Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kathie:
Eine emotionale Reise
Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende
"Der Wind kennt meinen Namen" von Isabel Allende ist ein beeindruckendes neues Werk, das einen auf eine emotionale Reise durch zwei miteinander verbundene Schicksale mitnimmt. Durch geschickt verwebte Erzählstränge entführt uns die Autorin in die dunkelsten Stunden des Jahres 1938 in Wien, wo der junge Samuel Adler die Grausamkeiten der Kristallnacht erlebt und alles verliert.
Seine verzweifelte Mutter versucht, ihn mit dem Kindertransport nach England zu retten, und er nimmt nur seine Geige und einige Kleidungsstücke mit.
Jahrzehnte später, im Jahr 2019 in Arizona, wird die siebenjährige Anita Díaz von ihrer Mutter an der US-Grenze getrennt und in ein Lager für unbegleitete Minderjährige gebracht. Die Geschichten von Samuel und Anita, obwohl sie zeitlich weit auseinander liegen, sind auf bewegende Weise miteinander verwoben und erzählen von Liebe, Verlust und Hoffnung in dunklen Zeiten.
Isabel Allendes Sprachstil ist sehr bildhaft und atmosphärisch, das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. "Der Wind kennt meinen Namen" ist ein Roman, der lange nachhallt und mich mit seinen tiefgründigen Themen und seiner mitreißenden Handlung überzeugt hat.
Rezensionen von S.:
Überleben in New York
Happy Hour von Marlowe Granados
Notizen wilder Nächte in New Yorker Stadtteil Brooklyn. Isa durchlebt eine abwechslungsreiche Zeit mit der unkonventionellen Gala, lernt viele Menschen kennen, hat flüchtige Abenteuer. Mal trifft man Diesen, mal Jenen, eine Aufzählung. Ohne Aufenthaltserlaubnis, mit dem Verkauf schludrig selbstgenähter Kleider oder als Statisten verdienen sie etwas Geld, schnorren sich durch und treiben durchs Leben.
Immer öfter bewegt sie nur die Antwort auf folgende Fragen: »Wo schlafe ich heute?« und »Gibt mir diese Person eine Mahlzeit aus?«. Es ist bitter, aber was kann sie machen? Zunehmend genervt schildert sie, wie sie sich durchschlägt. Zunehmend langweilig die Wiederholungen für den Leser.
Marlowe Granados lässt ihre Isa nur mitunter interessant erzählen, Details beschreiben, genau beobachten und zynisch werten. An Geld zu kommen wird immer schwieriger. Dass sie ausgenutzt wird, ist ihr bewusst. Kann und will Isa so weitermachen? Anfänglich mochte ich Isa nicht, anfänglich schien ihr Leben toll. Dann tat sie mir nur noch leid. Was für ein fürchterliches Leben!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Gstettner:
Jo und die Van Goghs
Die Entflammten von Simone Meier
Simone Meier ist mit ihrem Buch über Jo van Gogh- Bonger, der Schwägerin Vincent van Goghs und Frau seines Bruders Theo eine einfühlsame und intensive Schilderung des familiären und gesellschaftlichen Umfelds des berühmten Malers gelungen.
Jos Geschichte ist eingebettet in eine Rahmenhandlung , in der die junge Kunststudentin GIna über Jo recherchiert und sich in eine tiefe Beziehung mit ihr begibt.
Der Blick zurück in die Vergangenheit macht sensibel für van Goghs revolutionäre Bilder, für die damaligen Zustände, die Konventionen und den Mangel an Komfort,
alles, was uns heute so selbstverständlich scheint, vor allem aber für die Kraft dieser erstaunlichen Frau, die viele Schicksalsschläge nicht nur ertragen hat, sondern an ihnen gewachsen ist. Ihr ist es zu verdanken, dass Van Goghs Werk bekannt und weltberühmt geworden ist.
Ich habe das Buch mit viel Anteilnahme gelesen und es am Ende nur ungern weg gelegt.
Rezensionen von Petra:
Viel Egoismus
Das Flüstern des Lebens von Katharina Fuchs
Corinna stirbt überraschend bei einem Unfall, die reiche Frau hinterlässt eine Zwillingsschwester, Nichte, Neffe, einige ehemalige Lebenspartnerinnen und zur Überraschung auch eine Tochter von der vorher kaum jemand etwas wusste. Ihr Testament bringt einige Überraschungen und offenbart ihren zwiespältigen Charakter.
Ihre Nichte erbt ihre Kaffeefarm in Tansania, die erfolgreiche Architektin ist hin und her gerissen, sie hat wundervolle Erinnerungen an ihre Besuche an diesen Ort, aber die Geschicke dort zu leiten ist etwas anderes. Auch für alle anderen sind eigenartige Klauseln in dem Testament.
Das Buch lebt von den Frauen hier in Deutschland und in Afrika. Es sind sehr unterschiedliche Charaktere und die Jüngste von ihnen scheint die stärkste zu sein. Die Männer sind schmückendes Beiwerk.
Es gibt viele Themen die in diesem Buch nur angeschnitten werden, Kolonialismus, Leihmutterschaft, Aneignung von Kulturgütern fremder Kulturen, Altersarmut, gleichgeschlechtliche Ehen, das Buch wirkt überfrachtet.
Die Mehrzahl der männlichen Protagonisten waren schwarz/weiß gezeichnet, geldgierig, egoistisch, wenig empathisch. Die Frauen dagegen waren das starke Geschlecht, kreativ, duldsam, mutig, klug aber auch exzentrisch und hatten mit zweierlei Maß gemessen.
Einiges in dem Buch erinnerte an "Jenseits von Afrika". Afrika war ein vorherrschendes Thema die Bilder die die Autorin gezeichnet hat, waren sehr gelungen.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Jüdisches Leben und Traditionen
Annas Lied von Benjamin Koppel
Benjamin Koppel, ein dänischer Komponist und Musiker, erzählt auf Fakten basierend die Lebensgeschichte seiner Großtante Anna Koppel, deren Leben sich fast über das gesamte 20. Jahrhundert erstreckte.
Hannah war die einzige Tochter von Yitzhak Koppelmann und seiner Frau Bruche. Yitzhak und seine Frau flohen aus Polen nach Kopenhagen.
Hannahs vier ältere Brüder werden erfolgreiche Musiker. Die Eltern können sich gut den Berufswünschen der Söhne beugen, aber die Tatsache, dass alle vier nichtjüdische Frauen heiraten, trifft besonders die Mutter hart.
Ihre letzte Hoffnung, die jüdische Tradition weiterzuführen und einen jüdischen Mann zu heiraten, setzen die Eltern auf Hannah – sie darf ihre Familie keinesfalls enttäuschen. Hannah liebt jedoch Aksel, einen jungen Kommunisten, der für eine bessere Welt kämpft. Mit ihm kann Hannah über Träume und Wünsche für ihr weiters Leben sprechen, wie etwa, dass sie einmal Pianistin werden möchte und ihn heiraten will.
Im Zweiten Weltkrieg flüchtet die Familie ins schwedische Exil. Hannah muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen, die sie für den Rest ihres Lebens stark belasten wird.
Auf Wunsch der Eltern wird eine Ehe mit Francois arrangiert, einem reichen Franzosen jüdischer Herkunft. Nach dem Krieg heiratet Hannah Francois gegen ihren Willen und lebt von nun an in Paris. Francois ist ein despotischer Ehemann und Vater, kann mit Geld nicht umgehen und betrügt seine Frau. Hannah hält jedoch aus Pflichtgefühl an dieser Ehe fest.
Der Autor charakterisiert die jüdische Familie Koppelman mit der richtigen Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Eine Vielzahl der Anekdoten liefern ein lebendiges Bild des damaligen jüdischen Lebens. Zwischendurch war mir jedoch die Geschichte zu einfach erzählt, sprachlich hätte ich mir hier viel mehr gewünscht.
Rezensionen von April1985 :
Gefährliche Geheimnisse der Vergangenheit
Season Sisters - Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford
Als Fan von Familiengeheimnisromanen ist mir Anna Helfords 'Season Sisters - Frühlingsgeheimnisse' sofort ins Auge gestochen. So schnell wie der Reihenauftakt auf meiner Leseliste gelandet ist, wurde er auch davon befreit. Durch Anna Helfords locker, leichten Schreibstil bin ich durch die Geschichte - durch die Vergangenheit und die Gegenwart - geflogen, war dunklen Geheimnissen auf der Spur, habe die Liebe gefunden und habe miterlebt wie zwei ungleiche Charaktere eine tiefe und wundervolle Freundschaft entwickeln.
Ich hatte tolle Lesestunden mit Anna Helfords Roman, der auf zwei Zeitebenen angesiedelt ist. Die Haupthandlung spielt in London der Gegenwart, wo ich die junge Spring kennen lernen durfte, die aufgrund von Drogenmissbrauch zu Sozialstunden verurteilt wurde. Diese soll sie bei der 80-jährigen Sophia Fowler als Haushaltshilfe ableisten. Nach einem etwas holprigen Start entsteht so etwas wie Freundschaft zwischen den zwei Frauen. Und Spring, die selbst eine schwierige Kindheit hatte, erfährt von Sophia, dass diese einst Herrin von Daffodil Castle war, von ihrem Sohn allerdings verstoßen wurde. In Spring erwacht die Erkenntnis, ist sie doch selbst neben Daffodil Castle aufgewachsen, hat unbekümmerte Stunden in den Gärten des Anwesens verbracht und ihre erste Liebe dort getroffen. Spring beschließt das Schicksal in die Hand zu nehmen und überredet Sophie nach Wales zu reisen, damit diese sich mit ihrer Familie wieder versöhnen kann. Und auch Spring selbst steht eine Aussprache mit ihrer Familie bevor.
Der zweite Handlungsstrang hat mich ins Jahr 1876 geführt, zur jungen Krankenschwester Daphne Marcy, welche trotz Standesunterschied eine geheime Liaison mit einem ihrer Patienten beginnt.
Ich habe beide Handlungsstränge wirklich gerne gelesen und sowohl Sophia als auch Daphne gerne begleitet. Allerdings muss ich leider sagen, dass ich relativ schnell eine Ahnung hatte wie die Schicksale der Frauen bzw. wie Vergangenheit und Gegenwart zusammenhängen.
Tatsächlich war mir die Geschichte an manchen Stellen auch zu konstruiert. Es gab insgesamt einfach zuviele Zufälle.
Etwas schade ist auch, dass Springs Geschichte etwas untergeht, gerade da sie ja auch die titelgebende Person ist.
Trotz aller Kritik hatte ich Spaß beim Lesen. Vorallem die Entwicklung der Freundschaft zwischen Spring und Sophia fand ich toll. Und auch die Geheimnisse der Vergangenheit konnten mich fesseln, auch wenn ich sie ziemlich schnell durchschaut habe.
Fazit:
Ein solider Familiengeheimnisroman, der auf zwei Zeitebenen spielt und ins wildromantische Wales entführt.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Kunst ist der Prozess ihres Entstehens
Die Entflammten von Simone Meier
Am Anfang fiel es mir extrem schwer in diesen Roman einzutauchen.
Allzu oft sind meine Gedanken nicht beim Buch geblieben, schweiften ab. Das war auch der Grund weshalb ich einige Passagen zweimal lesen musste. Ich fand das Buch phasenweise sehr verwirrend, haderte oft mit den Namen und es erschloss sich mir nicht, wer zu wem gehört.
Das Verschmelzen von Charakteren, wie Gina und Jo, in manchen Sequenzen konnte ich kaum nachvollziehen und so wollte für mich keine Empathie mit den Personen aufkommen.
Was mir aber sehr gut gefallen hat ist die Tatsache, dass Jo, Thom und Vincet nur über Briefe miteinander kommunizieren können, wenn sie voneinander getrennt sind.
Letztendlich muss ich doch sagen, dass die - von Autorin Simone Meier eingestreuten - zeitweise humorvollen, ja geradezu heiteren Passagen mich zum Weiterlesen bewogen haben. Ich war froh, Zeit und Muße gefunden zu haben, um mich voll und ganz auf die Kunst dieses fließend zu lesenden Buches einzulassen und davon unterhalten zu werden.
Im Roman werden die Geschichten zweier Familien im Laufe unterschiedlicher Jahrhunderte erzählt. Da ich keine Kunstkennerin bin, habe ich versucht Parallelen zwischen den beiden Familien zu entdecken, doch ich konnte nichts Verwertbares finden.
Ungefähr ab der Hälfte dieses Romans drückte mir das Gelesene schwer auf mein Gemüt. Alleine die Passage mit dem Hirn der Prostituirten bescherte mir ein Gefühl von Ekel und Ablehnung. Mir fehlte ganz einfach einwenig Leichtigkeit in diesem Roman. Selbst bei der Hochzeit von Jo kamen grausige Gesprächsthemen auf. Und wurde ein Lebensabschnitt schwierig, wollte jeder nur nach Hause zu seinen Wurzeln oder ans Meer.
Dieses Buch ist definitiv keines meiner Lieblingsbücher, doch ich bin trotzdem froh es gelesen zu haben, weil es Diskussionspotential hat. Vielleicht sieht man manches mit anderen Augen nachdem man es gelesen hat? Ich weiß es nicht. Es wiederholt sich in diesem Roman so vieles und kommt dennoch nicht auf den Punkt.
Ist es jetzt ein Roman über Kunst, eine Familiensaga oder geht es um die Selbstfindung von Jugendlichen, die unter dem Erlebten ihrer Eltern und Großeltern leiden? Ich hab es nicht herausgefunden. Ich muss zugeben, dass ich eigentlich nichts aus diesem Buch mitnehmen konnte. Oder doch eines vielleicht: Ich würde gerne mehr Briefe schreiben! Es gibt drei Sterne von mir. Lies es selbst und sag mir: Wieviele Sterne bekommt es von dir?
Rezensionen von Peachy_Bookdreams:
Der Duft von Orangenblüten
Der Vertraute von Leigh Bardugo
Inhalt: Luzia Cotado wirkt wie ein gewöhnliches Küchenmädchen, doch sie besitzt Magie. Als Hausherrin Valentina von der Begabung ihres Küchenmädchens erfährt, zwingt sie Luzia ihre Magie zu ihren Gunsten zu nutzen. Es dauert nicht lange, bis ihr Geheimnis zu einem größeren Gesprächsthema wird.
Auch Antonio Perez hört das Gerücht über die Fähigkeiten des Mädchens. Um der Inquisition zu entkommen, gibt es für sie nur eine Möglichkeit, und zwar Antonio Perez zu dienen, denn dieser möchte die Gunst des Königs mit Luzias Fähigkeiten wiedererlangen. Gemeinsam bereitet sie sich mit Guillén Santángel auf das Turnier vor, das ihre Magie als Heilige Kräfte preisen soll, doch der vertraute scheint selbst ein dunkles Geheimnis zu wahren …
Fazit: Wieder einmal ein absolut großartiges Buch von Leigh Bardugo. Schon die Krähen Duologie habe ich in mein Herz geschlossen und sind zu meinen absoluten Lieblingsbüchern geworden. Auch dieser Einzelband konnte mich nur begeistern,der Schreibstil lässt einen vollkommen in eine andere Welt eintauchen.Trotz des düsteren Themas ist es das sinnlichste Buch, das Bardugo bis jetzt geschrieben hat.Es spielt mit den Sinnen des Lesers und verführt ihn mit dem Duft von Orangenblüten und dem Saft praller Granatapfel Kernen. Besonders gefallen haben mir die fantastisch ausgearbeiteten Charaktere und spannende Plot Twists, die mich bis zum Schluss in Spannung gehalten haben. Ich freue mich schon sehr auf das nächste Werk der Autorin.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Bewegender Roman
Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende
Der Suhrkamp Verlag hat "Der Wind kennt meinen Namen", den neuen Roman der erfolgreichen chilenisch-US-amerikanischen Schriftstellerin Isabel Allende, veröffentlicht.
Die Geschichte beginnt im November 1938 in Wien nach der Progromnacht, als der Vater des 6-jährigen Samuel Adler verschwindet und seine verzweifelte Mutter Rachel beschließt, ihr Kind in Sicherheit zu bringen.
Samuel ist eines von insgesamt 10.000 jüdischen Kindern, die Großbritannien aufnehmen will. Rachels Plan ist es, Ausreisepapiere für sich und ihre Familie zu bekommen, um nach Chile auszuwandern. Mit kleinem Gepäck und seiner geliebten Geige tritt Samuel gemeinsam mit vielen weiteren Kindern die lange Reise nach London an.
2019, acht Jahrzehnte später, flüchtet Marisol Diaz mit ihrer 7-jährigen Tochter Anita aus El Salvador. Bei ihrem Versuch, in die USA einzureisen, werden beide festgenommen und inhaftiert. Das verzweifelte Kind, das seit einem Unfall nahezu blind ist, wird aufgrund einer unmenschlichen Einwanderungspolitik von seiner Mutter getrennt und in wechselnden Pflegeheimen untergebracht. Selena Duran, eine junge engagierte Sozialarbeiterin eines Projektes für Flüchtlinge, kämpft gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Frank Angileri nicht nur dafür, dass Anita Asyl erhält, sie begeben sich auch auf die Suche nach der Mutter des Mädchens.
Auf einer weiteren Erzählebene lernen wir die 7-jährige Leticia Cordero kennen, die sich 1981 mit ihrem Vater Edgar nach dem schrecklichen Massaker in El Mozote, bei dem fast die ganze Familie umgekommen ist, auf die beschwerliche Reise in die USA begibt. In Berkeley bauen sich die beiden ein neues Leben auf.
Isabel Allende ist eine begnadete Erzählerin, deren großartiger Roman mich von Beginn an bis zu seinem hoffnungsvollen Ende gefesselt hat. Das Buch beschäftigt sich mit den wichtigen Themen Flucht, Flüchtlingspolitik und erlittene Traumata. Es ist aber nicht nur eine Geschichte über Flüchtlinge und ihr neues Leben in einem anderen, einem fremden Land, es ist auch eine Geschichte über Liebe, Nächstenliebe und Hoffnung. Wir begleiten die Protagonisten auf den verschiedenen Erzählebenen, die die Autorin gegen Ende des Buches gekonnt zusammenfügt.
Die Charaktere sind authentisch und bildhaft skizziert. Ich mochte sie sehr, ganz besonders den musikalischen Samuel und die kleine Anita, die sich in eine Fantasiewelt flüchtet und Gespräche mit ihrer imaginären Freundin Claudia führt. Auch die kämpferische Selena und Leticia habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist herzzerreißend, fesselte und berührte mich zutiefst.
Absolute Leseempfehlung für diesen bewegenden Roman, der unter die Haut geht!
Rezensionen von HEYN Leserunde Caro F.:
Ja zu Jo?
Die Entflammten von Simone Meier
Ja. Interessantes Buch. Es inspirierte mich, mir Vincent van Goghs Bilder (wieder) einmal genauer anzuschauen. Und ich sah sie dank des Kontextes teils mit anderen Augen. „Entflammt“ hat mich das Buch nicht. Aber es ist durchaus lesenswert – vor allem, wenn man Freude an Kunst, Gefühlswelten und teils expliziten Beschreibungen hat.








