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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von bedard:

Ein gelungener Roman für Fans von Friedrich Ani

Lichtjahre im Dunkel von Friedrich Ani

Das Schreibwarengeschäft von Viola Ahorn und ihrem Ehemann Leo hat schon bessere Zeiten gesehen. Das gilt auch für deren Ehe. Als Leo nach einem Besuch seiner Stammkneipe nicht nach Hause kommt, beauftragt seine Ehefrau erst nach fünf Tagen eine Detektei mit Nachforschungen, verzichtet aber auf eine Vermisstenanzeige bei der Polizei.

Der ehemalige Polizist Tabor Süden beginnt auf seine ganz eigene, gewöhnungsbedürftige Art mit der Spurensuche. Als Leos Leiche gefunden wird, kreuzen sich die Wege von Tabor Süden und seiner ehemaligen Kollegin Fariza Nazri erneut, die jetzt für die Ermittlungen zuständig ist.

Friedrich Ani bleibt auch in dem neuesten Fall für Tabor Süden seinem gewohnten Schreibstil mit seinen ganz speziellen Wortschöpfungen treu: etwas sperrig und das Erzähltempo ist ausgesprochen entschleunigt. Die meisten Charaktere sind in irgendeiner Weise beschädigt und nicht sonderlich sympathisch. Hinter der Fassade verbergen sich Untiefen. Trotzdem entwickelt man ein gewisses Mitgefühl mit ihnen. Melancholie ist der treffendste Begriff für die über allem liegende Stimmung.

Auch dieser Roman um Tabor Süden wird polarisieren. Es handelt sich um keinen klassischen, auf Spannung, rasantes Tempo und fulminantem Finale angelegten Kriminalroman. Stattdessen bekommen Leser:innen einen anspruchsvollen literarischen Roman, in dem es auch um eine Ermittlung geht, die Aufklärung aber letzten Endes gar nicht so bedeutsam ist.
Wer sich darauf einlassen mag, für den ist Lichtjahre im Dunkel absolut empfehlenswert. Alle anderen werden vermutlich enttäuscht sein.

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Rezensionen von Anndlich:

Spannungsarmer Grenzfall

Grenzfall - In den Tiefen der Schuld von Anna Schneider

Chefinspektor Bernhard Krammers Kollegin Roza Szabo ist verschwunden, in ihrer Wohnung findet Krammer eine männliche Leiche, die eine Tauchermaske trägt. Geschockt von der Situation versucht er Szabo zu finden und bittet Oberkommissarin Alexa Jahn um Hilfe bei der Suche nach ihr.

In den tiefen der Schuld von Anna Schneider ist der vierte Band der Grenzfall-Reihe und war für mich der erste Teil, den ich gelesen habe.

Möglicherweise habe ich mich mit dem Einstieg auch deswegen schwer getan, wobei dies vor allem an den charakterlichen Eigenschaften der Protagonisten lag, die auch in den Vorbänden bestimmt nicht anders dargestellt werden.

Weder Bernhard Krammer, noch Alexa Jahn, konnten meine Sympathien gewinnen. Dabei bin ich generell ein Fan von eher garstigen Ermittlercharakteren, aber sie benötigen für mich eine Eigenschaft, die sie ab und an eben doch menschlich bzw. sympathisch wirken lassen, das konnte ich bei Krammer nicht wahrnehmen. Des weiteren waren auch seine Ermittlungsarbeiten fragwürdig und auch hier fehlte mir ein ‚Ausgleich‘ für dieses Verhalten.

Insgesamt tat ich mich auch von Anfang bis Ende schwer damit, dass die Protagonisten ständig unterschiedlich angesprochen wurden. Der Einsatz von Vor- oder Nachnamen kam mir völlig willkürlich vor, ausgenommen in Dialogen, und erschwerte den Einstieg in das Buch zudem. Auffallend war, dass jedoch vor allem die weiblichen Charaktere fast durchgehend mit Vornamen benannt wurden.

Der Fall selbst konnte mich leider nicht in seinen Bann ziehen. Die Suche nach Roza Szabo wirkte auf mich nach willkürlichen Wegen, die dann zufälligen Hinweise gaben und schlussendlich auch den Fall gelöst haben. Dennoch fehlte mir insgesamt eine richtige Ermittlung, die Indizien erkannte und daraufhin agierte und sich dadurch neue Ermittlungswege erarbeitet hat. Deswegen empfand ich die Story eher spannungsarm, zudem war das Ende leider eher enttäuschend.

In den tiefen der Schuld konnte mich leider nicht überzeugen und auch nicht mein Interesse wecken, die Vorgängerbände zu lesen. Dennoch empfindet möglicherweise jemand, der die Reihe von Beginn an kennt, auch diesen Fall komplett anders. Vielleicht auch, weil bereits Sympathien zu Roza Szabo hergestellt wurden und die Suche nach ihr dadurch emotionaler wird.

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Rezensionen von Nele33:

ein Raabe

Die Dämmerung von Marc Raabe

"Dämmerung" ist der zweite Band um das Ermittlerteam Art Meyer und Nele Tschaikowski.

Mitten im Wald stolpert jemand über eine Gestalt zwischen Mensch und Tier, es stellt sich heraus, dass es sich um eine stadtbekannte Wohltäterin handelt. Sie stand kurz vor der Entgegennahme eines Preises.

Deren Tochter ist rebellisch und engagiert sich im Klimaschutz. Schnell gerät sie in den Fokus der Ermittlungen und wird zur Verdächtigen.
Nach der ermordung einer zweiten Frau, ahnt Art, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun haben. Können sie ihn/sie noch stoppen?

Diesmal fiel es mir anfangs etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, was sich aber schnell auflöste. Der Autoor schreibt gewohnt flüssig mit Cliffhangern zum näcsten Kapitel, so dass ich das Buch stellenweise nicht aus der Hand legen konnte. Die Mischung Privatleben und Ermittlungen war gerade noch ausgewogen.

Eine klare Leseempfehlung für einen abwechslungsreichen Thriller.

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Rezensionen von Claudia R:

Wohlfühl-Ferien-Geschichte

Ferien wie blubbernder Eistee von Kristina Kreuzer

Klappentext / Inhalt:

Warmherzig und fröhlich: Der perfekte Lesespaß für alle Ferien!
Jippie! Ferien auf einer griechischen Insel! Klar, dass es in Luzys Bauch glücklich blubbert, sie fährt nämlich mit ihrem Freund Jannis dahin. Und weil Jannis‘ Esel Tzatziki im deutschen Winter Heimweh nach seiner sonnigen Heimat hatte, darf er mit Opa Peter mitkommen.

Als dann aber nach den ersten traumhaften Ferientagen auf der Insel der kleine Laden im Ort schließt, gerät das Paradies in Gefahr, denn immer mehr Menschen ziehen weg. Sonnenklar, dass das ein Moment für Luzy ist, sich tüchtig ins Zeug zu legen, um Jannis‘ Zuhause zu retten. Denn nirgendwo anders schmeckt der Eistee so gut, wie mit Jannis am Strand.
Voller flirrender Leichtigkeit, Urlaubsabenteuer und mit einem Hauch erster Liebe.

Cover:

Das Cover macht Ferienlust und gute Sommerlaune. Ein großes Glas mit blubberndem Eistee ist erkennbar und zwei Kids, die davor chillen. Ein ausgelassene Stimmung ist erkennbar und es wirkt sehr frei und ausgelassen. Auch die Farben sind sehr schön gewählt. Das Himmelblau, aber auch die Gelbtöne sind sehr schön gewählt und machen eine warmherzige Stimmung aus.

Meinung:

Eine wundervolle Feriengeschichte, die einige Überraschungen bereit hält. Luzy hat endlich Ferien und verbringt diese gemeinsam mit Jannis, dessen Opa und Esel Tzatziki in Griechenland. Traumhaft schön, aber leider ziehen immer mehr Menschen von dort weg. Ob Luzy und Jannis helfen können?

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Informationen und Details dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Schnell findet man sich in Charaktere und Handlungen hinein. Es gibt bereits zwei vorherige Bände, die man aber nicht zwangsläufig gelesen haben muss. Mir war einer der Vorgänger bekannt und daher kannte ich auch schon die Charaktere ein wenig, wodurch ich in diese sehr schnell wieder hinein gefunden habe. Es wird aus Sicht von Luzy in der Ich-Perspektive erzählt, dabei findet man sich sehr schnell und gut in sie hinein. Auch sind die Beschreibungen sehr bildlich und liebevoll umgesetzt. So gibt es auch sehr schöne Wortkonstruktionen und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Feinfühlige Emotionen werden auch sehr zart mit angedeutet und die Spannung wird durch die Geschehnisse im Urlaubsort aufrecht gehalten.

Eine wundervolle Wohlfühlen-Ferien Geschichte mit Gute Laune Garantie, Humor, Spannung und Emotionen.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut lesen. Dadurch wird ein guter Lesefluss ermöglicht. Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar. An jedem der Anfänge gibt es eine niedliche kleine schwarz-weiß Illustration. Diese ist sehr schön und liebevoll umgesetzt. Die Kapitelüberschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten.

Die Geschichte ist wunderschön für Zwischendurch, in den Ferien, aber auch einfach so zu lesen. Auf jeden Fall machte diese viel Freude und ist toll umgesetzt.

Fazit:

Eine wundervolle Feriengeschichte, die einige Überraschungen bereit hält.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Wie gewohnt

Der blaue Salamander von Luca Ventura

Im fünften Band ermitteln Rizzi und Cirillo wie gewohnt. Wie immer kommen sie auch in "Der blaue Salamander" mit unterschiedlichen Methoden und Wegen zum Ziel.

In der Kirche wird eine tote Frau entdeckt. Die junge Modedesignerin Rosalinda war gut bekannt auf Capri. Doch nun übernimmt die Mordkommission in Neapel und nimmt jemanden fest, der, so sind die Einwohner in Anacapri und Rizzi überzeugt, unschuldig ist.

Neapel ermittelt erneut schlampig und ist gewohnt überheblich, dabei kennt Rizzi seine Insulaner am besten. Deshalb machen sich Rizzi und Cirillo - wie immer - an die Arbeit.

Es stellt sich heraus, dass Rosalinda eine kostbare Handtasche aus seltenem Salamanderleder im Auge hatte, die seit der Ermordung von Rosalinda auch verschwunden ist. Rizzi und Cirillo versuchen herauszufinden, was diese Tasche so speziell machte und was Rosalinda mit der Tasche vor hatte. Sie besuchen dabei nicht nur den Laden von der Lebensgefährtin des Opfers, sondern auch eine Ledergerberei im Industriegebiet von Neapel. So kommen sie dem Täter immer näher.

Es scheint, als ob Autor Luca Ventura sein Muster für seine Krimis gefunden hat und daran stur festhält - überrascht wird die treue Leserschaft nicht mehr. Rizzi und Cirillo ermitteln in gewohnter Manier und wie in den vorherigen Bänden erfährt man fortlaufend einiges über das Privatleben der beiden Polizisten. Enrico will immer noch heiraten, aber Gina immer noch nicht, also alles wie gewohnt. Doch bei Antonia gibts Neuigkeiten: ihr Sohn möchte sie endlich besuchen, weswegen sie sich nun auf Wohnungssuche macht. Im Kopf ist sie jedoch immer noch auf dem Absprung, der Gedanke, bald wieder von Capri wegzugehen, bleibt. Es wäre Zeit nun endlich mal ihre ganze Geschichte zu erzählen, anstatt pro Band jeweils einen Satz mehr anzudeuten. Dann würde Antonia wohl auch nahbarer als bisher.

Ein unterhaltender fünfter Band, in dem der sympathische Polizist Rizzi auch mal für Angehörige der Opfer und Leute, die er befragt, kocht. Die Spannung fehlt, viel mehr gab es zuvor ja auch nicht, dafür erfährt man wieder einiges über das Verhältnis der Einwohner und der Touristen und geniesst die Landschaftsbeschreibungen und die Bootsfahrten von Capri nach Neapel und zurück.

Fazit: Die Spannung bleibt auf der Strecke, aber der Rest war wie gewohnt unterhaltend.
4 Punkte.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Kein Leuchtfeuer

Die Entflammten von Simone Meier

Bis etwa zur Mitte des Buches war ich davon begeistert. Dann hat de Spannung stark nachgelassen und es wurde mir schlicht zu langweilig. Mich konnte dieser Roman nicht überzeugen.

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Rezensionen von Claudia R:

actionreich

Young Guardians (Band 2) - Eine explosive Entdeckung von Andreas Schlüter

Klappentext / Inhalt:

Robin kann es nicht fassen. Endlich hat er eine heiße Spur zu seinem Vater gefunden, da fordert dieser ihn auf, seine Suche zu beenden. Aber Ronja hält trotz der drohenden Gefahr nichts von aufgeben. Im Gegenteil: Wenn die YOUNG GUARDIANS Robins Vater schützen wollen, müssen sie herausfinden, wer hinter dem Attentat steckt.

Mit Hilfe ihrer treuen Freunde Jonas, Bruder Tuck und Little John finden sie das entscheidende Puzzleteil, um einen Umweltskandal gigantischen Ausmaßes aufzudecken.
Doch die Gegenseite schreckt vor nichts zurück. um ihren Profit zu sichern und zu verhindern, dass ihre Verbrechen ans Tageslicht kommen. Und sie planen schon den nächsten Coup. Werden die YOUNG GUARDIANS den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?

Cover:

Das Cover ist sehr spannend gestaltet. In der Silhouette eines Mädchens erkennt man verschiedene brenzliche Szenarien und so wird bereits durch das Cover Spannung erzeugt. Auch passt es optisch sehr gut zu dem Cover des ersten Bandes dieser Reihe.

Meinung:

Die spannende Suche nach Robins Vater geht weiter. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe. Mir war der erste Band nicht bekannt, aber auch ohne diesen kam ich ganz gut und schnell ins Geschehen und die Handlungen hinein. Dabei war die kurze Zusammenfassung zu Beginn des Buches sehr hilfreich. Die Geschehnisse sind spannend und bildlich erzählt. Robin und seine Freundin Ronja haben den Beweis erhalten, dass sein Vater noch lebt, doch noch ist das Wirrwarr und die Fragen recht groß und es erschließt sich einem erst nach und nach.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch gar nicht zu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Es lässt sich recht leicht und flüssig lesen. Schnell kommt man in Handlungen und Charaktere hinein. Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge, so dass diese einen guten Lesefluss ermöglichen. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und durch die unterschiedlichen kleinen Schattenbilder bzw. Illustrationen werden diese Anfänge auch sehr gut hervorgehoben. Die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten.

Die Geschichte ist spannend und actionreichen angelegt und sorgt für gute Unterhaltung. Die Charaktere wirken sehr real und authentisch und so kann man sich auch gut in deren Lage und Suche hinein versetzen. Robin aber auch Ronja waren mir schnell sympathisch und gemeinsam mit ihnen ist die Suche sehr explosiv und interessant. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Ein tolles Jugendbuch ab ca. 11 Jahren.

Wer es spannend mag und gern miträtst, ist hier genau richtig und sollte auf jeden Fall mal einen Blick hinein werfen.

Fazit:

Spannende und actionreichen Geschichte, mit authentischen Charakteren und einer tollen Umsetzung.

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Rezensionen von Claudia R:

freche, moderne Rapunzeladaption

Young Guardians (Band 2) - Eine explosive Entdeckung von Andreas Schlüter

Klappentext / Inhalt:

Jule Rapunzel von Funzelberg ist eine sehr patente Prinzessin. Für höfisches Benehmen und Rüschenkleider hat sie wenig übrig. Sie kümmert sich lieber um die wirklich wichtigen Dinge, wie regieren, unschuldige Drachen befreien oder sonntags frische Haferbrötchen backen. Die nötige Gelassenheit für all die Herausforderungen ihres königlichen Alltags verleiht ihr der Rapunzelsalat, den sie für ihr Leben gern und in Riesenmengen isst - ohne Rücksicht auf feine Tischmanieren.

Den sieben strengen Ministern missfällt Jules unhöfisches Benehmen. Sie streichen die Rapunzeln vom Speiseplan, wollen die Prinzessin gar auf die strengste Benimmschule des Landes schicken. Aber da spielt Jule Rapunzel von Funzelberg nicht mit. Frech und liebevoll zugleich haben sich Simone Härter und Tanja Donner, Autorin und Illustratorin von Gestatten, Froschkönig!, einen weiteren Märchenklassiker der Brüder Grimm vorgenommen, um ihre eigene witzig verdrehte Version davon zu erzählen. Die mitreißenden Songs auf der beiliegenden CD hat die Musical-Darstellerin und Musikpädagogin Asita Djavadi geschrieben.

Cover:

Cool, frech und witzig wirkt dieses wunderschöne Cover. Eine Prinzessin, wie man so nicht erwartet winkt einem hier von einem Schlossdach zu. Das Cover ist modern und cool gestaltet und auch optisch und farblich sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Eine besondere, moderne und witzige Adaption des Märchenklassikers Rapunzel von den Gebrüdern Grimm. Dieses Märchen erstrahlt hier in ganz neuem Glanz und bekommt eine ganz eigene Note. Denn Jule Rapunzel ist keine der patenten Prinzessinnen im Rüschenkleid, sondern sie kümmert sich um die wichtigen Dinge des Lebens und erlebt so ihre eigenen Abenteuer. Geschickt in poetischen Texten verpackt, wird das Märchen hier ganz neu interpretiert. Die Geschichte ist modern und liebevoll umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details zurück.

Die Geschichte ist niedlich und toll umgesetzt. Der Schreibstil ist toll gewählt und die bunten Zeichnungen passen sehr gut zur Geschichte. Die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und veranschaulichen dies sehr gut. Die Zeichnungen sind schön illustriert und laden zum Betrachten ein.

Richtig toll ist auch die beigefügte Musical CD, die die Geschichte als Musical wieder gibt. Die Erzählstimme ist schön gewählt und auch die Gesangseinlagen sind richtig toll. Man folgt so sehr gern der Erzählung und kann die Geschichte im Buch mitlesen und mitverfolgen.

Im Anhang des Buches sind auch die verschiedenen Lieder mit Noten hinterlegt.

Ein rundum gelungenes modernes und cooles Märchenmusical. Eine wundervolle Rapunzeladaption, die für gute Laune und gute Unterhaltung sorgt, mit viel Charme und Humor. Eine witzige Geschichte, Idee, Umsetzung und ein tolles Musical. Mir hat dies sehr gut gefallen.

Frech, modern und cool... eine Märchenadaption zu Rapunzel mit Musical CD.

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Rezensionen von begine:

Eigenbrötlerische Bretonen

Der Sommer, in dem alles begann von Claire Léost



Die französische Schriftstellerin Claire Léost besticht mit ihrem Roman, Der Sommer, in dem alles begann. Sie hat diese Geschichte wunderbar eingefangen.
Die Bretagne ist der Ort der Handlung.
Die Lehrerin Margerite hat erfahren, das die Mutter sie adoptiert hat. Als sie den Ort erfährt, in dem ihre leibliche Mutter lebt, der im äußersten Winkel der Bretagne liegen soll, übernimmt sie eine Stelle dort.

Ihr Mann ist Schriftsteller und mich ortsgebunden.
Sie weiß aber nicht einmal den Vornamen der Mutter. Im Haushalt ihres Vaters wurden die Dienstmädchen einfach Marie genannt.
In der Bretagne wird sie ziemlich angefeindet. Die Einwohner mochten keine Neuerungen und dann noch von einer Pariserin.
Leider kommt es dann zu einer Katastrophe.
Die Autorin hat alles spannend geschrieben und der Roman ist ordentlich fesselnd.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein alltagstauglicher Ratgeber

9 Regeln für eine Muskulatur, die gesund macht von Ingo Froböse

Dieses Buch ist eine Ergänzung und quasi die Quintessenz aus Dr. Ingo Froböses Bestseller „Muskeln - die Gesundmacher“. War der Bestseller aus 2023 eher eine theoretische Abhandlung für medizinisch interessierte Laien, so richten sich die nunmehr vorliegenden neun Regeln vor allem an Menschen über Vierzig und ist die praktische Umsetzung dazu.

Man muss den Vorgänger nicht gelesen haben, um diese Übungen und Tipps zu beherzigen.

Nach Vorwort und Einleitung erwarten uns folgende neun Regeln:

1. Regel: Bewegen Sie ihre Muskeln im Alltag täglich
2. Regel: Trainieren Sie ihre Muskeln richtig
3. Regel: Sorgen Sie für mehr Mitochondrien durch Ausdauertraining
4. Regel: Ihre Muskeln brauchen Pausen
5. Regel: Halten Sie ihre Faszien geschmeidig
6. Regel: Lockern, dehnen und entspannen Sie ihre Muskeln
7. Regel: Setzen Sie im Alter auf mehr Muskeltraining
8. Regel: Versorgen Sie ihre Muskeln mit hochwertigen Nährstoffen und genügend Proteinen
9. Regel: Trinken Sie genug Wasser

Neben Tests wie mein seinen aktuellen Trainingslevel feststellen kann, gibt es zahlreiche Tipps sowie anschaulich beschriebene und mittels Zeichnungen leicht verständliche Übungen.

Jetzt heißt es nur noch - richtig! - in die Bewegung kommen.

Sehr gut gefällt mir die Bewegungs- und Trainingspyramide. Sie ist ähnlich aufgebaut wie die Nahrungspyramide: an der breiten Basis steht Ausdauersport wie Laufen, Walken oder Rad fahren, der 2-5 Mal pro Woche ausgeführt werden sollte, in der Mitte (Freizeit)Aktivitäten, wie Turnen, Gymnastik oder Yoga, die 2-3 Mal pro Woche gut sind und an der Spitze der Pyramide die selten auszuführenden Tätigkeiten wie Computer spielen, Fernsehen oder Lesen, die nicht länger als eine Stunde dauern sollen.

Doch Hands aufs Herz! Sieht unsere Pyramide nicht ganz anders aus? Also, meine ganz bestimmt! Allerdings habe ich schon meinen inneren Schweinehund aufgestachelt, sich mehr zu bewegen. Man darf ja auch klein anfangen, dafür aber regelmäßig.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem alltagstauglichen Ratgeber für mehr Gesundheit 5 Sterne.

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