Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Partygirls
Happy Hour von Marlowe Granados
Happy Hour ist ein besonderes Buch über zwei Partygirls aus London, die für einen Sommer nach New York gehen.
Ohne Arbeitserlaubnis können sie sich nur mit Flohmarktverkäufen und diversen kuriosen Jobs über Wasser halten.
Erzählerin ist die 21jährige Isa, die sich mit der gleichaltrigen Gala zusammengetan hat.
Sie sind gute Freundinnen, manchmal aber auch unterschiedlich. Die meiste Zeit sind sie am Feiern und immer auf der Suche nach Männern, die die Rechnung übernehmen.
Isa ist eine eigenwillige Protagonistin, alles andere als dumm und mit kritischen Blick sowie ironischen Unterton. Ihre Perspektive trägt das Buch.
Die Erzählweise überzeugt. Der Text hat einen eigenen Witz. Man reist eine Romanlänge mit ihnen durch die Bars und Lokationen von Brooklyn und Manhattan.
Marlowe Granados zeigt einen Bewusstseinszustand und ein Lebensgefühl. Das ist ihr gut gelungen.
Rezensionen von Daggy:
Googolplex, gut beschrieben
Die größte Zahl der Welt? von Magnus Holm
Ich befürchte, die Zeit, in der ich mich um Mathe gekümmert habe, liegt einfach zu weit zurück und deshalb ist mir Googolplex, die größte Zahl der Welt bisher namentlich nicht bekannt gewesen. (Allerdings kennt mein Rechtschreibprogramm diesen Begriff auch nicht)
Hinten im Buch kann man die genauen Zusammenhänge nachlesen und ist dann wieder ein wenig schlauer.
Aber fangen wir doch von vorne an: das Cover zeigt eine lange Straße und ein kleines rotes Auto. Dann lernen wir Tale kennen, die schon zählen kann, Truls, ihr großer Bruder ist acht und er ist drei Jahre älter als Tale. Das Bild zeigt Tale mit einem Riesenmund aus dem Zahlen quillen. Da Papa und Mama auch zur Familie gehörten, sind sie zu viert. Das rote Auto wird gepackt und Tale schaut zu und überlegt, wie Zahlen zueinanderstehen. Dann geht es los und Tale zählt die Telefonmasten. Die Straße führt in die Berge und Tale denkt über die Null nach. Beim Auspacken fragt Tale, wie so oft, Papa wie alt er ist. Papa arbeitet an der Universität mit Zahlen und er kennt auch große Zahlen. „Mehr als eine Million. – Unendlich, sagt Papa. Es gibt unendlich viel Zahlen.“
Die Bilder sind teilweise realistisch gestaltet, einige haben aber auch eine eigene Dynamik, die diese großen Zahlen in sich haben, da muss man das Buch auch mal hochkant nehmen.
Der Text besteht aus kurzen Sätzen, in denen viele Zahlen vorkommen bis zur ober erwähnten Zahl Googolplex. Mir gefällt es einfach so gut, wie hier mit einfachen Mitteln etwas erklärt wird, das man kaum verstehen kann.
Rezensionen von Emmmbeee:
Freundinnen-Roman
Keine Spaghetti sind auch keine Lösung von Silke Neumayer
Innerhalb kurzer Zeit ist dies der zweite Spaghetti-Roman, den ich lese. Damit meine ich das Wort „Spaghetti“ im Titel. Ich muss schon sagen, dass sich auch bei diesem beim Lesen ständig ein Pasta-Appetit in mir regte. Bereits das stimmige, sympathische Cover trägt dazu bei.
Tragisch ist der Inhalt des Buches, ist doch ein Teil des Freundinnenkreises gestorben, Amelie.
Zudem enthüllen sich nach und nach die Schwachstellen des vierblättrigen Frauen-Kleeblattes. Das führt zu Streit, Eifersüchteleien und Zornausbrüchen. Die Situationen werden abwechselnd aus der Sichtweise der verbliebenen drei Frauen beleuchtet, und so versteht man auch gut, warum sie so handeln.
Die Heiterkeit kommt dennoch nicht zu kurz, befinden wir uns doch in der sonnigen Toskana, wo das Dolce Vita letztendlich nicht zu kurz kommen darf. Zudem ist da natürlich ein sehr attraktiver Nachbar und andere aufgeschlossene Ragazzi in Reichweite.
Ich finde, so ein Italien-Roman tut immer gut, wenn man selbst gern im sonnigen Süden war und die mediterrane Küche zu schätzen weiß. Die Autorin Silke Neumayer versteht es, uns Leser von „Keine Spaghetti sind auch keine Lösung“ durch ihre bilderreiche, sinnliche Sprache mit in den Süden zu nehmen.
Es ist kein tiefsinniger Roman, doch regt er durchaus zum Nachdenken an. Manches sollte man nicht so ernst nehmen, anderes hingegen wieder sehr sorgfältig behandeln, etwa eine Freundschaft und die eigene Familie. Immer aber: Ein Problem lediglich vor sich her zu schieben und den Kopf in den Sand zu stecken, das ist absolut keine Lösung.
Auf jeden Fall eine prima Urlaubslektüre, aber auch für die Daheimbleibenden ein toller Ausflug in den sonnigen Süden.
Rezensionen von Daggy:
Fauler Zauber
Eine Hasenpfote für Harry von Nikolaus Heidelbach
Das Cover ist schon ein wenig beängstigend, der kleine Schuljunge und die große Gestalt, die als Schatten hinter ihm steht.
Harry sitzt auf dem Schrank und hat eine Hasenpfote in der linken Hand, die er baumeln lässt. Auf dem Boden sitzt eine Seeelefantenfamilie, das sind Papa, Mama und die kleine Schwester von Harry, die er mit der Zauberkraft der Pfote in diese Tiere verzaubert hat.
Er erzählt ihnen, wie er an die Hasenpfote gekommen ist, ein großer Mann hat sie ihn angeboten, der Mann trägt einen grünen Mantel und hat eine graue Gesichtsfarbe und zwei Hörner auf dem Kopf, in der Hand hält er einen Zylinder. Nachdem er Harry die Pfote zugeworfen hat, trifft Harry einen unsympathischen Schulkameraden, den er in einen Elefanten verwandelt. Einer Bettlerin will er eigentlich Geld geben, doch da er in diesem Zusammenhang an Mäuse denkt, geht eine Reihe Mäuse in den Hut der Frau. Einer Frau, die schwere Taschen trägt, meint Harry zu helfen, indem er sie in einen Vogel verwandelt, doch auch das geht daneben und eine Polizistin, die ihn stellen will, wird zu einer Stehauf-Puppe. Es geschieht noch so einiges, bis Harrys kleine Schwester dem Spuk ein Ende setzt.
Und so steht auf der Rückseite des Buches „Wenn du mal dem Teufel begegnest, kann eine kleine Schwester sehr hilfreich sein.“
Als ich das Buch zum ersten Mal las, erschien es mir durchaus witzig und würden wir nicht auch manchmal gerne jemanden einfach so verwandelt? Aber bei Vorlesen konnte mein sechsjähriger Enkel mit der Geschichte wenig anfangen, ich hingegen hatte ein wenig Sorge, ob ihm der Teufel Angst machen könnte. Die Bilder des Buches sind durchaus sehr gut gezeichnet, besonders die Verwandlung der Menschen in Tier sind interessant gestaltet. Harry hat oben auf seinem haarlosen Kopf ebenfalls zwei Hörner, wahrscheinlich seine so gestylten Haare, was mich etwas verwirrt. Zumindest kann ich das schlecht zuordnen.
Ich bin also sehr unentschlossen, wie ich ein solches Buch bewerten soll.
Rezensionen von brauneye29:
Ganz nett
The Happiness Blueprint von Ally Zetterberg
Zum Inhalt:
Eigentlich wollte Klara nicht zurück nach Schweden ziehen, aber als ihr Vater an Krebs erkrankt bleibt ihr keine andere Wahl. Denn sie muss sich nicht nur um ihn sondern auch um die Fliesenfirma kümmern und das fällt ihr nicht gerade leicht. Sie hat kein Organisationstalent, ist leicht autistisch und als Diabetikerin schnell unterzuckert.
Zum Glück gibt es Alex, doch zwischen ihnen gibt es mehr als ein Missverständnis.
Meine Meinung:
So richtig war das nicht mein Buch und ich war froh, dass ich es als Hörbuch hatte, denn da fällt es mir deutlich leichter ein Buch zu Ende zu bringen, dass mir nicht komplett liegt. Gelesen fand ich das Buch recht gut, gefallen hat mir vor allem, dass es von zwei Sprechern gelesen wurde, die jeweils auch passend zur Figur gelesen haben. Insgesamt eine nette Unterhaltung, aber für mich nicht mehr.
Fazit:
Ganz nett
Rezensionen von div:
guter Krimi
Das Schweigen des Wassers von Susanne Tägder
"Das Schweigen des Wassers" von der Autorin Susanne Tägder ist ein gelungener Krimi.
Das Cover des Buches ist auffällig, mir gefällt aber die Farbwahl nicht so gut.
Hauptkommissar Groth hat einen Fehler begangen und wird als Konsequenz in seine Heimat versetzt. Und dort wartet gleich ein brisanter Fall auf ihn, ein Mann der sich verfolgt fühlt wird 2 Tage später tot aufgefunden.
Schnell wird klar, dass dieser Mord in Verbindung zu einem Mord von vor 10 Jahren steht - das aktuelle Mordopfer war damals der Verdächtige.
Mir haben die Charaktere in diesem Buch wirklich sehr gut gefallen - sehr gut skizziert. Der Schreibstil ist flüssig und der Spannungsaufbau ist auch gut gelungen. Ich bin wirklich so durch die Seiten geflogen, wollte das Buch nicht mehr weglegen und habe mich gut unterhalten gefühlt.
Von mir gibt es eine Empfehlung für diesen Krimi.
Rezensionen von brauneye29:
Schöner Auftakt
School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager
Zum Inhalt:
Durch einen Badeunfall ihres Schwarms erwachen Devins Nixen-Kräfte und sie kommt an die School of Myth & Magic um diese zu kontrollieren und einzusetzen zu können. Dort gibt es nicht nur Nixen, sondern auch Hexen, Drachen und Vampire. Und scheinbar ist ihr jemand oder etwas an die Schule gefolgt.
Es scheint auch reichlich Geheimnisse zu geben.
Meine Meinung:
Nixen sind ja mal nicht so oft Hauptprotagonisten und das war schon mal ein etwas anderes Thema. Dennoch gibt es vieles vertraute im Buch, dass man von anderen Büchern die mit mystische Wesen zu tun haben handelt. Schon das Cover zieht einen an und genauso bunt und fantasievoll ist die Geschichte. Natürlich gibt es neben den fantastischen Wesen auch die normalen Teenagergeschichten, die an einer Schule auch dazu gehören. Den Schreibstil fand ich angenehm und gut lesbar. Der Cliffhanger am Ende lässt auf einen spannenden nächsten Teil hoffen.
Fazit:
Schöner Auftakt
Rezensionen von brauneye29:
Interessant
Die Zeit der Kinder von Lena Riess
Zum Inhalt:
Kinder soll man nicht sehen und nicht hören, körperliche Züchtung wird sogar als notwendig erachtet. So war es im 19. Jahrhundert Gang und gäbe. Als Luise sieht wie ihre Neffen geschlagen und in Verwahranstalten diszipliniert werden und ist entsetzt. Als sie von einer neuartigen Einrichtung hört, bewirbt sie sich dort.
Fröbels Ideen zur Kindererziehung sind revolutionär.
Meine Meinung:
Man kann und will sich eigentlich gar nicht vorstellen, wie Kinder früher betrachtet, besser missachtet wurden. Sehr eindringlich wird der Alltag in den sogenannten Verwahranstalten geschildert und das ist wirklich erschreckend. Die Entwicklungen, die Fröbel auf den Weg gebracht hat, die zu der heutigen Erziehung den Weg geebnet haben, sind beeindruckend, vor allem auch dadurch wie schwierig sich trotz toller Ideen alles entwickelt. Wer sich für die Entwicklung der heutigen Kindergärten interessiert, ist hier genau richtig.
Fazit:
Interessant
Rezensionen von Anndlich:
Miss Marple im Einsatz
Agatha Christie Classics: Die Tote in der Bibliothek von Agatha Christie; Dominique Ziegler
Jane Marple macht sich direkt auf den Weg zu ihrer Freundin Mrs. Bantry, als diese sie eines morgens anruft und von einer toten Frau in ihrer Bibliothek berichtet. Keiner kennt die tote Frau im Abendkleid bis die Vermisstenanzeigen Aufschluss bringen und Miss Marples Ermittlungen beginnen. Kann sie das Rätsel lösen?
Die Tote in der Bibliothek von Agatha Christie wurde in dieser Graphic-Novel vom Autor Dominique Ziegler und dem Illustrator Olivier Dauger hervorragend umgesetzt.
Die Zeichnungen haben die damalige Zeit perfekt eingefangen und waren so detailreich, dass man einiges Entdecken konnte.
Das Miträtseln ist nicht in dem Maße möglich, wie man es von Christies Kriminalromanen kennt, aber diesen Anspruch kann man in einen Graphic-Novel auch nicht setzen. Viel mehr war ich davon überrascht, dass das Miträtseln in diesem Fall überhaupt möglich war und man am Ende sogar auf den Täter kommen konnte. Grund dafür sind u.a. die ausführlich gestalteten Illustrationen und die klare Struktur innerhalb der Geschichte.
Die Tote in der Bibliothek hat mich positiv überrascht und mir eine absolute Lesefreude bereitet. Die tollen Illustrationen laden zum betrachten ein und das Gesamtwerk zum Miträtseln.
Rezensionen von KimVi:
Ein spannender Fall für Albin Leclerc und Mops Tyson
Bedrohliche Provence von Pierre Lagrange
Ex-Commissaire Albin Leclerc wird von einem alten Bekannten um Hilfe gebeten, da seine Nichte und deren Lebensgefährte seit Tagen verschwunden sind. Doch Leclercs Hilfe kommt zu spät, da das Pärchen wenig später erschossen aufgefunden wird. Albin Leclerc kann es natürlich nicht lassen, seine ehemaligen Kollegen auch dieses Mal bei den Ermittlungen zu unterstützen.
Er ahnt allerdings nicht, dass er dabei in große Gefahr geraten wird...
"Bedrohliche Provence" ist bereits der zehnte Fall, in den sich der pensionierte Pensionär einmischt, um seinen Kollegen unter die Arme zu greifen. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man dem aktuellen Geschehen aber auch dann problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil dieser Serie gelesen hat. Allerdings ziehen sich berufliche und private Nebenhandlungen durch die Reihe. Diese kann man besser nachvollziehen, wenn man die Reihenfolge einhält. Dann wird auch klar, warum Castel und Theroux, die eigentlich die Ermittlungen leiten, zuweilen recht genervt von Leclercs ständiger Einmischung sind.
Die Handlung startet mit einem Prolog, den man zunächst nicht mit den folgenden Ereignissen in Verbindung bringen kann. Dadurch wird das Interesse am Geschehen allerdings sofort geweckt. Der Autor versteht es wieder hervorragend, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man alles mühelos vor Augen hat. Dabei hat man zuweilen das Gefühl, selbst in der heißen Provence zu sein, die brennende Sonne auf der Haut zu spüren und die unterschiedlichsten Gerüche wahrzunehmen. Deshalb fällt es leicht, sich auf die Ereignisse einzulassen.
Diese werden aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet sowohl die Ermittlungen von Castel und Theroux, als auch die von Leclerc, der mal wieder von seinem Mops Tyson unterstützt wird. Leclerc und Tyson scheinen auch dieses Mal erfolgreicher zu sein als Castel und Theroux. Dennoch bleibt der Fall zunächst rätselhaft. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, um die einzelnen Puzzleteilchen, die beide Teams zusammentragen, an die richtige Stelle zu legen. Dabei kommt es allerdings zu einigen Wendungen, wodurch die Spannung durchgehend spürbar ist. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse geradezu, da Leclerc in große Gefahr gerät.
Die privaten Nebenhandlungen entwickeln sich ebenfalls weiter. Diese Szenen drängen sich allerdings nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern sorgen dafür, dass sämtliche Charaktere lebendig wirken.
Ein durchgehend spannender Fall für Albin Leclerc und Mops Tyson, den Fans der Reihe sich nicht entgehen lassen sollten.











