zu Beginn tat sie mir leid, weil sie in ihrer eigenen Geschichte gefühlt nur eine kleine Nebenrolle spielt. Sowohl die Figuren als auch die Autorin scheinen sie zunächst kaum wahrzunehmen, wodurch sie fast ein Schattendasein führt. Umso schöner ist es zu erleben, wie Pomps sie nach und nach dazu ermutigt, mutiger zu werden und über sich selbst hinauszuwachsen.
Und Pomps? Den muss man einfach mögen. Er war mir von der ersten Seite an sympathisch. In anderen Genres würde man wahrscheinlich sagen, er ist eine absolute Green Flag – und das hier sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Er steht Marie loyal zur Seite, nimmt ihr aber nicht alles ab, sondern fordert sie immer wieder heraus, an sich zu glauben und sich weiterzuentwickeln. So einen Pomps sollte wirklich jedes Kind an seiner Seite haben.
Auch die Botschaft des Buches hat mir gut gefallen. Die Geschichte macht Lust darauf, selbst kreativ zu werden und eigene Geschichten zu erfinden. Leider hat sie für mich insbesondere im letzten Drittel etwas an Tempo verloren. Gerade als Marie beginnt, mutiger zu werden und ihre Geschichte für Pomps schreibt, also an einem der wichtigsten Punkte des Buches, zog sich die Handlung für meinen Geschmack etwas zu sehr. Das hat den ansonsten großartigen Eindruck leider ein wenig geschmälert.
Trotz dieses kleinen Kritikpunkts ist Eine Tür für den Pomps ein warmherziges, originelles Kinderbuch mit einer wunderbaren Botschaft, außergewöhnlichen Illustrationen und einer Hauptfigur, die man so schnell nicht wieder vergisst.
Rezensionen von Alais:
Berührend, bereichernd und wunderschön geschrieben
Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann
Christiane Hoffmann hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der von Schönheit und Klarheit geprägt ist und mich von der ersten Zeile an verzauberte. Auch mochte ich, dass sie beim Erzählen so nah am Menschen bleibt, dabei stets respekt- und liebevoll ist.
Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem sie sich behutsam ihrer verstorbenen Freundin annähert und auf ihre Erlebnisse und Lebensträume zurückblickt.
Beide einte eine Liebe und Faszination für die russische Kultur, die auch ihr Studium und ihren weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg prägten.
Ein gewisses Interesse für Politik und Zeitgeschehen ist daher bei dieser Lektüre sicherlich von Vorteil, aber ich würde auch Menschen, die sich ansonsten nicht für Politik interessieren, empfehlen, sich auf diese Lektüre einzulassen. Ich fand es zumindest sowohl sehr spannend, einen neuen Blick auf eine Zeit zu erhalten, die ich als Kind erlebt hatte und in der ich nicht alles mitbekommen hatte, als auch bereichernd, weitere Einblicke und Einsichten zum aktuelleren Zeitgeschehen zu bekommen, die die Autorin aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit und ihrer Zeit als stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung bieten kann. Von der hoffnungsreichen Zeit Gorbatschows mit ihrer Aufbruchstimmung über herausfordernde Jahre, während derer nur oberflächlich alles in Ordnung scheint, bis hin zum Schock über Putins Überfall auf die Ukraine, erscheinen die Ereignisse rund um Russland auch fast schon wie ein Spiegelbild für den Lebensweg der Freundin.
Durch das eindrucksvolle Porträt, das die Autorin von ihrer so klugen wie liebevollen und eigentlich doch so starken Freundin zeichnet, berührte mich diese Lektüre tief. Bei aller Traurigkeit finde ich es aber auch einfach schön, dass die Freundin und ihr Wirken in der Welt, darunter all das Gute, das sie ihrem Mann während seiner Krankheit zukommen ließ, durch dieses Buch eine Würdigung erfahren.
Rezensionen von Miro:
Die außergewöhnlichen Endicotts
Ein Riesenspaß für die ganze Familie von Jennifer E. Smith
Drei Jahre habe die Geschwister Endicott nicht miteinander geredet, als alle von Jude, der Jüngsten, eine Nachricht mit der Bitte um ein Treffen erhalten. Und natürlich machen sich alle drei auf den Weg. Denn eigentlich waren sie mal unzertrennlich und wenn sie gebraucht werden, sind sie auch heute noch zur Stelle.
Was die Geschwister damals getrennt hatte, erfahren wir aus Rückblenden. Der Aufbau des Buches ist ziemlich spannend gestaltet. Wir lesen Kapitel aus der Sicht der einzelnen Geschwister und immer wieder Rückblenden, die uns ihre spezielle Kindheit näher bringen.
Auch die Gegenwart ist interessant, denn alle vier stehen an einem Wendepunkt. Sie kämpfen mit unerfüllten Träumen, beruflichen Krisen und dem üblichen Beziehungskram. Durch das Wiedersehen werden sie mit lang vergrabenen Wahrheiten konfrontiert und müssen sich gezwungenermaßen ihren verdrängten Traumata stellen.
Und dann hat Jude noch ein paar ganz spezielle Wahrheiten für ihre Geschwister, die die neu entstandene Nähe auf eine harte Probe stellen. Doch es sind die außergewöhnlichen Endicotts, die schon viel mehr meistern mussten. Ihre Leben waren immer turbulent.
Jennifer E. Smith konnte mich mit diesem Familienroman richtig begeistern. Die Geschwister sind mir ans Herz gewachsen mit ihren Ecken und Kanten. Die Charaktere sind liebevoll, aber auch schonungslos gezeichnet und die Rollen, wie in Familien meistens, klar vergeben.
Besonders gelungen finde ich den Aufbau des Buches. Durch die Rückblenden setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen und aus den anfänglichen Verwirrung wird ein stimmiges Bild. Das weckt die Neugierde und baut Spannung auf. So war es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Stil ist zugänglich, manchmal humorvoll und manchmal sehr einfühlsam. Für mich war das Buch ein echtes Highlight!
Rezensionen von Philiene :
Schicksal
Und der Wind steht still von Astrid Lehmann
Und der Wind steht still erzählt die Geschichte von Else, einer jungen Frau die während des zweiten Weltkrieges im Schwarzwald lebt. Ihre Gesc5könnte wohl die von vielen Frauen sein, die damals lebten. Sie heiratet einen Mann den sie kaum kennt und der gleich nach der Hochzeit zurück in den Krieg zieht.
Sie muss mit seiner Schwester klar kommen, verkraften das er nach dem Krieg vermisst wird und mit den Besatzern die nach dem Krieg in das Dorf kommen. Sie scheint endlich ihr Glück zu finden, ausgerechnet mit einem französischen Soldaten, doch ist das von Dauer?
In einem zweiten Erzählstrang lernen wir Alice kennen die ihren Lebrnsabend in Frankreich verbringt und sich auf die Suche nach den Spuren ihrer Vergangenheit macht.
Mich hat vor allen Elses Geschichte tief bewegt, sie war eine Frau die sich eigentlich nur nach einem ruhigen und sicheren Leben gesehnt hat und dafür wohl in der falschen Zeit gelebt hat. Mit ruhigen Worten erzählt die Autorin eine emotionale Geschichte die mich komplett in die damalige Zeit versetzt hat.
Dazwischen dann Alice Spurensuche die in der heutigen Zeit spielt aber nicht weniger interessant war.
Eine sehr emotionale Zeitreise.
Rezensionen von PMelittaM:
Gelungener Abschlussband
The Boys - Gnadenlos-Edition, Band 6 von Garth Ennis
Es ist soweit, die letzte Schlacht gegen die Supies steht bevor, und Butcher kann sich hoffentlich endlich an Homelander rächen. Doch auch danach ist die Sache für Billy Butcher noch nicht beendet.
Der letzte Band geht noch einmal aufs Ganze und bringt auch ein paar Überraschungen mit sich. Mich hat am meisten überrascht, dass der Band zwei Teile hat und es nach dem Kampf gegen die Supermenschen noch nicht vorbei ist.
Doch auch das passt zur Geschichte, und auch, wenn ich mit dem, was dann noch geschieht nicht wirklich glücklich bin, ist es ein gelungener Abschluss dieser nicht alltäglichen und, ich kann es gar nicht oft genug betonen, nur für Erwachsene gedachten Geschichte.
Der letzte Band rundet die Geschichte gut ab, man sollte die Reihe aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen!
Rezensionen von Philiene :
Dieses Buch regt zum Nachdenken an
Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl
Ferne Heimat Altmontal basiert auf der Lebensgeschichte der Großmutter des Autors und seiner eigenen Reise in die Ukraine in der Zeit des heutigen Krieges.
Seine Großmutter wurde im Altmontal geboren, als Tochter von deutschen Einwanderern. Der Ort liegt in der heutigen Ukraine. Anhand ihrer Geschichte wird die Geschichte eines Landes erzählt in dem man eigentlich nie wirklich frei leben konnte.
Immer wieder müssen die Menschen unter anderen Besatzern leiden. Sie leben in der Kornkammer Europas und doch oder gerade deswegen verhungern sie in Massen zur Zeiten der Sowjetunion.
Der Autor schafft es die Geschichte eines Landes bishin zu den heutigen Konflikten wieder zu geben. Er erzählt von den Menschen die dort leben, von den Schwierigkeiten die sie haben und gleichzeitig vom Leben seiner Großmutter die früh lernen musste was es heißt zu hungern.
Ein wirklich gut geschriebenes und sehr interessantes Buch über ein Lsnd über das immer noch viel zu wenig geschrieben wird. Ja sicher wir alle wissen von dem Krieg der dort heute herrscht, aber die Geschichte dieses Lsndes ist viel mehr und von so viel Leid bestimmt das es einfach erzählt werden muss.
Dieses Buch hat mich lange nachdenklich zurück gelassen.
Rezensionen von Annabell95:
Blindes Vertrauen
Wer blind vertraut von Tessa Duncan
Lily Brown gerät in ihrem neuen therapeutischen Fall in einen Strudel aus emotionaler Belastung und realer Gefahr. Eine Patientin ringt mit der quälenden Frage, was mit ihrer seit Jahren verschwundenen Tochter geschehen ist. Gleichzeitig kämpft Lily darum, einen skrupellosen Heiratsschwindler zu stoppen, der eine andere Klientin finanziell ausgenommen hat und möglicherweise zu weit mehr fähig ist als Betrug.
Zwei düstere Fälle, die Lily an ihre Grenzen bringen.
"Wer blind vertraut" ist der dritte Band der Canterbury-Serie mit der Psychotherapeutin Lily Brown. Der Fall selbst ist in sich abgeschlossen und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Jedoch empfiehlt es sich für die Charakterentwicklung der Protagonisten auch die Vorgänger der Reihe zu kennen.
Der flüssige und bildhafte Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich sofort in den Bann gezogen worden sind. Da mir die Vorgänger bereits bekannt sind, konnte ich auch sehr schnell wieder eine Bindung zu den beiden Hauptprotagonisten Lily und Dan aufbauen. Ihre persönliche Geschichte ist präsent, aber nie überladen, sodass der Fall selbst weiterhin im Vordergrund steht. Die Geschichte und die Beziehung zueinander wurde sehr schön weiterentwickelt. Das macht die beiden so emotional greifbar und ihre Geschichte macht die komplette Buchreihe aus.
Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven (Lily, Dan, Mary-Ann, Caroline und einer geheimnisvollen unbekannten Person) erzählt. Die Perspektive der unbekannten Person ist sehr rätselhaft und man fragt sich wer genau dahintersteckt und rätselt beim Lesen mit. Diese Struktur mit den wechselnden Perspektiven sorgt für Dynamik, Abwechslung, aber auch für psychologische Spannung.
Der Roman arbeitet mit drei Handlungssträngen, die zunächst völlig unabhängig wirken. Genau das erzeugt den Reiz. Man fragt sich ununterbrochen, wie diese Fälle zusammenhängen könnten, und fiebert mit jeder neuen Szene mit. Die Auflösung ist am Ende schlüssig und logisch. Alle losen Enden und offenen Fragen werden aufgeklärt.
Die Thematik in diesem Roman rund um das Messie‑Syndrom ist sensibel und realitätsnah eingebettet. Sie verleiht dem Thriller zusätzliche Tiefe und zeigt, wie psychologische Faktoren Ermittlungen beeinflussen können.
Mein Fazit:
Ein sehr schöner Spannungsroman mit einer psychologischen Spannung, der aber auch ohne großartige Gänsehautmomente auskommt. Die Protagonisten sind sehr lebendig und authentisch gezeichnet, was den ganzen Roman greifbarer macht. Ich hoffe auf eine Fortsetzung und gebe diesem Roman eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Annaja:
Mutter-Tochter Beziehung
Luft nach unten von Tamara Stajner
Die Protagonistin Iva fährt zur Beerdigung ihrer Bezugsperson Marija, nach Ohrid in Nordmazedonien, wo sie selbst aufgewachsen ist und ihre Eltern leben. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Heimat, der Familie, die dort lebt und dem jetzigen Leben in Wien als Geigerin, verheiratet mit Felix, einem Schauspieler.
Beide versuchen seit einiger Zeit, ein Kind zu bekommen, was nicht gleich zu klappen scheint. Iva vergleicht sich unentwegt mit ihrer Mutter, verachtet diese, erkennt in ihr aber auch den gleichen, impulsiven, zerstörerischen Charakter. Die Konflikte zwischen Mutter und Tochter, die ungelöst bleiben, Hass und Liebe, intensiv und so nah beieinander.
Iva liebt ihren Mann Felix, ist jedoch gleichzeitig auch die Geliebte eines verheirateten Mannes, sie kann nichts loslassen.
Als sie ein kleines Mädchen, die Enkelin einer Bekannten aus Ohridsee bei sich in Wien aufnimmt, öffnet sich ihr Herz.
Der Roman ist so facettenreich und der Schreibstil dieser Autorin liest sich angenehm, leicht und verständlich, man kann die Gefühle und diese Zerrissenheit der Hauptfiguren sehr gut spüren.
Rezensionen von Claudia R.:
Nordseeroman
Verliebt in Rosa von Filz Sylvia; Konopatzki Sigrid
Klappentext / Inhalt:
Wo die Wellen neue Wege weisen
Mit ihrem Akkordeon wagt Rosa einen Neuanfang bei den Deichperlen, einem Chor für Shantys und Seemannslieder. Fünf neue Freundinnen, so unterschiedlich wie Ebbe und Flut, nehmen sie herzlich auf und schenken ihr das Gefühl, angekommen zu sein.
Ein Küstenherz zum Verlieben
Aber nicht nur die Musik bringt Rosas Herz zum Schwingen. In der alten Hafenkneipe Möwenposten begegnet sie Sören , einem Bundespolizisten mit Küstenherz – und verliebt sich in ihn.
Wenn Vertrauen wie ein zarter Wind ist
Doch schon bald steht sie vor der Frage, ob sie Sören wirklich vertrauen kann.
Ein Roman voller Nordseeflair, Gemeinschaft, Musik und großer Gefühle – frisch wie eine Meeresbrise und warm wie ein Lied, das man im Herzen behält.
Cover:
Der Blick vom Strand auf das Meer vermittelt Urlaubsfeeling und das Feeling nach Freiheit. Das Cover ist sehr schön gezeichnet und vermittelt eine tolle positive Atmosphäre. Eine Frau mit Akkordeon am Strand, sowie die Möwen und die Musik, die in der Luft liegt, vermitteln Meeresklänge und machen neugierig auf das Buch. Optisch und auch farblich ist das Ganze sehr schön und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Eine steife Meeresbrise und allerhand Emotionen spielen hier in dieser Nordseeromanze mit. Rosa wagt einen Neuanfang und nicht nur beim Frauenchor wird sie herzlich aufgenommen, auch in der Hafenkneipe fängt hier Herz an schneller zu schlagen, als sie auf Sören trifft, aber kann sie dem Polizisten wirklich vertrauen?
Ein Nordseeroman mit Küstenflair, Freundschaft, Musik und Liebe.
Inhaltlich möchte ich hier aber nicht zu viel vorweg nehmen und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück. Schaut am Besten selbst hinein und lasst euch an die Nordseeküste entführen. Ambiente und Stimmung werden sehr gut und authentisch herüber gebracht.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Geschehnisse hinein. Emotionen und Gefühle sind sehr gut und nah spürbar. Rosa war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und die kleinen Noten ziehen sich thematisch durch. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung ist gut gewählt. Toll fand ich auch den wunderschönen Farbschnitt, welcher auch passend zur Gesamtthematik umgesetzt ist.
Die Geschichte ist emotionsreich und kurzweilig erzählt und man findet sich schnell in Situationen und auch die Atmosphäre hinein. Man kann das Meer fast riechen und hat das Gefühl an der Nordseeküste dabei zu sein.
Fazit:
Ein Nordseeroman mit Küstenflair, Freundschaft, Musik und Liebe.
Rezensionen von Claudia R.:
besondere Gabe
Die Schule der außergewöhnlichen Feen (Bd. 1) von CJ Piper; Farnanda Vergissmein
Klappentext / Inhalt:
Es gibt nicht nur gute Feen …
Magisches Internatsabenteuer ab 10 Jahren
Außergewöhnliche Feen und magische Wesen
Über den Wert von Freundschaft und dem Mut, zu sich selbst zu stehen
Spannend, emotional und voller Fantasie
Elvas Gabe ist faszinierend und beängstigend zugleich: Sie kann sehen, wie Menschen sterben werden.
Das macht sie in der Menschenwelt zur Außenseiterin, doch als sie an der Schule für außergewöhnliche Feen aufgenommen wird, scheint sie endlich ihren Platz gefunden zu haben!
Hier trifft Elva auf Mitschüler und Mitschülerinnen, die alle halb Mensch und halb … etwas anderes sind. Doch hinter den Mauern der Schule schwelt ein alter Konflikt und als einer ihrer neuen Freunde spurlos verschwindet, muss Elva eine Entscheidung treffen. Kann sie sich ihrer größten Angst stellen: ihrer eigenen Magie? Kann sie einen Freund retten, dessen Schicksal sie selbst vorhergesehen hat?
Ein packendes Fantasyabenteuer über Freundschaft, Mut und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt – perfekt nicht nur für Fantasy-Fans ab 10 Jahren.
Cover:
Das Cover wirkt magisch und geheimnisvoll zugleich und man erwartet bereits hier ein spannendes Abenteuer. Durch die recht dunklen Farben des Hintergrundes bekommt das Ganze eine leicht düstere Note. Das Mädchen im Vordergrund ist etwas hervorgehoben und dieses umgibt eine magische violette Spur. Das Ganze ist farblich und optisch sehr schön und passend umgesetzt. Der Titel ist in glänzenden violetten Lettern hervorgehoben und die glänzende Schrift gibt dem Gesamten etwas besonderes. Die Umsetzung finde ich sehr schön.
Meinung:
Magisches Fantasyabenteuer voller Emotionen und offener Fragen. Der Einstieg ist gut gelungen und man findet sich schnell in die Geschichte hinein. Elva tut einen anfangs etwas leid und durch ihre besondere Gabe hat sie es nicht leicht in ihrer Welt. Denn ihre Gabe ist faszinierend und beängstigend zugleich. Mehr und mehr findet man sich in das Ganze hinein und die Geschichte wird von Kapitel zu Kapitel spannender. Leider haben sich hier auch ab und an einige Grammatik- und Rechtschreibfehler eingeschlichen, was es leider mehr und mehr schwieriger machte. Die Geschichte in sich ist sc hin erzählt, nur am Ende leider etwas verwirrend und es bleiben dann doch etwas zu viele Fragen offen. Die Neugier auf mehr, wurde aber dennoch geweckt.
Inhaltlich möchte ich hier auch nicht mehr verraten, wer Fantasy mag, wird hier auf jeden Fall sehr schöne Ansätze und eine tolle und kurzweilige Geschichte finden, die mich um großen und ganzen abgeholt hat und auch durchaus begeistern konnte, aber leider nicht zu 100% überzeugt hat.
Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar und die Überschriften passend gewählt, ohne zu viel zu verraten. Die kleinen Illustrationen an den Anfängen sind sehr schön gewählt und auch die schwarz-weiß Bilder im gesamten Buch runden es sehr schön ab und werten es im Gesamten auf. Die Illustrationen geben das Gelesene sehr gut wieder und setzen es sehr schön um. Die kleinen Illustrationen sind kreativ und fantasievoll umgesetzt. Die Zeichnungen sind sehr schön ausgewählt.
Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt, auch die Entwicklung der Charaktere ist gut durchdacht. Neben dem magischen Abenteuer stecken hier auch Werte, wie Mut, Freundschaft, Überwinden von Ängsten und Zusammenhalt drin und werden sehr gut vermittelt.
Eine tolle Fantasygeschichte und ein spannendes Abenteuer wartet hier auf Mädchen und Jungen ab ca. 10 Jahren.
Fazit:
Magisches Fantasyabenteuer voller Emotionen und offener Fragen.











