Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Liliane Schemeth:
Unterhaltsame Romance
Cosy Secrets - Der kupferne Schlüssel von Franzi Kopka
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Eine Romance-Story mit Geheimnissen, die gelüftet werden wollen und Rätseln zum Mitraten.
Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, er war locker und flüssig. Die Geschichte wird überwiegend aus Sicht von Rae erzählt. Hin und wieder gibt es auch ein Kapitel aus Archers Perspektive.
Die Protagonisten mochte ich ganz gerne aber ich konnte leider keine richtige Bindung zu ihnen aufbauen. Sie blieben mir zwar nicht komplett fern aber so richtig mit ihnen mitfiebern konnte ich nicht. Ich habe mich auf eine spannende Liebesgeschichte zum Mitraten gefreut aber Spannung kam erst sehr spät in die Geschichte. Davor plätscherte es etwas vor sich hin. Ich weiß, es ist eine Cozy-Romance Geschichte aber etwas mehr Spannung hätte ich mir schon gewünscht.
Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten und ich konnte etwas miträtseln auch wenn es teilweise etwas unrealistisch war.
Guter Reihenauftakt
Kings of Cypress Pointe - Sweet Revenge von Rachel Jonas und Nikki Thorne
Blue hat es in ihrem Leben nicht leicht. Ihre Mutter ist weg, der Vater hat ein Alkoholproblem, der Bruder hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen und deshalb kümmert sich Blue alleine um sich und ihre jüngere Schwester Scarlett. Als sie an eine neue Schule wechselt wird sie von West, einem der Golden Boys, in Empfang genommen.
Doch dieser hatte hier keine netten Absichten, da er ein pikantes Foto von ihr auf dem Handy seines Vaters entdeckt hat und seine eigenen Schlüsse gezogen hat. Seine Mission: Blue das Leben zur Hölle machen. Doch Blue ist nicht wie alle anderen Mädchen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die abwechselnde Erzählperspektive sehr gerne. Zwischendrin wurde die Geschichte aufgelockert durch Posts von einer unbekannten Tratschtante, das hatte Gossip Girl Vibes. Allerdings habe ich nicht so recht verstanden, was diese Posts zur Geschichte beitragen, da man das meiste als Leser schon wusste bevor es „gepostet“ wurde.
In das Buch bin ich mit einigen Fragen gestartet und mit mindestens doppelt so vielen Fragen das Buch beendet. Es wurden so gut wie keine Fragen beantwortet und man hat immer nur ein paar Häppchen hingeworfen bekommen mit denen man seine eigenen Theorien spinnen konnte. Das macht zwar auch Spaß aber die ein oder andere Frage hätte ich schon gerne beantwortet bekommen.
Blue mochte ich ganz gerne, da sie schlagfertig ist und Wests Aktionen nicht einfach hinnimmt wie es wahrscheinlich alle anderen an ihrer Stelle tun würden. Sie gibt ihm Konter und startet die ebenfalls die in oder andere Aktion um West eins auszuwischen. West dagegen war mir nicht richtig sympathisch. Er ist voreingenommen und kommt nicht auf die Ideen irgendetwas zu hinterfragen.
Das Ende hat mich etwas fassungslos zurückgelassen aber auch sehr neugierig auf den weiteren Band gemacht. Ich bin gespannt wie es weitergehen wird und was Blue noch alles ertragen muss.
Das war nichts
A Tempest of Tea von Hafsah Faizal
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Ein Teehaus, das nachts zur Blutbar wird, Vampire und ein Superhirn mit unmöglichem Auftrag – klingt spannend, konnte mich aber absolut nicht abholen. Leider.
Mir fiel der Einstieg in die Geschichte und in die Welt nicht ganz so leicht.
Zudem hat sich der Einstieg für mich, auch zu lange gezogen. Der Erzählstil hat mir leider auch nicht ganz so zugesagt und mit zunehmendem Fortschritt der Geschichte habe ich mich immer schwerer damit getan, der Geschichte zu folgen. Ich hatte manchmal Probleme damit, zu verstehen, aus wessen Sicht gerade erzählt wird, da es sich anfühlte als würde mitten im Kapitel die Sichtweise gewechselt werden, ohne Ankündigung. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass mich die Charaktere nicht wirklich begeistern konnten, ich keine Bindung zu ihnen aufbauen konnte und die Geschichte nur so dahinplätscherte und nur wenig Spannung aufkam. Es passierte gefühlt nichts und als Superhirn würde ich Arthie auch nicht wirklich beschreiben.
Mich konnte das Buch absolut nicht begeistern und ich habe gemerkt, dass meine Gedanken abgedriftet sind und ich Passagen nur überflogen habe, da mir hier die Spannung fehlte. Für mich leider ein Flop.
Luft nach oben
The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1) von Carissa Broadbent
Der Start in die Geschichte fiel mir nicht so leicht. Ich hab einige Zeit gebraucht um reinzukommen und mit den Charakteren, der Welt und den Begriffen warm zu werden. Zu den Protagonisten konnte ich das gesamte Buch über keine richtige Verbindung aufbauen. Mir fehlten auch die Erklärungen zum World Building daher blieb mir die Welt eher fremd.
Dass man in dieser Welt besser fährt, wenn man seine Gefühle für sich behält wurde schnell klar. Allerdings hat es mir das Hineinversetzen in die Charaktere erschwert und ich konnte Handlungen und Gedanken nicht gut nachvollziehen. Zwischenzeitlich habe ich darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen, da ich mich immer wieder dazu zwingen musste zu dem Buch zu greifen und ich einfach keinen richtigen Zugang fand. Das Ende war zwar dann doch etwas spannender aber den zweiten Teil werde ich vermutlich nicht lesen.
Das war leider gar nicht meins
Vengeance von Ruby Braun
Obwohl mich das Cover nicht sofort angesprochen hat, war ich dennoch neugierig und habe mir den Klappentext genauer angeschaut. Dieser klang sehr vielversprechend und die Thematik rund ums Träumen hat mich sofort begeistert und interessiert.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist locker und lässt sich sehr flüssig lesen.
Die Autorin führt den Leser mit dem Prolog in die Geschichte ein und ich hatte das Gefühl, hier wurde gut recherchiert und die Ergebnisse zum Traumforschung wurden gut in die Geschichte eingewoben.
Zu Beginn war es sehr interessant aber ich habe schnell gemerkt, dass ich einfach keinen Bezug zur Geschichte und den Protagonisten aufbauen konnte. Ich habe keine Verbindung herstellen können und mir fiel es dadurch zunehmend schwerer, der Geschichte aufmerksam zu folgen. Auch Nemesis und Mercy als Paar konnte mich nicht überzeugen. Die beiden blieben mir fern und eine Verbindung zwischen den zwei habe ich auch nicht wahrnehmen können. Die Story ist sehr dramatisch und es werden auf Dinge genauer eingegangen, die für die Haupthandlung weniger relevant sind als andere, die nur kurz beleuchtet wurden.
Die Idee hinter der Geschichte hat mich sehr interessiert und war spannend aber die Umsetzung und auch die Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen. Den zweiten Band werde ich wohl nicht lesen.
Schöner Auftakt der Dilogie
School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager
Optisch hat mich das Buch sofort angesprochen und der Klappentext klang auch sehr vielversprechend. Da ich generell Geschichten mag, die unter Wasser spielen oder eben mit Meereswesen zu tun haben, war ich sehr neugierig auf dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Sie beschreibt das Setting und die Situationen sehr anschaulich und ich hatte viel Freude dabei, die Geschichte bildlich zu begleiten. Die Protagonistin Devin mochte ich sehr gerne. Ihre Art hat mir gefallen und dass sie sich nicht hat verbiegen lassen. Sie war immer sie selbst und ist sich treu geblieben. Sie hat sich ihre eigenen Meinungen gebildet und jeden mit dem gleichen Respekt behandelt, mit dem ihr gegenübergetreten wurde. Ebenso hat sie sich gewehrt und sich nicht alles gefallen lassen.
Mit Devin zusammen erfährt der Leser was es mit der Schule und all ihren Schülern auf sich hat. Es hat Spaß gemacht diese Welt kennenzulernen und auch wenn es ab und an sehr vorhersehbar war, hatte ich viel Spaß beim Lesen und freue mich nun auf den zweiten und finalen Band.
War okay aber nichts besonderes
Trial of the Sun Queen von Nisha J. Tuli
Lor, die 12 Jahre lang in einem Gefängnis verbracht hat, landet am Hof des Sonnenkönigs und nimmt als Tribut an einem Wettkampf teil. Wenn sie den Wettkampf gewinnt und zur Sonnenkönigin ernannt wird, kann sie ihre Freunde und Familie retten.
Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Lor erzählt.
Zwischendrin gibt es kurze Kapitel aus der Erzähler-Perspektive von Nadir, dem Aurora-Kronprinzen. Die Prüfungen sind sehr herausfordernd und es geht im wahrsten Sinne des Wortes ums Überlegeben. An diesen Stellen wird die Story teilweise etwas brutal und blutig aber auch spannend. Neben all den Prüfungen wird die Anziehung zwischen Lor und Atlas, dem Sonnenkönig, immer stärker. Sie wird geblendet von seiner goldglänzenden Fae-Erscheinung und verfällt immer wieder ins Schwärmen und verschließt die Augen vor den Tatsachen. Das passte so gar nicht zu der Aufmerksamen und starken jungen Frau, die sie ist. Mit den Spice-Szenen konnte ich nicht viel anfangen und waren für mich nur bedingt nachvollziehbar. Ebenso die Rolle des Kronprinzen Nadir. Zu ihm wird man in Band 2 mit Sicherheit mehr erfahren.
Insgesamt hat mich das Buch zwar unterhalten aber richtig packen und in seinen Bann ziehen, konnte es mich nicht richtig. Die Story hat noch viel Luft nach oben, besonders der Romance-Anteil. Ob den die Fortsetzung lesen werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht höre ich mal ins Hörbuch rein.
Leider nicht meins
Star Bringer von Tracy Wolff; Nina Croft
Von der Autorin konnte mich bisher schon die Katmere-Academy-Reihe unterhalten und daher war ich sehr gespannt auf ein ganz neues Abenteuer. Das Cover hat dann sein Übriges getan und mich direkt angesprochen. Auch die Story an sich konnte mich sehr reizen. Allerdings war es das dann auch. Mir fiel es nicht ganz so leicht in die Geschichte einzutauchen obwohl man direkt in das Geschehen geschmissen wird.
Die Geschichte wird aus mehreren Sichtweisen erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Mehr als zwei Perspektiven mag ich eigentlich nicht immer gerne aber hier hat es gut gepasst. Mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Sie sind alle blass und oberflächlich beschrieben. Zu keiner einzigen konnte ich so etwas wie eine Bindung aufbauen und was mit ihnen passiert war mir nicht wichtig. Das ist sehr schade. Es gibt zwei parallellaufende Lovestorys, die sich auch noch sehr ähnlich sind. Hier hätte man etwas mehr Abwechslung einbringen können. Zudem gingen diese Beziehungen viel zu schnell und ich konnte sie nicht nachvollziehen. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin. In dem Buch ist viel passiert aber gleichzeitig auch viel zu wenig. Es war ein merkwürdiges Gefühl und abholen konnte mich die Story leider nicht.
Mitreißender Auftakt
When The King Falls von Marie Niehoff
Florence verfolgt zusammen mit ihrer Familie einen Plan. Sie soll die nächste Blutbraut des Vampirkönigs werden und hat ein Jahr Zeit sein Vertrauen zu gewinnen um ihn stürzen zu können. Sie wollen der Unterdrückung der Vampire entfliehen und sehen dies als ihre beste Chance. Doch dann lernt Florence den wahren König kennen und auch ihr Herz ist sich nicht sicher was es will.
Der Schreibstil von Marie Niehoff ist sehr flüssig zu lesen und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Erzählt wird aus Florence Sicht und das hat mir sehr gut gefallen. Zudem schreibt die Autorin sehr bildhaft und ich konnte mich schnell in der Geschichte zurechtfinden.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Florence ist eine sehr mutige, junge Frau, die etwas Großes vorhat und dafür einige Opfer bringen muss. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungen immer gut nachvollziehen und ihre innere Zerissenheit konnte ich verstehen und habe immer mit ihr mitgefiebert. Ben konnte ich zunächst nicht einschätzen aber Florence hat nicht locker gelassen. Schnell wird klar, dass Ben gar kein schlechter Vampir ist und ihm sein Ruf vorauseilt. Das Knistern zwischen den beiden habe ich sehr gut spüren können und ich mochte die beiden zusammen sehr gerne.
Ich war mir zunächst unsicher ob mir das Buch gefallen könnte aber da ich mal wieder Lust auf eine Vampirgeschichte hatte, dachte ich, wieso nicht? Und ich wurde positiv überrascht. Es gab einige Wendungen, so nicht habe kommen sehen und obwohl das Buch meist ruhig war, da es vorrangig um die Gefühle und Bindung zwischen Flo und Ben ging, hat mich die Geschichte mitgerissen. Dass mir das Buch so gut gefallen würde, hätte ich nicht erwartet und ich bin jetzt schon gespannt auf den zweiten Band.
Ganz nett
Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen von Emily Henry
Book Lovers hat einen sehr amüsanten Einstieg in die Geschichte und ich mochte, dass die Autorin mit den Klischees eines Liebesromans spielt. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und hatte zunächst Spaß Noras Geschichte zu verfolgen. Die Kappeleien mit Charlie waren einfach sehr witzig und haben mich zum Schmunzeln gebracht.
Allerdings hat mich die Geschichte mittendrin etwas verloren. Nora verbringt mit ihrer Schwester Libby einige Wochen in einer Kleinstadt und ahnt, dass es in der Ehe ihrer Schwester kriselt. Libbys Verhalten war manchmal sehr merkwürdig und richtig sympathisch war sie mir leider auch zum Ende hin nicht. Die Anziehung zwischen Nora und Charlie habe ich erst recht spät wahrgenommen. Es ging plötzlich so schnell und ich wusste nicht woher diese Anziehung kam. Charlies Geschichte hat mir sehr gut gefallen und auch ihn als Charakter mochte ich sehr gerne. Mit Nora hatte ich ebenfalls etwas Probleme.
Das Ende war in Ordnung und hat zum Rest des Buches gepasst. Besonders gut gefallen hat mir, dass Nora erkannt hat, dass sie ihr eigenes Leben leben muss und ihren Träumen nachgehen muss, unabhängig von ihrer Schwester. Auch wenn ich sehr gut verstehen kann, dass sie sich um sie sorgt und immer für sie da sein möchte.











