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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nessabo:

Herausfordernd & ambivalent

Yellowface von R. F. Kuang

Bislang habe ich mich mit noch keiner Rezension so schwer getan wie mit der zu „Yellowface“. Meine Erwartungen waren durch starkes Marketing und den Erfolg der Original-Ausgabe enorm hoch. Und weil ich davon ausging, dass es ein Easy-Read mit moralischer Dimension wird, waren diese Erwartungen zum Scheitern verurteilt.

(Abgesehen von der Umschlagsgestaltung, wie genial ist die bitte?! ????)

Denn wenn „Yellowface“ eins nicht ist, dann einfach. Das liegt nicht an der Sprache, sondern an der Wucht an Ambivalenz. Die weiße Protagonistin June stiehlt nach dem Tod ihrer wesentlich erfolgreicheren, chinesisch-amerikanischen Freundin Athena deren Manuskript, schreibt es um und veröffentlicht es. Es wird ein Bestseller, aber auf den Erfolg folgen die ersten Kritiken, Zweifel und Drohungen. Die Handlung ist immer wieder von thrillerartigen Elementen durchzogen. Das Ende fanden einige Menschen wohl vorhersehbar, ich nicht und mich hat es persönlich auch nicht ganz zufriedengestellt.

Nicht nur die Protagonistin ist ziemlich unsympathisch, auch die anderen Charaktere lassen sich nicht wirklich moralisch klar einordnen. Und das macht das Buch nicht nur zu einer Kritik am Literaturbetrieb, an kultureller Aneignung und Cancel Culture, sondern in meinen Augen vor allem zu einem Werk stetiger Hinterfragung der eigenen moralischen Wertung und des persönlichen Verständnisses. Was ist Satire, was ist reale Ambivalenz? An welchen Stellen manipuliert June unser Urteil, wo ist Mitgefühl vielleicht angebracht? Ich bin davon überzeugt, dass alle Lesenden zu einer (leicht) unterschiedlichen Bewertung kommen. „Yellowface“ fand ich wirklich herausfordernd bis anstrengend und dennoch wichtig zu lesen. Sich mit anderen dazu auszutauschen ist wahrscheinlich sehr zu empfehlen. ????

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Rezensionen von yellowdog:

Elegie

Jeanie und Julius von Claire Fuller

Jeanie und Julius (im Original Unsettled Ground) ist der vierte Roman der englischen Schriftstellerin Claire Fuller und erzählt von 2 Menschen, die jahrzehntelang ein nahezu abgeschiedenes Leben auf einem Cottage nur mit ihrer Mutter geführt haben.
Das ändert sich, als die Mutter der Zwillinge stirbt.

Aber sie bleiben Außenseiter. Es gibt geheimnisvolles. Spät im Buch erfährt man mehr.
Psychologisch hat mich der Plot und die Figurenentwürfe aber nicht überzeugt.
Es ist ein atmosphärisches Buch, teilweise verstörend. Wenn man sich ganz auf den Roman einlässt empfindet man eine Welle der Melancholie.

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Rezensionen von nessabo:

Nuancierter Gesellschafts-/Liebesroman und absolutes Highlight!

Alles gut von Cecilia Rabess

Was für ein großartiger Roman, ich bin nur so durchgeflogen - schon jetzt unter meinen Top 3 dieses Jahr!
Das Cover ist rückblickend einfach so gut gewählt, weil es auf seine schlichte Art irgendwie schön und traurig zugleich ist - genau wie der Inhalt.

Protagonistin der Geschichte ist Jess.

In ihrem ersten Job bei Goldman Sachs ist sie die einzige Frau und die einzige Schwarze - eine Kombination, die es ihr alles andere als leicht macht. Der Roman dreht sich aber gar nicht in erster Linie um ihre Diskriminierungserfahrung, auch wenn mensch beim Lesen trotzdem ein gutes (beklemmendes) Gefühl dafür bekommt. Vielmehr ist „Alles gut“ eine Enemies-to-Lovers-Geschichte mit einem ausgeprägten gesellschaftskritischen Blick. Denn in ihrem Job trifft Jess nach der Uni wieder auf Josh, der auf den ersten Blick ihr Gegenteil zu sein scheint: weiß, mittelständig, männlich, konservativ. Das klingt verdammt unattraktiv, I know, aber ich muss sagen, dass die Autorin ein unfassbares Talent für ihre Charaktere hat. Ich sympathisiere überhaupt nicht schnell mit männlichen, konservativen Figuren, bei Josh ist das aber passiert. Manche Leser*innen fanden wiederum Jess unsympathisch, weil zu emotional. Dem kann ich nicht zustimmen, ich halte ihre Emotionalität zumindest überwiegend für eine verständliche Reaktion auf ihre Erfahrungen. Der Roman wirft für mich sehr differenziert die Frage auf, wie sehr eine Person gesellschaftliche Missstände sachlich und analytisch betrachten kann, wenn sie selbst unter ihnen leidet - und ob diese Betrachtung nun wertvoller ist als eine Reaktion aus Betroffenheit heraus.

Beide Protagonist*innen sind unfassbar vielschichtig geschrieben. Ich konnte mich sehr gut in sie einfühlen, beide sind mehr als die Summe ihrer (politischen) Einstellungen und haben trotz aller Unterschiede eine Menge Gemeinsamkeiten, gleichzeitig rollten sich mir an manchen Stellen die Fußnägel hoch. Sei es wegen rassistischer Einstellungen von Josh oder wegen konfliktvermeidenden Verhaltens von Jess. Ein extrem nuanciertes Buch, das es schwer macht, sich klar auf eine Seite zu schlagen und dafür plädiert, sich nicht in Echokammern zurückzuziehen ohne dabei diskriminierende Einstellungen unkritisch zu billigen. Das Ende strotzt nur so vor Spannung aufgrund ungelöster Konflikte, was durchaus etwas unzufriedenstellend ist für harmoniebedürftige Wesen, aber irgendwie auch eine Realität von Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten abbildet. In meinen Augen ein verdammt gutes Debüt und eine absolute Leseempfehlung.

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Rezensionen von Tara:

Eine amüsante kulinarische Reise und mehr

Die Spaghetti-vongole-Tagebücher von Stefan Maiwald

„Die Spaghetti-vongole-Tagebücher“ ist eher ein kulinarischen Reiseführer als ein Roman des in Grado lebenden Autors Stefan Maiwald.

Der Geburtstag des Autors steht bevor und er möchte seine gesamte Familie bekochen. Das ist bei einer großen italienischen - und durchaus kritischen - Familie gar nicht mal so einfach.

Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert und alles beginnt mit den Vorbereitungen, die eine großen Teil der Handlung einnehmen. Als sich im zweiten Teil das Fest nähert, geht auf einmal alles ganz schnell und auch das Fest selbst, war fix vorbei. Aber das kennt vermutlich jeder, der schon einmal ein Familienfest vorbereitet hat.

Der lebendige Schreibstil von Stefan Mailwald ist toll, es ist fast so, als ob er einem gegenübersitzt und das alles direkt erzählen würde. Es ist eine Mischung aus Reisebericht, Rezepten und Kultur, die mir einfach großen Spaß gemacht hat.
Auf so gut wie jeder Seiten sind Fußnoten zu finden und auch wenn ich hin und wieder den Eindruck hatte, dass sie mich ein wenig aus dem Lesefluß reißen, wollte ich mir keine entgehen lassen.
Kulinarische Highlights der italienischen Küche, Tipps & Tricks, wissenswerte Fakten und amüsante Anekdoten reihen sich hier aneinander.

Bei diesem Buch spielt auch die Gestaltung eine große Rolle. Durch den Leineneinband, hat es eine tolle Haptik, die farblich abgesetzten Kapitel und die liebevoll illustrierten Seiten machen es zu einem gelungenem Gesamtpaket.

Wer Italien mag und sich ein wenig italienische Atmosphäre nach Hause holen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig.

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Rezensionen von Claudia R:

Vorsicht! Nicht Lachen!

LOL: Wer lacht, verliert! von Andreas Schreiber

Klappentext / Inhalt:

Das lustigste Spiel seit Erfindung des Humors: LOL!
Mit einer „kleinen“ Besonderheit: Wer lacht, verliert!
Diese einzigartige Mischung aus 250 lustigen Aufgaben, Aktivitäten und Spielen bringt die Nicht-Lachen-Challenge auf eine ganze neue Ebene!
Eine einzigartige Mischung aus Humor & Interaktion – Viel mehr als nur langweilige Flachwitze!
Dieses Buch ist eine Wundertüte voller lustiger, kreativer und verrückter Spiele-Ideen.

Es garantiert zahllose Stunden voller Freude und glücklichem Miteinander, egal bei welchem Anlass.
Schneller Start dank leicht verständlicher Spielanleitung:
Der Reihe nach werden die Aufgaben abwechselnd gespielt und dabei darf niemand lachen. „Klingt doch easy!“ würde man jetzt denken, oder?
Dieses Buch eignet sich ideal für:
Treffen mit Freunden: Hervorragend geeignet für unterhaltsame und unvergessliche Spieleabende mit Freunden.
Camps- und Ferienlager: Ein sehr guter „Eisbrecher“ zum Kennenlernen und Fördern der Interkation miteinander.
Familienfeiern: Eine schöne Möglichkeit, um Generationen zusammenzubringen und gemeinsam jede Menge Spaß zu haben.
Geburtstagspartys: Mit diesem Spiel wird jede Geburtstagsfeier zu einem einprägenden Erlebnis.
Schulausflüge: Ein großartiger Weg das Gemeinschaftsgefühl zu fördern und eine lustige Zeit miteinander zu verbringen.
Als Geschenk: Es eignet sich perfekt als Überraschung für verschiedenste Anlässe und für alle, ihre Lachmuskeln trainieren sollten.
Dieses Buch ist das ultimative Partyspiel für Teenager und es wäre das perfekte Lachmuskel-Training, wenn man dabei Lachen dürfte!

Cover:

Das Cover erinnert mit der Leuchtreklame an eine Spielshow oder ähnliches. Optisch und farblich ist es interessant gemacht und weckt auf jeden Fall das Interesse auf den Inhalt und Umsetzung.

Meinung:

Bei dem Titel hatte ich eher mit einer Vielzahl an Witzen und krassen Themen, die man sich gegenseitig vorliest gerechnet, aber hier sind es doch eine bunte Vielfalt und Vielzahl an Aktivitäten, bei denen man selbst aktiv werden muss und der Gegenüber nicht lachen darf.

Die Idee ist gar nicht so schlecht und ein Großteil der Aufgaben hat auch durchaus Potenzial, aber manche stelle ich mir leider weniger witzig vor und auch passt es für mich nicht immer mit dem Psst-Emoji, da es manchmal an Aufgaben dran ist, wo man denkt es wäre besser, diese laut vorzulesen und dann ist es an anderen Aufgaben nicht dran, wo man denkt, diese sollte man auf keinen Fall laut lesen und diese würden einen solchen Emoji benötigen.

Nicht-Lachen-Challenge ist eine coole Idee und es wird auch zu Beginn leicht und gut verständlich erklärt. Die Aufgabe sind abwechslungsreich und bunt gewünscht. Viele durchaus lustige Ideen und Aktivitäten sind dabei. Einiges kommt auch durchaus auf die Gruppenzusammenstellung an.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Die Seiten sind cool gestaltet und auf jede der Doppelseiten findet man mehrere Aufgaben und Aktivitäten. Hin und wieder auch Witze oder kleinere Frage Antwort Challenges. Aber auch vieles was in richtig Pantomime, künstlerische Darbietung oder Schauspiel geht ist hier gefragt.

Gute Unterhaltung ist hier geboten, aber Vorsicht! Lachen Verboten!

Ich fand es teils recht unterhaltsam, manche Aufgaben entsprachen jedoch nicht meinem Humor, aber die Grundidee ist recht gelungen und gut umgesetzt.

Fazit:

Lustige und humorvolle Aktivitäten und Aufgaben. Aber Vorsicht! Nicht Lachen!

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Rezensionen von nessabo:

Wichtige Themen, aber für mich kein rundes Buch

Weiße Wolken von Yandé Seck

Ich hatte von anderen Rezensionen und der Inhaltsangabe große Erwartungen an den Roman, die konnten aber leider nicht erfüllt werden, obwohl ich das wirklich gern gewollt hätte.

Es geht in „Weiße Wolken“ um die Schwestern Zazie und Dieo, beide Schwarz, aber darüber hinaus sehr verschieden in ihren Lebensstilen.

Während die ältere Schwester Dieo bereits drei Kinder hat, mit Simon verheiratet ist und eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin macht, hat Zazie gerade ihr Studium beendet, ist zögerlich beim Eingehen einer romantischen Paarbeziehung und plant eine akademische Karriere mit aktivistischen Elementen. Sie ist es auch, die besonders viel Wut in sich trägt, welche sich z. B. im Kontakt mit ihrem sexistischen Vorgesetzten in einem Jugendzentrum zeigt, doch ebenso auch in ihrem Privatleben. Sowohl das spießbürgerliche Leben ihrer älteren Schwester als auch deren Mann Simon, welcher als mittelalter weißer Mann in der Techbranche arbeitet und damit im Kern einer Kapitalismuskritik steht, sorgen immer wieder für Reibungspunkte mit Zazie.

Ich habe mich ziemlich durch die Handlung gekämpft. Wandelnde Perspektiven mag ich eigentlich sehr gern, aber hier kam aus mir bis zum letzten Viertel unklaren Gründen auch noch Simon als dritte Perspektive dazu, obwohl es doch primär um die Schwester gehen sollte. Gleichzeitig spielen in den drei Perspektiven dann aber auch noch weitere Charaktere eine größere Rolle und trotzdem (oder genau deshalb) bekam ich die einzelnen Figuren charakterlich einfach nicht zu greifen. Ich habe kein wirklich gutes Gefühl für ihre Probleme oder Beziehungen zueinander bekommen, weil alles so fragmentarisch war. Im letzten Viertel kam es dann erst zu dem im Klappentext erwähnten Todesfall und ab da war die Handlung auch stringenter für mich. Damit habe ich dann auch endlich ein konkreteres Bild der drei Protagonist*innen bekommen.

Das Ende kam mir eindeutig zu sehr gewollt. So schön ich es an sich auch finde, der Sinneswandel Zazies war für mich bei aller Vorgeschichte überhaupt nicht nachvollziehbar und auch die am Ende geschilderten Beziehungen zwischen allen Figuren haben für mein Empfinden nicht zur Handlung davor gepasst. Da war mir ein viel zu großer Bruch drin und in Kombination mit dem fragmentarischen Aufbau der Figuren, der teils akademischen Sprache und den vielen Charakteren ist der Roman einfach nichts für mich. Vielleicht war das Ziel gerade, die Figuren nicht so klar zu zeichnen, um sie in ihrer Komplexität abzubilden. Dafür wäre für mich aber eine mitreißende Handlung notwendig, um trotzdem dran zu bleiben, und das war hier leider nicht durchgängig der Fall.

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mir sehr gut gefallen

Meeresfriedhof Die Falck-Saga von Aslak Nore

Zum Inhalt:
Vera und ihr Sohn Olav überlebten wie durch ein Wunder im zweiten Weltkrieg einen Schiffsuntergang, der durch eine Mine ausgelöst wurde. 75 Jahre später geht Vera ins Meer zum Schwimmen und verschwindet und mit ihr ist auch das Testament verschwunden. Ihr Sohn Olaf macht sich Sorgen, dass sie womöglich das Testament geändert hat.

Olafs Tochter will die Wahrheit wissen, auch über die beschlagnahmten Memoiren ihrer Oma und das auch gegen den Willen des Vaters.
Meine Meinung:
Das nenne ich mal eine gelungene Mischung aus Familien-Saga, Krimi und politischem Drama, denn alles ist in diesem Buch enthalten. Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen, aber das ist ja auch Ansichtssache. Ich fand das Buch und auch Hörbuch sehr gut, da es enorm vielschichtig ist und man muss schon alle Sinne beisammen halten um nicht die Übersicht über die vielen Ereignisse zu verlieren, aber genau das macht auch den Reiz aus. Beim Hören sind mir dann in der zweiten Runde noch einige Dinge aufgefallen, die ich vorher nicht so wahrgenommen hatte. Ganz klare Hör- und Leseempfehlung!
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

Kunst von innen

Die Entflammten von Simone Meier

Simone Meier hat mich mitgenommen in eine Geschichte über Kunst, Beziehungen, Obsession, Leiden, Lust und Sinnlichkeit. Ich habe das Buch mit Vergnügen gelesen und kam mir ein bisschen vor, wie zwischen Farbpigmenten und Pinselstrichen - irgendwie, wie Kunst von innen betrachtet. Es hat mir Lust gemacht, wieder Ausstellungen des Künstlers von Gogh und seiner Zeitgenossen zu besuchen und auch, noch andere Bücher der Autorin zu lesen.

Für 5 Punkte hat es trotzdem nicht gereicht, dafür hat mir die Spannung gefehlt.

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Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

Ein unheimlich dichter Roman

Die Entflammten von Simone Meier

Ein sprachlich sehr intensiver Roman über Kunst, Schönheit, die große Liebe, Leidenschaft und über deren Vergänglichkeit.
Dieses Buch verlangt danach, mehrmals gelesen zu werden.

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Rezensionen von brauneye29:

Nicht so meins

Happy Hour von Marlowe Granados

Zum Inhalt:
Isa und ihre Freundin Gala verkaufen Klamotten um ihre Miete zu finanzieren. Nachts zieht es sie zur Upper East Side zu den Reichen und Schönen in der Hoffnung jemanden zu finden, der ihnen ihre Drinks finanziert. Doch das Geld wird knapper, die Jobs immer sonderbarer und Isa fragt sich schließlich, ob das glamouröse Leben den Preis wert ist, den sie dafür zahlen muss.

Meine Meinung:
Das Buch hat mich immer wieder fragen lassen, ob ich es denn wirklich zu Ende lesen bzw. hören möchte, denn so richtig eingefangen hat es mich nicht. Vielleicht, weil mir dieses Streben nach etwas, was man nicht ist, nicht inne wohnt und schon gar nicht, wenn man es nur auf Kosten anderer erreichen kann. Ich bin am Ende zu dem Schluss gekommen, dass ich vermutlich einfach zu alt für dieses Buch bin, mich in die Gedankenwelt der doch noch sehr jungen Isa wenig einfühlen konnte.
Fazit:
Nicht so meins

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