Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Schwapp, der Geheimschleim - Der große Schleimassel - von Tina Schilp
Schwapp ist blau, glitschig, gar nicht so kalt wie es aussieht und vor allem: es dürfte ihn nicht geben. Denn Lou und Lukas hatten eine Panne in ihrem Schleimlabor und ihre Eltern haben daraufhin kurzerhand ihr Labor einkassiert. Nur gut, dass die Eltern die Utensilien an einen sicheren Ort gegeben haben und nicht weggeschmissen haben.
So können Lou und Lukas zumindest noch den Bastelkleber retten. Mit Duschgel vermengt und Glitzer entsteht völlig unerwartet sprechender Geheimschleim, der sie ab nun auf Trab hält und viele Ansprüche stellt ... Eines kann ich euch schon versichern, langweilig wird es sicher nicht!
Ich fand das Buch lustig geschrieben. Schwapp hat einen Sprachfehler, was ganz schön herausfordernd zum Vorlesen ist, aber mit 8/9 geht es auch zum selbst lesen. Die Bilder sind jedenfalls auch nett und lockern das Leseabenteuer auf. Die Geschichte ist so gewählt, dass man auch gut Pausen machen kann zwischen den Kapiteln, damit es nicht zu lang zum selbst lesen wird auf einmal. Schwapp war sehr liebevoll und sympathisch gewählt. Ich fand ihn auch ein wenig anstrengend mit den vielen Ansprüchen, aber auf eine sehr witzige Art. Ein gelungenes Abenteuer ab 8!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Not Worth Saving von Marie Niebler
Ich fand den Titel so gewählt, dass er mich sehr neugierig machte. Der Klappentext klang ebenso vielversprechend und ich dachte nach den ersten Seiten, das könnte eine spannende Entwicklung werden. Leider fehlte mir für das gute Lesegefühl einiges, was bei mir eigentlich selten passiert in der Art und Weise.
Zunächst beginnt die Geschichte finde ich vielversprechend. Man findet schnell an den Schauplatz, kann die Charaktere gut erkennen und sie grob kennenlernen. Zuviel erfährt man nicht, denn die Geschichte baut Spannung auf durch die Geheimnisse der Protas voreinander. Es macht neugierig und ließ mich fragen, was wohl jeweils passiert ist. Auf manche Fragen bekam ich auch, wenn auch für mich etwas spät, Antworten. Gerade zu Noahs Geschichte blieb aber auch einiges unbeantwortet und es fiel mir schwer, sich in ihn hineinzuversetzen.
Brooke war mir leider ziemlich unsympathisch und unreif. Es scheint, sie hat wenig Entwicklung durchgemacht. Ich hätte beide Charaktere beim über sich hinaus Wachsen gerne beobachtet, doch das sind sie nicht. Stattdessen schweigen beide Dinge aus, verdrängen, laufen weg.... Mir fehlten tiefergehende Dialoge, klärende Gespräche und auch ein wenig ein Handlungsfortgang. Die Handlung so ist nämlich vor allem eines - herzzerreißend und stellenweise ziemlich frustrierend... Vielleicht bin ich mit den falschen Erwartungen ans Buch gegangen. Ich kann jedem nur empfehlen, die Triggerwarnung jedenfalls ernst zu nehmen (wenngleich ich mir auch da etwas mehr von den Themen erhofft habe) und sich auf zwei zusammenhängende Bände einzustellen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Eine unbedingte Leseempfehlung
Wo die Asche blüht von Phan Nguyen Que Mai
Der Vietnam-Krieg ist bislang kein großes Thema in (hist.) Romanen. Wir wissen auch viel zu wenig darüber und das was bekannt ist, ist häufig die Sicht der USA.
Die vietnamesische Autorin Nguyễn Phan Quế Mai nimmt sich in diesem Roman eine Personengruppe an, die ausgegrenzt und verachtet wird: Den als „Amerasier“ verunglimpften Kindern der amerikanischen Soldaten.
Diese Kinder entstammen häufig Vergewaltigungen oder ungewollten Schwangerschaften der jungen Frauen, die in Bars ihren Körper verkauften, um ihre Familien ernähren zu können. Nur wenige dieser Kinder sind Ergebnisse echter Liebe und noch weniger Väter holen ihre Geliebte und das Kind in die USA. Die meisten GI verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Doch es gibt vereinzelt Männer, die nach Jahren ihre vietnamesischen Kinder suchen wollen. Sei es aus echtem Interesse, aus schlechtem Gewissen heraus oder, weil sie an einer PTBS leiden und der Therapeut eine Rückkehr in das Land empfiehlt, das so viele der Soldaten verletzt an Körper und Seele ausgespuckt hat.
Doch zurück zur Geschichte.
Man schreibt das Jahr 2016:
Wir lernen zunächst Phong und seine Familie kennen. Phong ist ein "Kind des Feindes", der Sohn eines schwarzen GI und einer vietnamesischen Mutter, der unbedingt mit seiner eigenen Familie in die USA auswandern will. Doch die vietnamesischen Behörden legen ihm unüberwindbare Hindernisse in den Weg. Zusätzlich sitzt er einem Betrüger auf, der ihn um seine gesamten Ersparnisse erleichtert. Erschwerend kommt hinzu, dass Phong in einem Waisenhaus aufgewachsen ist, und nur jene Geschichte seiner Herkunft kennt, die ihm eine Nonne erzählt hat.
Der nächste Handlungsstrang beschäftigt sich mit Dan, einem ehemalige GI und Vietnamveteran, der an einer PTBS leidet, und mit seiner Frau Linda das Land besucht. Er hat ein Liebesverhältnis mit Kim, einer jungen Bardame unterhalten und sie trotz Schwangerschaft verlassen hat. Seit langem quälen ihn nicht nur die Albträume seiner Hubschraubereinsätze sondern auch Reue, seiner Linda nichts von Kim und dem Kind erzählt zu haben und gleichzeitig nicht zu wissen, was aus den beiden geworden ist.
Der dritte Handlungsstrang, der im Jahre 1969 spielt bezieht sich auf die Schwestern Trang und Quynh, die vor dem Krieg mit ihren Eltern, einfachen Bauern, auf dem Land Leben und sich ein tugendhaftes Leben voller Wissen gewünscht haben. Doch der Krieg beraubt die Schwestern aller ihrer Hoffnungen, denn die Eltern verlieren Hab und Gut und müssen Schulden machen, um zu überleben. Der einzige Ausweg ist, die Mädchen müssen nach Saigon gehen, um dort zu arbeiten. Während sich die jüngere Quynh scheinbar mühelos in den Alltag der Prostitution einfügt, ekelt sich Trang und verliebt sich in einen der GIs.
Als dann Linda von Kim erfährt, ist sie zunächst wütend, lernt aber durch einen Fremdenführer Phong kennen. Zunächst skeptisch, hören Linda und Dan Phongs Geschichte. Dan kann nicht sein Vater sein, denn Dan ist ein Weißer. Als sich dann auf einen Zeitungsaufruf eine Frau meldet, die Details aus Phongs Geschichte aus dem Waisenhaus kennt, scheint hier Licht ins Dunkel zu kommen. Doch stimmt das alles?
Meine Meinung:
Das Thema Kinder von Besatzungssoldaten ist in der ganzen Welt ein gerne unter den Teppich gekehrtes Thema. Vor allem dann, wenn schon am Aussehen der Kinder der ausländische, feindliche Vater sichtbar ist.
Nguyễn Phan Quế Mai nimmt sich dem Schicksal von Tausenden Kriegskindern an. Sie schildert, wie sie nach wie vor gedemütigt und benachteiligt werden. Sie fühlen sich als Fremde in ihrem Land. Die meisten träumen davon, in die USA auswandern zu können, dorthin, wo ein Schwarzer Präsident werden konnte, ohne zu wissen, das Rassismus nach wie vor weit verbreitet ist.
Die Autorin beschreibt in eindringlichen und trotzdem einfühlsamen Worten das Los der vietnamesischen Frauen und deren Kinder. Viele Frauen mussten ihre Babys - wie hier im Buch geschildert - in Waisenhäusern abgeben, wo man sie entweder aufgezogen oder an Adoptiveltern weitervermittelt hat. Später werden die Frauen dann mit Vietnamesen verheiratet und bekommen weitere Kinder. Ob sie ihr erstgeborenes Kind vergessen haben oder still leiden, ist nicht bekannt. Auch die Anzahl der amerikanisch-vietnamesischen Kinder ist nicht offiziell bekannt. Den Schätzungen nach wurden zwischen 1962 und 1975 rund 30.000 Kinder geboren, die einen amerikanischen Vater haben. Gesichert ist das natürlich nicht.
Es gibt einige Organisationen in den USA, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Kinder und ihre Väter bzw.bei adoptierten Kindern die Mütter und Väter ausfindig zu machen und wenn gewünscht bzw. möglich zusammenzubringen. Dies ist durch die Gen-Tests möglich. Die Datenbank von Ancestry hat hier einige Erfolge aufzuweisen. Davon erfahren wir in diesem Buch einerseits durch Phong, der so einen DNA-Test durchführen lässt und andererseits von Linda, die sich damit beschäftigt. Es wird auch die „Operation Babylift“ von 1975 erwähnt, die rund 3.000 amerasische Kinder ausgeflogen hat.
Dieser Roman, der auf wahren Begebenheiten beruht, wenn auch die Charaktere fiktiv sind, hat mich sehr berührt.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem außergewöhnlichen Buch, mit dem Nguyễn Phan Quế Mai den „amerasischen“ Kindern, die gleich doppelt Opfer des Vietnam-Krieges sind, eine Stimme verleiht und ihnen damit ein Denkmal setzt, 5 Sterne.
Rezensionen von Bibibabby:
Einfühlsame Geschichte
Cato und die Dinge, die niemand sieht von Yorick Goldewijk
Protagonisten mit verstorbenen Eltern gibt es bei Jugendromanen zahlreiche, vor allem im Fantasy-Abenteuer Genre. Aber auch bei eher literarischen Werken kommt das Thema nicht so selten vor. Dieses Buch gehört zur letzteren Kategorie, aber mit phantastischen Elementen.
Es ist die Geschichte von Cato, zwölf Jahre alt, die den Tod ihrer Mutter bei ihrer Geburt noch nicht verschmerzt hat.
Eines Tages entdeckt sie das Kino von Frau Kano und begibt sich auf eine Art Zeitreise, um ihre Mutter kennenzulernen.
Der Schreibstil ist einfühlsam und der Leser oder die Leserin empfiehlt hautnah, was die Protagonistin erlebt. Die Altersempfehlung finde ich etwas niedrig gesetzt (ab zehn Jahren). Die Sätze sind zwar nicht so kompliziert zu verstehen, jedoch befasst sich das Buch mit einem komplexen Thema und geht ziemlich in die Tiefe. Auch wenn Kinder ab zehn Jahren die Wörter verstehen, heißt es nicht, dass sie die Nuancen oder tiefere Themen verstehen können.
Rezensionen von tonton:
Fantasy-Krimi zum Geschichte-Lernen
Die Zeitdetektive, 1, Kleopatra und der Biss der Kobra von Fabian Lenk
"Die Zeitdetektive" ist eine Kinderkrimi-Reihe, deren Ziel ist, die Geschichte lebendig und lebensnah an Kinder zu vermitteln. Dieses Buch ist eine zweite Auflage des Bandes. In dieser Geschichte reisen die Zeitdetektive Kim, Leon, Julian und die Katze Kija ins alte Ägypten, um Kleopatras Todesursache zu untersuchen.
Die Idee der Reihe finde ich sehr gut: durch Fantasy-Krimis die Geschichte zu lernen. Die Handlung ist spannend und der Schreibstil angenehm zu lesen. Man merkt aber schnell, dass der Autor sich eher für sachliche Themen interessiert. Es gibt relativ viele Beschreibungen, doch sie passen gut in die Geschichte und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie zu langwierig oder lästig sind. Die Figuren, hingegen, sind eher flach und nicht besonders interessant. Man merkt schnell, dass sie keine bedeutenden Persönlichkeiten haben und dass sie nur das Mittel sind, um die Handlung voranzutreiben. Dies finde ich nicht besonders schlecht und wenn Charakterentwicklung einem relativ egal ist, erfüllt dieses Buch sehr gut seinen Zweck.
Rezensionen von tonton:
Super geeignet als Gutenachtgeschichte
Sternenschweif, Zauberhafter Geburtstag von Linda Chapman
Was für eine tolle Idee! Dieser Band der Sternenschweif Reihe ist speziell als Geburtstagsgeschenk konzipiert.
Die Geschichte ist im typischen Sternenschweif-Stil sehr schön und sanft. In diesem Buch wird die Leserin (machen uns nichts vor, es ist ein Buch für Mädchen) in einer entzückenden Art und Weise in die Handlung miteinbezogen.
Wie bei allen Sternenschweif-Geschichten geht es hauptsächlich um Freundschaft und anderen Leuten (oder Tieren) zu helfen. Diesmal müssen sie eine Freundin für das Pony Schneeflöckchen, damit es sich zu einem Einhorn verwandeln kann.
Das Buch ist relativ ruhig erzählt und dadurch als Gutenachtgeschichte perfekt geeignet. Die Geschichte ist sanft und liebevoll und lässt die Kinder in eine magische Welt eintauchen, bevor sie schlafen gehen.
Die Kapitel sind aber unterschiedlich in der Länge, was sich auf die Schlafenszeitroutine auswirken kann, wenn das Kind ein weiteres Kapitel verlangt, weil das gelesene zu kurz war.
Rezensionen von Sophie H.:
Meerjungfrauen küsst man nicht
Was das Meer verspricht von Alexandra Blöchl
Vida lebt auf einer kleinen Insel im Norden. Nie hat sie sich Gedanken darüber gemacht, diese Insel zu verlassen. Hier gehört sie einfach hin. Ihr Bruder Zander dagegen hat gleich nach der Schule die Insel verlassen und hat eine Ausbildung in einer Großstadt begonnen. Das heißt für Vida, dass sie ihren Eltern im Laden und im Lokal helfen muss und dass sie irgendwann das Geschäft ihrer Eltern übernehmen wird.
Jetzt ist ihre Hochzeit geplant. Vida wird ihren Freund aus Kindheitstagen heiraten. Jannis wohnt bei seinen Eltern nur 300 Meter entfernt von Vidas Elternhaus. Vidas Leben ist also klar und strukturiert. Bis Marie in das Nachbarhaus zieht. Marie ist so ganz anders: spontan, frei und von einer geheimen Aura umgeben. Marie wird vom Wasser magisch angezogen. Das Wetter kann noch so schlecht und kalt sein, Marie steigt in ihr Meerjungfrauenkostüm und muss schwimmen. Vida und Marie freunden sich an und schnell wird daraus mehr als eine ganz normale Freundschaft zwischen Frauen. In wenigen Wochen stellt Marie die Gedanken von Vida auf den Kopf. Und dann kommt plötzlich Zander zurück auf die Insel und noch einmal wird alles durcheinandergewirbelt.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Vida erzählt. Man kann so richtig in ihre gesamte Gefühlswelt eintauchen, was mir sehr gut gefallen hat. Die anderen Charaktere dagegen bleiben irgendwie blass und farblos – schade eigentlich. Das Buch hat sehr kurze Kapitel und ist recht groß gedruckt, sodass man es sehr schnell lesen kann. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig. Bis zum Auftauchen von Zander fand ich die Geschichte an manchen Stellen etwas langatmig. Hier hätte man raffen können. Dagegen waren die letzten Kapitel eher zu knapp beschrieben und sehr, sehr düster. Ich hatte mir von dem Buch etwas mehr versprochen.
Rezensionen von Vicky:
Hör auf dein Herz
My One True Ex Best Friend von Piper Rayne
'My One True Ex Best Friend' ist ein Liebesroman des Autorinnen-Duos Piper Rayne. Außerdem bildet das Buch den siebten Band der Green-Family-Reihe.
Das Cover ist schön gestaltet, es passt zur Reihe. Der Wiedererkennungswert ist hier auf jeden Fall gegeben, ich habe sofort erkannt, dass das Buch zur Reihe gehört.
Am Anfang kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Xavier und Clara holen. Sie sind beste Freunde, bis eine Nacht alles verändert. Auf 28 Kapitel, zwei Zusätzen sowie einem Epilog dürfen wir die Geschichte der beiden begleiten. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Xavier und Clara geschrieben. Das finde ich gut, denn so kann man beide Figuren besser verstehen und deren Handeln nachvollziehen. Vor allem bei den zweien finde ich das sehr, sehr wichtig.
Hach, Midge, Dori und Ethel haben mir mal wieder den Lesegenuss versüßt. Auch die Besuche in der Seniorenresidenz sind ein Highlight. Ich freue mich immer wieder sehr auf die Bewohner der Einrichtug zu treffen.
Toll fand ich dieses Mal die Einbindung von Piper Rayne Romanen in der Bibliothek - absolut genial diese Anspielung. So habe ich das bisher noch nie wo gesehen, Querverweise ja, aber nicht so. Maximal in einem Film die Anspielung auf andere Filme desselben Streaming Anbieters.
Ich finde den Schreibstil des Autorinnen Duos, wie immer und nicht anders zu erwarten, wunderbar. Auch die Geschichte ist interessant gestaltet und die Figuren entwickeln sich im Verlauf der Geschichte deutlich weiter – außerdem sind die zwei ja bereits aus den anderen Bänden bekannt. In Sunrise Bay, das in der Nähe von Lake Starlight liegt (ein Fun Fact für alle Piper Rayne Reihen Fans), gibt es Emotionen mit Humor gewürzt – eine sehr gelungene Mischung – ich liebe es!
Fazit: Gefühlt habe ich, bestimmt wie viele andere auch, bereits unendlich lange auf den Band über Xavier und Clara gewartet. Die Erwartungen waren also sehr hoch, und ich muss sagen, sie wurden nicht enttäuscht, sondern voll erfüllt und sogar übertroffen. Teilweise zwar anders als erwartet, aber ich bin mehr als zufrieden. Ich finde die zwei haben einen sehr gelungenen Band bekommen. Danke Piper Rayne für diesen Genuss!
Nun bin ich gespannt, was Maddie getan hat, um die Ereignisse im Epilog auszulösen.
Rezensionen von Petra:
Enttäuschung
i fell in love with hope von Lancali
Nachdem riesengroßen Erfolg auf Tik Tok habe ich ein Buch erwartet, von dem ich emotional ergriffen werde und nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Leider wurde ich enttäuscht. Ich habe mich lange nicht so schwer mit einem Buch getan.
Der gewollt poetische Schreibstil war zu viel des Guten.
Die Art und Weise wie die Autorin ihre Geschichte erzählt war für mich nicht überzeugend und oft unklar. Angefangen mit Sam, der erzählenden Person. Bei ihm/ihr war ich mir lange unklar. Erst am Ende des Buches habe ich verstanden welche Rolle Lancali ihm zugedacht hat. Ich hätte mir gewünscht die Autorin hätte die Charaktere von Sony, Neo, Coeur und Hikari besser herausgearbeitet. Mir ist einfach nicht gelungen eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.., Obwohl ihre einzelnen Geschichten und Erlebnisse durchaus herzzerreißend sind.
Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen.
Rezensionen von Michaela:
Spannend mit Luft nach oben
Die Auszeit von Emily Rudolf
'Die Auszeit' fängt wahnsinnig stark an und ich war nach wenigen Seiten voll in der Geschichte. Über verschiedene Perspektiven und Zeitstränge wird erzählt, wie eine Gruppe von Influenzern einen Meilenstein feiern möchten. Dabei geschieht ein Mord und nun gilt es diesen zu klären.
Die verschiedenen Charaktere werden gut dargestellt und ich konnte mir die verschiedenen Typen gut vorstellen, auch wenn mir niemand richtig sympathisch wird.
Es werden Geheimnisse aufgedeckt, es werden mögliche Motive geliefert und schwierige zwischenmenschliche Beziehungen beschrieben. Und so schnell und intensiv die Geschichte beginnt, schleichen sich doch Längen ein. Manche Themen welche kaum zum Fortgang der Geschichte beitragen werden mir für meinen Geschmack zu intensiv beleuchtet und auch zu oft wiederholt und thematisiert.
Fazit: Ein spannender Thriller, welcher für mich nicht ganz überraschend endet, dennoch viel Raum für Spekulationen bietet.











