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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Hat mir gefallen

Keine Spaghetti sind auch keine Lösung von Silke Neumayer

Zum Inhalt:
Mia, Poppy, Schröder und Amelie sind schon ewig befreundet und es gibt kein Problem, dass ein Teller Pasta nicht beheben könnte. Doch jetzt ist Amelie gestorben und zwar in Italien, wo sie zuletzt gelebt hat. Die drei Freundinnen haben eine Woche Zeit das Erbe anzutreten. Als sie in der Toscana ankommen, ist einiges anders als sie dachten, denn das Castello ist eher eine Ruine.

Und es kommen noch mehr Probleme auf die drei zu.
Meine Meinung:
Was für ein turbulenter Roman und was alles an Geheimnissen auf den Tisch kommt, damit rechnet man am Anfang nun wirklich nicht. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt, denn oft sind solche Bücher sehr seicht, hier wurden aber einige Themen angesprochen und insgesamt gut verpackt. Den Schreibstil fand ich sehr gut und das Buch war wirklich kurzweilige Unterhaltung.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Rezensionen von Natalie:

Gelungener Abschluss der Trilogie

Astrids Vermächtnis - Roman (Schwesterglocken-Trilogie 3) von Lars Mytting

Im abschließenden Band dieser Trilogie befinden wir uns im Butangen zwischen 1936-1945. Auch Norwegen wird nicht vom zweiten Weltkrieg verschont und mit Astrid Hekne befindet sich eine Nachkomme der Hekne-Schwestern mittendrin. Gemeinsam mit dem Pfarrer leistet sie Widerstand und versucht gleichzeitig den Einzug einer neuen, moderneren Zeit als auch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Familie zu bewältigen.

Das Erbe der Hekne-Schwestern wurde nie vergessen und der gewebte Wandteppich als auch die Schwesternglocken tragen ihren Mythos weiter…

Die Trilogie überspannt einen Zeitraum von knapp 400 Jahren und mit dem abschließenden Band wird zu Beginn auch nochmal die Schleife ins 17. Jahrhundert gezogen, in dem die Hekne-Schwestern lebten. Zu der damaligen Zeit waren die siamesischen Zwillinge für viele ein Werk des Teufels und ihre besonderen Fähigkeiten verstärkten dies noch mehr. Lars Mytting spielt mit Aberglaube und Mythos und bringt diesen auch in Band drei geschickt immer wieder ein. Mit Astrid begleiten wir eine starke Hauptprotagonistin, mit der die unbändige Entschlossenheit der Hekne-Frauen sichtbar wird. Aber auch die weiteren Charaktere sind gut gezeichnet und lassen den Leser tief in die Kriegsjahre in dem kleinen Tal eintauchen. Der rote Faden der Hekne-Schwestern zieht sich dabei bis zum Schluss durch und der Mix aus tatsächlichen Begebenheiten aus der Zeit, dem Einzug einer moderneren Welt, als auch Mythos und Aberglaube rund um das Hekne-Erbe ergibt eine intensive, aber auch sehr bewegende Lesezeit. Hat man in den Schreibstil reingefunden, verschmerzt man auch ein paar kleine Längen im Buch und ist verwundert, wenn man die über 600 Seiten so schnell beendet hat. Leseempfehlung von mir. 4,5????

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Rezensionen von brauneye29:

Spannend

Die Tote am Kai von Bente Storm

Zum Inhalt:
Ausgerechnet der Kollege von Agatha wird schwer verletzt während er den Dienst für sie übernommen hat. Während noch Spuren gesichert werden, findet Agathas Vater die Leiche einer jungen Frau. Was zunächst nach einem Selbstmord aussieht, stellt sich schnell als gut getarnten Mord raus.

Zudem scheint der Anschlag auf Agathas Kollegen alles andere als ein dummer Zufall gewesen zu sein.
Meine Meinung:
Was mir hier gut gefallen hat, ist dass es immer wieder neue Wendungen gibt, neue Ansätze, aber auch dargestellt, dass nicht jeder vermeintlich Gute auch immer gut ist. Die Protagonisten fand ich sehr interessant und gut ausgearbeitet und wirkten authentisch. Durch kurze Kapitel wurde man immer wieder animiert weiter zu lesen. Die Story ist spannend und der Schreibstil ist sehr gut lesbar. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Spannend

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Rezensionen von Cornelia:

Wohlfühlkrimi mit alten Bekannten

Die Hausboot-Detektei - Tödlicher Stoff von Amy Achterop

Arie, Jan, Maddie, Jack und Elin lösen einen neuen Fall. Verwickelt sind eine strickbegeisterte Oma, ein schwedischer Modedesigner und ein toter Unternehmer. Neben dem Fall verrät die Autorin die privaten Neuigkeiten aus dem Privatleben der fünf Detektive, es gibt einiges zu erzählen.

Mir ist die bunte Truppe sehr sympathisch.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig. Die Geschichte spielt in Amsterdam, diesmal zudem teilweise in Schweden. Hund und das freche und liebenswürdige Eichhörnchen Fru Gunilla dürfen beide eine wichtige Rolle als Mitglieder der Hausboot-Detektei übernehmen.

Der dritte Band der Hausboot-Detektei gefiel mir wieder sehr gut und bereitete mir unterhaltsame Lesestunden. Daher empfehle ich Tödlichen Stoff gern weiter. Am Ende wird ein nächster Mord gemeldet, ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil.

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Rezensionen von brauneye29:

Typisch für Iny Lorentz

Die verkaufte Sängerin von Iny Lorentz

Zum Inhalt:
Cristina ist in ihrer Familie eine Außenseiterin, sieht sie doch völlig anders aus als die aus Italien stammenden Verwandten. Ihre Tante nutzt die erstbeste Gelegenheit und verkauft die an den Herzog von Sachsen-Meiningen, um dort als Sängerin ausgebildet zu werden. Schon bald wird sie für ihre Künste bewundert, was natürlich auch Neider auf en Plan ruft
Meine Meinung:
Eigentlich könnte man das Buch mit wenigen Worten beschreiben: Ein typischer Iny Lorentz Roman, aber das ist ja nichts schlechtes.

Klar, haben die Geschichten immer ähnliche Verläufe, aber wenn es gut gemacht ist und unterhält, ist das egal. Und genau das tut dieses Buch. Es ist sehr kurzweiliges Buch, das gut unterhält. Ich hätte mir in der Hörbuchversion gewünscht, dass die Sprecherin weniger interpretiert und einfach nur liest, aber das ist ja Geschmackssache.
Fazit:
Typisch für Iny Lorentz

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Rezensionen von brauneye29:

Tiefgründig

Alles gut von Cecilia Rabess

Zum Inhalt:
Als Jess den Job bei Goldman Sachs bekommt glaubt sie den Sechser im Lotto gezogen zu haben, doch schnell merkt sie, dass sie es in der männerdominierten Welt nicht gerade leicht haben wird. Zudem arbeitet dort ausgerechnet auch noch Josh, den sie zu Unizeiten schon nicht sonderlich mochte.

Und ausgerechnet er wird im Laufe der Zeit ihr engsten Vertrauter.
Meine Meinung:
Eigentlich ist das vom Grundsatz eine Story, die sehr platt hätte sein können, aber das ist sie nicht, denn allein schon durch die sehr unterschiedlichen Protagonisten, die nicht viel unterschiedlicher hätten sein können, bekam das Buch eine gewisse Tiefe. Auch wurden Themen angeschnitten, bei denen man auch mal schlucken musste. Auch die Unterhaltungen der beiden sind immer kontrovers, es fliegen die Fetzen vom feinsten, finden aber immer wieder einen Weg zueinander. Das Buch ist humorvoll auf der einen Seite, aber hat auch viel Tiefgang.
Fazit:
Tiefgründig

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Rezensionen von Andrée Feyertag:

Alles ein bisschen verrückt

Die Entflammten von Simone Meier

Verschiedene Milieustudien aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die auch ein wenig Witz enthalten. «Der Sarg und ich setzten uns in den Zug nach Paris, nicht nebeneinander natürlich», zaubert dem Leser ein verschmitztes Lächeln ins Gesicht. Für mich dennoch zu wenig Tiefgang vor allem in den emotionalen Passagen, auch wenn das Krankheitsbild der Syphilis einen breiten Raum einnimmt.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

zu viele Nebenhandlungen

Die Entflammten von Simone Meier

Die Beschreibung zum Buch hat neugierig gemacht: wie konnte Jo van Gogh-Bonger, die Bilder ihres Schwagers so weltbekannt zu machen? Eine ausführliche Antwort darauf zu bekommen, blieb allerdings aus und wurde sehr kurz am Ende des Buches abgehandelt. Die Geschichte der Joe van Gogh zu lesen, gibt Aufschluss über die damaligen ‚Gesellschaftsnormen‘ und den Alltag, sowohl der ist spannend Bourgeoisie als auch der damaligen Künstler.

Das Thema ist ein sehr spannendes, leider verknüpft sie die Geschichte der Joe in einem zweiten Erzählstrang mit Geschichte von Gina, die sich in einem Selbstfindungsprozess befindet. Das wäre nicht nötig gewesen, ich hätte gerne mehr über die Familie Van Gogh und den Werdegang seiner Bekanntheit erfahren.

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Rezensionen von Kathie:

Eine emotionale Reise

Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende

"Der Wind kennt meinen Namen" von Isabel Allende ist ein beeindruckendes neues Werk, das einen auf eine emotionale Reise durch zwei miteinander verbundene Schicksale mitnimmt. Durch geschickt verwebte Erzählstränge entführt uns die Autorin in die dunkelsten Stunden des Jahres 1938 in Wien, wo der junge Samuel Adler die Grausamkeiten der Kristallnacht erlebt und alles verliert.

Seine verzweifelte Mutter versucht, ihn mit dem Kindertransport nach England zu retten, und er nimmt nur seine Geige und einige Kleidungsstücke mit.
Jahrzehnte später, im Jahr 2019 in Arizona, wird die siebenjährige Anita Díaz von ihrer Mutter an der US-Grenze getrennt und in ein Lager für unbegleitete Minderjährige gebracht. Die Geschichten von Samuel und Anita, obwohl sie zeitlich weit auseinander liegen, sind auf bewegende Weise miteinander verwoben und erzählen von Liebe, Verlust und Hoffnung in dunklen Zeiten.
Isabel Allendes Sprachstil ist sehr bildhaft und atmosphärisch, das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. "Der Wind kennt meinen Namen" ist ein Roman, der lange nachhallt und mich mit seinen tiefgründigen Themen und seiner mitreißenden Handlung überzeugt hat.

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Rezensionen von S.:

Überleben in New York

Happy Hour von Marlowe Granados

Notizen wilder Nächte in New Yorker Stadtteil Brooklyn. Isa durchlebt eine abwechslungsreiche Zeit mit der unkonventionellen Gala, lernt viele Menschen kennen, hat flüchtige Abenteuer. Mal trifft man Diesen, mal Jenen, eine Aufzählung. Ohne Aufenthaltserlaubnis, mit dem Verkauf schludrig selbstgenähter Kleider oder als Statisten verdienen sie etwas Geld, schnorren sich durch und treiben durchs Leben.

Immer öfter bewegt sie nur die Antwort auf folgende Fragen: »Wo schlafe ich heute?« und »Gibt mir diese Person eine Mahlzeit aus?«. Es ist bitter, aber was kann sie machen? Zunehmend genervt schildert sie, wie sie sich durchschlägt. Zunehmend langweilig die Wiederholungen für den Leser.
Marlowe Granados lässt ihre Isa nur mitunter interessant erzählen, Details beschreiben, genau beobachten und zynisch werten. An Geld zu kommen wird immer schwieriger. Dass sie ausgenutzt wird, ist ihr bewusst. Kann und will Isa so weitermachen? Anfänglich mochte ich Isa nicht, anfänglich schien ihr Leben toll. Dann tat sie mir nur noch leid. Was für ein fürchterliches Leben!

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