Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Fünf beeindruckende Kurzgeschichten
Der Fluss der Zeit von Pascal Mercier
Pascal Mercier taucht in den fünf bisher unveröffentlichten, aus seinem Nachlass stammenden Kurzgeschichten, die in diesem Band vertreten sind, tief in die Psyche von Menschen ein. Die Gedanken und Handlungen der Protagonist:innen konnte ich durchgehend nachvollziehen.
Vier der Geschichten werden von einem Ich-Erzähler erzählt, wobei manchmal auch die Gedanken und Emotionen eines anderen Charakters miteinbezogen werden, so dass man das Geschehen aus beiden Blickwinkeln erfährt.
So zum Beispiel in „Die Übergabe“, hier trifft man auf einen alten Mann, der sein Haus, das 99 Jahre im Besitz seiner Familie war, an die neuen Besitzer übergibt, bevor er sein neues Leben in einem Seniorenheim beginnt. Man kann sich vorstellen, wie schwer das für ihn ist. Der Ich-Erzähler ist dabei der neue Besitzer: In „Die Wohnung“ geht es um ein wertvolles Geschenk, das sowohl den Schenkenden als auch den Beschenkten letztlich belastet.
Wie im Grunde alle anderen Geschichten ist „Der Befund“ sehr eindringlich, es ist außerdem die einzige Geschichte, die in der dritten Person erzählt wird. Jan Winter muss einige Tage auf das Ergebnis einer Gewebeprobenuntersuchung, die vielleicht eine tödliche Krankheit aufdeckt, warten. Als Leser:in begleitet man ihn durch diese Zeit. Sehr gut hat mir auch „Noch einmal die Mansarde“ gefallen, wo ein älterer Mann einen Kongress schwänzt, um noch einmal den Ort zu besuchen, an dem er als Student gewohnt hat. Leider ist das Erlebnis nicht so wie erhofft.
In „Tödlicher Lärm“ schließlich ergründen wir zusammen mit dem Ich-Erzähler einen Freitod. Diese Geschichte empfand ich als am schwierigsten nachzuvollziehen, dennoch ist auch sie lesenswert.
Kurzgeschichten haben eine ganz andere Dimension als Romane, auf wenigen Seiten eine Geschichte zu erzählen, die fesseln und lesenswert ist, ist eine besondere Kunst. Pascal Mercier ist das in diesen fünf Geschichten beeindruckend gelungen, und ich habe nun Lust, einen seiner Romane zu lesen, die ich bisher leider alle noch nicht kenne.
Rezensionen von Katzenmicha:
Düsterer Regionalkrimi
Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi von Anett Steiner
In der Wolkensteiner Schweiz wird die Leiche von demTschechen Jakub Miler ,eines alten Spielmanns gefunden.Ihn hatte die Kriminalkommissarin Annalena Krest und ihr 2jährigen Sohn einen Tag vorher auf dem Burgfest gesehen. Er wurde ermordet-Kommissarin Annalena Krest übernimmt die Ermittlungen.An ihrer Seite Hauptkommissar Lorenz der ihr bei den Ermittlungen hilft.
Bei den Ermittlung stoßen sie auf Informationen, das die Gebeine eines seit 30 Jahren vermissten Kaufmann in Pfaffengrün durch einen Erdrutsch freigelegt wurden.Annalena macht Jakubs Sohn Adam ausfindig, auch er scheint sich für den Tod des seit Jahren Vermissten zu interessieren. Bald schon steht für sie fest, dass beide Fälle miteinander verstrickt sein müssen…..
Die Autorin Anett Steiner hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft nimmt sie den Leser mit in eine vergangene Zeit.Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist geheimnisvoll wie die Geschichte und passt super dazu-sehr gerne 4 Sterne.
Rezensionen von gabiliest:
Coaching mit Hindernissen
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Mit “Einatmen. Ausatmen” hat der SPIEGEL Bestseller- Autor Maxim Leo ein herrlich unterhaltsames Buch über Selbstoptimierung und ihre Tücken geschrieben. Das wunderschöne Umschlagsmotiv zeigt ein Wiesenstück des bekannten österreichischen Malers der Biedermeierzeit, Franz Xaver Petter.
Marlene soll in ihrer Firma zum CEO aufsteigen, leider tut sie sich mit den dazu nötigen soft skills schwer.
So hat sich eine Kollegin über ihren Führungsstil beschwert. Dennoch wissen alle Mitarbeiter, dass das Firmenwachstum durch Marlenes Geschick zustande gekommen ist.
Um den Karrieresprung zu machen, muss Marlene ein Achtsamkeitsseminar besuchen, bei Alex Grow, dem Seelenflüsterer, der jedoch wirtschaftlich mit seiner viel zu schnell gewachsenen Academy vor dem Bankrott steht. Nur wenn Alex bei Marlene Erfolg hat, bekommt er Folgeaufträge und seine Firma wird überleben.
Maxim Leo beschreibt in witziger Weise die Spannungen, die zwischen Marlene und Alex von Anfang an bestehen, aber auch, dass Marlene langsam lernt, dass das Leben nicht nur aus Zahlen und Fakten, sondern auch aus Gefühlen besteht. Als sie sich im Wald verirrt und neben einem sterbenden Wildschwein ausharrt, lernt Marlene nicht nur sich selbst besser kennen, sondern auch den Hausmeister der Academy, Günther Mattissen. Und Marlene versteht, dass er ihre Hilfe braucht, denn auch seine Mutter liegt im Sterben. In einer sehr berührenden Szene erkennt Marlene, dass es im Leben nicht wichtig ist, was man hat, sondern, wer man ist und ob man geliebt hat und geliebt wurde. Trotzdem stellt sie verwundert fest, dass die Verstorbene viele Dinge besitzt, von denen auch ihr Sohn nichts weiß.
Langsam kristallisiert sich heraus, warum Marlene nur auf ihren Verstand hört, ihre Gefühle aber verdrängt. Aus einer unglücklichen Kindheit kommend meint sie, dass die Menschen zu zimperlich und zu leicht beleidigt seien. Dieses ständige Vergleichen mit ihrer eigenen Jugend und ihrem Werdegang führte dazu, dass sie den Anliegen ihrer Mitarbeiter zu wenig Beachtung schenkte. Marlene ist nun verunsichert, welchen Weg sie in Zukunft gehen möchte. Aus diesem Grund ist der Schluss des Buches positiv, lässt aber allen Charakteren Raum für weitere Entwicklung.
“Einatmen. Ausatmen” ist ein heiterer, aber durchaus tiefgründiger Roman, der mit subtilem Humor, feiner Ironie und einer satirischen
Note überzeugt. Dennoch werden ernste Probleme thematisiert. Ein minderjähriges Mädchen, aus schwierigen familiären Verhältnissen kommend, ist von zu Hause ausgerissen und hat sich Waldbesetzern angeschlossen. Als es von der Polizei verfolgt wird, findet es Zuflucht bei Alex und Marlene wird sofort zur “Wahl- Patentante”. In dieser Beziehung und auch beim Zusammensein mit Mattissen beginnt Marlene, sich zu öffnen und zu hinterfragen, was Glück wirklich bedeutet.
So ist “Einatmen. Ausatmen” eine warmherzige, klug beobachtende Erzählung, die nicht nur Marlenes Entwicklung beleuchtet, sondern das Wertesystem einer ganzen Gesellschaft auf heitere Weise auf den Prüfstand stellt. Die Frage, was Glück für den Einzelnen bedeutet, wird in diesem beschwingt und mit leichter Hand geschriebenen Buch zwar nicht beantwortet, aber es lohnt auf jeden Fall, die Protagonisten auf ihrer Suche und ihrem Weg zu begleiten.
Rezensionen von Philiene :
Zurück in Lübeck
Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft von Anna Husen
Ich mag die Bücher von Anna Husen sehr. Das liegt zum einen daran das ihre Romane in meiner Heimat spielen zum anderen an ihren interessanten Frauenfiguren.
Dieses Buch ist der zweite Teil rund um das Lehrerinnenseminar in Lübeck. Obwohl einige Jahre vergangen sind ist mir der Einstieg sehr gut gelungen, es war für mich wie ein Nachhausekommen.
Im Vordergrund steht diesesmal Natalie, eigentlich war für sie immer klar das auch sie Lehrerin werden will, doch als es soweit ist und sie ins Berufsleben startet kommen ihr Zweifel. Ist es das was sie will? Zu verlockend ist doch das Leben der Reichen. Dann Endzeit sie sich auch noch mit ihrer Ziehmutter Amelie....
Mir hat dieser Teil noch besser gefallen als der Erste. Natalie Zweifel waren so authentisch dargestellt das ich es perfekt nachvollziehen konnte. Ihre Geschichte war emotional aber auch dramatisch. Auch wenn ich manchmal den Kopf über ihre Entscheidungen geschüttelt habe, habe ich doch mit ihr gelitten und mitgefiebert.
Gut gefallen haben mir auch die Nebenfiguren, die eine sehr gute Rahmenhandlung ergeben gaben. Besonders erwähnen möchte ich hier die kleine Tina. Ein liebenswertes und aufgewecktes Mädchen.
Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.
Rezensionen von Katzenmicha:
Sörensen immer wieder gut
Sörensen geht aufs Haus von Sven Stricker
Für mich ist es das erste Buch aus der Sörensen Reihe gewesen. Der Fall beginnt skurril, aber realistisch.Im Garten seines ehemaligen Schulfreundes Schiefel , der plötzlich in Katenbüll wohnt,werden menschliche Knochen gefunden.Der Verdacht taucht auf, es könne sich um die Leiche der vor ein paar Jahren verschwundenen Mia handeln.
Es gibt zahlreiche Verwicklungen, viele Beteiligte oder Unbeteiligte tragen dazu bei, dass Sörensen und Jennifer, seine Kollegin, lange im Dunkeln tappen.Sörensen unverhoffte Begegnung mit seinem Schulfreund Schiefel verstört ihn und stürzt ihn in Erinnerungen immmer wieder .Auch dieTatsache, das Jennifer, seine beliebte Kollegin, mit Kündigung droht-verwirren Sörensen.Was Sörensen so gar nicht verkraftet, weshalb die Beiden dann noch ständig streiten, während sie eigentlich ermitteln sollten….
Der Autor Sven Stricker hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Für mich war es das erste Buch der Reihe was ich gelesen habe.Der Fall beginnt skurril, aber dennoch realistisch. Die Charaktere sind sehr gut getroffen, sie sind etwas eigenwillig, lebens echt und man kann ihre Motive und Handlungen sehr gut nachvollziehen.Wie in den Filmen die ich von Sörensen schon gelesen habe,gerne4 Sterne.
Vielen Dank,das ich das Buch lesen durfte.
Rezensionen von rosetheline :
Perfektes Japanbuch für Anfänger*innen
JAPAN - Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai von Edition Michael Fischer
Mit "JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai" hat der EMF ein Buch herausgebracht das perfekt für alle ist, die Japan kennen- und liebenlernen wollen.
Auf 192 Seiten werden hier verschiedene Bereiche rund um das Land der aufgehenden Sonne durchleuchtet. Dabei gibt es viele leckere, aber auch bekannte Rezepte wie Sushi, Ramen oder auch Mochi auszuprobieren.
Bekannte, aber auch wenige bekannte Reiseziele machen einen Großteil des Buches aus und so erfährt man als Lesende*r wie vielfältig das Land über Tokio, Kyoto und Hiroshima hinaus ist. Ebenso gibt es viel über andere kulturelle Besonderheiten wie Ikigai, Kintsugi, Festen und Ritualen sowie wichtigen Umgangsformen zu erfahren.
Abgerundet wird alles durch die wundervolle Gestaltung des Buches sowohl außen durch den Farbschnitt, als auch innen durch die vielen schönen Fotos und Illustrationen. Dabei wirkt das Buch nie überladen, sondern genau richtig, um darin immer mal wieder herumzublättern.
Ich kann das Buch daher jeder/jedem empfehlen, die/der Japan und Coffee Table Books mag. Für Leute, die schon mehr über Japan wissen, wird vieles schon bekannt sein, daher denke ich, dass es vor allem für Anfänger*innen ein größeres Highlight ist.
Rezensionen von dorli:
Ein teuflischer Plan
Kill for Me von Steve Cavanagh
Bei „Kill for me“ von Steve Cavanagh handelt es sich um einen eigenständigen Thriller abseits der Reihe um Rechtsanwalt Eddie Flynn. Der Autor widmet sich hier dem Thema Selbstjustiz.
Amanda und Wendy lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für trauernde Angehörige kennen. Beide haben durch die Hand eines brutalen Mörders einen schmerzlichen Verlust erlitten und werden mit ihrer Situation nicht fertig.
Die Frauen freunden sich an und stellen schnell fest, dass in ihnen beiden der Wunsch nach Rache schwelt. Sie schmieden einen teuflischen Plan, der Patricia Highsmiths Roman „Zwei Fremde im Zug“ zum Vorbild hat.
Ich bin ein großer Fan der Eddie Flynn-Reihe und war entsprechend vorfreudig auf diesen Stand-alone. Schon nach wenigen Kapiteln hat meine Vorfreude allerdings einen ersten Dämpfer bekommen - die Geschichte nimmt nur sehr langsam Fahrt auf. Das liegt vor allen Dingen an den endlos erscheinenden Schilderungen von Emotionen und Befindlichkeiten. Das anhaltende Leid der Protagonisten und ihre tiefsitzende Trauer werden genauso wieder und wieder hervorgehoben, wie die Wut und Verzweiflung, dass Polizei und Justiz bei der Ergreifung und Verurteilung der Täter versagt haben. Klar, diese Darstellung soll die Erklärung liefern, warum unbescholtene Menschen zu Mördern werden, aber Cavanagh übertreibt es hier einfach.
Der Spannungsbogen bleibt auch im Verlauf der Handlung eher flach, die meisten Wendungen sind vorhersehbar. Die Sogwirkung, die Cavanaghs bisherige Thriller auf mich ausgeübt haben, will sich nicht einstellen. Stattdessen habe ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte durch unnötige Wiederholungen von zahlreichen Kleinigkeiten in die Länge gezogen wird. So verletzt sich Amanda zum Beispiel bei einer Aktion - damit ich ihr lädiertes Knie nicht vergesse, werde ich gefühlt bei jedem Schritt, den sie macht, darauf hingewiesen. Und auch dass Farrows schmerzender Rücken ihm sehr zu schaffen macht, erfahre ich bei fast jedem Auftritt des Detectivs. Zudem bieten viele Beschreibungen der Umgebung oft inhaltlich keinen Mehrwert und haben auf mich ebenfalls wie Füllmaterial gewirkt.
Ich hatte etwas Besonderes erwartet, habe allerdings statt mitreißender Spannung und Cavanaghs fesselndem Ideenreichtum nur Mittelmaß bekommen und bin entsprechend ziemlich enttäuscht.
Rezensionen von Lesender:
Menschanhandel
Waldmann von Thomas Ziebula
Zu meinen Lieblingsbüchern gehören die der historische Leipziger Krimireihe um Inspektor "Paul Steiner".
Jetzt gibt es eine neue Reihe des Autors, die in die Gegenwart führt. Auch wenn er uns dieses Mal in eine völlig andere Zeit mitnimmt, ist es nicht weniger spannend und aufregend!
Kommissar Johannes Waldmann, im Dienst der Bonner Mordkommission unterwegs, bekommt es nach seiner Rückkehr mit dem Mordfall an einem Lokalpolitiker zu tun.
Das dieser große Kreise ziehen wird ahnt er da noch nicht.
Eine interessante Buchfigur, die mit einem privaten Trauma zu kämpfen hat und nicht zwangsläufig als Sympathieträger herhält. Ganz im Gegenteil, aber gerade das macht ihn so besonders und authentisch.
Die komplexe Geschichte, deren Handlungsstränge nach und nach zusammenführen, ist gut durchdacht und vom Thema her auch sehr aktuell und erschreckend real.
Spannungsgeladen, rasant, aber auch ruhig in gewissen Momenten. Die Einflechtung von Waldmanns Vergangenheit und seine persönlichen Probleme reihen sich perfekt ins Geschehen ein und macht ihn menschlich.
Ein Kriminalroman, ehrlich, klar und absolut fesselnd!
Rezensionen von Anndlich:
Der wilde Mann
Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna
Cassandra widmet sich ganz der Arbeit, ein neues Hexenabzeichen zu erhalten als in ihrem Dorf Hagley seltsame Dinge geschehen. Einzelne Bewohner Hagleys stehen unter einen Bannfluch, der sie nach einer alten Lanze suchen lässt. Doch wer diese Lanze berührt, der ist dem Tod geweiht. Ein Grund mehr für den Herrscher Faeries, diese Waffe unbedingt in seinen Besitz zu bekommen.
Können Cassandra und ihre Freundinnen die Bewohner von ihrem Fluch befreien und die Lanze vor dem Erlkönig finden.
Die magische Flöte von Skye McKenna ist der zweite Band der Reihe der jungen Hexe Cassandra Morgan. McKenna hat eine wunderschöne Welt erschaffen, die sich während des Lesens direkt aufbaut und mit ihren unterschiedlichen Wesen ein ganz besonderes Abenteuer erschafft. Kater Montague als tierischer Begleiter fällt durch einen ganz besonderen Humor auf mit dem er sich ins Herz schleicht. Besonders gut gelungen sind wieder die Wesen, die sich im Hag befinden. Besonders der wilde Mann "Lailoken" gefiel uns sehr gut und die Zeichnung am Ende des Buchs von Viktoria Gavrilenko, welche die drei Freundinnen und Lailoken zeigt, hätten wir unheimlich gerne als Poster, weil es einfach nur zauberhaft aussieht und die Atmosphäre des Buchs unheimlich gut widerspiegelt - ein wahrer Hingucker.
Der Schreibstil der Autorin macht es leicht, sich wieder in Hagley zurechtzufinden und ohne Probleme an das Geschehen anzuknüpfen. Uns gefiel auch, dass der Name Aoife eingebaut wurde, auch wenn es für Leser:innen ab zehn Jahren ohne Hilfe sicherlich schwierig ist, diesen Namen auszusprechen. Cassandras Entwicklung aus dem ersten Band ist im Laufe der Geschichte immer wieder zu erkennen und macht sie zu einer starken Protagonistin, die Freundinnen Tabitha und Rue sind mit ihren Eigenschaften ein tolles Paket und machen aus den drei eine interessante Gruppe. Auch Cassies Cousin Sebastian gibt eine ganz besondere Gefühlswelt frei.
Etwas verwundert bin ich - auch nach dem Lesen - über den Titel des Buchs. Die magische Flöte ist zwar ein kleiner Teil der Geschichte, doch irgendwie war für uns die (Suche nach der) Lanze deutlich präsenter. Das aber nur nebenbei bemerkt und ohne Auswirkung auf die Bewertung eines tollen Kinderbuchs, das auch Erwachsenen noch Spaß machen kann. Die magische Flöte kommt mit ruhigen Tönen daher wirft einen jedoch in ein unheimlich atmosphärisches Abenteuer mit vielen kleinen Botschaften und einer tollen Freundschaft. Eine gelungene Fortsetzung, welche die Vorfreude auf den nächsten Band steigert.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Ein wundervoller Roman
Fäden des Glücks von Marit Warncke
Ich fand das Cover für dieses Buches so schön gestaltet und der Klappentext hatte mich dann restlos überzeugt : dieses Buch wollte ich unbedingt lesen.
Marit Warnckes Schreibstil ist leicht und authentisch und nimmt einen direkt mit : so kam ich sehr gut und schnell in das Buch und die Geschichte und habe mich beim Lesen sehr wohlgefühlt :
Karla kehrt in ihre alte Heimat nach Mecklenburg Vorpommern zurück, mit dem Vorsatz, das alte Gutshaus schnell zu renovieren und dann wieder in ihr Leben nach Frankfurt zurück zu kehren.
Guter Plan – aber daraus wird erst mal nichts, denn zu ihrer alten Liebe und auflodernden Gefühlen entdeckt sie eine längst vergessene Leidenschaft für das Nähen und nach und nach fragt sie sich, ob Frankfurt wirklich der Ort ist, an dem sie leben möchte – oder vielleicht in dem alten Gutshaus selbst ?
Die Figuren, die die Autorin zeichnet sind allesamt authentisch und bildhaft, so dass man sehr schnell einen tollen Bezug zu den einzelnen Charakteren empfindet. Das macht den Roman sehr lebhaft und frisch und so fliegt man von Seite zu Seite und ich muss ehrlich sagen : ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so toll und schnell verging die Lesezeit.
Wer schöne Unterhaltung sucht ( und vielleicht Interesse am Nähen hat – denn hier ist sogar eine Näh-Anleitung enthalten ), der ist hier absolut richtig und ich möchte von Herzen eine Leseempfehlung aussprechen.











