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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von kabo16:

Angenehme Überraschung

Der Morgen nach dem Regen von Melanie Levensohn

Nach dem Lesen der längeren LP dachte ich: Ein Sommerroman, jede Menge Liebesprobleme, ein geerbtes Haus am Rhein, super Nachbarn - da lösen sich die Probleme am Ende alle in der Sommerluft auf.
Da hatte ich mich doch etwas getäuscht, denn es geht hier um das ewig schlechte Gewissen einer arbeitenden Mutter.

Einer enttäuschten, selbst überarbeiteten Tochter, und bei den Nachbarn ist auch nicht alles rosa-rot.
Es ist eine sehr schwierige Mutter-Tochter-Beziehung, die Johanna mit ihrer Tochter Elsa verbindet.
Durch ihre Arbeit bei den vereinten Nationen ist Johanna viel in der Welt unterwegs. Zwar kümmert sich der Vater rührend in New York um seine Tochter, aber er lässt die beiden spüren, dass es ihm nicht gefällt.
Diese ewigen Diskussionen, wenn eine Mutter arbeitsgebunden unterwegs ist, nerven, warum wird es zum Konfliktthema?! Bei einem Mann ist das komischerweise egal, er sorgt schließlich für seine Familie.
Das stört mich sehr an diesem Roman.
Alle anderen Probleme finde ich sehr gut beschrieben. Egal ob es um das Haus der Tante geht, die Liebe, die Missverständnisse unter den Personen, die humanitäre Hilfe oder den Internationalen Gerichtshof.
Es lässt sich flott weglesen und ist am Ende doch ein Sommerroman.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Mit kaltem Kalkül von Prof. Dr. Michael Tsokos

Dieser Thriller ist der zweite Band der Reihe rund um Dr. Sabine Yao. Wie wir aus dem Vorgänger „Mit kalter Präzision“ wissen, ist Dr. Sabine Yao, Deutsch-Chinesin und eine Rechtsmedizinerin beim BKA in Berlin. Neben ihrer anstrengenden Tätigkeit für die Spezialeinheit „Extremdelikte“ kümmert sie sich aufopfernd um ihre Schwester, die nach dem Unfalltod ihres Mannes mit den Kindern, eines davon ist behindert, alleine dasteht.

Nun steht auch noch die Suche nach einer neuen Wohnung und deren Umbau an. Das bringt Sabine Yao nicht nur physisch und psychisch ans Ende ihrer Kräfte, sondern auch finanziell.

Diesmal bekommt Sabine Yao einige ungewöhnliche Tote zur genauen Obduktion, unter anderem den gelähmten ehemaligen Polizeipräsidenten, der sich angeblich selbst erschossen hat sowie zwei entstellte Leichen. An dieser Stelle seien Zartbesaitete unter den Lesern gewarnt, denn Yaos Arbeit, die auch von Dr. Herzfeld, ihrem Chef, unterstützt wird, wird ziemlich detailgetreu geschildert.

Des weiteren gibt es einen Erzählstrang rund um Hassan Khalaf, einem jordanischen Ex-Geheimdienstler, der in Deutschland ein eigenes Informationsnetz aufgezogen hat, und nun den kleinen Yasser, Kind einer illegalen Einwanderin, suchen bzw. finden soll. In einer Vier-Millionen-Stadt wie Berlin, ein achtjähriges Kind, das weder in die Schule geht, noch sonst einen Anhaltspunkt bietet, zu finden, ist auch für Khalaf keine leicht Aufgabe. Bei seiner Suche nach Yasser gerät er in ein Komplott, bei dem er letztlich selbst Hilfe benötigt, denn die Zeit im Wettlauf um das Leben des Kindes zerrinnt ihm unter den Fingern.

Meine Meinung:

Dieser Krimi/Thriller hat mir nicht ganz so gut gefallen wie der erste bzw. die Reihe um Dr. Herzfeld.

Ja, als RechtsmedizinerIn bekommt man es mit schlimm zugerichteten Leichen zu tun, manchmal auch zeitgleich mit vielen Opfern.

Diesmal ist mir alles ein bisschen too much. Obwohl ich komplexe Krimis gerne lese, wären diese vielen Nebenhandlungen für mich nicht zwingend nötig gewesen, vor allem, weil sich der ganze Thriller innerhalb von 4, 5 Tagen abspielt. Dazu kommt noch, dass KHK Monica Monti wieder einmal auf stur schaltet und ohne Rücksicht auf sich oder andere ihre Ermittlungen durchzieht. Bislang sind ihre Aktionen mehr oder weniger gut gegangen. Aber vielleicht soll das auch ein Ausstiegsszenario für Monti sein, wer weiß.

Wir erleben die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, was sie recht spannend macht. Das Cover passt gut zum Vorgänger und strahlt durch die Blautöne auch eine gewisse Kälte aus.

Fazit:

Hat mir nicht ganz so gefallen wie der erste Band, daher gibt es diesmal nur 4 Sterne.

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Rezensionen von Claudia R.:

gelungen fortgesetzt ...

Das Vermächtnis der Meda von Trier von Christine Rhömer

Klappentext / Inhalt:

Die mit Spannung erwartete Fortsetzung der „Meda von Trier“- Saga
Oberlothringen zu Beginn des 12. Jahrhunderts: Das Reich Kaiser Heinrichs V. wird noch immer von Kämpfen erschüttert, und Gero muss sich am Mittelrhein gegen neue Feinde behaupten.
Zudem stellt seine Familie ihn vor große Herausforderungen.

Seine älteste Tochter Ida verweigert sich allen Bewerbern im Vertrauen auf die Weissagung der Heilerin Meda von Trier, dass es für sie nur einen Gefährten gibt. Unversehens gerät Ida in ein ungleiches Kräftemessen, geschürt durch Hass und Rachsucht. Gelingt es ihr trotz Gefahr und einem tragischen Vertrauensbruch, ihre Bestimmung zu finden und Medas Heilkundebuch zu bewahren?
Eine neue Generation auf Burg Rheinsporn zwischen Vergeltung und Liebe an einer Zeitenwende.

Cover:

Die Symbolik wurde sehr schön aufgegriffen und die Verbindung der Cover zwischen ersten und zweiten Band ist gut erkennbar. Optisch und auch farblich wurde es toll umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Meda von Trier Saga und ich war schon sehr gespannt darauf. Um die Zusammenhänge und Entwicklungen zu verstehen und einordnen zu können, würde ich hier schon sehr empfehlen den ersten Band zuvor gelesen zu haben.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man kommt gut in die Geschehnisse und Charaktere hinein und wird zugleich schnell von diesen und dem Verlauf gefesselt. Vielen wird sehr detailreich beschrieben und nicht nur Schlachten, sondern auch Hintergründe zu Geros Familie und dem sozialen Gefüge werden hier veranschaulicht und die historischen Elemente näher gebracht. Auch in die Zeit und das damalige Leben findet man sich sehr gut hinein. Die Beschreibungen machen es gut vorstellbar.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut lesen. Die Anfänge sind deutlich und gut erkennbar. Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend, fesselnd und wendungsreich. Mich hat diese mitgenommen und konnte begeistern. Alles in allem toll umgesetzt und auf jeden Fall empfehlenswert.

Der Anhang und auch das Glossar waren sehr wissenswert und interessant und haben das Ganze zusätzlich sehr gut abgerundet.

Fazit:

Gelungene und fesselnde Fortsetzung der Meda von Trier Saga.

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Rezensionen von Sorko:

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben...“ Dieses Zitat von Hermann Hesse stammt zwar nicht aus „Siddartha“, aber es ist durchaus zutreffend für diese schöne Geschichte.
Grace führt in England ein normales, langweiliges Leben und ist selbst voller Schuldgefühle in Bezug auf den Tod ihres Sohnes.

Eine alte Freundin, die sie allerdings kaum kennt, vermacht ihr völlig überraschend ein Haus auf Ibiza. Und Grace tut das, was man tun muss, wenn man neu anfangen will: sie verlässt ihr altes Leben und fliegt auf die Baleareninsel. Was sie dort erlebt ist zum Teil sehr spannend, zum Teil auch magisch. Man könnte sagen, Science Fiction trifft Krimi – allerdings sind die Übergänge fließend und durchaus mitreißend. Der „Zauber des Neuanfangs“ ist tatsächlich zauberhaft, sehr schön zu lesen und voller Magie, die vorhanden ist, auch wenn wir sie noch nicht ganz verstehen.
Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, ich habe diesen Zauber tatsächlich selbst erlebt, wenn auch auf einer anderen Insel (im Atlantik) und mit ziemlich irdischen Protagonisten. Doch es gibt ihn wirklich, wenn man bereit ist, sein altes Leben hinter sich zu lassen und für Neues offen zu sein! Natürlich ist das Buch auch eine Liebeserklärung an die Insel Ibiza, wo der Autor lange Zeit gelebt hat. Vor langer Zeit war ich mal dort, als die meisten Touristen noch auf Mallorca blieben, und ich kann die Begeisterung für die Natur verstehen.
Angenehm zu lesen und sehr zu empfehlen!

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Rezensionen von Claudia R.:

Drachenstark ...

Dragonwatch 01 von Brandon Mull

Klappentext / Inhalt:

In der Fortsetzung von Fabelheim betrachten die Drachen, die in den verborgenen Drachenheiligtümern von Wyrmroost gehalten werden, diese nicht mehr als sicheren Ort, sondern als Gefängnis und wollen ihre Freiheit. Zelebrant der Gerechte, König der Drachen, plant seine Rache.

Er will seine Entführer stürzen und die Welt in das Zeitalter der Drachen zurückzubringen, als er und seinesgleichen herrschten und regierten. Wer soll Celebrant und seine Drachenhorde aufhalten? Der uralte Orden der Dragonwatch muss sich wieder versammeln. In alten Zeiten war Dragonwatch eine Gruppe von Zauberern, Zauberinnen und Drachentötern, die es schafften, die Mehrheit der Drachen in Drachenheiligtümern einzusperren. Aber nun sind die ursprünglichen Dragonwatch-Mitglieder in alle Winde zerstreut und so bittet der Zauberer Agad Opa Sorensen um Hilfe. Als Kendra und Seth sich dieser neuen Gefahr stellen, müssen sie all ihre Fähigkeiten, Talente und ihr Wissen einsetzen. Denn nur sie haben die Fähigkeit, die Drachen zu zähmen. Gemeinsam müssen sie gegen Wesen mit übernatürlichen Kräften und magischen Fähigkeiten kämpfen.

Cover:

Ein mächtiger Drache ziert dieser Cover und es verspricht ein großes Abenteuer. Optisch und auch farblich ist es wundervoll und ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich bei Dragonwatch um ein Fabelheim-Abenteuer und den Neubeginn einer weiteren Reihe. Man kennt durchaus versuchen mit diesem zu Starten, da auch hier ein neuer Beginn und Anfang impliziert ist, jedoch würde ich ein Lesen der Fabelheim Reihe zuvor empfehlen, da Vorkenntnisse hier schon sehr von Vorteil sind. Und auch aufgrund der Namen, Beziehungen, Bindungen und Entwicklungen der Charaktere hier schon für das besser Verständnis die vorherigen Geschehnisse bekannt sein sollten. Mir war die Fabelheim Reihe bekannt und ich war sehr auf den weiteren Verlauf von Kendra und Seth gespannt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel erzählen und halte mich mit weiteren Details und Informationen zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig lesbar. Schnell kommt man in Geschehnisse und Charaktere hinein. Auch die Entwicklungen der Charaktere sind wieder toll gelungen. Auch Kendra beweist was in ihr steckt und Seth hat so manch geniale aber auch irre Idee, die für so manch verblüffende Momente sorgt. Der Schreibst- und Erzählstil ist fesselnd und mitnehmend. Man ist an die Ereignisse nahezu gefesselt und kann kaum mehr das Buch beiseite legen, wenn man einmal begonnen hat.

Die Kapitel haben eine gute Länge und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Die Anfänge sind deutlich und gut erkennbar. Die kleine Drachenillustration am Beginn der Kapitel ist stimmungsvoll umgesetzt. Spannung und Unterhaltung sind gegeben und auch der Spannungsaufbau sehr gut gelungen. Zudem ist die Geschichte facetten- und wendungsreich umgesetzt. Die Neugier auf mehr und den weiteren Verlauf wurde geweckt.

Fazit:

Eine spannende und wendungsreiche Geschichte, die einen schnell fesselt und sehr gut unterhält.

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Rezensionen von Ameland:

Rasante Abenteuergeschichte voller Wendungen

Klippo von Tobias Goldfarb

Von Tobias Goldfarb kannte ich bisher nur die Bücher mit dem Weihnachtsdrachen Spekulatius und ich war gespannt, ob mich dieses Buch genauso begeistern könnte. Aufgrund des Untertitels war ich sogar doppelt gespannt.

Der Autor wirft uns mittenrein in die Geschichte und mit angehaltenem Atem verfolgen wir die Flucht von Klippo und seinen Eltern vor den Salpetern.

Bis zur Ankunft auf der Insel Narom Rok sind nicht nur einige Gefahren zu überstehen, sondern Klippo wird ein Geheimnis um seine Person offenbart und es soll nicht das letzte Geheimnis sein, das aufgedeckt wird.

Mit kurzen verständlichen Sätzen wird die Geschichte von Klippo erzählt. Sie scheint eine Aneinanderreihung von gefährlichen Situationen, Geheimnissen und Wendungen zu sein bis am Ende alles aufgelöst wird. Mir hat es Spaß gemacht, Klippo eine Weile zu begleiten, auch wenn ich genau wie er zwischendurch etwas verwirrt war. Was ist die Wahrheit, was Fantasie oder gar Lüge?

Ich finde das Cover mit den teilweise gedeckten Farben und dem silbrigen reflektierend Teil mega. Gefallen haben mir auch die sehr detaillierten Illustrationen jeweils zu Beginn eines Kapitels. Ein toller Fun Fact ist das Daumenkino mit dem rennenden Hermelin Red, übrigens mein Lieblingsprotagonist.

Eine rasante Abenteuergeschichte für Jugendliche ab ca. 10 Jahren, in der es um Identität, Vertrauen und Verzeihen geht.

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Rezensionen von Maximilian Fritz:

Terraforming oder die Hoffnung auf die Wunderwaffe

Termination Shock von Neal Stephenson

Neal Stephenson ist einer der umtriebigsten amerikanischen Gegenwartsautoren - was Output und Themenvielfalt betritt. Angefangen als Vertreter des so genannten "Cyber-Punk" hat er Kultromane der Szene abgeliefert (Snow Crash, Diamond Age, Zodiac,..). Es folgten historische Romane (seine geniale Barock-Trilogie, Cryptonomicon, klassische Sci-Fi (Anathema), Thriller (Error) und Kooperationen mit anderen Autor:innen (der Zeitreise-Roman D.

O.D.O, die Mongoliade,..).

Mit Termination Shock nimmt er sich den Folgen des Klimawandels an -in naher Zukunft spielend beschreibt Stephenson eine Welt, die die Folgen der Erderwärmung anhand von Superstürmen, dem Steigen des Meeresspiegels, gnadenloser Hitzewellen und Überschwemmungen ausgesetzt ist. Ein amerikanischer Milliardär versammelt deshalb eine Gruppe reicher Influencer (darunter uralter venezianischer Adel oder die niederländische Königin), um ihnen seinen Plan zur Rettung der Welt zu präsentieren: das Bombardieren der Atmosphäre mit Schwefel, um so künstlich die Effekte eines Vulkanausbruchs zu simulieren, um dadurch die Atmosphäre wieder abzukühlen. Womit der Milliardär allerdings nicht rechnet ist, dass beim Eingriff in die Welt gewichtige Partner ein Wörtchen mitreden möchten- darunter u.a. die Regierungen Chinas und Indiens. "Termination shock" ist ein typischer Stephenson: eine Unmenge an Informationen werden locker-elegant eingebaut, Nebenhandlungen, Nebencharaktere und ihre Geschichte werden genial in die Haupthandlung verwoben. Sein Schreibstil (bzw die Übersetzung) ist wie immer lapidar und voll trockenem Humor. Termination shock ist ein klassischer "page turner". bei dem der Leser/die Leserin so nebenher auf den jüngsten Stand der Klimaforschung und der Meteorologie gebracht wird, aber auch über Sikhs, den indisch-chinesischen Konflikt im Himalaya, (holländische) Dammbauten, Wildschweine und Adler als Drohnenabwehr erfährt - und das waren nur ein paar Beispiele. Ein großartiges Buch - und trotzt aller Unterhaltung eine Mahnung und Warnung.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Hier werden alle Sinne angesprochen

Lust auf Knackiges von Anja Stroot

Das Buch „Lust auf Knackiges – Obst-, Gemüse- und Kräuterbilder mit Gesprächsimpulsen sowie Aktivierungsideen für die Betreuung und Pflege älterer Menschen - hat Autorin Anja Stroot in Ringbuchform angelegt. Das verhindert beim Umschlagen der Seiten das zurückblättern, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Die beschichteten Seiten lassen sich bei Bedarf leicht abwischen.
Nach einem wichtigen Hinweis zur Sicherheit bekomme ich Anwendungshinweise und Hygieneregeln, die man nie vergessen sollte. Dann gibt es Sprichwörter rund ums Essen. Hier kann ich nur den Anfang vorlesen und der Rest muss dann erraten werden.
Dann geht´s auch schon los mit Obst und Gemüse. Da lacht mich ein knackig roter Apfel an, der grüne Kopfsalat macht Lust auf Essen genau so wie die Banane, die Ananas, die aufgeschnittene Orange, die Himbeeren, Tomaten, verschiedene Paprikasorten oder Pilze. Mit Basilikum, Petersilie und Schnittlauch sind wir bei den Kräutern angekommen. Jeder der insgesamt 27 Obst-, Gemüse- und Kräutersorten wird eine Doppelseite gewidmet. Wobei auf der linken Seite ein ansprechendes Foto davon aufscheint, auf der rechten Seite lese ich, was das besondere daran ist und bekomme dazu Gesprächsimpulse. Bei den Ideen zur Aktivierung steht klein am unteren Rand der Seite, was ich im Vorfeld mitbringen soll.
Die Bilder tragen wunderbar dazu bei in ein Gespräch mit dem Gegenüber zu kommen. Hier werden gerade bei der eingehenderen Aktivierung verschiedene Sinne angesprochen. Ich erfahre einiges von meinem Gegenüber, aktiviere damit das Gedächtnis und wecke vielleicht Erinnerungen, die mit dem angesprochenen Lebensmittel in Verbindung stehen. Mit persönlichen Episoden kann man die Gespräche auch gut auflockern oder weiter voran treiben.
Die Schrift ist angenehm groß und gut zu lesen.
Ich habe sehr gerne in diesem Buch geblättert und nehme die Vorschläge, auch wenn ich nicht in der Altenpflege arbeite, sehr gerne an. Ich gehöre ja auch schon zum älteren Semester und die Menschen in meinem Umfeld werden immer älter. Da kann ich die Tipps des Buches bestimmt hier und da mal anwenden. Ich werde die ein oder andere Idee auch mal mit meinen beiden Enkeln ausprobieren und schauen, wie sie darauf reagieren. Gerade in der Grundschule, wo durch die internationale Migration so viele Nationen zusammen kommen, die mit unseren Essgewohnheiten erst mal vertraut werden müssen, kann ich mir das Buch sehr gut vorstellen.

Ein tolles Buch um das Gedächtnis und die Sinne zu aktivieren und zu trainieren, nicht nur speziell für die Betreuung und Altenpflege älterer Menschen. Ich sehe da einen sehr großen Raum auch für die Arbeit mit unseren Kindern.

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Rezensionen von booklover3:

Ein lebensverändertes Buch und ein magischer Neuanfang!

Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ein unglaublich magisches Buch, dass mein Denken auf jeden Fall positiv geprägt und auch verändert hat. Für mich ist es ein absolutes Sommerbuch, da es im Sommer auf Ibiza spielt und auch die gelbe Farbe des Buches und das Cover auf dem dust jacket schreien regelrecht: Sommerbuch.

Ich finde es auch sehr schön, dass sich vorne und hinten im Buch eine Karte der Insel befindet. So kann man immer mal wieder nachsehen, wo sich der Ort befindet an dem sich die Geschichte gerade abspielt.

Besonders hat mir auch gefallen, dass die Protagonistin 72 Jahre alt ist, da es in Büchern eher selten vorkommt, dass weibliche Protagonistinnen älter sind und nicht mehr jugendliche oder junge Erwachsene sind. Ebenfalls hat das Buch auch eher kurze Kapitel, wodurch es für mich sehr angenehm war es zu lesen. Der Schreibstil ist auch wunderschön, teilweise sehr poetisch und tiefgründig. Außerdem ist die Geschichte sehr spannend, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es weitergeht.

Das Buch behandelt wichtige Themen, unteranderem geht es auch darum, dass es nie zu spät ist sein Leben umzukrempeln und sich auf etwas neues einzulassen.

Abschließend kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich auf etwas außergewöhnliches einlassen möchte und gerne ein Sommerbuch lesen möchte, dass wunderschön und mysteriös ist.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Fesselnd bis zur letzten Seite

Tod am Teufelstein von L.R. Wöss

Der vorliegende Band ist der vierte der Reihe um Chefinspektor Toni Wakolbinger und seinem Team.

Worum geht es?

Die Journalistin Vanessa Kraut wird am Fuß, des nur 6 Meter hohen Teufelstein tot aufgefunden. Recht bald stellt sich heraus, dass es kein Unfall war, denn Vanessa gilt als bergerfahren.

Außerdem hat sie als Reinigungskraft im Schwarz-Vital-Naturheilzentrum verdeckt recherchiert. Wollte sie herausfinden, was an dem Gerücht, hier in dieser Nobelkuranstalt gehe es nicht mit rechten Dingen zu, dran ist? Immerhin sind in in den letzten zehn Jahren acht sehr vermögende Kurgäste verstorben.

Beinahe gleichzeitig erfährt Chefinspektor Toni Wakolbinger in einer privaten Tarockrunde, dass die vermögende Tante der Tarock-Freundin Annelies in eben jenem Naturheilzentrum an einer Herzschwäche verstorben ist. Auch, dass die Tote, auf Wunsch des Erben, recht flott eingeäschert worden ist, kommt der Kartenrunde seltsam vor.

Die Ermittlungen im Schwarz-Vital-Naturheilzentrum kommen zunächst nicht wirklich weiter, denn niemand will die Reinigungskraft so recht gekannt haben. Auch die Stimmung unter den Bediensteten wirkt eigentümlich unbeteiligt.

Schnell wird mit Hilfe des leitenden Staatsanwalt beschlossen, dass als Kurgast undercover ermitteln soll, was letztlich ganz ungefährlich ist, denn die Journalistin wird nicht die einzige Tote bleiben...

Meine Meinung:

Wie schon in den Vorgängern sind die Charaktere und die Handlung sehr gut beschrieben. Die Stimmung im Team ist, anders als in anderen Krimis, freundschaftlich. Man arbeitet auch mit dem Staatsanwalt und dem Gerichtsmediziner gut zusammen.

Nachdem Toni nun undercover ermittelt, übernimmt Cindy Panzenböck die Leitung der Ermittlungen, und, das darf ich gleich vorausschicken, sie macht ihre Sache sehr gut.

Akribisch durchleuchtet die Polizisten sowohl das Leben der Journalistin, von der gesagt wird, dass sie mit vollem Körpereinsatz recherchiert. Doch nirgends lassen sich Hinweise zu einer Aufdeckerstory finden.

Der Krimi steuert langsam aber stetig auf seinen Höhepunkt zu, der die höchst unterschiedlichen Interessen der Klinikbelegschaft zu Tage fördert und Toni mittendrin.

Die komplexe Handlung wird schlüssig aufgeklärt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem kurzweiligen Krimi 5 Sterne.

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