Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Schönes Erstlesebuch der Idefix-Reihe
Idefix und die Unbeugsamen - Der große Taubenschlag von Albert Uderzo; René Goscinny
Dies ist das erste Abenteuer rund um Idefix und die Unbeugsamen, welches mein Sohn und ich gelesen haben und es hat uns wirklich gut gefallen. Obwohl wir die anderen Teile der Reihe nich nicht kennen, war es kein Problem hier einzusteigen, da die wichtigsten Tiere am Anfang alle kurz beschriebenen und vorgestellt werden.
In diesem Teil geht es um den Taubenschlag der in Lutetia steht, Labienus möchte sich hier selbst verewigen und hat deshalb eine riesige Adlerstatue mitten auf den höchsten Punkt des Gebäudes gesetzt. Die Familie von Athletix ist dadurch aber im Taubenschlag eingeschlossen worden und nur Idefix und die Unbeugsamen können der Taubenfamilie jetzt noch helfen. Aber natürlich liegt der Feind von Idefix, Zerberus, mit seiner Meute schon auf der Lauer um ihnen Schwierigkeiten zu machen und Idefix hat noch ein ganz anderes Problem wenn es hoch hinaus geht...
Die Schriftgröße des Buches ist wirklich super für Erstleser geeignet, sie ist nämlich schön groß und ohne Schnörkel. Ausserdem gibt es fast auf jeder Seite bunte Bilder, die das Gelesene unterstützen und nochmal den Spaßfaktor verstärken. Mein Sohn und ich haben am Anfang etwas Zeit gebraucht alle Tiere unterscheiden zu können, denn die meisten Namen enden natürlich auf -ix und das macht es einem anfangs nicht ganz einfach. Da man aber bei Bedarf immer nochmal nach vorne zu der Vorstellung der Tiere blättern kann, gelingt der Einstieg dennoch ganz gut.
Das Abenteuer hat uns gefallen, es gab Action und Abenteuer, aber es wurde auch immer wieder humorvoll und manchmal auch magisch. Favorit meines Sohnes war Weissnix, der mit seinen Tränken auch diesmal Chaos stiftet aber die dann doch im Endeffekt hilfreich sind, das war ein wirklich großer Spaß zu lesen!
Die Bilder sind wirklich sehr schön in diesem Buch, doch hätten wir und die Bilder manchmal mit etwas anderem Inhalt gewüscht, so haben wir zum Beispiel ein großes Bild vom Taubenschlag mit der Statue obendrauf vermisst oder auch wie Idefix frei von Angst fliegen kann.
Das Abenteuer von Idefix und den Unbeugsamen hat uns viel Spaß gemacht und wir werden jetzt auf jeden Fall nach neuen Abenteuern Ausschau halten. Gern empfehlen wir das Buch weiter.
Rezensionen von _Le4_:
Geschwisterbeziehungen
Blue Sisters von Coco Mellors
Im Buch geht es um die Blue Sisters. Diese haben im letzten Jahr tragischerweise ihre vierte Schwester Nicky verloren. Seitdem fühlen sie sich seltsam asymmetrisch und jede von ihnen geht auf eine andere, zumeist nicht produktive Art und Weise, mit dem Verlust um. Als ihre Mutter die Wohnung verkaufen möchte, in der Nicky zuletzt gewohnt hat, treffen sich alle drei Schwestern in New York wieder und müssen endlich wieder zusammen finden.
Ich hatte von Coco Mellors auch “Cleopatra und Frankenstein” gelesen, was mir damals gemischte Gefühle gegeben hatte, da es zum einen sehr gut geschrieben ist und mich zum anderen aber auch einfach nicht so besonders abholen konnte. Leider ging es mir mit “Blue Sisters” ähnlich, auch wenn es mir etwas besser gefallen hat.
Die Schwestern haben sehr einzigartige Stimmen und Charaktere. Sie haben alle unterschiedliche Wege, wie sie sich mit ihrer Trauer und ihren Problemen auseinandersetzen, was recht spannend ist. Manchmal hat es sich in meinen Augen jedoch etwas überzeichnet angefühlt. Die Frauen sind alle drei herausragend, aber in unterschiedliche Richtungen, was sich irgendwie unecht angefühlt hat.
Ihre Streitigkeiten waren etwas anstrengend, da sie irgendwie alle falsch lagen und sich sehr krasse Sachen an den Kopf geworfen haben. Wie sie sich wieder vertragen haben, war dafür aber schön zu sehen, wobei mir das Ende vom Buch schon fast zu Friede Freude Eierkuchen war.
Das Buch ist gut geschrieben, wen das Thema interessiert, dem kann ich das Buch auch empfehlen. Mir persönlich ging das Buch irgendwie nicht so nah, wie es sollte, weswegen ich in Zukunft auch eher die Finger von Coco Mellors Büchern lassen werde.
Rezensionen von Alina:
Toller Rätselspaß für kleine Innsbruck-Entdeckerinnen und Entdecker
Blue Sisters von Coco Mellors
D
as Rätselheft ist die ideale Alltagsbegleitung bei Langeweile, egal ob als Schön- oder Schlechtwetterprogramm.
Das Heft führt mit abwechslungsreichen Rätseln durch die Tiroler Landeshauptstadt, vermittelt spannende Fakten und verbindet so spielerisch Spaß und Wissenserwerb.
Ein Muss für alle kleinen Innsbruck-Entdeckerinnen und Entdecker! (Zum Auffrischen aber auch für Große)
Rezensionen von Heike:
Unterhaltsames Verwirrspiel
Klippo von Tobias Goldfarb
Klippo lebt allein bei seinen Eltern, wird zu Hause unterrichtet und hat keine Freunde, außer sein Hermelin Red. Da er es nicht anders gewohnt ist, hinterfragt er nicht, weshalb ihn seine Eltern zu Hause verstecken und er sich sein Wissen über die Welt nur aus Büchern aneignen darf. Erst als sie eines Tages vor den Salpetern fliehen müssen, erfährt Klippo, dass seine Eltern keine normalen Eltern sind.
Sie sind Spione und haben den Zorn des Anführers der Salpeter geweckt, der sich nun an ihnen rächen will, indem er Klippo tötet. Deshalb flieht Klippo mit seinen Eltern auf ein Schiff und segelt zu einer verborgenen Insel im Nebel, auf der er sicher sein soll. Sie verstecken ihn in einem alten Turm, doch Klippo ist es leid, sich immer einsperren zu lassen. Er erkundet die Insel und trifft dort auf ein Mädchen, das ihm etwas erzählt, das sein Leben erneut auf den Kopf stellt. Klippos Abenteuer ist noch nicht vorbei.
Mir gefiel es richtig gut, dass die Geschichte so viele Wendungen hat. Zwar war nicht alles überrschend für mich, aber die Spannung blieb immer hoch und die Story hatte ein gutes Tempo. Klippo muss einiges durchmachen, zumal er sich sehr leicht von anderen beeinflussen lässt. Aber was will man erwarten, wenn man sein ganzes bisheriges Leben von den Eltern isoliert wurde. Klippo hat ja kaum Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen und ich finde, das kommt hier sehr gut rüber.
Ein Highlight war natürlich das Hermelin Red, das ich ab der ersten Zeilen sofort ins Herz geschlossen hatte. Toll, dass das Buch auf jeder Seite eine Zeichnung von Red hat, so dass ein Daumenkino entsteht. Eine tolle Idee, an der ich viel Spaß hatte.
Weniger gut hat mir leider das Cover gefallen. Es ist sehr dunkel geraten und hat dann noch einen metallisch-spiegelnden Überzug. So kann man das Motiv, das eigentlich gut zur Geschichte passt, kaum erkennen. Sehr schade.
Den Autor Tobias Goldfarb kannte ich bisher nicht, bin aber durch Klippo jetzt neugierig auf seine Reihe über den Drachen Spekulatius geworden. Denn der Autor hat in Klippo vielfältige Charaktere entworfen und eine märchenhafte Atmosphäre geschaffen, die mich fesseln konnte.
Das Geheimnis rund um Klippo hat mich vor allem deshalb gut unterhalten, weil es so abwechslungsreich ist. Ich hätte mir sogar einige Stellen noch länger gewünscht, zum Beispiel die Ereignisse auf der Distrukta. Hier ging es mir etwas zu schnell, obwohl viele gute Ideen da waren. Aber das zeigt nur, wie ungern ich die Charaktere am Ende losgelassen habe, und dass ich gerne mehr Zeit mit ihnen verbracht hätte.
Klippo ist eine tolle Abenteuergeschichte für alle, die sich gerne überraschen lassen.
Rezensionen von peedee:
Ein ganz besonderer Ort
Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan
Auf einer Klippe in Maine steht ein geheimnisumwittertes Haus. Schon als Kind zog es Jane Flanagan oft zu diesem leerstehenden Anwesen. Nachdem ihre Mutter verstorben war und sie betrunken einen grossen Fehler beging, der nicht nur ihren Beruf als Archivarin bedrohte, sondern auch ihre Ehe mit David, kehrt sie nach Awadapquit zurück.
Als Genevieve, die neue Besitzerin des Hauses auf der Klippe, sie für Nachforschungen zu dessen Geschichte beauftragt, erwacht Janes Spürsinn. Langsam aber sicher erfährt sie mehr über die früheren Bewohnerinnen – zu ihrer grossen Überraschung gibt es Überschneidungen mit ihrem eigenen Leben…
Erster Eindruck: Das gemalte Cover des Schutzumschlages gefällt mir gut (auch wenn ich kein Fan von Schutzumschlägen bin) – es hebt sich von den „typischen“ Covers ab.
Jane und ihre Schwester Holly wachsen bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die zeitlebens ein Alkoholproblem hatte. Nur zu gern wäre Jane diesem Leben entflohen – sie konnte ihre Mutter einfach nicht verstehen. Holly hingegen hatte ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Mutter. Jane konnte studieren und somit endlich ausbrechen; eine interessante Arbeit in der Schlesinger Forschungsbibliothek der Harvard University folgte. Der Alkohol ist jedoch ein wiederkehrender Begleiter, auch wenn Jane ihr Problem nicht wahrhaben will, schliesslich ist sie nicht wie ihre Mutter oder Holly – sie hat alles im Griff. Okay.
Nach einem verhängnisvollen Abend – an den sich Jane nicht mal erinnern kann – ist nichts mehr wie es mal war. Vorübergehend beruflich beurlaubt und von ihrem Mann getrennt, kehrt sie in das Haus der Mutter zurück, um es zu entrümpeln. Wie von ihren früheren Besuchen gewohnt, besucht sie „ihr“ Haus auf der Klippe und stellt fest, dass jemand Neues eingezogen ist. Kurz darauf lernt sie Genevieve, die neue Besitzerin, kennen. Ihr Sohn scheint einen Geist zu sehen…
Die knapp 500 Seiten lesen sich nicht mal eben so weg, aber es lohnt sich. Es ist eine sehr ruhige Lektüre: Lebensgeschichten von diversen Frauen, die Geschichte von Maine, First Nations, Familien- und Beziehungsprobleme, Glaubensgemeinschaften (z.B. Shaker), Alkoholsucht und Übersinnliches (z.B. Rückführung in frühere Leben, Wahrnehmung von Geistern) sind nur einige der behandelten Stichworte. Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Aufgrund des Klappentextes mit dem Hinweis „Ein umwerfend schöner Generationenroman“ bzw. einer Leseprobe war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen musste. Und? Hat es sich gelohnt? Absolut. Von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von Sheilo:
Gegensätze ziehen sich an
Skye In Our Hearts von Elliot Fletcher
April ist auf der Insel Skye im wunderschönen Schottland aufgewachsen, doch für ihre Schauspielkarriere verließ sie ihre Heimat. Nach dem Tod ihres Großvaters kehrt sie nun zurück, um dessen Lebenswerk, eine Whiskeybrennerei, zu retten. Sie trifft dort auf Mal, der das Geschäft am Laufen gehalten hat und sich wünscht, April würde sofort wieder nach London abreisen.
Doch sie hat anderes im Sinn.
"Skye in our Hearts: April on my Mind" ist ein richtig schöner Liebesroman von Elliot Fletcher. Ihr lebhafter Schreibstil nimmt uns mit ins wunderschöne Schottland und schafft eine Wohlfühlatmosphäre für den Lesenden. Die Geschichte wird aus der Sicht von April und Mal geschildert, wodurch man die innerliche Zerrissenheit der Protagonisten gut nachvollziehen kann. Besonders gefallen haben mir die amüsanten Kurznachrichten zwischen April und Mal, die die Autorin in die Geschichte eingebaut hat.
April war eine erfolgreiche Schauspielerin, bis es zu einem Einbruch ihrer Karriere kam. Vor allem die Kommentare in den sozialen Nachrichten machen etwas mit ihr, was sie sich nicht eingestehen möchte. Daher liebt sie die Idylle ihrer alten Heimat. Sie wird sofort herzlich von den Einwohnern aufgenommen, nur an einem kleinen Grumpy - Mal - beißt sie sich die Zähne aus.
Mal ist ein beliebter, aber auch recht schüchterner Mann, der schon immer für April geschwärmt hat. Als sie plötzlich wieder vor ihm steht, beginnt für ihn eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Er versucht diese zu verdrängen, was jedoch eine immer größere Herausforderung darstellt.
Ich liebe dieses Hin und Her zwischen den beiden Protagonisten, die auf den ersten Blick so unterschiedlich sind. Die langsame Annäherung der beiden, gepaart mit den Verkupplungsversuchen der Inseleinwohner, hat mich überzeugt und ich habe das Lesen wirklich genossen. Auch der Spice kommt in diesem Buch nicht zu kurz.
Insgesamt ist dieser Liebesroman für mich eine tolle Mischung aus dem Genre Childhood Love und einer Prise Enemies-to-Lovers. Ich liebe die Geschichte von April und Mal, da sie tiefgründige Themen beinhaltet, mit denen man nicht gerechnet hat. Ich selbst habe in diesem Band sehr viel über Whiskey gelernt und freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände der Reihe.
Rezensionen von trebor:
Licht
Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig
Matt Haig beginnt in seinem Roman "Die Unmöglichkeit des Lebens" sehr ungewöhnlich mittels eines E.Mail-Nachrichtenwechsels und zieht mich als Leserin geschickt in die Geschichte hinein.
Unversehens befinde ich mich auf Ibiza, noch bevor ich darüber nachdenken kann, ob ich überhaupt dort hin möchte.
Großartig !
Man könnte das Buch als eine Art Ökokrimi bezeichnen, der überaus spannend und mit viel Empathie für seine Figuren erzählt wird bis zum Schluss, mit immer wieder neu entstehenden, unerwarteten Wendungen.
Zwischenzeitlich waren mir die übersinnlich und spirituellen Elemente ein wenig zu intensiv und ich hätte das Buch fast zur Seite gelegt. Aus irgendeinem Grund habe ich dennoch durchgehalten und bin am Ende dafür belohnt worden.
Ganz nebenbei ist der Roman eine kleine Kulturgeschichte der Insel Ibiza mit ihren Menschen und ihrer Natur sowie eine Liebeserklärung an dieselbe.
Rezensionen von trebor:
Erkundung der essbaren Pflanzenwelt
Welche essbare Pflanze ist das? Kindernaturführer von Katrin Hecker; Frank Hecker
In ihrem Kindernaturführer "Welche essbare Pflanze ist das? erläutert das Autorenehepaar Katrin und Frank Hecker nicht nur die wichtigsten Merkmale und Erscheinungsbilder der Wildkräuter, sondern gibt auch hilfreiche Tips zu deren Verwendung in Küche und Volksmedizin.
Das Büchlein im A5-Format ist übersichtlich und schlüssig strukturiert.
Die häufigsten und am einfachsten zu bestimmenden Wildpflanzen werden jeweils auf Doppelseiten vorgestellt und 3 Kapiteln nach den Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst zugeordnet. Es ist eine sehr ansprechende Kombination aus zeichnerischen Darstellungen und Fotos der Pflanzen geworden. Sofern es giftige Doppelgänger gibt, wird deutlich darauf hingewiesen.
Den Rezepten, die anschaulich mittels kleinen Texten, Fotos und Zutatenlisten informieren und inspirieren, wird ein eigenes Kapitel gewidmet.
Vorab werden die Regeln für ein achtsames Vorgehen in der Natur herausgestellt.
Ein rundum gelungenes Werk zur ersten Erkundung der essbaren Pflanzenwelt.
Rezensionen von clematis:
Lockdown
Mitternachtsschwimmer von Roisin Maguire
Evan erlebt eine schwierige Zeit und möchte eine Woche lang Abstand nehmen von seiner Familie und seiner Arbeit. Dazu zieht es ihn aus Belfast in die kleine Ortschaft Ballybrady an der irischen Küste. Grace, eine verschrobene, zurückgezogene Frau, welche aber hart zupacken kann und im Einklang mit der Natur lebt, verdient sich ihr Geld unter anderem durch das Vermieten eines kleinen Häuschens, diesmal an Evan.
Während der junge Mann sich nur langsam zurechtfindet in der neuen Umgebung, heißt es Lockdown aufgrund einer weltweiten Pandemie, sein Firmenkompagnon stellt Aufträge zurück, seine Frau will, dass er länger fortbleibt. Lockdown also auch in der Familie.
Voller Empathie und mit einem rechten Blick für die heilende Natur entwirft Roisin Maguire diese erfrischende Erzählung rund um Evan, der nach einem traumatischen Erlebnis erst wieder Halt finden muss. Was ihn quält, erfährt der Leser erst im Laufe der Zeit, alles entwickelt sich recht langsam und ruhig, genau so, wie auch der Schreibstil der Autorin Ruhe und Gelassenheit vermittelt. Bisweilen wird es sogar poetisch, beispielsweise dann, wenn vom Tanz der Sonnenstrahlen auf dem Wasser (kindle, Pos, 376) die Rede ist. Besonders gut gelungen ist die Szene mit Becky, ab der Evan anfängt über das Unglück in seinem Leben nachzudenken, und ob er vielleicht seinen Blickwinkel ändern sollte, um aus dem Tief wieder herauszukommen.
Der Corona-Lockdown spiegelt einerseits den persönlichen Lockdown Evans wider und hält ihn andererseits durch die Bewegungseinschränkungen in Irland an Ort und Stelle fest. Aber auch ohne die schicksalhaften Pandemiezwänge – welche mit Händedesinfektion und Masken bisweilen unnötig vom Geschehen ablenken – enthält die Geschichte genug tiefgehende und ernsthafte Themen, welche Maguires Leser berühren und nachdenklich stimmen. Ihre Charaktere stellt sie sehr realistisch und glaubwürdig dar, die Kulisse Nordirlans mit der rauen See und den schroffen Felsen umrahmt die Handlung perfekt.
Ein ruhiger Roman, der mittels bildhafter Erzählweise und ungewöhnlichen Figuren punkten kann. Ich vergebe gerne vier Sterne.










