Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Überzeugend erzählt voller Wärme und Humor
Keine Party ist auch keine Lösung von Anna Maria Praßler
Ich bin noch ganz beseelt von diesem liebevoll geschriebenen Buch. Dabei behandelt es ein sehr ernstes Thema, denn es geht um häusliche Gewalt. Aber Jagoda, die seit einem halben Jahr mit ihrer Mutter in einem Frauenhaus an der polnischen Grenze wohnt, ist eine sehr pragmatisches Kind und sie hat ein Ziel vor Augen, ihren 10.
Geburtstag.
Leider ist dieser Geburtstag schon in vier Tagen und mit jeder Kapitelüberschrift nähern wir uns ihm immer mehr. Jagoda hat Mia, ihre neue Mitschülerin, die sie sich zur Freundin wünscht, eingeladen, obwohl sei weiß, dass sie niemanden ins Frauenhaus einladen darf, denn die Adresse muss geheim bleiben. Jagoda macht also einen Plan und bittet einige Menschen um Hilfe, so haben wir mit ihr die Hoffnung, dass es eine Mega-Party werden kann, doch am Vortag spitzt sich die Situation dramatisch zu.
Jagoda ist trotz ihrer negativen Erfahrung ein Kind, dass noch Wünsche hat und die alles tut, damit sie in Erfüllung gehen. Sie hat selbst Strategien entwickelt sich abzulenken. So hat sie eine Aversion gegen „Blau“, was damit zu tun hat, dass ihr Name auf Polnisch Blaubeere bedeutet. So sammelt sie gute und schlechte Blaus in einer Liste, sie zur Beruhigung im Stillen aufsagt.
Dieses Mädchen, dass schon so viel in den vergangenen zehn Jahren erlebt hat und die für ihr Alter viel zu reif und vernünftig ist, zeigt uns eine Welt, die wir hoffentlich nicht kennenlernen werden. Aber es ist wichtig zu wissen, dass es Kinder gibt, die so leben müssen, wir Jagoda.
Es gibt viele schöne kleine Zeichnungen in dem Buch und der Geschichte, die aus Jagodas Sicht erzählt wird, geht einfach ins Herz. Ein besonders Buch über ein ganz besonderes Mädchen!
Rezensionen von Daggy:
Absolutes Lieblingsbuch
Das große Abenteuer von Rudolfus Rozendaal von Daniel Fehr
Rudolfus Rozendaal ist der „Kuschel-Zebra-Hund“ von Aaron, der mit wehenden rotweiß gestreiften fliegenden Ohren auf dem Cover zu sehen ist.
Mit Rudolfus Rozendaal unternimmt der Junge alle seine Abenteuer, die wunderschön und humorvoll im Bild dargestellt werden. Doch eines Morgens ist Rudolfus Rozendaal verschwunden und Papa erzählt seinem Sohn eine spannende Abenteuergeschichte über den Verbleib des Kuscheltieres.
Er erlebt da eine ganze Menge, so springt er verwegen aus einem fahrenden Buch und fährt mit einem Schiff übers Meer. Zum Glück taucht Rudolfus Rozendaal am Abend wieder auf und Aaron wundert sich über den frischen Duft, den er verströmt.
Meine Enkelkinder liebten dieses humorvolle Bilderbuch auf Anhieb, ich habe es schon einige Male vorgelesen. Aber auch das Vorlesen macht Freude, ebenso wie das Anschauen der detailreichen Illustrationen. Zudem ist es eine sehr schöne Anregung für uns Erwachsene, wie wir die Zeit, die die Kuscheltiere in der Waschmaschine verbringen auszuschmücken.
Rezensionen von Daggy:
Voller Witz mit vielen Details
Anleitung für alles von Daniel Fehr
Mit einem pinken Schirm balanciert das Mädchen mit einem Werkzeugkasten in der Hand über ein Seil unter ihr schaut ein Fisch neugierig aus dem Wasser.
Oben auf jeder der Seiten ist ein Satz zu lesen wie „Wie man sich gut versteckt“ oder „Wie man Lieblingskind wird“ auf der Din-A-4 Seite gibt es dann ein witziges Bild zu dieser Aussage, quasi die gemalte Anleitung.
So steht zum Thema Verstecken ein Mädchen mit zugehaltenen Augen im Raum und hinter der Vase ist ein Kind zu sehen, auch unter dem Vorhang tauchen Füße auf. Wunderschön ist auch die Anleitung „Wie man einen Tag im Bett verbringt“, hier spielt der Junge Tuba und neben seinem Bett sind viel Dinge verstreut, etwas zu essen und zu trinken, Bücher und Spielsachen.
Die Illustrationen sind sehr detailreich und witzig gezeichnet und die Anleitungen sind sehr vielfältig. Ein Buch zum Anschauen und zum Entdecken und zum Spaß haben.
Rezensionen von Daggy:
Wir begleiten eine Möwe bei Erwachselwerden
Ein Jahr mit den Möwen von Thomas Müller
Ein ganzen Jahr im Leben einer Möwe wird in diesem realistische wunderbar illustrierten Sachbilderbuch aufgezeichnet. Zunächst sehen wir den schroffen Felsen, auf dem die Möwen brüten. Dann gehen wir näher heran und schauen auf die Nester. Schnell findet die Möwen ihr Männchen und bald liegen Eier im Nest.
Schon reißen die Kleinen ihre Schnäbel auf und werden von ihren Eltern gefüttert. Bald machen sie schon ihre ersten Flugübungen und fliegen dann aufs Meer hinaus, um sich selbst Futter zu suchen. In der Weite erlebt die junge Möwe, was Freiheit bedeutet. Auch wir können auf einer Doppelseite die Weite des Meeres nahempfinden und wir verfolgen die Möwe, die dort allein unterwegs ist. Ein Unwetter lässt uns um die Möwe bangen, doch sie kann sich auf einem Kutter retten.
Die Texte sind kurzgehalten und die beeindruckenden Illustrationen zeigen uns den Lebensraum der Möwen sehr genau. Ein Sachbilderbuch, dass schon kleinen Kindern zeigt, wie sich Möwen in ihrem Lebensraum bewegen und welche Gefahren sie bestehen müssen.
Rezensionen von Daggy:
Eine wunderschönes Sachbilderbuch mit herrlichen Illustrationen
Kleiner Pinguin, bald bist du groß! von Isabel Müller
Der kleine Pinguin sitzt auf den Füßen seines Vater und beide stupsen sich mit den Schnäbeln an. Irgendwie wirkt dieses Bild auf mich so liebevoll und voller Vertrauen.
Zunächst geht es in die Antarktis zu den großen Kaiserpinguinen. Wieder sehen wir Pinguinküken auf den Füßen ihrer Väter. Die Pinguinmamas watscheln und schlittern bald über das Eis.
Sie haben im Meer nach Futter gesucht und füttern nun ihre Kleinen.
Bald wagen sich die Kleinen auch aufs Eis, doch wenn ihre Eltern unterwegs sind, stehen sie die Küken dicht gedrängt zusammen, um sich zu wärmen. Dann ist es so weit und die Kleinen springen ins Wasser, hier fühlen sie sich gleich wohl. Bald sind die Jungen erwachsen und so kümmern sie sich selbst um ihre Eier und die Jungen. So schließt sich der Kreis.
Die niedlichen Küken sind so schön gezeichnet und es ist eine Wonne sich die Tiere anzuschauen. Der Text ist nicht sehr lang und gut verständlich geschrieben, aber die Illustrationen stellen alles anders in den Hintergrund. Ein beindruckendes Sachbilderbuch für kleine Naturliebhaben. Gerade Pinguine faszinieren die Kinder immer wieder, deshalb wird sie dieses Bilderbuch begeistern.
Rezensionen von Daggy:
Tolle Reime, witzige Bilder
Alle rennen, rasen, sausen! von Gundi Herget
Ich liebe gereimte Pappbilderbücher und das tun die meisten Kinder auch. Hier gibt es ein Wettrennen der Tiere, auf dem Cover stehen alle an der Startlinie.
„Wer am schnellsten ist, gewinnt!“
„Alle starten, rennen, rasen. Alle Tiere? Nein! Eins…“ Diesen Text lesen wir auf jeder zweiten Seite, allerdings mit kleine Veränderungen, damit sich der Text auf der nächsten Seite reimt, wie hier am Anfang wo der Text weitergeht mit „…fängt lieber Seifenblasen.
“ Und wir sehen eine Nashorn, das nach denn Seifenblasen greift. Von den anderen Tieren sehen wir nur einzelne Körperteile in einer Riesenwolke. Am Hot Dog Stand sehen wir den Hund, der lieber heiße Würstchen kauft. Und so verabschieden sich nach und nach die Tiere, nur die Hasen halten bis zum Schluss durch und erleben eine Überraschung.
Wunderschöne kurze Reime mit vielen Wiederholungen, das lieben alle Kinder und ich genieße es vorzulesen. Ein Buch, das sicher ein Renner in unserer Bücherkiste wird.
Rezensionen von Daggy:
Alle Freunde gratulieren zum Geburtstag
Glückwunsch, Bär! von Susanne Straßer
Das kleine quadratische Bilderbuch zeigt auf dem Cober den Bär, denn er feiert heute Geburtstag. Im Arm hält er einen Schwimmreifen, den Schenkt ihm das Krokodil. „Oh…Danke, liebes Krokodil!“ versucht der Bär seine Enttäuschung zu überspielen, und er findet noch, das so ein Schwimmreife in keinem Haushalt fehlen sollte.
Nach dem nächsten „Ding dong!“ kommt die Gans, sie schenkt Bär einen Wecker, den kann er gut gebrauchen, wenn seiner kaputt geht. Nach und nach kommen alle seine Tierfreunde und jeder bringt ihm ein Geschenk, aber keiner erfüllt seinen Wunsch. Bis dann die Maus kommt und ein winziges Fahrrad mitbringt. Der Bär ist wirklich gut darin nicht enttäuscht zu wirken und so bekommt er am Ende seine Überraschung.
Die Tiere haben den Bär wohl ganz schön gefoppt und ihm praktische Sachen mitgebracht. Und wer von uns kennt solche Geschenke nicht. Und Hut ab, der Bär hat sich seine Enttäuschung nicht anmerken lassen und wurde am Ende dafür belohnt.
Ein witziges Buch mit vielen tollen Bilder und sich wiederholenden Texten und Szenen, was die Kinder ja ganz besonders lieben. Ein tolles Buch, nicht nur am Geburtstag.
Rezensionen von S.L. :
Magisch
Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss von Ryan Graudin
Faye lebt in einem magischen Schloß und könnte die besten Dinge zaubern. Darf sie aber nicht! Weil sie ein Mädchen ist! Würde sie erwischt, könnte sie in einen Kater verwandelt werden. Oder in eine Spitzmaus. Aber ein Notfall erfordert Handeln: der Schloßherr, der Zauberer von West, ist verstorben und braucht dringend einen Nachfolger.
Ein riesiges Turnier soll es richten. Nur: ohne Zauberei klappt gar nichts in dem irren Schloß, in dem sogar Möbel und Statuen ihren eigenen Willen haben. Der tote Zauberer ist nicht hilfreich, schwebt als eitles und meckerndes Gespenst ohne Kraft umher.
Das Turnier verläuft anders als erwartet. Enttäuschungen, Gefahren und Überraschungen warten auf die Teilnehmer.
All das beschreibt Ryan Graudin spannend, erfindungsreich und zeichnet ihre Protagonisten anschaulich, gut vorstellbar. Sie stellt ihre Charaktere und Taten ausführlich vor, das Werten überlässt sie dem Leser.
Wer fantasievolle Geschichten und sowohl einfallsreiche als auch tapfere Figuren mag, ist hier bestens bedient. Unterhaltsam, anspornend, gut zu lesen - perfekt für Leser/innen ab acht Jahren.
Rezensionen von S.L. :
Magisch
Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss von Ryan Graudin
Faye lebt in einem magischen Schloß und könnte die besten Dinge zaubern. Darf sie aber nicht! Weil sie ein Mädchen ist! Würde sie erwischt, könnte sie in einen Kater verwandelt werden. Oder in eine Spitzmaus. Aber ein Notfall erfordert Handeln: der Schloßherr, der Zauberer von West, ist verstorben und braucht dringend einen Nachfolger.
Ein riesiges Turnier soll es richten. Nur: ohne Zauberei klappt gar nichts in dem irren Schloß, in dem sogar Möbel und Statuen ihren eigenen Willen haben. Der tote Zauberer ist nicht hilfreich, schwebt als eitles und meckerndes Gespenst ohne Kraft umher.
Das Turnier verläuft anders als erwartet. Enttäuschungen, Gefahren und Überraschungen warten auf die Teilnehmer.
All das beschreibt Ryan Graudin spannend, erfindungsreich und zeichnet ihre Protagonisten anschaulich, gut vorstellbar. Sie stellt ihre Charaktere und Taten ausführlich vor, das Werten überlässt sie dem Leser.
Wer fantasievolle Geschichten und sowohl einfallsreiche als auch tapfere Figuren mag, ist hier bestens bedient. Unterhaltsam, anspornend, gut zu lesen - perfekt für Leser/innen ab acht Jahren.
Rezensionen von Alo:
Chaos im Kopf, Chaos im Leben
How It All Ends von Emma Hunsinger
In „How it all Ends“ von Emma Hunsinger geht es um Tara, die sich am liebsten in ihre Tagträume flüchtet und dort die größten Abenteuer erlebt. Doch als sie auf die High School kommt, wird sie plötzlich mit der echten Welt konfrontiert. Neue Wege, neue Regeln und die Angst, etwas falsch zu machen, machen ihr den Start nicht leicht.
Zum Glück trifft sie auf Libby, ein freundliches Mädchen aus ihrem Englischkurs, mit der alles gleich ein bisschen einfacher und vor allem viel lustiger wird.
Die Geschichte ist sehr witzig und einfallsreich erzählt. Besonders die Mischung aus Alltag und Tagträumen sorgt immer wieder für humorvolle Momente. Die Illustrationen sind liebevoll gestaltet und passen perfekt zur Geschichte, wodurch das Buch noch lebendiger wirkt. Außerdem ist der Zeichenstil nicht zu kindlich.
Die Handlung ist so mitreißend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und innerhalb weniger Stunden die letzte Seite erreicht. Ein besonders schönes Zitat aus dem Buch lautet: „In meinem Kopf kann ich alles sein. Warum nur ist es dann so schwer herauszufinden, wer ich im echten Leben sein will?“ Dieser Gedanke bringt Taras Unsicherheit und ihre Suche nach sich selbst sehr gut auf den Punkt.
Insgesamt ist „How it all Ends“ eine klare Empfehlung für alle, die humorvolle Geschichten über Schule, Freundschaft und das Erwachsenwerden mögen.










