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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Irmgard Mandl:

Wie lerne ich mit mir zu leben

Popóm von Johanna Sebauer

Hendrik, ein orientierungsloser junger Mann, steckt in einer Entwicklungs- und Lebenskrise. In dieser Phase trifft er unverhofft auf sein
vermeintliches älteres Ich. Er klammert sich an die Hoffnung, von diesem eine Orientierung für die Zukunft zu bekommen, sowie Unterstützung für seine Entscheidungen.

Kann das gut gehen? Das Buch beschreibt den Weg / Irrweg des Protagonisten zu mehr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Die Grundidee des Buches ist genial, aber ehrlich: würden sie ihr älteres Ich treffen wollen?

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Das Leben ist schön!

Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

Aus verschiedenen Perspektiven wird das Leben in eine Plattenbausiedlung am Rande der Stadt mit mehreren hundert Bewohnern gezeigt. Tür an Tür wohnen sie zusammen und jeder einsam und anonym für sich alleine. Jeder ist für sich ein Überlebenskünstler, allein mit seinen Sorgen und Ängsten. Erst eine drohende Gefahr durch eine entdeckte Fliegerbombe bringt Bewegung in die Alltagsroutine und bringt die Protagonisten des Buches dazu über den eigenen Schatten hinauszutreten, Ängste zu überwinden und löst sie aus ihrer Isolation.

Ein Buch, das Mut macht, und vor allem zeigt, dass das Leben gemeinsam etwas leichter geht. Sehr liebens- und lesenswert!

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Drei Namen - drei Lebensentwürfe

Die Namen von Florence Knapp

Welchen Einfluss hat der Namen auf unser Leben? Beziehungsweise welche Folgen hat die Namensgebung für die Mutter des Sohnes? Anhand von drei Szenarien werden die Auswirkungen der Namensgebung sehr einfühlsam, spannend und auch beklemmend geschildert. Das Thema der häuslichen Gewalt und der mögliche oder nicht mögliche Ausstieg aus der Gewaltspirale stehen im Vordergrund, ebenso die Auswirkungen auf die Kinder und das soziale Umfeld.

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Österreichische Zeitgeschichte

Im ersten Licht von Norbert Gstrein

Dieses Buch beschreibt beeindruckend die physischen und psychischen Verletzungen, die die Menschen im Krieg erleiden. Egal, ob sie an der Front gekämpft haben oder zu Hause bleiben durften/mussten, die Folgen sind präsent und die erlebten Traumata verfolgen die Menschen ein ganzes Leben lang. Es zeigt auch eindrucksvoll wie jeder auf seine Art und Weise ums Überleben kämpft.

Ein Buch, das in der Schule als Pflichtlektüre eingeführt werden sollte!

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Tolles Thema, aber....

Die Passantin von Nina George

Die Idee zu diesem Buch ist absolut genial. Nimm die Gelegenheit wahr und verschwinde aus dem eigenen Leben! Leider wurde meine Erwartungshaltung nicht erfüllt. Das Buch war für mich mühsam zu lesen, da teilweise überfrachtet und zu pathetisch.

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Wer bin ich?

Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Sehr intensiv und gefühlvoll beschreibt Julia Engelmann das Erwachsenwerden der jungen Charlie. Das Gefühlschaos, Ängste, die Frage nach der eigenen Identität , eine Achterbahn der Gefühle! Wunderbar feinfühlig wird das innere Chaos beschrieben und Charlie lernt auch, dass sie nicht alleine ist, dass es auch anderen Jugendlichen ähnlich ergeht, auch wenn sie nach außen hin sehr cool erscheinen.

Ein wunderbar einfühlsames Buch über die Zeit des Erwachsenwerdens, sehr berührend, sehr empfehlenswert!

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Was ist schon normal?

Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

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ie Auseinandersetzung mit dem Thema Alkohol, Depression und sonstiger psychischer Erkrankungen ist sehr gelungen. Das Spiel mit der Sprache und der begleitende Zynismus verleitet trotz der dargestellten menschlichen Tragödien zum Lachen. Das Buch ist definitiv keine gute Laune Sommerlektüre, trotzdem lesenswert!

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weniger wäre mehr

Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall

Der Erzählfluss nimmt einem unmittelbar mit in die Entwicklung dreier Jugendlichen bis ins Erwachsenenalter und in eine klassische Dreiecksgeschichte. Die einzelnen Charaktere und ihre Entwicklungsprozesse sind gut und spannend dargestellt. Leider kippt die Geschichte in unrealistische Verhaltensweisen und wird zuletzt zu kitschig, was sehr schade ist, da das Buch ansonsten sehr gut zu lesen ist.

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Sprachlos

Wild wuchern von Katharina Köller

‚Wild Wuchern‘ ist wunderbar geschrieben, leicht zu lesen und vermittelt in wortgewaltigen Bildern das Leben zweier Cousinen. Die gesellschaftlichen Normen und Wünsche der Mütter prägen ihr Aufwachsen. Der Enge ihrer Herkunft entfliehen Johanna in die Sprachlosigkeit und Einsiedelei, Marie hingegen geht ins Ausland und verwirklicht sich künstlerisch, nur um sich sehr bald wieder in der Norm einer gutsituierten Ehe zu finden.

Mit ihrer Flucht zu Johanne sind beide im kargen Leben auf dem Berg gezwungen sich mit ihrem Leben auseinanderzusetzen. Und hier gibt es im Buch einen Bruch. Zu klischeehaft, stereotyp und platt wird der Lebenslauf der beiden reflektiert, das Ende ist unrealistisch und unbefriedigend. Der Stoff zu diesem Buch hätte mehr gekonnt!

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Das Leben ist Musik

Für Polina von Takis Würger

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in wunderbar einfühlsames Buch. Für den sensiblen Hannes ist die Musik sein Lebensretter. Das Klavierspiel und die Liebe zur Musik helfen ihm sein schwieriges Leben zu meistern und letztendlich seine große Liebe Polina wiederzufinden. Ein Plädoyer für Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt, unbedingt lesen!

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