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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von miriamB:

Roman - kein Sachbuch!

Die Entflammten von Simone Meier

Lt Klappentext könnte es ein wirklich interessantes Buch sein – wie schaffte es Jo van Gogh-Bonger, die Bilder ihres Schwagers so weltbekannt zu machen? Wo er doch zu Lebzeiten auch in der Künstlergemeinde umstritten war?

Ein spannendes Thema, das Simone Meier leider nur sehr nebensächlich behandelt.

Hauptsächlich verzettelt sie sich in der Beschreibung der Recherche von Gina über Jo und endet in Phantasiegesprächen zwischen den Protagonistinnen.
Kann man mögen, muss man aber nicht.

Es ist ein Roman, kein Sachbuch. Trotzdem finde ich, dass die Autorin der sicherlich sehr interessanten, mutigen und selbstbewussten Jo van Gogh-Bonger nicht gerecht wurde.

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Rezensionen von April1985 :

Der Drache in dir und mir

Ein Zuhause für deinen Drachen von Ulrike Felber

Ich gestehe, ich habe mich sofort verliebt, als ich die wundervollen Illustrationen zum ersten Mal gesehen habe. Und auch meine 4-jährige Tochter war geklaut begeistert eine neue, drachenstarke Geschichte für sich zu entdecken.

Wir haben uns mit Mari und der uraltjungen Frau ins Abenteuer gestürzt und gemeinsam eine Welt voller Gefühle erkundet.

Was es dabei mit dem Drachen auf sich hat, muss jeder selbst entdecken.

So schön die Botschaft auch ist, muss ich leider auch sagen, dass meine Tochter diese noch nicht greifen konnte. Die Metapher mit dem Drachen hat sie noch nicht verstanden. Und auch der Schreibstil, welcher zwar wunderschön poetisch ist, ist für die Altersgruppe nicht wirklich passend. Ich habe die Sätze kurzerhand gekürzt und vereinfacht vorgelesen.

Ich werde das Buch fürs erste beiseite legen und eventuell in einem Jahr nochmal einen Versuch wagen.

Fazit
Wunderschöne illustriert und voller Poesie. Für 4-jährige allerdings noch zu schwer zu erfassen.

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Rezensionen von Petra:

Kinder auf der Flucht

Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende

Die Autorin hat wieder ein großes Thema unserer Zeit mit der Vergangenheit gemischt. Ständig diskutieren wir über Flüchtlinge. Was sie dürfen, was sie sollen, ob sie überhaupt bleiben können. Diese Diskussion wird nicht nur hier geführt, über all wo die Menschen ankommen die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen verlassen haben wird darüber gesprochen, mal gibt es eine Willkommenskultur, mal heißt es die nehmen uns Platz, Arbeit und anderes weg.

Sie passen nicht hierher. Aber wohin sollen sie sonst. In ihrer Heimat können sie nicht bleiben. Das hat Isabel Allende an einigen Beispielen wie Samuel aus Österreich oder Anita aus Salvador deutlich gemacht. Samuel kam mit einem Kindertransport als Dreijähriger nach England, er hat seine Eltern nie wieder gesehen. Anita ist 8 Jahre alt als sie an der Grenze zu den USA von ihrer Mutter getrennt wird.
Alle Mütter in diesem Buch wollen eine bessere, sichere Zukunft für ihr Kind. Sie opfern dafür alles, sogar ihr Leben.
Die Kinder werden trotz Sicherheit und ein auskömmliches Leben immer ein Trauma zurück behalten. Der Ruf nach der Mutter wird nie beantwortet, sie sind immer unter Fremden, egal wieviel Mühe diese sich geben.
Die Autorin fordert trotzdem in ihrem Buch das wir uns diese Mühe geben, wenn nicht persönlich, dann doch durch Respekt für die Menschen die sich auf den Weg gemacht haben, weg von Mord, Hunger und Krieg. Respekt und Anerkennung ist das Mindeste was wir Flüchtlingen geben sollten. Damit wie in diesem Buch die Flüchtlinge zwar nicht ohne Trauma aber mit einem Mindestmaß an Sicherheit bei uns leben können.
Die Geschichte berührt, vor allem durch die Personen die helfen. Denn Kinder rühren immer an unser Gemüt, aber gutsituierte Menschen die sich aus ihrer Komfortzone wagen und helfen sind anders. Frau Allende beschreibt in ihren Büchern immer wieder Menschen die über sich hinaus wachsen, denen Schicksale anderer nicht kalt lassen. Ihre Geschichten fordern uns auf sich mit dem Thema auseinander zusetzen, sie sind zur Unterhaltung geschrieben, ein winziges Körnchen zum Nachdenken wie gehe ich mit diesem Thema um ist aber auch darin.

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Rezensionen von Carolaww:

Erschütternde, lebenshungrige und doch hoffnungsvolle Schicksale

Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende

Ich habe mich Isabel Allendes Werk schon einmal genähert, aber nicht so richtig Zugang gefunden.
Das war hier von Beginn an anders: Mit einfachen, die Ereignisse vorantreibenden Worten schildert Isabel Allende nüchtern, fast dokumentarisch, wie der 6-jährige Samuel 1938 aufgrund des Novemberprogroms in Österreich außer Landes gebracht wird.

Als Deutscher kennt man die Fakten und möchte daher eher etwas über das Menschliche erfahren, das hinter den grausamen historischen Fakten steckt. Aber das passiert erst viele Seiten später, als Samuel als 86-Jähriger auf diese Zeit zurückblickt. Da hat der Leser bereits vom ähnlichen Schicksal eines salvadorianischen 7-jährigen Mädchens namens Anita erfahren. Sie wurde von ihrer Mutter getrennt, obwohl oder weil sie in den USA Asyl suchen.
Erst ziemlich spät verknüpfen sich die Lebenswege von Samuel, Leticia und Anita und geben dem Leser die Zuversicht, dass es zwar rund um den Erdball viel Grausamkeiten, Machtmissbrauch und Unmenschlichkeit gibt, aber es gibt vor allem Menschen, die uneigennützig helfen und der Hoffnungslosigkeit die Stirn bieten. Diesen Lebenswegen wird auch viel Aufmerksamkeit gewidmet, das ist spannend zu lesen.
Die Autorin bedient sich beim Erzählen dieser Geschichten bewährter Strategien des Romanaufbaus: Es werden abwechselnd in Abschnitten ähnliche Lebenswege von Flüchtlingen auf dem Weg in ein besseres Land bzw. Leben vorgestellt. Es geht dabei meist um El Salvador und die USA. Am Ende der Abschnitte benutzt Allende Cliffhanger, aber leider dauert es mehrere Kapitel, bis diese aufgelöst werden. Dabei verliert man schnell die Übersicht, muss zurück blättern, sich konzentrieren.
Alle Figuren werden trotz ihrer erlittenen Demütigungen als stark geschildert. Sie sind meist voller Lebensfreude und Optimismus, versuchen mental mit dem Schicksal zurechtzukommen. Man merkt, dass sich die Erzählerin mit der lateinamerikanischen Mentalität gut auskennt.
Der Erzählstil ist flüssig, es werden realistische tatsächliche Ereignisse mit ausgedachten Lebensläufen verbunden. Für Anita gab es ein Vorbild.
Am besten gefielen mir die Kapitel mit Anitas Selbstgesprächen, die von Zeit zu Zeit die Entwicklung vorantreiben, aber auch Einblick in die Seele eines unschuldigen, fantasievollen Kindes geben.
Hier steckt der „kleine Prinz“ zwischen den Zeilen. Das ist wiederum ein starker Abschluss des Buches, der Geschichte von der Suche nach Liebe, Zugehörigkeit und Menschlichkeit und dem Finden einer Heimat.
Wegen des Sujets, wegen der Aktualität ist es ein bewegendes Werk der chilenischen Autorin, die uns mahnt, über die Grenzen zu blicken und, wann immer es geht, Gutes zu tun.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Empfehlenswerter Ratgeber

Stark gegen Ängste von Andreas Hillert

Sachlich und informativ erfährt man in diesem Sachbuch alles über die Angst, eins der unerwünschtesten Gefühle überhaupt. Nicht selten entsteht daraus die Angst vor der Angst. Psychotherapeut Andreas Hillert erklärt anschaulich, warum die Angst, die für unser Überleben zuständig ist, zum Problem werden kann, welche Formen es gibt und wie man mit ihnen umgeht.

Denn nur, wenn man die Zusammenhänge versteht, versteht man auch die eigene Angstgeschichte. Aus dem Wissen darüber, kann man dann eigenverantwortlich handeln, indem man sich bewusst wird, wie man den Angstkreislauf unterbrechen kann. Insgesamt eine lehrreiche und interessante Wissensvermittlung mit hohem Mehrwert, abgerundet mit Fallbeispielen, farbigen Grafiken und einer durchdachten Strukturierung und Gestaltung. Leicht verständlich vermittelt Prof. Dr. Dr. med Andreas Hillert einen realistischen und annehmenden Blick auf die Angst und gibt umsetzbare Strategien an die Hand, die sich selbst erarbeiten lassen. Sehr empfehlenswerter Ratgeber, der mit fachkundiger Kompetenz und Verständlichkeit überzeugt.

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Rezensionen von Petra Sch.:

mörderisches Hormon-Chaos

Morden in der Menopause von Tine Dreyer

4,5 Sterne

Liv, 48, Küchenplanerin, Ehefrau und Mutter von 3 Teenagern, hat seit einiger Zeit ein dünnes Fell. Früher war sie doch immer soo gechillt bei allem?! Und schlafen kann sie auch überhaupt nicht mehr.
Bis sie vor lauter Wut auf den pöbelnden Drogendealer ihres Sohnes diesem mit dem Hammer eins überzieht - und der danach nicht mehr aufsteht.

Doch was tun mit der Leiche??
Im Laufe der Zeit merkt Liv, dass ihr ungewöhnliches Verhalten und ihr dünnes Nervenkostüm, die Vergesslichkeit (und auch das Ausbleiben der Periode ;) den Wechseljahren zuzuschreiben ist. Doch bevor sie das alles im Griff hat, gibt's noch 3 weitere Tote.
Und die Hormone sind eindeutig der Grund für das ganze Schlamassel, Liv selbst kann gar nichts dafür.

Der Schreibstil ist lebendig und mitreißend, und Livs Gedanken bzw. Überlegungen sind soo komisch. Auch wie sie versucht, die Leiche(n) loszuwerden.
An jedem Kapitelanfang ist eine kurze Info zur Menopause, gespickt mit Livs Meinung dazu - total witzig. Allerdings ist auch viel Wahres darin, denn die Natur hat es nunmal so eingerichtet, dass die Hormone der Frauen den Nestbautrieb, den Mutterinstinkt und dieses "sich um alles kümmern" fördern. Fallen diese Hormone weg, ist es nicht mehr so einfach für die Frau selbst und auch alle anderen Familienmitglieder.
Nicht nur, aber eben besonders Frauen in etwa diesem Alter, die ebenfalls Teenager-Kinder haben, können alles sooo gut nachvollziehen, was es noch lustiger für mich gemacht hat.
Natürlich sind einige Dinge sehr überzogen (und unrealistisch), trotzdem oder vielleicht genau deswegen macht das Lesen dieser Lektüre einfach nur großen Spaß.


Fazit:
Ein urkomischer, aber sehr überspitzter Wechseljahre-Krimi mit einer sympathischen Protagonistin, der man gerne dabei zusieht, wie sie sich aus den verrücktesten Situationen zu befreien versucht.

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Rezensionen von gerlisch:

Von den Treidelschiffen zum Raddampfer

Loreley - Die Frau am Fluss von Susanne Popp

In diesem Buch wird die Geschichte von Julie erzählt. Sie ist eine mittellose Waise mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Und von Johann, der seine Familie durch tragische Schicksalsschläge verloren hat.
Susanne Popp hat einen leichten aber überaus fesselnden Schreibstil und versteht es eine zauberhafte historische Atmosphäre zu erschaffen, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.

Die Protagonisten wurden sowohl bildlich als auch authentisch gut in Scene gesetzt, sodass sie lebendig wirkten. Perspektivwechsel bringen die unterschiedlichen Charaktere dem Leser näher.
Durch gute Recherche der historischen Hintergründe zur Rheinbegradigung und die Entwicklung der Schifffahrt auf dem Rhein zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde ein perfekter Rahmen für diese schöne aber auch dramatische Liebesgeschichte geschaffen.
Die Einschränkungen unter denen die Frauen zur damaligen Zeit zu leiden hatten, wurden von der Autorin aufwühlend thematisiert. Dramatische Ereignisse und einige Geheimnisse erhöhten immer wieder die Spannung.
Die Geschichte endet mit einem fiesen Cliffhanger und vielen offenen Fragen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Vom gefühlten Mangel zur erlebten Fülle

Lebensfreude von Jens Corssen; Stephanie Ehrenschwendner

Im Stil einer Selbsthilfegruppe treffen sich jeden Monat fünf Protagonisten zum sogenannten „Freundekreis“ in der Natur mit dem Ziel, mehr Lebensfreude zu entwickelt. Für alle der Teilnehmer ist es unangenehm, mit Fremden über Persönliches zu reden, aber alle eint, dass sie das Leben mehr genießen und öfter in die Freude kommen wollen.

Für die sechs Termine gibt es Regel, die besonders der über fünfzigjährigen Britta schwerfallen. In ihrem Umfeld gehört es dazu, sich über das Leben zu beklagen und schnell ein Urteil über andere zu fällen. Die Taxifahrerin Gerda bricht das Eis in der Gruppe, hält jedoch ihren Schutzschild aufrecht. Klaus ist in trüber Stimmung und nicht ganz freiwillig da. Er ist verschlossen und wortkarg. Sebastian hat einen stressigen Job und wenig Zeit für seine Familie, bringt aber Zuversicht und Engagement mit. Anna ist die Jüngste, studiert Jura, träumt von Italien und entdeckt ganz neue Seiten an sich.

Alle der fünf Charaktere dienen als beispielhafte Identifikationsfiguren, habe unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und profitieren gerade deshalb voneinander. Es ist spannend, mitzuerleben, wie sie sich entwickelt, denn es gibt auch nach den Treffen private Einblicke in die Gedanken und Handlungen der Protagonisten. Diese Mischung aus beispielhafter Fiktion und ratgebenden Ergänzungen fand ich nachvollziehbar und ansprechend umgesetzt. So halten die Teilnehmer beispielsweise Kontakt zu Autor Jens Corssen und erfahren den Unterschied zwischen Glück und Freude. Außerdem gibt es sachinhaltliche Einschübe und Erklärungen, die informieren und vertiefen. Ein spannenden Modell also, was die üblichen Herangehensweisen umkehrt und die Beispiele in den Fokus rückt. Deren Erfolge sind ermutigend und bleiben lebendig im Gedächtnis. Es sind simple Details, die im Leben viel mehr möglich machen. Sie lernen ihr Denken zu verändern, ihre Worte zu wählen und erhöhen ihre Lebensqualität. Insgesamt ein spannendes Experiment, das anschaulich beweist, Lebensfreude lässt sich trainieren, weil sie nicht von äußeren Umständen abhängt. Ob, wann und wie oft wir uns freuen, ist nämlich zum großen Teil von uns selbst abhängig.

Fazit: Lebensbejahend, inspirierend und ein guter Kompromiss für alle, die lieber Geschichten statt Sachbücher lesen.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Academy der Träume

Vengeance von Ruby Braun

Nemesis soll auf der Academy Of Dreams zu eine Luziden ausgebildet werden, sie stammt aus einer Familie mit Traumwandlern. An der Academy lernt sie Mercy kennenudn verliert sich in seinen Träumen. Dabei darf sie aber ihr Ziel, den Tod ihres Bruders zu rächen, nicht aus den Augen verlieren.

Was für ein wunderschönes Cover. In dem Buch selbst sind auch noch Illustrationen, außerdem habe ich eine Erstauflage mit Farbschnitt und Pageoverlay bekommen, einfach ein Traum. Aber auch ohne die Gimmicks ist das Buch bzw. die Story absolut lesenswert. Sie konnte mich von Beginn an fesseln, tolle Charaktere, interessantes Setting und ein spannende, mitreißende Story. Nemesis ist ein toller Charakter, es gibt viel zu entdecken. Die Romantik kommt auch nicht zu kurz und am Ende bleibt noch genug offen, um auf das zweite Buch gespannt zu sein. Hat mir richtig gut gefallen, super Unterhaltung und für mich ein Highlight.

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Rezensionen von drachenzahn:

Das Neue und Außergewöhnliche ist wunderschön

Jede*r kann die Welt verändern! - Ich bin Leonardo da Vinci von Brad Meltzer; Christopher Eliopoulos

Das Buch ist eine Mischung aus Comic und Sachbuch, dem es auf kindgerechte und kurzweilige Weise gelingt, Geschichte greifbar zu machen und den Charakter von Leonardo da Vinci auf wenigen Seiten zum Leben zu erwecken. Zudem gibt es eine Botschaft, die die Kinder direkt anspricht und sie auffordert, an sich selbst zu glauben und auch eigen(willig)e Wege zu gehen.

Der Autor Brad Meltzer stellt seine berühmte Persönlichkeit nicht distanziert vor, sondern lässt uns an seinem Leben ausschnittsweise teilhaben. Was hat ihn interessiert und bewegt? Wie ging er mit Schwierigkeiten um? Welche seiner Ideen haben ihn überdauert und tatsächlich den Sprung von Fantasie in die Realität geschafft. Natürlich kann das Leben Leonardos nicht in allen Details vorgestellt werden, die Kinder erhalten jedoch einen ersten Eindruck und lernen seine wichtigsten Errungenschaften kennen.

Bei dem Buch handelt es sich in erster Linie um einen Comic, bei dem jedoch auch die realen Abbildungen seiner Werke und sogar Fotos mit eingebaut wurden. Auf den letzten Seiten befindet sich zudem ein Zeitstrahl. Das Einzige, was ich ein wenig irritierend finde, ist, dass Leonardo unabhängig seines Alters durchgehend als alter Mann mit weißem Bart und Mütze dargestellt wird, auch in seinen jungen Jahren. Natürlich ist seine Wiedererkennbarkeit damit eindeutig, aber für Kinder hätte vielleicht auch die Mütze als bleibendes Erkennungsmerkmal gereicht.

Insgesamt bin ich von dem Buch begeistert und würde gerne weitere aus der Reihe „Jede*r kann die Welt verändern“ lesen. Auf jeden Fall ein gelungenes Comic-Sachbuch, das die Kinder auffordert, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und an ihren Träumen festzuhalten. Empfehlenswert!

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