Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pusteblümchen:
Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Tage mit Milena von Katrin Burseg
Annika lebt mit ihrem Mann Hendrik in Lübeck. Sie arbeitet in einem Schreibwarengeschäft, das sie von ihrem Schwiegervater übernommen hat. Ihr Leben ist ruhig und überschaubar, nichts deutet auf die Schatten in ihrer Vergangenheit hin. Aber als die siebzehnjährige Luzie in ihren Laden kommt und sich wenig später als radikale Klimaaktivistin entpuppt, kommen ihre Erinnerungen wieder hoch.
Erinnerungen an eine Zeit, in der sie vor über 30 Jahren zusammen mit Milena und Matti sehr engagiert in der Hausbesetzerszene in St. Pauli war. Annika wurde damals verhaftet, kam ins Gefängnis, Milena starb und Matti verschwand.
Nun ist es Luzie, die für ihre Ideale einstehen will und überzeugt von ihrem Handeln sich total verrennt.
Ich fand es interessant wie es der Autorin gelungen ist zwischen der Hausbesetzerszene der 1980er Jahre und den heutigen Klimaaktivisten Parallelen herzustellen.
Durch Luzie wird bei Annika etwas aufgerüttelt, sie kann ihre Vergangenheit nicht weiter verdrängen und muss sich dieser stellen.
Die Handlung informiert ganz nebenbei sowohl über die Ziele der Klimaaktivisten als auch über die der Hausbesetzer in der Hafenstraße in Hamburg. Die persönlichen Schicksale werden authentisch erzählt und haben mich berührt.
Ich kann diesen spannenden und informativen Roman empfehlen.
Rezensionen von froschman:
Die Vergangenheit holt dich ein
Die Toten von Veere. Ein Zeeland-Krimi von Maarten Vermeer
Nach einem missglückten Einsatz wird Liv de Vries, Hoofdinspecteur der Landespolizei, nach Zeeland versetzt, um die Ermittlungen in einem Vermisstenfall aufzunehmen. Da die einstweilige Versetzung von ihrem Freund kommt, nimmt sie diese Aufgabe an, obwohl es normalerweise nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt.
Gemeinsam mit ihrer neuen Kollegin Noemi Boogard kommt sie darauf, dass es vielleicht einen Zusammenhang mit einem Jahre zurückliegenden Fall geben könnte, bei dem Esmée, ein Mädchen mit surinamischen Wurzeln verschwunden ist. Der jetzt Gesuchte war in diesen Fall verwickelt, kam durch de Vries Chef in ein Zeugenschutzprogramm und ist seither mit einer neuen Identität untergetaucht. Doch anscheinend hat ihn die Vergangenheit eingeholt, da auch rechtsradikale Gruppierungen sind auf der Suche nach ihm sind.
Vermeer hat in flüssiger Schreibweise einen Spannungsbogen mit dem rätselhaften Verschwinden sehr gut aufgebaut und durch die ereignisreichen Ermittlungen auf einem hohen Niveau gehalten. Der Krimi entwickelt sich zu einer recht komplexen Geschichte, in die auch niederländische Rechtspopulisten eingebunden sind und mit einem fulminanten Finale endet. Die dramatische Auflösung lässt auf eine Fortsetzung hoffen.
Rezensionen von Petra Sch.:
gefühlvolle Liebesgeschichte im Tennismilieu
This could be love von Lilly Lucas
Louisa Herzog-Riggs, aufstrebender Star am Tennis-Himmel, begibt sich nach einer schweren Verletzung zum Aufbautraining in die Tennisschule ihrer Patentante Kay nach Hawaii, wo sie sich gleich am ersten Tag beim Joggen am Stand übernimmt und aufgrund von Kreislaufproblemen zusammenbricht. Sie wird von einem süßen Surfer-Boy gerettet - doch genau jener Vince Greenfield ist das Dorn im Auge ihrer Tante, denn er ist deren Nachbar und möchte ein Hostel eröffnen, was Kay zu verhindern hofft.
Da ich selten New Adult-Liebesromane lese, und das ganze auch noch im Tennis-Milieu spielt, war ich anfangs skeptisch. Aber ich wurde positiv überrascht!
Die Geschichte beinhaltet eine romantische Liebesgeschichte mit nachvollziehbaren Gefühlen, die nur teilweise kitschig ist. Und die beiden Protagonisten sowie alle weiteren handelnden Personen sind detailliert und lebendig ausgearbeitet und man fühlt sich wie zuhause.
Louisa fand ich wirklich sehr sympathisch; nur Vince war mir manchmal zu sehr (etwas unglaubwürdig) Gentleman-like.
Meine heimliche Favoritin war aber Vince' kleine Schwester Laurie, auf deren Geschichte ich mich schon freue!
Die schönen Beschreibungen von Hawaii lassen Urlaubsfeeling aufkommen (und ich will jetzt unbedingt mal dahin!!), und auch die Darstellungen des Tennissports sowie des Surfens beinhalten zwar einige Fachausdrücke, aber in einer guten Menge, sodass auch Nicht-Kenner dieser Sportarten nicht zu sehr damit überfordert werden.
Auch das Ende dieser Enemies-to-Lovers-Romance ist nicht zu sehr kitschig ausgearbeitet und somit für mich sehr gefällig.
Fazit:
Eine Wohlfühl-Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren, dem wunderschönen Setting Hawaii und interessanten Beschreibungen der Sportarten Tennis und Surfen.
Rezensionen von Tara:
Unterhaltsames aus der die Brooklyner High Society
Pineapple Street von Jackson Jenny; Schaden Barbara
„Pineapple Street“ ist das Debüt der in Brooklyn lebenden Autorin Jenny Jackson.
Handlungsort ist eine der begehrtesten und reichsten Wohngegenden in New York City, die Pineapple Street in Brooklyn Heights.
Chip und Tilda haben drei Kinder: Darley, Cord und Georgiana.
Darley ist mit dem erfolgreichen Malcom verheiratet.
Die beiden haben zwei Kinder.
Cord hat die Künstlerin Sasha geheiratet, die aus der Mittelschicht stammt und
Georgina ist unglücklich verliebt.
Die Charaktere werden authentisch dargestellt. Es gibt kein schwarz oder weiß, sie sind facettenreich, haben liebenswerte Züge, aber auch negative Eigenschaften und Ansichten.
Die Kapitel werden im Wechsel aus Darleys, Sashas und Georgianas Perspektive erzählt.
Mir gefiel dieser Wechsel sehr, da er einen guten und abwechslungsreichen Überblick über die Ereignisse gegeben hat und gleichzeitig die Entwicklung der Charaktere gelungen darstellte.
Im Grunde dreht sich die Handlung permanent um Beziehungen und Geld, entweder ganz offensichtlich oder auch im Hintergrund. Aber alle Probleme lassen sich eben nicht mit Geld lösen.
Der Schreibstil der Autorin ist lebendig, humorvoll und lässt sich angenehm leicht lesen, zeigt aber auch kritische Perspektiven auf.
Der Roman ist leichte Unterhaltung, kann aber auch durchaus zum Nachdenken über die Macht des Geldes, Erwartungen an Frauen, Familienstrukturen und -dynamiken anregen.
Ich habe das Buch gerne gelesen, kann es empfehlen und bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.
Rezensionen von tonton:
Schweres Thema für ein Kinderbuch
Wieso? Weshalb? Warum? Band 43 - Wir schützen die Tiere von Andrea Erne
Die Wieso? Weshalb? Warum? Reihe ist bei meinen Kindern sehr beliebt und dieses Buch entspricht den Erwartungen. Das Thema ist kindgerecht erklärt und die Texte sind kurz und übersichtlich. Die Bilder sind detailtreu aber nicht überwältigend. Die vielen Klappen sind natürlich das Highlight und die Leser haben Spaß zu entdecken, was hinter jeder Klappe steht.
Mir gefällt es, dass in diesem Buch so viele Tierarten vorgestellt werden. Die Kategorien von Tieren ist sehr vielfältig: Wald, Meer, Insekten, Haustiere, Nutztiere, usw. In jeder Kategorie werden viele Tiere abgebildet und beschriftet.
Im Buch ist der Tierschutz natürlich von zentraler Bedeutung und viele praktische Schritte werden vorgestellt. Doch im Buch werden mehr Probleme gezeigt, als Lösungen angeboten. Daduch hatte ich das Gefühl, dass die vorgestellten Maßnahmen eigentlich nichts Großes bewirken können, weil sie nur einen Bruchteil des Problems ansprechen.
Rezensionen von Lilli33:
Konnte mich leider nicht packen
Ich fürchte, Ihr habt Drachen von Peter S. Beagle
Konnte mich leider nicht packen
Inhalt:
Der junge Robert Thrax ist ein Drachenjäger, aber er mag seinen Beruf gar nicht. Denn er fühlt sich den Drachen verbunden und es widerstrebt ihm, sie zu töten. Als er eines Tages von Prinz Reginald in Dienst genommen wird, um diesen bei einer Drachenjagd heldenhaft dastehen zu lassen, bekommt sein Leben eine Wende.
Denn mit von der Partie ist auch Prinzessin Cerise, die eigentlich ein Auge auf Reginald geworfen hat. Je näher Robert sie kennenlernt, desto mehr empfindet er für sie.
Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich habe mich durch die Werbung mit „Das letzte Einhorn“, den großen Erfolgstitel von Peter S. Beagle, hinreißen lassen, „Ich fürchte, ihr habt Drachen“ zu lesen. Leider konnte mich dieses Buch aber nicht abholen. Dabei ist die Story an sich ganz nett, irgendwie märchenhaft, mit Prinzessin, Prinz, Drachen und deren Bezähmern. Die Charaktere blieben mir aber leider bis zum Schluss recht fremd. Oberflächlich erscheinen sie alle recht liebenswert, aber ihre Beschreibung geht für meinen Geschmack nicht allzu sehr in die Tiefe, sodass ich mich immer wieder fragte, was sie zu ihren Handlungsweisen antreibt.
Der Schreibstil ist ziemlich verschwurbelt. Das passt einerseits super zur Handlung, erschwerte mir aber das Lesen. Positiv hervorzuheben ist der Humor, der in winzigen Prisen eingestreut ist und mir von Zeit zu Zeit ein Grinsen ins Gesicht trieb.
Eine Verfilmung wie bei „Das letzte Einhorn“ könnte ich mir aber sehr gut vorstellen. Es gibt einige sehr monumentale Szenen, die sich auf der Leinwand bestimmt gut machen.
Rezensionen von @lust_auf_literatur:
Spannend und unterhaltsam: Tagebuch einer obsessiven Ehe
Mein Mann von Ventura Maud; Meßner Michaela
Well, that was fun!
Die Sunday Times sagt auf dem Klappentext: »Dieser absolut faszinierende Roman gehört in den Kanon, in dem auch Jane Eyre und Gone Girl ihren Platz haben.«
So weit würde ich jetzt nicht gehen, denn sowohl Jane Eyre als auch Gone Girl gehören nämlich zu meinen absoluten Best of Lieblingsbüchern.
Ich weiß ich nicht, ob „Mein Mann“ es dahin schaffen wird.
Der Roman, der in Frankreich bereits ein Bestseller ist, ist in Form eines Tagebuch in der Ich-Perspektive geschrieben. Die Schreiberin ist eine, nach eigenen Angaben, sehr (!) attraktive Frau Anfang 40, die lebt wie auf einem Instagram Kanal. Ein perfekter, liebender Ehemann, zwei perfekte, geräuscharme und wartungsfreie Kinder, ein wunderschönes Zuhause und zwei stimulierende Teilzeitjobs als Lehrerin und Übersetzerin.
Was will frau mehr? Frau will in dem Fall gar nicht mehr, sie will dass alles so bleibt wie es ist, sprich sie will, dass ihr Ehemann sie für immer liebt.
Klingt erstmal nach einem verständlichen Wunsch in einer Ehe, aber es zeigt sich in den Tagebucheinträgen schnell, dass die Erzählerin wahnhaft besessen ist von ihrem Mann. Also so richtig.
Die Frau hat sich eine komplett andere Persönlichkeit zugelegt, von der sie vermutet, dass ihr Mann darauf abfährt. Eigentlich ist ihr Haar kastanienbraun und sie färbt es blond. Eigentlich hat sie gerne leidenschaftlichen und intensiven, lauten Sex, aber ergreift bei ihrem Mann nie die Initiative oder übernimmt den aktiven Part. Eigentlich mag sie ihre Kinder nicht, spielt aber die perfekte Mutter. Eigentlich weiß sie genau, was sie will, gibt sich aber devot.
Sie interpretiert jede kleine Veränderung im Verhalten ihres Mannes und für jeden vergessenen Kuss hat sie ein komplexes Bestrafungssystem.
Ihr Mann merkt von all dem nichts, er ist glücklich über seine perfekte Frau und sein wunderbares Familienleben.
Es ist klar, dass dieses obsessive Verhalten der Erzählerin ein Ventil braucht…
Geschrieben ist der Roman in einem ziemlich spannenden, lockeren und direkten Stil, der mich stark an die psychologischeren Romane der frühen Mary Higgins Clark erinnerte, die ich sehr mochte. Ventura spart sich tiefgründige Erklärungen für das Verhalten ihrer Figuren, obwohl es minimale Andeutungen von Daddy Issues gibt. Für mich gehörte aber diese unerklärliche Psychopatie mit zum Spaß.
Ich las den Roman unheimlich gerne und fasziniert gefesselt, aber das Beste ist auf jeden Fall die Pointe. Sie kickt richtig und gibt den Roman am Schluss nochmal einen kompletten Dreh in eine nachdenklichere Richtung.
Ob ich jetzt denke, dass der Roman eine normale Ehe widerspiegelt? Nein, das denke ich nicht, aber sicher bin ich natürlich nicht, denn ich war (zum Glück?) noch nie verheiratet.
Auf jeden Fall fand ich „Mein Mann“ einen aufregenden, spannenden und wahnsinnig unterhaltsamen Schmöker, der mich wunderbar von meinen weitaus trivialeren Beziehungsproblemen abgelenkt hat! Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für jeden Lesegeschmack.
Rezensionen von @lust_auf_literatur:
Wunderbar: der Sänger in der Badewanne
Do Re Mi Fa So von Tine Melzer
Sebastian Saum zieht es knallhart durch.
Nach seinem letzten Vollbad in der Badewanne kommt er einfach nicht mehr heraus. Stattdessen reibt er die Wanne trocken, legt sich weiche Decken hinein, legt sich nackt in sein Nest und verlässt es nicht mehr.
Eigentlich könnte für den klassischen Opernsänger Ende dreißig alles tutti bene sein.
Er hat beruflich Erfolg in einem kreativen und künstlerischen Beruf und ein gutes Auskommen, er ist bei seinen Kolleg*innen und Freund*innen beliebt und er lebt mit seinem besten Freund Franz im Haus seiner verstorbenen Mutter.
Und doch steckt der Sänger in einer massiven Sinnkrise. Er hadert mit seinem Beruf. Er hadert mit seiner Beziehungslosigkeit. Er denkt über vergangene Entscheidungen nach und über die Glaubenssätze seiner Kindheit.
Der Ich-Erzähler wirkt orientierungslos und niedergeschlagen.
„Wäre ich ein Fisch, so hätte ich wenigstens eine Richtung. Und Fische singen nicht.“
Die Verweigerung in der Badewanne gibt ihm endlich den Raum, den er braucht um seine Gedanken und seine Vergangenheit zu sortieren.
In der Badewanne ist er nackt, ohne Kleider. Er denkt viel an diese Schutzhülle, an die Verkleidungen, die er auf der Bühne und im Leben trägt. Machen Kleider Leute? Er denkt auch an die verschiedenen Kleider seiner Vergangenheit, die er mit Ereignissen und Gefühlen assoziiert.
Vieles schreibt Melzer zwischen die Zeilen, wird nur leise angedeutet. Gab es schlimme Erlebnisse in der Kindheit des Sängers? Ich bin nicht sicher. Wäre er gerne Vater geworden? Im Subkontext schwingen subtile, wehmütige Untertöne von verpassten Chancen.
Es ist rührend, wie sich sein Freund Franz um ihn kümmert und die Auszeit so überhaupt erst möglich macht. Der Erzähler testet die Grenzen ihrer Freundschaft aus, indem er sich ganz in die Rolle des Unterlegenen begibt, nichts mehr in die Beziehung einbringen kann, nicht mehr nützlich ist. Aber ist es nicht das was Liebe aus macht? Für jemand da sein unabhängig von der Kosten Nutzen Rechnung?
Auch die vielen besorgten Anrufe, Genesungskarten und Blumen zeigen dem Sänger, dass er wahrgenommen und geliebt wird. Sein Fehlen wird bemerkt.
Aber reicht das aus, um wieder am Leben teilzunehmen? Wir alle spielen im Alltag verschiedene Rollen, die uns unterschiedlich fordern, passen unser Verhalten an den Kontext an, verkleiden uns und setzten manchmal sogar Masken auf?
Tine Melzer spielt in ihrem Roman mit dem Gedanken des kompletten Ausstiegs mit dem Einstieg in die Badewanne.
Auch ich empfinde den Roman als eine Art Ausstieg, als eine Möglichkeit zur bewussten Lese Entschleunigung, den die Handlung findet eigentlich nur in Sebastians Kopf und seinem Badezimmer statt. Diese Einladung mich ganz auf Gedanken des Sängers und den Roman einzulassen habe ich sehr gerne wahrgenommen. Der humorvolle Ton schafft trotz des eigentlich existenziellen Themas eine wunderbare leichte Stimmung, die aber gerade am Schluss auch etwas rätselhaftes, deutungsoffenes und tieferes enthält.
Fand ich ganz wunderbar!
Rezensionen von April1985 :
Mit Mogli und Balu im Dschungel
Baby Nelson (unkaputtbar) 3: Disney: Dschungelbuch: Balu liebt Bäume von Tine Melzer
Wie süß ist bitte Band 3 aus der Baby Nelson Unkaputtbar-Bilderbuchreihe aus dem Carlsen Verlag. In diesem Teil wird eine kleine Geschichte aus Walt Disneys Dschungelbuch erzählt: Balu liebt Bäume. Und wir lieben vorallem Balu und Mogli und die zauberhaften Illustrationen.
Die Qualität ist wie bei den anderen Büchlein im Pixie-Format top.
Was mir besonders zugesagt hat: Es ist im wahrsten Sinne des Wortes unkaputtbar und übersteht jeglichen Versuch es zu zerfleddern oder zu verspeisen. Und es passt perfekt in die Wickel- oder Handtasche und sorgt damit unterwegs für Unterhaltung. Knitterfrei ist es zwar nicht, aber das stört den kleinen Leser nicht.
Wir sind begeistert, vorallem weil auch eine Geschichte erzählt wird. Da macht das Vorlesen und Anschauen gleich noch mehr Spaß.
Fazit
Walt Disney goes Unkaputtbar. Wir lieben Das Dschungelbuch; vorallem die zauberhaften Illustrationen.
Rezensionen von Buch_puttel:
Kleine oder große Monster?
Kleine Monster von Jessica Lind
Das Buch "Kleine Monster", geschrieben von der Autorin Jessica Lind, thematisiert (zumindest laut Klappentext) eine Geschichte über den kleinen Jungen Luca, der in der Schule gegenüber einem Mädchen übergriffig wurde. Eine genaue Erklärung was dem Jungen vorgeworfen wird, erfahren wir nicht.
Während ich also erwartete, dass der Junge in diesem Buch die "Hauptrolle" spielte, geschah etwas ganz anderes. Lucas Geschichte rutschte in den Hintergrund und wir lernten die Mutter Pia intensiv kennen. Ich bin ehrlich, selten war mir eine Protagonistin so unsympathisch. Zum Ende hin war ich regelrecht genervt von ihr und dem "Rampenlicht", in welches sie sich ständig zu drängen versuchte. Ich bin mir nicht sicher ob ich den Titel provokant oder einfach nur schlecht gewählt finde. Ich finde es unmöglich Kinder als "kleine Monster" zu betiteln, egal ob sie als Pflegekind in eine Familie kommen, oder fraglich übergriffig sind. Das Buch las sich gut weg, aber der Inhalt fühlte sich irgendwie falsch an. Leider an dieser Stelle nur gut gemeinte 3 Sterne.











