Kunden em pfehlungen
Rezensionen von buchina:
Sehr guter Einstieg in ein tägliches Bewegungsprogramm
Physio @Home von Vanessa Lämmle
Ich kenne die Autorin bereits von ihrem Instagram Kanal und liebe den Bewegungsplan für die Woche, wo sie für Montag bis Freitag täglich 3 verschiedene Übungen reinstellt. Umso mehr habe ich mich gefreut jetzt ein Buch von ihr zu sehen, gerade um auch mehr Hintergrundinfo zu bekommen.
Die Gestaltung des Buches passt gut zu ihr, kein Schickschnack, klare Linien und dezente Farben.
Für mich sagt es aus: kein Lifestyle Produkt, sondern gut recherchierte Info. Für mich wichtig, dass die Autorin weiß wovon sie schreibt. Sie ist ausgebildete Physiotherapeutin und hat nicht einfach ein Buch geschrieben, weil ihr Gymnastik Spass bringt.
Es gibt viele Informationen zum Körper und seine Funktionsweise, aber gleichzeitig gibt es immer direkt Übungen für die einzelnen Körperregionen. Es gibt Übungen zum Vorbeugen, aber auch direkt Übungen bei bestimmten Problemen z.B. Hexenschuss.
Sehr gut ist, dass die meisten Übungen ohne extra Geräte oder ähnliches auskommen. Man kann sofort und überall loslegen. Gerade für Menschen, die vor lauter Infos und Übungen nicht wissen wie sie loslegen sollen, gibt es am Ende des Buches ein 30 Tage Programm, wo für jeden Tag 4 Übungen zusammengestellt sind. An sich eine gute Sache, aber dir Form des Buches als Taschenbuch ist sehr unpraktisch, wenn man Übungen macht und gleichzeitig hin und her blättern muss. Außerdem bleibt das Buch nur mit Hilfsmitteln geöffnet, das nervt. Für ein Buch, bei dem man für die Übungen viel blättern muss, wäre z.B. eine Ringbuchform viel besser.
Also für mein tägliches Vorsorgeprogramm bleibe ich beim Instagram Kanal, da es einfach praktischer ist, mit Video die Übungen nachzumachen, aber gerade, wenn ich bestimmte Probleme habe, werde ich gerne zu dem Buch greifen, auch um mehr über meine Schmerzen zu erfahren.
Ich kann das Buch sehr empfehlen für Menschen, die viele verschiedene Übungen suchen für zu Hause.
Rezensionen von brauneye29:
Anspruchsvoll
Astrids Vermächtnis - Roman (Schwesterglocken-Trilogie 3) von Lars Mytting
Zum Inhalt:
Astrid möchte mehr über ihre Vergangenheit erfahren und besonders über die berühmten Hekne-Schwestern, mit denen sie verwandt ist, die in einen Wandteppich Prophezeiungen eingewebt haben, unter anderem den Todesmoment des Pfarrers, der zuließ, dass die Zwillingsglocken, die zur Erinnerung an die Schwestern gegossen wurden, getrennt wurden.
Meine Meinung:
Dummerweise kenne ich die ersten beiden Teile nicht, hatte aber trotzdem das Gefühl relativ schnell in die Geschichte reinzukommen, da es ja im Grunde erstmal mit einem Rückblick auf die Schwestern los ging. Insgesamt hat man es mit sehr vielen Personen zu tun, was es nicht gerade einfach macht, immer komplett zu folgen, zum Glück gibt es aber ein Personenverzeichnis, in dem man dann auch mal nachschauen konnte. Das Buch ist komplex und durchaus anspruchsvoll zu lesen, aber eben auch interessant.
Fazit:
Anspruchsvoll
Rezensionen von Claudia R:
wahre Freundinnen
Freundinnen bleiben wir immer von Heike Abidi; Ursi Breidenbach
Klappentext / Inhalt:
Zwei Freundinnen, ein Ferienhaus, bunte Tulpenfelder, weite Dünen und die Gewissheit: Auf die beste Freundin ist immer Verlass!
Seit Kindertagen sind Eva und Judith die besten Freundinnen. Und auch wenn das Leben sie inzwischen in verschiedene Richtungen geführt hat, das alljährliche Freundinnen-Wochenende ist Pflicht! Gerade Judith freut sich auf einen aufregenden Städtetrip – in ihrer Ehe steht es nicht zum Besten und sie hat das Gefühl, der Alltag frisst sie auf … Als Eva aber ein Ferienhaus an der niederländischen Küste bucht, fernab von Kultur und Trubel, ist Judith zunächst etwas enttäuscht.
Doch dann kann sie sich an der herrlichen Dünenlandschaft, der unendlichen und beruhigenden Weite des Meeres und den farbenfroh blühenden Tulpenfeldern kaum sattsehen. Auch die sonst so rastlose Eva scheint ganz verändert. Hat sie ein Geheimnis vor Judith? Wie ehrlich waren die Freundinnen zueinander in den letzten Jahren? Alte Konflikte kommen zur Sprache und die Frage: Wie viel hält eine Freundschaft aus?
Freundinnen machen das Leben schöner, bunter und aufregender: Nach ihrem Sachbuch-Bestseller »Eine wahre Freundin ist wie ein BH« nun endlich der erste gemeinsame Roman des erfolgreichen Autorinnen-Duos! Das perfekte Geschenk für die beste Freundin – und für sich selbst!
Cover:
Das Cover zeigt die Silhouette von zwei Frauen bzw. Freundinnen und umrankt wird das Cover durch viele wunderschöne Tulpen. Die Blumen geben dem Ganzen einen besonderen Flair. Optisch und auch farblich ist es schön umgesetzt.
Meinung:
Wie wichtig Freundschaft ist, zeigt dieses Buch und auch, dass man offen miteinander reden sollte. Eva und Judith sind Freundinnen seit Kindertagen, als sie gemeinsam an der niederländischen Küste Urlaub machen, merken sie die Veränderungen. Stehen etwa Geheimnisse zwischen ihnen und wird die Vergangenheit sie einholen?
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. es liest sich flüssig und sehr kurzweilig. Zudem wird es sehr bildlich beschrieben, wodurch auch das Flair und die Atmosphäre sehr gut herüberkommt. Die eingestreuten holländischen Begriffe unterstützen dies zusätzlich und so kommen auch die Hintergründe und die Stimmung gut zum Tragen.
Die wechselnden Perspektiven machen es sehr interessant und spannend und erhöhen so auch die fesselnden Momente. Man kommt zudem so auch besser in die beiden verschiedenen Charaktere hinein und ist Eva und Judith sehr nah. Die wechselnden Perspektiven von Eva und Judith werden in der Ich-Perspektive erzählt, so kommt man auch gut in ihre Gedanken und Emotionen hinein.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch aus welcher Sicht erzählt wird. Die Gliederung und Gestaltung ist gut gelungen.
Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt und berührt zugleich. Emotionsreich und auch lebensnah wird man von den Charakteren mitgenommen. Eva und auch Judith sind sehr gut durchdacht und beide schließt man auch schnell ins Herz, während Frank leider mehr und mehr an Sympathie verliert. Wahre Freundschaft unter Freundinnen ist so wichtig und auch dies wird hier sehr schön vermittelt und berührt. Mich hat dieses Buch sehr bewegt, berührt und gut unterhalten.
Fazit:
Wahre Freundinnen sind sehr wichtig, dies zeigt auch dieser wundervolle Roman.
Rezensionen von Claudia R:
Tiefreundschaftsgeschichten
Petronella Glückschuh Tierfreundschaftsgeschichten von Dorothea Flechsig
Klappentext / Inhalt:
Noch mehr Abenteuer mit Tieren! Petronellas Heldentaten bringen sie in schwierige Situationen! Es ist gar nicht so leicht, Stallhasen zu retten, Waschbären zu erziehen, Eichhörnchen zu zähmen und den Eltern klar zu machen, dass ein wahrer Tierfreund oft viel riskieren muss.
Petronella verkörpert all das, was vielen Kindern gemein ist, sie wollen selbständig, frei und ungebunden sein, nicht immer nur zur Schule gehen müssen, sondern die Welt entdecken. Sehr empfehlenswert. - Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW // Von Stiftung Lesen empfohlen. // Die unterhaltsamen Erkundungen des frechen Wirbelwinds animieren Kinder, die Natur und ihre (Kleinst-)Lebewesen zu erforschen. Mit ihren ungewöhnlichen Entdeckungen schafft es Petronella, Großes im Kleinen verständlich aufzuzeigen. LandKIND
Petronella motiviert Kinder, in die Natur zu gehen und sie zu erforschen!
Petronellas Abenteuer sind geeignet für Kinder ab einem Interessenalter von 5 Jahren. Gelesen werden ihre Bücher von Kindern, Jungen wie Mädchen, bis 10 Jahre.
Cover:
Das Cover ein Mädchen in einem Raum, mit vielen Tieren drumherum. Es wirkt sehr Tierlieb und zugleich auch sehr glücklich. Die Farben und auch die Gestaltung ist toll gewählt.
Meinung:
Dies ist bereits der dritte Band von Petronella Glückschuh, man kann die Bücher jedoch ganz unabhängig voneinander lesen, da die Geschichten und Erlebnisse in sich geschlossen sind und es daher keiner zwingenden Vorkenntnisse bedarf.
Petronella war mir bisher noch nicht bekannt, aber ich habe sie, mit ihrer toughen und tierlieben Art, schnell ins Herz geschlossen. Petronella ist eine richtige Tierfreundin. Sie selbst hat einen Hund, aber auch alle anderen Tiere schließt sie schnell in ihr Herz und in diesem Buch Leist man viele tierische Begegnungen und Erlebnisse rund um Petronella Glückschuh, denn die hat schon so einiges erlebt.
Die Kurzgeschichten sind niedlich und liebevoll erzählt und man kann sich gut in Petronella, aber auch die Tiere und Erlebnisse hineinversetzen und nachempfinden. Die Geschichten sind spannend, liebevoll und auch interessant umgesetzt. Ganz nebenbei kann man auch noch etwas zu den verschiedenen Tieren erfahren. Wissenswertes ist hier geschickt mit eingeflochten.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Werft einfach selbst einen Blick hinein.
Das Buch eignet sich für Kids ab 5 Jahren zum Vorlesen, aber auch aufgrund der großen Schrift, für etwas Ältere, zum Selbstlesen. Die Gliederung und Gestaltung ist gut gelungen und umgesetzt. Auch die Länge der einzelnen Abschnitte bzw. Geschichten ist gut gewählt. Diese lassen sich sehr angenehm und kurzweilig lesen.
Toll sind auch die schwarz-weiß Zeichnungen, die das Ganze sehr gut unterstreichen und abrunden. Die Zeichnungen sind gelungen und niedlich umgesetzt.
Am Ende gibt es auch noch einiges Wissenswertes zu Waschbären, auch dies ist sehr interessant und informativ.
Fazit:
Tierfreundschaftsgeschichten, die gut unterhalten, Wissen vermitteln und einfach sehr liebevoll umgesetzt wurden.
Rezensionen von Katzenmicha:
Was für ein Thriller
Meeresgrauen von Carina Lund
Der letzte Teil spielt auf der Insel Juist, Elin und Thees wollen ihren Kollegen Richard Schlüter besuchen, der sich dort von seinen Verletzungen erholt.Und auch wollen sie sich auch von der Jagd nach dem Mondscheinmörder erholen. Doch es kommt anderes,denn auch hier ereignen sich Morde. Und die tragen die Handschrift des Mondscheinmörders.
Schon bei der Ankunft werden sie mit einem Toten konfrontiert.Der Tote, einem ehemaligen Justizbeamten, folgt ein weiteres Opfer, ein pensionierter Richter.Beim dem zweiten Opfer steckt die bekannte Adlerkralle im Mund .Nun kann Elin nicht mehr abstreiten,das der Mondscheinmörder auf der Insel ist.Und alles führt zu jenem Sommer 1984, nur was ist damals geschehen?
Es ist der 3.Band der Reihe die es nur als Ebook gibt.Das Cover pass wie all die anderen super zu der Reihe.
Die Autorin Carina Lund hat einen fließenden und sehr spannenden Schreibstil.Bildhaft nahm sie mich als Leser mit auf die Insel Just und ließ mich an den Seiten der Kommissare den Fall erleben.Es war so mega spannend,mehr als einmal hatte ich Gänsehaut.Sehr gerne 5 Sterne und mein Wunsch wäre das Elin und Thess weiter ermitteln
Rezensionen von C.P.:
Starker Anfang, danach nur noch konstruiert für einen weiteren Band
Meeresgrauen von Carina Lund
„Hunting Souls“ entwickelte sich nach einem wirklich vielversprechenden Anfang schnell zu einer eher platten, sehr vorhersehbaren Geschichte. Schade, denn der Klappentext und vor allem der Beginn des Buches gefielen mir unheimlich gut. Ebenso wie die Prämisse der Geschichte. Werwölfe, Fae, Hexen, Vampire, über diese paranormalen Wesen gibt es inzwischen echt einen Berg an Büchern.
Aber Zombies sind eine echte Rarität, vor allem im Romantasy-Bereich.
Anfangs war ich total erstaunt darüber, wie gut mir die Geschichte doch gefiel. Ich bin nicht der größte Romantasy-Fan, lese viele dieser Bücher teilweise mit einem viel zu kritischen Blick und finde schnell Dinge, die mich stören. Aber hier fand ich den Einstieg in die Welt von Katrina und ihrer ungewöhnlichen Familie, die mich vom Vibe her sehr an die Addams Family erinnerte, sehr gelungen.
Dieses Buch ist einfach nur die Grundlage für einen weiteren Teil. An sich liebe ich lange Reihen und aufeinander aufbauende Handlungen. Hier jedoch fühlte es sich unheimlich konstruiert an, denn nach einem starken Anfang wurde die Handlung mehr oder weniger gestoppt und das bisschen an Plot auf etliche hundert Seiten gezogen. Mindestens 200-250 Seiten dieses Buches hätte man sich einfach sparen können, weil diese nicht wirklich zur Handlung beigetragen haben und einfach nur Füllmaterial waren.
Enemies to Lovers klang im Klappentext leider besser und vielversprechender und auch Slow Burn kann ich nicht wirklich unterschreiben.
Es sind wirklich viele gute Ideen dabei (wie zum Beispiel, ob Zombies ohne Herz und Gefühle überhaupt im Stande sind zu lieben, der Fluch, die Auseinandersetzung mit indoktrinierten „Wahrheiten“, das Aufeinanderprallen zweier verschiedener Welten), die Umsetzung fand ich jedoch nicht wirklich gelungen.
Wirkliche Pluspunkte haben bei mir die Charaktere sammeln können. Ich mochte die teils zynische, aber sehr lockere Art von Katrina und ihrer Familie. Und auch Tate fand ich als Charakter spannend, auch wenn er etwas blasser und farbloser wirkt als Katrina. Bei ihm gibt es einfach wenig Wiedererkennungswert oder interessante Ecken, er ist jedoch deutlich besser als andere Hauptcharakter des Genres. Womit ich leider schon gerechnet hatte war, dass die Charaktere zwar mal etwas älter sind als in anderen Romantasy-Büchern, in der Geschichte selber aber deutlich jünger wirken. Ja, an manchen Stellen fand ich das Verhalten der Charaktere witzig und gut und ihrem gegebenen Alter angepasst, an zu vielen Stellen aber wirkten sie wie prä-pubertäre Teenies, die sehr naiv durchs Leben wandeln und dementsprechende Probleme hatten.
Die beiden Sprecher:innen fand ich ganz gut für die beiden Rollen. Ich persönlich mochte die Stimmen und auch, dass hier eine weibliche Sprecherin und ein männlicher Sprecher die Rollen von Katrina und Tate übernommen haben. Fürs angesetzte Alter waren sie ganz passend, dadurch, dass die Charaktere aber jünger als 18 wirkten, waren die Stimmen dann teils etwas zu „alt“.
Das Ende des Buches war für mich überhaupt nicht zufriedenstellend. Zu viele von den aufgeworfenen Fragen blieben unbeantwortet, zu wenig passierte dann doch in den letzten beiden Dritteln des Buches. Der obligatorische Cliffhanger am dann auch nicht wirklich überraschend. Ob ich dem zweiten Teil eine Chance gebe, kann ich derzeit noch nicht sagen. Wäre er bereits publiziert worden, so würde ich diesen zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht lesen, vielleicht bleibt ja aber doch noch genug Interesse hängen.
Rezensionen von Jule:
Definitiv nicht alles gut
Alles gut von Cecilia Rabess
2,5 von 5
Im Roman „Alles gut“ von Cecilia Raabes ist definitiv nicht alles gut, und das stellt man auch recht schnell fest.
Wir begleiten Jess bei ihrem Leben in New York, das von Politik und vielen weiteren Themen wie Rassismus und Diskriminierung geprägt ist. Erfahren mit ihr zusammen, was Liebe bedeuten kann, wenn der Partner die genauen Gegensätze vermittelt.
Mit Jess und Josh treffen wir auf zwei Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein könnten, alleine schon von den Voraussetzungen her, mit denen sie ins Leben gestartet sind.
Während Jess mit Rassismus und Diskriminierung aufwachsen musste, hatte Josh ein recht sorgenfreies Leben. Und das merkt man.
Josh steht zu seinen Ansichten und sieht es ein, wenn er Fehler gemacht hat. Er ist offen, selbstbewusst und würde nahezu alles für die Menschen machen, die er liebt. So auch für Jess.
Jess, die sich quasi als einzige schwarze Person auf der Welt sieht und ihre Unsicherheiten versucht, mit Kritik an anderen zu überspielen. Sie sucht die Fehler immer bei den anderen und reflektiert ihr eigenes Verhalten auf keinster Weise, was sie mir absolut unsympathisch macht. Es war punktuell immer wieder nervtötend und anstrengen zu lesen, wie sie immer nur das Schlechte in allen Menschen sieht und denkt, dass alle nur etwas Böses von ihr wollen. Keiner kann es gut mit ihr meinen. So macht es zumindest den Eindruck.
Dazu kommt das Springen von einer Handlung in die nächste. Von der Gegenwart in die Vergangenheit. Von einer Woche zur nächsten. Richtig tiefgründige Szenen mit wirklich viel Gefühl findet man nur selten vor.
Was man dagegen häufig vorfindet, sind Fachbegriffe aus der Finanz und Banken-Branche. Besonders im ersten Drittel des Buches wird man damit überhäuft und wenn man sie nicht versteht, dann verliert man schnell die Lust am Lesen. Hätte ich mir die Mühe gemacht und alle Fachbegriffe gegoogelt, wäre ich ewig beschäftigt gewesen.
Direkt zu Beginn wurde somit vieles verbaut und meine Motivation das Buch weiterzulesen ging gegen null. Dabei wird man durch den rasanten und eigentlich recht flüssigen Schreibstil durch die Geschichte gezogen. Einfache Formulierungen treffen in diesem Sinne auf viele Fachwörter, um es kurz zu machen.
Doch es gibt noch eine Sache, die mich stört, und das ist der Punkt, dass ich die Geschichte absolut nicht „verdammt lustig“ und „witzig“ fand, wie sie von manchen großen Stimmen angepriesen wird. Humor habe ich verzweifelt und vergeblich gesucht.
Vielleicht ist er durch die Übersetzung auf der Strecke geblieben? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch einfach keinen Sinn für diese Art von Humor.
Schlussendlich finde ich die Idee eine Liebesgeschichte auf Politik treffen zu lassen, sehr spannend und ich sehe hier definitiv gute Ansätze, bei denen manche leider auf der Strecke geblieben sind.
Es wäre schön gewesen, hätte man bei Jess eine Charakterentwicklung gesehen, denn das Potenzial dafür ist auf jeden Fall da.
Dennoch muss man sagen, dass dieser Roman uns viele Probleme der Gesellschaft direkt vor die Nase hält und verdeutlicht, was immer noch schiefläuft. Das ist gut und bringt bestimmt viele Menschen zum Nachdenken. Auch über ihr eigenes Verhalten.
Zum Schluss möchte ich allerdings noch ergänzen, dass es schön ist, dass man im Laufe der Geschichte einen direkten Bezug zum Cover herstellen kann, was auf den ersten Blick verwirrend sein mag.
Alles in allem ist „Alles gut“ ein Roman, der mir das Leben nicht leicht gemacht hat. Von einer unsympathischen Protagonistin bis hin zu Fachwörtern ohne Ende, gab es vieles, das dafür gesorgt hat, dass ich dieses Buch nicht wirklich mag.
Deshalb kann ich keine wirkliche Empfehlung aussprechen, obwohl es bestimmt genügend Menschen gibt, die dieses Buch mögen würden.
Und bis heute stelle ich mir eine Frage: Hätte mir das Buch besser gefallen, wenn ich es im Original gelesen hätte?
Rezensionen von Katzenmicha:
Spannender Küstenkrimi
Die Tote am Kai von Bente Storm
Agatha Christensen arbeitet bei der WaPo Cuxhaven ,sie hat mit ihrem Kollegen Ingmar die Schicht getauscht.Den sie will mit Victor den Abschluss des letzten gemeinsamen Falles feiern.Beim Einlaufen des Schiffes von der Wasserpolizei in den Hafen, fällt ein Schuss und Ingwer wird getroffen.Agatha hat deswegen ein schlechtes Gewissen, weil sie mit ihm den Dienst getauscht hat.
Und irgendwie hat sie das Gefühl das was nicht stimmt-ihre Neugier ist geweckt.Nur wenig später beim Gassi gehen mit seinem Hund findet Agathas Vater eine in einem Kühlcontainer für Krabben eine erhängte Frau, die zuvor erdrosselt wurde.Die dunkelhäutige Frau hat scheint als Prostituierte gearbeitet zu haben.Ob die beiden Fälle vielleicht zusammen hängen? Agatha stellt jeden Falls, zum Leidwesen von Kriminalkommissar Victor Carvalho, eigene Nachforschungen an.
Die „Tote am Kai“ ist der zweite Band der WaPo Cuxhaven-Reihe von Bente Storm.
Bente Storm ist ein Pseudonym, hinter dem sich die Bestsellerautorin Anja Goerz und der Autor Eric Niemann verbergen.Ihr Schreibstil ist flüssig und sehr spannend.Bildhaft schildern sie die norddeutsche Küstenlandschaft von Cuxhaven.Der Mix aus Spannung, Lokalkolorit und den Charakteren gibt eine fesselde Fortsetzung der WaPo Cuxhaven-Reihe.Das Cover passt wieder super zu dem Küstenroman-sehr gerne 5 Sterne.Ich freue mich schon auf den nächsten Fall der WaPo Cuxhaven Küstenkommissare.
Rezensionen von johannes_seventy6:
Sympathische Story - auch ein ideales Geschenk
Das Seelenband von B. A. Dexel
…kurze aber sehr bedeutungsvolle Fantasie Erzählung mit cool gezeichnetem Cover
im Shop ansehen weitere Rezensionen von johannes_seventy6Rezensionen von Gaby 2707:
Ich bin begeistert
Entführt und Lustvoll benutzt | Erotischer Roman von Freja Lind
In 4 Akten und 22 Kapiteln lerne ich Rina Kruske, Anfang 40, kennen, eine Künstlerin, die ihr Leben durch Kunstkurse finanziert. Wo Können und Erfolg leider keinen gemeinsamen Weg gehen. Rina, die ihrer Einsamkeit durch Rotwein zu entkommen versucht. Die nach einer Nacht auf einer Parkbank in einem verschlossenen Zimmer aufwacht.
Und wer bitte ist E. B.?
Was dann alles passiert, hat mich total fasziniert!
Ich kannte Autorin Freja Lind bis zu diesem erotischen Roman nicht. Was sich aber in Zukunft ganz bestimmt ändern wird. Mit ihrer Figur Rina zusammen lasse ich mich in ihre kreative Stille fallen und gebe mich ganz dieser Geschichte hin, die mich ab der ersten Seite gefangen nimmt. Ich mag den leichten, lockeren, sehr freizügigen und bildhaften Erzählstil bei dem es auf den ersten Seiten bereits zur Sache geht. Der aber weder anstößig wirkt, noch geht sie mit ihren Beschreibungen derb unter die Gürtellinie. Mit dieser Geschichte, deren Klappentext mich schon fasziniert hat, knipst sie sofort mein Kopfkino an, das dann heiß läuft. Meinen Geschmack hat sie mit ihrer leidenschaftlichen, erotischen und abwechslungsreichen Geschichte sehr gut getroffen.
Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte der Autorin als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.










