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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von bibi21:

Vampirmädchen und sprechender Kater

Storm 1: Das Internat des Gruselns von Judith Weber

Storm ist ein Vampirmädchen, das unbedingt auf eine Vampirschule möchte – schließlich verlangt es die Tradition. Doch für die Aufnahme muss sie eine Untat vollbringen. Gar nicht so leicht, wenn man lieber lustige Streiche spielt, als wirklich böse zu sein! Als Storm auf eine Menschenschule geschickt wird, merkt sie schnell: Man muss nicht gemein sein, um besonders zu sein.

Und dann ist da noch Birne, ein Kater, der spricht und sich mit Storm unterhält, einfach genial gemacht...
Ich bin schon etwas älter und lese eher selten, aber bei Kinderbüchern werde ich immer wieder schwach. Dieses Buch hat mir richtig Spaß gemacht! Kaum war es da, habe ich alles andere aus der Hand gelegt und losgelesen. Am nächsten Tag war ich schon durch – und dann kam der große Schreck: Band 2 erscheint erst 2027! Das hat mich tatsächlich ein bisschen traurig gemacht. Nun heißt es wohl: Geduld üben wie ein braves Vampirmädchen. Eine klare Leseempfehlung!

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Ungewöhnliche Ermittlerin, packende Geschichte

Totensee von Sophie Czerny

Schon das auffällige Cover von „Totensee “ von Sophie Czerny hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Doch spätestens beim Lesen war klar, dass mich hier eine besondere Geschichte erwartet.

Besonders die Hauptfigur Ada hat es mir angetan. Sie ist keine typische Ermittlerin und geht ihren eigenen, manchmal ungewöhnlichen und unkonventionellen Weg.

Gerade diese Art macht sie interessant und verleiht der Geschichte ihren ganz eigenen Charakter. Ada wirkt dabei nicht glatt oder vorhersehbar, sondern hat Ecken und Kanten – und genau das macht sie für mich so authentisch.

Der Schreibstil von Sophie Czerny ist sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend erzählt und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Anfangs waren die Zeitsprünge für mich etwas schwierig einzuordnen, aber nachdem ich mich darauf eingelassen hatte, entwickelte die Handlung einen regelrechten Sog. Irgendwann konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Mein Fazit: Ein wirklich gelungenes Thrillerdebüt mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur, viel Spannung und zahlreichen Wendungen. Sophie Czerny hat mit Ada eine Protagonistin geschaffen, die im Gedächtnis bleibt. Eine Autorin, die ich mir definitiv merken werde – und von der ich gerne mehr lesen möchte.

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Annie und Evan – eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt

Das Jahr der Wale von Kelly Anderson

Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in das Buch hineinzukommen. Das lag vor allem an den Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, an die ich mich zunächst gewöhnen musste. Dadurch war die Geschichte anfangs für mich etwas unübersichtlich.

Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen.

Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ließ sich das Buch immer flüssiger lesen und die Geschichte hat mich zunehmend gefesselt. Besonders die beiden Hauptfiguren Annie und Evan haben mich überzeugt. Beide wirken authentisch und gut ausgearbeitet, sodass ich ihre Geschichte gerne weiterverfolgt habe.

Insgesamt hat sich das Buch für mich von einem etwas schwierigen Einstieg zu einer schönen und lesenswerten Geschichte entwickelt. Wer sich auf die Zeitsprünge einlässt und etwas Geduld mit dem Anfang hat, wird mit einer einfühlsam erzählten Geschichte und interessanten Charakteren belohnt.

Mein Fazit: ein schöner Roman mit einem etwas holprigen Einstieg, der mich im weiteren Verlauf aber immer mehr überzeugen konnte.

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Die schmale Grenze zwischen Gut und Böse

Kaltes Versprechen von Katharina Peters

Schon das Cover von Kaltes Versprechen ist ein echter Blickfang. Es weckt sofort die Neugier und vermittelt die düstere Atmosphäre des Thrillers, ohne zu viel zu verraten. Für mich ist es ein echter Hingucker und macht Lust darauf, das Buch direkt aufzuschlagen.

Inhaltlich überzeugt der Roman mit einer spannenden Geschichte, die immer wieder zeigt, wie schmal die Grenze zwischen Gut und Böse sein kann.

Nichts ist so eindeutig, wie es zunächst scheint, und genau das macht den Reiz der Handlung aus. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und bis zum Ende aufrechterhalten. Besonders gelungen sind die beiden Hauptfiguren Kommissarin Just und Krölle. Beide wirken authentisch, menschlich und nahbar. Sie haben Ecken und Kanten, was sie umso glaubwürdiger macht.

Ein kleines Highlight ist für mich Krölles Tierliebe. Solche Details verleihen einer Figur Persönlichkeit. Mein Fazit: ein rundum gelungener Thriller mit einem starken Cover, überzeugenden Figuren und einer fesselnden Handlung.

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Eine bewegende Reise am Fluss

Tage am Fluss von Jochen Mariss

Tage am Fluss war mein erstes Buch von Jochen Mariss, und ich wurde positiv überrascht. Der Autor war mir bisher nicht bekannt, doch sein flüssiger und angenehmer Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte.

Auch das Cover passt hervorragend zur Geschichte und fängt die ruhige, naturnahe Atmosphäre des Romans sehr gut ein.

Besonders gelungen fand ich die beiden Hauptfiguren Sara und Leon. Sara lebt zurückgezogen als Fährfrau am Fluss und hat sich nach schwierigen Erfahrungen eine schützende Mauer um ihr Herz aufgebaut. Leon, ein junger Umweltaktivist mit eigenen Verletzungen und Geheimnissen, tritt unerwartet in ihr Leben.
Der Konflikt um den geplanten Brückenbau verleiht der Handlung Spannung, ohne den zwischenmenschlichen Aspekt in den Hintergrund zu drängen.

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Wenn die Vergangenheit nicht ruht

Unter dem Strand von Turid Müller

Unter dem Strand zieht einen schon nach wenigen Seiten mit seiner dichten und geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann. Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und gleichzeitig unglaublich eindringlich, sodass man die Stimmung beinahe selbst spüren kann. Besonders die unterschwellige Spannung sorgt immer wieder für echte Gänsehautmomente, weil man ahnt, dass hinter der scheinbar ruhigen Oberfläche dunkle Geheimnisse verborgen liegen.

Die Figuren wirken vielschichtig und authentisch, wodurch ihre Ängste, Erinnerungen und Konflikte sehr nahbar werden. Gerade die emotionalen Szenen entfalten durch die feinfühlige Sprache eine starke Wirkung und bleiben lange im Kopf. Insgesamt ist es ein atmosphärischer Roman, der Spannung und Emotionen auf besondere Weise verbindet und einen nachdenklich zurücklässt. Empfehlung lesenswert.

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Zwischen Liebe, Sehnsucht und Einsamkeit

Die Liebeshungrigen von Karine Tuil

Das Cover von Die Liebeshungrigen ist auf jeden Fall gelungen gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Auch der Titel macht neugierig und verspricht eine emotionale, tiefgründige Geschichte. Leider konnte mich der Inhalt dann nicht wirklich überzeugen.

Der Schreibstil von Karine Tuil hat mich persönlich nicht abgeholt.

Besonders die vielen Perspektivwechsel haben das Lesen für mich eher anstrengend gemacht, weil dadurch keine richtige Ruhe in die Handlung kam. Ich hatte oft das Gefühl, gerade erst in eine Szene oder Figur hineinzufinden, bevor schon wieder gewechselt wurde.

Dadurch bin ich insgesamt nicht richtig in die Geschichte reingekommen und konnte keine echte Verbindung zu den Figuren aufbauen. Schade, denn die Grundidee des Romans klang eigentlich sehr interessant. Wer gerne vielschichtige Erzählweisen mit verschiedenen Blickwinkeln mag, könnte das Buch vielleicht mehr schätzen – für mich war es jedoch eher enttäuschend.

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Berge, Geheimnisse und Neuanfang

Das letzte Buch von Marceau Miller von Marceau Miller

„Das letzte Buch von Marceau Miller“ überzeugt auf den ersten Blick: Das Cover ist ansprechend gestaltet, bleibt dabei jedoch eher unauffällig und drängt sich nicht in den Vordergrund.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und macht es leicht, in die Geschichte einzutauchen. Besonders positiv fällt auf, dass die Kapitel eine ideale Länge haben: Sie sind weder zu kurz noch zu lang, sodass ein gleichmäßiger Lesefluss entsteht und man immer wieder „noch ein Kapitel“ lesen möchte.

Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen.

Die Spannung wird im Verlauf der Handlung gekonnt aufgebaut. Im Zentrum steht die Hauptfigur Sarah Miller, eine Witwe, deren Gefühlswelt und innere Entwicklung sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben werden. Freunde denen sie vertraut hat, werden zu unbekannten Größen in einer Rechnung um die Wahrheit und die Vergangenheit.

Ein weiteres Highlight ist die atmosphärische Darstellung der Schweizer Landschaft rund um den Genfer See. Die Beschreibungen sind so bildhaft und detailreich, dass man das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein – ein echter Mehrwert für die Geschichte.

Fazit: Ein gelungenes Buch mit stimmiger Atmosphäre, überzeugenden Charakteren und angenehmem Lesefluss – definitiv lesenswert.

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Gutes Thema, zäh erzählt

Narbenmädchen von Lilly Bogenberger

Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zum ernsten Inhalt des Buches. Narbenmädchen erzählt die Geschichte eines Mädchens, das mit seelischen und körperlichen Narben kämpft und dabei versucht, in einer schwierigen Welt seinen Platz zu finden. Lara ist für einige Zeit in einer Kurklinik, weil sie sich selbst mit Rasierklingen verletzt.

Das Thema ist spannend und sehr aktuell, was mich besonders interessiert hat. In der Klinik lernt sie andere Jugendliche kennen, die aus den unterschiedlichsten Gründen dort sind. Von den Erwachsenen und Therapeuten fühlt sie sich nicht verstanden. Sie lernt dort Freunde kennen, denen sie sich anvertrauen kann, ohne Scheu.

Leider wird die Geschichte langatmig erzählt, und zwischendurch habe ich den roten Faden verloren. Es ist wirklich schade, denn die Idee und das Thema hatten viel Potenzial – ich hatte mir mehr erhofft.

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Spannung kommt leider erst am Ende

Schattenmädchen von Frida Skybäck

Das Cover von Schattenmädchen ist sehr schön gestaltet und fällt sofort ins Auge. Es wirkt auffällig und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert, sodass es im Regal definitiv heraussticht und neugierig auf die Geschichte macht.

Die Autorin Frida Skybäck war mir bisher nicht bekannt. Beim Lesen habe ich außerdem festgestellt, dass Schattenmädchen bereits der dritte Fall des Ermittlerteams um Fredrika Storm und Henry Calment ist, was mir vorher nicht bewusst war.

Das ist grundsätzlich kein großes Problem, allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass mir ein wenig Hintergrundwissen zu den Figuren fehlt.

Der Schreibstil von Frida Skybäck ist gut und angenehm zu lesen, jedoch hat er mich nicht komplett überwältigt. Die Geschichte lässt sich zwar flüssig lesen, aber die Spannung baut sich meiner Meinung nach recht langsam auf. Leider wurde das Buch für mich erst auf den letzten etwa 50 Seiten wirklich interessant und packend. Dort nimmt die Handlung deutlich an Fahrt auf, allerdings hätte ich mir diese Spannung schon deutlich früher gewünscht.

Insgesamt bin ich daher ein wenig enttäuscht. Gerade von schwedischen Thrillern habe ich bisher meist mehr erwartet, da sie oft für besonders dichte Atmosphäre und überraschende Wendungen bekannt sind. Schattenmädchen hat zwar ein sehr ansprechendes Cover und einen soliden Schreibstil, konnte mich aber erst sehr spät wirklich fesseln.

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