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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

König Fußball

Nachspielzeiten von Lucas Vogelsang

Lucas Vogelsang hat mit "Nachspielzeiten" ein Buch geschrieben, dass die Fußballfreunde begeistern wird, aber auch interessant ist für alle, die gern mehr über große Sportler und ihr Leben erfahren möchten. Die wunderbare Art des Autors zu erzählen lässt dieses Buch zu einem Lesegenuss werden.

Es sind die Helden von Früher, die in dem Buch ihren Platz finden. Man muss kein großer Fußballfan sein, um mit dem Namen Otto Rehhagel etwas anfangen zu können. Seine beeindruckende Karriere hat ihn zu einer Legende im deutschen Fußball gemacht. Bei der EM 2004 mit dem Titelgewinn der griechischen Nationalmannschaft, die er trainierte, gelang ihm eine der größten Überraschungen der Fußballgeschichte.
Interessant auch die Zeit von Beckenbauer und Pele bei New York Cosmos.
Nachdenklich wird man, wenn man über Paul Gascoigne und Vinnie Jones liest.
Lest das Buch, es lohnt sich !

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Rezensionen von barbara.liest:

tolle Erklärungen

Du! - Wer du bist und wie sich dein Körper verändert von Rachel Greener

Das Buch hat mich inhaltlich sehr begeistert.
Die Autorin verwendet die richtigen Wörter wie Vulva und Penis und versuchen in einfacher Art und Weise die Veränderungen des Körpers von Geburt an zu beschreiben.
Ein großes Augenmerk wird auf die Pubertät und die mit ihr einhergehenden Veränderungen gelegt.

Positiv hervorheben möchte ich, dass die Autorin immer schreibt ".... falls du ein Baby haben möchtest" und nicht davon ausgeht, dass jeder Kinder zeugen möchte.
Beeindruckt hat mich auch, dass auf Intersexualität eingegangen wird sowie die Darstellung der unterschiedlichen Periodenprodukte.

Die Illustrationen und die grafische Gestaltung des Buches finde ich persönlich leider nicht gut gelungen, deshalb gibt es auch einen Stern Abzug. Für den Inhalt würde ich sofort 5 Sterne geben. Die wichtigen Passagen sollten noch größer geschrieben sein, damit sie wirklich gleich ins Auge stechen.

Das Buch bekommt einen besonderen Platz im Bücherregal bei uns!

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Rezensionen von Gavroche:

Meisterhaft

Astrids Vermächtnis - Roman (Schwesterglocken-Trilogie 3) von Lars Mytting

Nach "Die Glocke im See" und "Ein Rätsel auf blau-schwarzem Grund" dürfen wir mit "Astrids Vermächtnis" noch ein letztes Mal zu der Geschichte um die Hekne Schwestern und die Zwillingsglocken in das abseits gelegene norwegische Tal zurück kehren. Dieser Teil spielt von 1936 bis 1945 und Lars Mytting hat mich schon wieder ab den ersten Zeilen mit seinem wunderbaren Schreibstil für sich begeistern können.

Ich empfehle unbedingt, die beiden anderen Teile vorab zu lesen, denn nur so versteht man das große Ganze, worum es hier geht.
Bildgewaltig auch dieser Teil und es geht auch wieder um die Weberinnen des Teppichs. Pfarrer Schweigaard lebt immer noch und bereut zutiefst eine früh getroffene Entscheidung, nämlich den Verkauf der Stabkirche, die in Dresden wieder aufgebaut wurde und wohin auch eine der Glocken kam.
Es geht um die deutsche Besetzung, aber auch wieder viel um das Alltagsleben und um technische Neuerungen, die langsam auch nach Butangen kommen.
Im Mittelpunkt steht Astrid, die Tochter von Jehans und Kristine, aber auch ihr Zwillingsbruder Tarald.
Ein Buch, das tiefen Eindruck bei mir hinterlassen hat und dem ich in meiner Rezension gar nicht gerecht werden kann.

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Rezensionen von PMelittaM:

Ein spannendes Ende

Magische Bilder von Akram El-Bahay

Art, Amin und Wu setzen ihre Reisen fort, um die Meister aus den Bildern zu holen. Dabei sind sie weiterhin vielen Gefahren ausgesetzt, Nicéphore und seine Inquisitoren sind ihnen immer auf den Fersen, der Wächter in den Bildern erwartet sie nun schon und kann geplanter vorgehen, und auch in den Reihen der Magier erhebt sich Widerstand gegen sie.

In China schließlich kommt es zur Katastrophe und danach wird alles noch schwieriger.

Der zweite Band der Dilogie setzt da an, wo der erste aufhörte, die Meister müssen so schnell wie möglich befreit werden, um gegen die Inquisitoren, vor allem aber Nicéphore vorgehen zu können. Zum Glück hat Art seine Kräfte immer besser im Griff.

Weitere Städte und Enklaven werden besucht, mir gefallen vor allem die magischen Wesen, die immer zum Land passend sind. Welchen man hier begegnet, verrate ich natürlich nicht, ich finde, es macht einen Teil des Reizes aus, sie während des Lesens selbst kennenzulernen.

Auch wenn die Handlung auf bestimmte Weise vorgegeben ist, es gilt schließlich die Meister aus den Bildern zu befreien, ist sie natürlich nicht ohne Überraschungen. Man darf nicht vergessen, dass Akram El-Bahay ein begnadeter Erzähler ist. Mir persönlich hat es deshalb in Russland am besten gefallen. Die Geschichte wird zudem zunehmend spannender, aber auch der Humor wird nicht vergessen, dafür sorgen schon Amin, überraschenderweise eine der Mumien, und natürlich das Radio, ohne das die Geschichte nicht die wäre, die sie ist.

Gut gefallen hat mir Arts Entwicklung, sie ist auf mehrfache Weise positiv. Nachdem ich im ersten Band erst keinen Zugang zu ihm fand, war er hier sofort da. Wu wurde mir hier dagegen ein bisschen fremder, auch wenn ein Teil der Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird, was man bereits am Cover erahnen kann. Apropos Cover: Beide Cover der Dilogie bilden eine Einheit, das mag ich sehr.

Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, ist die Liebesgeschichte, die ich einfach nicht fühlen kann. Sicher, sie ist wichtig für die Geschichte, aber vielleicht hätte diese auch ohne sie funktionieren können. Für mich wirkt sie leider ziemlich aufgesetzt.

Die Geschichte endet in meinen Augen passend, auch wenn ich mir unterwegs das eine oder andere Detail ein bisschen anders gewünscht hätte, vor allem für eine der handelnden Personen.

Der zweite Band der Dilogie erzählt die Geschichte spannend weiter. Mir hat die Idee um die Bilder gut gefallen und ich bin gespannt, was Akram El-Bahay sich als nächstes einfallen lässt. Selbstverständlich gibt es von mir eine Leseempfehlung für die komplette Dilogie.

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Rezensionen von Tara:

Familiengeheimnisse

Treibgut von Adrienne Brodeur

„Treibgut“ ist ein Roman um Familiengeheimnisse der auf Cape Cod lebenden Autorin Adrienne Brodeur.

Handlungsort ist Cape Cod. Der Meeresbiologe Adam Gardner steht kurz vor seinem 70. Geburtstag. Er hat sich Buckelwale spezialisiert und sein Ziel war es immer den Gesang der Buckelwale zu entschlüsseln.

Da ihm seine Medikamente das Hirn vernebeln, beginnt er diese selbstständig abzusetzen. Seine Tochter Abby – eine Künstlerin – und sein Sohn Ken – ein Immobilienunternehmer – stehen im permanenten Konkurrenzkampf.

Der Schreibstil von Adrienne Brodeur ist angenehm zu lesen. Sie findet poetische, humorvolle, ergreifende und weise Worte, alles passend zur Situation und zu gegebener Zeit.
Ihre Charaktere sind facettenreich, interessant und nicht leicht zu durchschauen. Insbesondere die Frauenfiguren spielen hier eine große Rolle.
Die Geschichte wird im Wechsel aus der Perspektive von Adam, Abby. Ken und einigen anderen Charakteren geschildert. Dadurch liest sich das Buch abwechslungsreich und es entsteht eine interessante Dynamik. Jeder von ihnen hat etwas zu verbergen, wodurch sich Spannung und Dramatik aufbauen.
Die Handlung beginnt im April 2016, was auch durch verschiedene politische Ansichten deutlich wird.
Die Liebe der Autorin zu Cape Cod, ihre Verbundenheit mit der Natur wird spürbar. Ebenso wie die Fragilität dieser und die einer Familie.

Auch wenn dem Buch zum Ende hin ein paar Seiten mehr gut getan hätten, ist es ein mitreißender Sommerroman, der von seiner Kulisse - fast hatte ich das Gefühl das Meeresrauschen zu hören und die Brise des Windes zu spüren - , seinen Charakteren und seinem wundervollen Schreibstil lebt.

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Rezensionen von Reiseweise:

Kulinarische Reise

Die Spaghetti-vongole-Tagebücher von Stefan Maiwald

Wenn man seinen Geburtstag mit der Familie feiert, sorgt man für gutes und ausreichend viel Essen - insbesondere, wenn man in Italien lebt wie der Autor. Das Problem ist allerdings, dass er damit auch noch seine Schwiegereltern beeindrucken möchte, die seinen Kochkünsten seid Jahren eher kritisch gegenüberstehen.

Was ist die Lösung? Die regionalen Spezialitäten der italienischen Heimatregion kochen. Mutig, aber mit Hilfe von lokalen Köchinnen, Fischern, Restaurant-, Bar- und Marktstandbetreibern sollte es hoffentlich gelingen… so lautet zumindest der Plan des Autors!
Auf seiner kulinarischen Reise entlang der Küste des Venetos und Friauls schildert der Autor lokale Köstlichkeiten und ihre Zubereitung, die Traditionen dahinter und trifft lokale Expert:innen. Zwischendurch gibt es kleine Exkurse und alles ist sehr unterhaltsam geschrieben.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

Sehr nette Kulturgeschichte

Die Entflammten von Simone Meier

Eine sehr ansprechende "Kulturgeschichte" aus dem vorletzten Jahrhundertwechsel mit interessanten Blicken hinter die Kulissen der nun berühmten Maler, vor allem Vincent van Gogh. Gleichzeitig auch etwas enttäuschend, denn meine Erwartung war, mehr über Van Gogh zu erfahren und nicht unbedingt über die Liebesgeschichte zwischen seinem Bruder Theo und der Protagonistin, seiner Schwägerin Jo.

Das Buch gibt aber einen sehr feinen Einblick in das damalige Alltagsleben einer gewissen begüterten Schicht und entzaubert vermutlich verschiedene Geschichten über die damalige Zeit.

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Rezensionen von Ecinev:

Beziehungsdrama

Geordnete Verhältnisse von Lana Lux

Philipp wächst bei seiner Tante auf. Durch seine roten Haaren und der Inkontinenz hat er keine Freunde und freut sich riesig als eines Tages ein Flüchtlingskind mit ebenfalls roten Haaren in die Klasse kommt und neben Philipp gesetzt wird. Geduldig hilft er ihr mit Deutsch und den anderen Fächern da er die Klasse schon wiederholt hat.

Die beiden freunden sich an und verbringen auch außerhalb der Schule Zeit miteinander. Philipp und seine Mutter wollen Faina zeigen wie in Deutschland Weihnachten gefeiert wird und werden zum russischen Fest bei Fainas Eltern eingeladen.

Später ist Philipp der Typ mit der Eigentumswohnung während Faina nach einer Zeit in Israel erst wieder Fuß fassen muss. Die beiden ziehen zusammen, Philipp übernimmt sogar die Vaterschaft für Fainas Kind. Doch immer mehr entwickelt sich die Beziehung zu einem Fiasko das tragisch endet.

Alles andere als geordnete Verhältnisse herrschen in diesem Buch von Lana Lux. Geschildert anfangs in Ich-Form aus Sicht der beiden Protagonisten Philipp und Faina wird das Ende aus Sicht von Dritten erzählt. Keine leichte Lektüre wie sich das Drama aus Eifersucht und Wahn da entwickelt.

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Rezensionen von Ecinev:

eine ganz normale Familie

Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal? von Sabine Bohlmann

Gerade wollte Ottilie ihre Ferien mit einem Riesenstapel Bücher beginnen als in das leere Nachbarhaus mitten in der Nacht Leute eingezogen sind. 3 große und 2 kleine Gestalten und ein Wischmopp, denn ein Hund ist das nicht sind durch die Tür geschlüpft. Ihr Vater hat schon einen Kuchen gebacken um die Nachbarn willkommen zu heißen.

Doch die Tür bleibt verschlossen und so muss Ottilie aus der Ferne beobachten wie der Kuchen wie von Geisterhand im Haus verschwindet. Sie ist hartnäckig und denkt sich Spiele aus die die beiden Kindern vom Fenster aus mitspielen können bis sie eines Tages das Haus verlassen. Ottilie merkt, es ist eine bunte Mischung magischer Wesen einer anderen Welt die hier auf die Menschenwelt vorbereitet werden.

Was für ein köstliches Buch, die Begegnungen des gruseligen Großvaters mit der Nachbarin und ihrem Garten und im Supermarkt sind so herrlich komisch, dass man einfach lachen muss. Auch mir als Erwachsene hat mir dieses Buch großen Spaß gemacht. Der Schreibstil ist lebendig und humorvoll, die Illustrationen runden den Text gut ab. Ein gruseliger Lesespaß für groß und klein.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Ein Buch das zum Nachdenken anregt

Das Mondscheincafé von Mai Mochizuki

Wo geht es bitte zum Mondscheincafé ? Ich würde es zu gerne einmal besuchen, aber wird nicht ganz einfach.
Das Mondscheincafé wird von Katzen betrieben und es gibt keinen Weg dorthin. In Vollmondnächten taucht es plötzlich auf und serviert seinen Besuchern das, was sie benötigen. Da gibt es dann nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern inspirierende Ratschläge für alle Lebensbereiche.

Ich bin noch ganz verzaubert von diesem wundervollen Buch. Sicherlich wird es Katzenfans genauso gefallen wie Lesern, die sich für die japanische Lebensweise interessieren. Aber auch wenn beides nicht der Fall ist, bieten die stärkenden Weisheiten, die die Katzen für ihre Besucher parat haben, Stoff, der zum Nachdenken anregt.
… und auch, wenn man normalerweise im Hellen liest, es lohnt sich das Buch auch einmal mit ins Dunkle zu nehmen.

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