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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kathie:

Kindgerechte und humorvolle Adaption

Theseus und der Entotaurus von Disney

"Theseus und der Entotaurus" ist eine bezaubernde Neuerzählung der klassischen griechischen Sage. Doch dieses Mal nehmen die berühmten Bewohner von Entenhausen die Hauptrollen ein und machen die Geschichte somit frisch und humorvoll. Diese kindgerechte Adaption ist perfekt für junge Leser*innen ab 4 Jahren geeignet, hat uns größeren Leserinnen aber auch noch sehr viel Spaß gemacht.

Besonders beeindruckend sind die farbenfrohen und passenden Illustrationen, die die Geschichte zum Leben erwecken. Ob im Groß- oder Kleinformat auf allen Seiten, die liebevoll gestalteten Bilder haben uns allen sehr gut gefallen.
Das Buch bietet eine gelungene Mischung aus klassischer Literatur und dem charmanten Zauber von Entenhausen. Die Sage wird kindgerecht erzählt und durch ansprechende Illustrationen ergänzt, sodass kleine Leser*innen begeistert in die Welt der griechischen Mythologie eintauchen können.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Wie geht eigentlich Klimaschutz? von Tina Ruthe; Sally Lisa Starken

Was ist mit dem Wetter los? Warum kann der Kiosk nicht aufsperren? All diese Fragen schwirren Toni durch den Kopf, als sie nach einer langen heißen Phase Gewitter erlebt und der Kiosk nicht öffnet- stattdessen werden jede Menge Eimer benötigt.... Wie gut, dass Toni in der Oma jemanden hat, dem sie ihre Fragen stellen kann.

Sie bekommt Antworten und beginnt, sich für das Klima einzusetzen.

Ich hab das Bilderbuch vorerst einmal alleine gelesen. Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und sofort stechen die farbigen Illustrationen, die hell und freundlich wirken, ins Auge. Auch die Vorstellung der Charaktere im Innenteil fiel gleich ins Auge. Die Geschichte ist unaufgeregt, aber auch gut erzählt..ich empfand sie als gerade passend für das Alter. In die Geschichte fließen wichtige Erklärungen ein, die sowohl sach- als auch kindgerecht sind. Was ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Gibt es überhaupt so etwas wie einen Schuldigen für den Klimawandel? Was umfasst Klimaschutz alles? Was kann der einzelne Mensch auch schon als Kind fürs Klima machen?
Dabei hat mir vor allem ein Aspekt sehr gefallen: den Kindern wird mit den Worten "Weißt du, wir können die Erde nicht von heute auf morgen gesund machen. Das ist auch nicht deine (...) Aufgabe." Es wird erklärt, dass kein einzelner Mensch schuld ist, sondern viele Menschen gemeinsam über einen langen Zeitraum. Und wir uns dennoch jetzt gemeinsam alle einsetzen sollen, ohne dass ein einzelner das als Aufgabe hat. Das nimmt meiner Meinung nach einiges an Schuldgefühlen und schafft eine gute Balance: ohne zu überfordern gibt es Ideen für eine klimagerechtere Zukunft mit. Ich finde das sehr gut gelungen und auch für den Kindergarten schon geeignet.

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Rezensionen von Tara:

Eine süße Liebesgeschichte zum Wohlfühlen

Liebe kann doch jedem mal passieren von Anne Sanders

„Liebe kann doch jedem mal passieren“ ist der erste Band der Chestnut Road-Reihe der in München lebenden Autorin Anne Sanders.

Die 28-jährige Julie Cooper und der 29-jährige Alex Logan haben in der Chestnut Road in der Hafenstadt Brighton ein Zimmer gemietet. Die Überraschung, als sie feststellen, dass ihre Vermieterin Mrs.

Gastrell an sie beide das gleiche Zimmer vermietet hat, ist groß. Zunächst ist Alex Julie ausgesprochen unsympathisch und es erscheint ihr unvorstellbar sich mit ihm ein Zimmer zu teilen. Allerdings sind die Mieten hoch und der Wohnraum knapp, so dass die beiden beschließen das beste aus der Situation zu machen.

Der Schreibstil von Anne Sanders liest sich angenehm locker und leicht. Ihre Dialoge machen einfach Spaß, sind frisch und amüsant.
Nach und nach erfahren wir mehr über die Protagonisten, ihre Lebensumstände und auch die anderen Bewohner des Hauses.
Im Erdgeschoß gibt es eine kleines Cafè, das Little Italy, das ich zu gerne auch einmal besuchen möchte. Hier weiß der Besitzer Orlando Esposito ganz genau welches Gericht für welchen Gast das richtige Essen ist.
Während Alex sehr verantwortungsbewusst und konsequent ist, wirkt Julie oft unentschlossen. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch und wirkten durch und durch authentisch. Genau das ist der Autorin hier sehr gut gelungen. Sie hat Charaktere und Situationen geschaffen, die genauso im wahren Leben stattfinden, bzw. denen wir morgen auf der Straße begegnen könnten.

Auch wenn die Story ein wenig vorhersehbar war, hat sie mich wunderbar unterhalten. Es ist ein Wohlfühlroman mit tollen Protagonisten auf deren Wiedertreffen - in Band 2, der im Oktober erscheint - ich mich mich jetzt schon sehr freue.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Schwapp, der Geheimschleim - Der große Schleimassel - von Tina Schilp


Schwapp ist blau, glitschig, gar nicht so kalt wie es aussieht und vor allem: es dürfte ihn nicht geben. Denn Lou und Lukas hatten eine Panne in ihrem Schleimlabor und ihre Eltern haben daraufhin kurzerhand ihr Labor einkassiert. Nur gut, dass die Eltern die Utensilien an einen sicheren Ort gegeben haben und nicht weggeschmissen haben.

So können Lou und Lukas zumindest noch den Bastelkleber retten. Mit Duschgel vermengt und Glitzer entsteht völlig unerwartet sprechender Geheimschleim, der sie ab nun auf Trab hält und viele Ansprüche stellt ... Eines kann ich euch schon versichern, langweilig wird es sicher nicht!

Ich fand das Buch lustig geschrieben. Schwapp hat einen Sprachfehler, was ganz schön herausfordernd zum Vorlesen ist, aber mit 8/9 geht es auch zum selbst lesen. Die Bilder sind jedenfalls auch nett und lockern das Leseabenteuer auf. Die Geschichte ist so gewählt, dass man auch gut Pausen machen kann zwischen den Kapiteln, damit es nicht zu lang zum selbst lesen wird auf einmal. Schwapp war sehr liebevoll und sympathisch gewählt. Ich fand ihn auch ein wenig anstrengend mit den vielen Ansprüchen, aber auf eine sehr witzige Art. Ein gelungenes Abenteuer ab 8!

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Not Worth Saving von Marie Niebler

Ich fand den Titel so gewählt, dass er mich sehr neugierig machte. Der Klappentext klang ebenso vielversprechend und ich dachte nach den ersten Seiten, das könnte eine spannende Entwicklung werden. Leider fehlte mir für das gute Lesegefühl einiges, was bei mir eigentlich selten passiert in der Art und Weise.

Zunächst beginnt die Geschichte finde ich vielversprechend. Man findet schnell an den Schauplatz, kann die Charaktere gut erkennen und sie grob kennenlernen. Zuviel erfährt man nicht, denn die Geschichte baut Spannung auf durch die Geheimnisse der Protas voreinander. Es macht neugierig und ließ mich fragen, was wohl jeweils passiert ist. Auf manche Fragen bekam ich auch, wenn auch für mich etwas spät, Antworten. Gerade zu Noahs Geschichte blieb aber auch einiges unbeantwortet und es fiel mir schwer, sich in ihn hineinzuversetzen.

Brooke war mir leider ziemlich unsympathisch und unreif. Es scheint, sie hat wenig Entwicklung durchgemacht. Ich hätte beide Charaktere beim über sich hinaus Wachsen gerne beobachtet, doch das sind sie nicht. Stattdessen schweigen beide Dinge aus, verdrängen, laufen weg.... Mir fehlten tiefergehende Dialoge, klärende Gespräche und auch ein wenig ein Handlungsfortgang. Die Handlung so ist nämlich vor allem eines - herzzerreißend und stellenweise ziemlich frustrierend... Vielleicht bin ich mit den falschen Erwartungen ans Buch gegangen. Ich kann jedem nur empfehlen, die Triggerwarnung jedenfalls ernst zu nehmen (wenngleich ich mir auch da etwas mehr von den Themen erhofft habe) und sich auf zwei zusammenhängende Bände einzustellen

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine unbedingte Leseempfehlung

Wo die Asche blüht von Phan Nguyen Que Mai

Der Vietnam-Krieg ist bislang kein großes Thema in (hist.) Romanen. Wir wissen auch viel zu wenig darüber und das was bekannt ist, ist häufig die Sicht der USA.

Die vietnamesische Autorin Nguyễn Phan Quế Mai nimmt sich in diesem Roman eine Personengruppe an, die ausgegrenzt und verachtet wird: Den als „Amerasier“ verunglimpften Kindern der amerikanischen Soldaten.

Diese Kinder entstammen häufig Vergewaltigungen oder ungewollten Schwangerschaften der jungen Frauen, die in Bars ihren Körper verkauften, um ihre Familien ernähren zu können. Nur wenige dieser Kinder sind Ergebnisse echter Liebe und noch weniger Väter holen ihre Geliebte und das Kind in die USA. Die meisten GI verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Doch es gibt vereinzelt Männer, die nach Jahren ihre vietnamesischen Kinder suchen wollen. Sei es aus echtem Interesse, aus schlechtem Gewissen heraus oder, weil sie an einer PTBS leiden und der Therapeut eine Rückkehr in das Land empfiehlt, das so viele der Soldaten verletzt an Körper und Seele ausgespuckt hat.

Doch zurück zur Geschichte.

Man schreibt das Jahr 2016:

Wir lernen zunächst Phong und seine Familie kennen. Phong ist ein "Kind des Feindes", der Sohn eines schwarzen GI und einer vietnamesischen Mutter, der unbedingt mit seiner eigenen Familie in die USA auswandern will. Doch die vietnamesischen Behörden legen ihm unüberwindbare Hindernisse in den Weg. Zusätzlich sitzt er einem Betrüger auf, der ihn um seine gesamten Ersparnisse erleichtert. Erschwerend kommt hinzu, dass Phong in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, und nur jene Geschichte seiner Herkunft kennt, die ihm eine Nonne erzählt hat.

Der nächste Handlungsstrang beschäftigt sich mit Dan, einem ehemalige GI und Vietnamveteran, der an einer PTBS leidet, und mit seiner Frau Linda das Land besucht. Er hat ein Liebesverhältnis mit Kim, einer jungen Bardame unterhalten und sie trotz Schwangerschaft verlassen hat. Seit langem quälen ihn nicht nur die Albträume seiner Hubschraubereinsätze sondern auch Reue, seiner Linda nichts von Kim und dem Kind erzählt zu haben und gleichzeitig nicht zu wissen, was aus den beiden geworden ist.

Der dritte Handlungsstrang, der im Jahre 1969 spielt bezieht sich auf die Schwestern Trang und Quynh, die vor dem Krieg mit ihren Eltern, einfachen Bauern, auf dem Land Leben und sich ein tugendhaftes Leben voller Wissen gewünscht haben. Doch der Krieg beraubt die Schwestern aller ihrer Hoffnungen, denn die Eltern verlieren Hab und Gut und müssen Schulden machen, um zu überleben. Der einzige Ausweg ist, die Mädchen müssen nach Saigon gehen, um dort zu arbeiten. Während sich die jüngere Quynh scheinbar mühelos in den Alltag der Prostitution einfügt, ekelt sich Trang und verliebt sich in einen der GIs.

Als dann Linda von Kim erfährt, ist sie zunächst wütend, lernt aber durch einen Fremdenführer Phong kennen. Zunächst skeptisch, hören Linda und Dan Phongs Geschichte. Dan kann nicht sein Vater sein, denn Dan ist ein Weißer. Als sich dann auf einen Zeitungsaufruf eine Frau meldet, die Details aus Phongs Geschichte aus dem Waisenhaus kennt, scheint hier Licht ins Dunkel zu kommen. Doch stimmt das alles?

Meine Meinung:

Das Thema Kinder von Besatzungssoldaten ist in der ganzen Welt ein gerne unter den Teppich gekehrtes Thema. Vor allem dann, wenn schon am Aussehen der Kinder der ausländische, feindliche Vater sichtbar ist.

Nguyễn Phan Quế Mai nimmt sich dem Schicksal von Tausenden Kriegskindern an. Sie schildert, wie sie nach wie vor gedemütigt und benachteiligt werden. Sie fühlen sich als Fremde in ihrem Land. Die meisten träumen davon, in die USA auswandern zu können, dorthin, wo ein Schwarzer Präsident werden konnte, ohne zu wissen, das Rassismus nach wie vor weit verbreitet ist.

Die Autorin beschreibt in eindringlichen und trotzdem einfühlsamen Worten das Los der vietnamesischen Frauen und deren Kinder. Viele Frauen mussten ihre Babys - wie hier im Buch geschildert - in Waisenhäusern abgeben, wo man sie entweder aufgezogen oder an Adoptiveltern weitervermittelt hat. Später werden die Frauen dann mit Vietnamesen verheiratet und bekommen weitere Kinder. Ob sie ihr erstgeborenes Kind vergessen haben oder still leiden, ist nicht bekannt. Auch die Anzahl der amerikanisch-vietnamesischen Kinder ist nicht offiziell bekannt. Den Schätzungen nach wurden zwischen 1962 und 1975 rund 30.000 Kinder geboren, die einen amerikanischen Vater haben. Gesichert ist das natürlich nicht.

Es gibt einige Organisationen in den USA, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Kinder und ihre Väter bzw.bei adoptierten Kindern die Mütter und Väter ausfindig zu machen und wenn gewünscht bzw. möglich zusammenzubringen. Dies ist durch die Gen-Tests möglich. Die Datenbank von Ancestry hat hier einige Erfolge aufzuweisen. Davon erfahren wir in diesem Buch einerseits durch Phong, der so einen DNA-Test durchführen lässt und andererseits von Linda, die sich damit beschäftigt. Es wird auch die „Operation Babylift“ von 1975 erwähnt, die rund 3.000 amerasische Kinder ausgeflogen hat.

Dieser Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, wenn auch die Charaktere fiktiv sind, hat mich sehr berührt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem außergewöhnlichen Buch, mit dem Nguyễn Phan Quế Mai den „amerasischen“ Kindern, die gleich doppelt Opfer des Vietnam-Krieges sind, eine Stimme verleiht und ihnen damit ein Denkmal setzt, 5 Sterne.

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Rezensionen von Bibibabby:

Einfühlsame Geschichte

Cato und die Dinge, die niemand sieht von Yorick Goldewijk

Protagonisten mit verstorbenen Eltern gibt es bei Jugendromanen zahlreiche, vor allem im Fantasy-Abenteuer Genre. Aber auch bei eher literarischen Werken kommt das Thema nicht so selten vor. Dieses Buch gehört zur letzteren Kategorie, aber mit phantastischen Elementen.

Es ist die Geschichte von Cato, zwölf Jahre alt, die den Tod ihrer Mutter bei ihrer Geburt noch nicht verschmerzt hat.

Eines Tages entdeckt sie das Kino von Frau Kano und begibt sich auf eine Art Zeitreise, um ihre Mutter kennenzulernen. 

Der Schreibstil ist einfühlsam und der Leser oder die Leserin empfiehlt hautnah, was die Protagonistin erlebt. Die Altersempfehlung finde ich etwas niedrig gesetzt (ab zehn Jahren). Die Sätze sind zwar nicht so kompliziert zu verstehen, jedoch befasst sich das Buch mit einem komplexen Thema und geht ziemlich in die Tiefe. Auch wenn Kinder ab zehn Jahren die Wörter verstehen, heißt es nicht, dass sie die Nuancen oder tiefere Themen verstehen können.

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Rezensionen von tonton:

Fantasy-Krimi zum Geschichte-Lernen

Die Zeitdetektive, 1, Kleopatra und der Biss der Kobra von Fabian Lenk

"Die Zeitdetektive" ist eine Kinderkrimi-Reihe, deren Ziel ist, die Geschichte lebendig und lebensnah an Kinder zu vermitteln. Dieses Buch ist eine zweite Auflage des Bandes. In dieser Geschichte reisen die Zeitdetektive Kim, Leon, Julian und die Katze Kija ins alte Ägypten, um Kleopatras Todesursache zu untersuchen.

 

Die Idee der Reihe finde ich sehr gut: durch Fantasy-Krimis die Geschichte zu lernen. Die Handlung ist spannend und der Schreibstil angenehm zu lesen. Man merkt aber schnell, dass der Autor sich eher für sachliche Themen interessiert. Es gibt relativ viele Beschreibungen, doch sie passen gut in die Geschichte und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie zu langwierig oder lästig sind. Die Figuren, hingegen, sind eher flach und nicht besonders interessant. Man merkt schnell, dass sie keine bedeutenden Persönlichkeiten haben und dass sie nur das Mittel sind, um die Handlung voranzutreiben. Dies finde ich nicht besonders schlecht und wenn Charakterentwicklung einem relativ egal ist, erfüllt dieses Buch sehr gut seinen Zweck.

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Rezensionen von tonton:

Super geeignet als Gutenachtgeschichte

Sternenschweif, Zauberhafter Geburtstag von Linda Chapman

Was für eine tolle Idee!  Dieser Band der Sternenschweif Reihe ist speziell als Geburtstagsgeschenk konzipiert. 

Die Geschichte ist im typischen Sternenschweif-Stil sehr schön und sanft. In diesem Buch wird die Leserin (machen uns nichts vor, es ist ein Buch für Mädchen) in einer entzückenden Art und Weise in die Handlung miteinbezogen.

 

Wie bei allen Sternenschweif-Geschichten geht es hauptsächlich um Freundschaft und anderen Leuten (oder Tieren) zu helfen. Diesmal müssen sie eine Freundin für das Pony Schneeflöckchen, damit es sich zu einem Einhorn verwandeln kann.

Das Buch ist relativ ruhig erzählt und dadurch als Gutenachtgeschichte perfekt geeignet. Die Geschichte ist sanft und liebevoll und lässt die Kinder in eine magische Welt eintauchen, bevor sie schlafen gehen. 

Die Kapitel sind aber unterschiedlich in der Länge, was sich auf die Schlafenszeitroutine auswirken kann, wenn das Kind ein weiteres Kapitel verlangt, weil das gelesene zu kurz war.

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Rezensionen von Sophie H.:

Meerjungfrauen küsst man nicht

Was das Meer verspricht von Alexandra Blöchl

Vida lebt auf einer kleinen Insel im Norden. Nie hat sie sich Gedanken darüber gemacht, diese Insel zu verlassen. Hier gehört sie einfach hin. Ihr Bruder Zander dagegen hat gleich nach der Schule die Insel verlassen und hat eine Ausbildung in einer Großstadt begonnen. Das heißt für Vida, dass sie ihren Eltern im Laden und im Lokal helfen muss und dass sie irgendwann das Geschäft ihrer Eltern übernehmen wird.

Jetzt ist ihre Hochzeit geplant. Vida wird ihren Freund aus Kindheitstagen heiraten. Jannis wohnt bei seinen Eltern nur 300 Meter entfernt von Vidas Elternhaus. Vidas Leben ist also klar und strukturiert. Bis Marie in das Nachbarhaus zieht. Marie ist so ganz anders: spontan, frei und von einer geheimen Aura umgeben. Marie wird vom Wasser magisch angezogen. Das Wetter kann noch so schlecht und kalt sein, Marie steigt in ihr Meerjungfrauenkostüm und muss schwimmen. Vida und Marie freunden sich an und schnell wird daraus mehr als eine ganz normale Freundschaft zwischen Frauen. In wenigen Wochen stellt Marie die Gedanken von Vida auf den Kopf. Und dann kommt plötzlich Zander zurück auf die Insel und noch einmal wird alles durcheinandergewirbelt.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Vida erzählt. Man kann so richtig in ihre gesamte Gefühlswelt eintauchen, was mir sehr gut gefallen hat. Die anderen Charaktere dagegen bleiben irgendwie blass und farblos – schade eigentlich. Das Buch hat sehr kurze Kapitel und ist recht groß gedruckt, sodass man es sehr schnell lesen kann. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig. Bis zum Auftauchen von Zander fand ich die Geschichte an manchen Stellen etwas langatmig. Hier hätte man raffen können. Dagegen waren die letzten Kapitel eher zu knapp beschrieben und sehr, sehr düster. Ich hatte mir von dem Buch etwas mehr versprochen.

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