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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anna625:

Familiendramen

Sommerhaus am See von David James Poissant

Ach ja, lockerleichte Sommerlektüre! ...Oder? Nein, eher weniger.
Nicht nur, dass Familientreffen selten Entspannung bedeuten und Lisa und Richard bei ihren Söhnen für Unmut sorgen, weil sie vorhaben, das alte Sommerhaus zu verkaufen und sich stattdessen am Meer zur Ruhe zu setzen; direkt am ersten Tag ertrinkt auch noch ein kleiner Junge im See und trübt damit die Aussicht auf ein paar schöne Tage endgültig.

Und als würde das alles noch nicht reichen, offenbart sich nach und nach, wie wacklig dieses ganze Gebilde eines heilen Familienlebens ist, das Lisa und Richard, Thad und Michael und deren Partner*innen Jake und Diane hier für ein paar Tage aufrechterhalten wollen. Denn jede*r einzelne von ihnen hat irgendetwas vor irgendwem zu verbergen, aber das wird mit jeder Minute schwieriger, die sie gemeinsam im Sommerhaus und in der näheren Umgebung verbringen - die Luft knistert vor Anspannung, die Nerven aller liegen blank.

Poissant gelingt es meisterhaft, unter der glänzenden Oberfläche wie beiläufig immer wieder dunkle Schatten auftauchen zu lassen. Erst noch als Macken und Eigenheiten getarnt offenbaren sich so nach und nach die Abgründe der einzelnen Figuren, während die Risse in ihrem Heile-Welt-am-See-Konstrukt immer tiefer werden. Alkoholprobleme, Drogen, heimliche und nicht ganz so heimliche Affären, tote Kinder und solche, die noch unterwegs sind - hier kommt so einiges ans Licht, das bisher gut verborgen geglaubt war. Keine der sechs Figuren kommt ohne ihr eigenes, persönliches Drama daher. Ob ihr soziales Gefüge gerade deshalb realistisch ist oder ob das nicht schon fast ein bisschen zu viel des Guten ist, lässt sich schwer sagen; es sorgt auf jeden Fall für einiges Tempo und viel mehr Tiefgang als erwartet. Die mit jedem Kapitel wechselnden Perspektiven, die alle Figuren zu Wort kommen lassen, sind erfrischend, verhindern jedoch zugleich, dass man einer bestimmten der Figuren näher kommt als den anderen. Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung gehen hier eng miteinander einher, der Fokus liegt trotz Innensicht nicht auf einer bestimmten Person, sondern ihrem Umgang und Leben miteinander - und das gelingt wirklich gut.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

"Die Vergangenheit reicht bis zur Gegenwart"

Südlich von Porto wartet die Schuld von Mariana da Silva

Die deutsch-portugiesische Polizistin Ria Almeida hat sich entschlossen, die Zelte in Deutschland endgültig abzubrechen und nach Torreira, einem kleinen Fischerdorf, aus dem ihre Familie stammt, zu ziehen. Natürlich mit allen Problemen, die die Verwandtschaft so mit sich bringt.

Zunächst (im ersten Fall „Südlich von Porto lauert der Tod“) arbeitet sie als Schreibkraft bei der Polizei.

Nun ist sie, sehr zum Missfallen von Comissário Joaquim Baptista, wieder in die Ermittlungen eingebunden als man Roque Loureiro, einen Richter, erstochen im Naturschutzgebiet findet. Da der Richter an einem komplexen Prozess gegen den Drogenboss Thijs van der Steen arbeitet, beißt sich Baptista an dem Drogenhändler als Täter fest. Da er ihn schon lange jagt, lässt er kaum eine andere Theorie zu.

„Das Bauchgefühl ist eine Ahnung, mit der man eigentlich immer richtig liegt.“

Doch Ria geht anderen Spuren nach und siehe da, es gibt noch andere, die etwas zu verbergen haben. Dass ausgerechnet Owain Rhys, ein Mitglied der militanten Naturschützer den toten Richter gefunden hat, macht Ria misstrauisch, was dessen Aussage betrifft. Und was hat es mit dem Foto eines jungen Mädchens auf sich, das neben dem Richter gefunden worden ist? Welches Geheimnis verbirgt sich dahinter? Ein Skandal in dem der Loureiro verwickelt war?

Bald muss der knurrige Baptista erkennen, was er an Ria hat, zumal João Pinto, der Dorfpolizist, wegen der täglich zu erwartenden Geburt seines Kindes ein wenig neben der Spur ist.

Meine Meinung:

Dieser zweite Krimi um die deutsch-portugiesische Polizistin Ria Almeida ist für mich der erste. Nachdem ich die Reihe um Leander Lost von Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt sehr gerne lese, habe ich hier ähnliches erwartet.

Nun, Autorin Mariana da Silva, legt hier einen anderen Krimi vor. Familie wird nach wie vor ganz groß geschrieben. An manchen Stellen sind mir die Verwandten angefangen von dem angeheirateten Cousin João Pinto bis hin zu Rias Mutter viel zu übergriffig. Ria kann keinen Schritt ohne Einmischung der Familie machen.

Neben den ziemlich komplexen Ermittlungen, dürfen wir in das Leben einer portugiesischen Großfamilie Einblick nehmen, kulinarische Köstlichkeiten inklusive.

Ich kenne mich mit der Struktur bei der portugiesischen Polizei ja nicht aus, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass der Leiter einer Ein-Personen-Polizeidienststelle wie es João Pinto ist, einfach Personal einstellen kann. Aber vielleicht wird das im ersten Krimi erklärt. Den muss ich mir gleich besorgen. Man kann zwar diesen Krimi hier ohne Kenntnis des ersten Falls lesen, aber ich bin ja bekanntermaßen ein Serienjunkie.

Schmunzeln musste ich immer wieder, wenn sich Senora Almeida und Comissário Baptista per Sie angiften. Dass sie sich wenig später dann doch duzen, liegt nur an der engen Zusammenarbeit, oder?

„Die größte Schwierigkeit dabei, einen Fehler zuzugeben, ist der eigene Stolz.“ (= Admitir um erro)

Diese Kapitelüberschrift beschreibt Baptista perfekt. Übrigens Kapitelüberschriften: Hier wird jeweils ein portugiesischer Begriff hübsch umschrieben.

Das Team rund um Comissário Joaquim Baptista wie die Pathologin oder die Kriminaltechniker wirken ebenfalls wie eine große Familie, bei denen jedes Mitglied so seine eigenen Fehler und Schwächen hat.

Der Schreibstil ist flott und so lässt sich der Krimi leicht lesen. Humorvoll sind auch die Versuche von Rias Mutter, der portugiesischen Verwandtschaft die schwäbische Küche sowie die korrekte Aussprache von „Spätzle“ beizubringen.

„Heimat muss nicht unbedingt ein Ort sein. Es kann auch ein Gefühl sein, wenn man einen Teller frische Spätzle vor sich stehen hat.“

Das Cover mit den gelben Azulejos sticht sofort ins Auge.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Krimi 4 Sterne.

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Rezensionen von Bücherwurm78:

Berührend und richtig schöner Roman

Because of You I Want to Stay von Nadine Kerger

Die Meeresbiologin Josie verliert Freund und Job und verbringt ihren Sommer mit ihrer besten Freundin Liv auf der Insel Martha´s Vineyard. Gleich am ersten Abend lernt sie Blake kennen und beide fühlen sich gleich zueinander zugezogen. Allerdings muss sie am nächsten Tag feststellen, dass Blake ihrer neuer Chef von ihrem Sommerjob ist.

Auf das Buch bin ich als erstes durch das Cover aufmerksam geworden und die Inhaltsbeschreibung klang dann auch recht vielversprechend. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Für mich ist dieser Roman eines meiner Lesehighlights des Jahres. Ab der ersten Seite an war ich an das Buch gefesselt. Man konnte mit Josie und Blake mitfühlen und hoffen, dass ihre Liebe gewinnt. Es ist sehr gefühlvoll geschrieben, ohne zu kitschig zu sein, genau richtig. Auch die Kulisse mit Martha´s Vineyard ist bildlich beschrieben, man möchte am liebsten selbst dorthin reisen.
Das Cover mit dem Farbschnitt ist super schön gestaltet, als ob sich Licht im Meer spiegelt, es passt genau zum Buch.
Fazit. Klare Leseempfehlung, super schön, ich freue mich jetzt schon auf die anderen beiden Bücher.

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Rezensionen von Furbaby_Mom:

Gegensätze ziehen sich an

Secretly Yours von Tessa Bailey

Seit ihrer feurigen, ebenfalls bei Kyss erschienenen "Duty & Desire"-Trilogie (OMG, ich sage nur "Greer" aus Band 3 - so hot!) bin ich erklärter Fan der New-York-Times-Bestsellerautorin und konnte es nicht erwarten, endlich neuen Lesestoff von ihr in den Händen zu halten!


Auch im Auftaktband ihrer Napa-Valley-Reihe bleibt Tessa ihrem lockeren, charmant-humorvollen, zwischendurch sündig heißen Schreibstil treu, der mich nur so durch die Seiten fliegen ließ.

Gekonnt bringt sie uns die beiden Hauptfiguren näher, in die ich mich prima hineinversetzen konnte. Zwischen der lebensfrohen, liebenswert-chaotischen Gärtnerin Hallie und Mr.-Ordnungsfanatiker-und-Workaholic Julian knistert es gewaltig, ihre Annäherung habe ich sehr genossen.


Setting: Top! Da ich Napa Valley vor einigen Jahren selbst bereist habe, hatte ich sofort Bilder im Kopf, was natürlich immer besonders toll ist beim Lesen.


Insgesamt reicht die Story zwar aufgrund von ein, zwei etwas längeren Passagen nicht an mein bisheriges Lieblingswerk der Autorin heran, aber nichtsdestotrotz war es eine überaus unterhaltsame Lektüre, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat. Auf jeden Fall freue ich mich schon jetzt riesig auf den Folgeband ("Actually Yours"), der im Mai 2024 erscheint!



Fazit:

Ein entspannter, herrlich sommerlich-romantischer Read, ideal für alle Fans von Grumpy vs. Sunshine und spicy Liebesromanen.

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Rezensionen von Liliane Schemeth:

Schöner Auftakt der Dilogie

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager

Optisch hat mich das Buch sofort angesprochen und der Klappentext klang auch sehr vielversprechend. Da ich generell Geschichten mag, die unter Wasser spielen oder eben mit Meereswesen zu tun haben, war ich sehr neugierig auf dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

Sie beschreibt das Setting und die Situationen sehr anschaulich und ich hatte viel Freude dabei, die Geschichte bildlich zu begleiten. Die Protagonistin Devin mochte ich sehr gerne. Ihre Art hat mir gefallen und dass sie sich nicht hat verbiegen lassen. Sie war immer sie selbst und ist sich treu geblieben. Sie hat sich ihre eigenen Meinungen gebildet und jeden mit dem gleichen Respekt behandelt, mit dem ihr gegenübergetreten wurde. Ebenso hat sie sich gewehrt und sich nicht alles gefallen lassen.

Mit Devin zusammen erfährt der Leser was es mit der Schule und all ihren Schülern auf sich hat. Es hat Spaß gemacht diese Welt kennenzulernen und auch wenn es ab und an sehr vorhersehbar war, hatte ich viel Spaß beim Lesen und freue mich nun auf den zweiten und finalen Band.

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Rezensionen von Gaby 2707:

„Das Leben ist schön“

Befreit von Johannes Erlemann

Bei diesem Satz ganz am Ende der Geschichte sind ein paar Tränen geflossen. Warum? Das findet ihr beim Lesen des Buches ganz schnell selbst heraus.
Und bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, habe ich mir den 16-seitgem Bildteil in der Mitte des Buches angeschaut, mit persönlichen Bildern der Familie Erlemann um einen kleinen Einblick in ihr Leben zu bekommen.

Aber von vorn:
Ich kann mich noch gut an die Berichterstattung im Jahr 1981 erinnern und fand es schrecklich, mir vorzustellen, was der damals gerade mal 11-jährige Johannes da alles durchmachen musste. Auch seine Freilassung ging durch alle Zeitungen.
Ich habe das Buch von Johannes Erlemann über sein Leben vor, während und nach der Entführung richtig genossen. Ich lerne seine Eltern Jochem und Gabi und auch seinen Bruder Andreas kennen. Johannes oder „Schnucki“, wie ihn sein Vater liebevoll nennt, wird in eine sehr privilegierte Familie hinein geboren. Ich beneide ihn um diese Kindheit im Luxus und finde es toll, dass er dadurch trotzdem recht bodenständig und manchmal ein kleines Schlitzohr geblieben ist. Schmunzeln musste ich bei seinem Bericht über eine Gartenparty in Saint Tropez, die durch einen von ihm, seinem Bruder und seinen beiden Cousins verursachten „Sommerregen“ gecrasht wurde. Durch eine Diagnose, die das Leben seines Bruders rundherum ändert und auf den Kopf gestellt hat, wird auch er erst mal ins Bodenlose gestoßen. Es war so schön zu lesen, dass sich sein Bruder doch ganz langsam erholt und ein zwar anderes, aber trotzdem gutes Leben führen konnte. Ich beobachte den finanziellen Aufstieg seines Vaters sowohl in Deutschland als auch in den USA. Als auch den Zusammenbruch seines Imperiums kurz vor der Entführung und seine Inhaftierung wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung.
Im Entführungsfall habe ich den kleinen Johannes immer wieder bewundert bzw. auch seiner Mutter in Gedanken gedankt, die das aus ihm gemacht hat, was er damals war: ein kleiner Junge, der sich durch nichts erschüttern ließ. Ich finde es so toll, dass er sich nie hat verunsichern lassen, dass er immer gewusst hat, dass seine Eltern, besonders seine Mutter, ihn nie im Stich lassen würden. Und es kommt in diesem Buch auch sehr gut rüber, wie viel Kraft er für sich selbst aus diesem Wissen schöpfen konnte. Wie schlimm muss es für diesen kleinen Kerl gewesen sein, zwei Wochen lang in einer Kiste den Mut und die Zuversicht frei zu kommen nie zu verlieren. Nach Zahlung der höchsten Lösegeldsumme, die jemals in Deutschland für eine Kindesentführung bezahlt wurde, kommt er endlich frei und kämpft sich alleine nachhause durch. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich den kleinen Mann für sein Tun, seine Zuversicht und sein Durchhaltevermögen in der ganzen Zeit bewundere.
Mich hat es erschüttert, wie mit dem kleinen Kerl nach seiner Freilassung umgegangen wurde. Durch die Polizei und auch durch die Medien, die ihm keine Ruhe, keine Zeit zum durchatmen gelassen haben. Unvorstellbar, was er auch da alles durchgestanden hat.
Nach 40 Jahren entschließt sich Johannes Erlemann dann seine verlorene Kindheit und den größten Entführungsfall in Deutschland in einem Film, einer Dokumentation und einem Buch aufzuarbeiten. Ich finde es so ermutigend, wenn er erzählt, warum er heute sein Leben mit allen Höhen und Tiefen gegen nichts eintauschen würde.
Die Dokumentation und den Film zur Entführung habe ich im vergangenen Jahr leider verpasst, werde sie mir aber auf alle Fälle noch anschauen. Das Buch habe ich mit Begeisterung und Bewunderung gelesen.

Eine fesselnde Geschichte, die Hoffnung gibt und Mut im Umgang mit schweren Krisen machen kann. Ich habe diese Zeitreise und das Bild auf unsere damalige Gesellschaft sehr genossen.

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Rezensionen von Netti:

Tolle Tipps verpackt in einer Geschichte

Lebensfreude von Jens Corssen; Stephanie Ehrenschwendner

Dieses Buch wurde vom Diplompsychologen, Verhaltenstherapeut und psychologischem Berater für Persönlichkeitsentwicklungen Jens Corssen zusammen mit einer Autorin geschrieben. Wer jetzt einen trockenen Ratgeber/ Sachbuch erwartet, wird überrascht sein.
Das ganze Thema ist als Geschichte verfasst und liest sich wie ein Roman, was ich besonders toll fand.

Fünf fremde Menschen verschiedenen Alters haben aus unterschiedlichen Gründen ihre Lebensfreude verloren. Sie haben sich für das Projekt " Freude Gruppe " angemeldet. Sie treffen sich 6 mal, jeweils einmal im Monat, an verschiedenen Stellen. Bei dem Treffen ist kein Therapeut dabei, nur die fünf Leute, die vorher eine kurze Liste bekommen mit Regeln, woran sie sich halten sollen.

Das Buch ist total interessant geschieben und man bekommt zu allen 5 Charakteren eine Bindung und weiß, wie sie ticken. Besonders interessant ist die Entwicklung, die diese fünf im Laufe der 6 Monate ( 6 Treffen ) vollziehen und das alle mehr Lebensfreude finden. Beim ersten Treffen haben manche schon keine Lust mehr auf ein weiteres Treffen und denken, es bringt alles nichts. Aber Abbrechen ist verboten. Die Übungen und Tipps, die die Teilnehmer ausprobieren und wie sie sich danach fühlen sind total interessant. Ich habe mehrere schon selbst ausprobiert und muss sagen, es funktoniert. Ab und zu steht in kleinen grauen Kästchen im Buch hilfreiche Tipps. Die meisten habe ich aber über die Geschichte bekommen.

Wer ein Buch sucht, um mehr Lebensfreude zu erleben, ist bei diesem Buch genau richtig. Die Geschichte und die Entwicklung der 5 Personen ist total interessant und gibt einem automatisch Tipps für den Alltag. Auch viele, die wirklich leicht und gut umsetzbar sind. Ich kann dieses Buch absolut weiter empfehlen.

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Rezensionen von Natalie:

Empfehlenswert

Liebe kann doch jedem mal passieren von Anne Sanders

Julie braucht dringend eine Auszeit von ihrem Leben. Um sich klar zu werden, was sie überhaupt will, ob sie ihren jetzigen Weg weitergehen möchte. Deshalb hat sie sich dafür ein halbes Zimmer in Brighton gemietet. Doch statt diesem bekommt sie ein ganzes, welches sie aber mit Alex, einem komplett Fremden teilen muss.

. also doch ein halbes Zimmer, allerdings anders als gedacht. Einen Rückzieher zu machen, kommt für Julie dann aber doch nicht in Frage, lieber Augen zu und durch…

Diese ungewöhnliche Ausgangssituation hat mich beim Lesen direkt in den Bann gezogen. Julie und Alex könnten nicht gegensätzlicher sein. So denken beide übereinander. Bis sie irgendwann merken, dass ihre Leben doch nicht so unterschiedlich sind. Der Roman begeistert mit Witz, schräger Wohnsituation (auch wenn das anscheinend dort gang und gebe ist) und gleichzeitig mit feinen Tönen, welche in vermeintlichen Nebenschauplätzen eingebunden werden. Für mich hat das, gemeinsam mit den beiden charmanten Hauptcharakteren, eine tolle Lesezeit ergeben und ich kann den Roman nur weiterempfehlen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Ich weiß nicht, was mir das Buch sagen wollte

Die Verletzlichen von Sigrid Nunez

Ich fand den Klappentext zum Buch sehr spannend und die begeisterten Kritikerstimmen, u. a. von Denis Scheck haben mich dann noch zusätzlich motiviert, das Buch zu lesen.

Leider konnte ich nicht wirklich etwas damit anfangen. Mir fehlte der rote Faden - so wirklich passierte nichts im Buch.
In der Buchbeschreibung stand dazu: "Ein großes Buch über Nähe und Innigkeit in unwägbaren Zeiten, und ein hinreißender Roman über die Kunst des Schreibens selbst.

"
Gerade das habe ich aber so nicht gefunden. Ich habe einfach keinen Zugang zu diesem Buch gefunden und obwohl es nur 224 Seiten hat, habe ich mich vergleichsweise lang hindurchgequält.
Die für mich nichtssagenden Dialoge fand ich leider auch weder witzig noch hat die seitenlang beschriebene Fürsorge für den zu sittenden Papageien für mich einen interessanten Aspekt gehabt.
Das sind die Momente, in denen ich mich immer frage, ob ich intellektuell hier einfach nicht mithalten kann und das Besondere des Buches nur nicht erkenne?

Wie auch immer - kein Buch für mich.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Neues aus Applemore

Die kleine Gärtnerei in den Highlands - Roman (Das Erbe von Applemore 2) von Rachael Lucas

Während im vorherigen Band Lachlan Fraser im Winter im Vordergrund stand, geht es nun um seine Schwester Beth und wir befinden uns im Sommer. Beth ist alleinerziehende Mutter von Zwillingen und hat sich auf Applemore ihren Traum erfüllt und eine Gärtnerei eröffnet. Als nun direkt nebenan ein Outdoor-Camp eröffnet werden soll, kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen ihr und dem Campleiter Jack.

Das Buch ist einfach schöne Wohlfühllektüre und eignet sich perfekt, um sich in das kleine Dorf Applemore zu träumen. Nach einem anstrengendem Tag, kann man hier die Seele baumeln lassen. Allerdings geht dies nur als Leser, Beth hat mit ihrer Gärtnerei und den Zwillingen eine Menge zu tun.

Die Beschreibungen von Beths Gärtnerei und der schottischen Highlands sind toll. Das Buch passt in die Jahreszeit, um das Frühjahr zu genießen oder sich auch schon auf den Sommer zu freuen.

Die Handlung ist leicht, der Schreibstil flüssig und die Story einfach schön und manchmal ist eben genau das, das Richtige. Ich werde jedenfalls immer wieder gerne nach Applemore zurückkehren.

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