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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Liliane Schemeth:

Schöner Auftakt mit Luft nach oben

Flame & Arrow, Band 1 - Drachenprinz von Sandra Grauer

Der Auftakt zur neuen Romantasy-Dilogie von Sandra Grauer ist nicht perfekt aber durchaus gelungen. Ich habe bisher noch nicht viele Bücher gelesen, in denen es um Drachen geht und war daher sehr gespannt.

Kailey und Aiden werden in das Trinity-College in Dublin eingeschleust. Nicht etwas um dort zu studieren, sondern mit einem Geheimauftrag.

Ihre jeweilige Herkunft muss dabei gehütet werden, was gar nicht so leicht ist. Denn Kailey ist eine Fae und im Auftrag der Königin am College, Aiden ist ebenfalls im Auftrag seines Vaters, dem Drachenkönig, vor Ort. Keiner von beiden weiß, dass sie einen ähnlichen Auftrag haben. Um einen Krieg zwischen Elfen und Drachen zu verhindern, versuchen sie an Informationen des jeweils anderen Volkes zu gelangen. Doch als Gefühle ins Spiel kommen, geraten die Geheimaufträge ins Wanken.

Der Schreibstil von Sandra Grauer ist sehr leicht und flüssig zu lesen. Außerdem schreibt sie sehr bildhaft, was mir gut gefallen hat, da ich das Setting super fand. Die Geschichte wird nicht nur aus Sicht von Kailey und Aiden erzählt, auch Aidens Schwester Sharni erhält ihre Kapitel. Denn auch sie hat einen besonderen Auftrag, der den Krieg zwischen den Völkern verhindern soll. Ab und an hat mich der Wechsel etwas gestört, aber sobald ich bei Sharni war wollte ich unbedingt wissen, was sie erlebt und herausfindet. Die Handlungsstränge laufen parallel, treffen sich aber an einigen Stellen.

Die Geschichte wird langsam erzählt und es dauerte etwas bis sie mehr an Fahrt aufnimmt und spannender wurde. Hier habe ich mir früher Spannung gewünscht. Ich habe auch etwas gebraucht um mit den Protagonisten anzufreunden und muss sagen, dass ich nichtkomplett warm mit ihnen wurde. Gerade Kailey war sehr sprunghaft in ihren Entscheidungen und es viel mir manchmal schwer ihre Handlungen nachzuvollziehen.

Besonders gut haben mir die Bezüge zur Dilogie „Clans of London“ der Autorin gefallen. Der erste Band endet mit einem fiesen Cliffhanger und ich bin ganz gespannt wie die Geschichte ausgehen wird. Mir hat das Buch gut gefallen und gerade zum Ende hin konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Band weitergehen wird und hoffe, dass ich mit den Figuren dann richtig warmwerde.

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Unbemerkt in Venedig

Aribella und die Feuermaske von Anna Hoghton

Nachdem Aribella auf dem Marktplatz Feuer aus ihren Fingerspitzen geschossen hat, muss sie vor den Wachen des Dogen von Venedig fliehen. Bei der Flucht hilft ihr Theo, ihr bester Freund. Zusammen steuern sie geradewegs in ein fantastisches Abenteuer mit vielen Geheimnissen und magischen Masken.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ist flüssig zu lesen.

So bin ich sehr gut und sehr schnell durch das Buch gekommen. Venedig als Setting hat mich sehr fasziniert. Die Beschreibungen sind so gut, dass ich das Gefühl bekam, selbst in einer Gondel über den Canal Grande zu schippern.

Aribella, unsere Protagonistin, ist ein abenteuerlustiges Mädchen, das nun zu den Beschützern Venedigs gehört und eine ganz andere Welt in Venedig kennenlernt. Sie lernt hier ihre magischen Fähigkeiten zu beherrschen und geht dem ein oder anderen Geheimnis auf die Spur. Obwohl sie neugierig ist, hat sie nie hinterfragt, woher sie diese Fähigkeit hat. Das hat mich etwas gewundert, da sie diesen Teil einfach so hingenommen hat.

Die Geschichte hatte ein gemächliches Tempo und hat meiner Meinung nach etwas auf der Stelle getreten und kam nicht richtig vorwärts. Das hat Spannung und Lust herausgenommen. Ab Mitte des Buches wurde es aber stetig spannend und konnte mich fesseln.

Eine wirklich sehr schöne Geschichte mit einem klasse Setting. Trotz einiger Schwächen kann ich das Buch weiterempfehlen.

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Mit dem Rad durch die sibirische Arktis

Eis. Abenteuer. Einsamkeit von Richard Löwenherz

In diesem Buch nimmt Richard Löwenherz seine Leser mit auf eine außergewöhnliche und spannende Radtour durch die sibirische Arktis. Mit wunderschönen Bildern gibt er uns einen sehr guten Einblick in seine Reise, die Natur, die Menschen und wie sie dort Leben.

Obwohl ich Reiseberichte nicht so gerne lese, hat mich diese Reise aber irgendwie angezogen.

Ich war super neugierig und was soll ich sagen. Ich bin begeistert! Dieses Buch hat mich fasziniert, es war spannend, eindrucksvoll und gleichzeitig konnte ich noch etwas lernen.

Die Bilder haben mich immer wieder aufs Neue fasziniert und ich konnte einen guten Einblick in die Reise, die Natur, die Gefahren, die Menschen und ihr Leben in der sibirischen Arktis bekommen.

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ein Mensch auf die Idee kommt alleine und nur mit einem Fahrrad (und natürlich die nötige Ausrüstung) solch eine Strecke hinter sich zu bringen und das bei solchen Temperaturen. Ich bin einfach nur begeistert, mächtig beeindruckt und bin so froh, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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Guter Auftakt

Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.) von Kim Nina Ocker

Nach dem Tod ihres Cousins wird Bloom zur neuen Hüterin des Winters. Auf diese Rolle wurde sie nicht vorbereitet, denn sie ist ohne magische Fähigkeiten aufgewachsen und von ihrer Familie nicht auf das Leben als Hüterin vorbereitet worden. Sie muss nun das Amulett während einer Zeremonie an den Hüter des Frühlingsweitergeben.

Doch noch bevor die Zeremonie richtig beginnt wird ihr das Amulett gestohlen.

Die Idee hinter der Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht und klang sehr vielversprechend. Mir hat der erste Band auch sehr gut gefallen aber da ist noch Luft nach oben.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht. Außerdem hat er es mir ermöglicht schnell in die Geschichte einzutauchen und mich zurechtzufinden.

Bloom als Protagonistin hat mir gut gefallen. Ich mochte sie sehr gerne auch wenn sie oft sehr naiv war und kaum etwas hinterfragt hat. Während mir sofort etliche Fragen in den Kopf geschossen sind, hat Bloom es einfach hingenommen und nicht weiter darüber nachgedacht. Das konnte ich überhaupt nicht verstehen, da es schließlich um ihr Leben und auch das ihrer Familie geht. Kevo konnte ich nicht ganz einschätzen aber auch er ist mir sympathisch gewesen auch wenn ich nicht alles gutheiße, was er getan hat.

Die Geschichte hat etwas gemütlich angefangen, wurde aber immer spannender und fesselnder. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergeht und freue mich schon auf Band 2.

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Leider ein Flop

Pirlo - Gegen alle Regeln von Ingo Bott

Nachdem Strafverteidiger Pirlo seinen Job verliert, wird er von einer Frau gebeten den Fall ihrer Tochter zu übernehmen. Diese wird beschuldigt ihren Ehemann umgebracht zu haben. Pirlo übernimmt den Fall und mit Unterstützung von Sophie Mahler ermittelt er in dem Fall.

 

Mit dem Schreibstil kam ich nicht zurecht.

Die vielen kurzen Sätze haben mich ständig stolpern lassen und so ganz daran gewöhnen konnte ich mich leider auch nicht. Es wurde zwar besser aber dennoch bin ich nicht damit warm geworden. Die Geschichte wird aus verschiedenen Zeiten erzählt, was mich oft sehr durcheinander gebracht hat. Es geht hier nicht um Vergangenheit und Gegenwart, sondern es wird zwischen mehreren Monaten des Prozesses gesprungen. Ich verstehe nicht wieso das so gemacht wurde aber es hat für mehr Verwirrung als für Spannung gesorgt.

 

Mit dem Protagonisten Pirlo bin ich auch nicht warm geworden. Ich hatte am Anfang die Hoffnung, dass er mir noch sympathisch wird aber nein, leider nicht. Er wälzt sämtliche Arbeiten auf Sophie ab nur um spazieren und nachdenken gehen zu können. Sophie ist die einzige die mir annährend sympathisch war auch wenn ich nicht verstanden habe, wieso sie sich alles von Pirlo gefallen lässt. Auch Marlene von Späth, die Angeklagte, war anstrengend und unsympathisch. Auch der parallel verlaufende Handölungsstrang um Pirlos Familienclan war einfach nur nervig und die Sprache dort hat mich sehr gestört und angewidert. Für die eigentliche Geschichte und den Prozess hätte der Autor gerne auf diesen Handlungsstrang verzichten können. Möglich, dass er für Band 2 relevant wird aber hier hat er mich einfach nur gestört. Das alles hat auch dazu geführt, dass ich mich durch das Buch gequält und wenig Freude gehabt habe.

 

Leider war dieser Justizkrimi für mich ein absoluter Flop. Unauthentische und unsympathische Protagonisten, nervende Zeitsprünge und einen unnötigen Handlungsstrang der ebenfalls nervig war. Dazu kommt der holprige Schreibstil mit den vielen, für mich nicht nachvollziehbaren, Zeitsprüngen, die das Lesen zusätzlich erschwert haben.

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War okay

Pirlo - Gegen alle Regeln von Ingo Bott

Sie findet, dass sie und ihr Ehemann sich mit der Zeit auseinandergelebt haben. Also bucht sie ein Wochenende in den Bergen, in der Hoffnung wieder zueinander zu finden. Doch genau das Gegenteil passiert als sie ihre Wanderpläne umsetzen will und ihr Mann aber lieber seinem Hobby nachgehen möchte. Es entsteht ein Streit und sie geht alleine auf Wanderung.

An einem Steinkreis trifft sie auf einen älteren Herrn, mit dem sie ins Gespräch kommt und über ihre Probleme spricht.

Das Cover ist sehr schön gestaltet und auch die Farbe harmonieren gut miteinander. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und durch die kurzen Kapitel vergeht das Buch wie im Flug. Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin erzählt.

In die Protagonistin konnte ich mich gut hineinversetzen und ihre Enttäuschungen verstehen. Manchmal fand ich sie allerdings etwas anstrengend. Der ältere Mann hat mir gut gefallen. Die Tipps, die er der Protagonistin ans Herz legt, sind aber nicht neu oder außergewöhnlich.

Mich hat es etwas gestört, dass ihre Gedanken oft in Schauplatzbeschreibungen übergegangen sind und ihre Gedanken, die viel interessanter waren, abgehackt wirkten.

Das Ende ist vorhersehbar aber damit hatte ich keine Probleme.

Das Buch habe ich als Hörbuch gehört und mochte die Sprecherin ganz gerne.

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Fesselnde Romantasy mit römischer Mythologie

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity von Greta Milán

Nach einem schlimmen Autounfall hat sich das Leben von Nayla komplett verändert. Auch ihre Eltern benehmen sich seltsam. Und dann tauchen an ihrer Schule auch noch zwei mysteriöse junge Männer auf. Nayla merkt sofort, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Gelichzeitig merkt Nayla, dass auch in ihr etwas Unbekanntes schlummert und dann ist da noch die Verbindung zwischen ihr und Cyrian.

Das Cover ist schlicht aber nicht langweilig. Die Goldfarbenen Details gefallen mir sehr gut und alles zusammen passt das Cover sehr gut zur Geschichte.

Der flüssige Schreibstil der Autorin hat es mir sehr leicht gemacht in die Geschichte einzutauchen. Die Geschichte konnte mich schnell fesseln und zum miträtseln animieren. Die Beschreibungen gefallen mir auch sehr gut. Die Autorin schafft es, dass ich die Geschichte bildlich mitverfolgen konnte ohne ausschweifende Beschreibungen der Umgebung. Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Nayla erzählt.

Die Buchidee finde ich sehr interessant und besonders auf die Mythologie der römischen Götter habe ich mich gefreut. Hauptsächlich geht es darum, hinter Naylas Geheimnis zu kommen sowie ihr Alltag als Highschool Schülerin. Von den Göttern hat man leider nur sehr wenig gesehen, was ich sehr schade finde. Aber ich hoffe, dass sich der zweite Teil etwas mehr um die Götter drehen wird.

Ich mochte die Protagonisten ganz gerne auch wenn Nayla mir ein wenig zu naiv vorkam. Sie hinterfragt sehr wenig und nimmt einige Dinge einfach hin und denkt nicht weiter darüber nach. Phil und Cyrian fand ich klasse. Sie sind so unterschiedlich und doch habe ich beide sehr liebgewonnen. Phil ist immer fröhlich und lockert jede Stimmung auf. Cyrian ist das genaue Gegenteil und hält sich eher im Hintergrund. Auch die Nebencharaktere fand ich gut beschrieben. Man lernt sie recht gut kennen und sie runden die Geschichte schön ab.

Obwohl die Geschichte ruhig beginnt ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Die Spannung wird langsam eingebaut und steigt zum Ende hin immer weiter.

Fazit:
„Beyond Eternity“ ist ein Jugend-Urban-Fantasy-Roman mit kleinen Schwächen, dennoch konnte er mich fesseln, zum miträtseln animieren und gut unterhalten. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es mit Nayla und dem Fluch weitergehen wird.

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Mal etwas anderes

Florance Bell und die Melodie der Maschinen von Steenbergen Carsten

Nicht nur das Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht, auch der Klappentext klang sehr interessant und für mich nach etwas Neuem. Allerdings konnte mich das Buch nicht richtig packen und ich habe mich etwas schwer damit getan.

Der Schreibstil ist gut. Die Szenen wurden detailreich beschrieben und so konnte ich mir die Geschichte bildlich vorstellen.

Der Schreibstil ist gut. Es gab einige französische Wörter, über die man stolpern kann und den Lesefluss etwas ausbremsen. Auch die technischen Beschreibungen sind etwas komplex und daher empfinde als anspruchsvoll für Jugendliche.

Die Protagonistin Florance ist eine mutige junge Frau, die Technik absolut fit ist. Allerdings blieben die anderen Charaktere eher blass und eine wirkliche Beziehung konnte ich zu keiner Figur aufbauen. Daher blieb auch die Sympathie aus und mir fiel es etwas schwer die Geschichte zu verfolgen, da nicht alles aus der Sicht von Florance erzählt wird.

Was mir nicht so gut gefallen hat, sind die vielen Kämpfe die sich aneinanderreihen. Kaum ist einer vorbei, geht der nächste los. Das war mir irgendwann zu viel. Außerdem war die Geschichte schon vorhersehbar.

Mich konnte das Buch leider nicht wirklich packen. Die Idee fand ich sehr interessant aber durch die vielen Kämpfe ging der Lesespaß für mich leider verloren. Auch die Figuren waren ein Punkt der es mir erschwert hat der Geschichte aufmerksam zu folgen, sodass ich ab und an den Faden verloren habe.

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Eine zweite Chance

The promises we made. Als wir uns wieder trafen von Simona Ahrnstedt

Das Cover ist sehr schön du lässt auf einen Liebesroman hoffen. Der Inhalt ist eher dramatisch und wenig romantisch. Zudem finde ich, dass der Titel nicht zur Geschichte passt.

Es geht um Dessie, eine Personenschützerin, die von ihrem Exfreund als persönlicher Bodyquard beauftragt wird. Sie waren zu Teenagerzeiten unheimlich ineinander verliebt und ein schreckliches Ereignis zerstörte ihre junge Liebe.

15 Jahre später treffen sie aufeinander und ob sie es wollen oder nicht, die Gefühle von damals sind immer noch da.

Ich habe einen schönen Liebesroman erwartet aber tatsächlich war es eher ein Drama in dem viele ernste Themen behandelt wurden. Romantische Stimmung kam kaum auf. Was ich sehr schön fand, war die „vertauschten Rollen“. Denn hier war Dessie die starke Frau, die als Personenschützerin arbeitet.

Die Figuren waren okay. Ich konnte zu keinem eine wirkliche Bindung aufbauen. Sam konnte ich meist verstehen und seine Handlungen nachvollziehen. Bei Dessie fiel mir dies aber schwerer. Sie ist sehr sprunghaft und oft konnte ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen. Ich hatte das Gefühl, sie geht wichtigen Themen aus dem Weg und so entstanden plötzliche Wechsel der Themen.

In der ersten Hälfte ist nicht sonderlich viel passiert. Es war zwar nicht unbedingt langweilig aber es kam keine Spannung auf und richtig fesseln konnte mich das Buch auch nicht. In der zweiten Hälfte kam dann mehr Spannung auf und zum Ende hin gab es noch eine unerwartete Wendung, die ich so nicht habe kommen sehen. Zwar war schon klar, dass etwas im Busch ist aber damit habe ich nicht gerechnet. Allerdings war mir die Spannung dann zu plötzlich und zu überladen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Spannung und ein paar Ereignisse schon früher eingeführt werden.

Der Schreibstil war flüssig und ich kam recht gut durch das Buch aber als Liebesroman würde ich dieses Buch nicht betiteln.

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Ruhige Geschichte zum Entspannen

Show me the Stars von Kira Mohn

Liv versucht als freie Journalistin mit ihren Artikeln irgendwo zu landen. Doch nach einer beruflichen Niederlage fackelt sie nicht lange und nimmt einen Job an bei dem sie alleine auf eine Insel vor Irland in einen Leuchtturm zieht. Kjer versorgt sie mit Lebensmitteln und fährt sie mit dem Boot ab und an aufs Festland.

Doch schon bald knistert es zwischen den beiden aber Kjer hat einen Ruf der Liv nicht viel Hoffnung gibt.

Der Schreibstil von Kira Mohn ist sehr angenehm, detailreich und lässt sich flüssig lesen. Die Umgebung wird bildhaft beschrieben und so hatte ich selbst das Gefühl auf einer kleinen irischen Insel zu sein. Die Geschichte wird aus der Sicht von Liv erzählt und das war auch okay. Ab und zu habe ich mir aber ein Kapitel aus Kjers Sicht gewünscht.

Die Charaktere mochte ich sehr gern. Kjer hat den Ruf als Bad Boy inne aber auch er hat einiges mit sich herumzuschleppen. Ihn mochte ich ganz gerne. Mich hat nur etwas gestört, dass auf gefühlt jeder zweiten Seite erwähnt wird wie gut er doch aussieht. Ja ich habe es begriffen.

Liv ist mutig so ganz allein auf eine einsame Insel zu ziehen. Diesen Mut hätte ich nicht. Aber ihre Handlungen konnte ich oft nicht ganz nachvollziehen und ich empfand sie als teilweise sehr naiv. Sie hat wenig hinterfragt und alles so hingenommen wie man es ihr aufgetischt hat.

Die Beziehung zwischen Kjer und Liv ging langsam voran, was mir zuerst auch gut gefallen hat aber dann ging es doch auf einmal ganz schnell und ich hatte nicht das Gefühl, dass die beiden sich wirklich kennen.

Trotz der kleinen Schwächen war diese ruhige Geschichte entspannend und hat ein bisschen nordisches Urlaubsfeeling mitgebracht.

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