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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ulla:

allgegenwärtiger Plastikmüll

Partikel von Wolf Harlander

Während einer Hochzeitsfeier auf Sylt wird plötzlich einigen Gästen schlecht, erbrechen und zwei sind sogar gestorben. Nach den Untersuchungen fand man eine enorm hohe Konzentration an Mikroplastik im Fisch, der diese Katastrophe auslöste. Als neue und ambitionierte Journalistin möchte Melissa dem nachgehen.

Sie hat auch noch einen sehr privaten Grund dafür. Ihre zweijährige Nichte Zoe ist an Leberkrebs erkrankt, ausgelöst durch Mikroplastik, der in ihrem kleinen Körper nicht abgebaut werden kann. Die einzige Heilungschance ist ein neuartiges Verfahren, dass in den USA getestet wird und für zwei Millionen Dollar zu bekommen ist. Sie versucht mittels Crowdfounding die Summe zusammen zu bekommen. Die Firma Cyaclean, die ein neuartiges Verfahren zur Vernichtung von Mikroplastik durch Algen betreibt, wird auf sie aufmerksam. Hat Zoe durch dieses Unternehmen eine Chance?
Der Thriller ist sehr vielschichtig aufgebaut, es geht um den illegalen Export von Plastikmüll, um politisches Kalkül, um Umweltschützer, die sich auch um die Algen sorgen, um eine Verschmutzung der Meere und des Rheins. Auch zwei Mitarbeiter des BND sind involviert. Die sehr spannende Handlung und interessante Protagonisten wird durch wissenschaftliche Einschübe, die uns das Thema näher bringen, unterbrochen. Der einst entwickelte und gepriesene Kunststoff ist inzwischen ein sehr großes Problem, auch für unsere eigene Gesundheit.

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Rezensionen von Ulla:

Sachbuch über den Gerichtsmediziner Christian Reiter

Über Leben und Tod von Florian Klenk

Christian Reiter ist mit Leib und Seele Gerichtsmediziner. Seit frühester Kindheit interessierte ihn der Tod, woran ist wohl sein Hamster gestorben? Diese Neugierde brachte ihn im Medizinstudium in die Pathologie und seitdem hat ihn die Suche nach Todesursachen nicht mehr los gelassen. Er berichtet von spektakulären österreichischen Fällen, wie der doppelte Selbstmord des Kronprinzen Rudolf und seiner Geliebten, von der schwarzen Witwe, die Männer aus finanziellen Gründen sehr geschickt tötete.

Die Haare Beethovens werden zur Untersuchung seiner Todesursache und so hoffen sie, auch zur Erklärung seiner Taubheit eingesetzt, doch sind es wirklich seine? Seine Reise nach Thailand zur Klärung der Absturzopfer des Flugzeugs der Lauda Air entwickelt sich enttäuschend. Zahnabdrücke wurden nur bei den Nichtasiatischen Opfern genommen, viele der Toten wurden nicht identifiziert.
Doch es geht bei seiner Arbeit nicht nur um Tote. Vor Gericht hat er es mit Verletzten und Misshandelten zu tun um um denen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Zu Beginn erfahren wir viel über die familiäre Vorgeschichte und die Kindheit Christian Reiters, langatmig und nur in wenigen Passagen wirklich von Interesse. Die historische Geschichte des Narrenturms, einst Psychiatrie, nun Museum und der vielen Ausstellungsstücke wird ausschweifend erzählt. Über Untersuchungsmethoden und Todesartfeststellung hingegen erfahren wir wenig, es wird nur kurz angerissen. Es ist mehr ein Sachbuch über Christian Reiter als über seine Arbeit.

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Rezensionen von Ulla:

konfus und sprunghaft

Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler

Als ältere Frau erzählt Elisabeth aus ihrem Leben. Sie wuchs mit drei Brüdern im ländlichen Österreich auf in einer Zeit, die von zwei Weltkriegen gezeichnet war. Ein Bruder starb während des ersten Weltkrieges und Eugen und Carl, Zwillinge, verband eine ganz besondere Geschichte, die auch in diesem Roman erzählt wird.

Elisabeths Wunsch war schon immer, Ärztin zu werden. Für die damalige Zeit, für eine Frau, nur schwer vorstellbar. Nachdem sie als Lazarettschwester im ersten Weltkrieg viel erlebt hat, hat sie, mit Eugens Fürsprache und den Rückhalt der Ärztefamilie ihres zukünftigen Mannes Georg, ihr Medizinstudium begonnen. Wir erfahren, welchen Repressalien Studentinnen ausgesetzt wurden, so dass viele abbrachen. In Wien hatte sie gemeinsam mit ihrem Mann eine Hausarztpraxis geführt, da er kriegsversehrt mit fehlendem Arm, Hilfe benötigte.
Weiterhin wird über das kompliziert Familienleben erzählt, über Liebe und Untreue, über die Nazizeit in Österreich und den zweiten Weltkrieg, über die unterschiedlichen Rollen der Frauen in Kriegs- wie in Friedenszeiten. Alles sehr interessante Themen und bei einigen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Enorm störend fand ich die ständigen Wechsel in den Zeiten, vieles wurde erst angeschnitten um dann Seiten später ausführlicher beschrieben zu werden. Nochmals Seiten danach wurden neue Ereignisse zu dem Geschehen hinzugefügt. In welcher Zeit, in welcher Handlung gerade berichtet wurde konnte man erst nach mehreren Sätzen durchschauen, da ging es schon weiter in eine neue Episode. Wie bei einer alten Frau, die auf ihr Leben erzählt und der beim Zurückblicken immer wieder etwas aus der Vergangenheit einfällt. Leider sehr konfus und sprunghaft.

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Rezensionen von tonton:

Lustiges Spukhaus

Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer, Band 7 - Das verflixt verfluchte Geisterhaus von Cally Stronk

Irgendwie hat das Cover mein Kind (6 Jahre alt) sofort angesprochen. Es fand den Wolf und das Gespenst total cool. 

Die Handlung finde ich sehr spannend für Bücher der Altersgruppe. In diesem Band wird der magische Koffer geklaut. Die Ganoven haben ihn in einem Haus versteckt, welches als Geisterhaus bekannt ist.

Die Zwillinge müssen ins Haus rein, um ihren Koffer zu finden. Die Geschichte ist kindgerecht und überhaupt nicht gruselig. Vielmehr sind die Situationen eher lustig. Die vielen Bilder helfen dabei. Zum Beispiel, wenn ein "Wolf" in der Geschichte auftaucht, sieht man sofort, dass es sich um einen verkleideten Menschen handelt. 

Es gibt im Buch fünf Rätsel, die durch die Kinder zu lösen sind. Die Antworten sind  am Ende des Buches zu finden. Mein Kind hatte leider das Buch gleich durchgeblättert und die Antworten gesehen, bevor wir das Buch gelesen haben. Das hat ihn aber nicht gestört und es hat die Geschichte trotzdem sehr genossen.

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Rezensionen von Daggy:

Herrlicher Weihnachtsspaß

Was liegt da unterm Weihnachtsbaum? von Norman Klaar

Das Cover hat einen quadratischen Ausschnitt, durch den wir auf die erste Seite blicken. Hier sitzt der Hund Jan-Jochen und ist gespannt, was in seinem Paket ist. Mit dem Schieber öffnen wir das blaue Paket und finden einen Knochen. „Was bekommt der Kater Klaus?“ ist die Frage auf der nächsten Seite.

Natürlich ist eine Spielzeugmaus in dem Paket. Der Vogel Flocke bekommt eine Glocke und das Kaninchen Lotte ein Karotte. Zuletzt öffnet Hamster Lütte, das Paket mit der Kletterhütte.
Die anderen Tiere spielen schon mit ihren Geschenken, wenn die anderen noch auspacken. Die Reime sind einfach, aber gerade deshalb fordern zum Mitreimen auf. Mein Enkel ist ganz begeistert, obwohl noch lange nicht Weihnachten ist, und will es immer wieder hören.
Ein Pappbilderbuch mit Überraschungspaketen und vielen Tieren, kaum Text und hübschen Bilder.

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Rezensionen von Daggy:

Freunde haben Freude am Winter

Tine & Tupf erleben ein Winterabenteuer von Lisa Moroni

Auf dem Cover fahren Tine und Tupf fröhlich mit dem Schlitten den Berg hinunter und auf der nächsten Seite sehen wir die Spuren der beiden im Schnee.
Tupf, der gelbe Marienkäfer und Tine, die ich für ein Maulwurfmädchen halte haben schon viele Vorräte für den Winter angelegt. Sie wohnen in einem sehr gemütlich eingerichteten Baumstumpf.

Tupf möchte diesmal nicht so früh seinen Winterschlaf beginnen, er möchte auch einmal den Winter erleben. So näht Tine für ihren kleinen Freund Wintergarderobe, so können die beiden dick eingepackt in die Natur gehen und Schlittschuh laufen. Doch als sie ein Schneesturm überrascht, verlieren sie die Orientierung, so folgen sie den Spuren im Schnee und finden eine Eichhörnchenfamilie mit der sie toll im Schnee spielen können. Mit den Spitzmäusen fahren sie Schlitten als eine Katze sie in eine Höhle treibt. Hier bleiben sie die ganze Nacht, um dann festzustellen, dass sie ihr eigenes Haus im Dunkel nicht erkannt haben.
Eine hübsche kleine Wintergeschichte, mit viel Schnee und einem niedlichen Freundespaar. Die Bilder haben etwas von der skandinavischen Gemütlichkeit und strahlen viel Wärme aus.

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Rezensionen von Daggy:

Ein Türwichtel taucht auf

Die zauberhafte Wichteltür von Nicola Anker

In vielen Haushalten und Kitas treffen wir auf Wichteltüren und hier wird aus Sicht des Wichtels Mikkel, der uns auf dem Cover fröhlich zu lächelt, erzählt, wie das Wichtelleben von uns Menschen aus gesehen hinter der Tür abläuft.
Mikkels beste Freundin ist ein Glühwürmchen namens Lämpchen, aber die kann Mikkel leider auch nicht bei der Wahl einer Wichtelaufgabe beraten, so kommt es, dass Mikkel ein Türwichtel wird.

Sozusagen ein flexibel einsetzbarer Wichtel mit besonderen Aufgaben.
In diesem Jahr soll er der kleinen Lu ihren sehnlichsten Wunsch nach einem schönen Weihnachtsfest erfüllen, denn im letzten Jahr fiel Weihnachten bei der Familie Herbst völlig aus. So zieht Mikkel mit seiner roten Wunschtür bei den Herbst ein und Lu versorgt ihn mit Legosteinen für seine Tür, die leider etwas hoch hängt für den kleinen Wichtel. Anhand eines Handbuches „Weihnachtswichtel für Anfänger“ planen Mikkel und Lämpchen Vater und Mutter Herbst für Weihnachten zu begeistern. Leider ist ihnen der Kater Kalle, anders als erwartet, zunächst keine Hilfe.
In 13. Kapitel wird Mikkels Geschichte mit vielen bunten Bildern erzählt. Die Erzählung startet am 29.11. im Wichtelland und geht dann in großen Schritten auf den Heiligen Abend zu, der bei den Herbst sehr feierlich begangen wird. Wir nehmen an den Sorgen und Rückschlägen des kleinen unerfahrenen Wichtels teil und hoffen mit ihm, dass alles irgendwie gut läuft, wenn auch nicht perfekt.

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Rezensionen von Daggy:

Witzige Geschichte

Ein neuer Bart für den Weihnachtsmann von Caroline Crowe

Der Weihnachtsmann schaut nur mit der oberen Gesichtshälfte aus dem Schornstein, sein Bart oder vielleicht auch sein glatt rasiertes Kinn bleibt und auf dem Cover verborgen.
So beginnt das Buch mit seinem Hilferuf, denn der Weihnachtsmann musste unter der Dusche husten und hats sich versehentlich seinen Bart abrasiert.

Erstaunlich, der Weihnachtsmann dusch in seinem roten Mantel. Die Elfen laufen gleich zusammen und versprechen zu helfen. Doch leider gehen die gut gemeinten Versuche den Bart zu ersetzen alle daneben. Seifenblasen, Schnee oder Sprühsahne sind kein Ersatz für den Bart. Erst als die kleine Elfe Lissie den Rentieren das weiße Fell am Hinterteil abschneidet und daraus einen Bart fertigt, kann der Weihnachtsmann sich mit den Geschenken auf den weg machen.
Auf den biegsamen Elfenkörpern sitzen große Köpfe mit ebensolchen Augen und einige Elfen haben Hasenzähne, so haben die Illustrationen ihren Witz. Das ausgerechnet die kleinste Elfe das Weihnachtsfest rettet, wird den Kindern gut gefallen. Eine humorvolle Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen.

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Rezensionen von begine:

Feine Charakterstudie

Wütendes Mädchen auf einer Steinbank von Véronique Ovaldé



Veronique Ovaldé zeigt in ihrem Roman,Wütendes Mädchen auf einer Steinbank, eine Familientragödie.
Die Autoren versteht es gut, die einzelnen Charaktere ins Bild zu rücken.
Die Familie hat vier Töchter, Aida ist die Dritte und Mimi die vierte Tochter. Aida geht heimlich zum Karneval und die sechsjährige Mimi will mit.

Als die verschwindet wird Aida von ihrem Vater verantwortlich gemacht und darum verlässt sie früh das Elternhaus. Sie ist geprägt von der Schuld.
Als sie zur Beerdigung ihres Vaters zurück kommt, benehmen sich ihre Schwestern merkwürdig.
Die Autorin konnte mich mit ihrem tollen Rhythmus fesseln.
Es ist ein spannender Unterhaltungsroman, den ich gerne empfehle.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Mi Casa es su Casa

Die FernfahrerHure | Erotischer Roman von Marie Rust

Naja, ein Haus hat Fernfahrer Gunnar nicht zu bieten. Aber eine Koje in seinem LKW.
Sabine Weber ist stinksauer und wütend. Gerade erst hat ihr ihr Freund im Italienurlaub am Strand einen Heiratsantrag gemacht, vergnügt er sich am nächsten Morgen schon mit dem Zimmermädchen. Und so lässt sich Sabine von LKW-Fahrer Gunnar, den sie auf einem Rastplatz trifft, mit nachhause nehmen.

Unterwegs lernt sie dabei die riesige Bandbreite sexueller Vorlieben kennen.

Dies war mein erster Roman, den ich von Marie Rust gelesen habe und er hat mir sehr gut gefallen. Mich hat diese Reise gefesselt und mein Kopfkino hatte gut zu tun mit den verschiedensten lustvollen Bildern, die sie mir in den Kopf geschickt hat. Ich mag den leichten, lockeren, sehr freizügigen Erzählstil der Autorin, der mich ohne anstößig zu sein oder derb unter die Gürtellinie zu gehen, sehr gut unterhält.
Sie beschreibt die Reise von Sabine mit Gunnar so lebendig und einfallsreich. Da kommt keine Fantasie zu kurz. Ich lerne sehr verschiedene Männer kennen, die alle ihre eigenen Vorlieben haben. Und auch Sabine lernt mehr über sich als sie es je gedacht hätte.

Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte von Cassidy Phillips als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und wie üblich ist auch hier ein Lesezeichen passend zum Buch mit dabei.

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