Kunden em pfehlungen
Rezensionen von spozal89:
sehr einfühlsam
Einfach Frida! Hurra, mein letztes Kindergartenjahr! von Eliane Retz
Für Kinder im Vorschulalter meiner Meinung nach genau das richtige Buch um mit dem Thema Kindergarten-Schulwechsel umzugehen. Ich finde den Schreibstil sehr einfühlsam und auch sehr realitätsnah. Das Vorlesen macht Spaß, weil sich die Kinder hier auf jeden Fall sehr gut mit Frida identifizieren können! Es werden viele Alltagssituationen rund um den großen Wechsel behandelt und darauf eingegangen.
Jedes Kind hat da seine eigenen kleinen und großen Problemchen damit, aber es ist immer ein Abenteuer.
Die Geschichte wird durch tolle Illustrationen ergänzt, weshalb es sich meiner Meinung auch gut als Vorlesebuch im Kindergarten eignen würde. Es behandelt nämlich nicht nur die Vorfreude und die besonderen Ereignisse des letzten Kindergartenjahres, sondern auch die Zweifel und Ängste, was dieser große Schritt mit sich bringt. Daher gibt es eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Petra:
Wettlauf mit der Zeit
Red Star Rebels von Amie Kaufman
Hunter und Cleo sind die beiden Einzigen die auf einer Marsstation zufällig zurück geblieben sind. Sie eine illegale Einwanderin, er der Spross der Gründerfamilie. Die Evakuation war nicht auf Grund eines Unfalls sondern von Terroristen herbei geführt. Nun haben die beiden ca. 8 Stunden Zeit die Situation zu retten.
Die Science Fiction Geschichte ist spannend und erinnert an Raumschiff Enterprise und ähnliches. Das Tempo ist genauso rasant wie man es aus Filmen kennt, wenn man schon mit Lichtgeschwindigkeit reist ( obwohl hier an einer Stelle von 25 km/h die Rede ist ) dann muss man sein Lesetempo anpassen. Abwechselnd denken und handeln Cleo und Hunter, bei beiden scheint es Liebe auf dem ersten Blick zu sein, trotz der großen Unterschiede in der Herkunft.
Die Geschichte ist von allem etwas. Science Fiktion, Liebesgeschichte, Abenteuer, Thriller. Jedoch in jedem Bereich eher zahm sodass sich alle Fans der einzelnen Themen entweder nicht ganz abgeholt oder neugierig gemacht auf andere Genres fühlen.
Der Schreibstil hat Witz und ist locker, flockig vom Hocker. Meiner Meinung nach eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch.
Rezensionen von Shilo:
Zwischen Krieg, Angst und Hoffnung
Stunden des Umbruchs von Elisa Rimpach
Nach vielen gemeinsamen Jahren mit der Familie Hartmann fällt der Abschied nicht leicht. Die Figuren sind längst vertraut geworden, deshalb fühlt sich dieser letzte Band noch einmal besonders an.
Die letzten Kriegsmonate stellen die Familie vor schwere Entscheidungen. Paul versucht den Weg nach Hause zu finden und muss sich gleichzeitig mit dem auseinandersetzen, was der Krieg aus ihm gemacht hat.
Erika lebt mit der Angst, entdeckt zu werden. Während sie heimlich Informationen an den Widerstand weitergibt, bringt ihre Liebe zu einem französischen Kriegsgefangenen sie immer wieder in schwierige Situationen. Als dann auch noch die Familienfabrik zerstört wird, scheint kaum noch Hoffnung zu bleiben.
Pauls Entwicklung gehört zu den stärksten Teilen der Geschichte. Seine Gedanken und Entscheidungen verändern sich Schritt für Schritt und genau das wirkt überzeugend.
Auch Erika steht immer wieder vor Entscheidungen, die nicht leicht sind. Sie lebt mit der Angst, entdeckt zu werden, und versucht trotzdem, ihren eigenen Weg zu gehen. Dadurch lassen sich ihre Entscheidungen gut nachvollziehen.
Auch in schweren Zeiten verlieren die Figuren den Blick nach vorn nicht ganz. Das macht die Geschichte abwechslungsreich und sorgt dafür, dass die Hoffnung nie völlig verloren geht. Viele Situationen wirken nachvollziehbar und passen gut zu den Menschen, um die es hier geht.
Die Geschichte spielt in den letzten Monaten des Krieges. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen mit ihren Sorgen, ihren Verlusten und der Frage, wie es für sie weitergehen kann. Genau das macht das Buch für mich so lesenswert.
Für die Familie Hartmann endet der gemeinsame Weg auf eine passende Weise. Nicht jede Wunde kann heilen, doch viele offene Fragen finden ihren Abschluss. Ein gelungener Abschluss, der die Geschichte der Familie Hartmann passend zu Ende bringt.
5 Sterne.
Rezensionen von lu_rkz:
Zum Verlieben schön
Les Bouttiers - Wir sind alles von Antonia Wesseling
„Les Bouttiers – Wir sind alles“ von Antonia Wesseling hat mich von der ersten Seite an gepackt, wie auch schon der erste Band. Die Geschichte verbindet große Gefühle, spannende Geheimnisse und eine richtig besondere Atmosphäre, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Die Figuren wirken lebendig und authentisch, mit all ihren Ecken und Kanten, wodurch man schnell mit ihnen mitfühlt.
Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehungen nach und nach entwickeln, ohne überstürzt zu wirken. Auch der Schreibstil liest sich super flüssig und macht es leicht, komplett in die Geschichte einzutauchen. Aber dafür ist Antonia Wesseling ja bekannt. Wer emotionale New-Adult-Romane mit Spannung, einer tollen Kulisse und sympathischen Charakteren mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Für mich war es ein echtes Highlight, das Lust auf mehr macht.
Rezensionen von lu_rkz:
Spielerisch soziales Lernen
tiptoi® Abenteuer Großwerden - Smilla lernt ein gutes Miteinander von Sandra Grimm
„tiptoi Abenteuer Großwerden – Smilla lernt ein gutes Miteinander“ von Sandra Grimm vermittelt Kindern auf einfühlsame und altersgerechte Weise, wie wichtig Rücksicht, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Respekt im Alltag sind. Smilla erlebt typische Situationen aus dem Kinderleben, in denen es ums Teilen, Entschuldigen, Zuhören oder auch darum geht, die eigenen Gefühle auszudrücken.
Dadurch fällt es kleinen Zuhörerinnen und Zuhörern leicht, sich mit der Geschichte zu identifizieren. Besonders gelungen sind die farbenfrohen, liebevoll gestalteten Illustrationen, die viele Details enthalten und die Szenen lebendig wirken lassen. In Verbindung mit den interaktiven tiptoi-Funktionen entstehen abwechslungsreiche Hörerlebnisse, die das Thema zusätzlich vertiefen. Das Buch verbindet Unterhaltung mit wichtigen sozialen Werten und eignet sich hervorragend, um mit Kindern über ein respektvolles Miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei unserem Sohn kommt dieses Buch sehr sehr gut an und er liebt es dieses Buch anzuschauen. Wir hoffen, dass das Thema des Buches auch so bei ihm bald Früchte trägt.
Rezensionen von Sternzauber:
Ein intensiver Blick in die Zerrissenheit einer jungen Frau in der DDR
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg
Ich mag das Cover von „Falls jemand fragt, wer wir waren“ von Eva Kranenburg wirklich gerne, denn die beiden Farben des Titels und der Linie symbolisieren die Zerrissenheit der Hauptperson für mich sehr anschaulich und auch das Bild der jungen Frau passt sehr gut zum Inhalt.
Die Geschichte erzählt von der jungen Tilla, deren Freundin Rena eines Tages plötzlich verschwindet.
Sofort macht sie sich auf die Suche nach ihr, muss jedoch schnell feststellen, dass nichts von dem, was sie über ihre Freundin zu wissen glaubte, stimmt. Dies verunsichert Tilla stark und zunehmend kommen auch all die anderen Fragen und Unstimmigkeiten in ihrem Leben, sowie in der sie umgebenden DDR zu Tage. Der Volksaufstand des 17. Juni führt letztlich zum großen Knall und Tilla muss sich entscheiden, wie sie fühlen, leben und denken will, woran sie glaubt und wie weit sie bereit ist zu gehen, um sich der Wahrheit zu nähern…
Mich hat dieses Buch sehr überrascht und in seiner Intensität richtig begeistert, Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Historie der DDR nicht besonders gut auskenne, mich hat diese Geschichte jedoch sehr gereizt, da ich die Handlung an Hand des Klappentextes interessant fand – und ich bin absolut nicht enttäuscht worden! Eva Kranenburg erzählt eine sehr intensive, dichte und fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die voller Überzeugung den sozialistischen Gedanken lebt und für ihre Regierung einsteht, bis immer mehr Ungereimtheiten und offensichtliche Fehler zu Unsicherheit und Glaubensverlust führen. Für mein Empfinden ist es der Autorin besonders gut gelungen, diesen inneren Zwiespalt, das Hin und Her, das Hoffen und Zweifeln und die zermürbende Unsicherheit in Worte zu fassen, so dass ich intensiv mitfühlen und mit durch die Geschichte gehen konnte. Das hat mich sehr begeistert!
Doch dies ist nicht das einzige Thema, das einen Platz in diesem Roman gefunden hat. Freundschaft und verschiedene Formen der Liebe spielen ebenso eine wesentliche Rolle, wie die alltäglichen Erlebnisse im Schul- und Arbeitsleben damals, sowie die Auswirkungen der Naziherrschaft auf die Männer dieser Generation, psychische und physische Gewalt, aber auch Zukunftshoffnungen, Zusammenhalt und viele andere. Die Geschichte bildet ein sehr lebendiges Bild eines Lebens damals ab und auch, wenn ich das inhaltlich leider nicht wirklich beurteilen kann, so wirkt das Geschehen auf mich sehr authentisch und echt. Sehr gut gefallen hat mir in dieser Hinsicht auch, dass Eva Kranenburg am Ende den historischen Kontext deutlich macht und ich als Leserin somit genau erfahren durfte, welche Inhalte der Geschichte fiktiv und welche historisch belegt sind. Das rundet die Lektüre für mich perfekt ab.
Der Text an sich ist zudem sehr angenehm und flüssig lesbar und es gefällt mir gut, dass den verschiedenen Teilen passende Zitate voran gestellt werden. Auch der Aufbau der Geschichte ist meiner Meinung nach hervorragend gelungen, denn es bleibt immer spannend und interessant, es gibt mehrere unerwartete Wendungen und es hat mir große Freude bereitet Tilla in ihrer Entwicklung begleiten zu dürfen.
Mich hat dieses Buch im besten Sinne überrumpelt und beeindruckt, zum Nachdenken gebracht und intensiv in mir nachgewirkt. Ich fand es fesselnd, sehr interessant und ich durfte mitfühlen, weshalb ich es sehr gerne all jenen LeserInnen empfehlen möchte, die sich auf eine Geschichte im historischen Umfeld und Kontext einlassen und die intensiv eintauchen möchten – viel Freude beim Lesen!
Rezensionen von ingri:
Sommerbackbuch in moderner, lockerer Umsetzung
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
Sunny Baking Time ist nun schon das zweite Backbuch von Theresa Haubs und ergänzt es perfekt.
Denn was hat man im Sommer frisch zur Verfügung – teilweise auch in sehr großen Mengen, so dass man es unbedingt verwenden möchte und wenn möglich nicht immer in der gleichen Variante: Genau Früchte.
Der erste Teil des Buches widmet sich verschiedenen Kuchen bzw. allgemein Gebackenem mit verschiedenen Obstsorten: Erdbeeren, Aprikosen, Himbeeren, Rhabarber – also Obst das Saisonware. Aber auch Rezepte zu Bananen findet man.
Der zweite Teil liefert dann Desserts, über die man sich sicher in der warmen Sommerzeit besonders freut. Teilweise mit saisonalem Obst, teilweise aber auch einfach passend auf Grund der Esstemperatur -Eis und Konsorten dürfen hier einfach nicht fehlen.
Umrundet wird der Rezeptteil durch eine lockere Einleitung und Back Basics, so dass auch Neulinge gut mit diesem Buch arbeiten können. Die Hinweise wie man Rezepte vegan oder glutenfrei abwandeln kann, sind auch für erfahrene Bäcker interessant.
Ein schönes, modernes Kochbuch, das definitiv Ideen für saisonale Sommerrezepte liefert.
Rezensionen von ingri:
Society Journalistin ermittelt - Skandale und Wiener Schmäh
Pardon, aber da schwimmt eine Leiche in der Schokolade von Angelika Hager
Wien, der Morgen nach dem Opernball und alles ist in Aufruhr, gab es doch eine Bienenaktion von Anarchisten, die die Opernballbesucher treffen soll. Polly Adler, ehemalige Society Journalistin, die gerade ihre Anstellung bei einem Magazin verloren hat, ist natürlich mitten im Geschehen. Die Leiche des Stargasts der Interimsbundeskanzlerin wird im Schokobottich des berühmten Hotel Kranzlers gefunden wird und auch hier ist Polly Adler mittendrin in den Ereignissen.
Zu allem Überfluss kennt sie auch noch den ermittelnden Kommissar. Rasch deckt sie so manches Geheimnis der High Society auf.
Die Kunstfigur Polly Adler wurde in den 90ern von der Autorin Angelika Hager erfunden und ist neben der Kolumne in einer österreichischen Zeitung auch durch Bücher, hier das mittlerweile zehnte, bekannt. Doch dies ist der erste Fall in dem Polly Alder in einen Kriminalfall hineinstolpert.
Man darf sich den typischen Schreibstil erwarten. Eine große Portion Wiener Schmäh, Wortwitz, messerscharfe Beobachtungen und ein rasanter Schreibstil. Man folgt der Autorin durch verschiedene Wiener Bezirke und Milieus die gekonnt beschrieben und persifliert werden. Auch diverse Personen der österreichischen High Society und der österreichischen Politik, teilweise verschmolzen, findet man in den Figuren rasch wieder. Für Kenner Österreichs natürlich besonders unterhaltsam, doch auch andere finden sich leicht zurecht – nicht zuletzt auf Grund der Fußnoten für typisch österreichische Begriffe.
Besonders gelungen fand ich den kapitelweisen Wechsel der Erzählperspektive, wodurch die Gedankenwelt der Beteiligten so viel besser transportiert wird. Ein kleiner Nachteil ergibt sich dadurch am Anfang, da man quasi in die Geschichte stolpert, ohne genau zu wissen was wann chronologisch passiert ist. Man landet mitten im Gewusel des Morgens nach dem Opernball und wird temporeich mit einer Schar von Gestalten und Namen konfrontiert, die man sich eben erst ordnen muss.
Polly Adler funktioniert definitiv auch als Krimikomödie. Unterhaltung durch den Witz und die parallelen zur Realität ist gegeben und man schüttelt so manchmal ungläubig den Kopf.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Von all den leeren Stellen
Frieda von Geraldine Oetken
Im Falle des Buches der jungen, 1990 geborenen, Autorin Geraldine Oetken lohnt es sich, genau hinzuschauen, wie dieses Buch auf der Vorderseite angekündigt ist: "Frieda - Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante", mit Betonung auf dem Wort "Suche". Genau darum geht es in diesem Buch nämlich: um eine Suche.
Nicht unbedingt um ein Finden. Und schon gar nicht um eine ausführlich erzählte Lebensgeschichte.
Wir begleiten die Autorin dabei, wie sie sich auf die mühsame und oft ergebnislose Suche nach näheren Informationen über das Leben und den Tod ihrer 1941 in einer Psychiatrie unter mysteriösen Umständen verstorbenen Urgroßtante Frieda macht. Geschichtlich Interessierten ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass in dieser Zeit auch viele psychisch Erkrankte, Behinderte oder sonstwie von dem Regime als "unnütze Esser" eingestufte Menschen sterben gelassen bis aktiv ermordet wurden. Darüber gibt es auch schon einige andere Bücher, die solche Schicksale aufarbeiten, oft mit wesentlich mehr Informationen zur Biografie der Ermordeten, als es in diesem Buch der Fall ist.
Über Frieda erfahren wir tatsächlich nur sehr wenig, genauso wie die Autorin selbst. Viele ihrer Aktenanfragen und Recherchen führen zu keinen Ergebnissen, und das, was sie an einzelnen Informationen erhält, ist sehr spärlich. In der Familie selbst herrscht über vieles großes Schweigen, insbesondere, da es sich um eine Generationen zurück reichende, vermögende Unternehmerfamilie handelt, wovon die Autorin auch bis heute materiell profitiert und was sie auch kritisch reflektiert.
In der Familie wird so getan, als wäre zwischen 1933 und 1945 in Bezug auf die Familiengeschichte und das Unternehmen einfach nichts passiert, und auch hier versucht die junge Frau nachzuforschen und genauer hinzusehen. Für diesen Mut hat sie auf jeden Fall meinen großen Respekt, denn das ist sicher nicht leicht in so einer Familie, und es braucht auch innere Stärke, sich da öffentlich so zu exponieren.
Wer dieses Buch lesen möchte, dem rate ich, nicht mit falschen Erwartungen heranzugehen. Es zeigt authentisch auf, wie schwierig es sein kann, die eigene Familiengeschichte aufzuarbeiten und an nähere Informationen zu gelangen. Dramaturgisch ist es dadurch aber auch leider nicht sehr spannend: über weite Strecken recherchiert die Autorin und findet wenig bis nichts, dabei begleiten wir sie, wie sie in ihrem Kopf Vermutungen über die unbekannte Urgroßtante und die damalige Zeit anstellt, versucht, eine innere Verbindung zu ihr aufzubauen, ihr eigenes Entsetzen über die schrecklichen Zeiten damals äußert und mittendrin Details aus ihrem Beruf oder ihrem Leben erzählt.
Dazu finden sich einige allgemeine Informationen über die NS-Zeit und die damaligen Unrechtspraktiken, die aber vermutlich den meisten Menschen, die sich mit diesem Thema schon ein bisschen befasst haben, schon bekannt sind. Es ist eben nicht das erste Buch über diese Zeit, sondern eines, das sich in eine lange Reihe von Werken einreiht, und in dieser Hinsicht hat es für mich wenig Neues geboten. Wer sich wirklich detailliert informieren möchte, findet außerdem viele historisch wesentlich fundiertere Werke mit weniger Mutmaßungen und mehr tatsächlichen historischen Belegen.
Dieses hier ist eher eine persönliche Annäherung, die mich aber nicht wirklich packen konnte. Ich habe also das Leseerlebnis eher mühsam und über weite Strecken langatmig und eher uninteressant gefunden. Hängen geblieben ist bei mir hauptsächlich, wie mühsam Ahnenforschung sein kann, wie wenige erhaltene Akten es gibt, wie schwer zugänglich diese sind und wie viel davon wohl in den letzten Kriegsmonaten bewusst vernichtet wurde, um Verbrechen zu verschleiern und Spuren zu verwischen. In dieser Hinsicht ist das Buch also durchaus lehrreich und interessant. Wer aber eine tatsächliche Biografie einer ermordeten Person aus der damaligen Zeit sucht, die sich auch noch spannend lesen soll, der greife eher zu anderen Büchern zu dem Thema.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir sehr gut gefallen
All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer
Zum Inhalt:
Juna und Martha sind Geschwister und außer dass sie sich ein Zimmer teilen, haben sie nicht viel gemeinsam. Die siebzehnjährige Juna ist künstlerisch begabt, allerdings mit einer Krankheit gestraft, die sich schnell verschlechtern wird. Die dreizehnjährige Martha kämpft darum überhaupt gesehen zu werden.
Doch als Junas Krankheit sich verschlechtert, bemerken die beiden, dass sie zusammenhalten müssen.
Meine Meinung:
Zunächst sieht bei dem Buch ja alles danach aus, dass es sich um die normalen Kämpfe zwischen Geschwistern handelt, aber sehr schnell wird klar, dass es hier um viel mehr geht. Auch die verstorbene Mutter spielt eine große Rolle, Ich fand es sehr berührend, wie die Geschwister erst eher gegen einander arbeiten, dann aber irgendwann eben sehr eng werden und Martha sogar einen Trip organisiert um Junas größten Wunsch zu erfüllen. Zudem fand ich es auch sehr interessant über Junas Erkrankung mehr zu erfahren, die wie viele Erkrankungen wenig bekannt sind. Ein Buch, das berührt und zu Herzen geht.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen











